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Alt 06.10.2009, 14:55   #1
edy
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edy edy edy edy edy edy
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Standard Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

„In den ARGEN herrscht Verunsicherung – die von Karlsruhe geforderte
Reform wurde verschleppt. Bis Ende 2010 müssen die gemeinsamen »Jobcenter«
der Bundesagentur für Arbeit und der Kommunen reformiert sein. Die Große
Koalition hat dies seit 2007 verschleppt. Unter den Mitarbeitern, die oft
mit befristeten Verträgen arbeiten, herrschen Frustration und
Verunsicherung…“ Artikel von Velten Schäfer im ND vom 05.10.2009
05.10.2009: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter (Tageszeitung Neues Deutschland)
__

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Alt 06.10.2009, 19:20   #2
Rapid Eye Movement
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat:
»Klassenkampf im Jobcenter«
[Sarkasmus und Schadenfreude]
Es gibt doch sooo viele andere zumutbare Jobs für zukünftig überflüssige Argemitarbeiter.
[/Sarkasmus und Schadenfreude]
 
Alt 06.10.2009, 19:48   #3
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Hilfskraft
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
Ich befürchte nur, ist der Job erst einmal sicher, dann mobbt es sich viel besser!
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Alt 06.10.2009, 19:57   #4
Curt The Cat
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat von Hilfskraft Beitrag anzeigen
Mein Mitleid hält sich in Grenzen.
...
Meins auch ...




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Alt 06.10.2009, 19:58   #5
DieFrettchen
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

utschidutschidududu,

ach die tun mir ja sooo leid, die armen PaPs, SBs, Fallmänäger.....

liebe grüße von barbara
 
Alt 06.10.2009, 21:40   #6
galadriel
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galadriel
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat:
Der Teil der Mitarbeiter, der von der Bundesagentur für Arbeit bezahlt werde, verdiene bei gleicher Arbeit deutlich mehr als die Mitarbeiter, die von den Kommunen in das Mischorgan geschickt worden sind.
Ich möchte diese Arbeit nicht machen und verliere jedes Mitleid für die, die das machen.

S.o. ist gleich ein gutes Training, falls die Mitarbeiter in den Argen mal über ne Zeitarbeit vermittelt werden.
Vielleicht können die nachvollziehen, wie das sein muss, weniger Lohn für gleiche Arbeit.
Aber das bezweifle ich auch.
__

Scheitert der Euro, endet die Knechtschaft.
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Alt 06.10.2009, 22:23   #7
VerBisUser
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Nicht alle ARGE-Mitarbeiter sind A**lö*** -nur mal so nebenbei...
Und Mitarbeiter der BA sitzen ziemlich fest im Sattel. Wenn sie unbefristet beschäftigt sind.
Eine Katastrophe, menschlich und wirtschaftlich, ist dieses für die befristet Beschäftigten und die kommunalen Mitarbeiter, für die kein Platz mehr bei den Kommunen ist.
Also, Vorfreude zu früh - ansonsten siehe Satz 1.
__

"Freiheit ist immer auch Freiheit des anders Denkenden."
Rosa Luxemburg


Wachsamkeit ist Grundlage für die Kritik der reinen Vernunft.

Verschont mich bitte vor Pauschalverurteilungen.
Alle "ARGE-Mitarbeiter" sind inkompetent und unmenschlich ist genau so falsch wie die Behauptung: Alle Elo´s sind arbeitsscheue Schmarotzer.
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Alt 06.10.2009, 22:45   #8
alvis123
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Hi, edy...
ich denke auch, dass nicht alle Mitarbeiter da A..... sind; manche sind nur unfähig.
Aber wir sollten unseren zukünftigen Leidensgenossen nicht mit einer Ablehnungsfront begegnen.
Nachdenklich stimmt mich an dem Zeitungsartikel nur, dass die CDU bereits im März die Vorschläge der ARGE-Reform abgelehnt hat. Ich vermute, dass dies im Vorgriff auf das "Bürgergeld" geschah.
MfG
alvis123 ist offline  
Alt 06.10.2009, 22:48   #9
Patrik
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Naja ich halte auch nix von den Mitarbeitern der Argen.

Sind sichtlich überfordert.

Zudem kommt noch das Sie mangelnde Kompetenzen aufweisen im Umgang mit Menschen.

Kein Wunder sind ja Postbeamte, Bürokaufleute, Kaufleute aus dem Groß und Einzelhandel usw.

diese wurden im schnellverfahren "geschult" und dann auf die soganannten "Kunden" losgelassen.

Und den Salat der dabei rauskommt sieht man dann in den Argen.

Und daher bleibt auch bei mir nur ein Satz: Mein Mitleid hält sich auch in Grenzen.

Manche Arge Mitarbeiter sind noch sauer von dem zuvor und lassen den Frust beim nächsten auch noch ab.
 
Alt 06.10.2009, 23:20   #10
Erolena
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Na, ob Mitleid oder nicht. Wichtiger finde ich:
Welche Struktur wird anstelle der ARGEn treten?
Gibt es für eine Neustukturierung des SGB II Bereiches irgendwelche politischen Konzepte?

Wenn ich es richtig verstehe, geht es darum, dass bisher nach GG eine Mischbehörde aus Bund/Kommune nicht zulässig ist.
Wird sie einfach per GG-Änderung zulässig gemacht - damit könnte alles beim alten bleiben - so schlecht wie bisher.

Wenn es keine GG-Änderung gibt, was kommt dann auf uns zu?
Ich sehe folgende Gefahr: Es werden die Kräfte Aufwind bekommen, die das Optionsprogramm installiert haben. Also Bemühungen, dass in Zukunft alle Kommunen - wie bisher nur die Optionskommunen - das ganze SGB II in die Hand bekommen. Keine Dienstanweisungen mehr von der BA - sondern vom lokalen Fürsten ausgedachte Richtlinien, abgesegnet von den Stadtabgeordneten bzw. den Abgeordneten der Landkreise?

Denn ein zurück zur guten alten Arbeitsagentur dürfte es ja wohl nicht mehr geben für die Langzeitarbeitslosen - es sei denn, es täte sich was im Land.
Erolena ist offline  
Alt 06.10.2009, 23:22   #11
VerBisUser
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Alle Hartz4-Empfänger sind Schmarotzer ist genau so wenig wahr wie alle ARGE-Mitarbeiter sind inkompetent.
Pauschalurteile sind unfair!
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Alt 07.10.2009, 00:19   #12
Patrik
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Ehm naja ich für meine Teil halte nicht alle für inkompetent.

Die die es nicht sind handeln dann mal lieber nach internas und Sparzwängen der Argen.

Sind eben nur Handlanger.

Man hat die Wahl: Zwischen Handlanger und inkompetenz.

Ist wie die Auswahl zwischen Giftspitze und elektrischen Stuhl (der Vergleich ist zwar drastisch, aber so sehe ich das )
 
Alt 07.10.2009, 13:07   #13
ashna
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat:
Alle Hartz4-Empfänger sind Schmarotzer ist genau so wenig wahr wie alle ARGE-Mitarbeiter sind inkompetent.
Pauschalurteile sind unfair!
Das ist im Grundsatz richtig.
Aber wie können sich die SB ereifern, das sei unfair?, wenn die Elos sogar von der Allgemeinheit stigmatisiert und als Schmarotzer betitelt werden, ebenso auch mittlerweile von den Politikern? Da gehen die SBs auch nicht her und Brüllen :"Unfair." Wo bleibt hier die Fairness? Hier sind die Pauschalurteile nicht unfair?

Geh heueln...
 
Alt 08.10.2009, 14:33   #14
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Ich möchte mal über die SBs hier nicht lamentieren.Ich kenne nur zwei.Über die Beiden kann ich nur sagen: Sie machen desinteressiert und desillusioniert Ihre Arbeit, um nicht rauszufliegen.

Das Sie den Leuten keine Arbeit beschaffen können und das die Bildungsmaßnahmen für die Katz sind, wissen sie selbst!

Man macht trotzdem so weiter wie bisher und hofft auf eine Änderung von oben oder auch nicht.

Genau wie wir, wir machen auch so weiter wie bisher und hoffen auch auf eine Änderung von oben.

Und wenn wir nicht gestorben sind, dann hoffen wir morgen noch.
Hilfskraft ist offline  
Alt 08.10.2009, 17:17   #15
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat von ashna Beitrag anzeigen
Das ist im Grundsatz richtig.
Aber wie können sich die SB ereifern, das sei unfair?, wenn die Elos sogar von der Allgemeinheit stigmatisiert und als Schmarotzer betitelt werden, ebenso auch mittlerweile von den Politikern? Da gehen die SBs auch nicht her und Brüllen :"Unfair." Wo bleibt hier die Fairness? Hier sind die Pauschalurteile nicht unfair?

Geh heueln...

Nun, wie passt Deine Signatur: Es ist SCHWIERIGER ein VORURTEIL zu zertrümmern, als ein ATOM.

zu Deinem Beitrag?


So mal nebenbei: Meinst Du, die Presse etc. fragen ARGE-Mitarbeiter nach einer persönlichen, für die Fläche interessante, Meinung?
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Alt 08.10.2009, 17:31   #16
ashna
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat von VerBisUser Beitrag anzeigen
Nun, wie passt Deine Signatur: Es ist SCHWIERIGER ein VORURTEIL zu zertrümmern, als ein ATOM.

zu Deinem Beitrag?

Passt doch. Meine Vorurteile gegen SBs sind so leicht nicht zu zertrümmern.


So mal nebenbei: Meinst Du, die Presse etc. fragen ARGE-Mitarbeiter nach einer persönlichen, für die Fläche interessante, Meinung?
Die Presse fragt euch nicht nach eurer persönlichen Meinung, das ist richtig. Die Presse druckt auch nur das, was ihr genehm und erlaubt ist.
Aber, warum kann ein SB nicht selbst mal zur Presse gehen?
Ich meine, das was M. B. hier auf seinem Presseportal einstellt interessiert auch nicht unbedingt die gesamte Öffentlichkeit, aber er tut es dennoch und landet hin und wieder in der Presse, die von der Allgemeinheit gelesen wird.

Versteh mich nicht falsch, ich will dir nix Böses, auch nicht deinen Kollegen. Aber ich habe es satt, wenn von eurer Seite von Unfairness gesprochen wird. Es ist vielleicht schwarz- weiss- Denken von mir. Aber das entwickelte sich mit den Erfahrungen seit Alg2- Bezug.

Ich mag den Thread nicht schreddern und lass es dabei bewenden.
 
Alt 08.10.2009, 18:25   #17
ichhabefertig
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat von Hilfskraft Beitrag anzeigen
Genau wie wir, wir machen auch so weiter wie bisher und hoffen auch auf eine Änderung von oben.

Und wenn wir nicht gestorben sind, dann hoffen wir morgen noch.
Wenn Du so weiter machst ist das letztendlich Dein Problem! Wir, die Du nicht kennst, machen so nicht weiter.
 
Alt 08.10.2009, 20:49   #18
Rapid Eye Movement
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat von VerBisUser Beitrag anzeigen
Alle Hartz4-Empfänger sind Schmarotzer ist genau so wenig wahr wie alle ARGE-Mitarbeiter sind inkompetent.
Pauschalurteile sind unfair!
Stimmt, manche sind auch kriminell, menschenverachtend, sadistisch ... oder haben ein Menschenbild von vor 70 Jahren.

Du bist ein Arge-Mitarbeiter? Und gehörst nicht zu den Vorgenannten? Du siehst was um Dich herum vorgeht, wie Menschen schikaniert, gedemütigt, in Verzweiflung und manchmal bis in den Suizid getrieben werden?



Dann gibt es aus meiner Sicht drei Möglichkeiten:
  1. Du erhebst Dich aus Deinem Bürostuhl und lehnst Dich gegen diese Dinge offen auf. Auch wenn es der Karriere schadet.
  2. Du kündigst, weil Du Dich nicht mitschuldig machen willst.
  3. Du bleibst sitzen, hältst die Füße still, tust weiter Deinen Job und hoffst, dass es ja keinem auffällt, dass Du ein "Menschenfreund" im Geiste bist ... und natürlich dass Deine Silberlinge am Monatsersten pünktlich auf dem Konto sind.
Solltest Du die 3. Möglichkeit wählen, bist Du auch nicht besser als die eingangs erwähnten.

Zitat:
Eine Katastrophe, menschlich und wirtschaftlich, ist dieses für die befristet Beschäftigten und die kommunalen Mitarbeiter, für die kein Platz mehr bei den Kommunen ist.
Ja, es ist bestimmt eine menschliche Katastrophe, wenn man die Medizin schmecken muss, die man anderen gerne oder fahrlässig, auf jeden Fall ständig verabreicht.

Sorry, keinerlei Mitgefühl von meiner Seite mit Schreibtischtätern. Egal ob verbeamtet, angestellt oder sonstwas.
 
Alt 08.10.2009, 21:13   #19
Bestagers->Emailproblem
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Bestagers
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat von Rapid Eye Movement Beitrag anzeigen
Stimmt, manche sind auch kriminell, menschenverachtend, sadistisch ... oder haben ein Menschenbild von vor 70 Jahren.

Du bist ein Arge-Mitarbeiter?
Und gehörst nicht zu den Vorgenannten?
Du siehst was um Dich herum vorgeht, wie Menschen schikaniert, gedemütigt, in Verzweiflung und manchmal bis in den Suizid getrieben werden?






Dann gibt es aus meiner Sicht drei Möglichkeiten:
  1. Du erhebst Dich aus Deinem Bürostuhl und lehnst Dich gegen diese Dinge offen auf. Auch wenn es der Karriere schadet.
  2. Du kündigst, weil Du Dich nicht mitschuldig machen willst.
  3. Du bleibst sitzen, hältst die Füße still, tust weiter Deinen Job und hoffst, dass es ja keinem auffällt, dass Du ein "Menschenfreund" im Geiste bist ... und natürlich dass Deine Silberlinge am Monatsersten pünktlich auf dem Konto sind.
Solltest Du die 3. Möglichkeit wählen, bist Du auch nicht besser als die eingangs erwähnten.

Ja, es ist bestimmt eine menschliche Katastrophe, wenn man die Medizin schmecken muss, die man anderen gerne oder fahrlässig, auf jeden Fall ständig verabreicht.

Sorry, keinerlei Mitgefühl von meiner Seite mit Schreibtischtätern. Egal ob verbeamtet, angestellt oder sonstwas.
Hallllo!
Was soll das?
Jeder Angestellte - egal wo - hat Firmeninteressen zu vertreten!! Dafür wird er/sie bezahlt!

Überall gibt es Solche und Solche! In jedem Bereich ist Menschlichkeit gefragt - doch ist es so?

Keiner der SB's, FM's hat diese Gesetze gemacht!

Wenn hier in diesem Forum ARGE-Mitarbeiter Hilfestellung geben und Betroffenen weiterhelfen - ist das keine Menschlichkeit????
Sie machen es in ihrer Freizeit - keiner zwingt sie dazu - ist das unmenschlich?

Wer würde wohl in der heutigen Zeit seinen Job kündigen?? Selbst in den Argen und AA's sind Stellen befristet.

Auch der Vorwurf, dort sitzen Postbeamte, Bürokaufleute usw. usw. ist m. E. nicht okay? Ist "Unmenschlichkeit" berufsspezifisch?


Sorry - wie wäre es mit sachlicher Menschlichkeit?.
Bestagers ist offline  
Alt 08.10.2009, 22:04   #20
DieFrettchen
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

hallole,

hallo bestagers,

niemand würde SBs oder Mas wohl daran hindern sich ihrem obersten gesetzesgeber dem bund und den genau definieren gesetzen des SGB II zu widmen, wenn schon loyalität gefordert wird, oder? spart doch viel geld wenn gesetzeskonform ohne die ganzen gerichtskosten die leistungsempfänger anständig und behandelt und mit einem richtigen bescheid aus dem hause kommen. sind wir aber weit entfernt davon.

und von SBs die hier beraten haben wollen, hab ich persönlich schon eine ganze menge müll gelesen, lass ich mich doch besser von meinem frettchen beraten, kann auch auf die tasten hopsen und mit allen 20 pfoten schreiben. freilich auch nur unsinn

ich tanz ja auch nicht nakisch auffem OP tisch weils dem chefchirurgen so in den sinn kommt, sondern frag mal was das soll. wenn er mit kündigung kommt, sach ich, mach du nur, ich geh zum anwalt dann. ist doch fast dasselbe.

liebe grüße von barbara
 
Alt 08.10.2009, 22:06   #21
Rapid Eye Movement
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat von Bestagers Beitrag anzeigen
Was soll das?
Jeder Angestellte - egal wo - hat Firmeninteressen zu vertreten!! Dafür wird er/sie bezahlt!
Klasse, dann ist Eichmann ja rehabilitiert ... war ja sein Job und so ... und Gehalt hat er bestimmt auch bekommen.

Wir sprechen hier nicht über einen Firmenvertreter, der aus Loyalität sein Produkt schönredet. Es geht um einen Behördermoloch, der unter Berufung auf perverse Gesetze Menschen schindet und in vorauseilendem Gehorsam sogar noch so einiges draufpackt. Wie sind sonst die große Anzahl der von Betroffenen gewonnenen Klagen im Dunstkreis von Hartz IV zu erklären?

Das Problem ist, dass es Leute gibt, die sich einer solchen Maschinerie gegen Entgelt zur Verfügung stellen. Wer da "aus Versehen" hineingerät, also einen argen Job annimmt, dem unterstelle ich zunächst nichts negatives. Aber wer dann von innen sieht, was diese Behörde mit Menschen macht ... und sich nicht klar distanziert, wird mitschuldig. In Frankreich haben das nicht wenige Arbeitsamtsmitarbeiter übrigens schon erkannt und sich für Menschenwürde, gegen das ihnen brötchengebende inhumane System ausgesprochen und sich verweigert.

In Sachen Zivilcourage haben wir in Deutschland noch eine Menge zu lernen. Aber vielleicht liegt sowas ja auch gar nicht in unseren germanischen Genen.
 
Alt 08.10.2009, 22:11   #22
Curt The Cat
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

Zitat von Bestagers Beitrag anzeigen
...


- wie wäre es mit sachlicher Menschlichkeit?.
Hm... das wünsch' ich mir auch bei jedem meiner Termine im Job-Center. Bislang leider vergeblich ...




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Alt 08.10.2009, 22:40   #23
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Idee AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

So! Butter bei die Fische!
Ich kenne einige Kollegen, die die hier geforderte sachliche Menschlichkeit (hat Mensch nicht auch mit Emotion zu tun, naja....) jeden Tag aufwenden und den Job auch tatsächlich gern machen.
Achtung und Respekt vor dem Individuum ist ein Grundrecht.
SB´s/pAp`s/FM´s, die diese Überzeugung nicht vorweisen, haben bei der ARGE oder der AfA nichts zu suchen.
Willkür ist menschenverachtend und durch nichts - NICHTS!!!!!!!!!!! - zu entschuldigen.

Und: Ich kenne einige Sadisten bei verschiedenen ARGEN, so auch im Kollegenkreis.

Allerdings gibt es erhebliche Unterschiede (auch in der Organisationsform) zwischen Großstadt und ländlichem Raum.

Für Fragen zur Vermittlung stehe ich gerne zur Verfügung.

Bei darüber hinausgehenden Fragen kann ich nur Tipps geben.

Ein Kollege aus Köln hat sich vor 14 Tagen das Leben genommen, weil durch seine (Fehl-)Entscheidung einer Elo die Existenzgrundlage genommen wurde.

Eine kritische Haltung, Abwägung UND Ausübung des pflichtgemäßen Ermessens erfordert eine charakterliche Eignung.

Seid kritisch, fragt nach und lasst Behördenentscheidungen durch Fachleute prüfen.
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Alt 08.10.2009, 23:24   #24
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Standard So! Butter bei die Fische!

Zitat von VerBisUser Beitrag anzeigen
...

Ein Kollege aus Köln hat sich vor 14 Tagen das Leben genommen, weil durch seine (Fehl-)Entscheidung einer Elo die Existenzgrundlage genommen wurde.
...
Ein Freund, der mich ein halbes Leben lang begleitet hat (ja - fast ein Viertel Jahrhundert) hat vergangenes Jahr im Juli seinem Leben ein Ende gesetzt - unter Anderem deshalb, weil ihm von seiner SB die Lebensgrundlage entzogen wurde ...

Bei einem Gespräch mit der SB im August '08, räumte sie ein, seine Akte im Juni '08 geschlossen zu haben. 26 Tage später wurde er von der Polizei tot aufgefunden ...




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Alt 08.10.2009, 23:40   #25
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Standard AW: Zweiklassengesellschaft im Jobcenter

@VerBisUser:

Das hört sich zunächst gut an. Nur, welche Konsequenzen ziehst Du persönlich für Dich aus Deinen Beobachtungen?

Zitat:
Achtung und Respekt vor dem Individuum ist ein Grundrecht.
SB´s/pAp`s/FM´s, die diese Überzeugung nicht vorweisen, haben bei der ARGE oder der AfA nichts zu suchen.
Willkür ist menschenverachtend und durch nichts - NICHTS!!!!!!!!!!! - zu entschuldigen.

Und: Ich kenne einige Sadisten bei verschiedenen ARGEN, so auch im Kollegenkreis.
Was unternimmst Du ganz konkret? Übst Du Dich in Chorgeist und schaust weg oder versuchst Du zumindest aktiv dazu beizutragen, dass solche Kreaturen dahin kommen wo sie hingehören? Vor die Tür nämlich, mindestens.

Ich sprach nicht umsonst davon, dass manche Arge-Mitarbeiter krimninell im wahrsten Sinne des Wortes sind. Die aus purer Freude am Quälen Gesetze bewusst falsch auslegen und Menschen in schlimme Not bringen. In der Gewissheit, dass ihnen selbst bei groben Grundrechtsverletzungen persönlich nichts passieren kann, weil das deutsche Amtshaftungsrecht sie schützt (das übrigens in der Kaiserzeit seine Wurzeln hat). Eine persönliche Haftung gibt es nur bei nachgewiesenem Vorsatz. So ein Nachweis ist nur dann zu erbringen, wenn der argeinterne Chorgeist gebrochen wird. Nur die Kollegen dieser Kriminellen haben wirklich die Möglichkeit, solche kranken Gestalten vor den Kadi zu bringen.

Insofern stehe ich zu meiner vorhin geposteten 3-Möglichkeiten-These. Man muss sich schon entscheiden ... ob man solche "Eichmänner im Geiste" gewähren lässt.

Zitat:
Ein Kollege aus Köln hat sich vor 14 Tagen das Leben genommen, weil durch seine (Fehl-)Entscheidung einer Elo die Existenzgrundlage genommen wurde.
Das bestätigt meine Thesen ehr noch. Wer sich durch das System korrumpieren lässt und nicht rechtzeitig die Notbremse zieht obwohl er es könnte, zahlt früher oder später einen Preis dafür. Und sei es nur dadurch, dass sich dieses unnütze und widerliche Ding names Gewissen unerwarteterweise zu Wort meldet.

Oder etwas später, wenn es zu den absehbaren sozialen Unruhen kommt. Dann wird sicher nicht mehr akribisch differenziert werden, wer als Büttel des Systems Täter, Mitläufer oder "nur" Zuschauer war.
 
 

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