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Alt 09.04.2009, 17:17   #1
Sancho
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Standard Ackermanns Ängste

Zitat:
Mit jeder Nachricht über Vorstandsboni wächst die gefühlte Ungerechtigkeit.
Drohen soziale Unruhen in Deutschland?

Vor einiger Zeit habe ich an dieser Stelle meine Verwunderung darüber erklärt, warum es angesichts des immer tiefer werdenden sozialen Grabens in der Gesellschaft und angesichts immer neuer Beweise für die schier unersättliche Gier mancher Vorstände, vor allem von Banken so ruhig in Talkshows, Parteizentralen und auf den Straßen bleibt.
Seither ist eine Menge geschehen - und die Furcht wächst, dieser friedliche Zustand könne sich demnächst ändern.
Grund zum Aufbegehren gäbe es ja genug: Von dem Kontrast zwischen dem staatlichen Umgang mit Steuerhinterziehern wie Klaus Zumwinkel und mit Bettlern, denen das Sozialamt Göttingen den Hut-Inhalt von den Hartz-IV-Zahlungen abzieht über Boni-Zahlungen aus Steuergeldern für erfolglose Banker bis hin zu jenen vielen tausend Euro, die der Staat in jüngster Zeit jedem Bürger für Bürgschaften, Rettungsschirme, Prämien und andere Krisenbewältigungsinstrumente aufgeschuldet hat.
Das hat jetzt wohl auch der mächtigste Bankier in Deutschland, Josef Ackermann, bemerkt, der sonst nicht gerade als sonderlich sensibel für Volkes Stimmung bekannt ist. Seine "größte Sorge", verriet er jüngst Bild, sei die, "dass wir in vielen Ländern soziale Spannungen bekommen könnten".
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Wenn jemand wie Ackermann das in Millionenauflage verbreiten lässt, muss man sich ja sofort fragen, ob er es ernst meint. Oder ob er auf Anraten seiner PR-Berater seinen vielen kleinen Dispokredit-Schuldnern nur signalisieren will: Ich verstehe, dass Ihr Euch düstere Gedanken über Eure Zukunft macht. Oder ob er tatsächlich Angst hat, dass ihm die Kunden wegbrechen.
Degler denkt - Ackermanns Ängste - Politik - sueddeutsche.de

soziale Unruhen in Deutschland?
Dazu müssten die Leute erstmal aufwachen und wenn ein "Riesen-Puschel-Bommel" mehr "Aktionslust" hervorruft wie alles andere, dann können sich die Ausbeuter, Leutebesch... und Volksverdummer weiterhin sehr beruhigt zurücklehnen.
 
Alt 09.04.2009, 17:22   #2
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat:
soziale Unruhen in Deutschland?
Dazu müssten die Leute erstmal aufwachen und wenn ein "Riesen-Puschel-Bommel" mehr "Aktionslust" hervorruft wie alles andere, dann können sich die Ausbeuter, Leutebesch... und Volksverdummer weiterhin sehr beruhigt zurücklehnen.
Hi,

da ist in der Tat was dran.

Gruss

Paolo
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Alt 09.04.2009, 21:23   #3
galigula
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Jetzt muss ich mal unseren Riesen-Puschel-Bommel verteidigen.
Diese im ersten Moment albern amutende Aktion kann
durchaus sinnvoll und zielführend sein.
Ich habe vor ca. 3 Jahren kleinkindartige Laubsägearbeiten zwangsweise durchgeführt.
Die Arbeit war nicht minder sinnlos als der Bommel.
Ich habe Frösche,Hasen,Herzchen usw. mit der Laubsäge hergestellt und mit Dispersionsfarbe angemalt.Vom Feinsten.
Diese Figuren haben sich bereits oft als erstklassige Argumentationshilfe bewährt.
Man kennt ja die typischen Argumente von den Zeitdieben auf dem Amt:Ein-Euro-Job verbessert die Vermittlungschancen auf dem ersten Arbeitsmarkt,die Qualifikation wird verbessert usw.Die üblichen Lügengeschichten.Da habe ich sehr oft erlebt,dass die plötzlich sehr kleinlaut und schweigsam werden,wenn ich plötzlich meine Häschen zücke,da brauche ich kein Wort mehr sagen.
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen,dass solche Synonyme von Sinnlosigkeit oft eine erstklassige Waffe im Kampf gegen unverschämte Schikane sind,man kann den Feind aus dem Konsept bringen und sieht direkt,wie die trocken schlucken.
Rekord:beim Gespräch 4 mal Häschen gezeigt,wirklich effektiv.
galigula ist offline  
Alt 09.04.2009, 21:27   #4
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Hi,

also um das mal zu verkürzen sagst du, dass es sinnvoll ist sich selber in solch einer Maßnahme zu erniedrigen nur damit man beim nächsten "blabla" Termin bei der ARGE eine plastische Argumentationshilfe hat? Das solche Maßnahme nichts bringen außer Geld für den Träger ist doch offensichtlich. Das kann man selbst dem begriffsresistentesten SB vermitteln.

Gruss

Paolo
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Alt 09.04.2009, 22:17   #5
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Nun, hier werden ZAF beworben und umjubelt, Bild als Quellen herangezogen, Fußball auf SAT1 angekündigt und es wird geraten, sich in Maßnahmen unterwürfig zu zeigen, ja und sinnlose Auktionen über die Früchte sinnloser Maßnahmen hofiert. Herr Ackermann, sie brauchen keine Angst haben, vor wem auch?

Michel ist beschäftigt und hat keine Zeit für Aufstände, wäre sowieso nicht legitim, da man wohl keine Ortsabwesenheits-Zustimmung der jeweiligen ARGE bekommt. Und dagegen darf man natürlich nicht verstoßen, das wäre nämlich nicht rechtens. Steht im Gesetz. Und Michel will sich ja an Recht und Gesetz halten.
B. Trueger ist offline  
Alt 09.04.2009, 22:24   #6
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Hi,

also um das mal zu verkürzen sagst du, dass es sinnvoll ist sich selber in solch einer Maßnahme zu erniedrigen nur damit man beim nächsten "blabla" Termin bei der ARGE eine plastische Argumentationshilfe hat? Das solche Maßnahme nichts bringen außer Geld für den Träger ist doch offensichtlich. Das kann man selbst dem begriffsresistentesten SB vermitteln.

Gruss

Paolo
Nein,Nein,selbstverständlich ist es keinesfalls sinnvoll,um Gottes Willen,so meinte ich es nicht.
Es war ein Fehler von mir,daß ich mich bei den Laubsägearbeiten damals nicht gewehrt habe,damals hatte ich null Ahnung,wie man Widerstand leisten kann.
Auf Grund dessen bin ich dann irgendwie auf das Forum gestossen.
Aber da es passiert ist,nutze ich meine Werkstücke als Waffe.
galigula ist offline  
Alt 09.04.2009, 22:27   #7
Sancho
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von B. Trueger Beitrag anzeigen
Nun, hier werden ZAF beworben und umjubelt, Bild als Quellen herangezogen, Fußball auf SAT1 angekündigt und es wird geraten, sich in Maßnahmen unterwürfig zu zeigen, ja und sinnlose Auktionen über die Früchte sinnloser Maßnahmen hofiert. Herr Ackermann, sie brauchen keine Angst haben, vor wem auch?

Michel ist beschäftigt und hat keine Zeit für Aufstände, wäre sowieso nicht legitim, da man wohl keine Ortsabwesenheits-Zustimmung der jeweiligen ARGE bekommt. Und dagegen darf man natürlich nicht verstoßen, das wäre nämlich nicht rechtens. Steht im Gesetz. Und Michel will sich ja an Recht und Gesetz halten.

wenn einige Aktionen wenigstens Sinn machen würden, wie jetzt das zu diesem Bommel, bei dem ich einen nachhaltigen Sinn noch immer nicht entdecken kann, könnte man es auch unterstützen, aber was in letzter Zeit geboten wird, lässt doch sehr an der Ernsthaftigkeit einer "Bewegung" zweifeln.
 
Alt 09.04.2009, 22:59   #8
druide65
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat:
Bild als Quellen herangezogen
Man sollte schon die Presse der Neolibs kennen.Man muss ja wissen wie sie ticken.

Zitat:
Fußball auf SAT1 angekündigt
Ach ja....jeder braucht Zerstreuung.Und wenn sich jemand Fussball auf SAT I reinzieht ....ist das bestimmt nicht das schlimmste.


Zitat:
Michel ist beschäftigt und hat keine Zeit für Aufstände, wäre sowieso nicht legitim, da man wohl keine Ortsabwesenheits-Zustimmung der jeweiligen ARGE bekommt. Und dagegen darf man natürlich nicht verstoßen, das wäre nämlich nicht rechtens. Steht im Gesetz. Und Michel will sich ja an Recht und Gesetz halten.
Und was kommt nach dem Aufstand?
Wie oft höre ich"Es muss mal wieder richtig knallen...es muss brennen"
Nur ....was ist wenn die Asche kalt geworden ist?
Hat jemand ein Konzept für die Zeit danach?
Ich habe noch keins gehört...

Wenn ich eine Scheibe einschmeisse muss ich auch eine neue parat haben...sonst ziehts furchtbar in der Butze...

Zitat:
wenn einige Aktionen wenigstens Sinn machen würden, wie jetzt das zu diesem Bommel, bei dem ich einen nachhaltigen Sinn noch immer nicht entdecken kann, könnte man es auch unterstützen, aber was in letzter Zeit geboten wird, lässt doch sehr an der Ernsthaftigkeit einer "Bewegung" zweifeln.

Widerstand kennt viele Formen...und eine Aktion ist immer noch besser als keine Aktion.Selbst wenn man sie für sich selber als sinnentleert betrachtet.

Was würde für dich denn Sinn machen?
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
druide65 ist offline  
Alt 09.04.2009, 23:15   #9
Sancho
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Widerstand kennt viele Formen...und eine Aktion ist immer noch besser als keine Aktion.Selbst wenn man sie für sich selber als sinnentleert betrachtet.

Was würde für dich denn Sinn machen?

Für mich?

Nagut.

Sinn würde es für mich machen, wenn ein großes Forum einen Aufruf startet, das alle, die bisher in solchen Sinnlosmaßnahmen waren und solche Puppen, Bommel, Laubsägearbeiten etc. ihre Sachen zuschicken. Das wird dann alles gesammelt und "Werbewirksam" mit einem großen LKW vor dem Amtssitz des Arbeitsministers oder der BA in Nbg. gekippt, dazu vielleicht noch "Maßnahmebeschreibungen" und eine Liste derer, die trotz solcher Maßnahmen keinen Job gefunden haben.

Scholz und die BA wollten ja angeblich die Maßnahmen überprüfen und Maßnahmen, die weder weiter helfen, noch irgendeine Verbesserung der Bewerbungsaussichten bringen, sollten als Erstes und auch am Genauesten überprüft werden. Diese sollten durch wirklich zielführende Maßnahmen ersetzt werden.

Der erlernte Beruf eines Elos sollte wieder im Vordergrund stehen, wer keinen hat, dem sollte geholfen werden einen zu erlernen.

WIR HABEN ANGEBLICH FACHKRÄFTENOTSTAND und die Politik hat mit ihren Gesetzen nichts anderes im Sinn, Hilfsarbeiter zu schaffen.

Das würde für mich Sinn machen.

Ein "Maskottchen" für ein Forum ersteigern ist Unsinn und hilft nicht weiter.
 
Alt 09.04.2009, 23:30   #10
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat:
Sinn würde es für mich machen, wenn ein großes Forum einen Aufruf startet, das alle, die bisher in solchen Sinnlosmaßnahmen waren und solche Puppen, Bommel, Laubsägearbeiten etc. ihre Sachen zuschicken. Das wird dann alles gesammelt und "Werbewirksam" mit einem großen LKW vor dem Amtssitz des Arbeitsministers oder der BA in Nbg. gekippt, dazu vielleicht noch "Maßnahmebeschreibungen" und eine Liste derer, die trotz solcher Maßnahmen keinen Job gefunden haben.

Nicht schlecht...hat was.Würde auf jedenfall das Medieninteresse erregen.

Zitat:
Der erlernte Beruf eines Elos sollte wieder im Vordergrund stehen, wer keinen hat, dem sollte geholfen werden einen zu erlernen.
Jepp...stimme ich dir vollkommen zu.
Weiterbildung/Ausbildung sollte keine "KANN" Leistung sein...sondern etwas jeder erwerbslose einfordern kann.
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
druide65 ist offline  
Alt 09.04.2009, 23:39   #11
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Für mich?

Nagut.

Sinn würde es für mich machen, wenn ein großes Forum einen Aufruf startet, das alle, die bisher in solchen Sinnlosmaßnahmen waren und solche Puppen, Bommel, Laubsägearbeiten etc. ihre Sachen zuschicken. Das wird dann alles gesammelt und "Werbewirksam" mit einem großen LKW vor dem Amtssitz des Arbeitsministers oder der BA in Nbg. gekippt, dazu vielleicht noch "Maßnahmebeschreibungen" und eine Liste derer, die trotz solcher Maßnahmen keinen Job gefunden haben.

Scholz und die BA wollten ja angeblich die Maßnahmen überprüfen und Maßnahmen, die weder weiter helfen, noch irgendeine Verbesserung der Bewerbungsaussichten bringen, sollten als Erstes und auch am Genauesten überprüft werden. Diese sollten durch wirklich zielführende Maßnahmen ersetzt werden.

Der erlernte Beruf eines Elos sollte wieder im Vordergrund stehen, wer keinen hat, dem sollte geholfen werden einen zu erlernen.

WIR HABEN ANGEBLICH FACHKRÄFTENOTSTAND und die Politik hat mit ihren Gesetzen nichts anderes im Sinn, Hilfsarbeiter zu schaffen.

Das würde für mich Sinn machen.

Ein "Maskottchen" für ein Forum ersteigern ist Unsinn und hilft nicht weiter.
Deine Idee ist im Prinzip wiklich sehr gut,aber in der Praxis wird es doch von den Behörden einfach ignoriert,obwohl sie wissen,daß du Recht hast.
Gute Idee,aber leider ineffektiv.
Die hohen Herren sind guten Argumenten nicht zugänglich,vielleicht sind sie mit Lächerlichkeiten besser zu bekämpfen?
Meine persönliche erfahrung sagt,ja,bekämpfe sie mit ihren eigenen waffen.
Deshalb finde ich,daß es wesentlich erfolgreicher wäre,wenn zum Beispiel unser Bommel irgendwo in der Presse als NegativBeispiel für Ein-euro-Jobs auftauchen würde,auch wenn es sich vielleicht auch im ersten Moment etwas albern anhört.
Aber wie hieß nochmal der Hit von Raab?
Wate hatte du da oder so ähnlich?
War ein grosser Erfolg.
galigula ist offline  
Alt 10.04.2009, 00:08   #12
Sancho
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von galigula Beitrag anzeigen
Deine Idee ist im Prinzip wiklich sehr gut,aber in der Praxis wird es doch von den Behörden einfach ignoriert,obwohl sie wissen,daß du Recht hast.
Gute Idee,aber leider ineffektiv.
Die hohen Herren sind guten Argumenten nicht zugänglich,vielleicht sind sie mit Lächerlichkeiten besser zu bekämpfen?
Meine persönliche erfahrung sagt,ja,bekämpfe sie mit ihren eigenen waffen.
Deshalb finde ich,daß es wesentlich erfolgreicher wäre,wenn zum Beispiel unser Bommel irgendwo in der Presse als NegativBeispiel für Ein-euro-Jobs auftauchen würde,auch wenn es sich vielleicht auch im ersten Moment etwas albern anhört.
Aber wie hieß nochmal der Hit von Raab?
Wate hatte du da oder so ähnlich?
War ein grosser Erfolg.
Es geht ja nicht um die Behörden, es geht darum, die Öffentlichkeit über diese "Maßnahmen" zu informieren.

Ein "Bommel" eines Forums, das von einem TN einer Maßnahme eines Trägers gemacht wurde, bringt erst recht nichts, denn gerade das wird als "Einzelfall" abgetan. Kommen aber viele zusammen, von vielen TN aus vielen Maßnahmen und Trägern, dann zeigt es, das System dahinter steckt. Rechnet man dann die Maßnahmekosten zusammen, die bisherigen TN und stellt es den "Erfolgen" gegenüber, kommt eine riesengroße Steuergeldverschwendung heraus, die auch durch die AN uhnd alle andere Steuerzahler gefördert werden. Einige Pressemedien werden dann vielleicht auch nachforschen und weiteres herausfinden.

Auch wenn die Presse danach nicht gleich anspringen, zeigt es doch deutlich, wie Steuern verschwendet werden und wenn man es z. B. im "Sommerloch" macht, besteht sogar eine größere Chance, das sich die Medien darauf stützen, denn andere Nachrichten wird es da weniger geben, wenn die "Politik" im Urlaub ist. Die BA wird aber weiter arbeiten.
 
Alt 10.04.2009, 00:23   #13
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat:
Kommen aber viele zusammen
Die Betonung liegt auf viele...

Die musst du erst mal zusammen bekommen.
Und das liegt nicht daran das " Michel erst mal aufwachen muss"...ich glaube das ist er längst.

Aber im täglichen Leben hat man genug Kraft dafür auf zu wenden den täglichen Überlebenskampf auf die Reihe zu bekommen.Wenn man dann noch Familie hat hat man auch Verantwortung für andere Menschen.....da kann man nicht mal eben einen "Aufstand" anzettlen......
__

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druide65 ist offline  
Alt 10.04.2009, 00:40   #14
Sancho
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Die Betonung liegt auf viele...

Die musst du erst mal zusammen bekommen.
Und das liegt nicht daran das " Michel erst mal aufwachen muss"...ich glaube das ist er längst.

Aber im täglichen Leben hat man genug Kraft dafür auf zu wenden den täglichen Überlebenskampf auf die Reihe zu bekommen.Wenn man dann noch Familie hat hat man auch Verantwortung für andere Menschen.....da kann man nicht mal eben einen "Aufstand" anzettlen......
Man kann viele eben nur dadurch "aufwecken", wenn man sie bei dem packt, was sie am meisten "lieben", nämlich das Geld.

Es werden Mios bis Mrd verpulvert mit einen Ergebnis das in Null-Nähe ist. Gleichzeitig ist gerade für die meisten Menschen weder ein Plus in der Geldbörse zu spüren, nur in denen der eh schon Reichen. Die Politik labert etwas von "Verbesserung" der Arbeitsmarktchancen, die keine sind, sondern nur Verschwendung im großen Stil und mit System. Politiker jammern über die angeblich zu hohen Kosten für Hartz IV und solche Maßnahmen gehören auch dazu.

Zitat:
Kommen aber viele zusammen
Es können viele zusammen kommen, nur da müsste auch gute Werbung und evtl. auch eine gewisse Zusammenarbeit mitspielen. Wir haben hier Mitglieder aus B und Nbg, die könnten schauen, wie man die gesammelten Dinge vorerst verstauen kann, die Aufrufzeit kann auch einige Zeit laufen, Aufrufe in anderen Foren bzw. auf Flyern würde auch helfen.

Also wo ist das Problem?
 
Alt 10.04.2009, 00:57   #15
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat:
Man kann viele eben nur dadurch "aufwecken", wenn man sie bei dem packt, was sie am meisten "lieben", nämlich das Geld.
Da wir als sozial Benachteiligte ...kein Manna in der Tasche haben....sollten wir eigentlich wach genug sein....


Zitat:
Also wo ist das Problem?
Das wir mit dem Überlebenskampf beschäftigt sind(Ob das Absicht ist möchte ich hier nicht spekulieren)

ALG II ist ein FULLTIME JOB ....du bist ständig beschäftigt mit Widersprüchen etc....

Ich habe als Alleinstehender damit schon sehr viel zu tun....meine Lebensgefährtin ist alleinerziehend...die sieht da bestimmt kein Problem...sie hat einfach keine Zeit....die hat noch ein Kind zu erziehen..

Würdest du da noch Zeit haben für den "Aufstand"?
__

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Alt 10.04.2009, 01:09   #16
Sancho
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Da wir als sozial Benachteiligte ...kein Manna in der Tasche haben....sollten wir eigentlich wach genug sein....




Das wir mit dem Überlebenskampf beschäftigt sind(Ob das Absicht ist möchte ich hier nicht spekulieren)

ALG II ist ein FULLTIME JOB ....du bist ständig beschäftigt mit Widersprüchen etc....

Ich habe als Alleinstehender damit schon sehr viel zu tun....meine Lebensgefährtin ist alleinerziehend...die sieht da bestimmt kein Problem...sie hat einfach keine Zeit....die hat noch ein Kind zu erziehen..

Würdest du da noch Zeit haben für den "Aufstand"?

Du denkst zu Einseitig.

Nimm mal Deine Hartz IV Scheuklappen ab, dann kommst Du vielleicht auch mal darauf, das es

a.) kein reines Hartz IV Problem ist und

b:) man zur Überwindung der Misere auch die Leute braucht, die (noch) keine Hartzis sind.

Ansonsten ist jeder "Schrei" nach Gegenwehr, "etwas ändern wollen" usw. genauso sinnlos.

Alles nur weil es etwas weiter als die eigene Sichtweise ist, als "nicht machbar" oder "bedenklich" zu sehen, ist ein weiteres Beispiel, das sich eben nichts ändern wird.
 
Alt 10.04.2009, 01:26   #17
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Du denkst zu Einseitig.

Nimm mal Deine Hartz IV Scheuklappen ab, dann kommst Du vielleicht auch mal darauf, das es

a.) kein reines Hartz IV Problem ist und

b:) man zur Überwindung der Misere auch die Leute braucht, die (noch) keine Hartzis sind.

Ansonsten ist jeder "Schrei" nach Gegenwehr, "etwas ändern wollen" usw. genauso sinnlos.

Alles nur weil es etwas weiter als die eigene Sichtweise ist, als "nicht machbar" oder "bedenklich" zu sehen, ist ein weiteres Beispiel, das sich eben nichts ändern wird.

Ich denke nicht das ich einseitig denke.....ich versuche immer alle Seiten zu sehen...auch von denjenigen die diesen schei*s Job haben bei der ARGE.

Zu Punkt B....die Grenzen sind fließend....jeder kann morgen davon betroffen sein

Und es geht doch nicht um das "machbar" oder "bedenklich"....manche haben eben andere Sorgen..Familie....Kind whatever....das sollte man respektieren...
__

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Alt 10.04.2009, 01:34   #18
Sancho
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Ich denke nicht das ich einseitig denke.....ich versuche immer alle Seiten zu sehen...auch von denjenigen die diesen schei*s Job haben bei der ARGE.

Zu Punkt B....die Grenzen sind fließend....jeder kann morgen davon betroffen sein

Und es geht doch nicht um das "machbar" oder "bedenklich"....manche haben eben andere Sorgen..Familie....Kind whatever....das sollte man respektieren...

und genau deswegen wird sich auch weiterhin nichts ändern, selbst wenn dann Hartz 28 kommt, was wieder ein hervorragender Beweis ist, das jeder Versuch, etwas ändern zu wollen, nur beim wollen bleibt.

Wozu dann überhaupt etwas machen wollen, wenn immer wieder die gleichen Argumente kommen?

Wozu überhaupt über "Veränderungen zu Gunsten der Betroffenen" diskutieren?

Wozu sich überhaupt in diversen Foren zum Motzen, Jammern oder Anprangern einfinden.

Wozu überhaupt über die Politik, die Ausbeuter und allen anderen schreiben, wenn jeder doch nur an sich denkt?

Wozu eigentlich Nachrichten hier reinsetzen, wenn "eh alles nichts bringt, aber Hauptsache wir haben hier mal darüber abgemotzt"
 
Alt 10.04.2009, 01:41   #19
druide65
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
und genau deswegen wird sich auch weiterhin nichts ändern, selbst wenn dann Hartz 28 kommt, was wieder ein hervorragender Beweis ist, das jeder Versuch, etwas ändern zu wollen, nur beim wollen bleibt.

Wozu dann überhaupt etwas machen wollen, wenn immer wieder die gleichen Argumente kommen?

Wozu überhaupt über "Veränderungen zu Gunsten der Betroffenen" diskutieren?

Wozu sich überhaupt in diversen Foren zum Motzen, Jammern oder Anprangern einfinden.

Wozu überhaupt über die Politik, die Ausbeuter und allen anderen schreiben, wenn jeder doch nur an sich denkt?

Wozu eigentlich Nachrichten hier reinsetzen, wenn "eh alles nichts bringt, aber Hauptsache wir haben hier mal darüber abgemotzt"

Schon alleine das du so etwas schreibst .....ist eine Veränderung
__

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druide65 ist offline  
Alt 10.04.2009, 01:59   #20
Sancho
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von druide65 Beitrag anzeigen
Schon alleine das du so etwas schreibst .....ist eine Veränderung

Sowas schreibe und sage ich schon länger, denn die bisherigen Versuche haben zu nichts geführt, eine Weiterentwicklung der Aktionen ist bisher auch nicht geschehen und was Neues wird auch immer wieder abgeblockt oder klein geredet.

Mit kleinen Aktionen, die kaum in der Öffentlichkeit wahr genommen werden, bewirkt man auch nichts. Die Proteste in B und FFM wurden deshalb so groß, weil sich verschieden Gruppen usw. zusammen geschlossen haben und nicht jede für sich alleine eine eigene Demo veranstaltet haben. Ob im Mai die Demo genauso groß wird, bleibt zwar fraglich, aber trotzdem wird sowas eher wahr genommen, als wenn eine kleine Gruppe vor einer ARGE oder einem anderen Amt "protestiert".

Man kann genauso die Medien für sich benutzen, wie die Medien die Leute benutzt, es muss nur etwas spektakulärer sein als in kleinen Gruppen zu arbeiten.

Du hast mich gefragt, was ich Sinnvoll finde und habe es vorgetragen. Dazu müssen nicht tausende von ehem. Teilnehmern dabei sein, es reicht auch, wenn diesmal nur eine kleine Gruppe die Stofftiere und was sonst so gemacht wurde, medienwirksam vor der Tür des Arbeitsministers oder der BA abgeladen wird, dazu eine Übergabe der Schriften und das vor der Presse. Das würde aber weitaus mehr bringen, denn es zeigt die Sinnlosigkeit vieler Maßnahmen und zeigt dem Rest der Republik, mit was ihre Steuergelder verschwendet werden.
 
Alt 10.04.2009, 07:13   #21
DieFrettchen
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Standard AW: Ackermanns Ängste

hallo sancho,

ich heiße die maßnahmen, Ein-Euro-Jobs nicht gut. nichts davon ist sinnvoll.

gerade der bommel ist exemplarisch dafür. da hat jemand eine verdammt gute idee gehabt, seinen einzelnen protest publik zu machen, und hat mehr nicht hartz4 empfänger ereicht als einige demos, die vielen schräg am popo vorbeigehen (was geht mich das was an? sollen arbeiten und nicht demonstrieren.......) hier bekommt die "noch spaßgesellschaft" die sich gerne auf der epay- spielwiese zur schnäppchenjagd einfindet mal einen vorgeschmack was kommen könnte.

ich könnt mir vorstellen weitere aktionen damit, ein seltsamer ibääh verkauf landet öfter in der presse als eine bis aufs blut ausgezogene hartz4 familie.
da wäre über medien schon was drin denk ich mir mal.

ausserdem soll der bommel (ein überflüssiges dingens, für überflüssige am arbeitsmarkt) zum maskottchen werden.

liebe grüße von barbara
 
Alt 10.04.2009, 08:41   #22
B. Trueger
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B. Trueger
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
und genau deswegen wird sich auch weiterhin nichts ändern, selbst wenn dann Hartz 28 kommt, was wieder ein hervorragender Beweis ist, das jeder Versuch, etwas ändern zu wollen, nur beim wollen bleibt.

Wozu dann überhaupt etwas machen wollen, wenn immer wieder die gleichen Argumente kommen?

Wozu überhaupt über "Veränderungen zu Gunsten der Betroffenen" diskutieren?

Wozu sich überhaupt in diversen Foren zum Motzen, Jammern oder Anprangern einfinden.

Wozu überhaupt über die Politik, die Ausbeuter und allen anderen schreiben, wenn jeder doch nur an sich denkt?

Wozu eigentlich Nachrichten hier reinsetzen, wenn "eh alles nichts bringt, aber Hauptsache wir haben hier mal darüber abgemotzt"


Genauso wird es sein. Wenn ich das hier schon lese, wie wieder alles verniedlicht und relativiert wird, frei nach: lieber einen Bommel, als gar keine Aktion - das wäre das Gleiche, wie lieber schlecht bezahlte Arbeit als gar keine, daran ist ganz deutlich zu erkennen, dass gar kein Interesse darin liegt, etwas sinnvolles, nachhaltiges zu unternehmen. Wieder wird sich hinter Pseudoargumenten versteckt. Ja tun hier auch einem schon die SB in den ARGEN Leid, die ja gezwungen sind, dort zu arbeiten und zu schikanieren. Ja und man hat ja Verantwortung seinen Kindern gegenüber und anderen. Ich frage mich doch daher allen ernstes, ob die Franzosen, welche ich hier mal heranziehen möchte, ob die Franzosen alle ihre Kinder hassen, wenn sie zu Massen auf die Barrikaden gehen und protestieren, oder die Griechen? Der Michel maßt sich wieder an über den Dingen zu stehen, dabei versucht er nur schlicht seine Feigheit zu kaschieren. Seit 2005 ist nichts bewegt worden, rein gar nichts und es herrscht immer noch die heere Meinung, es reiche, sich vorm PC zu setzen und die Datenbank eines Forums zu zukleistern und das von morgens bis spät in die Nacht, jeden Tag. Man hat sich wohl, so meine Sicht der Dinge, mit Hartz IV und allem Übel drumherum, eingerichtet. Bloß nicht aufstehen.

Es wird gar nicht zur Kenntnis genommen, dass die Millionen Liebesbriefe an Abgeordnete und Millionen Petitionen seit 2005 zu nichts geführt haben. Es wird sich weiterhin darauf ausgeruht: Ich tu doch was, ich schreibe Mails oder beteilige mich an einer Bommel-Aktion. Gehts noch bescheidender? Liegt hier wirklich ein Interesse, seine Situation und die seiner Kinder zu verbessern oder schwadroniert man doch lieber nur so herum, frei: mal so tun als ob...?
Ist es nicht herrlich bequem, in einem Forum von Widerstand zu faseln, mit ein paar Bits und Bytes, wohin im Endeffekt einePerson einen Bommel vermutlich in eine Zeitung bring und alle schreien: Ja, WIR haben es denen jetzt mal richtig gezeigt? Ja, das ist Widerstand, das wird die Massen in Deutschland bewegen und aufrütteln. Der Bommel machts. Das man nicht eher drauf gekommen ist.

Mir ist es schlicht unbegreiflich, wie man sich anhand eines Bommels aus einer Auktion gegen Hartz IV oder gegen die generelle Politik zur Wehr setzt. Da muss man schon sehr, sehr weltfremd sein, um hier Parallelen zu sehen.
Finanzminister Steinbrück hat vehement ignoriert, dass die Wirtschaft den Bach runtergeht, dass es eine Wirtschaftskrise gibt, jeder klugscheißt hier herum, dass er es doch besser weiß und wusste, jeder hier auch gleich die Lösung aller Probleme liefert aber hier wird gleichzeitig vehement ignoriert, dass mit Nichtstun und Pseudoargumenten kein Widerstand zu leisten ist. Was hier fabriziert wird, ist nichts anders, als das was unsere Regierung vollbringt. Nämlich nix. Sich aber dann darüber erheben ist schon dreist.

Mal direkt an Druide: Wenn deiner Ansicht nach alles nichts bringt, Sancho hatte es bereits angerissen, dann frage ich dich mal direkt:

Warum kämpft man hier für einen Mindestlohn im Niedriglohnsektor? Soll es den Sektor noch länger geben? Man brüllt hier nach einer Veränderung des Systems und gleichzeitig huldigt man ihm, in dem man, wie beispielsweise bei der Demo am 28. März drauflos posaunt: Der Mensch kommt vor dem Kapital also die Rangordnung der beiden hohen Güter korrigieren? Profit soll schon sein, aber der Mensch darf darüber nicht vergessen werden! Mensch und Profit sollen koexistieren können, so ist es doch gemeint? Wie passt das dazu, dass Profit von vornherein auf Kosten der arbeitenden Menschen geht? Dass er gar nichts anderes ist, als was der Kapitalist aus seinen Arbeitskräften herausholt? Mensch und Profit können gar nicht koexistieren. Wozu fordert man wohl einen "Sozialen Schutzschirm", wenn man nicht davon ausgeht, dass es weiterhin ohnmächtige und schutzbedürftige Sozialfälle geben wird? Armutsfest muss er sein, damit manifestiert man doch Armut auch noch in der Begrifflichkeit.

Mein Fazit: Das Klischee, Elos seien faul ist vermutlich kein Klischee, zumindest nicht, wenn man sich das hier über einen längeren Zeitraum betrachtet. Ihr wollt kein Hartz IV? Dann feilscht auch nicht mit der Regierung bei der Bezahlung. Alles andere ist Kokolores. Und weil das hier eh ein Gebet ins Leere sein wird und man auch weiterhin sich auf das schreiben von Beiträgen beschränkt, hat der Ackergaul Joe nichts aber auch rein gar nichts zu befürchten.

Unsere Kinder werden es uns sicherlich danken, wenn sie fragen: was hast du gemacht damals und dann die Antwort zur Kenntnis nehmen müssen: "Ja, wir haben einen Bommel ersteigert und in die Zeitung als Bild gesetzt (setzen lassen, von einer Person), dann haben wir uns 15 Jahre über alles aufgeregt aber konkret konnten wir nichts machen, weil wir ja Rücksicht auf alle und vor allem auf euch Kindern und natürlich den SB in den ARGEN nehmen mussten. Den Kindern, welche dann in 10 Jahren Hartz VI oder anderes, wenn überhaupt noch beziehen, die werden sich sicherlich mit dieser Begründung zufrieden geben. Die werden es uns danken. Davon bin ich überzeugt. Das nenne ich doch mal Verantwortung vor seinen Kindern.
B. Trueger ist offline  
Alt 10.04.2009, 12:11   #23
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat:
soziale Unruhen in Deutschland?
Dafür muss der Deutschmichel erst mal einen Antrag stellen und auf dessen Bewilligung warten!
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Wenn das Böse die Dreistigkeit hat, muß das Gute den Mut haben!
sogehtsnich ist offline  
Alt 10.04.2009, 12:14   #24
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Zitat:
Warum kämpft man hier für einen Mindestlohn im Niedriglohnsektor? Soll es den Sektor noch länger geben?
Es heisst ja mindest ...das heisst unterste Grenze.

Zitat:
Wie passt das dazu, dass Profit von vornherein auf Kosten der arbeitenden Menschen geht? Dass er gar nichts anderes ist, als was der Kapitalist aus seinen Arbeitskräften herausholt? Mensch und Profit können gar nicht koexistieren.
Nun mach dir nichts vor.Auch wenn du Lohn oder Gehalt beziehst profitierst du.Nämlich von deiner Wertschöpfung.

Zitat:
Armutsfest muss er sein, damit manifestiert man doch Armut auch noch in der Begrifflichkeit.
Möchtest du das Wort Armut aus dem Wortschatz verbannen?
Man muss nun mal schon genau definieren um dem Kind einen Namen zu geben.

Zitat:
Ja tun hier auch einem schon die SB in den ARGEN Leid, die ja gezwungen sind, dort zu arbeiten und zu schikanieren.
Was hat das mit "die tun mir leid" zu tun?
Wer sich innerhalb der ARGE zum ********* entwickelt(Man wird ja nicht als ********* geboren) tut mir persönlich nicht leid.
Aber man muss ganz klar sehen das dies System hat, was von ganz oben vorgegeben wird.Um ein Klima der Angst zu erzeugen.

Zitat:
ob die Franzosen, welche ich hier mal heranziehen möchte, ob die Franzosen alle ihre Kinder hassen, wenn sie zu Massen auf die Barrikaden gehen und protestieren, oder die Griechen?
Alle bestimmt nicht.Die Mehrheit war es jedenfalls nicht.

Zitat:
Man hat sich wohl, so meine Sicht der Dinge, mit Hartz IV und allem Übel drumherum, eingerichtet. Bloß nicht aufstehen.
Es geht doch nicht ums einrichten.
In erster Linie muss ich erst mal meinen Alltag bewältigen.
Keiner ist von Beruf Revoluzzer.

Zitat:
Mir ist es schlicht unbegreiflich, wie man sich anhand eines Bommels aus einer Auktion gegen Hartz IV oder gegen die generelle Politik zur Wehr setzt.
Jeder Widerstand wie er auch immer geartet ist macht Sinn.
Wenn du meinst besser damit klar zu kommen auf die Barrikaden zu gehen ...dann mach es.
Aber verurteile nicht Menschen die sich andere Formen des Widerstandes suchen.
Steter Tropfen höhlt den Stein....Veränderungen in der Gesellschaft sind noch nie von heute auf morgen passiert.
__

Der Sozialismus muß eine Sache der Menschheit sein und darf nicht zur Sache einer Klasse herabgewürdigt werden.
druide65 ist offline  
Alt 10.04.2009, 12:36   #25
galigula
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galigula galigula
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Standard AW: Ackermanns Ängste

Ich finde,wir sollten wegen der Bommelaktion nicht rumstreiten.
Niemand behauptet,daß der Bommel alleine eine gravierende Verbesserung für uns bringt,aber es ist halt eine Abwehrmassnahme von vielen.
Ich würde mal behaupten,daß die Bommelbeführworter nicht
nur darauf setzen und sonst in keiner Weise aktiv sind,sondern Gegenwehr auf verschiedene Art und Weise leisten und halt zusätzlich noch an der Bommelaktion mitmachen.
Also,wenn ich von einer Gegenwehrmassnahme nichts halte,beteilige ich mich nicht,kritisiere aber die Leute nicht,die ja schließlich was bewirken wollen.
Deshalb halte ich die Kritik für absolut überzogen.
Wem die Aktion nicht passt,braucht sich ja nicht beteiligen und gut ist.
Diese Diskusion halte ich für unnötig wie ein Kropf.
galigula ist offline  

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