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Alt 13.06.2011, 15:43   #1
WillyV
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Standard Der Wert des Menschen

Was ist ein Mensch der im Hartz IV-Bezug lebt wert, eine Frage die und der man sich nach den Ereignis in Frankfurt stellen muss. Um nur kurz darauf zurück zu kommen, ein bewilligter Leistungsbescheid aber kein Geld auf dem Konto. Christy Schwundeck die in Deutschland lebende Nigerianerin wollte nur eine Barauszahlung damit sie Geld zum Überleben hat.

Sie bekam es nicht, wie es so oft ist, genau den Stil haben die Jobcenter hier im Landkreis Zwickau auch drauf. Mitarbeiter die sich einfach über alle Regularien und auch noch Gesetzgebungen hinweg setzen und die Betroffenen behandeln, wie Herrscher im Feudalismus ihre Untertanen.

Diese Woche kam ein Anruf eines alleinerziehenden Vatis, der sich am Telefon kaum noch beherrschen konnte und berichtete, dass sein Sohn kein Mittagessen mehr in der Schule bekommt.

Grund dafür ist, die Untätigkeit der Bearbeitung der Anträge für die Kostenübernahme aus dem so hochgelobten „Paket für Bildung und Teilhabe“ unserer Ministerin für „Theorie ohne Praxis“ von der Leyen.
Wie geht es weiter mit dem Alleinerziehenden, er wendet sich an das Jobcenter, denn dort hat er die Anträge abgegeben, die Antwort ist: „sie müssen Geduld haben so schnell geht das nicht“ und ob das gewährt wird ist ja noch nicht klar. Der Sohn bekommt aber schon 1 Woche kein Essen, der Vati holt dann für sich und seinen Sohn 1 Portion Essen beim Fleischer um die Ecke, da ist es billig. Der Vati wollte das Geld vom Hartz IV seinem Sohn gern zukommen lassen, damit er wie andere Kinder in der Schule essen kann.

Weiter: Der Wert des Menschen - Gegenwind e.V. Arbeitsloseninitiative Glauchau-Zwickau
 
Alt 13.06.2011, 17:28   #2
gast_
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Standard AW: Der Wert des Menschen

Den Wert eines Menschen kannst du auch hier sehen:
Teil 1
Leistungsentzug und keine KV bei Krebs
Teil 2
zweiter gemeinsamer Umzug

ralsom - ich danke dir dafür, daß du nicht so hartherzig warst wie ARGE, Sozialamt, Krankenkasse, Richter usw
gast_ ist offline  
Alt 13.06.2011, 18:08   #3
hope40
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Standard AW: Der Wert des Menschen

ironie an :

warum soll ein mensch was wert sein ?

es gibt genug und sie "wachsen "auch immer wieder nach !(muss man ja regulierend eingreifen. vielleicht ist das bildungspaket so ein mittel ?nen abschreckenden effekt hats allemal !)

sie können glatt zur "plage "werden, weil sie doch glatt dauernd was fordern , dann schwatzen sie von rechten /menschenrechten ..wollen dies, wollen das ..mensch, was das kostet !
und dann können sie nicht unbegrenzt "schaffen "..der mensch ist schlecht "konstruiert "..da isser krank, da isser behindert ..dauernd diese arbeitsunterbrechungen !und da auch --was ne "reparatur "eines menschen kostet !
tja, der liebe gott hat nen konstruktionsfehler gemacht ..sein "produkt "mensch hat ne grosse ausfallquote ,er hat beim menschen nicht an die gewinnmaximierung gedacht !

ironie aus !

liebe grüsse

hope
__

liebe grüsse

hope

wir sind das volk !

"Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang."
Albert Camus


"Wenn man kein Geld hat, denkt man immer an Geld. Wenn man Geld hat, denkt man nur noch an Geld."
Jean Paul Getty


"Die Deutschen sind tatenarm und gedankenvoll.()"
Friedrich Hölderlin
hope40 ist offline  
Alt 13.06.2011, 18:15   #4
WillyV
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Standard AW: Der Wert des Menschen

Tacheles Forum: Re: Der Wert des Menschen

No comment.

Dialektik, Kausalität > Fehlanzeige.
 
Alt 13.06.2011, 18:38   #5
DieFrettchen
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Standard AW: Der Wert des Menschen

hallo ihr lieben,

hallo willyv,

ja, die kausalität geht vielen nicht ganz auf von den schicksalen die man erfährt, ich hab selbst so eines und mag es gar nicht mehr widerkäuen.

ich hab für meinen teil gelernt hinzusehen, statt weg. die meisten hier wohl auch, bis auf ein paar unbelehrbare. immer noch hörig der kapitalgestylten, vollverwertbaren gesellschaftskultur. ist das überhaupt eine kultur? schwache, arme, arbeitslose als wertlos und anonym zu sehen und hinzustellen?

ich bin jetzt seit 2 stunden im forum, und es stellen sich mir mehr fragen als antworten. überhaupt bringt mir in letzter zeit der tag mehr fragen als antworten. nur eines weiß ich: jeder ist was wert, egal was so einige zeitgenossen von sich geben, jeder hat ein beachtenswertes leben, das nicht mit füssen zu treten gilt. egal was kommt, ich hab mir den kinderglauben bewahrt; das die guten gewinnen (ja lacht nur!). je schlimmer das es kommt, umso mehr werde ich mich bemühen den teufel aus der hölle zu prügeln, als es hinzunehmen.

aber einiges was ich heut hier gelesen hab, lässt mich auch ab und zu mit mir selbst hadern.

nachdenkliche grüße von barbara
 
Alt 13.06.2011, 19:18   #6
Timmy.79
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Daumen hoch AW: Der Wert des Menschen

Diesen Beitrag, der so gut zum Thema passt, finde ich so toll, dass ich Euch gerne daran teilhaben lassen möchte:

Der Wert eines Menschen

Herr Koch hat es ja mal angestoßen und auch hier im Blogland wird der Wert eines Menschen öfter diskutiert, manchmal wird der Wert anderer Menschen beurteilt, manchmal der eigene. Und oft, ja eigentlich zu oft wird hier nur ein Kriterium zu Rate gezogen: Das Gehalt oder auch die wirtschaftliche Kraft (Macht), die ein Mensch hat! Wäre dem so, dann wäre ein Herr Ackermann mit 13.2 Mio. € Jahresgehalt ca. 3.090mal so viel wert wie ein Hartz IV-Empfänger. Hm, ich glaube selbst der größte Vollpfosten würde das so nicht unterschreiben, oder traut sich hier jemand, das als richtig hinzustellen?

Was ist der Wert eines Menschen? Ist es wirklich nur das Geld, das er hat und verdient? Dann, ja dann brauchen wir uns um die Armen in der Welt nicht mehr bemühen, dann können die Kinder in Schwarzafrika ruhig verhungern, sie sind ja nix wert. Hilfe für Haiti? Die haben doch nix, warum sollten wir helfen? Wertloses Menschenpack!! Allesamt, genau wie die Deutschen Hartz IV’ler. Wie war das - ca. 2,5 % von denen beExkrementen den Staat - mich würde interessieren, wie viel Prozent der Einkommensmillionäre Steuern hinterziehen und fürchten sich jetzt vor einer Schweizer CD? Also sagt uns das Geld und der Besitz doch recht wenig über den Wert eines Menschen aus. Ich möchte hier gerne "Rousseau" zitieren: "Hinter jedem Vermögen steckt ein Verbrechen, hinter jedem großen Vermögen steckt ein großes Verbrechen." Hatte der alte Franzose recht, dann sind die Steuerhinterzieher alle Doppelverbrecher!

Doch genug von Geld, denn es stinkt doch, mir zumindest. Hier irrte Kaiser Vespasian. Nein, der Wert eines Menschen beziffert sich für mich in seiner Menschlichkeit, seinem Charakter, wie er ist, trotz aller Schicksalsschläge. Bleibt er Mensch und menschlich im Sinne von "Human", und nicht im Sinne von triebhaft (auch das ist leider zu tiefst menschlich). Man kann irgendwann dieser Welt Geld oder Liebe und menschliche Wärme hinterlassen. Tiefe Gedanken – wie Marc Aurel – oder nur einen Namen, der für viel Geld und Gier steht wie König Midas.
Ich bewundere Menschen, die sich Gedanken machen, die zweifeln, weil sie wissen, sie genügen niemals den höchsten Ansprüchen. Macht sie das zu schlechten, wertlosen Menschen? Nein, das macht sie zu zutiefst wertvollen Menschen, Menschen die anderen viel geben können.

Reichtümer gibt es zwei: Die des Goldes und die des goldenen Herzens. Mir sind die goldenen Herzen immer lieber. Lasst diese um mich sein, und ich bin reich beschenkt. Ja, ihr armen Zweifler und Träumer, ihr beschenkt uns andere mit so viel, das ist nicht aufzuwiegen in Gold und Diamanten. Ein Diamant wärmt nicht in finsterer Nacht, aber ein liebevoller und menschlicher Gedanke kann das sehr wohl.

Auch bewundere ich die Menschen, die Träume haben und den Mut besitzen dazu zu stehen: „Ja, ich bin Träumer von Beruf!“ Warum denn nicht? Früher zogen die Träumer und die Traumverbreiter von Dorf zu Dorf und die Leute dankten es ihnen mit Brot und etwas Geld - heute macht Dieter B. diesen Job. Und er ist reich und in meinen Augen eigentlich belanglos, aber das ist nur meine Meinung. Ich kenne ihn ja auch nicht real, vielleicht hat er ja auch unglaublich gute Gedanken, das mag ich nicht abstreiten.

Egal, was ich damit sagen will: Niemand sollte sich wertlos fühlen, nur weil er kein Geld hat oder nach wirtschaftlicher lesart keinen Beruf hat. Mensch sein bedeutet so viel mehr, und das kreide ich der heutigen amerikanisierten Welt an: Es geht nicht um Geld in diesem Leben, es geht um das Menschlich bleiben.

Zuneigung für und Interesse an anderen Menschen zu haben, Mitgefühl, Freude teilen, melancholisch durch den Regen gehen, die Welt in Gedanken zu durchwandern und träumend sich Visionen bauen, das ist so viel mehr wert, als alles Geld. Träumer haben die Macht sich in 0.0 Sekunden in die weit entferntesten Galaxien zu beamen. Versuche das mal mit Geld!
Ich behaupte auch, dass viele wirtschaftlich erfolgreiche Leute sich trotz allen Geldes nicht wirklich leiden können, tief in sich sind sie verunsichert und verletzlich. Sie schützen sich mit einem Panzer aus Arroganz, Dummheit und Statussymbolen. Sie könnten sich mit ihrem Geld der Menschlichkeit öffnen, so viel mehr bewegen und letzten Endes mehr hinterlassen als nur einen Stein mit ihrem Namen drauf. Ich mag ja "Yoda" – so sinnbildlich – er würde jetzt sagen, dass die Gier nach Geld der Weg in die dunkle Seite der Macht ist, schnell ist er und scheinbar erfolgreicher als die helle Seite der Macht mit Menschlichkeit, Zuneigung und Mitgefühl. Doch zahlen all diese Eigenschaften eine Dividende, die dir kein Dieb jemals stehlen kann und auch kein Finanzamt mehr wegnimmt. Vielleicht ein neues und menschlich sinnvolles Steuermodell? Dividende zahlen wir in Zuneigung. Also zahlt Dividende in Zuneigung an die Menschen, die um Euch sind, die Euch wichtig sind und die ihr mögt und ihr werdet mit Zinseszins belohnt, denn dann seit ihr wahrlich wertvolle Menschen und nicht Raffer auf zwei Beinen.

von blackcowboys Pro @ 2010-02-04 – 16:44:30

[Quelle: -klick-]
 
 

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