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Start > > > > -> MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit


 

 

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Alt 15.01.2011, 13:15   #1
WillyV
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Standard MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Ganz am Ende hat alles gut gepasst. Der Himmel ist bleigrau, der Morgen still, der Schnee schon schmuddlig. Auf dem halleschen Gertraudenfriedhof wird Matthias Tänzer zu Grabe getragen, mitten in einer partiellen Sonnenfinsternis, die wegen der dicken Wolken von der Trauerhalle aus nicht zu sehen ist. Tänzer hat lange gewartet auf diesen Moment. Irgendwann nach dem letzten Sommer ist er gestorben, mit 51. Ende Oktober haben die Nachbarn dann begonnen, sich zu fragen, warum man ihn gar nicht mehr sieht. Es roch auch komisch im Treppenhaus, dabei stand Tänzers Fenster schon seit Monaten offen. Anfang November ließ der Vermieter eine Leiter an die Fassade stellen und jemanden ins Wohnzimmer schauen. Notarzt und Krankenwagen mussten sich nicht mehr sputen.

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Alt 15.01.2011, 13:29   #2
hope40
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

traurig, aber wahr , aber , nix neues !

die "vereinzelungspolitik "in unserem lande, die die familienstrukturen noch weiter zerstören/unmöglich machen wird, wie sie ohnehin schon ist , wird immer mehr solche opfer fordern !

aber, das gab es auch, als die welt vermeindlich in deutschland noch in ordnung war ...habe selbst schon dieses oder jenes solcher opfer finden müssen , als ich im sozialwesen beschäftigt war
__

liebe grüsse

hope

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Alt 15.01.2011, 13:50   #3
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Aber Leute, lasst ihr euch wirklich als erwachsene und mündige Bürger vereinzeln??

Ob jemand einsam ist, bleibt oder etwas daran ändert, liegt an jedem selbst. Wenn man das allein nicht schafft, findet man viele Hilfsangebote.
Nicht immer alle Verantwortung abschieben!
Und ich weiß durchaus, wovon ich rede. Depressionen sind mir nicht unbekannt. Nur ich allein kann daran etwas ändern und auch wenn die Umstände nicht optimal sind, kann ich das.

Mich nervt das langsam total, wie bereitwillig viele sich in eine Opferrolle fallen lassen. Und sich da noch so richtig suhlen, statt aktiv und eigenverantwortlich etwas daran zu ändern.

Es gibt viele Dinge, die lassen sich nicht so einfach oder überhaupt ändern. Einsamkeit gehört jedoch ganz sicher nicht dazu!
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Alt 15.01.2011, 14:28   #4
gast_
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Virginie, es gibt nun mal Menschen, die brauchen Freunde, und die sind nicht so einfach zu finden!

Einsam kann man auch unter vielen Menschen sein...
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Alt 15.01.2011, 14:38   #5
arbeitslos in holland
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
(......)
armut tötet....schleichend
+arroganz tötet......schleichend
---------------------------------------

= murks4 tötet.............schleichend

__

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Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 15.01.2011, 14:38   #6
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Jeder Mensch braucht Freunde

Freundschaften müssen eben auch gepflegt werden und das ist -gerade wenns einem nicht so ganz gut geht- mit Arbeit und Stress verbunden. Schon wieder zurückrufen, ich hab gar keine Lust dazu. Arbeitslose lassen sich da zu sehr gehen, finde ich.

Was mich einfach stört, dass alles mögliche immer allein auf die Arbeitslosigkeit geschoben wird.
Einsamkeit ist aber ein ganz individuelles Problem, dessen Auslöser oder Verstärker höchstens Arbeitslosigkeit ist.
Klar, ist es schwerer, aktiv unter Menschen zu sein, wenn man die meiste Zeit zu Hause ist... aber als wahre Freunde kann man die meisten Arbeitskollegen wohl auch kaum bezeichnen.
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Alt 15.01.2011, 14:41   #7
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Zitat von arbeitslos in holland Beitrag anzeigen
armut tötet....schleichend
+arroganz tötet......schleichend
---------------------------------------

= murks4 tötet.............schleichend

meinste, dass ein (guter) Psychotherapeut dich damit davonkommen lässt?

Der wird Forderungen an dich stellen. Nix mit Opferstatus erhalten und ausbauen.

Selbst Menschen, die die ganze Kindheit durch schwer missbraucht und gequält wurden, lernen, sich NICHT mehr als Opfer irgendwelcher Umstände oder Täter wahrzunehmen, sondern endlich ihr Leben in die Hand zu nehmen.
Und ich kenne welche, die machen das ganz gut.

Hör also auf, dich selbst immerzu zu bedauern. Einmal täglich reicht
Virginie ist offline  
Alt 15.01.2011, 14:42   #8
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

naja, ich meine , sicher kontakte findet man (wenn man will )überall, aber,ich gebe zu bedenken , nicht jeder ist kontakt,- und kommunikationsfreudig , aus was für gründen auch immer !
mancher kann auch, aus gesundheitlichen gründen , seine wohnung nicht mehr verlassen ..in folge, wenn es schlecht läuft , verlieren sich bekanntschaften /freundschaften !
familie hat ja nun auch nicht jeder und die haben meist auch mit sich zu tun !

nein, ich denke,das hat mit "opfer "in dem sinne nichts zu tun, wenn man sich "vereinzeln "lässt ...es ist das system, indem wir auch gefangen sind , indem wir auch irgendwann man mitgewirkt haben, als wir noch gearbeitet haben !

seit jahrzehnten gehts nur noch um "karriere "individualismus "...nicht ohne folgen !

und für uns ELOS ist die HATZIV gesetzgebung ja nun auch nicht gerade förderlich um familien zu erhalten /zu gründen und am sozialen leben , mit all seinen formen und facetten teil zu nehmen !

nicht zu vergessen , die einstellung der umwelt /gesellschaft !kurz gefasst , die allgemeine meinung :
"was geht mich dein elend an "

mancher schafft es...aber, viele auch nicht , weil es mit dem normalen lebensvorstellungen wenig zu tun hat , erwerbslos zu sein !
__

liebe grüsse

hope

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Alt 15.01.2011, 14:46   #9
arbeitslos in holland
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
meinste, dass ein (guter) Psychotherapeut dich damit davonkommen lässt?

Der wird Forderungen an dich stellen. Nix mit Opferstatus erhalten und ausbauen.

Selbst Menschen, die die ganze Kindheit durch schwer missbraucht und gequält wurden, lernen, sich NICHT mehr als Opfer irgendwelcher Umstände oder Täter wahrzunehmen, sondern endlich ihr Leben in die Hand zu nehmen.
Und ich kenne welche, die machen das ganz gut.

Hör also auf, dich selbst immerzu zu bedauern. Einmal täglich reicht
du bist nicht nur arrogant, sondern auch zu doof zum lesen !
(ich habe nämlich mit murks 4 weniger zu tun, als DU!)
__

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Alt 15.01.2011, 14:54   #10
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Zitat von hope40 Beitrag anzeigen
naja, ich meine , sicher kontakte findet man (wenn man will )überall, aber,ich gebe zu bedenken , nicht jeder ist kontakt,- und kommunikationsfreudig , aus was für gründen auch immer !
mancher kann auch, aus gesundheitlichen gründen , seine wohnung nicht mehr verlassen ..in folge, wenn es schlecht läuft , verlieren sich bekanntschaften /freundschaften !
familie hat ja nun auch nicht jeder und die haben meist auch mit sich zu tun !

nein, ich denke,das hat mit "opfer "in dem sinne nichts zu tun, wenn man sich "vereinzeln "lässt ...es ist das system, indem wir auch gefangen sind , indem wir auch irgendwann man mitgewirkt haben, als wir noch gearbeitet haben !

seit jahrzehnten gehts nur noch um "karriere "individualismus "...nicht ohne folgen !

und für uns ELOS ist die HATZIV gesetzgebung ja nun auch nicht gerade förderlich um familien zu erhalten /zu gründen und am sozialen leben , mit all seinen formen und facetten teil zu nehmen !

nicht zu vergessen , die einstellung der umwelt /gesellschaft !kurz gefasst , die allgemeine meinung :
"was geht mich dein elend an "

mancher schafft es...aber, viele auch nicht , weil es mit dem normalen lebensvorstellungen wenig zu tun hat , erwerbslos zu sein !
Das ist ein Prozess, den man auch als Evolution bezeichnen könnte

Lebensstrukturen verändern sich nun mal. Die Kernfamilie als solche wird es vermutlich auch nicht mehr allzu lange geben. Das zeichnet sich ja bei einer Scheidungsrate von 50% bereits ab.
Die Rolle der Männer hat sich verändert, frau benötigt sie als Versorger nicht mehr, notfalls springt der Staat ein... frau gündet halt eine Familie mit der Arge (böse ausgedrückt )

Das ist aber das lebendige Leben, das sich in alle Richtungen verändern kann, und nicht immer in Richtungen, die jedem gefallen.
Sicher gibts auch genug Profiteure der Individualgesellschaft. Deshalb konnte sie sich überhaupt etablieren.

Einsamkeit jedenfalls hat sehr viel mit der Persönlichkeit und Mentalität zu tun. Ist also ein Stück weit angeboren. Durch die Arbeit werden diese Menschen zu Kontakten gezwungen, was für sie offenbar nicht das schlechteste ist.
Vielleicht sollte die Arge ja zukünftig Kontaktmaßnahmen anbieten
Virginie ist offline  
Alt 15.01.2011, 14:56   #11
Falke
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
Vielleicht sollte die Arge ja zukünftig Kontaktmaßnahmen anbieten
Oder dir evtl. ein guten Job ....
Falke ist offline  
Alt 15.01.2011, 15:04   #12
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
Vielleicht sollte die Arge ja zukünftig Kontaktmaßnahmen anbieten
Tut siedoch, in Form von Maßnahmen, wo man hin muß... die beseitigen aber nicht Einsamkeit!

Hätte man etwas mehr Geld zur Verfügung wär es einfacher, Freundschaften zu pflegen...
gast_ ist offline  
Alt 15.01.2011, 15:04   #13
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

@Virginie
Die Welt besteht zum großen Teil nicht aus Erste-Welt-Staaten. Guck mal im Rest, wie dort Familie gelebt wird.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline  
Alt 15.01.2011, 15:06   #14
Falke
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Hätte man etwas mehr Geld zur Verfügung wär es einfacher, Freundschaften zu pflegen...


Genau, das ist der Knackpunkt!
Falke ist offline  
Alt 15.01.2011, 15:46   #15
Der Ratlose
 
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Standard AW: MZ: Nachbarschaft - Fünfzig Jahre Einsamkeit

Hallo,

das es die Familie als Kernmodell nicht mehr geben wird halte ich für einen Trugschluss.

Es gibt in Deutschland jede menge Probleme die es auch nur in Deutschland gibt.

Das negieren von Familienverbänden ist eine zutiefst sozialistische Einstellung.
Diese spiegelt sich schon in dem bestreben nach staatlicher Aufsicht und ganztagesbetreuung von Kleinstkindern wieder.
Der Staat soll die Erziehung der Kinder übernehmen, koste es was es wolle.

Das Ergebnis haben wir am Ende der DDR betrachten dürfen.
Ich kann allen nur dringends mal empfehlen mehrere Jahre im Ausland zu leben und zu arbeiten.
Das öffnet doch erheblich den Horizont.

Ich zum Beispiel bin als Leistungsempfänger nach dem SGB II einem System der sozialen Sicherung in einem scandinavischen Land angeschlossen.
Solche Geschichten wie einstellung der Rentenbeiträge usw. kratzen mich eigentlich überhaupt nicht.
Es stellen sich dort einfach nicht die selben Probleme wie hier.
Viele Dinge die angeblich gar nicht gehen würden sind für mich seit Jahren selbstverständlich.

Ein Beispiel:
Letztes Jahr erzählte mir unser Versicherungsvertreter das ich in Deutschland jetzt keine Doppelversicherungskarte mehr brauchen
würde. Er würde mir eine Nummer geben, die müsste ich dann nur bei der Zulassungsstelle angeben und könne so dort ein Fahrzeug anmelden.
Dort würde ich dann ein kennzeichen zugewiesen bekommen, das müste ich dann noch anfertigen lassen, damit wieder zurück zur Zulassungsstelle, dort würden sie dann noch mehrere Aufkleber raufmachen (Tüv/Zulassungsplaketten) und dann könne ich nach Hause fahren.
Er meinte das das extrem fortschritlich sei.
Der war völig erstaunt als ich ihm sagte das ich eines unserer Fahrzeuge einfach übers Internet sofort an oder abmelden könne.
Dazu brauche ich nicht mal das Büro zu verlassen.
Als erstbestätigung bekomme ich dann eine SMS von der Zulassungsstelle und kann dann auch im Netz einsehen das das Fahrzeug angemeldet ist.
Der Ratlose ist offline  
Alt 15.01.2011, 15:54   #16
hope40
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Zitat von Virginie Beitrag anzeigen
Das ist ein Prozess, den man auch als Evolution bezeichnen könnte

Lebensstrukturen verändern sich nun mal. Die Kernfamilie als solche wird es vermutlich auch nicht mehr allzu lange geben. Das zeichnet sich ja bei einer Scheidungsrate von 50% bereits ab.
Die Rolle der Männer hat sich verändert, frau benötigt sie als Versorger nicht mehr, notfalls springt der Staat ein... frau gündet halt eine Familie mit der Arge (böse ausgedrückt )

Das ist aber das lebendige Leben, das sich in alle Richtungen verändern kann, und nicht immer in Richtungen, die jedem gefallen.
Sicher gibts auch genug Profiteure der Individualgesellschaft. Deshalb konnte sie sich überhaupt etablieren.

Einsamkeit jedenfalls hat sehr viel mit der Persönlichkeit und Mentalität zu tun. Ist also ein Stück weit angeboren. Durch die Arbeit werden diese Menschen zu Kontakten gezwungen, was für sie offenbar nicht das schlechteste ist.
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aha...die evolution schafft die kernfamilie ab !?
klar...e "rucksackbulle "ist ja auch viel besser, als ein ewig nervender mann !Frau kriegt, was sie ja angeblich will und dann macht sie ne bedarfsgemeinschaft auf und kriegt geld vom staat !aha !
ergo : e mann ist überflüssig , als ernährer sowieso ...naja, mal zum wasserhahn reparieren , aber ansonsten braucht man keinen .

naja, entschuldige bitte, ich gehe davon aus, das du eine frau bist ..naja, ich gebe dir recht , wenn du sagst , einsamkeit hat mit persönlichkeit zu tun und....mit kund getanen meinungen !

aber, die ARGE soll kontaktbörsen einrichten . aha !na, da kriegt doch der begriff "zwangsverheiratet "ne neue dimension ...da werden , wie beim "lotto"e paar "einstehgemeinschaften "zusammengewürfelt ...weisste, was das an geldern spart

sei mir nicht böse : blödsinn !
wenn es ermöglicht wird, für männer wie frauen , existenzsicher zu arbeiten und auch eine familie zu haben , ist doch alles bestens !da schlägt auch deine evolution nicht zu !
__

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Alt 15.01.2011, 16:06   #17
arbeitslos in holland
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Zitat von hope40 Beitrag anzeigen
aha...die evolution schafft die kernfamilie ab !?
ich dachte eigentlich, die wirtschafts-elite macht das .

die braucht doch:

-flexible
-möglichst kostenlose
-möglichst ohne privatleben

agierende, 24h verfügbare arbeitssklaven, die durch andere sklaven jederzeit ersetzt werden können
und selbige sollen möglichst im arbeitsfähigen alter zwischen 16 und 66 jahren vollständig verschlissen werden, damit sie keine unnötigen folgekosten verursachen.

dafür werden die handpuppen in berlin doch geschmiert

familienglück=überflüssiger luxus. in zukunft werden arbeitssklaven geklont
gibt es auch keinen ausschuß mehr wie behinderte, kranke und schwache !
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Alt 15.01.2011, 16:08   #18
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Virginie Virginie Virginie
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Zitat von hope40 Beitrag anzeigen
aha...die evolution schafft die kernfamilie ab !?
klar...e "rucksackbulle "ist ja auch viel besser, als ein ewig nervender mann !Frau kriegt, was sie ja angeblich will und dann macht sie ne bedarfsgemeinschaft auf und kriegt geld vom staat !aha !
ergo : e mann ist überflüssig , als ernährer sowieso ...naja, mal zum wasserhahn reparieren , aber ansonsten braucht man keinen .

naja, entschuldige bitte, ich gehe davon aus, das du eine frau bist ..naja, ich gebe dir recht , wenn du sagst , einsamkeit hat mit persönlichkeit zu tun und....mit kund getanen meinungen !

aber, die ARGE soll kontaktbörsen einrichten . aha !na, da kriegt doch der begriff "zwangsverheiratet "ne neue dimension ...da werden , wie beim "lotto"e paar "einstehgemeinschaften "zusammengewürfelt ...weisste, was das an geldern spart

sei mir nicht böse : blödsinn !
wenn es ermöglicht wird, für männer wie frauen , existenzsicher zu arbeiten und auch eine familie zu haben , ist doch alles bestens !da schlägt auch deine evolution nicht zu !
Die Evolution oder besser gesagt natürliche/sexuelle Selektion schlägt immer und überall zu

Den Wohlstandsstaat mit Sozialnetz gibts noch nicht mal seit 100 Jahren und auch das nur für einen klitzekleinen Teil der Weltbevölkerung.
Bisher und in weiten Teilen der Welt immer noch müssen Frauen tatsächlich schauen, dass sie sich einen nützlichen Versorger und Beschützer angeln, ansonsten wirds halt knallhart (von der Evolution ) bestraft.
Vor 100 Jahren sprang kein Staat ein, wenn eine Frau sich wahllos von drei Männern schwängern ließ, von denen keiner Nestambitionen hegte.

So verändert sich die Gesellschaft und halt auch die Partnerwahl durch Veränderungen. und das wird weiter gehen.
Da du aber mit Evolutionsbiologie nix am Hut zu haben scheinst, macht eine Diskussion darüber nicht viel Sinn.

Das Problem Einsamkeit muss jeder für sich ganz allein lösen. Da kann (und sollte!!!) sich kein Staat einmischen. Das macht auch keinen Sinn, da die Initiative schon von einem selbst kommen muss.
Hilfreich sind Freunde, die einem hin und wieder mal eine Ansage machen, wenn man sich einerseits beklagt, dass man so viel allein rumhängt, andererseits aber für diese Freundschaft nicht viel tut. Ich habe glücklicherweise so eine Freundin. Nein, auch das ist kein reiner Glücksfall, ich habe etwas dafür getan.
Virginie ist offline  
Alt 15.01.2011, 16:29   #19
hope40
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bitte virgenie ,

es gibt auf der welt aber millionen frauen, die , aus was für einem grunde auch immer, ohne "versorger "da stehen (auch wenn sie nen mann haben, ist das noch lange kein grund "versorgt "und sicher zu sein, im gegenteil ), ohne familie..mensch, die habens schwer und meinen respekt , aber, ein leben ohne "versorger "ist doch nun nicht "lebensunwert "?

wenn auch nicht alle dieser frauen, aber, viele , und ich behaupte, die meisten , sind in ihren familien mehr oder weniger gut aufgefangen , werden unterstützt ....wenn du gegenteilige erfahrungen gemacht haben solltest,, tut es mir leid !
"....wenn eine Frau sich wahllos von drei Männern schwängern ließ, von denen keiner Nestambitionen hegte. "..hm,langsam denke ich, das du ein mann bist und hier deine frust ausdruck verleihst !kannste ja auch, aber, bitte nicht verallgemeinern !

"...

was heisst hier, ich habe mit evolution nix am hut ..naja, aber, die theorie in den richtigen zusammenhang gebracht , dann wird das schon eher was !also, deine thesen hat darwin nicht verdient !

und, wenn man nicht die möglichkeit hat, freundschaften zu erhalten /zu pflegen/zu knüpfen , hat das nur bedingt was mit der persönlichkeit zu tun (ja auch )...aber, auch damit , wenn der alltag so aufreibend und anstrengend ist, das man nur einmal ein paar minuten für sich haben will .
das betrifft nicht nur ELOS , auch arbeitnehmer !
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