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Alt 01.05.2011, 22:34   #1
Paolo_Pinkel
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Standard Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

Zitat:
Neue Studie zeigt die fiskalischen Auswirkungen der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in Deutschland auf, lässt aber die Beschäftigungseffekte außen vor
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__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 01.05.2011, 23:02   #2
LadyOscar->Emailproblem
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LadyOscar
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Standard AW: Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

Naja ein ANSTÄNDIGER Mindestlohn, also keine 7,50€-Geschichte würde zumindestens einen Teil der Menschen davor bewahren trotz Vollzeitarbeit noch wie Bettler am Monatsende zum Amt krauchen zu müssen um dort um Unterstützung zu betteln.

Aber sein wir ehrlich: Bevor man hier in Deutschland einen ganzheitlichen Mindestlohn in einer akzeptablen Höhe einführt. Lernt ein Nashorn Flöte spielen .
LadyOscar ist offline  
Alt 01.05.2011, 23:10   #3
FrankyBoy
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Standard AW: Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

sehen wir uns doch einmal eine Grafik an, die genau diese offene Frage beantworten wird - die ist übrigens
Zitat:
I, the copyright holder of this work, hereby publish it under the following licenses: Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. A copy of the license is included in the section entitled GNU Free Documentation License.


Mindestlohn
Hat jetzt noch irgend jemand Zweifel an der Zurechnungsfähigkeit unserer Regierung bzw. dem 110%igem Amtseidsbruch, der offenkundiger nicht sein kann?
FrankyBoy ist offline  
Alt 02.05.2011, 04:26   #4
jimmy->Emailproblem
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Standard AW: Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

Wieso hört man nicht endlich auf von 8,50€ zu reden, und konzentriert sich stattdessen auf die geforderten 10€? Bei 8,50€ x 160std./Monat = 1360 Brutto. Nach meinen Berechnungen auf Nettolohn.de kämen 997,17 € Netto bei raus. Das macht Rund 270€ Mehr im Monat. Umgerechnet auf den Verzicht von 160 Std. Freizeit/Monat 270:160 = 1,68€. Das Lohnt sich.


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline  
Alt 02.05.2011, 09:50   #5
Reiner Zufall
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Standard AW: Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

Zitat von jimmy Beitrag anzeigen
Wieso hört man nicht endlich auf von 8,50€ zu reden, und konzentriert sich stattdessen auf die geforderten 10€?
Wenn selbst Sommer auf der DGB-Veranstaltung zum 1. Mai sich minimalistisch gibt u. eben nur diese 8,50 € Mindestlohn fordert?

Natürlich ist das für D zuwenig u. er macht damit unglaubliche Zugeständnisse.

Sollte es wirklich einmal zum Mindestlohn kommen, dann erzählt man den Beschäftigten noch, daß das deren ureigenste Forderung sei, vorgetragen von der Gewerkschaft als ihrer Interessenvertretung.

Aber beim DGB wundert mich schon lange nichts mehr.

RZ

.
 
Alt 02.05.2011, 10:39   #6
Reiner Zufall
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Standard AW: Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

Die Gewerkschaft hat für meinen Bereich in 2009 einen Tariflohn von 7,50 € "ausgehandelt"!

Wohne mal in Frankfurt................ ein Witz.
 
Alt 02.05.2011, 12:38   #7
ThisIsTheEnd
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ThisIsTheEnd Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard AW: Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

Die Grafik oben ist aber schon älter. Spananien ist inzwischen auch bei 20% Elo Quote angekommen.

Schmickler von heute zum Thema Mindestlohn. Das Zitat von Kannegiesser zum Schluss ist typisch für Unsymphaten wie ihn.

WDR Audioplayer
ThisIsTheEnd ist offline  
Alt 02.05.2011, 13:36   #8
FrankyBoy
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Standard AW: Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

Das was auf diesem Sektor abgeht ist doch lächerlich - guckt euch mal diesen Kommentar an:
Zitat:
Kommentar

(27) Drucken Bewerten Autor: Dorothea Siems| 02.04.2010
Mindestlöhne bedeuten mehr Arbeitslosigkeit


Die Gewerkschaft kämpft unermüdlich für Mindestlöhne. Dabei schlägt DGB-Chef Sommer selbst die Warnungen namhafter Ökonomen in den Wind. Sollte sich die Gewerkschaft durchsetzen, gefährdet das viele Jobs. Zudem hat die Gewerkschaft die Geringverdiener gar nicht im Blick, sie schützt nur ihr Klientel.
DGB-Chef Michael Sommer lässt sich in seinem Kampf für einen gesetzlichen Mindestlohn nicht beirren. Die Warnungen namhafter Ökonomen vor den fatalen Folgen für den Arbeitsmarkt schlägt der Gewerkschafter in den Wind. Dabei bedeutete eine verbindliche Lohnuntergrenze von 8,50 Euro, dass nicht nur das Gros der heutigen Langzeitarbeitslosen dauerhaft um jede Chance auf einen Job gebracht würde.



Auch eine Wissensgesellschaft braucht einen Niedriglohnsektor, damit diejenigen nicht ausgeschlossen werden, die sich nicht qualifizieren können oder wollen. Es ist allemal sozialer, Löhne notfalls aufzustocken, als die Menschen gänzlich zur Nichtarbeit zu verdammen.
Kommentar: Mindestlöhne bedeuten mehr Arbeitslosigkeit - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE
Das ist so absurd wie lächerlich - die Grafiken aus #3 beweisen das Gegenteil - welche namhaften Ökonomen das behaupten und aus welchem Grund ist mir klar - ich hoffe euch auch.
FrankyBoy ist offline  
Alt 02.05.2011, 15:18   #9
Patenbrigade
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Standard AW: Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

Irland hatte bei Einführung des Mindestlohnes (2002) eine Arbeitslosigkeit von 4,3 Prozent. Heute sind es knapp 14 Prozent.

Die Tabelle ist tatsächlich uralt. Sie sagt auch nichts über die Entwicklung des Arbeitsmarktes bei Einführung eines Mindestlohnes aus. Sie zeigt maximal, dass bei geringer Arbeitslosigkeit ein hoher Mindestlohn angesetzt werden kann.

Übrigens, nur wenige in Europa kommen in den Genuss des Mindestlohnes:

Bulgarien, da sind es etwa 15 Prozent. Der Mindestlohn liegt bei 0,71 Euro. Da erspart sich jeglicher Kommentar.

In Großbrittanien mit relativ hohem Mindestlohn in Höhe von 6,91 Euro verpufft der Effekt. Lediglich 1,9 Prozent bekommen ihn.

Selbst in den Niederlanden (8,74 Euro) verpufft der Mindestlohn. 2,17 Prozent bekommen ihn lediglich. Sprich, es werden auch so relativ hohe Löhne gezahlt.

Eine Ausnahme bildet Frankreich. Vom Mindestlohn in Höhe von 9 Euro profitieren hier 15,1 Prozent der Arbeitnehmer.
Was gut klingt, hat einen bösen Nebeneffekt. Über 10 Prozent Arbeitslosigkeit, soziale Spannungen bis hin zur Ghettobildung. Millionen schlecht qualifizierte sind unter Umständen für immer vom Arbeitsmarkt ausgesperrt.

Für mich ist Mindestlohn Augenwischerei, maximal ein Hoffnungsträger, mehr eine Daseinsberechtigung für Gewerkschaften.

Menschen , die für wenig Geld arbeiten wollen, sollte dass erlaubt sein. Der Staat regelt viel zu viel, aber bitte nicht das auch noch.
Das Wort "erlaubt" habe ich mit Absicht hervor gehoben. "Erlaubt" bedeutet, man darf es. Es darf aber keinen Zwang geben, sich für wenig Geld zu versklaven.

Genau da müsste es gesetzliche Änderungen geben. dabei wäre das ganz einfach:
Eine kleine Änderung im § 10 SGB II (Zumutbarkeit).

(1) Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass

der Stundenlohn unter 8.50 Euro liegt.

Schon wäre eine Sanktion wegen der Nichtannahme eines Billiglohnangebotes, einer Pflicht zur Versklavung, vom Tisch.

Meinetwegen könnte man das ganze "fiktiven Mindestlohn" nennen.
Vorteil, man darf für wenig Geld arbeiten, kann aber nicht dazu gezwungen werden.
 
Alt 02.05.2011, 15:36   #10
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Standard AW: Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Vorteil, man darf für wenig Geld arbeiten, kann aber nicht dazu gezwungen werden.
Man sollte dann aber auch so frei sein, und alle über die Folgen der Dumpinglohnarbeiterei aufklären.

Im Übrigen ist es vollkommen egal, ob man dadurch von der Arbeit ausgesperrt wird, oder ob man einen Niedriglohn verdient - Beim Eintritt ins Rentenalter muss der Staat bei beiden ordentlichen reinbuttern. Wozu also arbeiten, wenn man im Alter nichts davon hat, ausser einem Bettchen in einem Billigaltenheim mit fiesen Bettnachbarn, gegen die man sich im Alter gar nicht mehr zur Wehr setzen kann?


jimmy
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline  
Alt 02.05.2011, 16:05   #11
FrankyBoy
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Standard AW: Hilft der Mindestlohn aus der Krise?

Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Irland hatte bei Einführung des Mindestlohnes (2002) eine Arbeitslosigkeit von 4,3 Prozent. Heute sind es knapp 14 Prozent.
Dadurch, dass sich Privatbanken verspekuliert haben, musste der Staat massiv handeln und wurde durch die drohende Insolvenz der Banken in den Ruin getrieben - dort ist garantiert nicht der Mindestlohn die Ursache für die Arbeitslosigkeit sondern die gier privater Bankmanager!
Zitat:
18. November 2010, 18:35 Uhr
Die wahren Schuldigen der Irland-Krise finden

Es ist leicht, auf Irland zu schimpfen. Doch das Einzige, was man der irischen Regierung vorwerfen kann, ist ihre Ignoranz der heimischen Bankenprobleme. Stattdessen sollte sich Europa lieber an die Ursachen des Desasters erinnern.
Irlands Situation ist tragisch. Was die Iren auch tun, der Zorn Europas ist ihnen sicher. Solange sie sich weigern, Geld aus dem europäischen Rettungsfonds anzunehmen, werden sie für die Turbulenzen an den Anleihemärkten verantwortlich gemacht. Und wenn sie dann doch einwilligen, wird sich die Wut der französischen, deutschen und etlicher anderer Steuerzahler entladen, die den Fonds finanzieren.
Ob jetzt oder erst in einigen Monaten - irgendwann wird die irische Regierung den europäischen Rettungsfonds wohl in Anspruch nehmen müssen. Und zwar nicht, weil der irische Staat in den vergangenen Monaten etwas falsch gemacht oder nicht genügend gespart hätte. Nein, der wahre Grund, warum Irland früher oder später wahrscheinlich fremde Hilfe braucht, sind die maroden Banken, allen voran die Anglo Irish Bank.

Die wahren Schuldigen der Irland-Krise finden | wissen.de

Die Tabelle ist tatsächlich uralt. Sie sagt auch nichts über die Entwicklung des Arbeitsmarktes bei Einführung eines Mindestlohnes aus. Sie zeigt maximal, dass bei geringer Arbeitslosigkeit ein hoher Mindestlohn angesetzt werden kann.
Sie zeigt die Wahrheit der diesbezüglichen- volkswirtschaftlichen Zusammenhänge unmittelbar vor dem Gau, der die Volkswirtschaften der Welt auf den Kopf gestellt wurden - klar, wenn private Spekulanten mit Unmengen an Staatsgeld gerettet werden müssen, kann jede Volkswirtschaft in die Knie gehen.

Übrigens, nur wenige in Europa kommen in den Genuss des Mindestlohnes:

Bulgarien, da sind es etwa 15 Prozent. Der Mindestlohn liegt bei 0,71 Euro. Da erspart sich jeglicher Kommentar.

In Großbrittanien mit relativ hohem Mindestlohn in Höhe von 6,91 Euro verpufft der Effekt. Lediglich 1,9 Prozent bekommen ihn.
Und hier geht es mit 3,-- €???

Selbst in den Niederlanden (8,74 Euro) verpufft der Mindestlohn. 2,17 Prozent bekommen ihn lediglich. Sprich, es werden auch so relativ hohe Löhne gezahlt.
Wenn eine Volkswirtschaft mit vergleichbarer Produktivität selbst bei 8,74 € nur gut 2% Arbeitnehmer hat, die auf diesen Stundenlohn kommen ist für mich bewiesen, dass hier absoluter Müll gepostet wird.

Eine Ausnahme bildet Frankreich. Vom Mindestlohn in Höhe von 9 Euro profitieren hier 15,1 Prozent der Arbeitnehmer.
Was gut klingt, hat einen bösen Nebeneffekt. Über 10 Prozent Arbeitslosigkeit, soziale Spannungen bis hin zur Ghettobildung. Millionen schlecht qualifizierte sind unter Umständen für immer vom Arbeitsmarkt ausgesperrt.
Was glaubst du eigentlich, warum die Franzosen so auf das deutsche Lohndumping schimpfen?
Zitat:
Paris beschwert sich über deutsche Exportkraft. Frankreichs Finanzministerin Lagarde empfiehlt Deutschland höhere Löhne, damit Exporte teurer würden – und bekommt so Ärger mit Bundeskanzlerin Merkel. Auch der deutsche Außenhandel verwahrt sich gegen den Vorwurf, Deutschland produziere zu billig.
Export-Streit: Die Deutschen sind den Franzosen zu stark - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE
Für mich ist Mindestlohn Augenwischerei, maximal ein Hoffnungsträger, mehr eine Daseinsberechtigung für Gewerkschaften.
Für mich ist ein Vernünftiger Mindestlohn, der viele Kriterien erfüllen muss (verschiedene Zeitfenster für unterschiedliche Branchen und Betriebsgrößen) der Konjunkturmotor für den Binnenhandel und ein Garant für eine wirkliche- Soziale Marktwirtschaft dessen Credo es war, Wohlstand für Alle zu sichern.

Menschen , die für wenig Geld arbeiten wollen, sollte dass erlaubt sein. Der Staat regelt viel zu viel, aber bitte nicht das auch noch.
Das Wort "erlaubt" habe ich mit Absicht hervor gehoben. "Erlaubt" bedeutet, man darf es. Es darf aber keinen Zwang geben, sich für wenig Geld zu versklaven.
Für mich regelt- und beschneidet der Staat, fast ausschließlich die rechte der Armen - und dereguliert die Schweinereien der Bonzen - meine Signatur spricht hier glaube ich Bände - mach dir mal bitte Gedanken über die Dimensionen.
Genau da müsste es gesetzliche Änderungen geben. dabei wäre das ganz einfach:
Eine kleine Änderung im § 10 SGB II (Zumutbarkeit).

(1) Einer erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person ist jede Arbeit zumutbar, es sei denn, dass

der Stundenlohn unter 8.50 Euro liegt.

Schon wäre eine Sanktion wegen der Nichtannahme eines Billiglohnangebotes, einer Pflicht zur Versklavung, vom Tisch.
Endlich mal ein vernünftiger Ansatz.
Meinetwegen könnte man das ganze "fiktiven Mindestlohn" nennen.
Vorteil, man darf für wenig Geld arbeiten, kann aber nicht dazu gezwungen werden.
Mit unseren Sklavenlöhnen produzieren wir massenhaft Armut in der Welt und die Banken, die uns zunächst mit ihren Immobilienblasen belastet haben zocken nun mit Lebensmitteln und treiben deren preise nach belieben.

Zitat:
Am 27. September ist mein neues Buch

„Die Marktwirtschaft des 21. Jahrhunderts“.

erschienen.

Anhand der fünf großen Krisen unserer Zeit - Finanzkrise, Arbeitskrise, Handelskrise, Klimakrise und Schuldenkrise - zeige ich, dass von der Analyse bis zur Therapie die Wirtschaftspolitik hoffnungslos überfordert ist. .....
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