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Alt 26.08.2010, 18:04   #1
Martin Behrsing
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Standard Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermöglichen

Es debattieren: Heinz Buschkowsky, Jahrgang 1948, Bürgermeister des Berliner Bezirks Neukölln und Leiter der Abteilung Finanzen, Wirtschaft und Sport, Annelie Buntenbach, Jahrgang 1955, Mitglied des geschäftsführenden DGB-Bundesvorstands, Mitgründerin des Instituts Solidarische Moderne und Martin Behrsing, Jahrgang 1960, Diplom-Sozialarbeiter, Sprecher und Geschäftsführer des Erwerbslosen Forum Deutschland.

27.08.2010: Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermöglichen? (Tageszeitung Neues Deutschland)
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Martin

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Alt 26.08.2010, 19:29   #2
katzenlady
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Standard AW: Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermögli

Martin, deine Stellungnahme fand ich am besten, gerade auch, weil du nochmal das Urteil ein wenig aufgeschlüsselt hast. Die Vorschläge von der Frau Buntenbach sind auch nicht schlecht sind in Bezug auf freies Schulessen usw.

Bleibt nur die Frage offen, in wie weit das Frau von der Lüge und den Rest ihrer Sparpakete-Profis interessiert, aber ich denke mal, die Antwort kenne ich schon.
 
Alt 26.08.2010, 19:45   #3
wolliohne
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Daumen hoch AW: Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermögli

einfach Spitze
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Deutschland"
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Alt 26.08.2010, 20:04   #4
Kaleika
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Standard AW: Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermögli

Zitat:
Sie sollen die Regelsätze transparent berechnen, Frau Leyen!

5. (...) Unsere geniale Arbeitsministerin Ursula von der Leyen kennt sich als siebenfache Mutter mit Kindern und deren Bedürfnissen gut aus und erfand so eine Chipkarte, die dafür sorgen soll, dass die Leistungen unkompliziert und unbürokratisch bei den Kindern und Jugendlichen ankommen. In Zukunft soll jedes Kind, dessen Eltern Hartz IV beziehen, eine solche Chipkarte, auch liebevoll als A-Karte bezeichnet, erhalten. Sie soll jährlich mit bis zu 200 Euro aufgeladen werden, sodass monatlich ein fürstliches Guthaben von 16,67 Euro zusätzlich zum Regelsatz für die zweckgebundenen Sachleistungen zur Verfügung stehen wird. Diese wunderbare A-Karte wird es in Gold, Silber oder Bronze geben, je nachdem, wie viele Geschwister in einer Bedarfsgemeinschaft leben, ob die Eltern Aufstocker sind oder nur Leistungsbezieher. Kinder von Aufstockern dürfen die A-Karte mit dem goldenen Band ziehen, die von Alleinerziehenden die mit dem silbernen. Kinder mit vielen Geschwistern kommen mit jener mit dem bronzenen Band aus, weil das gelernte Wissen ja auch untereinander weitergeben werden kann. Mit diesem Synergieeffekt können sogar noch Steuern gespart werden! Die A-Karte soll geschmackvoll gestaltet sein. Vor einem dezenten mausgrauen Hintergrund wird sich, ästhetisch ansprechend, ein knalliges magentarotes großes „A“ abheben, das aus den Ausgegrenzten Auserwählte machen wird. „A“ steht für „Auserwählt durch die Arbeitsagentur“! Die Auserwählten, also die Kinder von ALG-II-Beziehern, dürfen sich bei Lernförderung und Teilnahme an Sport- und Kulturangeboten, durch das „Schulbasispaket“ und beim Zuschuss für Mittagessen monatlich mit 16,67 Euro „coachen“ lassen.(...)
Bremer MONTAGSDEMO: Reden am Offenen Mikrofon

Ein bisschen Veräppelung muss auch mal sein!
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Alle meine Beiträge und Antworten entspringen meiner persönlichen Meinung und meinen Erfahrungen, stellen daher keinerlei Rechtsberatung dar!




Lieber Gruß von Kaleika
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Alt 26.08.2010, 20:19   #5
DieFrettchen
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Standard AW: Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermögli

hallo zusammen,

hat mir gut gefallen.

soll jetzt keine kritik sein, aber ein konkretes beispiel anführen wäre nicht schlecht gewesen.

ich hab hier eines aus meiner nachbarschaft. familie ist arm, hat auch leistungen aus hartz4 und ein geringes einkommen.

kind ist gut in der schule, geht auf eine teilprivate, eltern zahlen die 6% zuzahlung nach ihrem einkommen. nun das problem es gibt keine klassenfahrt oder sonstiges, neine es soll ein sozialverträglicher fahrradausflug werden , mehrtägig.

nun ist es so, kein fahrrad, geld für verpflegung, kein schlafsack, kein tornister bzw. rucksack.

fahrrad gebraucht 40€ es hat einen mehrwert in dem sinne, das das kind in zukunft auch etwas mobiler sein wird.

rucksack mußt angeschafft werden kosten ebenfalls 15€.

schlafsack war leihgabe.

verpflegung kommt ebenfalls auf ca. 50€. macht insgesamt 105€.

die ablehnung als "klassenfahrt" die zu übernehmen wäre, steht mehr oder minder schon fest. weder wurd das benötigte fahrrad übernommen noch der rucksack, lediglich die 50€ verpflegung. das ganze wird auf ein sozialgerichtsverfahren hinauslaufen.

selbst mit einer chipcard wäre ein wie ich finde ökologisch,sozial verträglicher klassenausflug in dieser art nicht möglich.

die kultur dabei? ganz einfach. es muß nicht london oder paris sein, es darf auch gerne ein profaneres vergnügen sein mit muskelkater.
aber wichtig ist, "alle" sind dabei!

liebe grüße von barbara
 
Alt 26.08.2010, 23:25   #6
Martin Behrsing
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Standard AW: Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermögli

Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen

soll jetzt keine kritik sein, aber ein konkretes beispiel anführen wäre nicht schlecht gewesen.
waren leider nur 3.500 Zeichen (inkl Leerzeichen) erlaubt. Ist dann nicht so einfach, alles rein zupacken, was eigentlich alles sollte.
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Martin

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Alt 27.08.2010, 01:07   #7
Stephan42
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Standard AW: Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermögli

Meine Freundin fragte mich, ab welchem Alter ein Kind denn Anspruch auf diese Leistungen haben soll. Es gibt ja auch Kinder im Kleinkindalter, die einen höheren Leistungssatz benötigen.

Wörtlich fragte sie: "Wenn der Leistungssatz für meine dreijährige Tochter nicht ausreicht muß ich demnach warten, bis ihr diese Chipkarte zusteht?"
Und weiter: "Denn diese ist ja offensichtlich für -Bildung- vorgesehen. Genau so gut könnte man meiner Tochter einen Einkaufsgutschein geben, den nur sie persönlich einlösen darf."

So ganz Unrecht hat meine bessere Hälfte da noch nicht?
 
Alt 27.08.2010, 01:26   #8
FrankyBoy
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Standard AW: Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermögli

Ich finde, es muss erst einmal die "Kultur in den Köpfen der Regierenden" reifen, damit allgemein erkannt wird, dass Vetternwirtschaft, und ein Regieren nach Vorgaben von Lobbyisten kein Ausweg, aus dieser unsäglichen "Neiddebatte" ist.

Ich finde auch, das Martins Beitrag der beste ist; ich möchte jedoch einmal darauf hinweisen, dass das gesamte Hartz IV System, keine Möglichkeit ist, eine "wirkliche Kultur" herzustellen, denn es gab noch nie ein Volk in der Geschichte, in der die Kultur, durch die Unterdrückung ganzer Gesellschaftsschichten, an Qualität gewonnen hätte.

Spätrömische Dekadenz gibt es in Deutschland nur die in diesem Stile lebenden Zeitgenossen, müssen endlich einmal namentlich genannt werden.
FrankyBoy ist offline  
Alt 27.08.2010, 05:13   #9
Erolena
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Standard AW: Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermögli

Alle Bildungsminister müssten sich zu tode schämen, dass wir eine Schule haben, die daneben noch eine zweite (Nachhilfe-)Schule nötig macht.
Erolena ist offline  
Alt 27.08.2010, 09:29   #10
renamausi->Emailproblem
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Registriert seit: 22.04.2008
Beiträge: 538
renamausi
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Standard AW: Chipkarten, Gutscheine oder Geld – Wie kann man armen Kindern mehr Kultur ermögli

etwas mehr als 16€ für zb essen in der schule bei meiner kleinen in der kita kostet ein mittagessen shcon ca 3,50€ heißt das kind von aufstcokereltern (welch zb mittags arbeiten) hat gefälligst anch einer woche satt zu sein für den rest des monats, vor allem werden sich bestimmt die shculen kindergarten freuen wenn sie das dann auch noch alles auseinaner rechnen müssen und abrechnen müssen und da das essen dann zb 17,50 (in diesem fall kosten würde), müsste dann anchher auf der quittung stehen 15 und 1/3 essen?
Kann es sein das dies dann wieder zeit ist die man zum auseinanderrechnen etc braucht, die je nachdem bei unseren kindern wieder fehlt.zeit in der pädagogen was mit den kindern machen könnten? ( läuft es dann nciht schon wieder auf ein minus an bildung raus???)

und ja elenora es ist traurig, aber wnen ich sehe wie hoffnungslos mittlerweile selbst manche lehrer drauf sind wundert mich das nicht.
(bsp. mein patenkind amchte so vor ca einem jahr ihre hausaufgeben, solte mir die vorlegen, ich bekam ein blatt löschpapier mit roter tinte und ja ich habe sie dann gefrgat ob das ihr ernst ist, jo war es sie dürften das so machen, naja bestanden drauf das sie es neu amcht, aber am elternsprechtag angesprochen und die lehrerin sagte tatsäschlich ja das is ok , sie seie ja froh wenn die kinder überhaupt shcon zu schule kommen, ich denke hier
müssen dann aber auch eltern anfangen mitzuarabeiten9
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Der mensch sieht nur mit dem herzen gut, das wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
renamausi ist offline  
 

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