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Alt 16.05.2009, 01:39   #1
Bizz
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Bizz
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Standard Die SPD auf der Siegesspur?

Linken-Politikerin Kaufmann wechselt zur SPD
Vor 1 Tag
Berlin (AFP) — Die bisherige Linken-Europapolitikerin Sylvia-Yvonne Kaufmann wechselt nach grundlegenden Meinungsverschiedenheiten mit ihrer Partei zur SPD. "Als Sozialistin und überzeugte Europäerin werde ich künftig in und mit der SPD für ein Europa streiten, das für die Menschen da ist", erklärte sie. SPD-Chef Franz Müntefering zeigte sich erfreut über den Wechsel Kaufmanns, Linken-Chef Oskar Lafontaine reagierte gelassen.
Kaufmann, die von 1993 bis 2000 PDS-Vizechefin war, warf der Linken eine "europapolitische Geisterfahrt" vor. Die Partei habe sich mit ihrem Nein zum Lissabon-Vertrag "einbetoniert", sagte sie vor Journalisten. Zwar könne der Text durchaus "von links" kritisiert werden. "Was aber nicht geht, ist, Inhalte zu verfälschen und alles seine unbestreitbaren Vorteile zu leugnen." Mit "Verbalradikalismus und Fundamentalopposition" könne dem Neoliberalismus nicht begegnet werden. Sie hielt den Linken zugleich vor, sich nur als Gegnerin der SPD zu definieren. Kaufmann kündigte an, sich weiter in der Europapolitik engagieren zu wollen. Wie dies genau aussehen wird, ist aber noch offen.
Müntefering sagte vor Journalisten in Berlin, Kaufmann sei "aus eigener Überzeugung" zur SPD gekommen. "Ich begrüße das sehr und freue mich darüber natürlich." Die Linke betreibe eine "europaskeptische und ablehnende Politik", der Europaparteitag Anfang März sei mit "eindeutig populistischer Begleitmusik" über die Bühne gegangen. Nach Münteferings Angaben sind einer Aufnahme Kaufmanns in die SPD mehrere Gespräche vorangegangen.
Lafontaine sagte in Berlin, Kaufmanns Schritt sei nach ihrer gescheiterten Bewerbung für die Europa-Liste der Linken "menschlich verständlich". Er verwies darauf, dass immer noch mehr SPD-Mitglieder zu den Linken wechselten als umgekehrt. Im Saldo habe die Linke hier eine "riesigen Vorteil".
Grünen-Fraktionsvize Jürgen Trittin lobte hingegen Kaufmanns Austritt aus der Linken. Mit dem CSU-Politiker Peter Gauweiler gegen mehr Demokratie und mehr Grundrechte in der EU zu kämpfen habe "mit Linkssein nichts mehr zu tun", erklärte er in Berlin. Das habe Kaufmann verstanden. "Lafontaines fundamentalistische und sektiererische Ausrichtung der Partei treibt die Linkspartei auseinander."


AFP: Linken-Politikerin Kaufmann wechselt zur SPD
Bizz ist offline  
Alt 16.05.2009, 01:50   #2
Sancho
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Standard AW: Die SPD auf der Siegesspur?

Die Einen gehen aus der SPD raus und wechseln zu den Linken, andere machen es anders herum. Passiert bei anderen Parteien genauso.

Nichts überwältigend Neues.
 
Alt 16.05.2009, 09:21   #3
anna85
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Standard AW: Die SPD auf der Siegesspur?

Zitat:
Die SPD auf der Siegesspur?
Man muss endlich mal die Versager für ihr Versagen verantwortlich machen !!!

Wer sitzt seid 1998 - teilweise sogar 2 Legislaturperioden alleine - auf den Regierungssesseln ? Richtig ! Die SPD

Und seid wann geht es in diesem Lande massiv bergab ?

Man kann das Land gar nicht mehr schädigen als diese Partei zu wählen. Wer Deutschland hasst, der soll durch seine Stimme ruhig dafür sorgen, dass die SPD wieder auf die Siegerstraße kommt.

Die SPD auf der Siegesspur, Deutschland rast führungslos auf den Abgrund zu
anna85 ist offline  
Alt 16.05.2009, 22:05   #4
Bienchen
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Standard AW: Die SPD auf der Siegesspur?

Ob SPD oder CDU ist eigentlich egal. Regieren diese Parteien alleinig, so geht es langsam bergab, befinden sie sich in einer Koaliton, so geht es rasant bergab!!!

Solange Kanzlerkandidaten aus den jeweiligen Parteien sich von unten nach oben "arbeiten", wird sich auch nicht ändern. Eines haben sie aber gelernt, wie man mit Korruption und Bestechung und allem anderen Sumpf den Weg nach oben findet. Diese sogenannten Kanzler- oder innen werden immer den Weg des geringsten Widerstandes gehen um nirgens anzuecken.
Sollten sie anecken, so kommen nach und nach dann die "kleinen Geheimnisse" an das Tageslicht.

Auch ist es für mich total unverständlich, wie die Minister für die einzelnen Bereiche "ausgesucht" werden. Ahnung brauchen sie nicht viel haben, hauptsache sie können reden, reden und reden.
Z.B., ein Gesundheitsmisnisterr müsste doch ein Arzt sein, welcher aus seiner Erfahrung heraus entscheiden kann.
Ich kann auch keinen Gärtner in den Operationssaal stellen!!!!

Es läuft vieles falsch in deisem Land, nur eines läuft richtig: Das Geld in die Taschen der Politiker und ihrer Gönner!!
Bienchen ist offline  
Alt 17.05.2009, 19:02   #5
Sancho
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Standard AW: Die SPD auf der Siegesspur?

So, mal anders herum?

Zitat:
Von der Hoffnungsträgerin zum hoffnungslosen Fall
Nach Intermezzi in der SPD und der Linken ist die Gewerkschafterin Silke Bemmann weiterhin auf der Suche nach einer politischen Heimat

Erfurt - Die Linkspartei hatte mit Silke Bemmann Einiges vor. Die politische Sekretärin des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) in Thüringer und Chefin des Landesfrauenrates galt schließlich als prominenteste Überläuferin aus der SPD seit Jahren. Entsprechend euphorisch wurde sie bei der Linken begrüßt. Beim Landesparteitag im Herbst 2008 in Sömmerda holte man sie mit Beifall und Blumen auf die Bühne. Das Loblied auf sie stimmte der Bundestagsabgeordnete Frank Spieth an. Auch er war einst bei DGB und SPD. Doch seit dem vorigen Jahr ist aus der Hoffnungsträgerin fast so etwas wie ein hoffnungsloser Fall geworden. "Eine unerfreuliche Geschichte", seufzt der Sprecher der Thüringer Linken, Jürgen Spilling. Näher will er sich nicht äußern. Verstehen jedoch kann man die SPD-Kollegen inzwischen schon.

Bei Kandidatur abgeblitzt
Frau Bemmann galt bereits in ihren sozialdemokratischen Zeiten als schwierig. Auch in Gewerkschaftskreisen ist man eher genervt: Sie reiße Gräben auf, die andere wieder zuschütten müssten, heißt es über sie. Ihren Austritt nahm die SPD-Landesspitze vor einem Jahr gelassen und verwies auf einige gescheiterte Kandidaturen von ihr.
Im vergangenen Jahr soll sie vergeblich versucht haben, in Erfurt SPD-Kandidatin für den Landtag zu werden. Anschließend wollte sie im Wartburgkreis die erhoffte Polit-Karriere starten und wieder blitzte sie ab. Irgendwann wurde es der Gewerkschafterin, die beim DGB für Frauen, Beamte und den öffentlichen Dienst zuständig ist, zu viel: Sie warf bei der SPD hin. Nicht weil sie kein Landtagsmandat bekommen habe, sondern weil die SPD "inhaltlich nicht mehr tragbar" für sie war. So stellte sie es dar. Im Übrigen: Man sei auf sie zugekommen wegen der Landtagskandidatur in Erfurt. Im Wartburgkreis habe man ihr vorgeschlagen, Kreisvorsitzende zu werden.

...

Entsetzt über die Linke
Ihr Fazit: "Ich bin entsetzt über die Art und Weise, wie die Linke versuchte, den Landesfrauenrat für parteipolitische Zwecke zu instrumentalisieren." Die Darstellung mag man mit Vorsicht genießen - in Gewerkschaftskreisen gilt Frau Bemmann als überaus selbstgerecht.
Denn es könnte durchaus auch so gewesen sein, dass die Linke sie nicht mehr wollte. Entgegen den ursprünglichen Plänen von Landeschef Korschewsky tauchte Bemmann - nach der Kritik im Landesvorstand - auf dem offiziellen Vorschlag für die ersten 20 Landtagskandidaten nicht mehr auf. Sie selbst trat beim Parteitag in Arnstadt auch nicht mehr an.
Damit aber beginnt für ihre Suche nach einer politischen Heimat neu. Vor einem Jahr verabschiedete sie sich aus der SPD mit den Worten: "Eine Mitgliedschaft in dieser Partei kann ich für mich nicht länger vertreten."
So ähnlich schrieb sie es nun an den Linken-Chef Korschewsky: "In einer Partei, die einen derartigen Umgang mit Menschen pflegt, kann und will ich nicht länger Mitglied sein."
FREIES WORT | Von der Hoffnungsträgerin zum hoffnungslosen Fall

Karrieregeilheit oder "Unbeugsam"?
 

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