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Alt 26.10.2009, 14:04   #1
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Standard Deutsche Studenten Schuld an österreichischer Uni Misere......

Studentenrevolte in Wien

„Nachdem populistische Politiker den "Massen an Deutschen Studenten" die
Schuld an der österreichischen Uni-Misere zugewiesen haben, wollen die
Studenten lieber die neoliberale Bildungspolitik und den Bolognaprozess
loswerden - die Deutschen dafür behalten. Artikel von Rainer Sommer auf
Telepolis vom 25.10.2009
TP: Studentenrevolte in Wien
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Alt 13.11.2009, 13:10   #2
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Standard AW: Deutsche Studenten Schuld an österreichischer Uni Misere......

Die dritte Woche im Kampf gegen "Bologna"

"Bereits die dritte Woche harren österreichische Studierende
im größten Hörsaal des Landes aus, um ihren Forderungen
Nachdruck zu verleihen: »Bildung statt Ausbildung« und »Nein
zu Bologna« lauten die Kurzformeln einer Bewegung, die
Österreichs Innenpolitik in die Pflicht nimmt". Der Artikel
"Österreichs Junge für ein altes Ideal" von Hannes Hofbauer
im Neues Deutschland vom 10. November 2009 gibt einen
Einblick in den aktuellen Stand:
http://www.neues-deutschland.de/arti...tes-ideal.html

Platz zu klein...

„Eigentlich hätte die Demonstration der Audimax-Besetzer
vergangenen Donnerstag am Wiener Urban-Loritz-Platz zu Ende
gehen sollen. Allein, der Platz war zu klein für die rund
25000 Studierenden, Schüler und Gewerkschafter, die sich
unter dem Motto »Freie Bildung für alle« versammelt hatten.
Also leitete die Exekutive den Demonstrationszug kurzerhand
zum Märzpark bei der Wiener Stadthalle um. (…) Die
Studentenbewegung an den österreichischen Universitäten ist
am Beginn der dritten Protestwoche zwar etwas abgeflaut, der
Atem ist ihr dennoch nicht ausgegangen. Nach wie vor sind
landesweit die Hörsäle von zehn Universitäten besetzt, und
alles deutet daraufhin, daß es vorerst auch dabei bleiben
wird. Immerhin genießen die Proteste in den Hochschulen und
darüber hinaus weiterhin breite Akzeptanz. Zuletzt erklärten
sich auch die Betriebsräte aller österreichischen
Universitäten mit den Besetzungen solidarisch. »Die
Studentinnen und Studenten der österreichischen
Universitäten protestieren zu Recht«, ließen sie am
Donnerstag verlautbaren. Zudem beziehen die Studenten ihre
Zuversicht auch aus den Meldungen über weitere Besetzungen
außerhalb Österreichs. »Das ist unglaublich wichtig für uns.
Wir müssen den Kampf ohnehin auf europäischer Ebene führen«,
heißt es dazu aus der Medienarbeitsgruppe des Wiener Audimax
mit Blick auf die Vorgänge in Heidelberg, Münster und
Potsdam…“ Aus dem Artikel "Symbolischer Zug zum Märzpark
Studentenproteste in Österreich gehen in die dritte Woche.
Regierung stellt sich weiter stur" von Samuel Stuhlpfarrer
in der jungen Welt vom 07. November 2009:
http://www.jungewelt.de/2009/11-07/018.php

Debatten um Ziele

"Seit zwei Wochen protestieren StudentInnen gegen die
Studienbedingungen. Sie sind sich mit der Regierung einig:
Österreichs Bildungswesen braucht Reformen. Bei den Inhalten
aber gehen die Ansichten weit auseinander" - der Artikel
"Uni-Proteste in Österreich: Mit dem Schlafsack zur Uni" von
Piotr Dobrowolski in der WOZ vom 05. November 2009 zeigt
einige der aktuellen Debatten unter den AktivistInnen auf:
http://www.woz.ch/artikel/rss/18565.html

Hinweis:

Aktuelle Meldungen zu den Uni-Protesten finden sich auch auf
der Sonderseite von „Die Presse“:
Thema: Uni-Proteste « DiePresse.com
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