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Alt 25.02.2011, 14:38   #1
Martin Behrsing
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Standard "Keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt"

Die Bundesagentur will die Zahl der Ein-Euro-Jobs um ein Drittel reduzieren

(epd). AnnettBui drechselt Tierfiguren aus Holzblöcken. Wozu, weiß die 41-Jährige selbst nicht so genau. Es ist Teil ihrer sogenannten Arbeitsgelegenheit bei einer Hamburger Beschäftigungsgesellschaft. Seit Juni 2006 bezieht die gelernte Buchbinderin und Mediengestalterin Arbeitslosengeld II. Die Hoffnung auf einen regulären Job hat sie nicht aufgegeben, nach Dutzenden erfolglosen Bewerbungen aber ziemlich heruntergeschraubt. Alles, was das Jobcenter ihr anbieten kann, ist ein Ein-Euro-Job, offiziell: eine Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwand.

Evangelischer Pressedienst (epd) - Sozial
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 25.02.2011, 14:56   #2
gelibeh
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Standard AW: "Keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt"

Zitat:
Für sie bedeutet der Job: Morgens von Kollegen erwartet werden. Mal jemanden erzählen können, wie das Wochenende war. Eine Beschäftigung haben. Unterwegs sein. Hin und wieder gelobt zu werden. Mit ihrem Können gefragt sein. "Es ist schön zu merken, dass du nicht alleine dastehst."
Und was machen solche Leute, wenn sie in Rente gehen? Ich brauch so eine Zwangsmaßnahme nicht für sowas.
__

§1
Eine EGV nie sofort unterschreiben, Du hast das Recht die zur Prüfung mitzunehmen. Falls der SB mit einem Verwaltungsakt droht, ist das auch nicht schlimm, denn gegen den kannst Du Widerspruch einlegen. Das Nichtunterschreiben eine EGV kann nicht sanktioniert werden.
§2
Möglichst immer mit einem Beistand nach § 13 SGBX zum Jobcenter gehen. Das kann jeder machen, der braucht nur zuzuhören und Protokoll schreiben. Einen Beistand können die nur schriftlich ablehnen.
gelibeh ist offline  
Alt 25.02.2011, 16:28   #3
Bambi_69
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Bambi_69
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Standard AW: "Keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt"

Zitat von gelibeh Beitrag anzeigen
Und was machen solche Leute, wenn sie in Rente gehen?
Entweder sie haben bis dahin gelernt, wie sie anderweitig zu Anerkennung und Erfüllung kommen (das ist für viele nicht einfach!) oder sie werden krank und sterben. Ich habe es selbst genug bei Bekannten etc. mit angesehen. Definiert sich der Mensch nur noch über seinen Beruf bzw. seine Arbeitsstelle, wird er bei Verlust, der unweigerlich irgendwann eintritt, sehr zu leiden haben.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen stellen keinerlei Rechtsberatung dar sondern entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.
Bambi_69 ist offline  
Alt 25.02.2011, 20:30   #4
ela1953
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ela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiert
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Standard AW: "Keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt"

Zitat von Bambi_69 Beitrag anzeigen
Entweder sie haben bis dahin gelernt, wie sie anderweitig zu Anerkennung und Erfüllung kommen (das ist für viele nicht einfach!) oder sie werden krank und sterben. Ich habe es selbst genug bei Bekannten etc. mit angesehen. Definiert sich der Mensch nur noch über seinen Beruf bzw. seine Arbeitsstelle, wird er bei Verlust, der unweigerlich irgendwann eintritt, sehr zu leiden haben.

Das ist halt so bei den Deutschen - die leben, um zu arbeiten.

Von Franzosen und Spaniern kannte ich es ja schon, aber jetzt hörte ich auch von einem Norweger:

Wir arbeiten, um zu leben. Und mehr nicht. Was ich heute nicht schaffe, mach ich morgen.
ela1953 ist gerade online  
Alt 25.02.2011, 22:14   #5
hemmi
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Standard AW: "Keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt"

Während meiner ELOzeit habe ich begonnen mir einen Kindheitstraum zu erfüllen, musste oft mangels Kohle zurückstecken, mein Bauholz suchte ich mir auf dem Sperrmüll, und im Laufe der Zeit nahm das Projrkt konkrete Züge an. Momentan habe ich Gott seidank weniger Zeit. Im Herbst erfolgt ein Umzug und dann wird mit Junior zusammen ein Endausbauprojekt in Angriff genommen, in Schwiegermuttershaus, haben wir einen riesigen Dachboden zur Verfügung. 187qm da werden die Züge rollen und das wird dann auch meine Beschäftigung wenn ich mal in Rente bin.
hemmi ist offline  
Alt 26.02.2011, 00:53   #6
Defence
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Standard AW: "Keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt"

Zitat von hemmi Beitrag anzeigen
wenn ich mal in Rente bin.
Wenn wir pech haben, wird die bald auch komplett abgeschafft sein
 
Alt 26.02.2011, 11:44   #7
jimmy->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
Registriert seit: 16.12.2009
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jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy jimmy
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Standard AW: "Keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt"

Zitat von Bambi_69 Beitrag anzeigen
Ich habe es selbst genug bei Bekannten etc. mit angesehen. Definiert sich der Mensch nur noch über seinen Beruf bzw. seine Arbeitsstelle, wird er bei Verlust, der unweigerlich irgendwann eintritt, sehr zu leiden haben.
Das Problem ist, dass das eintrichtern von 'Fehlbotschaften zur Manipulation' in Kindertagen beginnt. Wer jeden Tag eingetrichtert bekommt, dass er nur dann etwas ist, wenn er etwas hat, wird sich mit hoher Sicherheit als loser fühlen, wenn es Ihn trifft.
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
jimmy ist offline  
Alt 26.02.2011, 12:00   #8
warpcorebreach
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Standard AW: "Keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt"

ich finde es auch unmöglich das sich alles nur um arbeit (im sinne von geld verdienen) dreht. wenn man sich einige sachen mal genauer betrachtet arbeiten wir doch fast alle.
ein paar beispiele:
wenn ich heutzutage mein paket zur packetstation bringe oder dort abhole mache ich einen teil der arbeit des paketboten.
wenn ich meine bankgeschäfter online abwickle mache ich einen teil der arbeit der bankangestellten.
vor langer zeit gab es mal servicepersonal an tankstellen das für mich getankt hatt.
oder ich kaufe mir einen brotbackautomaten und habe mir davor mein brot beim bäcker gekauft.
es gibt unzählige weitere dinge. ist es plötzlich keine arbeit mehr weil ich diese dinge selber mache und dafür nicht bezahlt werde ?
oder wegen den schei*s argen muss ich sogar zum anwalt werden und das sgb studieren
warpcorebreach ist offline  
Alt 26.02.2011, 12:16   #9
Birgit26
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Birgit26
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Standard AW: "Keine Brücke in den ersten Arbeitsmarkt"

warpcorebreach

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