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Start > > > > -> Presse 12.10.06 Treibjagdsaison auf Hartz IV Betroffene eröf


 

 

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Alt 12.10.2006, 00:06   #1
Martin Behrsing
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Standard Presse 12.10.06 Treibjagdsaison auf Hartz IV Betroffene eröf

Zitat:
Treibjagdsaison auf Hartz IV Betroffene eröffnet

Unternehmensberatung Roland Berger krempelt ARGEN um

Köln/Bonn. Geht es nach dem Willen der Unternehmensberatung ‚Roland Berger’, sollen zukünftig nur noch effiziente Erwerbslose zwischen 25 – 40 Jahre und abgeschlossener Ausbildung umfassende Beratung und Betreuung durch die Argen erhalten. Dies geht aus einem internen Arbeitspapier der Kölner ARGE hervor, das dem Erwerbslosen Forum Deutschland vorliegt. Die Kölner Arge gilt als ein Modellprojekt der Bundesagentur für Arbeit. Die Unternehmensberatung erstellt zurzeit in der Arge Köln Konzepte um Geschäftsprozesse zu optimieren, die dann auf weitere Hartz IV-Behörden übertragen werden können. Eine Handlungsmaxime des Papiers lautet: ‚Treiber statt Getriebener’.
weiter geht es hier: http://www.erwerbslosenforum.de/nach...e_eroffnet.htm
__

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Martin

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Alt 12.10.2006, 01:33   #2
ladydi12
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Hallo Martin,

zu dem Papier sage ich kurzerhand:

So eine Frechheit!! :dampf: :dampf:

Dieser Vorschlag seitens Roland Berger ist meines Erachtens auch ein Verstoß gegen das Grundgesetz und zwar, laßt mich mal lügen, gegen Artikel 3 (Gleichheitsgrundsatz)
Die Regierung will doch dadurch ihre eigene Unfähigkeit, Arbeitsstellen zu schaffen und zu vermitteln kaschieren.

Für jeden anderen Scheiß wird in Deutschland Geld ausgegeben, nur für die Belange des eigenen Volkes nicht und das Volk wird auch noch nicht einmal gefragt, ob es das alles will

Wird Zeit, daß wir denen mal zeigen, wo der Bauer die "Wurst hängen" hat.
Werde dazu die Gelegenheit am 21.10.06 in Dortmund entsprechend nutzen, ich hoffe, andere tun das auch. Zeit wirds nämlich!!!

Ich hoffe, daß ich mit meiner Meinung zu diesem Artikel nicht alleine dastehe und daß zu den Demonstrationen wenigstens viele endlich aufwachen und kommen werden.
__

Erkenntnisse meiner Mum aus den 1980er Jahren Teil 1:
„Es muß bei den Politikern endlich der Groschen fallen, wenn ihr Leben lang vorbildlich gewesene Menschen und Staatsbürger auf die Straße gehen, um kundzutun, daß grundlegende oder lebenswichtige Dinge nicht in Ordnung sind und gegen den gesunden Menschenverstand stehen. "
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Alt 12.10.2006, 04:47   #3
Fronk
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Man darf sicher sein, daß zumindest das Unternehmen Roland Berger an der BA gut verdient.

Und im Prinzip enthält dieses "Arbeitspapier" nichts wesentlich neues - damit soll lediglich in Gesetze bzw. Vorschriften gegossen werden, was längst gang und gebe ist. Dafür auch noch Geld auszugeben, zeugt selbstredend nicht von besonderer Wirtschaftlichkeit und Intelligenz des Auftraggebers...aber auch das ist nichts neues.
Fronk ist offline  
Alt 12.10.2006, 11:44   #4
Arania->Emailproblem
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Zitat:
ingegen sollen Schwerbehinderte und nicht weiter definierte sonstige Arbeitslose maximal zweimal im Jahr einen Kontakt zum Fallmanager erhalten.
Lach mich schlapp, das bekommen die ja nicht mal heutzutage auf die Reihe
__

Man trifft sich im Leben immer zweimal
Arania ist offline  
Alt 12.10.2006, 16:44   #5
RobertKS->Emailproblem
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RobertKS
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Hallo zusammen,

Zitat:
sollen zukünftig nur noch effiziente Erwerbslose zwischen 25 – 40 Jahre und abgeschlossener Ausbildung umfassende Beratung und Betreuung durch die Argen erhalten.
Also mal ganz ehrlich und unter uns: Wenn man sich den heutigen 1. Arbeitsmarkt anschaut, dann ist der durchschnittliche Arbeitnehmer heute unter 40 Jahre.Warum sonst haben über 40 jährige, die arbeitslos sind, heutztage keine Chance mehr in den 1.Arbeitsmarkt zu kommen, denn das das definitiv so ist, muß man nicht diskutieren, das erleben die meisten von uns.Mit dieser traurigen Erkenntnis müssen wir nunmal klarkommen.

Von daher halte ich es für garnicht so verkehrt die jungen Arbeitslosen stärker zu fordern aber auch intensiver zu fördern.
Das man darüber hinaus die über 40 jährigen, also unsereins, mit dieser Regelung , wenns denn so kommt, mehr oder weniger auf die Kriechspur schiebt, finde ich auch nicht okay, nur hier muß einfach eine andere Lösung her:

Wir sprachen hier schon über einen 3.Arbeitsmarkt, z.B. in Form von Firmen (ähnlich wie Übungsfirmen) die genau so aufgebaut sind wie normale Unternehmen, wo auch die selben Positionen besetzt werden müssen - von der Chefetage über die kfm. Büros usw., und die mit Kontakten und Aufträgen zu normalen Firmen arbeiten, aber Zuschüsse vom Staat bekommen, und wo jeder der arbeiten will, nach seinen Möglichkeiten - wenn auch für einen Mindestlohn, meinetwegen - arbeiten kann.Das wäre aber allemal besser als arbeitslos zu sein, oder?Viele von uns kommen einfach nicht mehr in der ersten Arbeitsmarkt.

Gruß Robert ;)
__

"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum"

Alle von mir gemachten Aussagen sind ausschließlich meine persönliche Meinung
und stellen keine Rechtsberatung dar.
RobertKS ist offline  
Alt 12.10.2006, 16:53   #6
Luna
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Zitat von RobertKS
Wir sprachen hier schon über einen 3.Arbeitsmarkt, z.B. in Form von Firmen (ähnlich wie Übungsfirmen) die genau so aufgebaut sind wie normale Unternehmen, wo auch die selben Positionen besetzt werden müssen - von der Chefetage über die kfm. Büros usw., und die mit Kontakten und Aufträgen zu normalen Firmen arbeiten, aber Zuschüsse vom Staat bekommen, und wo jeder der arbeiten will, nach seinen Möglichkeiten - wenn auch für einen Mindestlohn, meinetwegen - arbeiten kann.Das wäre aber allemal besser als arbeitslos zu sein, oder?Viele von uns kommen einfach nicht mehr in der ersten Arbeitsmarkt.
Toll, Robert. Das ist dann wie Als-Ob-Arbeit mit Simulationscharakter. Ich jedenfalls würde mir in so einer Pseudo-Firma auch wie ein Pseudo-Arbeitnehmer vorkommen. Ein Abstellgleis, bei dem alle so tun, als würden sie arbeiten.

Da würde ich es doch für besser halten, dass sich regional Leute ohne bezahlten Job zusammenfinden und gucken, was jeder von ihnen kann. Und dann z.B. Genossenschaften gründen, mit echter Arbeit, ohne Zuschüsse vom Staat (wodurch doch nur die Statistiken geschönt werden).

Gruß, Luna
 
Alt 12.10.2006, 17:26   #7
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RobertKS
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Hallo Luna,

genau das ist es nicht, und so meinte ich das auch nicht, denn würde man solche Firmen einrichten, würde man dort genauso arbeiten, wie in jeder normalen Firma, und würde seinen Lohn dafür bekommen.Nur dadurch, das man sie staatlich subventionieren würde, würde man lediglich erreichen, das sie nicht starr an marktwirtschaftliche Arbeitsweisen gebunden wären, sodaß es eben möglich würde, das jeder nach seinen Möglichkeiten und seiner Qualifikation eine Chance bekäme sein Geld wieder durch Arbeit zu verdienen, statt arbeitslos daheim zu sitzen, weil man im 1. Arbeitsmarkt und auch im 2. Arbeitsmarkt (Zeitsarbeitsfirmen) nix bekommt.Was wäre daran so falsch??

Gruß Robert ;)
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RobertKS ist offline  
Alt 12.10.2006, 17:39   #8
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Christian51987
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Ich schließe mich Lunas Meinung an! Ich brauche keine Beschäftigungstherapie, sondern Geld! Arbeit ist nur das Mittel, mir auf legale Weise welches zu beschaffen. (Daß Arbeit natürlich noch andere positive Effekte haben kann, z.B. durch die Kontakte zu Kollegen und Kunden, ist mir natürlich klar, steht für mich aber nicht im Vordergrund.)

Das was zur Zeit als "3. Arbeitsmarkt" in Planung ist, muß als Zwangsarbeit bezeichnet werden. Als Erwerbsloser sollte man dem nicht noch Vorschub leisten.

Wer sich gerne nützlich machen möchte, sollte meiner Meinung nach ehrenamtlich tätig werden.

Gruß
Christian
Christian51987 ist offline  
Alt 12.10.2006, 17:59   #9
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Bruno1st
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Offensichtlich ist die BA der Jackpot für jeden Abkassierer. Da wird bei der Planung verdient, dann bei der Ausführung, Berater wechseln dann gleich noch in die Behörde um die eigene Arbeit zu kontrollieren.
Alles ist so perfekt geplant und ausgeführt, daß X-Reformen notwendig sind, trotzdem nichts klappt und nun wieder neues entwickelt wird.
Diskussionen um einen dritten, vierten, ... Arbeitsmarkt, oder vermutlich teuer bezahlte Gedankenspiele als Beschäftigungstherapie für minderbemittelte Behörden ?

Meine Frage : Wozu brauchen die Behörden eigentlich fremde Berater ?
Meine bisherigen Antworten :
- entweder fehlt denen nach Jahrzehnten in dieser Branche immer noch der Blick für die Realität von Erfahrung oder Lerneffekt ganz zu schweigen
- alle sind betriebsblind und haben nur die eigenen Pfründe im Kopf
- es gibt so eingefleischte oder kann ich sagen "mafiöse" Strukturen in den Verwaltungen, daß nicht einmal Gesetze ausreichen um dies aufzubrechen.
- oder die Informationen wo die Probleme liegen und wie praxisnah gearbeitet werden könnte, werden für sich behalten. Ist das "nur" Herrschaftswissen oder Sabotage durch die Verwaltung ?
- Es gibt die Geheimgesellschaft "Beamte" die den Staat als Selbstbedienungsladen ansieht und diese Mentalität mit eigenen Verordnungen kaschiert, damit es so aussieht, als wären sie beschäftigt und würden arbeiten.

Eines ist sicher, je mehr andere Menschen gejagt, verleumdet, usw. werden, desto mehr soll von dem eigenen Versagen abgelenkt werden.
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viele grüße bruno (human being uLtd.)
Politik/Bürokratie : Wir machen alles, außer ehrlich!
über € 25.000 Schaden an ALG-II durch meine ARGE und über € 12.000 durch die FM - Großer showdown auf meiner Webseite - Typisch Politiker/Beamter... - ÜBERFÜHRT ! Mal sehen, wie es mit diesem eher christlichen Politiker und Beamten nun weitergeht * Bitte Webseite weitergeben - danke
* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Alt 12.10.2006, 18:47   #10
Martin Behrsing
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Zitat:
Meine Frage : Wozu brauchen die Behörden eigentlich fremde Berater ?
um den sozialpolitischen Auftrag zu umgehen. Letztendlich geht es um die Privatisierung von Volkseigentum. Und bei so etwas sind Bergs & Co. perfekt. Es geht nicht um Effiziens, sondern um den Abbau, damit die Wrtschaft aus ihrer sozialen Verantwortung entlassen wird.
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Martin

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Alt 12.10.2006, 19:02   #11
Luna
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Zitat von RobertKS
Nur dadurch, das man sie staatlich subventionieren würde, würde man lediglich erreichen, das sie nicht starr an marktwirtschaftliche Arbeitsweisen gebunden wären, ...
Robert, das glaube ich nicht. Denn das, was Du als "Staat" bezeichnest, also die uns momentan regierende (absolut inkompetente, weil desorientierte) Verwaltung dieses Staates, der wir alle sind, gerade die hängen starr an marktwirtschaftlichen Arbeitsweisen. Wieso sollten die Leute, die jetzt an der "Macht" sind und Entscheidungen über unser aller Köpfe hinweg treffen können, davon abrücken. Wer das Geld gibt, hat das Sagen. Und deshalb glaube ich, dass gerade mit staatlichen Zuschüssen alles beim Alten bleiben würde. Kapitalismus pur.

Zitat von RobertKS
... sodaß es eben möglich würde, das jeder nach seinen Möglichkeiten und seiner Qualifikation eine Chance bekäme sein Geld wieder durch Arbeit zu verdienen, statt arbeitslos daheim zu sitzen, weil man im 1. Arbeitsmarkt und auch im 2. Arbeitsmarkt (Zeitsarbeitsfirmen) nix bekommt.Was wäre daran so falsch??
Für Dich scheint es so zu sein, dass Du wirlich unbedingt die Arbeit brauchst, als Legitimation Deiner Existenzberechtigung. Hast Du mal überlegt, dass wir in einiger Zeit so weit sind, dass nur noch sehr wenig Menschen arbeiten müssen, und trotzdem könnten alle satt werden und ein Dach über dem Kopf haben? Tja, was dann. Was macht ein Mensch ohne Arbeit. Ohne die andressierte Meinung, nur mit seiner Arbeit (die ihm keinen Spaß macht, ihm nichts bedeutet als das Geld, was er am Monatsende bekommt) für einen anderen, der von seiner Arbeit profitiert und daraus privaten Gewinn schlägt, sei man ein vollwertiges Mitglied dieser Gesellschaft.

Das ist die Frage. Ich jedenfalls könnte mir bessere Dinge vorstellen als bei Zeitarbeitsfirmen zu arbeiten, damit ich das Gefühl habe, meine Existenz auch wirklich zu verdienen und eine Berechtigung zum Leben zu haben. Wann hast Du zum letzten Mal überlegt, was Dir Befriedigung gäbe und Deinem Leben Sinn, wenn Du nicht für Deine nackte Existenz schuften müsstest. Muße ohne Schuld, Besinnung, aber auch der Einsatz für "Leben für alle". Das würde uns retten.

Gruß, Luna
 
Alt 12.10.2006, 19:25   #12
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Bruno1st
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Zitat von Martin Behrsing
Zitat:
Meine Frage : Wozu brauchen die Behörden eigentlich fremde Berater ?
um den sozialpolitischen Auftrag zu umgehen. Letztendlich geht es um die Privatisierung von Volkseigentum. Und bei so etwas sind Bergs & Co. perfekt. Es geht nicht um Effiziens, sondern um den Abbau, damit die Wrtschaft aus ihrer sozialen Verantwortung entlassen wird.
Glaube ich nicht, daß die das bewußt umgehen wollen oder gar können. Es ist einfach die Endstufe der Verwaltung - man schafft das Volk ab und hat endlich genug mit der eigenen Verwaltung untereinander zu tun.
Mein Entwurf für eine Stellenausschreibung :

- haben Sie Angst vor Entscheidungen
- haben Sie keine eigene Meinung
- suchen Sie eine lebenslange Gehaltsgarantie
- wollen Sie Geld anderer Menschen zum Fenster rauswerfen
- wollen Sie völlig regreßfrei daran teilhaben, ein ganzes Land herunterzuwirtschaften
- wollen Sie vollkommen sinnentleerte Tätigkeiten ausüben
- haben Sie Angst Entscheidungen zu treffen
- wollen Sie auf eine eigene Meinung verzichten
- wollen Sie folgende Ausreden nutzen : "Wir haben nur Befehle ausgeführt" (für alle Beamten bis 1945) - "Wir haben nur Gesetze/Verordnungen/Dienstanweisungen ausgeführt" (nach 1945 zu verwenden)
- wollen Sie die Politiker auch fernbedienen
- ist es Ihnen egal, wer unter uns die Regierung stellt
- wollen Sie Sondertarife für Ihre Fahrzeuge und Sonderkonditionen bei Krediten ?
- wollen Sie eine umfassende Gesundheitsversorgung - kostenlos - von den Dritten bis zur Bahre, überall gibt es Zuschläge und Zuschüsse - 100% Kostenerstattung ist der Mindeststandard.
- wollen Sie regelmäßig einen Kurschatten pflegen
- wollen Sie mit 20 J. schon wissen, welche Position Sie mit 60 J. haben
- wollen Sie ein geruhsames Arbeitsleben
- wollen Sie ein eigenes Büro und einen eigenen Gummibaum
-....
Dann kommen SIE zu uns - werden SIE Beamter !
Wir brauchen SIE (damit ältere Beamte endlich eigene Abteilungen gründen können und befördert werden können)
__

viele grüße bruno (human being uLtd.)
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Bruno1st ist offline  
Alt 12.10.2006, 20:04   #13
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Groucho
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Zitat von Bruno1st
... Es ist einfach die Endstufe der Verwaltung - man schafft das Volk ab und hat endlich genug mit der eigenen Verwaltung untereinander zu tun.
:daumen: ganz genau auf den punkt gebracht, denn nichts stört die verwaltung mehr, als etwas anderes zu verwalten als sich selbst, denn von nichts hat der verwalter mehr kenntnis als von der verwaltung, liegt ihm doch das zu verwaltende zu sehr außerhalb seiner erfahrungswelt; erst wenn der verwalter sich selbst verwaltet, sich also selbst verwaltungsversachdinglicht, also sich selbst zu einem verwaltungsobjekt erster güte verwaltungstechnisch hochgerechnet hat unter ausschluss aller sonstigen verwaltungsfremden sachwalte, erst dann ist der verwalterisch-paradiesische zustand erreicht, dem jeder verwaltungsangestellte, auch jeder beamte, seit seiner verwaltungseinstellung, bzw. geburt zustrebt, nämlich die befreiung des zu verwaltenden von der sache an sich; im sinne einer art pour l´art vervollkommnet sich erst dann die verwaltungsarbeit als arbeit an sich und für sich selbst, ohne jeden verwaltungsfremden gegenstand erhebt sie sich nun über sich selbst, wird zum fetisch der anbetungwürdigkeit und damit zum religiös-substituierenden lebenssinn und -zweck des verwalterisch sachtätigen ohne jeglichen bezug zu realen lebens- oder sachweltbezügen...
__

„Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ - Marie von Ebner-Eschenbach

Das bedingungslose Grundeinkommen könnte der erste Schritt zu einer humaneren Gesellschaft sein, in der ohne Zwang zur Arbeit erstmals in der Geschichte des Menschen das wirklich Notwendige zum fortschrittlichen Erhalt und Gewinn allen Lebens getan wird.
Groucho ist offline  
Alt 13.10.2006, 00:01   #14
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Zumutbarkeit
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Roland Berger ist ein Abzocker und Plattmacher.

Ein Armutszeugnis für die Politik. Ich sehe schon bei Wahlen wieder die Plakate mit

" Sozialer Kompetenz "

oder:

" Für den Menschen "

:uebel:
__

Wann hört die soziale Kälte in Deutschland auf?
Zumutbarkeit ist offline  
Alt 13.10.2006, 00:31   #15
Ralf Hagelstein->Emailproblem
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Ralf Hagelstein
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Luna hat es wunderschön auf den Punkt gebracht:

Wie definiere ich mein Leben?


Georg Schramm fragt in seinem aktuellen Bühnenprogramm das Publikum mit Fingerzeig auf einen vermeintlichen unter 30 jährigen Arbeitslosen:

Zitat:
Was glauben Sie, ist SEINE Lebenserwartung?

Antwort aus dem Publikum: 76!

Nachfrage: Und wenn er eine Frau wäre?

Antwort aus dem Publikum: 80!

Schramm hält inne und spricht von einer Zäsur:

Er fragt: Meinen sie wiklich seine Lebenserwartung?
NEIN. Sie sprachen von seiner Lebensspanne.

Fragen sie ihn, ob er weiss, dass er noch knapp 50 Jahre leben wird.
Sehen sie seinen ängstlich erschrockenen Gesichtsausdruck?


Fragen sie ihn lieber nicht, was ER von seinem Leben noch erwartet.

IHN erwarten weitere 50 Lebensjahre in Armut und Demut!
Das Zitat ist frei meiner Erinnerung...
__

"Zynisch ist nicht der Satiriker, sondern die Gesellschaft." Gabriella Lorenz

PeNG! Aktive Erwerbslose und Geringverdiener e.V.
Hamburg
Ralf Hagelstein ist offline  
Alt 13.10.2006, 07:44   #16
Ludwigsburg
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Zitat von RobertKS
nur hier muß einfach eine andere Lösung her:

Wir sprachen hier schon über einen 3.Arbeitsmarkt, z.B. in Form von Firmen (ähnlich wie Übungsfirmen) die genau so aufgebaut sind wie normale Unternehmen, wo auch die selben Positionen besetzt werden müssen - von der Chefetage über die kfm. Büros usw., und die mit Kontakten und Aufträgen zu normalen Firmen arbeiten, aber Zuschüsse vom Staat bekommen, und wo jeder der arbeiten will, nach seinen Möglichkeiten - wenn auch für einen Mindestlohn, meinetwegen - arbeiten kann.Das wäre aber allemal besser als arbeitslos zu sein, oder?Viele von uns kommen einfach nicht mehr in der ersten Arbeitsmarkt.

Gruß Robert ;)
nee, muß nicht, denn es gibt nicht nur männer, die sich über ihren Job definieren! Ich glaub, die meisten Frauen würden lieber etwas Sinnvolles tun...
und da gibts Arbeit genug! und wenn man schon von ALG II oder Förderungen, egal wie sie heißen , leben muß, tu ich lieber was Sinnvolles!

Da muß ich gar nicht weit schauen...
hier im Forum zu helfen find ich sinnvoll...

Gruß aus Ludwigsburg
 
Alt 13.10.2006, 08:37   #17
Bruno1st->Emailproblem
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Zitat von RobertKS
Hallo Luna,
genau das ist es nicht, und so meinte ich das auch nicht, denn würde man solche Firmen einrichten, würde man dort genauso arbeiten, wie in jeder normalen Firma, und würde seinen Lohn dafür bekommen.Nur dadurch, das man sie staatlich subventionieren würde, würde man lediglich erreichen, das sie nicht starr an marktwirtschaftliche Arbeitsweisen gebunden wären, sodaß es eben möglich würde, das jeder nach seinen Möglichkeiten und seiner Qualifikation eine Chance bekäme sein Geld wieder durch Arbeit zu verdienen, statt arbeitslos daheim zu sitzen, weil man im 1. Arbeitsmarkt und auch im 2. Arbeitsmarkt (Zeitsarbeitsfirmen) nix bekommt.Was wäre daran so falsch??
Gruß Robert ;)
Ich habe mir deine Definition des 3. Arbeitsmarktes noch einmal angesehen und muß dir leider sagen, daß es so etwas schon lange gibt.

Wir kennen es bisher allerdings unter Verwaltung/Bürokratie und niemand hat das bisher in irgendeiner Weise mit dem Begriff "Arbeit" in Verbindung gebracht(*).

(*)Außer wenigen Unternehmen die mal die eigenen Kosten für den Moloch Bürokratie addiert haben.
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* "Politik lügt, ARGE betrügt, Bürokratie mordet" * Die Würde des Menschen war unantastbar! vor HartzIV *
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Alt 13.10.2006, 10:33   #18
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Zitat von Ralf Hagelstein
Luna hat es wunderschön auf den Punkt gebracht: Wie definiere ich mein Leben?

Georg Schramm fragt in seinem aktuellen Bühnenprogramm das Publikum mit Fingerzeig auf einen vermeintlichen unter 30 jährigen Arbeitslosen:

Zitat:
Fragen sie ihn lieber nicht, was ER von seinem Leben noch erwartet.

IHN erwarten weitere 50 Lebensjahre in Armut und Demut!
Das Zitat ist frei meiner Erinnerung...
:daumen: in unserem christlich geprägten kulturkreis geht es, wenn auch meist subtil, immer um schuld und sühne; so wird ständig nach einem sündenbock gesucht, der vors dorf getrieben werden kann, ebendiese gemeinschaft von ihrer (erb)sünde zu befreien.
zu unserer zeit sind wir erwerbslosen diese sündenböcke, die hin und her getrieben werden, um uns nicht zur ruhe kommen zu lassen, sondern in ständiger anspannung zu halten.
das erzeugt stress.
dieser stress ist in dem sinne negativ, weil er sich, nicht wie etwa beim sport, in einem erfolgserlebnis entladen kann, sondern sich aufgrund ständiger misserfolge zu einem gefühl großer frustration anstaut, bis es zu einem burn out syndrom oder allgemeiner resignation bis hin zur selbsttötung kommt.
stress blockiert darüberhinaus ebendiese gehirnareale, die für kreativität zuständig sind; letztendlich wird durch den erhöhten druck auf den einzelnen erwerbslosen dessen psychische leistungsfähigkeit beeinträchtigt, er wird mehr und mehr zur willenlosen menschmaschine, die alles von ihm verlangte zu erfüllen sucht und dabei immer weiter von sich selbst absieht.
diese selbst-entfremdung findet ihre entsprechung in den höchsten kreisen der gesellschaftlichen hierarchie, bei den top-managern, den spitzenpolitikern usw., die nur noch ihre arbeit kennen und als workaholics, also suchtkranke, sich über diese "droge" definieren, sich also derart selbst-entfremdet haben, dass ihre menschlichen züge, wenn jemals vorhanden, kaum noch zu erkennen sind.
kein wunder, dass diese süchtigen wie alle süchtigen ihre situation idealisieren, also verherrlichen, und als alleinseligmachenden weg zu leben ansehen und blind sind für alternative lebensentwürfe, denn würden sie diese wahrnehmen (können), könnte ihnen auffallen, wie sehr sie an sich selbst vorbeileben.
wie alle süchtigen möchten auch sie ihre unterschwelligen schuldgefühle dadurch kompensieren, dass sie einen kult aus ihrer sucht machen, dass sie andere initialisieren, indem sie sie auf den "richtigen" weg bringen, sie also quasi missionarisch tätig werden und sie der gesamten gesellschaft diesen ihren eigenen lebensweg als einzig möglichen aufzwingen wollen, denn, so ihre scheinheilige argumentation, so sei die welt eben nun einmal, man unterliege sachzwängen, einem unabwendbaren schicksal also, dem jeder, der sein glück sich selbst zu schmieden wünsche, unterliege, denn jeder sei sich selbst der nächste; dies alles propagieren sie, weil sie in ihrem denken und fühlen so sehr beschränkt sind, weil sie sich selbst beschnitten haben oder wurden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Stress

http://www.medizinfo.de/kopfundseele/stress/stress.htm

http://de.wikipedia.org/wiki/S%C3%BCndenbock

http://de.wikipedia.org/wiki/Kreativit%C3%A4t

http://de.wikipedia.org/wiki/Flow_%28Psychologie%29

http://de.wikipedia.org/wiki/Burnout-Syndrom

http://de.wikipedia.org/wiki/Workaholic

http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialdarwinismus

http://de.wikipedia.org/wiki/Entfremdung

http://de.wikipedia.org/wiki/Motivat...e_und_extrinsi sche_Motivation_.28Zwei-Faktoren-Modell.29
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Zitat von Groucho
... diese selbst-entfremdung findet ihre entsprechung in den höchsten kreisen der gesellschaftlichen hierarchie, bei den top-managern, den spitzenpolitikern usw., die nur noch ihre arbeit kennen und als workaholics, also suchtkranke, sich über diese "droge" definieren, sich also derart selbst-entfremdet haben, dass ihre menschlichen züge, wenn jemals vorhanden, kaum noch zu erkennen sind.
Hallo Groucho,

... auf irgendeine Weise sind ja die meisten von uns süchtig. Und die Arbeitssucht wird leider auch gefördert, weil Menschen mit diesem Problem absolut leicht ausbeutbar - für lange Zeit die besten Arbeitnehmer sind.

Mit dem Thema Sucht beschäftige ich mich schon einige Zeit, und ich bin zu dem Schluss gekommen, dass die Basis der Sucht, und zwar egal welcher, immer die Verdrängung von schmerzhaften Gefühlen ist. Mit allem, was in unserer Gesellschaft so als Suchtmittel dient (Alkohol, Tabak, Koks, Arbeit, Fernsehen, Sex, Essen, Shopping, andere Menschen etc.) lassen sich unheimlich leicht Gefühle wegmachen, was wir schon sehr früh im Leben lernen. Ärger, Enttäuschung, Unsicherheit, Scham- und Schuldgefühle, Leere, Langeweile, Empörung, Trauer, Überdruss etc. - Und genau das brauchen wir in unserer Gesellschaft. Weil ohne irgend ein Suchtmittel die herrschenden Verhältnisse einfach nicht zu ertragen wären. Der Preis dafür ist aber, dass wir auch nicht mehr ganz authentisch sind und uns, wie Du auch schon schreibst, immer weiter von uns selbst entfernen.

Ach ja, Kaffee hatte ich vergessen (hab ich natürlich verdrängt, als Kaffeesüchtige ...) ;)

@Ralf Hagelstein:

Georg Schramm ist schon einsame Spitze. Schade, dass er bei Scheibenwischer aufgehört hat. Sein neuestes Programm habe ich natürlich auch ´verschlungen´ - absolute Sahne, aber auch sehr erschütternd. Sehr zu empfehlen!!

Gruß, Luna
 
Alt 13.10.2006, 11:27   #20
Groucho->Emailproblem
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Groucho
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Zitat von Luna
... Und genau das brauchen wir in unserer Gesellschaft. Weil ohne irgend ein Suchtmittel die herrschenden Verhältnisse einfach nicht zu ertragen wären.
die herrschenden verhältnisse werden durch die süchte letztendlich ja eigentlich unerträglicher, denn mit dem kater kommen reue, selbstvorwürfe usw., mit denen der teufelskreis der sucht sich immer wieder schließt und kein entkommen mehr möglich scheint.
und dennoch gibt es wohl wege, mögen sie auch schwer zu finden und dann zu gehen sein, die sucht durch erkenntnis der zusammenhänge zu durchschauen und ihr entgegenzutreten.
auf die gesellschaft übertragen hieße das, der realität ins auge zu blicken, sie zu analysieren und nach, auch individuellen , aber vor allem kollektiven lösungsmöglichkeiten zu suchen und diesen weg dann auch zu gehen.
natürlich ist dies schwierig und die rückfallquote ist wie bei jeder anderen sucht groß, verspricht sie doch gewohnte und schnelle, aber letztlich nur kurzfristige befriedigung, aber unmöglich ist es nicht, denn auch dafür gibt es genügend beispiele...

viele grüße zurück

groucho
__

„Die glücklichen Sklaven sind die erbittertsten Feinde der Freiheit.“ - Marie von Ebner-Eschenbach

Das bedingungslose Grundeinkommen könnte der erste Schritt zu einer humaneren Gesellschaft sein, in der ohne Zwang zur Arbeit erstmals in der Geschichte des Menschen das wirklich Notwendige zum fortschrittlichen Erhalt und Gewinn allen Lebens getan wird.
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