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Alt 12.02.2010, 13:00   #1
ThisIsTheEnd
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Standard Der Sozialstaat pumpt Geld und vermehrt die Armut

Diesen Artikel in der Welt vom 8.2.10 habe ich gestern bei den Nachdenkseiten gesehen, habe ihn mir gerade komplett durchgelesen. Da man bei den NDS ja nicht kommentieren kann. Stelle ich ihn hier nochmal rein, da aus meiner Sicht Diskussionsbedarf besteht. Ich weiß, auf der Welt-Seite kann man, aber die Kommentare da sind teilweise unzumutbar.

Der Artikel:

Zitat:
Der Sozialstaat pumpt Geld und vermehrt die Armut

Von Gunnar Heinsohn 8. Februar 2010, 16:44 Uhr
Ex-US-Präsident Bill Clinton hat es geschafft, das Wachstum einer Unterschicht zu begrenzen, die sich nur durch Sozialhilfe finanziert. Deutschland aber gelingt es bis heute nicht, dieses Problem zu meistern. Mehr noch, unsere Zuwanderer sind meistens diejenigen, die es zu Hause auch nicht geschafft haben.
Gesellschaft: Der Sozialstaat pumpt Geld und vermehrt die Armut - Nachrichten Debatte - WELT ONLINE

Man muss ihn jetzt nicht komplett lesen, aber es ist schon aufschlussreich. Das ist die Anmerkung auf den NDS:

Zitat:
Anmerkung Margarethe Gorges: Diese seitenlangen Ergüsse eines Herrn Heinsohn, gespickt mit Unwahrheiten und den üblichen Henkel-Sarrazin-Parolen, zu lesen ist unerträglich!
Ergänzende Anmerkung RS: Es ist natürlich logisch, wenn man nur maximal fünf Jahre im Leben Sozialhilfe beziehen kann, dass die Zahl der Sozialhilfeempfänger nach unten geht. Sie sind aber nicht deshalb nicht mehr arm, weil sie keine Sozialhilfe mehr beziehen können. Das aber nur nebenbei. Heinsohn findet es offenbar besonders toll, dass schwarze Frauen in Kalifornien nun nicht mehr genügend Kinder gebären, um die „Nettoreproduktion“ zu erreichen. Als besonders vorbildlich für ihn ist, wie – ohne Geburtenkontrolle oder gar Abtreibung – die Zahl der Sozialhilfekinder niedrig gehalten wurde. Nicht auszudenken, wo seine Gedanken hinführen…
Hier mal meine vereinfachte inhaltliche Zusammenfassung, für die die den Artikel nicht lesen. Sie ist natürlich sehr unvollständig aber alles kann man nicht in wenigen Worten wiedergeben da sich der Herr Professor Heinsohn ziemlich viel zusammengeschrieben hat. Ich konzentriere mich auf den Sozialhilfeteil:

„In den USA wurde ursprünglich Sozialhilfe für Familien gezahlt, deren Mütter unverschuldet in Not geraten sind, also der Ernährer vom Gerüst gefallen ist. Das war der Sinn, aber es wurde natürlich für alle Kinder gezahlt.

Vor allem Afroamerikanische ledige Frauen haben das ab den 1960ziger Jahren ausgenutzt, und Kinder von unbekannten Vätern bekommen. Das Kinderkriegen ging weiter und damit wurde das Leben finanziert. Diese Kinder sind in Sozialhilfe rein geboren und machen so weiter. Die Mädchen bekommen wieder Kinder von unbekannten Vätern. Die Jungs sind bildungsfern und werden kriminell, Stichwort Ghettos.

So ist man 1996 unter Clinton hingegangen und hat die Sozialhilfe auf fünf Jahre begrenzt. Eine Folge davon, die Geburtenrate eben dieser Afroamerikanischer Frauen ging radikal zurück. Eine weitere Folge davon, die Gewalt in den Städten ging zurück, weil es u. a. weniger kriminelle gewaltbereite Afroamerikanische Männer gab, neben anderen Gründen.“


Soweit meine Zusammenfassung. Der eigentliche Sprengstoff ist aber dieses Zitat, das ich selber nicht wiedergeben wollte:

Zitat:
Im einst besonders hart betroffenen Kalifornien liegen afroamerikanische Frauen heute bei nur noch 1,7 Kindern. Sie erreichen nicht einmal mehr die Nettoreproduktion.
Es ist mir nicht bekannt, wie pervers und menschenverachtend man sein muss, um dieses Wort im Zusammenhang mit Menschen zu benutzten. Scheinbar wurde hier eine Geburtenkontrolle der unteren Schichten auf Basis wirtschaftlicher Zwänge und Notlagen aufgebaut. Irgendwann werden diese von der Wirtschaft ausgeschlossenen und nicht mehr benötigten Menschen auf natürliche Weise vom Planeten verschwinden. Der feuchte Traum des Sozialdarwinismus kann wahr werden.

Die Turbokapitalisten gönnen den „überschüssigen“ Menschen nicht einmal mehr staatliche Almosen.

Die Abnahme (zwangsläufig) der Sozialhilfeempfänger wird in diesem Artikel geradezu als Wohlstandsgewinn und als Abnahme der Sozialkosten für die amerikanische Gesellschaft verkauft.

Was diese Entwicklung für Deutschland bedeuten könnte, gerade mit der aktuellen Stimmungsmache in den einschlägigen Medien gegen den Sozialstaat, habe ich noch nicht ganz zu Ende gedacht.
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