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Start > > > > -> 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers


 

 

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Alt 03.03.2009, 00:29   #1
Tinka
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Tinka Tinka Tinka
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Standard 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Zitat:
JOB-CENTER - Im Amt in der Wandsbeker Chaussee regiert die Angst

Hamburg: Beschimpfungen, Sachbeschädigungen, körperliche Gewalt: Wer im Job-Center in der Wandsbeker Chaussee 220 (Eilbek) arbeitet, muss mit allem rechnen. Insgesamt 222 Mal wurden Mitarbeiter hier 2008 Opfer von Übergriffen. Es ist das gefährlichste Job-Center der Stadt.

Hier kam es vor allem zu Beleidigungen und Bedrohungen mit Worten und Gesten. Zehn Mal wurden Sachen beschädigt, in drei Fällen Menschen angegriffen. "Das Job-Center in Wandsbek ist eines unserer größten", versucht René Tollkühn (52), Sprecher der Arge Hamburg, die hohe Zahl der Übergriffe zu erklären. "Hier kommen viele Menschen zusammen." Die Menschen sind zermürbt und frustriert von langen Wartezeiten, gekürzten Leistungen und gestressten Mitarbeitern.

Die Anzahl der Fälle geht aus einer Antwort des Senats auf eine Anfrage der Hamburger SPD-Bürgerschaftsfraktion zum Thema "Übergriffe auf Staatsdiener" hervor. Demnach haben die Beamte allen Grund zur Angst. Laut Senatsantwort kam es insgesamt in 13 Fällen zu einer Bedrohung mit einem Messer, einem Schlagring, einem Akkuschrauber, einem Tetra-Pack, einem Bürohefter, einem Kaffeebecher und eines "Bitte warten"-Schildes. Ein Mal wurde ein Angestellter mit einer Schusswaffe bedroht.

"2008 gab es insgesamt 1974 Übergriffe gegen Mitarbeiter von Hamburger Behörden und Bezirksämtern", sagt Andreas Dressel (34), innenpolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion. Außerdem kam es zu mehr als 900 Übergriffen gegen Beschäftigte der Hamburger Arbeitsgemeinschaft (Arge).

Quelle Mopo: Im Amt in der Wandsbeker Chaussee regiert die Angst
Tinka ist offline  
Alt 03.03.2009, 00:43   #2
Patrik
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Na darüber sollten die sich nicht wundern. Gründe nennen die da schon selbst

Und im gesamten Land nimmt sowas zu.
 
Alt 03.03.2009, 01:49   #3
Emily
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Zitat:
Laut Senatsantwort kam es insgesamt in 13 Fällen zu einer Bedrohung mit einem [1, sicher nicht witzig], einem [2, auch nicht schön], einem [3, kann ebenfalls ins Auge gehen - aber wie viele Kunden tragen Akkuschrauber mit sich spazieren?], einem Tetra-Pack, einem Bürohefter, einem Kaffeebecher und eines "Bitte warten"-Schildes.
Die letzteren haben eine vermutlich unfreiwillige, aber deshalb keinesfalls geringere stark metaphorische Aussagekraft: DAS sind doch irgendwie STATEMENTS.

Und da hat der Senat noch nie darüber nachgedacht, wenn er das so locker als Antwort auf eine Anfrage zusammenstellt?
Zitat:
Demnach haben die Beamte allen Grund zur Angst
Wir haben auch ANGST vor deren Büroheftern die wichtige Schreiben vergessen anzutackern, deren Kaffeebechern mit denen sie sich uns warten lassend zusammenrotten um weitere Schikanen gegen unbescholtene Kunden auszubrüten, und Bitte-Warten-Schildern: Besonders wenn es sich um das gezielt zermürbende Warten auf zustehende Leistungen handelt.

Ich jedenfalls hatte das, jeden Monat, auch wenns vielleicht keiner gemerkt haben sollte. Kann aber natürlich nicht für andere sprechen.



Emily
 
Alt 03.03.2009, 02:23   #4
Guevara
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Guevara
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Ja und !!??

Passiert halt wenn man versucht Rechte zu nehmen !!

Und ich finde es auch gut,das die Menschen oder auch Hartz IV Empfänger endlich lernen sich zu wehren.

Wie es aus geht haben doch die Argen selber in der Hand !!


Wär Gewalt sät wird auch diese dann Ernten.

Da habe ich null toleranz !!


Guevara
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Alt 03.03.2009, 02:38   #5
FrankyBoy
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Ich erinnere mich noch gut an eine Situation, in der der Sicherheitsdienst eines Arbeitsamtes bei dem ich nach der Insolvenz meines seinerzeitigen Arbeitgebers im Zimmer des SB`s saß und nach etwa 20 Wochen noch kein Arbeitslosengeld erhalten hatte (nur das des Sozialamtes), obwohl nur die Arbeitsbescheinigung der Arbeitgebers fehlte und ich um Zahlung meiner Ansprüche nach der längsten Sperrzeit bat und die Arbeitsbescheinigung von Amts wegen einzufordern, in "Gruppenstärke" eintraf.

Von mir völlig unbemerkt, da meine Nerven bis zum äußerstem angespannt waren, hatte ich einen Locher (stand auf dem Schreibtisch) in der Hand und habe damit "gespielt" - auf die Idee, dass ich einfach mehr Geld brauchte, wie es die seinerzeitige Sozialhilfe hergab, kam der SB nicht - ich hatte zuvor ein Enkommen von etwa 9.500,-- DM/Monat erzielt und da ist man einfach einen anderen Lebensstandard gewohnt - mir ging es aber in erster Linie darum, meine Zusagen bei Bekannten ein zu halten.

Ist so ein "Vergehen" jetzt auch ein derartiger Übergriff gewesen? Der Sicherheitsdienst schmunzelte eigentlich nur über den SB - er hatte bestätigt dass ich ganz sachlich, ohne irgend eine Drohung argumentiert hatte und mein Beistand ebenfalls völlig ruhig neben mir saß.

P. S. Insolvenzgeld gab es etwa 9 Monate später; die Eigentümerin des Betriebes war verstorben, FrankyBoy zieht gegen anwaltlichen Rat vor Gericht und gewinnt - war Rechtsanwalt Holzer, Bocholt
Rechtsanwälte, Fachanwälte, Notar Fuchs • Stolze • Küpers-Quill • Holzer • Echstenkämper • Ignaszak in Bocholt
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Alt 03.03.2009, 03:16   #6
isabel
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isabel
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Zitat von Guevara Beitrag anzeigen
Ja und !!??

Passiert halt wenn man versucht Rechte zu nehmen !!

Und ich finde es auch gut,das die Menschen oder auch Hartz IV Empfänger endlich lernen sich zu wehren.

Wie es aus geht haben doch die Argen selber in der Hand !!


Wär Gewalt sät wird auch diese dann Ernten.

Da habe ich null toleranz !!


Guevara
Nicht: "ja, und?"

Ich finde es auch richtig - total richtig - wenn sich die Hilfeempf. (wie auch ich) wehren!
Nur, manchmal fehlt die Kraft dazu.

Ich werde mich jetzt wehren müssen, wegen Heizkostennachzahlung.
Ich habe schon fast mein ganzes RS bezahlt, um die Stromsperre zu vermeiden.
Wir haben jetzt 3.03.09.
Antrag, nach Bekanntgabe von Stadtwerke (ohne Mahngebühren): 18.12.08.
Wie soll es weiter gehen?
Die Nachzahlung (teilweise schon bekommen), werde ich auch weiter bekommen.

Aber, wer bezahlt dann die Mahngebühren und "den Blauen Brief 38,€?
Ich finde es: Chikane.

Man lässt mich einfach ohne mir zustehenden Geld da, obwohl ich alles richtig gemacht hatte.

Die SB hatte einfach keine Zeit, um meinen Antrag (zusammen mit einem Sozialarbeiter von Diakonie gestellt) zu bearbeiten.
Ich weiss, ich bin im Recht. Aber, wie soll ich um die Mahnkosten und die 38,- kämpfen?

Ich habe nicht mehr die Kraft dazu.
Ich werde einfach zufrieden, wenn mir keine Stromsperre mehr droht.
Kampfgeist - Vergangenheit. (in der Vergangenheit sehr ausgeprägt).

Ich versuche einfach, was ich noch kann.

MfG
Isabell
__

Die Würde des Menschen ist unantastbar.
Art.1 P.1GG

Damit das auch so bleibt:
Wacht auf, Verdammte dieser Erde,!


Aus Solidarität und als Ausdruck meines Protests gegen die Kriminalisierung der freien Meinungsäußerung:
"Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschisten in der Maske des Faschisten, sondern vor dessen Rückkehr in der Maske des Demokraten."
(Adorno)

Venceremos!
isabel ist offline  
Alt 03.03.2009, 03:44   #7
FrankyBoy
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Zitat von isabel Beitrag anzeigen
Nicht: "ja, und?"

Ich finde es auch richtig - total richtig - wenn sich die Hilfeempf. (wie auch ich) wehren!
Nur, manchmal fehlt die Kraft dazu.

Ich werde mich jetzt wehren müssen, wegen Heizkostennachzahlung.
Ich habe schon fast mein ganzes RS bezahlt, um die Stromsperre zu vermeiden.
Wir haben jetzt 3.03.09.
Antrag, nach Bekanntgabe von Stadtwerke (ohne Mahngebühren): 18.12.08.
Wie soll es weiter gehen?
Die Nachzahlung (teilweise schon bekommen), werde ich auch weiter bekommen.

Aber, wer bezahlt dann die Mahngebühren und "den Blauen Brief 38,€?
Ich finde es: Chikane.

Man lässt mich einfach ohne mir zustehenden Geld da, obwohl ich alles richtig gemacht hatte.

Die SB hatte einfach keine Zeit, um meinen Antrag (zusammen mit einem Sozialarbeiter von Diakonie gestellt) zu bearbeiten.
Ich weiss, ich bin im Recht. Aber, wie soll ich um die Mahnkosten und die 38,- kämpfen?

Ich habe nicht mehr die Kraft dazu.
Ich werde einfach zufrieden, wenn mir keine Stromsperre mehr droht.
Kampfgeist - Vergangenheit. (in der Vergangenheit sehr ausgeprägt).

Ich versuche einfach, was ich noch kann.

MfG
Isabell
800.000 Menschen ohne Energie in 2007 sind genug!

Zitat:
Verbraucherschützer: 800 000 Haushalte mit Strom- oder Gassperre


Verbraucherschützer: 800 000 Haushalte mit Strom- oder Gassperre | 09.07.2008
Diese SB`s und damit der Gesetzgeber muss endlich die Quittung für derren unwürdiges Verhalten bekommen - macht Druck in Hannover, der Stadt des unwürdigen Gerhard Schröder`s - der hat übrigens immer noch nicht seinen Preis "Mellieniums-Vollkernasi" abgeholt und jetzt macht der einen auf "Energie-Lobbist".

Wo bleibt der Rettungsschirm für Isabel? Ich bin auf jeden Fall dabei!
FrankyBoy ist offline  
Alt 03.03.2009, 20:57   #8
Emily
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Zitat von FrankyBoy Beitrag anzeigen

Wo bleibt der Rettungsschirm für Isabel? Ich bin auf jeden Fall dabei!
Wieso nicht? Ich auch, es müsste jedoch wie bekannt über ein entsprechendes Konto laufen wegen Nicht-Anrechnung, und als Darlehen. Wenn die ARGE dann mal zahlt - kann das Darlehen für den nächsten Zweck gespendet werden.

Gruss
Emily
 
Alt 03.03.2009, 21:21   #9
Arania->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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Arania Arania Arania Arania Arania Arania
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Wieviel fehlt ihr denn noch?
Arania ist offline  
Alt 03.03.2009, 21:23   #10
Hamburgeryn
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Zitat:
Zitat von Emily Beitrag anzeigen
Wieso nicht? Ich auch, es müsste jedoch wie bekannt über ein entsprechendes Konto laufen wegen Nicht-Anrechnung, und als Darlehen. Wenn die ARGE dann mal zahlt - kann das Darlehen für den nächsten Zweck gespendet werden.

Gruss
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LG
 
Alt 04.03.2009, 01:20   #11
isabel
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isabel
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Ich bin echt sehr berührt. war bis jetzt in anderen Foren unterwegs (Allgemeine F und ALG").

Erst ist die Gefahr verschoben.
Ich werde morgen nachrechnen.


Ich danke Euch allen!

Ich möchte irgendwie schon zurecht kommen.
Die Gewissheit, dass ich Hilfe bekommen kann, ist schon sehr supper positiv!!!
Ich werde mich melden, sobald ich sicher bin, wo der Fehler liegt.
Morgen kommt meine Tochter und wir werden die ganze Unterlagen zusammen durchgehen.

Ich weiss einfach nicht, was ich schreiben soll.

MfG
Isabell
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Alt 04.03.2009, 01:33   #12
FrankyBoy
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Nachricht von einem alten Bekannten:

Zitat:
Da ich selbst im ELO nicht mehr poste, eine wichtige Information. Wer krank ist, schwerbehindert oder Kinder im Haushalt hat, dem darf der Strom NICHT gesperrt werden. Dies wäre absolut gesetzwidrig. Sollte der Stromanbieter es dennoch tun, sofort beim zuständigen Amtgericht eine einstweilige Anordnung erwirken.

Dazu die Erfahrung vom "Horch amol" mit dem Thema:

Zitat:
Das Sozialgericht Nürnberg fasste am 06. Februar einen Beschluss im Rahmen eines Antrages auf einstweiligen Rechtsschutz bezüglich rückständiger Energieabschlagszahlungen der besagt, dass bei der Androhung einer rechtswidrigen Strom- und Gassperre kein Anordnungsanspruch besteht.

In seinem Beschluss mit dem Aktenzeichen S 20 AS 95/09 ER führt das Sozialgericht sehr ausführlich aus, dass bei der Androhung einer Liefersperre durch den Energieversorger, wenn diese rechtswidrig ist, kein Anordnungsanspruch für eine einstweilige Anordnung bzw. den einstweiligen Rechtsschutz gegeben ist um eine Übernahme der Schuld durch die ARGE zu erreichen.

Nach § 19, Abs. 2, ist der Grundversorger zwar berechtigt bei Zuwiderhandlungen, insbesondere bei Nichterfüllung einer Zahlungsverpflichtung trotz Mahnung, die Grundversorgung vier Wochen nach Androhung unterbrechen zu lassen. Jedoch gilt dies nicht, wenn die Folgen der Unterbrechung außer Verhältnis zur Schwere der Zuwiderhandlung stehen oder der Kunde eine hinreichende Aussicht darlegt, dass er seinen Zahlungsverpflichtungen nachkommen wird. Wegen Zahlungsverzuges darf der Energieversorger nur dann die Lieferung unterbrechen lassen, wenn der Kunde nach Abzug etwaiger Anzahlungen mit mindestens 100 Euro in Verzug ist.

Bei der Berechnung der Höhe des Betrages nach Satz 4 der gleichen Verordnung bleiben diejenigen nicht titulierten Forderungen außer Betracht, die der kunde form- und fristgerecht sowie schlüssig begründet, beanstandet hat. Gleiches gilt für Rückstände, die aus noch nicht rechtskräftig entschiedenen Preiserhöhungen des Grundverorgers resultieren.

Besonders wichtig erscheint mir folgende Darlegung des Gerichtes. Wenn die Energielieferung, wie im verhandelten Fall zwei getrennte Versorgungsarten in den Rechnungen aufweist, also Stromversorgung und Gasversorgung getrennt aufgeführt werden, dann gilt die Regelung für die Verzugshöhe von 100 Euro für beide Sparten getrennt. Also es müssen über 100 Euro Verzug für Strom und über 100 Euro für Gas sein, damit eine Sperre angedroht und durchgeführt werden kann. Allerdings eben nur, wenn deren Folgen nicht außer Verhältnis zur Schwere des Zahlungsverzuges stehen.

Im verhandelten Fall wäre dann die Sperre schon aus zwei Gründen rechtswidrig. Einmal bestehen weder bei Strom noch Gas Rückstände von jeweils über 100 Euro und der Antragsteller ist anerkannter Schwerbehinderter und chronisch krank. Somit wären die Folgen der Sperre definitiv außer Verhältnis zur Schwere der Zuwiderhandlung.

Der Beschluss ist als PDF-Datei beigefügt und kann im Downloadbereich herunter geladen werden (http://horchamol.infopartner.net/haup ... nglefile.php?cid=6&lid=39). Er dürfte vielleicht manchem helfen, sich gegen seinen Energieversorger durchzusetzen. Denn es ist den Hilfeempfängern zuzumuten, dass sie sich gegen eine klar rechtswidrig angedrohte Sperre oder auch bereits durchgeführte Sperrung, zur Wehr setzen. Nötigenfalls durch einen Antrag auf einstweilige Verfügung beim zuständigen Amtsgericht gegen den Energieversorger.
Gruß

XXXXXXXXXX
FrankyBoy ist offline  
Alt 04.03.2009, 02:52   #13
Guevara
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Guevara
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Zitat von Emily Beitrag anzeigen
Wieso nicht? Ich auch, es müsste jedoch wie bekannt über ein entsprechendes Konto laufen wegen Nicht-Anrechnung, und als Darlehen. Wenn die ARGE dann mal zahlt - kann das Darlehen für den nächsten Zweck gespendet werden.

Gruss
Emily

Zitat:
Ich benötige eine Kontonummer damit wir gemeinsam einen Rettungsschirm basteln können.

LG

Darauf warten doch nur die Argen,damit sie fein raus sind !!

Nichts gegen Spenden und Bürgerhilfe usw.

Aber es ist doch so,auch der Staat zieht sich immer mehr von seine Verplichtung nach zu kommen.

Sicher gibt es die komunalen Einrichtungen die Helfen.

Nur das nutz der Staat aus !!

Dafür hilft er den Banken mit dem Geld was für anderes gedacht.

Und warum wurde die Hypo Real Estate (HRE) so geholfen,fragt doch mal wieviel Politiker dort Kapital drin haben.Das wenn nicht geholfen wech ist !!

Hier geht es nicht um iregendwelche KUnden,eher bezahlen die Steuerzahler das Kapital zurück an die Politiker !!

Aber zum Thema ,isabel sollte mit Nachdruck und zum Gericht und eine Eistweilige Verfügung gegen die Arge und Stadtwerke erwirken !!

Bei mir würden die sowas nicht abziehen !!

Isabel mach dies Öffentlich,das die Arge Hannover ihrer Gesetzliche Pflichten nicht nach kommt mit Namen des SB´s !!

Die sollen Merken wenn es heisst mit Namen bekannt zu sein !!


Guevara
Guevara ist offline  
Alt 04.03.2009, 12:28   #14
Sonntagsmaja
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Die ARGE Hannover kommt seltenst ihren gesetzlichen Pflichten nach, ohne das man denen massiv auf die Füsse steigen muß.

Im übrigen hat hier wieder mal ein Kunde seinen SB mit einer Gardinenstange verprügelt
Grund: das ALG II kam immer verspätet, nie zum Monatsanfang; immer wieder wurde mutwillig die Zahlung rausgezögert.
Da war dann wohl nach monatelanger Schikane beim Kunden der Faden gerissen und dann gabs dafür eben die Quittung mit schlagenden Argumenten

@Isabell, wenn Du Hilfe/Begleitung brauchst, melde Dich bei mir. Ich bin zwar nicht Kunde der Esplanade, aber allzuweit wohnen wir nicht auseinander
__

Gruß von
Sonntagsmaja
-------------------
Mach' was das Jobcenter Dir sagt! Damit folgst Du der Ansicht einer Reihe User hier, die damit das Märchen vom problemlosen Umgang mit dem JC verbreiten.
Aber beschwere Dich nicht bei mir wenn Du irgendwann mal eines Tages in einen Zug einsteigen mußt, an dessen Zielort die "neue Arbeit" auf Dich wartet........
Sonntagsmaja ist offline  
Alt 04.03.2009, 13:00   #15
Hamburgeryn
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Und heute in der Hamburger Morgenpost:

Die tapferen Mitarbeiter vom Job-Center

Zitat:
222 Vorfälle:
Wie die Angestellten mit Beschimpfungen umgehen



Das Job-Center an der Wandsbeker Chaussee 220 (Eilbek) ist kein einfaches Pflaster. Immer wieder kommt es dort zu Zwischenfällen, wenn genervte Kunden durchdrehen (MOPO berichtete). Die Angestellten werden mehr als in anderen Job-Centern auf eine harte Probe gestellt. Wie ist es, dort zu arbeiten?

"Die 222 Vorfälle im vergangenen Jahr waren zu 99 Prozent verbaler Natur", betont Gerhard Naucke, Leiter der Einrichtung. Dabei würden die Mitarbeiter mit deftigen Ausdrücken bedacht, ab und zu werde mit Türen geknallt. Nur zwei Mal seien Kunden auch tätlich geworden - ein Mal flog ein Monitor durch die Luft, ein Mal Büromaterial. Für die Mitarbeiter bestünde jedoch keine Gefahr.

Dafür sorgt nicht zuletzt ein Angestellter einer privaten Sicherheitsfirma, der seit anderthalb Jahren über die Ordnung im Hause wacht. Und auch sonst hat man sich im Job-Center für das Schlimmste gewappnet: Die Mitarbeiter haben Notfallknöpfe an ihren Schreibtischen und nehmen regelmäßig an Deeskalationstrainings und Kommunikationsseminaren teil. "Natürlich ist die Lage hier oft angespannt", sagt Naucke. "Schließlich sind wir die letzte Anlaufstelle für Hartz-IV-Empfänger, es geht ums Geld. Unsere Mitarbeiter sind das gewohnt. Sie sind sensibel und geschult."

In Zimmer 101 sitzt Frau Helmert an ihrem Schreibtisch. Die Sachbearbeiterin versucht mit fröhlichen Froschfiguren und Postkarten an der Wand, auf denen "Lach mal wieder" und "Mach mal eine Pause" steht, eine entspannte Atmosphäre zu schaffen - mit Erfolg.

"Ich hab' mich noch nie bedroht gefühlt", sagt die 35-Jährige. "Ich kann die Nervosität der Menschen verstehen, es geht hier um Existenzgrundlagen." Man dürfe Beleidigungen nicht persönlich nehmen. "Es sind keine Angriffe gegen mich, sondern gegen das Gesetz, an das ich gebunden bin." Vor allem Jüngere seien schnell mit Schimpfworten wie "Schlampe" oder "Scheißladen". Wichtig sei es, ruhig zu bleiben, um wieder vernünftig miteinander zu reden. "Manchmal kommen die Leute später und entschuldigen sich."

Ab nächster Woche gibt es noch eine Beruhigungspille im Job-Center:

Ein Monitor wird den Kunden mit Cartoons und Stellenanzeigen die Wartezeit versüßen.

Zitat:
"Für unsere Mitarbeiter besteht keinerlei Gefahr"
Gerhard Naucke (Jobcenter-Leiter)
HH_Mopo
Zitat:
Ab nächster Woche gibt es noch eine Beruhigungspille im Job-Center:
Ein Monitor wird den Kunden mit Cartoons und Stellenanzeigen die Wartezeit versüßen.
Ist das nicht lieb? Mal ehrlich? Ist das nicht lieb, wie wir Hamburger auf der Arge verar...., sorry, umsorgt werden? Mit einem Monitor!
Und witzigen Cartoons! Und Stellenanzeigen! Ich bin zu Tränen gerührt.
So lenkt man dann verzweifelte Menschen ab, die seit Wochen auf ihr Geld warten. So ernst nimmt man Menschen, für die jeder Gang zur Arge eine Tortur ist.
Doch sonst, ist der Artikel wirklich gelungen, und so sorgfältig recheriert, insbesondere was den aggressiven Umgang der SBs mit ihrer "Kundschaft" angeht.
Da hat sich doch wirklich einer mal Mühe gemacht, auch die Kunden zu fragen, ob sich er sich schon mal von seinem SB eingeschüchtert, bedroht oder verängstigt fühlte.

K****ende Grüße
 
Alt 04.03.2009, 13:43   #16
Bambi_69
Elo-User/in
 
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Bambi_69
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Zitat von Hamburgeryn Beitrag anzeigen
(...)Ist das nicht lieb? Mal ehrlich? Ist das nicht lieb, wie wir Hamburger auf der Arge verar...., sorry, umsorgt werden? Mit einem Monitor!
Und witzigen Cartoons! Und Stellenanzeigen! Ich bin zu Tränen gerührt.
So lenkt man dann verzweifelte Menschen ab, die seit Wochen auf ihr Geld warten. So ernst nimmt man Menschen, für die jeder Gang zur Arge eine Tortur ist.
(...)
Ja es ist einfach zynisch, das Allerletzte, was man mit den Menschen anstellt. Von wegen Beruhigung. Würde mich nicht wundern, wenn der Monitor dann auch relativ schnell den "Weg alles Vergänglichen" antritt.

Liebe Grüße
Bambi_69
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen stellen keinerlei Rechtsberatung dar sondern entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung.
Bambi_69 ist offline  
Alt 04.03.2009, 17:51   #17
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Standard AW: 222 Übergriffe 2008 auf Angestellte des Job-Centers

Zitat von Sonntagsmaja Beitrag anzeigen
Im übrigen hat hier wieder mal ein Kunde seinen SB mit einer Gardinenstange verprügelt
Grund: das ALG II kam immer verspätet, nie zum Monatsanfang; immer wieder wurde mutwillig die Zahlung rausgezögert.
Da war dann wohl nach monatelanger Schikane beim Kunden der Faden gerissen und dann gabs dafür eben die Quittung mit schlagenden Argumenten
Auch nicht schlecht aber der SB selber schuld !!

Mal schaun wann einer sein SB am Stuhl tackert ....

Und die Arge kann sich Gardinen leisten also bei uns haben sie diese schon entsorgt ,damit sich der SB nicht erhängt


Guevara
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