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Alt 19.06.2011, 09:32   #1
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Standard V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Zitat:
Welt am Sonntag
Autor: Das Interview führten Ileana Grabitz und Flora Wisdorff| 06:26
"Meldet offene Stellen!"

Sie trat an als Super-Nanny für die Arbeitslosen. Im Aufschwung nach der Finanzkrise hat Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen ein neues Thema gefunden - den Fachkräftemangel. Kein leichter Job
"Meldet offene Stellen!" - Nachrichten Print - WELT AM SONNTAG - Wirtschaft - WELT ONLINE

Zitat:
Wir erleben das erste Mal seit einem Vierteljahrhundert, dass auch die Langzeitarbeitslosigkeit spürbar sinkt. Da geht es nicht mehr darum, Menschen für viel Geld in künstlichen Warteschleifen zu parken. Der erste Arbeitsmarkt ist doch aufnahmefähig wie ein Schwamm.
Aha, verraten. Es ging also vorher durchaus darum, Menschen für viel Geld in künstliche Warteschleifen zu parken. Vielen Dank für die Aufklärung. Ferner ist ein Schwamm nicht seiner Schwammigkeit wegen aufnahmefähig, sondern seiner Aufnahmefähigkeit wegen. Heißt: Wenn der Schwamm zu klein oder voll ist, nimmt der nix mehr auf.
Zitat:
Inzwischen entfaltet sich das Bildungspaket, damit kein Kind mehr abgehängt wird [...]
... und wie sich das "entfaltet", kann man ja hier im Forum gut nachlesen.
Zitat:
[...] die Jobcenter-Reform ist erfolgreich umgesetzt, als Basis, schneller Menschen in Arbeit zu vermitteln.
Tatsächlich? War es nicht so, dass es dabei sowieso nur um organisatorischen Kram ging und vorher sowie nachher die Vermittlung in Arbeit orignärer Bestandteil der Agentur für Arbeit war und ist?
Zitat:
Die Zeitarbeit hat soziale Leitplanken bekommen.
Die Zeitarbeit hat keine sozialen Leitplanken (na eher: Leidplanken) bekommen, sondern finanzielle. Von der Qualität mal ganz zu schweigen.
Zitat:
Zudem sind wir international Klassenprimus, was die Arbeitslosenzahl angeht.
Kein Wunder. Deutschland ist nicht nur ein Meister des Todes, sondern auch ein Meister der Statistikfälschung. Ehrlich, auf derlei Titel kann und will ich doch gern verzichten.
Zitat:
Das liegt an der Konjunktur, aber auch an der großen Leistung der Arbeitsvermittlung.
Ah tatsächlich? Wie kann es dann sein, dass es immer noch, jüngst vom IAB bestätigt, massive Drehtüreffekte gibt?
Zitat:
Dass der [ALG-II-]Anteil innerhalb der Gruppe der Arbeitslosen gestiegen ist, liegt schlicht daran, dass wie in jedem Aufschwung zuerst diejenigen wieder Arbeit finden, die kurz arbeitslos waren [, also ALG-Ier].
Quatsch. Das liegt daran, dass immer weniger Menschen durch Drehtüreffekte Anspruch auf ALG I haben.
Zitat:
Aber in der Masse machen künstliche Beschäftigungsformen keinen Sinn, wenn es gleichzeitig eine Million offene Stellen auf dem echten Arbeitsmarkt gibt. Das ist im Interesse der meisten Arbeitslosen, denn sie haben ja jetzt erstmals seit Jahren wirklich eine Chance auf einen richtigen Job.
Eine Million also? Kennen wir, sind 1. massenweise Doubletten dabei und 2. genau das, was sie meint: Jobs, also Arbeit, die prekär ist.
Zitat:
Fakt ist, dass heute rund sechs Millionen Frauen nicht erwerbstätig sind.
Oha! Na dann wollen wir mal hoffen, dass ihre reichen Ehemänner auch weiterhin ihre Jobs behalten .
Zitat:
Was mich viel mehr beschäftigt, ist der Niedriglohnsektor und insbesondere die 400-Euro-Job-Falle, in der vor allem Frauen landen. Wenn sie zu lange in Minijobs hängen bleiben, fehlt ihnen die Altersvorsorge und der Anschluss an die Karriere.
Selbst wenn sie 10 € die Stunde kriegen, was laut Politik ja kein Niedriglohn ist, fehlt ihnen eine vernünftige Altersvorsorge.
Zitat:
Entscheidend ist, dass die gut qualifizierten Leute kommen, die zu uns passen und unserer Wirtschaft weiterhelfen. Mich besorgt, dass wir deutlich weniger Akademiker anlocken als andere Länder. Eine große Hürde ist die deutsche Sprache.
Ja also ist schon schlimm mit der Sprache. Muss wir einfac mac. Ist guter für Wirtsaft.
Zitat:
Wir müssen attraktivere Rahmenbedingungen für den Zuzug von Akademikern schaffen. Dazu gehört auch eine niedrigere Gehaltsschwelle, ab der gut qualifizierte Fachkräfte bei uns erwerbstätig werden dürfen.
Äh Moment, beklagte sie nicht vorher erst, dass wir hierzulande nicht attraktiv genug sind? Meint sie wirklich, das läge nur an der deutschen Sprache und am Lohn könnte man also drehen? Na dann viel Spaß beim Anwerben.
Zitat:
Die Stärke der CDU wird sich auch daran messen, wie wir es schaffen, die Lebensbedingungen für die fleißigen Menschen in der Mitte der Gesellschaft zu verbessern.
Ahhhh ja, gut zu wissen. Ey ihr Prekären! Ihr Abgehängten! Ihr Behinderten! Ihr Alten! Ihr Überlebenskünstler! Für euch gibts nix im Aufschwung, könnta voll vergessen.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
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Alt 19.06.2011, 09:40   #2
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Und wer noch etwas kichern will, wie sich CDU und FDP miteinander beschäftigen: Schwarz-gelbe Enttäuschung? - Nachrichten Print - WELT AM SONNTAG - Politik - WELT ONLINE

Daraus:
Zitat:
LINDNER: Wir müssen verbreitete Vorurteile viel offensiver angehen. Wer etwa ständig das Wort Marktradikalismus im Munde führt, hat in Wahrheit ein tiefes Misstrauen gegen private Vertragsfreiheit, gegen Bürgersouveränität und Privateigentum. Und wenn du von der Gier sprichst: Ein Mensch, der gierig ist, mag unangenehm sein. Aber ein Unternehmen, das nicht mehr möglichst viel Gewinn machen will, das wäre DDR.
Mario Nette
__

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Alt 19.06.2011, 09:46   #3
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Hier ein weiteres, aktuelles Beispiel für die Entfaltung des Bildungspakets: Bildungspaket der Bundesregierung scheitert auch im Kreis Wesel

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

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Alt 19.06.2011, 09:47   #4
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Und wer noch etwas kicher will, wie sich CDU und FDP miteinander beschäftigen: Schwarz-gelbe Enttäuschung? - Nachrichten Print - WELT AM SONNTAG - Politik - WELT ONLINE

Daraus:
Mario Nette

, ohne Worte!
purepoison ist offline  
Alt 19.06.2011, 10:09   #5
Supi
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

"große Leistung der Arbeitsvermittlung"

Jo miterlebt, als ich mit Arbeit gewunken habe und genau diese Hilfe in Anspruch nehmen wollte stellte man auf Ingoranz bis heute

ich werde seit 2009 nur verwaltet und alle bemühungenmeinerseits werden mit ignoranz belohnt.

echt unglaublich wie verlogen kann man sein

ein grund mehr mal wirklich öffentlichkeit zu schaffen aber auf anderen wege
 
Alt 19.06.2011, 10:48   #6
olivera
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

"Meldet offene Stellen!"
...................................................................... .........
Gemach, Geschwür - mein Dekubitus ist noch nicht fortgeschritten genug...

Wenns aber so weit ist, schick ich den eiter gern nach ... hannover? nee: aufs Albrecht'sche Gestü- Anwesen in Burgdorf-Beinhorn
olivera ist offline  
Alt 19.06.2011, 11:13   #7
teddybear
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Es erstaunt doch immer wieder, wie Frau vom Laien immer wieder versucht, asoziales Handeln durch die Umkehr der Wahrheit in soziales Handeln umzuwandeln. So viel durch gequirlten realitäts- Schwachsinn kennen wir ja aber schon zur Genüge Frau von und was auch immer!

Schon allein dein Bildungspaket ist doch ein rein vorprovozierter Antrags- und Widerspruchs- als auch unweigerlicher Klagemarathon für die Eltern, dass man lieber gleich auf "soviel Großzügigkeit" verzicht. In Berlin, wo du mit deinen schwarzen linientreuen Genossen am Kaffee trinken bist, hat noch nicht ein Kind trotz Beantragung auch nur etwas von deinem "Bildungspaket" gesehen. Auch verschweigt die liebe Dame, dass es nach Ansicht des Richters, welcher die Verfassungsklage einst eingeleitet hatte, das so “gute“ Bildungspaket schon offensichtlich nicht den Auflagen des Bundesverfassungsgerichtes genügt! Ja ja unsere Kinder! Rede bloß nicht von meinen Kindern, sonst flippe ich noch aus! Deine lächerlichen 600 Millionen für alle bedürftigen Kinder in diesem Land, bei gegenüberstehenden geschätzten Verwaltungskosten von 300 Millionen machen schon offensichtlich, was man einem Kind im Einzelnen hier nur bewilligen kann bzw. vielmehr verweigern möchte!

"Liebe" Frau Ursula von der Leyen ich möchte ihnen hiermit vorschlagen, sich unverzüglich einem psychologisch- medizinischen Gutachten zu unterziehen. Darüber hinaus sollten sie unverzüglich an einer Integrationsmaßnahme zur Belehrung über Pflichten und Rechte eines Ministers - insbesondere zu Fragen der Einhaltung der deutschen Verfassung teilnehmen!
Ich weise sie rein vorsorglich daraufhin, dass, wenn sie meinen Vorschlägen nicht unverzüglich nachkommen, ich als Bürger berechtig bin, ihre unrechtmäßigen Diätenbezüge durch Wahl, ganz oder teilweise einzustellen. Dies erscheint mir im Interesse der Kinder hier zwingend erforderlich!


Rechtshelfbelehrung!
Widerspruch und Klage ist nicht zulässig!


Zitat von olivera Beitrag anzeigen
"Meldet offene Stellen!"
Hat leider vergessen zu sagen, dass es überwiegend über den Steuerzahler subventionierte Stellen sind! Oder, wie ich gehört habe, sogar Witterungsbedingte und somit nur kurzfristige offenen Stellen, auch als offene Stellen gerechnet werden. Na bei soviel Rechenkunst muss man ja jede Menge offene Stellen haben, die nicht besetzt sind! Da passt dann auch gut zur Verblödung dahingehend, dass Bedürftige eh alle nur Faul sind!
teddybear ist offline  
Alt 19.06.2011, 14:26   #8
emil1959
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Es gibt sie nicht, die offenen Stellen !
Selbst wenn ein Unternehmen eine zu besetzen hat, hängen sich bis zu 10 ZAF`s und PAV`s dran und übernehmen diese 1:1, selbst erlebt.
So macht man eben mal aus 100.000 ganz schnell 1 Million.
emil1959 ist offline  
Alt 19.06.2011, 14:44   #9
teddybear
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Und eines hat Frau Ursula von Piepmatz bei der Rechnung ganz vergessen , nämlich - dass auch ihre Stelle bei der nächsten Bundestagswahl frei werden wird!

Ursula was hälst du eigentlich davon, auch noch die freien Stellen der Zukunft mit in deine Rechnungen hereinzurechnen! Dann wird die "Faulheit" der Armen und der schmarotzenden Kinder die dein Verblödungspaket nutzen sollten, doch noch deutlicher für "dein" eh schon total verdummtes Volk!

teddybear ist offline  
Alt 19.06.2011, 15:00   #10
sogehtsnich
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sogehtsnich
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Zitat:
Und eines hat Frau Ursula von Piepmatz bei der Rechnung ganz vergessen , nämlich - dass auch ihre Stelle bei der nächsten Bundestagswahl frei werden wird!

Nur mit dem kleinen Unterschied, dass ihre Kohle dann für's nix tun weiter gezahlt wird! Monat für Monat, Jahr für Jahr!
Bis der Michel dann wieder die CDU auf den Thron setzt, dann kommt sie wieder und lügt weiter!
__

Wenn das Böse die Dreistigkeit hat, muß das Gute den Mut haben!
sogehtsnich ist offline  
Alt 19.06.2011, 15:34   #11
jockel
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Zitat:

Inzwischen entfaltet sich das Bildungspaket, damit kein Kind mehr abgehängt wird [...]

Mario Nette
MDR Thüringen: Soziales - Leistungen aus Bildungspaket werden kaum abgerufen

Das Bildungspaket für Kinder aus armen Familien wird in Thüringen immer noch wenig abgerufen. Nach Angaben des Thüringer Landkreistages liegen bislang für etwa 30 Prozent der anspruchsberechtigten Kinder Anträge vor. Elger Fähnrich vom Landkreistag sagte dem MDR THÜRINGEN, damit liege die Nachfrage noch weit unter der erwarteten Antragszahl. Sie ziehe aber an. Zudem bestünden große Unterschiede zwischen den Kommunen.

Nach einer Umfrage des MDR werden die Zuschüsse zu Schulessen und Klassenfahrten mit Abstand am häufigsten abgerufen. Geld für Sport und Freizeitaktivitäten sowie Nachhilfe spielen eine untergeordnete Rolle. So möchten beispielsweise im Landkreis Nordhausen über zwei Drittel der Antragsteller Geld für Schulessen, fast 20 Prozent für Schulausflüge und knapp elf Prozent für Freizeitaktivitäten. Im Weimarer Land entfallen fast die Hälfte der Anträge auf das Essen, 26 Prozent auf die Ausflüge und 14 Prozent auf die Freizeit.

Unterschiedliche Formulare

Nach wie vor bestehen nach MDR-Informationen bürokratische und technische Hürden. So bieten nur einige Kommunen ein einheitliches Antragsformular, während beispielsweise im Weimarer Land jede Leistung des Bildungspakets separat beantragt werden muss. Dafür wird dort das Geld für den Schulbedarf automatisch gewährt, während anderenorts ein Antrag nötig ist.

Außerdem mangelt es an Abstimmung zwischen Behörden. Denn teilweise kümmern sich die JobCenter nur um die Anträge von Arbeitslosengeld-II-Empfängern. Die Anträge von Wohngeld- und Kinderzuschlagsempfängern leiten sie an die Sozialämter weiter. Fast alle diese Anträge seien jedoch unvollständig und könnten nicht bearbeitet werden, heißt es beispielsweise im Sozialamt des Kyffhäuserkreises. Denn es müssten Wohngeld-Bescheide, Schulnachweise oder auch Quittungen beigelegt werden. In anderen Fällen konnte das Geld für die Teilnahme von Kindern an Schulausflügen nicht an deren Schulen überwiesen werden, weil die sich geweigert hätten, dafür ein Konto einzurichten.

Software fehlt

Softwareprobleme bremsen zusätzlich die Bearbeitung. Im Sozialamt des Kyffhäuserkreises können Mitgliedsbeiträge an Vereine nur zeitraubend manuell bearbeitet werden. Im Sozialamt Jena werden die Anträge auf kulturelle Teilhabe bislang gar nicht bewilligt, weil ein Software-Update aussteht. In Eisenach kann ebenfalls noch nichts bewilligt werden, weil aufgrund des fehlenden Haushalts dafür noch ein Stadtratsbeschluss nötig ist. Und der Unstrut-Hanich-Kreis hält die Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets für so kompliziert, dass nun zunächst eine Arbeitsgruppe eingerichtet wurde. Aussagen zum Antrags- und Bewilligungsstand seien deshalb derzeit unmöglich, hieß es auf MDR-Anfrage.

Insgesamt haben in Thüringen rund 80.000 Kinder aus armen Familien Anspruch auf Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket des Bundes. Die Sozialämter und JobCenter zahlen dabei in der Regel kein Bargeld aus, sondern vergeben Gutscheine oder zahlen direkt an Essensanbieter, Schulen und Vereine. Noch bis zum 30. Juni können auch rückwirkend Leistungen für das gesamte Jahr 2011 beantragt werden.
jockel ist offline  
Alt 19.06.2011, 15:41   #12
teddybear
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Zitat von sogehtsnich Beitrag anzeigen
Nur mit dem kleinen Unterschied, dass ihre Kohle dann für's nix tun weiter gezahlt wird! Monat für Monat, Jahr für Jahr!
Ja das ist eben so in der deutschen "Demokratie"! Sollte einem Leiharbeiter das nicht dann aber auch nach Kündigung gemäß Artikel 3 GG zustehen?

Steht da nicht - Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich?

Oh shitte ich habe wohl mal wieder was ganz komisches geraucht und jetzt ist mir schlecht!

jockel die Nichtumsetzung des Verblödungspaketes scheint sich wohl durch die ganze Republik zu ziehen. In Berlin, wo Ursula sich für ihre Dreckstpaket ständig feiern lässt, hat auch noch kein Kind die Leistungen gesehen. Na ja so kann man eben auch sparen. Mach es einfach so kompliziert, dass es keiner mehr beansprucht!
teddybear ist offline  
Alt 19.06.2011, 16:29   #13
jockel
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Schon allein dein Bildungspaket ist doch ein rein vorprovozierter Antrags- und Widerspruchs- als auch unweigerlicher Klagemarathon für die Eltern, dass man lieber gleich auf "soviel Großzügigkeit" verzicht. In Berlin, wo du mit deinen schwarzen linientreuen Genossen am Kaffee trinken bist, hat noch nicht ein Kind trotz Beantragung auch nur etwas von deinem "Bildungspaket" gesehen. Auch verschweigt die liebe Dame, dass es nach Ansicht des Richters, welcher die Verfassungsklage einst eingeleitet hatte, das so “gute“ Bildungspaket schon offensichtlich nicht den Auflagen des Bundesverfassungsgerichtes genügt! Ja ja unsere Kinder! Rede bloß nicht von meinen Kindern, sonst flippe ich noch aus! Deine lächerlichen 600 Millionen für alle bedürftigen Kinder in diesem Land, bei gegenüberstehenden geschätzten Verwaltungskosten von 300 Millionen machen schon offensichtlich, was man einem Kind im Einzelnen hier nur bewilligen kann bzw. vielmehr verweigern möchte!

"Liebe" Frau Ursula von der Leyen ich möchte ihnen hiermit vorschlagen, sich unverzüglich einem psychologisch- medizinischen Gutachten zu unterziehen. Darüber hinaus sollten sie unverzüglich an einer Integrationsmaßnahme zur Belehrung über Pflichten und Rechte eines Ministers - insbesondere zu Fragen der Einhaltung der deutschen Verfassung teilnehmen!
Ich weise sie rein vorsorglich daraufhin, dass, wenn sie meinen Vorschlägen nicht unverzüglich nachkommen, ich als Bürger berechtig bin, ihre unrechtmäßigen Diätenbezüge durch Wahl, ganz oder teilweise einzustellen. Dies erscheint mir im Interesse der Kinder hier zwingend erforderlich!

Rechtshelfbelehrung!
Widerspruch und Klage ist nicht zulässig!

Hat leider vergessen zu sagen, dass es überwiegend über den Steuerzahler subventionierte Stellen sind! Oder, wie ich gehört habe, sogar Witterungsbedingte und somit nur kurzfristige offenen Stellen, auch als offene Stellen gerechnet werden. Na bei soviel Rechenkunst muss man ja jede Menge offene Stellen haben, die nicht besetzt sind! Da passt dann auch gut zur Verblödung dahingehend, dass Bedürftige eh alle nur Faul sind!
Wenn die Eltern dauerhafte, sv-pflichtversicherte Arbeit zu ortsüblichen oder tariflichen Arbeitsverdiensten hätten, dann kann man sich die verlogene Hartzgesetzgebung mitsamt allen Reformen und Paketen in den fetten CDU- und FDP-Hintern schmieren.

Aber Unternehmer wollen für umsonst eierlegende Wollmilchschweine als Fachkräfte haben und der Steuerzahler soll für deren Sozialversicherung und Lebensunterhalt finanziell sorgen. So läuft in der Praxis der Hase.

Das fängt schon in der Hochschulausbildung an und die Schavan sorgt mit den Wissenschaftszeitvertragsgesetz an Universitäten und Hochschulen für Sklavenhalterbedingungen, weil befristete Beschäftigungen endlos als Endlos-Kostenlos-Praktikas ohne Sozialabsicherung verlängert werden dürfen. Sie verstößt mit diesem Gesetz aktiv und vorsätzlich gegen geltendes Arbeitsrecht, gegen das Kettenarbeitsverbot bzw. gegen das Teilzeit- und Befristungsgesetz und das Kündigungsschutzgesetz. Sie sorgt für mittelalterlichen, schwarzgefärbte Bildungsbedingungen.

Wann kommt die Schavan endlich hinter schwedische Gardinen, denn sie mißbraucht ihre Ministermacht und bricht ständig ihren Amtseid, weil sie die akademisch berufstätige Bevölkerung langzeitschädigt - bis hin auf deren Rentenverluste.

Die Schavan organisiert per Gesetz Schwarzarbeit, Steuer- und SV-Beitragshinterziehung und Rentenbetrug.

Zitat:
ARD/WDR, Sendung "Monitor" Nr. 621 vom 16.06.2011, 21:45 Uhr: Doktor Arbeitsamt - Wie wissenschaftliche Mitarbeiter in die Illegalität getrieben werden

Bericht: Claudia Müller, Jan C. Schmitt

Monika Wagener: "Dreistheit siegt. Das hat sich auch schon so mancher Firmenchef gesagt, und seine Festangestellten durch vogelfreie Billiglöhner ersetzt oder durch kostenlose Praktikanten. MONITOR hat darüber immer wieder berichtet. Doch was wir jetzt gefunden haben, hat selbst uns umgehauen. An einigen staatlichen Hochschulen ist man offenbar noch kreativer. Warum nicht einfach die Mitarbeiter kostenlos arbeiten lassen, während sie Arbeitslosengeld beziehen? Jan Schmitt und Claudia Müller über "Dekadenz" statt "Exzellenz"."

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Nennen wir ihn Dr. Werner Fischer. Er ist promoviert, sogar habilitiert. Er hält Vorlesungen, er gibt Seminare, leitet Praktika - seit 17 Jahren. Und trotzdem kann er sein Gesicht nicht zeigen, denn Werner Fischer ist vor dem Gesetz ein Betrüger. Er hat Geld vom Arbeitsamt genommen, obwohl er an der Uni weitergearbeitet hat. Ein perfides System aus Zeitverträgen ließ ihm keine andere Wahl.

Werner Fischer: "Es wurde mir immer wieder gesagt, dass kein Geld mehr da sei. Und jetzt müsste ich wieder eine Phase der Arbeitslosigkeit bzw. eine Durststrecke überwinden."

Werner Fischer hat 16 Zeitverträge in 17 Jahren von seiner Universität bekommen. Immer wieder wurde ihm eine Festanstellung versprochen, er hat daran geglaubt. Sein Professor gab ihm immer mehr Verantwortung, er war sogar Vertretungsprofessor. Aber eine feste Stelle bekam er nicht. Zwischen den Zeitverträgen gab's immer wieder Lücken, insgesamt fast vier Jahre. Und in diesen Lücken wurde er zum Betrüger. Denn während er für die Uni arbeitete, zahlte das Arbeitsamt.

Werner Fischer: "Ich war auch in der Zeit meiner Arbeitslosigkeit voll an der Universität tätig. Ich habe keine einzige Stunde gefehlt, hab meine volle Leistung gebracht. Und da hat die Universität davon profitiert, dass ich diese Leistung unvergütet gebracht habe."

Matthias Neis, ver.di Bundesverwaltung: "Es gibt diese Fälle durchaus häufiger, dass Personen Beschäftigungslücken haben, für die sie selbst nichts können. Gleichzeitig aber den Druck bekommen, in dieser Lücke, die sie dann arbeitslos gemeldet sind, weiterzuarbeiten."

Möglich wird das, weil es an deutschen Hochschulen immer mehr befristet Beschäftigte gibt, mit Lücken zwischen den Verträgen. Und neue Stellen werden fast nur noch auf Zeit vergeben. 65 % des Hochschulpersonals in Deutschland ist befristet beschäftigt. Spitze im internationalen Vergleich: In England sind es nur 28, in Frankreich 26 und in den USA 17 %.

Peter Steiner ist einer von ihnen. Er fährt gerade zur Humboldt-Universität, wo er als wissenschaftlicher Mitarbeiter arbeitet. Auch Peter Steiner will anonym bleiben, auch er hat sich strafbar gemacht.

Peter Steiner: "Also mir wurde ein Einjahresvertrag angeboten von meinem Chef zunächst. Es wurde aber so dargestellt, als wäre es völlig unproblematisch dann eine weitere Finanzierung zu erhalten. Und dann hieß es aber, wir haben jetzt in dieser Zeit keine Finanzierung, aber in einem halben Jahr und in der Zeit muss das Projekt eben auch weiterlaufen."

Sein Professor verlangte von ihm, dass er ohne Gehalt weiterarbeitet, für seine Zukunft, hieß es. Sein Projekt und seine Stelle werden aus so genannten "Drittmitteln" finanziert. Diese "Drittmittel" sind nicht fest eingeplant. Sie hängen an Forschungsprojekten und damit auch die Mitarbeiter. Ist das Projekt beendet, läuft die Stelle aus. Aber die Arbeit geht oft weiter, dann unentgeltlich. Einstellen und rauswerfen - das geht seit 2007 noch leichter. Dafür hat Bildungsministerin Anette Schavan gesorgt. Sie hat das so genannte "Wissenschaftszeitvertragsgesetz" ins Leben gerufen. Seitdem können Hochschulen befristet anstellen so lange sie wollen, theoretisch bis zur Rente. Einzige Voraussetzung: Das Projekt wird überwiegend aus Drittmitteln finanziert.

Andreas Keller, Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft: "Das Wissenschaftszeitvertragsgesetz hat dazu geführt, dass heute von acht wissenschaftlichen Angestellten sieben einen Zeitvertrag haben, nur einer von acht ist unbefristet beschäftigt. Und außerdem wurden die Laufzeiten der befristet beschäftigten Kolleginnen und Kollegen immer kürzer, in vielen Fällen sind das nur wenige Monate."

Das Bildungsministerium hat die Auswirkungen des Gesetzes untersuchen lassen. Jetzt liegen die Ergebnisse vor. Das Gesetz habe sich grundsätzlich bewährt, liest das Ministerium daraus. Wir schauen genauer hin und da steht, dass durch die Drittmittelfbefristung Schutzklauseln umgangen würden, die sonst zur automatischen Verlängerung eines laufenden Arbeitsvertrags führen könnten. Auf Deutsch: Seit dem Gesetz gibt es kürzere Verträge und in der Folge immer mehr Lücken dazwischen. Wie bei Peter Steiner. Und in diesen Lücken?

Peter Steiner: "Der Chef hat gesagt, Sie können ja Arbeitslosengeld I beantragen, und in der Zeit dann weiterhin für die Uni arbeiten."

Reporter: "Das heißt, Ihr Chef hat direkt vorgeschlagen zum Arbeitsamt zu gehen, aber gleichzeitig weiterzuarbeiten?"

Peter Steiner: "Genau, genau so war's."
Und wer sich weigert, dem droht das Ende der wissenschaftlichen Karriere. Schon möglich, sagt der Präsident der Humboldt-Universität, aber bislang seien diese Fälle nicht bis zu ihm vorgedrungen.

Reporter: "Wenn sie davon mitkriegen würden, dass es an einem Lehrstuhl systematisch so wäre, wie würden Sie ...?"

Prof. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident Humboldt-Universität Berlin: "Dann würde ich der Sache nachgehen und ich würde auch intervenieren. Und ich hätte auch überhaupt gar keine Scheu, so einen Konflikt dann vom Zaume zu brechen. Das ist auch meine Aufgabe ..."

Reporter: "... dem Professor gegenüber."

Prof. Jan-Hendrik Olbertz, Präsident Humboldt-Universität Berlin: "... als Präsident einer Universität. Dem Professor gegenüber, selbstverständlich. Also diese Art von Freiheit wäre ein Missverständnis."

Nur ein Missverständnis? Da werden abhängige Mitarbeiter zu Sozialbetrügern gemacht. Und wegen dieser Abhängigkeit traut sich keiner darüber zu sprechen, schon gar nicht mit der Uni-Leitung.

Peter Steiner: "Am wütendsten macht mich, dass vom Nachwuchs erwartet wird, dass man bereit ist, alles zu tun, um jeden Preis, auch sich zu kriminalisieren. Und ja, dass da auch anscheinend keine moralischen Bedenken bestehen, alles herauszuholen."

Was das heißen kann, hat Dr. Werner Fischer schon erlebt. Er soll nun keinen Vertrag mehr bekommen, der neue Chef will ihn nicht mehr. Nach 17 Jahren an seiner Uni und mit über 50 ist Schluss für den Familienvater. Einer wie er fällt schon bald in Hartz IV. Denn das Geld aus seiner Arbeitslosenversicherung hat er ja schon verbraucht - in den Lücken zwischen seinen Zeitverträgen.

Sendemanuskript
Auf die Idee solcher Betriebsorganisation in akademischen Hochschulbetrieben muß sie ja wohl in Zusammenarbeit mit INSM, Bertelsmann-Stiftung und Prof. Sinn gekommen sein. Das ist garantiert nicht allein auf Schavans Mist gewachsen.

Nun braucht man sich über akademisch gebildete Langzeitarbeitslose nicht mehr zu wundern. Es sind unter den Arbeitslosen eben nicht nur bildungsunfähige und -unwillige Menschen anzutreffen.

Der Zugang zu bezahlbarer Bildung ist immer eine Machtfrage. Und die darf man doch nicht im Interesse der Untertanen regeln. Und die Eliten haben es nicht nötig, sich zu bilden wie man es am Beispiel der Plagiatoren sieht. Die kaufen sich ihre Bildungs- und Adelstitel. So sieht bundesdeutsche Kapitalistenfreiheit aus.

Für die Untertanen hat man ansonsen die dreigegliederte, sozial ausselektierende Unterschichtenbildung in den allgemeinbildenden Schulen und die Armutsberufsaus- und weiterbildung, organisiert, zugelassen und zertifiziert für Armutsbildungsträger über die Arbeitsagenturen, ARGEn, Jobcentern.

Kein Wunder, daß es keine Fachleute in Bundesdeutschland hinter den 7 Bergen gibt. Die dürfen keine Fachleute werden oder werden als solche schlecht oder überhaupt nicht bezahlt und genauso mangelhaft sozial abgesichert.

Die BRD will bildungstechnisch und sozial das Niveau von Bangladesh erreichen.
jockel ist offline  
Alt 20.06.2011, 16:11   #14
emil1959
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Zitat von 08150815 Beitrag anzeigen
Nein,da hast du nicht ganz Recht,es gibt offene Stellen,zwar nicht für alle,aber für Menschen ,die dafür Interesse,eine Eignung,Talent haben und das ganze auch wollen,da stimmt natürlich auch der Verdienst noch,da können andere davon träumen!!!

Stellenangebot: Tänzerinnen für Table Dance bei Int. Künstler Agentur Pobaveni in München, Chemnitz, Lindau/Bodensee, Augsburg, Nürnberg, Regensburg München, Chemnitz, Lindau/Bodensee, Augsburg, Nürnberg, Regensburg

Das wird aber von der ARGE nicht vermittelt !!!!

Also sucht man doch lieber im Ausland für Bewerber!!!
Ich werd verrückt, jetzt bekomme ich wenigstens meine 5. Bewerbung für diesen Monat zusammen !

Und wieso nicht vermittelt, steht doch hier, klick mal auf "Stellenangebot suchen":

https://jobboerse.arbeitsagentur.de/...execution=e1s1
emil1959 ist offline  
Alt 20.06.2011, 16:13   #15
293949
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

LINDNER: Wir müssen verbreitete Vorurteile viel offensiver angehen. Wer etwa ständig das Wort Marktradikalismus im Munde führt, hat in Wahrheit ein tiefes Misstrauen gegen private Vertragsfreiheit, gegen Bürgersouveränität und Privateigentum. Und wenn du von der Gier sprichst: Ein Mensch, der gierig ist, mag unangenehm sein. Aber ein Unternehmen, das nicht mehr möglichst viel Gewinn machen will, das wäre DDR

Ja ja , Vertragsfreiheit wie beim Abschluss einer EGV .Vertragsfreiheit kanns nur geben, wenn beide Vertragspartner aus der gleichen Macht-Position heraus verhandeln.

Ok, nichts gegen Gewinne-das ist der Kapitalismus- aber dann sollen die Unternehmer auch die Risiken tragen -
293949 ist offline  
Alt 20.06.2011, 16:17   #16
olivera
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Zitat von 08150815 Beitrag anzeigen
...Das wird aber von der ARGE nicht vermittelt !!!! ..Also sucht man doch lieber im Ausland für Bewerber!!!
Datum der letzten Aktualisierung: 20.06.11
ID/Chiffre 10000-1067873726-S Inhalte: © Bundesagentur für Arbeit, 2011
geht doch
__

"Es reicht nicht, keine eigene Meinung zu haben. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken!"

Ehrensache - Naturtalent.
olivera ist offline  
Alt 20.06.2011, 16:20   #17
FrankyBoy
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Da haste dich bestimmt schon beworben - kannst uns dann ja in Kürze die genauen Konditionen nennen.

Zitat von 08150815 Beitrag anzeigen
Nein,da hast du nicht ganz Recht,es gibt offene Stellen,zwar nicht für alle,aber für Menschen ,die dafür Interesse,eine Eignung,Talent haben und das ganze auch wollen,da stimmt natürlich auch der Verdienst noch,da können andere davon träumen!!!

Stellenangebot: Tänzerinnen für Table Dance bei Int. Künstler Agentur Pobaveni in München, Chemnitz, Lindau/Bodensee, Augsburg, Nürnberg, Regensburg München, Chemnitz, Lindau/Bodensee, Augsburg, Nürnberg, Regensburg

Das wird aber von der ARGE nicht vermittelt !!!!

Also sucht man doch lieber im Ausland für Bewerber!!!
FrankyBoy ist offline  
Alt 20.06.2011, 17:26   #18
Kleeblatt
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Und wer noch etwas kichern will, wie sich CDU und FDP miteinander beschäftigen: Schwarz-gelbe Enttäuschung? - Nachrichten Print - WELT AM SONNTAG - Politik - WELT ONLINE

Daraus:
Mario Nette
Mir fällt zu diesem Interview nicht mehr wirklich etwas ein.

Hat so etwas von einem Gespräch mit Außerirdischen, die aus ihrer kleinen Sicht beurteilen. Ich habe immer das Gefühl da muß es irgendwo noch ein weiteres deutsches Land geben von dem ich so noch niemals gehört habe.
Oder ich habe in den letzten Jahrzehnten immer alles falsch mitbekommen.

Wie nennt man doch gleich das Krankheitsbild wo immer nur Andere Fehler machen, man selber höchstens nur Pech hat und ansonsten sowieso alles völlig anders ist als die Mehrheit der Umgebung mitbekommt. ?
Könnte man die gesamte Truppe bitte endlich einmal einweisen lassen, - mitten in die Alpen und nur durch Hubschrauber erreichbar / belieferbar !
Kleeblatt ist offline  
Alt 20.06.2011, 17:27   #19
teddybear
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Habe mal bei bei der Jobbörse für Berlin geschaut!

Ergebnis -> jetzt weis ich, dass es mehr Zeitarbeitsfirmen gibt, als ich je zu träumen gewagt hätte! Einen richtigen Arbeitsplatz fand ich jedoch nicht. Schade!

https://jobboerse.arbeitsagentur.de/...&d_6827794_p=1


teddybear ist offline  
Alt 20.06.2011, 21:39   #20
Alter Sack
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Zitat von teddybear Beitrag anzeigen
jetzt weis ich, dass es mehr Zeitarbeitsfirmen gibt, als ich je zu träumen gewagt hätte!

Tja, Unkraut wächst und wächst!
__

Erst wenn man selber von einer Sache betroffen ist, merkt man, wie der Staat versagt hat.
Alter Sack ist offline  
Alt 21.06.2011, 06:50   #21
teddybear
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Gegen Unkraut gibt es aber Chemikalien, um es zu vernichten! Aggressives Unkraut ist mir von daher auch viel leiber!
teddybear ist offline  
Alt 22.06.2011, 08:50   #22
Mario Nette->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
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Mario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette Enagagiert
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Wer sich des nächsten Interviews mit Frau von Irgendwas annehmen möchte - hier entlang: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen: „Das Fachkräftekonzept kann nur ein Anfang sein“ - Arbeitsmarkt und Hartz IV - Wirtschaft - FAZ.NET

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline  
Alt 22.06.2011, 12:38   #23
jockel
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Wer sich des nächsten Interviews mit Frau von Irgendwas annehmen möchte - hier entlang: Arbeitsministerin Ursula von der Leyen: „Das Fachkräftekonzept kann nur ein Anfang sein“ - Arbeitsmarkt und Hartz IV - Wirtschaft - FAZ.NET

Mario Nette
Frau Bundesarbeitsministerin, Sie werden es nicht glauben, aber wir haben auch akademisch schlecht bezahltes Spitzenfachpersonal in heimischen Landen und nicht nur un- und angelernte Prekärbeschäftigte. Das wir diesen Mißstand von Unternehmerparteien Ihres Schlages organisiert bekommen, dafür dürfen Sie sich bei Ihrer Kollegin Schavan bedanken. Also lassen Sie die Spitzenkräfte dort, wo sie herkommen und gebraucht werden - in ihren Heimatländern und betreiben Sie keinen Fachkräftediebstahl und -raub im Interesse der deutschen Gaunerwirtschaft.

DasErste.de - Monitor - Doktor Arbeitsamt - Wie wissenschaftliche Mitarbeiter in die Illegalität getrieben werden

Tun sie endlich wirksam was für die echten 7 Mio. Arbeitslosen.

Schaffen Sie es endlich, daß wir ein flächendeckend funktionierendes Tarifvergütungssystem in allen Branchen bekommen. Die Mindestlöhne werden nicht reichen!!! Treten Sie endlich mal ihren profit- und machtgeilen Unternehmern kräftig in den Ehrenwerten!!!
jockel ist offline  
Alt 22.06.2011, 14:31   #24
galadriel
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galadriel
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Standard AW: V. d. Leyen - Interview - "Meldet offene Stellen!"

Ob die den Quatsch glaubt, den die da von sich gibt?
__

Scheitert der Euro, endet die Knechtschaft.
galadriel ist offline  
Alt 22.06.2011, 14:32   #25
hartz5
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Zitat von jockel Beitrag anzeigen
Treten Sie endlich mal ihren profit- und machtgeilen Unternehmern kräftig in den Ehrenwerten!!!
Frau beisst nie die Hand, die sie füttert......
__



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