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Start > > > > -> Wenn der Lohn nicht mehr zum Leben reicht (Ein Kurzarbeiter erzählt ...)


 

 

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Alt 27.03.2009, 11:45   #1
Muci
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Pfeil Wenn der Lohn nicht mehr zum Leben reicht (Ein Kurzarbeiter erzählt ...)

Wenn der Lohn nicht mehr zum Leben reicht

Jammern will er nicht, sagt Ionnis Tzianas. Aber er will reden. Darüber, was es heißt, Kurzarbeit zu haben. Heute steht der 45-Jährige bei Emcon am Roboter. Elf bis zwölf Tage im Monat aber sitzt er zu Hause, grübelt und wartet.

Darauf, wieder arbeiten zu können. Eine Woche Arbeit, eine Woche Kurzarbeit – so geht das seit drei Monaten. 300 Euro verdient Tzianas weniger durch die Kurzarbeit. Weil seine Nachtschicht aufgelöst wurde, hat er Zuschläge verloren. 600 Euro netto sind es insgesamt, die ihm jeden Monat fehlen. 600 von 1800, die er sonst verdient.

Weiterlesen >>> Lohn-reicht-nicht



Tja und dann wird vielen noch während der Kurzarbeit gekündigt. That's it! Willkommen im Club der Erwerbslosen. So schnell gehts und man gehört zu den "Schmarotzern" Deutschlands.


.


 
Alt 27.03.2009, 11:49   #2
Paolo_Pinkel
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Standard AW: Wenn der Lohn nicht mehr zum Leben reicht (Ein Kurzarbeiter erzählt ...)

Zitat:
Tja und dann wird vielen noch während der Kurzarbeit gekündigt. That's it! Willkommen im Club der Erwerbslosen. So schnell gehts und man gehört zu den "Schmarotzern" Deutschlands.
Hi,

genau so ist es. Erst dann wird einem Bewusst, welches falsches (Propaganda) Spiel die Regierung mit der (gespaltenen) Bevölkerung spielt. Die die vielleicht früher auch muter drauf gehauen haben werden schon sehen wie es ist als Elo.

Gruss

Paolo
__

"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Paolo_Pinkel ist offline  
Alt 27.03.2009, 12:06   #3
Muci
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Standard AW: Wenn der Lohn nicht mehr zum Leben reicht (Ein Kurzarbeiter erzählt ...)

Zitat von Paolo_Pinkel Beitrag anzeigen
Hi,

genau so ist es. Erst dann wird einem Bewusst, welches falsches (Propaganda) Spiel die Regierung mit der (gespaltenen) Bevölkerung spielt. Die die vielleicht früher auch muter drauf gehauen haben werden schon sehen wie es ist als Elo.

Gruss
Paolo
Hi Paolo,

da fällt mir doch gleich wieder mein "überlegtes Wirrwarr" ein und greif mal darauf zurück:

Zitat von Muci Beitrag anzeigen
Hmmm - wir bzw. ich versuche/n zu "spinnen" ...

Würde fürs Wahljahr bedeuten:

- "Fast-Vollbeschäftigung" (gekündigte Kurzarbeiter fallen aus der Arbeitslosenstatistik)
- "Aufschwung" (Firmen haben Mitarbeiter "entsorgen" können)
- Firmen stellen dann die Kurzarbeiter-Zeitarbeiter-Hartzis zu einem "vernünftigen Lohn" (1-Euro-Job) ein
- Staat spart Geld (ALG I fällt damit flach)
- Abfindungen werden doch angerechnet bei "Kurzarbeiter-Hartzi" oder?
- Kurzarbeiter verbrauchen das Angesparte (gibt sowieso zu viel Angespartes)
usw.
uws.

(vielleicht hab ich ja einen an der Klatsche gelle ... aber könnte es nicht vielleicht darauf hinauslaufen wollen?)



Zitat von Muci

Ich "spinne" mal im Wirrwarr:

1) Phase
- Mitarbeiter arbeitet normal, 40 Std.
- Arbeitgeber läutet Kurzarbeit ein
- Mitarbeiter ist zu Hause
- Regierung zahlt Kurzarbeitergeld
- Arbeitgeber hat mit Regierung vereinbart, daß er Personal nicht ausstellt.

2) Phase 2
- Arbeitgeber verlängert Kurzarbeit
- Arbeitgeber versucht das Kurzarbeitergeld unter allen Umständen zu drücken, also weniger zu bezahlen
- Regierung spielt mit und zahlt weiterhin Kurzarbeitergeld - unter der Voraussetzung, daß Arbeitgeber bis zum ...... keine Kündigungen ausspricht.
- Kurzarbeitergeld wird für Mitarbeiter für einen bestimmten 2. Zeitrahmen bezahlt
(allerdings nun mit Kürzung!)
- Regierung plant voraus und bringt die Kurzarbeiter nun in Phase 2 in sogenannte 1-Euro-Jobs unter oder aber in Weiterbildungen (genauso wie in Hartz IV)

3) Phase 3
- Arbeitgeber können nun ein paar Prozent der Mitarbeiter entlassen. Kurzarbeitergeld wird nun eingestellt und Unternehmer entledigt sich nun "endlich" seiner überflüssigen Mitarbeiter.
- Das sind nun (in Abstimmung mit der BA) genau die Prozente für die man einen 1-Euro-Job oder eine Weiterbildung gefunden hat. Die also in Maßnahmen stecken.
- Mitarbeiter erhält somit kein ALG I, sondern aufstockendes HartzIV

Praktisch 2 Fliegen mit 1 Klappe geschlagen. ALG I enfällt somit für fast alle. Da kann man viel sparen und dem Ganzen sind keine Grenzen gesetzt. Ist doch alles ziemlich praktisch und eins geht ins andere über.

Kann sein, daß ich nun ein bisserl wirr geschrieben habe. Hoffe aber dennoch, daß ihr versteht worauf ich hinaus will. (Vielleicht dreh ich auch grad am Rad oder so)


http://www.elo-forum.org/news-diskus...tml#post389345
 
Alt 27.03.2009, 23:33   #4
Muci
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Standard AW: Wenn der Lohn nicht mehr zum Leben reicht (Ein Kurzarbeiter erzählt ...)

Lebensmittel, Miete, GEZ-Gebühren: In vielen Haushalten wird das Geld wegen der Wirtschaftskrise knapp. Zeit, die Ausgaben zu prüfen.

Bei manchen ist es eher noch ein unbestimmtes Gefühl: Wir sollten vielleicht sparen, wer weiß, was in diesen Krisenzeiten noch kommt. Andere merken schon sehr deutlich, dass das Geld am Ende des Monats knapper wird. Sie machen Kurzarbeit, mussten auf Gehalt verzichten oder haben schon ihren Job verloren. In der Krise trifft es fast alle. Auch Menschen, die sich bisher nie Gedanken machen mussten, wie man sparsam heizt oder einkauft.

Zitat:
Alle Beträge notieren
Genauigkeit ist wichtig - jedes Brötchen am Morgen muss aufgelistet werden, jeder Milchkaffee am Nachmittag, Strom- und Mietkosten genauso wie GEZ-Gebühren. Nur so zeigt sich, wohin das ganze Geld verschwindet. Gerade in Zeiten von Kreditkarten, EC-Karten und Online-Shopping verliert manch einer den Überblick. Und: Das Haushaltsbuch ist das wirksamste Mittel gegen Selbstbetrug. Oft hilft es schon, einen genauen Überblick über die Ausgaben zu bekommen, um sich selbst besser kontrollieren zu können.


http://www.sueddeutsche.de
 
Alt 29.03.2009, 15:25   #5
Muci
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Standard AW: Wenn der Lohn nicht mehr zum Leben reicht (Ein Kurzarbeiter erzählt ...)

Schneiders rettet eines: "Wir haben keine Schulden"

KREIS TUTTLINGEN - "Wir wissen nicht, wie es weitergeht" - diesen Satz hören Betriebsräte oder Betriebsseelsorger Thomas Maile dieser Tage oft. Der Wegfall von Schichtzulagen, 67 Prozent Kurzarbeitergeld bringt manche in unserer Region bereits jetzt an ihre materiellen Grenzen. Ganz so schlimm ist es bei Josef Schneider* noch nicht, aber auch er hängt in der Luft.

Die Sorge um seinen Arbeitsplatz begleitet den Mechaniker seit mehreren Jahren. Er hatte sich weiter gebildet, verantwortungsvolle Aufgaben in einem Betrieb der Metallbranche übernommen. Und dann Insolvenz, Übernahme durch einen Konzern, Aufteilen der Firma, Betriebsschließung, Arbeitslosigkeit. Ob dabei alles mit rechten Dingen zugegangen ist, bezweifelt der Mittvierziger: Am Knowhow sei der Konzern interessiert gewesen, nicht am Erhalt der Firma.

Weiterlesen >>> http://www.szon.de/lokales/tuttlingen/stadt/200903290390.html
 
 

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erzählt, kurzarbeiter, leben, lohn

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