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Alt 12.03.2011, 07:50   #1
wolliohne
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Standard Studie Europas Sehnsucht nach dem "starken Mann"

Immer mehr Europäer sind für autoritäre Regierungsformen, berichtet die Ebert-Stiftung. Rassismus und Judenhass sind weit verbreitet - auch in Deutschland.



In Europa wächst laut einer neuen Studie der Wunsch nach autoritären Regierungsformen. Danach ist fast jeder dritte Deutsche der Ansicht, dass ein "starker Mann" an der Spitze gebraucht werde, der sich nicht um Parlament oder Wahlen schert. Selbst in traditionellen Demokratien wie Großbritannien und Frankreich sind mehr als 40 Prozent dieser Ansicht. In Ländern wie Portugal oder Polen liegt dieser Anteil sogar bei mehr als 60 Prozent.
Immer mehr Menschen verurteilen den Islam pauschal als "Religion der Intoleranz". Im Bild eine Demonstration gegen eine Moschee in Köln. (© dapd)
Zu diesem Ergebnis kommt eine nun in Berlin vorgestellte Studie von Wissenschaftlern der Universität Bielefeld im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Schwerpunkte der repräsentativen Befragung der Bevölkerung in acht EU-Mitgliedstaaten waren antidemokratische Haltungen und die Einstellung zu Minderheiten.
Als "besorgniserregend" werteten die Forscher, dass eine Mehrheit in allen Ländern das Gefühl habe, von ihren Politikern nicht verstanden zu werden. Dieses Gefühl politischer Machtlosigkeit gehe oft einher mit dem Wunsch nach einer starken Führerfigur.

Vorurteile und Intoleranz gegenüber Minderheiten sind danach in Europa weiter verbreitet als bislang angenommen. Etwa die Hälfte der Befragten sind der Ansicht, es gebe in ihrem Land zu viele Zuwanderer. Ebenso viele verlangen die Bevorzugung von Einheimischen bei Arbeitsplätzen in Krisenzeiten. Mehrheitlich wird zudem der Islam pauschal als "Religion der Intoleranz" verurteilt. Auch antisemitische Einstellungen sind danach zum Teil tief in den europäischen Gesellschaften verwurzelt. So seien zwischen 17 Prozent der Befragten in den Niederlanden und mehr als 70 Prozent in Polen davon überzeugt, "die Juden" wollten heute Vorteile aus ihrer Verfolgung in der Nazi-Zeit ziehen. Fast jeder zweite Deutsche unterstützt diese These.
Ein Drittel der befragten Europäer glaubt an die Überlegenheit von weißen gegenüber schwarzen Völkern. Untersucht wurden die Einstellungen in Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien, Portugal, Polen, Ungarn und den Niederlanden.
Studie - Europas Sehnsucht nach dem "starken Mann" - Politik - sueddeutsche.de


Europa, Heimat der Islamfeinde

Muslime werden in Europa oft abgelehnt. Das zeigt eine Analyse der Universität Bielefeld. Sie offenbart aber auch gravierende Unterschiede zwischen einzelnen Ländern.


Tag der offenen Tür in einer Kölner Moschee. Viele Europäer halten den Islam für intolerant.
Foto: dpa

Europa ist sich in fast allem uneins – außer in der Ablehnung des Islam. Rund die Hälfte der für eine Analyse der Universität Bielefeld Befragten in acht Ländern verurteilt den Islam pauschal als „Religion der Intoleranz“. Mehr als die Hälfte der Befragten findet, Muslime stellten zu viele Forderungen.

Die Studie „Die Abwertung der Anderen“ untersucht im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung „antidemokratische Mentalitäten“ in Europa. Professor Andreas Zick und seine Mitstreiter legten den Befragten Aussagen vor wie „Es gibt zu viele Zuwanderer“, „Juden haben zu viel Einfluss“, „Schwarze und Weiße sollten besser nicht heiraten“ oder „Es ist eine gute Sache, Ehen zwischen zwei Männern zu erlauben“. Aus Zustimmung oder Ablehnung in einer vierstufigen Skala errechnen sich die Ergebnisse.



Studie: Europa, Heimat der Islamfeinde | Politik*- Frankfurter Rundschau
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 12.03.2011, 11:28   #2
left
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left
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Standard AW: Studie Europas Sehnsucht nach dem "starken Mann"

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Immer mehr Europäer sind für autoritäre Regierungsformen, berichtet die Ebert-Stiftung. Rassismus und Judenhass sind weit verbreitet - auch in Deutschland.

In Europa wächst laut einer neuen Studie der Wunsch nach autoritären Regierungsformen.


.......
Als "besorgniserregend" werteten die Forscher, dass eine Mehrheit in allen Ländern das Gefühl habe, von ihren Politikern nicht verstanden zu werden. Dieses Gefühl politischer Machtlosigkeit gehe oft einher mit dem Wunsch nach einer starken Führerfigur.
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Europa, Heimat der Islamfeinde
........
Europa ist sich in fast allem uneins – außer in der Ablehnung des Islam. Rund die Hälfte der für eine Analyse der Universität Bielefeld Befragten in acht Ländern verurteilt den Islam pauschal als „Religion der Intoleranz“. Mehr als die Hälfte der Befragten findet, Muslime stellten zu viele Forderungen.

Die Studie „Die Abwertung der Anderen“ untersucht im Auftrag der SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung „antidemokratische Mentalitäten“ in Europa.
.........

Zwei Themen und meine Meinung

Vorurteile und Intoleranz liegen meiner Meinung nach in den Religionen selbst.
Ob in Europa oder sonst wo auf der Welt.

Religion der Intoleranzist die Religion selber.

Wer Anspruch erhebt, nur seine Religion verkündet die Wahrheit und vertritt den EINZIG WAHREN GOTT, grenzt alle anderen Religionen aus.

Jede Staatsreligion sollte MUSS abgeschafft werden.
Auch hier in Deutschland sollte sich der Staat zurückziehen.

=========================================

Und dass sich ein starker Mann, nach Ansicht 1/3 der Deutschen an die Spitze setzen sollte, kann daher begründet werden, dass eine „Vaterfigur“ gesucht wird, die sich „väterlich sorgend“ um seine Kinder kümmert, die in dieser kalten egoistischen raffgierigen Welt, die nur FUN - PARTY - KONSUMGEIL kennt, Wärme und Geborgenheit geben kann.

Denke ich.
__


Gruß left

Machen...... oder lassen.
left ist offline  
Alt 12.03.2011, 14:03   #3
pinguin
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Standard AW: Studie Europas Sehnsucht nach dem "starken Mann"

Zitat von left Beitrag anzeigen
Denke ich.
Deine Gedanken sind nicht völlig falsch; die Umsetzung ist allerdings schwieriger, als Du vermutest.

Wie soll das bei einem Vielvölkergebilde namens Europa klappen, wenn sich die einzelnen Länderfürsten noch nicht mal einig sind?

Dieser viel gepriesene "starke Mann" müsste eine derartige Machtfülle haben, daß es im Grunde schier unmöglich wäre, jenem ein normales Leben zu ermöglichen, worauf auch dieser ein Anrecht hat. Denn, da es keiner allen gleich recht machen kann, werden sich viele Länderfürsten unwohl fühlen, wenn Entscheidungen getroffen werden, die denen nicht passen. Mit jeder dieser nichtpassenden Entscheidung steigt aber das Gefährungsrisiko für jenen "starken Mann". Die Historie zeigt, daß deren oft genug auch von den eigenen Leuten entsorgt wurden.

Es gibt nur eine Möglichkeit, die darin besteht, daß dieser "starke Mann" bei niemandem in Bevölkerung und Verwandtschaft bekannt ist, außer bei jenen unmittelbaren 2 bis 3 loyalen Mitarbeitern, die für die Umsetzung seiner Weisungen sorgen. Diese Variante ist übrigens auch die einzigste Gewähr dafür, andere loyale Leute zu finden und mit weiteren Aufgaben zu betrauen.

Gerade in der Welt der Täuschung und Trickserei ist es durchaus vorteilhaft für diesen "starken Mann", wenn sein Gesprächspartner nicht weiß, wer er ist. Die meisten Gesprächspartner werden nur dann ihr wahres Gesicht zeigen, wenn sie davon überzeugt sind, jemanden vor sich zuhaben, der aus ihrer Sicht zu unbedeutend ist und ihnen nix kann.

Zudem, wahre Mißstände im Land sieht man nur inkognito.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 12.03.2011, 17:08   #4
roterhusar
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Registriert seit: 04.07.2006
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Standard AW: Studie Europas Sehnsucht nach dem "starken Mann"

Da man sich selbst und die Welt um sich herum gänzlich aufgegeben hat, kommt es zur psychischen Aufspaltung. Der die Bürger -in wünscht sich ihrer seiner Verantwortung entledigt durch etwas oder jemanden außer sich.
Die letzten Rückzugs- Krämpfe einer untergehenden Unkultur.
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
roterhusar ist offline  
 

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europas, sehnsucht, starken mann, studie

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