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Alt 16.12.2009, 20:10   #1
Martin Behrsing
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Standard von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikation

...«Eine Alleinerziehende braucht nicht nur das passende Jobangebot, sondern auch Kinderbetreuung. Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikation.»....

«Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikation» - Aktuelle Nachrichten aus der Politik und Wirtschaft


bin mal gespannt, wie lange sie diese Position aufrecht erhält. Zumindest höre ich zum ersten mal so etwas aus dem Munde einer Arbeitsministerin (naja die Pfeifen vorher waren auch männlich)
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Alt 16.12.2009, 20:33   #2
Kleeblatt
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Naja, dann soll sie nach eventuell dann abgeschlossener Qualifikation denen anschließend mal erläutern weshalb sie dann trotzdem keinen anständig bezahlten Job finden.

Na gut, das könnte die Dame auch heute bereits den unzähligen qualifizierten Facharbeitern aus allen Bereichen und den arbeitslosen Akademikern aller Altersklassen ... KÖNNTE sie, aber WILL sie eben nicht.

Ist doch nicht ganz so einfach, Madame, denn ginge es - wie gerne seit Jahren überall behauptet - ausschließlich um eine gute Qualifikation als Grundlage für einen anständig bezahlten und versicherungspflichtigen Job, dann frage ich die Dame einmal was sie den o.g. Menschen erzählen möchte.

Ach nee, völlig vergessen, - WENN die Arbeitslosen eine gute bis ausgezeichnete Qualifikation erst einmal haben, dann sollen sie gefälligst diese wieder ganz flink vergessen und in den Parks Laub harken gehen, in Schlachthöfen schuften, in Callcentern ect. pp., - natürlich als 1 € - Jobber oder wenigstens zu einem Stundenlohn von 3 bis 6 €.

ääääähhhmmm..., entschuldigt, WORUM genau ging es gerade ?

Aaaahja, Qualifikationen .... WOFÜR genau ?
Kleeblatt ist offline  
Alt 16.12.2009, 20:34   #3
Tamina->Emailproblem
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Tamina Tamina Tamina
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Es scheint so, als käme sie langsam aus ihrer Parkposition heraus.
Eine ganze Weile habe ich gedacht, daß sie nach ihrer Ernennung ins nächste Mauseloch gekrochen wäre.

Zitat:
«Arbeitsagenturen und Kommunen müssen sich noch gezielter um die Einzelfälle kümmern»
Was heißt denn hier "noch gezielter"? Alles, was ich bislang kennengelernt habe ist Rasenmähermethode und Giesskannenprinzip.
Also eher abgeguckt vom Ministerium für Landwirtschaft und Forsten.
__

- nicht pflegeleicht -
***
"Früher hat man in Not geratenen Menschen geholfen, heute bedroht man sie." (Tamina im Mai 2010)
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Alt 16.12.2009, 21:12   #4
Kleeblatt
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Seinerzeit zu meiner Zeit wurde man zuerst im Elternhaus gebildet, zusätzlich dann in der Kita und in den Schulen, später zusätzlich an der Uni oder aber
--- bei der Facharbeiterausbildung in den Betrieben und Konzernen.

Also, irgendwie habe ich niemals gehört das für die Berufsausbildung die Arbeitsämter zuständig gewesen sein sollen, damit also Vater Staat.

Wie jetzt also,
- da sollen die Steuerzahler die Facharbeiter über die Arbeitsämter ausbilden damit die Konzerne und Betriebe "das fertige Menschenmaterial" zugeschnitten auf die direkten und konkreten Bedürfnisse ihrer Unternehmen dann einfach so übernehmen können

- ohne jedwege eigene Kosten zu haben
- sich bequem der eventuellen Übernahme nach der Ausbildung entziehen zu können (Praxiserfahrung)
- aber jederzeit jammern dürfen wenn im großen Puhl bei den Arbeitsämtern nicht die eierlegende Wollmilchsau dabei ist.

Geneu DEM redet auch Frau Ministerin mal wieder das Wort.

NEIN !
Auszubilden haben gefälligst die Unternehmen und ebenso die besten von ihnen in der Praxis weiterzubilden.

Ach nee, Kosten sparen, NICHT ausbilden, ABER DAUERHAFT JAMMERND DURCH DIE SHOWS ZIEHEN UND VERBAL AUF DIE FAULEN ARBEITSLOSEN UND DIE UNGELERNTEN ARBEITSKRÄFTE EINPRÜGELN !

Baaahhh, habe ich das alles satt.
Kleeblatt ist offline  
Alt 16.12.2009, 21:41   #5
Rapid Eye Movement
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Zitat von Tamina Beitrag anzeigen
Eine ganze Weile habe ich gedacht, daß sie nach ihrer Ernennung ins nächste Mauseloch gekrochen wäre.
Verlockender Gedanke. Vielleicht hätte sie sich auch, über ein Stopp-Schild stolpernd, das adlige Genick brechen können. Hat sie aber nicht.

Aber man darf sich an Weihnachten ja Sachen wünschen.
 
Alt 16.12.2009, 21:54   #6
Mario Nette
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Nachdem die Ein-Euro-Sklavenjobs mittlerweile ja auch medial und forschungstechnisch total ausgelutscht sind - man gucke hier: http://www.elo-forum.org/news-diskus...s-zeugnis.html - muss jetzt eben die nächste Sau durchs Dorf getrieben werden. Es ist ja nicht nur so, dass Frau von der Leyen in dem Interview davon sprach, dass die Menschen qualifiziert werden müssten (und selbst hinsichtlich der Qualifizierungsmaßnahmen gibt es ja noch immense Qualitäts- und Wirkdefizite), sondern sie hat explizit den Terminus der Betreuung und mehrfacher Hinsicht herausgestellt. Nicht dass ihr jetzt denkt, damit wird das Fördern und Fordern gleichberechtigt hervorgekehrt, sondern dabei geht es meiner unmaßgeblichen Meinung nach vor allem darum, die Menschen überwacht rotieren zu lassen. Wieder kommt mir mein Beispiel mit der abgeschnittenen Nase zur Vermeidung der Erkältung in den Sinn.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem qualifizierten und einem nicht-qualifizierten Arbeitslosen? Genau: der statistische Effekt der Qualifizierung. Arbeitsplätze schafft das nicht, sondern a) eine Erhöhung des Wissenslevels (so hoffen wir ...) und b) weitere Probleme für die, die - aus welchem Grund auch immer - nicht "mitkommen" können bei der Levelerhöhung. Und schon gar nicht braucht man sich einbilden, dass durch eine Levelerhöhung sich die Gehaltsauszahlungen spürbar ändern werden. Denn die Nachfrage bleibt ja gleich. Statt 10 Lagerhelfer mit Hauptschulabschluss streiten sich dann eben 10 Lagerhelfer mit Hauptschulabschluss und Qualifikationszertifikat um den Job.

Wie war das doch gleich mit der Eigenverantwortung im SGB II? Und was war noch gleich mit der Berufsfreiheit im Grundgesetz? Wenn ich da also "betreut" werde, wie viel Mitspracherecht habe ich überhaupt? Oder habe ich das nur, wenn ich mich auch marktkonform trimmen lasse? Bin ich dann noch Herr über mein Produkt: meine Arbeitskraft?

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn die BA meint, durch - vermutlich wie zuvor am Jahresanfang eingekaufte - Maßnahmen eine positiven Effekt auszuüben, dann darf sie sich nicht wundern, dass, wenn sie allein bestimmen will, es wieder eine herbe Enttäuschung geben wird. Ferner sei erwähnt, dass mit dem Forcieren von Qualifizierungsmaßnahmen die Arbeitgeber - mal wieder, aber wen wundert's - aus der Verantwortung entlassen werden sollen. Ich will damit nicht den Ein-Euro-Sklavenjobs zureden, an denen sich u. a. auch Kommunen bereichern, aber ich denke, es ist Zeit dafür, dass die BA aus ihrem "Wir regeln das!"-Wahn herauskommt.

Und zum Schluss: Man bedenke, dass Frau von der Leyen hier nur von Jugendlichen spricht.

Mario Nette
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Alt 16.12.2009, 21:56   #7
Martin Behrsing
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen

Und zum Schluss: Man bedenke, dass Frau von der Leyen hier nur von Jugendlichen spricht.

Mario Nette
genau und das lässt u.U. schlimmes befürchten. Die Beschäftigungsträgermafia wird dies bestimmt nicht so ohne weiteres hinnehmen.
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Alt 17.12.2009, 08:46   #8
Donauwelle
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Nun ja - ich mag die Frau nicht - aber ich sehe ja, wie es hier mit den Jugendlichen im Kreis läuft.

Die sind 17-20, haben keine Ausbildung, werden in 1-EUR-Jobs beschäftigt - ohne richtiggehende Betreuung etc. Viele von denen würden gerne weiterlernen, Schulabschlüsse machen etc. (haben gemerkt, dass sie zuvor sch.... gebaut haben) - sie bekommen aber in dem System keine Chance.

Bildung und Qualifizierung ist kein Allheilmittel für später - aber ohne Bildung und Qualifizierung hast du überhaupt keine Chance. Der Ein-Euro-Job für über 500 EUR bei einem Maßnahmeträger wird finanziert, der Mittlere-Reife-Kurs beim selben Maßnahmeträger für die Hälfte des Geldes nicht, trotz Potential und Willen. Da ist schon vieles schizophren...
Donauwelle ist offline  
Alt 17.12.2009, 08:53   #9
ShankyTMW
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Was mir Grundsätzlich auffällt, das Zensursulla immer für die Kinder und Jugendlichen da ist. Erst Stopschilder nun sogenannte Qualifikation.

Das Problem mit der 1EUR Jobfalle ist mir bewußt, aber seit JAhren schon laufen auch bei den Firmen die Lehrstellen Reformen. Sollen hier olle Kamellen neu aufgelegt werden und Zensursulla stiftet wieder mal ihr Mediengesicht dafür ohne überhaupt eien Ahnung zu haben was sie da tut?

Und was ist mit der Förderung von älteren Arbeitnehmern? Läßt man die weiter unter den Teppich fallen? Ich trau dem Braten nicht.
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LG aus Regensburg
Klaus

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Alt 17.12.2009, 09:02   #10
Gavroche
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Sie fügt sich ein in die derzeitige Bildungsdiskussion. (Und könnte damit vermutlich gleich zwei Pluspunkte für ihr Ministerium einfahren.)
 
Alt 17.12.2009, 09:25   #11
Hamburgeryn
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Zitat:
der Mittlere-Reife-Kurs beim selben Maßnahmeträger für die Hälfte des Geldes nicht, trotz Potential und Willen. Da ist schon vieles schizophren...
Die sind rausgeworfenes Geld, genau wie all´der andere QualifizierungsWeiterbildungsTrainingsmüll der von diesen Trainermaden angeboten wird.
Was die jungen Leute brauchen sind echte Ausbildungsplätze in eben so echten Frmen, und keine Surrogate.
Und denjenigen Schülern, denen Schulabschlüsse fehlen, sollten diese auf öffentlichen Schulen machen, und nicht bei zweifelhaften Trägern, deren vorrangigstes Ziel es ist, sich selbst zu erhalten.
Einer meiner Töchter wurde von ihrem pAp die Möglichkeit angeboten, über einen Ein-Euro-Jobob ihren Realschulabschluss nachzuholen. Kein Witz! Zunächst waren wir sogar begeistert, sahen wir das doch als wirkliche Chance, bis dann die "Maßnahme" begann.
12 Monate trabte meine Tochter zu ihrer 38,5 Stundenwoche bei der Dekra-Akademie, wo sie mit etwa 40 Leidensgenossen in einem alten Bürohaus ohne Schulaustattung hockte, und von Dozenten ohne Lehrerausbildung für den externen Realschulabschluss vorbereitet wurde. Der "Unterricht" sah so aus, dass die Dozenten aus irgendwelchen Büchern kopierten, gelegentlich mal eine Frage beantworteten und ansonsten vorrangig die jungen Leute beaufsichtigten, die sich den Unterrichtsstoff in Eigenregie anzueignen versuchten.
Die Prüfung wurde zu einem Fiasko - von 40 kam einer durch (nicht meine Tochter).
Das Interesse des pAp´s an diesem Desaster = 0.
Die Kosten für den Steuerzahler:
550,- Regiegeld für den Träger + ALG II für meine Tochter + KdU + 160,- MAE + Verwaltungsaufwand + Kosten für die Ein-Euro-Jobob/Honorarkraftdozenten = Keine Ahnung, aber auf jeden Fall zuviel.
Das gleiche Theater ein paar Häuser weiter. An der Groneschule, die die Vorbereitung zum externen Hauptschulabschluss anbietet, und sich damit eine goldene Nase verdient. Ergebnis: Das gleiche wie oben - weiß ich von der Tochter einer alten Bekannten.

Meine Tochter besucht derzeit eine teilqualifizierende Berufsschule, und wird im Sommer den Realschulabschluss machen. Notendurchschnitt derzeit: 1,6!!!


Ich möchte noch dazu anmerken, dass jeder Hamburger die Möglichkeit hat, sich auf den externen Hauptschul/Realschulabschluss/Abitur zu machen.
Dazu kann man sich die Unterlagen von der HH-Schulbehörde zuschicken lassen. Kostenpunkt 0,- . Diese Unterlagen sind die Richtschnur dessen, was später abgeprüft wird. Die einzige Voraussetzung, um diese Prüfung machen zu können, sind ein hohes Maß an Disziplin, Eigeninitiaive und Fleiß. Und dass man sich natürlich an die Vorgaben der Unterlagen hält.
Kostenpunkt für die externe Prüfung: ca. 130,- . Die Hauptschulprüfung ist um einiges preisgünstiger als das Abitur.

Einen überteuerten Maßnahmeträger bedarf es jedenfalls nicht, um diese Prüfung abzulegen.

Die beste Grundlage für einen erfolgreichen Schulabschluss sind, ein gut strukturierter Unterricht, engagierte Lehrer und lernbereite Schüler.

LG
 
Alt 17.12.2009, 10:43   #12
Mario Nette
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Zitat von ShankyTMW Beitrag anzeigen
Und was ist mit der Förderung von älteren Arbeitnehmern? Läßt man die weiter unter den Teppich fallen? Ich trau dem Braten nicht.
Das ist doch klar: Offiziell herrscht der Konsens: "Die jungen haben ihren Weg noch vor sich". Inoffiziell müsste man eher sagen: "Die jungen kann man formen wie man will und wenn sie nicht spuren, kann man sie härter bestrafen (sanktionieren)."

Mario Nette
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Alt 17.12.2009, 14:40   #13
Donauwelle
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

@Hamburgeryn

Das mag in Hamburg so einfach sein, in Bayern ist es das z.B. nicht. Wenn du einmal aus der Schule rausgefallen bist, kommst du da nicht mehr so leicht zurück.

Kann es dir am Beispiel meines Sohnes erläutern, der ja den Weg vom Gymnasium auf die Realschule gemacht hat und sich dann geweigert hat, hin zu gehen - und dann eben nach den 9 Pflichtschuljahren aus dem System hinausgeworfen wurde.

Externer Hauptschulabschluss in einem 5 Monatskurs, der gleichzeitig aber noch aus einer Menge Berufsqualifizierung ala Feilen bis zum Umfallen bestand um ein Papier zu machen, dessen wert hier fast Klopapierniveau hat (der Deutschtest bestand z.B. nur aus Lese- und Ankreuzfragen, ohne Diktat, Aufsatz etc., Englisch existiert hier nicht!). Das ist der einzige Schulabschluss, der hier von der ARGE finanziert wird.

Bereits der qualifizierende Hauptschulabschluss wird nicht bezahlt. (du brauchst aber z.B. eine Englischnote von 3 aus dem Quali, um ggf. noch eine berufliche Mittlere Reife später aus der Kombination mit einem guten Lehrabschluss zu erhalten).

Du brauchst im Quali eine Note von 2,3 und besser und 2,0 und besser aus Englisch, Deutsch und Mathe. Dann kannst du mit zusätzlicher Aufnahmeprüfung im M-Zweig die 10. Klasse machen, die dich auch zur Mittleren Reife führt (die aber bei der Jobsuche lang nicht soviel wert ist wie die Mittlere Reife der Realschule). Selbst wenn du in den Hauptfächern keine Schwäche haben solltest - die 2,3 in den Nebenfächern ist für dich eine riesige Hürde, wenn du weder CAD, noch technisch Zeichnen kannst und auch mit Holzwerken nichts am Hut hast (oder eben im kaufmännischen Bereich der Hauptschule du eben nicht Maschinenschreiben etc. kannst).

Für einen Einstieg in die Realschule müssen die Noten noch viel besser sein - mal abgesehen davon, dass du dort noch im Altersbereich sein musst. Als 18-jähriger brauchst du es erst gar nicht zu versuchen...

Dir bleibt dadurch eben nur der externe Weg mit irgendwelchen Trägern, die eben Geld kosten. Dort ist die Durchfallquote recht hoch - ist aber auch normal, da nicht wirklich eine große Auswahl gemacht wird und nicht jeder die Eignung hat (bzw. die Eignung, dass in dieser Zeit zu schaffen). Hier bietet die VHS einen Kurs an, der 110,- EUR/Monat kostet und auf 2 Jahre angelegt ist - ein anderer Bildungsträger einen einjährigen Kurs für 250 EUR im Monat. Die 2-Jahre sind realistisch - der 1-jährige hat eine Durchfallquote von mind. 50 %.

Es geht ja nicht darum, irgendwelche Kids in Kurse zu stecken, in die sie gar nicht rein wollen - aber die, welche diese unbedingt haben möchten, sollten sie bekommen, da sie sonst keinerlei andere Möglichkeiten haben.

Ich denke z.B. dass es keinem 18-jährigem mit massiven Problemen in Mathe und Deutsch schaden würde, wenn er in diesen Bereichen gefördert werden würde...

Zur alleinigen Vorbereitung auf externe Prüfungen...
Verlangst du da von vielen einfach zu viel? Ich habe z.B. selbst vieles per Fernkurs gemacht, weiß aber, dass Ex-Kollegen von mir damit gar nichts anfangen können und so nie zurande gekommen wären und einfach auch den Frontalunterricht und die Gemeinschaft brauchen - Leute mit Abitur...
Donauwelle ist offline  
Alt 17.12.2009, 15:24   #14
Merkur
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Merkur Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Die Ausbildung nützt auch nichts wenn kein Arbeitsplatz da ist ! Und wenn Arbeitsminister weiter nichts drauf haben die Leute in Ein-Euro-Job oder in Maßnahmen unter zu bringen nur um die Statistik zu beschönigen dann sind sie selber nicht Ausgebildet auf dem Gebiet. Was nutzt es wenn die Arbeitsagentur pausenlos damit beschäftigt ist zu suchen wie kann ich dem Kunden ein auswischen und die Leute auf Teufel noch mal Bewerbungen schreiben lasse.Da muss ich mich als Arbeitsminister auch mal an die Basis begeben und mich informieren wie sieht es denn aus ?? Wo und wie kann ich die Leute vermitteln.
Und ist das eine Vermittlung wenn die Menschen nicht davon leben können nein,dann ist das nur Beschäftigung und keine Arbeit.
Das Arbeitsamt ist seit der SPD nur noch Lug und Trug
Merkur ist offline  
Alt 17.12.2009, 16:38   #15
Donauwelle
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Zitat von Merkur Beitrag anzeigen
Die Ausbildung nützt auch nichts wenn kein Arbeitsplatz da ist ! Und wenn Arbeitsminister weiter nichts drauf haben die Leute in Ein-Euro-Job oder in Maßnahmen unter zu bringen nur um die Statistik zu beschönigen dann sind sie selber nicht Ausgebildet auf dem Gebiet. Was nutzt es wenn die Arbeitsagentur pausenlos damit beschäftigt ist zu suchen wie kann ich dem Kunden ein auswischen und die Leute auf Teufel noch mal Bewerbungen schreiben lasse.Da muss ich mich als Arbeitsminister auch mal an die Basis begeben und mich informieren wie sieht es denn aus ?? Wo und wie kann ich die Leute vermitteln.
Und ist das eine Vermittlung wenn die Menschen nicht davon leben können nein,dann ist das nur Beschäftigung und keine Arbeit.
Das Arbeitsamt ist seit der SPD nur noch Lug und Trug
Dann erzähle ruhig deinem Kind, dass er eh nicht zur Schule gehen muss und keine Ausbildung braucht - und ja eh niemals ein besseres Leben führen wird...

Mag sein, dass Bildung alleine keine Garantie für Wohlstand und berufliches Fortkommen ist - ohne Bildung ist die Chance dazu aber unterirdisch.

Es schadet niemanden, insbesondere jungen Leuten, wenn sie etwas Neues lernen - ich wehre mich nur gegen Maßnahmen, die mich nicht weiterbringen.

Statt junge Leute in 1-EUR-Jobs zu stecken, wo sie stundenlang stupides tun oder rumgammeln, wäre es besser, an deren Defiziten zu arbeiten. Der 18-jährige wird in dem einen Jahr 1-EUR-Job in der Ausbildungswarteschlange nicht attraktiver für den Ausbilder, wenn er während dieser Zeit sich nicht weiterbildet. Eher andersrum.
Donauwelle ist offline  
Alt 17.12.2009, 16:42   #16
Mario Nette
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

@Donauwelle
Magst du mir genauer erläutern, was du unter "Defizit" im Zusammenhang mit diesem Thema verstehst?

Mario Nette
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Alt 17.12.2009, 20:32   #17
Rapid Eye Movement
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Zitat von Donauwelle Beitrag anzeigen
Statt junge Leute in 1-EUR-Jobs zu stecken, wo sie stundenlang stupides tun oder rumgammeln, wäre es besser, an deren Defiziten zu arbeiten. Der 18-jährige wird in dem einen Jahr 1-EUR-Job in der Ausbildungswarteschlange nicht attraktiver für den Ausbilder, wenn er während dieser Zeit sich nicht weiterbildet. Eher andersrum.
Natürlich hast Du bezüglich der Ein-Euro-Jobs Recht.

Der Begriff "Defizit" ist heute so (neoliberal) besetzt, dass einem unwillkürlich zuerst die übliche widerliche Propaganda ins Hirn schießt: Der Elo ist grundsätzlich aufgrund seiner persönlichen Defizite selbst schuld, dass er keinen Job findet.

Orwells "Neusprech" hat mich offenbar fest im Griff.
 
Alt 17.12.2009, 20:34   #18
Merkur
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

@Donauwelle ,
so wie es heute aussehen tut und wie es durch H4 eingerichtet wurde werden die meisten jungen Leute nach der Schule kaum in einer Lehre übernommen und wenn doch so nicht übernommen. Finden sie doch eine Arbeit so werden sie noch bezuschusst und mit 40/50 Jahren weggeworfen. Mit einem Preis von H4 bis zur Bahre ! Die Ausnahmen sind die welche durch den Geldbeutel vom Papa es besser haben.
Die unter 25 J.werden doch massiv in ZAF gepresst wo man verblödet aber nichts für seine Zukunft lernt .Haben sie eine Zukunft ???
Merkur ist offline  
Alt 20.12.2009, 14:57   #19
Donauwelle
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Donauwelle Donauwelle
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Standard AW: von der Leyen: Ein Jugendlicher braucht keinen Ein-Euro-Job, sondern Qualifikatio

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
@Donauwelle
Magst du mir genauer erläutern, was du unter "Defizit" im Zusammenhang mit diesem Thema verstehst?

Mario Nette
Defizit kann hier doch vieles bedeuten. Ich habe auch Defizite und einiges davon hindert mich daran, heute einen Job zu finden (mal abgesehen davon, dass gleichzeitig schon die Arbeitslosigkeit und Langzeitarbeitslosigkeit der Haupthinderungsgrund ist).

Beim Jugendlichen auf Ausbildungssuche ist es aber neben äußeren Merkmalen oder auch der Frage ob In- oder Ausländer der Schulabschluss und die Qualität des Schulabschlusses. Ja, da mangelt es auch wirklich oft an simplen Deutsch- und Mathekenntnissen.

Schul- und Berufsabschluss sind sicherlich keine Garantie für eine Arbeitsstelle oberhalb des Niedriglohnniveaus - aber ohne beides ist die Wahrscheinlichkeit für eine derartige Stelle doch eher minimal.

Durch meinen Sohn kenne ich eine große Anzahl an Jugendlichen, die eben zuvor Mist gemacht haben (oder auch schulisch oder von Elternseite recht früh hängen gelassen würden) - teilweise eben wirklich Kids, die nicht besonders helle sind, teilweise aber auch solche, die eine Menge Potential haben. Davon hängen eine Menge in 1-EUR-Jobs fest - ohne besondere Förderung - oder, was ich als noch schlimmer empfinde, hängen zuhause rum.

- warum ich das zuhause rumhängen als noch schlimmer empfinde - weil schon viele "Erwachsene" riesige Probleme damit haben, eine Stuktur zu finden und mit der Situation "arbeitslos" zu sein, nicht zurechtkommen. Für junge Erwachsene heißt das meistens, dass sie dann häufig in Gruppen mit gleichem Schicksal und mit viel Alkohol herumhängen - oder isoliert zuhause die Zeit vorm PC in Spielen fristen. Ich sehe das bei meinem Sohn - aber auch bei anderen.

So wie es ist, ist es eine Sackgasse, selbst wenn der Wille zur Weiterbildung da ist, fehlt eben die Chance. Der Weg zurück in staatliche Schulen ist häufig nicht gegeben, jeder andere Weg kostet Geld - und für die Ausbildungsplätze fehlen die Zeugnisse. Es müsste da von seiten der ARGEN viel mehr Hilfsangebote geben, um seine Abschlüsse nachzuholen und zu verbessern bzw. weiterzumachen. Hier in der Region bekommt man ohne qualifizierenden Hauptschulabschluss eigentlich keinen Ausbildungsplatz - die ARGEN bezahlen aber nur den Schnellkurs zum einfachen Hauptschulabschluss. Abendschulen für die Schulabschlüsse gibt es 100 km entfernt - hier gibt es nur kostenpflichtiges über VHS und Co.

Ich halte nicht viel von Zwang. Mich stört es, dass diejenigen, die wollen, kaum Möglichkeiten haben.
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