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Alt 10.11.2009, 15:40   #1
edy
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edy edy edy edy edy edy
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Standard Hartz IV - Wenn die Seele stirbt


Hartz IV – Wenn die Seele stirbt
Womblog (Blog)
Von Günther E. Gerhold | treuten.de | – Hat die Erwerbslosigkeit und das Leben unter Hartz IV Auswirkungen auf das physische und psychische Wohlbefinden der ...

__

Links, unabhängig, aber freilich parteilich!
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Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
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Alt 10.11.2009, 15:53   #2
franzi
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Standard AW: Hartzz IV - Wenn die Seele stirbt

Sehr schöner Artikel! Besser kann man es gar nicht zusammen fassen. Insbesondere die Formulierung "Heimatlos im eigenen Land" finde ich sehr treffend!
franzi ist offline  
Alt 10.11.2009, 16:24   #3
pinguin
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

Allein schon die Frage grenzt an Phantasielosigkeit; natürlich hat es Auswirkungen. Um das zu erkennen bedarf es aber keiner Studie.
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
pinguin ist offline  
Alt 10.11.2009, 17:07   #4
kleine
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kleine
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

Aber die genaue Beschreibung und Ausführung der Auswirkungen bringen es genau auf den Punkt!

Das einzige, was mir nicht so gefällt, ist die ständige Herumreiterei auf der Annahme, dass ein strukturierter Tagesaublauf lebenswichtig sei. Dem kann ich so nicht unbedingt zustimmen. Denkt mal an Arbeitnehmer im Schichtdienst (Rettungsdienst, Heimerzieher, Facharbeiter in der Fabrik, Polizisten). Die haben auch keine Tagesstruktur wie ein Beamter. Auch Überstunden schiebende Workaholics werden nicht bedacht. An der Stelle hinkt dieser Artikel.

Mir persönlich ist meine Tagesstruktur egal. Ehrlich gesagt ermöglicht mir die Erwerbslosigkeit sogar genauer auf meinen Körper zu hören. Ich kann essen, trinken, schlafen, jemanden besuchen usw. wenn mir danach ist. Aber vielleicht erkenne ich die Schädlichkeit auch nur nicht. Genau aus diesem Grund sehne ich mich zum Beispiel nach einer Möglichkeit unter gleichen Voraussetzungen Einkommen zu erzielen. Ich behaupte von mir persönlich dass ich gar nicht mehr in der Lage bin in einem Angestelltenverhältnis auszuharren.

Ansonsten gut geschrieben und zutreffend.
kleine ist offline  
Alt 10.11.2009, 18:26   #5
Mario Nette
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

Ich kann dem Artikel nicht vollständig zustimmen. Nicht, weil er nicht Wahrheit enthielte, sondern weil er ärmer an Facetten ist als die Wirklichkeit. Diesbezüglich für den einen oder anderen womöglich einen Blick wert: Exklusion: Die Debatte über die "Überflüssigen": Amazon.de: Heinz Bude, Andreas Willisch (Ist ein Suhrkamp-Buch und daher nicht ganz einfach zu lesen.)

Mario Nette
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Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

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Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
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Alt 10.11.2009, 18:35   #6
musiker01
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

++++++++Genau aus diesem Grund sehne ich mich zum Beispiel nach einer Möglichkeit unter gleichen Voraussetzungen Einkommen zu erzielen. Ich behaupte von mir persönlich dass ich gar nicht mehr in der Lage bin in einem Angestelltenverhältnis auszuharren.++++++

Kleine, dann musst Du Dich Selbstständig machen. So wie ich z.B.

Aber glaub mir: in der heutigen Zeit der Wirtschaftskrise wäre ich froh, ich hätte wieder ein Einkommen aus Festanstellung und somit einen geregelten Tagesablauf (obwohl ich dem, wie es jetzt ist, schon hinterhertrauern würde -leide ja nicht umsonst am "Verbitterungssyndrom" (siehe entsprechenden Thread)-).
musiker01 ist offline  
Alt 10.11.2009, 19:20   #7
Mario Nette
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

Es wäre schon ein guter Schritt, wenn die Unzulänglichkeiten des Systems nicht aufs Individuum abgewälzt würden. Soll heißen: Wir wissen, dass es keine Schande ist und dass es nicht an uns liegt, dass wir erwerbslos sind. Das ist aber ein dickes Brett, was es zu bohren gilt, um hier gesellschaftlich ein Umdenken zu bewirken. Dabei dürfte meiner Meinung nach nicht davor zurückgeschreckt werden, zu thematisieren, dass das aktuelle System mangelhaft ist, weil es nicht nur derartige Situationen zulässt (oder ggf. sogar benötigt, um zu existieren), sondern weil es auch immer unbeherrschbarer wird hinsichtlich der von den Mängeln betroffenen Menschen. Ich will damit nicht ausdrücken, ich sei der Meinung, es gäbe ein vollständig gerechtes System - das ist meiner Meinung nach Illusion. Aber ich bin mir sehr sicher, dass es durchaus mehr Gerechtigkeit geben könnte, als derzeit vorherrscht.

Es ist zu fragen: Will ich wirklich dahin, wo "die" jetzt sind? Würde das etwas ändern, lässt man mein kleines Leben mal außen vor? Nein, wir und unsere Existenz, unser Dasein, wir sorgen als Teil dieses Systems dafür, dass "die" ihren definierten Platz einnehmen können dadurch, dass wir den uns zugewiesenen Platz einnehmen (müssen).

Mario Nette
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Alt 11.11.2009, 17:25   #8
musiker01
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

Der Kommentar einer Bekannten (öffentlicher Dienst), der ich diesen Artikel zeigte:

Wer das denn überhaupt geschrieben hätte? Das könne ja jeder schreiben. Ist das ein Arzt? Ein Psychologe? Ein Wissenschaftler? Sonst könne ja auch sie oder ich oder einfach irgendjemand mit irgendeiner Meinung solch ein Schreiben verfassen. Das würde ja gar nichts aussagen deshalb. Das sei ja nur die persönliche Sicht desjenigen, der es geschrieben hat und hätte damit keinerlei Allgemeingültigkeit.

Und Leute, die eben Leiden, an z.B. hunderten abgelehnten oder unbeatworteten Bewerbungen hätten nicht darüber krank zu werden, sondern sich stetig weiter zu bewerben, damit es irgendwann mal Erfolg hat.

Soziale Vereinsamung könne auch nicht sein, da man sich auch, ohne ins Kino o. Disco o. Verein o. Cafe o. Restaurant etc. gehen zu müssen, einfach mal so mit Freunden treffen könne, nen Park- o. Waldspaziergang machen könne, sich mit nem Buch auf ne Parkbank setzen könne u.ä.

Sportverein, Fitnesscenter müsse auch nicht sein. Man könne ja im Wald joggen, Fahrradfahren, Trimm-Dich-Pfade nutzen.

Ernährung? Na, wenn man wolle, könne man sich sooooooooo preiswert bei umliegenden Bauernhöfen etc. eindecken. Als ALG II-empfänger hätte man ja die Zeit, um die mal abzuklappern. Und sonst könne man eben nicht jeden Tag warm essen. Das wär dann eben so.

Beziehungen? Wer will und sich liebt findet sich, das sei doch Quatsch, was da in dem Artikel stünde. (da frag ich mich bloß, wieso ich persönlich keinen -männlichen- ALG II-betroffenen Single kenne, der ne Lebensgefährtin oder meinetwegen alleine schon nen One Night Stand findet?)

Krank? Keinen geregelten Tagesablauf? Gefühl von abgegrenzt werden etc.? Siehe oben: Bewerben, Bewerben, Bewerben.......

Schikane von ARGEN? Also ne, das seien doch Behörden. Sowas gäbe es in Deutschland nicht. Da ginge doch alles nach Recht und Gesetz! () Und ausserdem bekomme man ja was vom Staat und dann hätte man auch die verdammte Pflicht, dafür was zu tun und die ARGEN wären doch im Recht wenn se auch Sanktionen einsetzen würden. Denn sonst würde man ja nichts tun. Und wenn sie nicht täte, was ihr Arbeitgeber (bei uns dann vergleichsweise eben die ARGE) verlange, würde dieser sie ja auch "Sanktionieren". Was dieses ewige gejammere der Hartzler darüber immer solle?

Die sollten sich lieber weiter............. genau: Bewerben!

Und 1-EUR Jobs wären doch besser als nix. Und wenn man so leiden würde unter den ALG II-Bedingungen, dann müsse man sich doch mit so nem Job wieder besser fühlen.................... usw. usw.

Weil Schuld an unserer Situation sind nur WIR selbst, da wir uns entmutigen lassen, gehen lassen etc.

Auch nach Jahren und 500 Absagen hat man eben den Kopf nicht hängen zu lassen, das System zu akzeptieren und immer frohen Mutes und erhobenen Kopfes weiter BEWERBEN! Und Sanktionen durch ständige JA-Sagen von sich fernhalten.........................

Viele Grüße
musiker01 ist offline  
Alt 11.11.2009, 21:10   #9
Bambi_69
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Bambi_69
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

Die Dame wird, so sie eine Planstelle hat oder sogar fest beamtet ist, nicht so schnell in den Genuss der Erwerbslosigkeit kommen. Und in dem Fall kann man es sich freilich einfach machen. Wozu über den eigenen Tellerrand schauen? Wozu etwas annehmen, dass so unglaublich klingt, dass es eigentlich nicht wahr sein kann (wahr sein sollte)?
Da kann man sich den Mund fusslig reden, die Meinung des Gegenübers ändert sich nicht. Sehr oft ist es so, dass erst wenn man direkt (oder via Familienmitglied indirekt) damit konfrontiert ist, die eigene bisherige Sichtweise geändert wird.

Liebe Grüße
Bambi_69
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen stellen keinerlei Rechtsberatung dar sondern entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.
Bambi_69 ist offline  
Alt 12.11.2009, 12:34   #10
elena
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

moin musiker,
was mich persönlich interessieren würde, wie gehst Du mit solchen Ansagen wie der Deiner Bekannten um? Wie fühlst Du Dich dabei, wenn es Dir nicht möglich ist,die Mauer der Borniertheit zu durchbrechen? Wie verarbeitest Du so etwas?
Meine Fragen haben einen ebenso einfachen wie schwerwiegenden Hintergrund, und nein, das ist kein Widerspruch in sich!
Die Einfachheit stellt sich dergestalt dar,dass ich (das mag sich jetzt vielleicht naiv anhören) verstärkt auf der Suche nach einer "Methode" bin, an solchen Gesprächen nicht zu verzweifeln, eine Art Rettungsschirm für meine Seele zu finden, die mich nach solchen Disputen auffordert, mich zurück zu ziehen, mich abzugrenzen,ja auch, mich ein Stück weit zu isolieren.Ganz einfach gesagt, ich kann kaum noch die aufsteigende Wut unter Kontrolle bekommen und bevor es zum Eklat kommt, ziehe ich mich zurück.
Schwerwiegender ist es dann, in der (temporär)selbst gewählten Isolierung mit meinem daraus resultierenden schlechten Gewissen zurecht zu kommen. Ich weiß nur zu genau, dass man nicht aufhören soll, aufklärend,darstellend,verdeutlichend auf seine ignoranten Mitbürger einzuwirken, aber wie, wenn einem einfach die Kraft ausgeht? Auf gut deutsch: ich fühle mich sch..., wenn selbst Menschen, die an der Armutsgrenze stehen, noch verbal auf die einprügeln, die sich monetär "unter ihnen befinden.
Ich ziehe mich zurück und fühle mich danach noch mehr besch..., weil ich "aufgegeben" habe. Teufelskreis?
Kleines Beispiel:
2 Rentnerinnen verdienen sich wöchentlich etwas Geld auf dem Flohmarkt. Beide bieten gebrauchte Ware an, die Kunden haben sehr häufig "Migrationshintergrund". Es fallen wöchentlich abwertende Kommentare, ich klinke mich irgendwann verstärkt ein und versuche den beiden aufzuzeigen, dass das, was da an Sondermüll aus ihren Mündern kommt, realitätsverleugnend und diffarmierend ist.Die Diskussion, die sich entwickelt und im Laufe derer ich Beispiele schilderte, war kurz vor dem Entgleisen, als der von mir erwähnte Hungertote aus Speyer dargestellt wurde als "miese Hetzkampagne linker Medien",da in D niemand verhungern müsste!
Ich selbst wurde als "hirngewaschene Kommunistin" bezeichnet, alle Fakten, die ich darlegte, wurden schlicht ignoriert und als Lüge dargestellt.Die tendenziös braune Verbalgülle konnte ich nur noch mit der Frage quittieren, ob sie denn auch den Holocaust abstreiten würden...dann musste ich weg, es begann zu verdächtig in meiner Faust zu kribbeln!
Das war nur ein kleines Beispiel, aber ich stelle fest, je mehr sich diese Dinge häufen, desto mehr trete ich den Rückzug an!Ich kann mich psychisch nicht mehr gegen diese Ignoranz stemmen, ich bin müde,hilflos und wütend zugleich!
Wie schaffst Du es, oder allgemein, wo nehmt Ihr die Kraft noch her,nicht zu kapitulieren?
Ich habe verstärkt den Rückzug angetreten und wirke nur noch in meinem direkten Umfeld (da gibt es auch genug Handlungsbedarf gepaart mit Unwissenheit Betroffener) aber genau dafür schäme ich mich !
lG
 
Alt 12.11.2009, 12:48   #11
Curt The Cat
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

@elena

Bin zwar nicht der Musiker, aber ich helfe mir in solchen Momenten indem ich mir ins Gedächtnis rufe, daß viele dieser Ignoranten im ungünstigsten Fall, maximal zwölf Monate von Hartz lV entfernt sind. Spätestens dann werden diese Menschen dann ihre eigenen Erfahrung damit machen und es bedarf dann keiner weiteren Erklärungen mehr ...




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Beste Grüße aus der Stadt mit x
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Alt 12.11.2009, 13:19   #12
elena
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

hi curt,
das halte ich mir auch immer wieder vor die Augen (mit mässigem Erfolg), aber grad in dem von musiker oder mir geschilderten Paradebeispielen ist der mögliche "Genuss" nicht absehbar...
Schlimm ist, dass ich es geschafft habe,meine XX Lebensjahre aggressionsfrei zu gestalten und verständnissvoll und hilfsbereit durch die Gegend tapperte.Vor meiner Berentung wurde ich als Selbstständige im männerdominierten Transportgewerbe von anderen oft als "Mutter Theresa" der Spediteure bespöttelt (ich war einfach nur möglichst menschlich zu MA's und Sub's)
Und jetzt auf meine "alten Tage", in einer Zeit, in der ich es mir weder seelisch,finanziell noch körperlich leisten kann,massiv/aktiv/aggressiv zu werden, da setzt es ein?
Grrrr....
Mal sehen, was andere so tun und wie es ihnen bei "sowas" geht.
Tröstlich ist derzeit, dass ich mich wohl nicht als Einzige wie Don Quichotte fühle, dank ELO und anderem
lG
 
Alt 12.11.2009, 16:50   #13
musiker01
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Standard AW: Hartz IV - Wenn die Seele stirbt

Naja, was macht man da?

Ich hab z.B. zur Zeit wieder ein Stellenangebot auf dem Schreibtisch, da könnte ich theoretisch schon seit 2 Tagen ne Bewerbung zu fertig haben. Aber: ich weiß wieder mal partout nicht, was ich mir schon wieder aus den Fingern saugen soll, damit ne Bewerbung mal endlich erfolgreich ist - und es spielt auch immer latent die Angst mit rein, schon wieder an nen Arbeitgeber zu geraten, der mich Verarschen will (in der Vergangenheit öfters passiert, sowas prägt halt). Und natürlich hab ich mich auch noch um meine Selbständigkeit zu kümmern..........

Aber lt . meiner o.g. Bekannten sollte ich mich mal am Riemen reißen und aufraffen. So ne Bewerbung sei schließlich in ner halben Stunde erledigt................. und im Büro müsse sie ja auch 8 Std./tgl. arbeiten.

Viele Grüße
musiker01 ist offline  
 

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