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"Generation Praktikum": Wie die Politik bei der Praktikantenausbeutung zusieht

Archiv - News Diskussionen Tagespresse

 
 
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Alt 31.01.2009, 11:58   #1
Zen1oz
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Zen1oz
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Standard "Generation Praktikum": Wie die Politik bei der Praktikantenausbeutung zusieht

RBB, Sendung "Klartext": "Generation Praktikum": Wie die Politik bei der Praktikantenausbeutung zusieht

Sechs Monate Vollzeit-Arbeit ohne Lohn? – Studenten und Akademikern wird das häufig zugemutet. Denn Praktika, die früher eher als kurzzeitige Möglichkeit zum Einstieg in den Beruf gedacht waren, sind heute die Regel. Jetzt fordert der DGB eine Selbstverpflichtung für Unternehmen. Langzeitpraktikanten sollen mindestens 300 Euro im Monat verdienen. Und sie sollen keine regulären Arbeitsplätze mehr ersetzen dürfen. Aber wie das so ist mit Selbstverpflichtungen in der Wirtschaft: Kaum einer wird sich dran halten.

Junge Menschen, die verzweifelt nach Arbeit suchen und keine finden, gibt es allerdings nicht nur in der Uckermark. Jedes Jahr stoßen viele Hunderttausend nach Studium oder Ausbildung zum Heer der Arbeitssuchenden. Und sie stellen dann irgendwann fest: Es gibt ja Arbeit, jede Menge sogar. Sie wird aber nicht bezahlt. Sie heißt auch nicht Arbeit, sondern: Praktikum. Immer mehr Firmen nutzen nämlich den angespannten Arbeitsmarkt: Sie ersetzen reguläre Arbeitsplätze durch Praktikanten. Der Job ist der Gleiche, nur: Geld gibt’s keins. Das machen nicht nur kleine Betriebe, sondern viele große Unternehmen, die es sich doch leisten können, viel zu zahlen. Michael Beyer, Ulrich Krätzer und Ute Bartel über einen neuen für die Wirtschaft sehr lukrativen Beruf: den Praktikanten.

Technische Universität Berlin. Rund 25.000 Studenten werden hier ausgebildet. Im Fachbereich Architektur machen allein dieses Jahr über 100 Studenten ihren Abschluss. Das Problem: Für die Architekten von morgen gibt es keine Stellen – unbezahlte Praktika dagegen reichlich.

Student
„Das ist für mich eine Ausbeutung. Eine ganz klare Ausbeutung von jungen, energischen, hoch qualifizierten Arbeitskräften, Studenten in diesem Fall, die Aufgabenbereiche übernehmen, die eigentlich einem gar nicht zustehen.“

Hoch qualifizierte Studenten, die in unbezahlten Praktika enden. Das macht auch die Lehrkräfte etwas ratlos.

Peter Berten, Technische Universität Berlin
„Ich meine, es trifft nicht nur Studierende. Es trifft vor allem diplomierte Architekten und Ingenieure, die in vielen, auch bekannten Büros mittlerweile als Praktikanten eingestellt werden. Das liegt nicht daran, dass sie schlecht ausgebildet sind, sondern dass einfach der Markt im Moment dies diktiert.“

Rund 40 Prozent aller Praktikanten in Deutschland arbeiten zum Nulltarif, schätzen Experten der Gewerkschaft. Stellenanzeigen beweisen es - für Praktikanten gilt noch: Wer Arbeit will, findet welche. Der Haken: Vergütung gibt es keine.

Frank Schneider arbeitet für den Verein Fairwork. Er hilft Praktikanten, die ausgenutzt werden und sammelt besonders dreiste Jobanzeigen.

Frank Schneider, Verein „Fairwork“
„Hier wird ein Praktikum angeboten für Übersetzungen für einen Reiseführer. Die Stelle sucht aber jemand, der ohne großen Zeitaufwand deutsche Texte problemlos und fehlerfrei übersetzen kann. Dann muss man natürlich sagen, na gut, dann ist es ein Übersetzer und der sollte für seine Arbeit auch Geld bekommen.“

Die Anzeige einer PR-Agentur kommt betont locker daher.

Frank Schneider, Verein „Fairwork“
„’Ihr wisst, wie es um Wirtschaft in Berlin steht. Gut bezahlte 9-5-Jobs gibt es selten und auch bei dieser Firma eben gar nicht.’ Steht hier wörtlich.“

Eine kleine Plattenfirma in Berlin-Schöneberg. Das Video zur neuen CD ist da, ein Produkt des gesamten Teams: des Chefs und seiner drei Praktikanten. Einer davon: Bernd Reinsch, gelernter Webdesigner, 36. Er gestaltet den kompletten Internetauftritt der Firma.

KLARTEXT
„Das heißt, wenn Sie jetzt nicht da wären und auch keiner an ihrer Stelle wäre…“

Bernd Reinsch, Praktikant
„…sagen wir mal so, wenn ich jetzt krank wäre zum Beispiel plötzlich, das wäre eine Katastrophe.“

Alle sind fest eingespannt – auch die Praktikanten. So funktionieren viele Medienunternehmen. Diese Praktikanten haben Glück. Sie bekommen einen Zuschuss von der Arbeitsagentur – der Chef selbst zahlt ihnen keinen Cent.

Stefan Lepiorz, Firmenchef
„Ich denke, es ist ein Geben und ein Nehmen und es ist so, dass ich ja niemanden zwinge, hier das Praktikum zu machen. Und ich sage auch von vorneherein, dass ich im Moment nicht in der Lage bin etwas zu bezahlen.“

So hoffen Chef und Praktikanten gemeinsam, dass die brandneue Platte „Caipirinha“ bald die Kassen klingeln lässt.

Hier dürfte es eigentlich keine Geldsorgen geben. Ein 4-Sterne-Hotel in Berlin. Es gehört zur größten Hotelkette Europas. Auch hier gibt’s Praktikanten.

Zurzeit sucht die Geschäftsleitung einen Praktikanten im Verkauf und im Marketing, für mindestens ein halbes Jahr. Am besten mit Studium. Jedoch zum Nulltarif.

KLARTEXT
„Warum kriegt der kein Geld. 200 Euro, 300 Euro?“

Andreas Schmidt, Hotel-Sprecher
„Äähm, geldtechnisch wird das vom Arbeitsamt unterstützt. Dort gibt es eine Maßnahme, die wir auch jedem Praktikanten sozusagen empfehlen, sich dort anzumelden. Dort kriegt er dann eine Unterstützung und wird dann auch entgeltlich sozusagen jeden Monat bezahlt vom Arbeitsamt aus.“

Das stimmt nur teilweise. Bei vielen zahlt die Agentur nichts oder gerade einmal die Fahrtkosten.

Der DGB fordert für Praktikanten jetzt einen Mindestlohn von 300 Euro. Fragt sich nur, warum die Gewerkschaften diesen Mindestlohn bis heute in keinem Tarifvertrag verhandelt haben.

Ingrid Sehrbrock, DGB-Bundesvorstand
„Ja, das ist eine gute Frage. Wir haben uns diese Frage natürlich auch gestellt und wir wollen jetzt erstmal die Betriebsräte auch sensibilisieren für diese Fragen, denn die kümmern sich nach unserer Einschätzung noch relativ wenig um Praktikanten. Das wäre sozusagen der erste Schritt.“

Später wollen die Gewerkschaften Praktikantenlöhne auch tariflich festhalten. Doch was passiert in den kleinen Firmen, wo es keine Tarifverträge gibt? Dort könnten Mindestlöhne nur per Gesetz vorgeschrieben werden. Doch das Arbeitsministerium ist dagegen und will, dass alles so bleibt, wie es ist.

Gerd Andres, Parlamentarischer Staatssekretär Arbeitsministerium
„Ich kann niemanden daran hindern, Sie sind alt genug. Wenn Sie verabreden, ich gehe irgendwo umsonst arbeiten. Warum soll der Gesetzgeber Sie daran hindern? Wenn Sie das wollen, wenn Sie das machen, machen Sie es doch. Hier geht es um Vertragsverhältnisse und der schnelle Ruf nach dem Gesetzgeber, den teile ich so nicht.“

Regeln für die Bezahlung von Praktikanten sind also unnötig. So sieht man es auch im Roten Rathaus Berlin. Selbst hier arbeiten Praktikanten ohne Lohn. Zum Beispiel im Presseamt. Keinen Euro für ein halbes Jahr Praktikum – für den Senatssprecher geht das in Ordnung.

KLARTEXT
„Liegt es am Geld, woran liegt es?“

Michael Donnermeyer, Senatssprecher Berlin
„Es liegt nicht am Geld. Es ist einfach festgelegt, dass Praktika, die berufsbegleitend sind im Rahmen der Ausbildung eben nicht vergolten werden. Ende. Wem das nicht gefällt, der muss bei uns nicht antreten.“

Die Politik ignoriert das Problem. Berufseinsteiger reihen Praktikum an Praktikum und in den Anzeigen heißt es weiter: „Vergütung – keine“.

Eine tarifvertragliche Lösung, das wäre doch eine gute Sache. Dann müssten zumindest große Verlage und Firmen Praktikanten Geld für ihre Arbeit zahlen. Fernsehanstalten übrigens auch…

Beitrag von Michael Beyer, Ulrich Kraetzer, Andreas Grigo
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Alt 31.01.2009, 12:00   #2
almosenempfänger
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Standard AW: "Generation Praktikum": Wie die Politik bei der Praktikantenausbeutung zusieht

Hallo, niemand wird gezwungen ein Praktikum zu machen, wer eins macht hat doch selber Schuld. Jedes Klein kind weis, dass die nie oder schlecht bezahlt werden.
almosenempfänger ist offline  
Alt 31.01.2009, 12:05   #3
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Standard AW: "Generation Praktikum": Wie die Politik bei der Praktikantenausbeutung zusieht

Stimmt nicht @almosenempfänger.

Ein 'normaler' Beruf sowie Ergotherapeut/In setzt voraus, dass man vorher ein dreimonatiges Praktikum absolviert hat um in diesem Beruf dann schulisch ausgebildet werden zu dürfen. Auch da wird häufig nichts bezahlt. Gut, es sind dann wirklich keine, die schon Erfahrung haben, aber nichts destotrotz, sollte es eine kleine Anerkennung geben.

Gruß
Eka
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Alt 31.01.2009, 12:10   #4
Zen1oz
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Standard AW: "Generation Praktikum": Wie die Politik bei der Praktikantenausbeutung zusieht

Zitat von almosenempfänger Beitrag anzeigen
Hallo, niemand wird gezwungen ein Praktikum zu machen, wer eins macht hat doch selber Schuld. Jedes Klein kind weis, dass die nie oder schlecht bezahlt werden.
tschuldige, aber das ist dieselbe Logig wie: Niemand wird gezwungen Hartz 4 Bezieher zu sein, er kann ja arbeiten gehen ...... niemand wird gezwungen arbeiten zu gehen, er kann ja Hartz 4 beziehen...

(oder niemand wird gezwungen zu leben?)
für die, die es für ihre Ausbildung benötigen (ist manchmal sogar vorgeschriebener Bestandteil) ist dies von Fakt!
Zen1oz ist offline  
Alt 31.01.2009, 12:13   #5
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Standard AW: "Generation Praktikum": Wie die Politik bei der Praktikantenausbeutung zusieht

Zitat von Eka Beitrag anzeigen
Stimmt nicht @almosenempfänger.

Ein 'normaler' Beruf sowie Ergotherapeut/In setzt voraus, dass man vorher ein dreimonatiges Praktikum absolviert hat um in diesem Beruf dann schulisch ausgebildet werden zu dürfen. Auch da wird häufig nichts bezahlt. Gut, es sind dann wirklich keine, die schon Erfahrung haben, aber nichts destotrotz, sollte es eine kleine Anerkennung geben.

Gruß
Eka
@ Eka
danke Du warst schneller
Zen1oz ist offline  
Alt 31.01.2009, 12:27   #6
Mario Nette
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Standard AW: "Generation Praktikum": Wie die Politik bei der Praktikantenausbeutung zusieht

Davon ab ist der Klartext-Beitrag mit seinem Alter von über drei Jahren auch nicht mehr der jüngste.

Mario Nette
Mario Nette ist offline  
Alt 31.01.2009, 14:51   #7
Zen1oz
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Standard AW: "Generation Praktikum": Wie die Politik bei der Praktikantenausbeutung zusieht

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Davon ab ist der Klartext-Beitrag mit seinem Alter von über drei Jahren auch nicht mehr der jüngste.

Mario Nette
richtig, bedauerlicherweise sollte er auch die Praktikapraxis des Missbrauchs in selbst Ministerien untermauern (entgegen den Aussagen von Scholz) - die mail ist leider gelöscht, auch googeln half nicht, vielleicht was ja jemand anderes etwas über das Thema...aber es ist ja mit den Nachrichten nicht wie bei armen Leuten > brandneu und auch schon wieder vom Tisch, was nur aufzeigt, das stetige Wachsamkeit angesagt ist:

DIE LINKE lässt Praktikanten arbeiten für weniger als ein Viertel des geforderten Mindestlohnes. Das ist eine Schande!
Von Bernd Irmler
So steht es auf der Bundes-Webseite unserer Partei:
DIE LINKE: Wahlkampagne 2009
"...Wir erwarten dementsprechend von allen Interessierten die Bereitschaft etwas Neues auszuprobieren und sich auf Konzepte, Ideen und Anregungen aus dem Organizing, dem Wahlkampf der SP in den Niederlanden oder der Obama-Kampagne einzulassen.
Wahlkampf wie wir ihn uns vorstellen ist mit vielen Kontakten mit Menschen verbunden: Wir werden potentielle AktivistInnen, die sich bei uns per Internet melden, anrufen. Wir werden auf der Straße und bei Veranstaltungen darum werben, sich aktiv in den Wahlkampf einzubringen. Daraus folgt eine einfache, aber entscheidende Qualifikation, die alle MultiplikatorInnen mitbringen müssen: die Lust auf direkten, persönlichen Kontakt mit Menschen unterschiedlicher Herkunft und Vorstellung.
Ich äußere meine Zweifel daran, ob DIE LINKE mit einem Wahlkampf à la Obama Wahlen gewinnen wird, meiner Ansicht nach wäre das viel bessere und einfachere Mittel dazu, ein sozialeres Parteiprogramm aufzustellen, zum Beispiel eine Grundsicherung in einer Höhe, von der der Mensch auch leben kann und nicht nur lächerliche 435 Euro, wie momentan propagiert wird. Aber hier geht es jetzt zunächst einmal um Jobs, die von der Partei angeboten werden.
Die angeforderte Arbeit der PraktikantInnen ist erheblich, an verschiedenen Orten, teilweise wie in einem Callcenter oder noch mehr. Im Wahlkampf gibt es nicht einmal einen 8-Stunden-Tag. Und kein freies Wochenende.
Ich kämpfe seit Jahren gegen das Praktikanten-Unwesen. Da werden vor allem in der Hotellerie, aber auch in vielen anderen Branchen, z.B. in der Medien-Werbung in Agenturen Leute als Praktikanten beschäftigt, zum großen Teil ganz ohne Lohn, zum Teil mit Niedrigstlöhnen, müssen aber die gleiche Arbeit machen wie Vollbeschäftigte. Das Praktikantenunwesen greift immer weiter um sich, weil die Unternehmen dadurch viel Geld sparen und diese Leute auch sofort wieder los werden, weil die natürlich weder Kündigungsschutz noch soziale Absicherung haben. In England ist es schon so weit, dass PraktikantInnen pro Monat noch bis zu 500 Euro an die sie beschäftigende Firma bezahlen müssen. Das sind frühkapitalistische Verhältnisse und dagegen müssen wir uns wehren.
DIE LINKE gibt viele Millionen aus für die Wahlkämpfe. Die parteieigene Agentur TRIALON kassiert davon den Löwenanteil. Arbeiten die Angestellten und Manager von TRIALON auch für 300 Euro pro Monat? Die Wahlhelfer, deren Arbeit durchaus nicht leicht ist, sollen das aber tun? Es ist absolut nicht hinnehmbar, dass DIE LINKE mit den gleichen menschenverachtenden Methoden arbeitet, wie die kapitalistische Industrie.
Ich fordere den Parteivorstand auf, die Wahlkampfhelfer mindestens zu den Bedingungen des von unserer Partei geforderten Mindestlohnes zu bezahlen, besser noch, ihnen einen „guten Lohn“ zu bezahlen, wie das ja auch von uns gefordert wird.
Wir haben in Bayern durch unsere Arbeit im Landtagswahlkampf dafür gesorgt, dass DIE LINKE allein dafür 390.000 Euro an Wahlkampf-Erstattung bekommt. Das ist weit mehr, als die Partei an Mitteln dafür eingesetzt hat. Deshalb erwarte ich vom Parteivorstand, dass die Parteibasis auch gefragt wird, wer und wo und was im Wahlkampf für wen auch immer, an Geld ausgegeben wird. Dass Menschen für unsere Partei zu Hungerlöhnen beschäftigt werden, kann ich nicht akzeptieren.
Bernd Irmler
Sprecher LAG Niederbayern Arbeit und Soziales – Hartz IV muß weg
Stellvertr. Vorsitzender DIE LINKE KV Regen
Delegierter für Niederbayern und Oberpfalz zum Bundesparteitag
Quelle
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