Erwerbslosen Forum Deutschland (ELO-Forum) QR-Code des ELO-Forum
Mach mit. klick mich....
Impressum Stichwortsuche Spenden Strafanzeigen Verfahrensrecht Registrieren Hilfe Interessengemeinschaften Kalender Suchen Alle Foren als gelesen markieren

Start > > > > -> Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit


 

 

Themen-Optionen Ansicht
Alt 10.03.2011, 19:57   #1
*kampfpaar*radikal.A
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von *kampfpaar*radikal.A
 
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Lemgo
Beiträge: 1.782
*kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Idee Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Von meinem Beitrag hier ausgehend:

http://www.elo-forum.org/news-diskus...tml#post794130

... stelle ich Folgendes (wenn auch etwas älter) vor - und zur Diskussion.

Manifest gegen die Arbeit


Die Brisanz dieses Pamphletes ist mehr denn je gegeben, der Text allerdings sehr lang.
So werde ich ihn step by step in gewissen Zeitabständen kapitelweise hier einfügen, um einerseits einer Überfrachtung vorzubeugen - andererseits evtl einer Kommentierung Raum zu geben.

"Arbeit, verp:ss Dich - Keiner vermisst Dich"

Los geht`s.




1. Die Herrschaft der toten Arbeit

Ein Leichnam beherrscht die Gesellschaft - der Leichnam der Arbeit. Alle Mächte rund um den Globus haben sich zur Verteidigung dieser Herrschaft verbündet: Der Papst und die Weltbank, Tony Blair und Jörg Haider, Gewerkschaften und Unternehmer, deutsche Ökologen und französische Sozialisten. Sie alle kennen nur eine Parole: Arbeit, Arbeit, Arbeit!
Wer das Denken noch nicht verlernt hat, erkennt unschwer die Bodenlosigkeit dieser Haltung. Denn die von der Arbeit beherrschte Gesellschaft erlebt keine vorübergehende Krise, sie stößt an ihre absolute Schranke. Die Reichtumsproduktion hat sich im Gefolge der mikroelektronischen Revolution immer weiter von der Anwendung menschlicher Arbeitskraft entkoppelt - in einem Ausmaß, das bis vor wenigen Jahrzehnten nur in der Science-fiction vorstellbar war. Niemand kann ernsthaft behaupten, daß dieser Prozeß noch einmal zum Stehen kommt oder gar umgekehrt werden kann. Der Verkauf der Ware Arbeitskraft wird im 21. Jahrhundert genauso aussichtsreich sein wie im 20. Jahrhundert der Verkauf von Postkutschen. Wer aber in dieser Gesellschaft seine Arbeitskraft nicht verkaufen kann, gilt als "überflüssig" und wird auf der sozialen Müllhalde entsorgt.
Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen! Dieser zynische Grundsatz gilt noch immer - und heute mehr denn je, gerade weil er hoffnungslos obsolet wird. Es ist absurd: Die Gesellschaft war niemals so sehr Arbeitsgesellschaft wie in einer Zeit, in der die Arbeit überflüssig gemacht wird. Gerade in ihrem Tod entpuppt sich die Arbeit als totalitäre Macht, die keinen anderen Gott neben sich duldet. Bis in die Poren des Alltags und bis in die Psyche hinein bestimmt sie das Denken und Handeln. Es wird kein Aufwand gescheut, um das Leben des Arbeitsgötzen künstlich zu verlängern. Der paranoide Schrei nach "Beschäftigung" rechtfertigt es, die längst erkannte Zerstörung der Naturgrundlagen sogar noch zu forcieren. Die letzten Hindernisse für die totale Kommerzialisierung aller sozialen Beziehungen dürfen kritiklos hinweggeräumt werden, wenn ein paar elende "Arbeitsplätze" in Aussicht stehen. Und der Satz, es sei besser, "irgendeine" Arbeit zu haben als keine, ist zum allgemein abverlangten Glaubensbekenntnis geworden.
Je unübersehbarer es wird, daß die Arbeitsgesellschaft an ihrem definitiven Ende angelangt ist, desto gewaltsamer wird dieses Ende aus dem öffentlichen Bewußtsein verdrängt. So unterschiedlich die Methoden der Verdrängung auch sein mögen, sie haben einen gemeinsamen Nenner: Die weltweite Tatsache, daß sich die Arbeit als irrationaler Selbstzweck erweist, der sich selber obsolet gemacht hat, wird mit der Sturheit eines Wahnsystems in das persönliche oder kollektive Versagen von Individuen, Unternehmen oder "Standorten" umdefiniert. Die objektive Schranke der Arbeit soll als subjektives Problem der Herausgefallenen erscheinen.
Gilt den einen die Arbeitslosigkeit als Produkt überzogener Ansprüche, fehlender Leistungsbereitschaft und Flexiblität, so werfen die anderen "ihren" Managern und Politikern Unfähigkeit, Korruption, Gewinnsucht oder Standortverrat vor. Und schließlich sind sich alle mit Ex-Bundespräsident Roman Herzog einig: Es müsse ein sogenannter "Ruck" durch das Land gehen, ganz so, als handelte es sich um das Motivationsproblem einer Fußballmannschaft oder einer politischen Sekte. Alle sollen sich "irgendwie" gewaltig am Riemen reißen, auch wenn der Riemen längst abhanden gekommen ist, und alle sollen "irgendwie" kräftig anpacken, auch wenn es gar nichts mehr (oder nur noch Unsinniges) zum Anpacken gibt. Der Subtext dieser unfrohen Botschaft ist unmißverständlich: Wer trotzdem nicht die Gnade des Arbeitsgötzen findet, ist selber schuld und kann mit gutem Gewissen abgeschrieben oder abgeschoben werden.
Dasselbe Gesetz des Menschenopfers gilt im Weltmaßstab. Ein Land nach dem anderen wird unter den Rädern des ökonomischen Totalitarismus zermalmt und beweist damit immer nur das eine: Es hat sich an den sogenannten Marktgesetzen vergangen. Wer sich nicht bedingungslos und ohne Rücksicht auf Verluste dem blinden Lauf der totalen Konkurrenz "anpaßt", den bestraft die Logik der Rentabilität. Die Hoffnungsträger von heute sind der Wirtschaftsschrott von morgen. Die herrschenden ökonomischen Psychotiker lassen sich dadurch in ihrer bizarren Welterklärung nicht im geringsten erschüttern. Drei Viertel der Weltbevölkerung sind bereits mehr oder weniger zum sozialen Abfall erklärt worden. Ein "Standort" nach dem anderen stürzt ab. Nach den desaströsen "Entwicklungsländern" des Südens und nach der staatskapitalistischen Abteilung der Weltarbeitsgesellschaft im Osten sind die marktwirtschaftlichen Musterschüler Südostasiens ebenso im Orkus des Zusammenbruchs verschwunden. Auch in Europa breitet sich längst die soziale Panik aus. Die Ritter von der traurigen Gestalt in Politik und Management aber setzen ihren Kreuzzug im Namen des Arbeitsgötzen nur umso verbissener fort.



Jeder muß von seiner Arbeit leben können, heißt der aufgestellte Grundsatz. Das Lebenkönnen ist sonach durch die Arbeit bedingt, und es gibt kein solches Recht, wo die Bedingung nicht erfüllt worden.
(Johann Gottlieb Fichte, Grundlagen des Naturrechts nach Prinzipien der Wissenschaftslehre, 1797)


.
__

____________
. . . . . . . . . .
__________ >
.
Yep, jo, jau, so is das halt.
Was bei UNS dem
HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS
))))))entgegenschallt((((((
is das
*kampfpaar*
Hand in Hand
in der:

*Aktion sozialer Widerstand*

Eigenwerbung muß sein
*kampfpaar*radikal.A ist offline  
Alt 12.03.2011, 01:59   #2
roterhusar
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von roterhusar
 
Registriert seit: 04.07.2006
Beiträge: 3.339
roterhusar Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Gruppe Krisis nun ohne Robert Kurz.
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
roterhusar ist offline  
Alt 01.06.2011, 16:53   #3
*kampfpaar*radikal.A
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von *kampfpaar*radikal.A
 
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Lemgo
Beiträge: 1.782
*kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Cool AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von roterhusar Beitrag anzeigen

Gruppe Krisis nun ohne Robert Kurz.
Man könnte auch anhand des zugrunde liegenden >erstteiligen Textes fragen:

Ist es nun eine kurze Krisis der Arbeit? ...
oder der Roboter der Gruppen der Menschen
tatsächlich dabei, sie nun ohne Arbeit
überflüssig zu machen?

Oder wird nur tendenziell der "Mythos der Arbeit", in ihrem Gebinde erinnernd an vergangene "Strukturen" des Malochens, aufgebrochen ... um sie um so flotter der Sichtbarkeit (damit auch der AuseinanderSetzung) zu entheben?

>Arbeiten ... Jobber, 1-Euro-Leutz, Zeitverträgliche, ZAF-isten nicht?

.
__

____________
. . . . . . . . . .
__________ >
.
Yep, jo, jau, so is das halt.
Was bei UNS dem
HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS
))))))entgegenschallt((((((
is das
*kampfpaar*
Hand in Hand
in der:

*Aktion sozialer Widerstand*

Eigenwerbung muß sein
*kampfpaar*radikal.A ist offline  
Alt 01.06.2011, 17:52   #4
olivera
Elo-User/in
 
Registriert seit: 31.03.2010
Ort: wo ist denn Gott?"-Junge: "Von Nietzsches Trecker überfahren"-mensch: "Wie grauenvoll!
Beiträge: 907
olivera Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Mönsch! -interessanter trööt, mir jetzt erst infolge Deines aktuellern Beitrages aufgefallen
-
zur 'Sache' ein paar AntWorte versuchs-&annäherungshalber:

optimistisch: der (noch) herrschende ArbeitsBegriff krankt (lediglich) an seiner/der Verknüpfung mit der Industrialisierung. "Heil" könnte ua darin liegen, von der fordistischen Auffassung aller, hmm.., "ziel-orientierten" oder "auf ZweckAbsicht beruhenden" menschlichen Tätigkeit (bzw. der ins MaterialistischTotale gehenden, hyper-ökonomistischen Perspektive auf die schaffende Seins-Entfaltung) abzukommen.

pessimistisch: die Natur des Menschen als willkürliche Aggression - wem es zu gut geht, der erschlägt seinen Nächsten... - und somit das Eigentumsgesellschafts-spezifische Instrument "Arbeit" als Zügel in der Hand des (insofern, zur Wahrung des Friedens aka Freiheit von rein physischer Gewalt) vorläufig nicht entbehrlichen Leviathans...

persönl. (&weil klass.-liberalist.:shice-humanist.) Mittelweg baW: (Selbst-)Bildung und -Erziehung (doch so gar!) als Arbeit ernstnehmen/wertschätzen
olivera ist offline  
Alt 01.06.2011, 19:25   #5
roterhusar
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von roterhusar
 
Registriert seit: 04.07.2006
Beiträge: 3.339
roterhusar Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Ich würde optimistisch: und pessimistisch: umdrehen, damit n Schuh draus wird
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
roterhusar ist offline  
Alt 01.06.2011, 20:21   #6
*kampfpaar*radikal.A
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von *kampfpaar*radikal.A
 
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Lemgo
Beiträge: 1.782
*kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Cool AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von roterhusar Beitrag anzeigen

Ich würde optimistisch: und pessimistisch: umdrehen, damit n Schuh draus wird
Nö ... ne? Ich hab`s nun gewendet, whatever? ... Bist Du nun außer pazi tatsächlich auch noch Zyni?

Du bist mir ja `ne Husar

What nu mit die Arbeit
... solle mer se tuen?
... oder fottwerfe
... bevor se uns gar
> flott wirft?

Buddää bei se ZappelFisch !

.
__

____________
. . . . . . . . . .
__________ >
.
Yep, jo, jau, so is das halt.
Was bei UNS dem
HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS
))))))entgegenschallt((((((
is das
*kampfpaar*
Hand in Hand
in der:

*Aktion sozialer Widerstand*

Eigenwerbung muß sein
*kampfpaar*radikal.A ist offline  
Alt 01.06.2011, 22:23   #7
roterhusar
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von roterhusar
 
Registriert seit: 04.07.2006
Beiträge: 3.339
roterhusar Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Der alte Streit mit Jochen, der meint, die Arbeiterklasse heißt nicht umsonst so. Und ich war der Meinung, dann aussteigen zu müssen.
Will mich aber auch nicht an diesem Streit "abarbeiten"
Meinetwegen soll es heißen: "Arbeit für alle", weil es auf dasselbe rauskäme, 30 Minuten am Tag für jede und jeden. Ich würde die Phase überspringen. Der springende Punkt ist und bleibt, was hab ich auf der Hand?
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
roterhusar ist offline  
Alt 01.06.2011, 22:31   #8
olivera
Elo-User/in
 
Registriert seit: 31.03.2010
Ort: wo ist denn Gott?"-Junge: "Von Nietzsches Trecker überfahren"-mensch: "Wie grauenvoll!
Beiträge: 907
olivera Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von roterhusar Beitrag anzeigen
...Der springende Punkt ist und bleibt, was hab ich auf der Hand?
Wenn das mal nicht die Denke des handaufhaltenden Almosen-Empfängers ist?

Der Kapitalist hingegen fragt nämlich: Was/Wen hab ich unter der Hand, bzw. als besitzenwollender Pfänder: wo kann ich noch die Hand drauf legen?...
olivera ist offline  
Alt 02.06.2011, 05:36   #9
benlisa33
Gast
 
Beiträge: n/a
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

fällt euch eigentlich auf wie wenig erwerbslose sich hier beteiligen ????
die meisten wollen doch nur kapitalistische erwerbsarbeit...
war selbst mal mitglied bei krisis bis zum krach mit kurz...
 
Alt 02.06.2011, 08:29   #10
Mario Nette->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 13.12.2007
Beiträge: 12.349
Mario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette EnagagiertMario Nette Enagagiert
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

@belinsa
Naja, eine ähnliche Entwicklung würdest du sehen, würde man hier im Forum einen Thread über die chemischen Prozesse bei der Fukushima-Katastrophe aufmachen. Sofern es nicht darauf hinausläuft, dass der Horizont der Angesprochenen auf einen Kreis mit dem Durchmesser von 0 zusammenschrumpft und das dann als Standpunkt verkauft wird, ist doch alles OK .

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline  
Alt 02.06.2011, 11:45   #11
roterhusar
Forumnutzer/in
 
Benutzerbild von roterhusar
 
Registriert seit: 04.07.2006
Beiträge: 3.339
roterhusar Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Kommt ja auch ein bischen daran, was hier geschrieben steht.
Das habt ihr vollkommen recht. Aber ist der Ruf erst ruiniert....
Kein Handschlag für dies System, für wieviel auch immer.
__

Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
roterhusar ist offline  
Alt 02.06.2011, 14:02   #12
olivera
Elo-User/in
 
Registriert seit: 31.03.2010
Ort: wo ist denn Gott?"-Junge: "Von Nietzsches Trecker überfahren"-mensch: "Wie grauenvoll!
Beiträge: 907
olivera Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von *kampfpaar*radikal.A Beitrag anzeigen
Buddää bei se ZappelFisch ! .
macht mich sprachlos..platt? - "In einen harung jung&stramm 2,3,4 ...verliebte sich oh wunder..."

gruß von Fam. Flounder (à la meunière)
olivera ist offline  
Alt 02.06.2011, 14:44   #13
*kampfpaar*radikal.A
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von *kampfpaar*radikal.A
 
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Lemgo
Beiträge: 1.782
*kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Blinzeln AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von olivera Beitrag anzeigen

zur 'Sache' ein paar AntWorte versuchs-&annäherungshalber:

optimistisch: der (noch) herrschende ArbeitsBegriff krankt (lediglich) an seiner/der Verknüpfung mit der Industrialisierung. "Heil" könnte ua darin liegen, von der fordistischen Auffassung aller, hmm.., "ziel-orientierten" oder "auf ZweckAbsicht beruhenden" menschlichen Tätigkeit (bzw. der ins MaterialistischTotale gehenden, hyper-ökonomistischen Perspektive auf die schaffende Seins-Entfaltung) abzukommen.

pessimistisch: die Natur des Menschen als willkürliche Aggression - wem es zu gut geht, der erschlägt seinen Nächsten... - und somit das Eigentumsgesellschafts-spezifische Instrument "Arbeit" als Zügel in der Hand des (insofern, zur Wahrung des Friedens aka Freiheit von rein physischer Gewalt) vorläufig nicht entbehrlichen Leviathans...

persönl. (&weil klass.-liberalist.:shice-humanist.) Mittelweg baW: (Selbst-)Bildung und -Erziehung (doch so gar!) als Arbeit ernstnehmen/wertschätzen
Sicherlich ist Dein OptimismusFocus nachvollziehbar.
Wenn wir erkennen, daß "Arbeit" relativ neu ist ... und nicht vergleichbar mit substistenzwirtschaftlicher Plaggerei von AnnoDunnemals. Daß jedoch dieser QuantenSprung auf >Arbeit nicht ein i-wie gegebener, sondern ein dialektischer Prozeß in der Unterwerfung unter`s KapitalVerhältnis darstellt, ist mit Deiner Beibringung des Fordismus erstmalig massenhaft im BewußtSein. Sollte sein.

Das Mittel Arbeit zum Zweck der ProfitMaximierung hat zerschlagen zu werden ... zugunsten einer emanzipierten Umgehensweise mit Welt.

- - -

Daß Du dafür in pessimistischer Sicht konträr setzt: eine "vermeintliche Natur" des >destruktiven Menschen ... mag ich so nicht stehenlassen. Ich denke mal, wir kämen schon, weiter betrachtet, auf den Nenner: Diese "MenschenNatur" als jeweilig angepasste zu sehen, gelle?

Das hinterlassene Bild vom Leviathan, auch wenn Du ihn "vorläufig" setzt, Sorry: verbleibt noch >hinter dem Begriff der von uns diskutierten "Arbeit" in seiner Disziplinierung und VerfallsErscheinung als
"Eigentumsgesellschafts-spezifische Instrument "Arbeit" ... in der Hand des ... vorläufig nicht entbehrlichen Leviathans..."

Diese bestenfalls auf "StaatsSozialismus" orientierte Sicht ist ja schließlich mit ein Moment, der dem TreadTitel und seinem Manifest zur Beschlechtachtung >auch unterliegt.

- - -

Das Du Deinen persönl. Mittelweg "ernstnehmen/wertschätzen" gedenkst, sei Dir gegönnt, doch wissentlich: unser Problem einer bürgerlichen Attitüde ... nicht weit entfernt vom "kreativen" des KunstBlumen bauenden Kurses in der VHS, gelle?

Darauf zielt ja auch das (hier mal so nennen dürfende) schiefe Maul des Sarrazin. Verachtet wird da die willentlich herbeigeführte ?UnMündigkeit? der unteren, unserer KlasseZugehörigen. Das aber auch jene Zähne im Maul haben, die persönl. mal anders zur MündigKeit werden ... mag bei Tod und Teufel ein anderes Thema sein.

.
__

____________
. . . . . . . . . .
__________ >
.
Yep, jo, jau, so is das halt.
Was bei UNS dem
HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS
))))))entgegenschallt((((((
is das
*kampfpaar*
Hand in Hand
in der:

*Aktion sozialer Widerstand*

Eigenwerbung muß sein
*kampfpaar*radikal.A ist offline  
Alt 02.06.2011, 15:52   #14
olivera
Elo-User/in
 
Registriert seit: 31.03.2010
Ort: wo ist denn Gott?"-Junge: "Von Nietzsches Trecker überfahren"-mensch: "Wie grauenvoll!
Beiträge: 907
olivera Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von *kampfpaar*radikal.A Beitrag anzeigen
...Das Du Deinen persönl. Mittelweg "ernstnehmen/wertschätzen" gedenkst, sei Dir gegönnt, doch wissentlich: unser Problem einer bürgerlichen Attitüde ... nicht weit entfernt vom "kreativen" des KunstBlumen bauenden Kurses in der VHS, gelle?....
jep - steppke'nwölfsche 'Schuld der Individuation' bekenne: bin -bei allem unzureichenden Zynismus&Nausea&Hybris- unverbesserlichNaiver Idealist ...si bourgeois, si triste.. but on my way to LA, trying to walk in my shoes..
olivera ist offline  
Alt 02.06.2011, 17:21   #15
*kampfpaar*radikal.A
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von *kampfpaar*radikal.A
 
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Lemgo
Beiträge: 1.782
*kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Cool AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von olivera Beitrag anzeigen

jep - steppke'nwölfsche 'Schuld der Individuation' bekenne: bin -bei allem unzureichenden Zynismus&Nausea&Hybris- unverbesserlichNaiver Idealist ...si bourgeois, si triste.. but on my way to LA, trying to walk in my shoes..
Dank Dir für die VerLinkungen - obwohl: mannigfach dort Graus: lief ich wieder raus. Gehe aber zurück ... vll versteh ich was: Bildend mein Glück.

Doch vasteht sich mir nich: Watt wolle se all in LA? Na egal.

But >trying to walk in your shoes? ??? ... Alterchen, datt sollte doch wohl schon gelaufen sein. Oder haste Schuhe "Marke: KinderSarg" ... dessen letzt-.TEIL.ich ... Du altgewordener Steppke schleichend Deinen Gang probst? ...

- - - - -

Wie auch immer, weil die Krisis es verlangt, werd' ich der Tortur mich unterwerfen, selbst-gewollt-selbstredend, den 2. Teil des Manifestes zu zelebrieren. Ist gerade an der Zeit. Nix groß los im DiskussForum ... da mag`s passen. Außerdem scheint mir der 2. Teil anzüglicher zu sein, dem lahmen Pack der hier-rumhängenden ÜberFlüssigen eine vll begehrenswerte Lunte zu legen.

See you later, Alligator.

.
__

____________
. . . . . . . . . .
__________ >
.
Yep, jo, jau, so is das halt.
Was bei UNS dem
HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS
))))))entgegenschallt((((((
is das
*kampfpaar*
Hand in Hand
in der:

*Aktion sozialer Widerstand*

Eigenwerbung muß sein
*kampfpaar*radikal.A ist offline  
Alt 02.06.2011, 17:34   #16
*kampfpaar*radikal.A
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von *kampfpaar*radikal.A
 
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Lemgo
Beiträge: 1.782
*kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

2. Die neoliberale Apartheidsgesellschaft

Eine auf das irrationale Abstraktum Arbeit zentrierte Gesellschaft entwickelt zwangsläufig die Tendenz zur sozialen Apartheid, wenn der erfolgreiche Verkauf der Ware Arbeitskraft von der Regel zur Ausnahme wird. Alle Fraktionen des parteiübergreifenden Arbeits-Lagers haben diese Logik längst klammheimlich akzeptiert und helfen selber kräftig nach. Sie streiten nicht mehr darüber, ob immer größere Teile der Bevölkerung an den Rand gedrängt und von jeder gesellschaftlichen Teilhabe ausgeschlossen werden, sondern nur noch darüber, wie diese Selektion durchgepeitscht werden soll.

Die neoliberale Fraktion überläßt das schmutzige sozialdarwinistische Geschäft vertrauensvoll der "unsichtbaren Hand" des Marktes. In diesem Sinne werden die sozialstaatlichen Netze abgebaut, um all diejenigen möglichst geräuschlos zu marginalisieren, die in der Konkurrenz nicht mehr mithalten können. Als Mensch wird nur noch anerkannt, wer zur Bruderschaft der feixenden Globalisierungsgewinnler gehört. Alle Ressourcen des Planeten werden ganz selbstverständlich für die kapitalistische Selbstzweckmaschine usurpiert. Wenn sie dafür nicht mehr rentabel mobilisierbar sind, müssen sie brachliegen, selbst wenn daneben ganze Populationen dem Hunger anheimfallen.

Zuständig für den lästigen "Humanmüll" sind die Polizei, die religiösen Erlösungssekten, die Mafia und die Armenküchen. In den USA und in den meisten Staaten Mitteleuropas sitzen inzwischen mehr Menschen im Gefängnis als in jeder durchschnittlichen Militärdiktatur. Und in Lateinamerika werden täglich mehr Straßenkinder und andere Arme von marktwirtschaftlichen Todesschwadronen gekillt als Oppositionelle in den Zeiten der schlimmsten politischen Repression. Nur noch eine gesellschaftliche Funktion bleibt den Ausgestoßenen: die des abschreckenden Beispiels. Ihr Schicksal soll alle, die sich bei der arbeitsgesellschaftlichen "Reise nach Jerusalem" noch im Rennen befinden, im Kampf um die letzten Plätze immer weiter anstacheln und selbst noch die Masse der Verlierer in hektischer Bewegung halten, damit sie gar nicht erst auf den Gedanken kommen, gegen die unverschämten Zumutungen zu rebellieren.

Doch auch um den Preis der Selbstaufgabe sieht die schöne neue Welt der totalitären Marktwirtschaft für die meisten nur noch einen Platz als Schattenmenschen in der Schattenwirtschaft vor. Sie haben sich als Billigstarbeiter und demokratische Sklaven der "Dienstleistungsgesellschaft" den besserverdienenden Globalisierungsgewinnlern demütig anzudienen. Die neuen "arbeitenden Armen" dürfen den restlichen Business-Men der sterbenden Arbeitsgesellschaft die Schuhe putzen, ihnen verseuchte Hamburger verkaufen oder ihre Einkaufszentren bewachen. Wer sein Gehirn an der Garderobe abgegeben hat, kann dabei sogar vom Aufstieg zum Service-Millionär träumen.
In den angelsächsischen Ländern ist diese Horror-Welt für Millionen bereits Realität, in der Dritten Welt und in Osteuropa sowieso; und in Euro-Land zeigt man sich entschlossen, den bestehenden Rückstand zügig aufzuholen. Die einschlägigen Wirtschaftsblätter machen jedenfalls längst kein Geheimnis mehr daraus, wie sie sich die ideale Zukunft der Arbeit vorstellen: Die Kinder der Dritten Welt, die an verpesteten Straßenkreuzungen die Scheiben der Autos putzen, sind das leuchtende Vorbild "unternehmerischer Initiative", an dem sich die Arbeitslosen in der hiesigen "Dienstleistungswüste" gefälligst zu orientieren haben. "Das Leitbild der Zukunft ist das Individuum als Unternehmer seiner Arbeitskraft und Daseinsvorsorge" schreibt die "Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen". Und: "Die Nachfrage nach einfachen personenbezogenen Diensten ist umso größer, je weniger die Dienste kosten, und das heißt die Dienstleister verdienen." In einer Welt, in der es noch menschliche Selbstachtung gibt, müßte diese Aussage den sozialen Aufstand provozieren. In einer Welt von domestizierten Arbeitstieren wird sie nur ein hilfloses Nicken hervorrufen.



Der Gauner hatte die Arbeit zerstört, trotzdem aber den Lohn eines Arbeiters sich weggenommen; nun soll er arbeiten ohne Lohn, dabei aber den Segen des Erfolgs und Gewinnes selbst in der Kerkerzelle ahnen. [...] Er soll zur sittlichen Arbeit als einer freien persönlichen Tat erzogen werden durch Zwangsarbeit.
(Wilhelm Heinrich Riehl, Die deutsche Arbeit, 1861)


.
__

____________
. . . . . . . . . .
__________ >
.
Yep, jo, jau, so is das halt.
Was bei UNS dem
HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS
))))))entgegenschallt((((((
is das
*kampfpaar*
Hand in Hand
in der:

*Aktion sozialer Widerstand*

Eigenwerbung muß sein
*kampfpaar*radikal.A ist offline  
Alt 02.06.2011, 17:37   #17
olivera
Elo-User/in
 
Registriert seit: 31.03.2010
Ort: wo ist denn Gott?"-Junge: "Von Nietzsches Trecker überfahren"-mensch: "Wie grauenvoll!
Beiträge: 907
olivera Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von *kampfpaar*radikal.A Beitrag anzeigen
.. Watt wolle se all in LA? ...
Last exit: Bro..Soss..nee: Hollywood..
Schuhe "Marke: KinderSarg" ...
nope, noch nicht - eher: "These boots are made for walking ..1 of these days these boots are gonna walk on over you.."
- - - - -
...Lunte zu legen.
oder al-Leine ziehen? sollste nich..nich müssen..

See you later, Alligator. .
EI vi's lebt - &ja, nicht nur der HighFish hat Zähne, ooch Flundern nagen an zeit...geist...losGelöstem
-
Dein ZweiTeil ist mir -formel(l)mäßig- nicht janz unbekannt: selbst-verfasst, -kompiliert oder -erlesen? Einerlei, wichtig ist Gehalt, was drinnen steht, und soll ja nicht mit WüDren bedacht werden - gereiche es zu Genüge der Ehre.
olivera ist offline  
Alt 02.06.2011, 18:30   #18
DieFrettchen
Gast
 
Beiträge: n/a
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

hallo ihr lieben,

hier habe ich was gefunden, es lohnt sich damit auseinander zu setzen. "die industrialisierung" des sozialen und der damit einhergehenden entwertung der arbeit.

es stammt von henning lindhoff. es mag sein das die zahlen nicht mehr ganz den realitäten entsprechen, aber sie variiren lediglich im margialem bereich.

wie klingen 6 200€ einfach nur so für jeden? wo sind die tiefen taschen der neuen industrie, die nichts, aber auch rein gar nichts erschafft ?

http://hartgeld.com./filesadmin/pdf/...ialeMammut.pdf

fragt sich nur wie erlegt man einen mammut?
 
Alt 02.06.2011, 18:50   #19
*kampfpaar*radikal.A
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von *kampfpaar*radikal.A
 
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Lemgo
Beiträge: 1.782
*kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Blinzeln AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen

hier habe ich was gefunden, es lohnt sich damit auseinander zu setzen. "die industrialisierung" des sozialen und der damit einhergehenden entwertung der arbeit.

es stammt von henning lindhoff. (Aufpassen!]

http://hartgeld.com./filesadmin/pdf/...ialeMammut.pdf
Liebes Frettchen, Du weißt, wie gern ich Deine Felle streicheln möchte ... doch pass verdammich uppe, wen&was Du da zitierst.

Sonst landest Du noch letztlich in der "FrankyBoy"-Falle.

Lindhoff & HartGeld ... bewahre! ... Laß uns mal gooGELD'nd hinter die Kulissen schauen.

Gruß an mein (PC)-geliebtes Frettchen.

Warum ef? - eigentümlich frei

"ef - Eigentümlich frei" - da ist bei mir alles vorbei!
Falsch-Libertäres Gesocke ... fast unerkennbar ... aber wahr.

... und "HartGeld" ... lese da mal rauf und `nen bisserl runter - da wirste munter! ...


.
__

____________
. . . . . . . . . .
__________ >
.
Yep, jo, jau, so is das halt.
Was bei UNS dem
HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS
))))))entgegenschallt((((((
is das
*kampfpaar*
Hand in Hand
in der:

*Aktion sozialer Widerstand*

Eigenwerbung muß sein
*kampfpaar*radikal.A ist offline  
Alt 02.06.2011, 19:02   #20
DieFrettchen
Gast
 
Beiträge: n/a
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

hallo KPR*.A,

ja ich weiß das der link haarig ist, was mich daran intressierte waren die zahlen, weniger wer dahintersteht. ich hatte die PDF schon vor einigen tagen ausgegraben und hab mir schon seit heut morgen übelegt, sie hier reinzustellen.

sagen wir es so; das frettchen mag keine "rechten" knackwürste, aber "linke" mettenden, weil es so meine natur ist habe ich eben ein wenig geklaut.

ich habe auch die angewohnheit auch die "gegenseite" zu lesen, um zu sehen woher der klassenfeind seine rekruten bekommt, wenn er eigentlich wohlfeile inhalte für seine sozialdarwinistische neopropaganda nutzt....
 
Alt 02.06.2011, 20:36   #21
olivera
Elo-User/in
 
Registriert seit: 31.03.2010
Ort: wo ist denn Gott?"-Junge: "Von Nietzsches Trecker überfahren"-mensch: "Wie grauenvoll!
Beiträge: 907
olivera Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
...fragt sich nur wie erlegt man einen mammut?
Indem man im Säbelzahntigern sich übt...und es bei passender Gelegenheit (Trinkstelle!) anwendet, fleischt? *rangrangrang*gna*:E
olivera ist offline  
Alt 02.06.2011, 21:14   #22
*kampfpaar*radikal.A
Forumnutzer/in
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
Benutzerbild von *kampfpaar*radikal.A
 
Registriert seit: 22.02.2008
Ort: Lemgo
Beiträge: 1.782
*kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A *kampfpaar*radikal.A
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Cool AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat von olivera Beitrag anzeigen

Indem man im Säbelzahntigern sich übt...und es bei passender Gelegenheit (Trinkstelle!) anwendet, fleischt? *rangrangrang*gna*:E
Suffernder %° -Sauf & FressSack, Elender !

- - - - -

Kraft & autorisiert in meinem Falle als ThreadEröffner ... bitte ich doch um geflissentliche StellungsNahme zum zwar hart ... aber noch härter werdenden möglichem Erwidern:

2. Die neoliberale Apartheidsgesellschaft
Unten


Da gibt`s doch für Euch Sche:ßerles genug zu LESEN ... so dieses Wort bekannt - mag es verwandt.
Soll ich Euch Depperles noch die StichWorte aus dem Magneta-gefärbt..., äh, gefährdendem vor die Mule verbalsamieren?
KreuchsPack, Ihr`s. Deppen. Legastheniker (Sorry). ArbeitsFrivoles Gesindel.

Und die ganze Crew der farbig dargestellten Mods hinzu. Nix zu sagen?

.
__

____________
. . . . . . . . . .
__________ >
.
Yep, jo, jau, so is das halt.
Was bei UNS dem
HERRSCHAFTSVERHÄLTNIS
))))))entgegenschallt((((((
is das
*kampfpaar*
Hand in Hand
in der:

*Aktion sozialer Widerstand*

Eigenwerbung muß sein
*kampfpaar*radikal.A ist offline  
Alt 03.06.2011, 00:06   #23
thorschroeer
Gast
 
Beiträge: n/a
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat *KPR*.A:

<"Das Leitbild der Zukunft ist das Individuum als Unternehmer seiner Arbeitskraft und Daseinsvorsorge" schreibt die "Kommission für Zukunftsfragen der Freistaaten Bayern und Sachsen". Und: "Die Nachfrage nach einfachen personenbezogenen Diensten ist umso größer, je weniger die Dienste kosten, und das heißt die Dienstleister verdienen." In einer Welt, in der es noch menschliche Selbstachtung gibt, müßte diese Aussage den sozialen Aufstand provozieren. In einer Welt von domestizierten Arbeitstieren wird sie nur ein hilfloses Nicken hervorrufen.>

Selbstachtung gilt für viele von uns Elos als Luxus, den man sich nicht mehr leisten darf.
Der soziale Aufstand der domestizierten Arbeitstiere bleibt aus mangelnder Solidarität unter den Prekären aus. Resignation, Angst, Krankheit, Hoffnungslosigkeit verursachen dann das hilflose Nicken gegenüber dem Chef oder schon verblödet vor dem Privatfernseher.
Ein Individuum als Unternehmer seiner Arbeitskraft und Daseinsvorsorge ist auch jedes Wildtier.
Sozialdarwinismus.
Wir sollen 24 Stunden am Tag/Nacht italienische Lackschuhe putzen, und zwar umsonst!

Resignation: Weshalb Ohnmacht dumm und apathisch macht

Gruss Thorsten
 
Alt 03.06.2011, 12:20   #24
thorschroeer
Gast
 
Beiträge: n/a
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Beitrag AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

GEORG DIEZ

S.P.O.N. - Der Kritiker

Opa rappt vom Widerstand


<...Hessel ist eben nicht der Anfang von etwas, sondern der Endpunkt eines Jahrzehnts, das tatsächlich wütend begann, mit den Straßenschlachten von Seattle, mit dem politischen Aufbruch, den Attac versprach, mit den Globalisierungsgegnern, die 2001 in Genua ihren ersten Toten als Märtyrer erlebten - ein Jahrzehnt im rasenden Wandel, das nun, ermüdet, ermattet, ernüchtert, mit dem Großvater-Rap von Stéphane Hessel schließt.

Es ist natürlich immer angenehmer, wenn man so tun kann, als habe man eine Antwort auf eine Frage, als habe man ein Mittel, das hilft. In der Medizin nennt man das Placebo.

Heute sagt Hessel: "Die Menschen dürfen keine Instrumente für Zwecke sein. Wir sind jetzt alle Instrumente des Geldsystems."

Antikapitalismus ist der letzte gesellschaftliche Kitt, und grundsätzliche Israelkritik hört man sich am liebsten von einem Mann an, der selbst im KZ gesessen hat. Hessels einziges Argument ist dabei tatsächlich seine Biographie: Widerstandskämpfer gegen die Faschisten, Veteran der Menschenrechte...>

http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,766417,00.html
 
Alt 03.06.2011, 12:51   #25
Peter H.->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 17.03.2006
Ort: Ffm
Beiträge: 93
Peter H.
Du darfst nicht voten!
0
Du darfst nicht voten!

Standard AW: Arbeit weg, hat kein Zweck !? /// Manifest gegen die Arbeit

Zitat:
Kapitalismus - Auslaufmodell?

In der Welt des Monopol-Kapitalismus herrscht der „Terror der Ökonomie“ und die „Diktatur des Profits“. Der Monopol-Kapitalismus hat Ausbeutung zur Grundlage, Ausbeutung zum Inhalt und Ausbeutung zum Ziel: Reichtum durch Armut, Armut durch Reichtum. Kapitalismus - organisierte Kriminalität? Eine Streitschrift.

Der Kapitalismus ist, im Unterschied zur Naturalwirtschaft des Feudalismus, Warenproduktion auf ihrer höchsten und pervertiertesten Entwicklungsstufe, auf der auch der Mensch, der Arbeiter, und seine Arbeitskraft zur Ware werden. Mit der Verwandlung der Menschen und Produkte in Waren und der Waren in Geld, also des Wertes in den Preis, werden die zwischenmenschlichen Beziehungen und die des Menschen zu sich selber entfremdet sowie versachlicht und verdinglicht.
Kapitalismus - Auslaufmodell?
Peter H. ist offline  
 

Stichwortsuche
arbeit, manifest, or or or, zweck

Themen-Optionen
Ansicht


Ähnliche Themen

Thema Autor Forum Antworten Letzter Beitrag
Kein ALG nach Arbeit in Ausland? alpha ALG I 21 25.11.2012 20:21
>>Manifest gegen die Arbeit<< Paolo_Pinkel Job - Netzwerk 4 13.08.2009 23:54
Kein Grundrecht auf Arbeit Arania Archiv - News Diskussionen Tagespresse 33 01.08.2009 17:48
Die Dienstpflicht zu gemeinnütziger Arbeit- Von den Ein-Euro-Jobs zum "Dritten Arbeit Martin Behrsing Archiv - News Diskussionen Tagespresse 6 03.12.2007 23:23


Es ist jetzt 15:53 Uhr.


Powered by vBulletin® (Deutsch)
Copyright ©2000 - 2017, Jelsoft Enterprises Ltd.
Template-Modifikationen durch TMS
Search Engine Optimisation provided by DragonByte SEO (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
Feedback Buttons provided by Advanced Post Thanks / Like (Pro) - vBulletin Mods & Addons Copyright © 2017 DragonByte Technologies Ltd.
ELO-Forum by Erwerbslosenforum Deutschland