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Alt 20.01.2011, 17:12   #51
Der Ratlose
 
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

Ach ja nun zu dem Polen mit den 300 €

Also der gute Mann ist nach spätestens drei monaten ein sogenannter Aufstocker bei einer Arge.

Also hat er wohl schon mal einen Freibetrag in Höhe von locker 130 €.
Dann kann er noch Freibetrage für die Fahrt zum Arbeitsplatz und abwesenheit über 12 Stunden geltend machen.
Da hat er schon mal so um die 250 € frei.
So dann hat er einen Regelsatz in Höhe von 364 €.
Dieser wird um 50 € gekürzt.(50€ sind ja anrechenbar.)
Jetzt hat er also schon mal 550 € netto jeden Monat.
Nun kommt das Kindergeld.
Circa 550 € ! (Du weist doch das es Kindergeld nicht in allen Ländern gibt oder?)
Nun hat er schon 1100 € netto.
Jetzt hat er auch noch eine Unterkunft. Na alleine im Schnitt 350 €.

Jetzt sind wir schon bei 1450 € Netto.

Nun hat er und seine Familie noch eine Krankenversicherung mit einer recht guten Krankenversorgung.

Du weist das er dafür in seinem Heimatland viel geld bezahlen muss oder?

So und nun erzähle mir nochmal das es sich für jemanden mit 300 € netto nicht lohnt.
Der Ratlose ist offline  
Alt 20.01.2011, 17:12   #52
arbeitslos in holland
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

Zitat von Waschbär Beitrag anzeigen

Ich denke jedoch, daß dieses Schlupfloch für EU-Ausländer entweder bereits geschlossen ist oder so schnell geschlossen wird, daß niemand der angesprochenen Gruppe davon profitieren kann. Und für 300 Euro, da hast Du völlig recht, arbeitet niemand.
ist doch nicht wie in holland

da sind die schotten dicht -
deine hoffnung bezüglich der arbeitswilligkeit und dem problembewußtsein in berlin finde ich goldig

aber, eigentlich ist das doch schon bereits so:

Für selbstständige Polen gibt es legale Arbeit in Deutschland - Wirtschaft - Aktuelles - merkur-online

ignoriert von der mainstream-presse ala springer seit:

04.07.04

willkommen in der de**enrepublik deutschland
dir ratloser viel glück beim ruinieren der restbestände des dt. sozialsystems
__

„De wereld is een hooiberg – elk plukt ervan, wat hij kan krijgen“ („Die Welt ist ein Heuhaufen, ein jeder pflückt davon, soviel er kann“

Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 20.01.2011, 17:30   #53
Waschbär
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Waschbär
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

Zitat von Der Ratlose Beitrag anzeigen
Ach ja nun zu dem Polen mit den 300 €

Also der gute Mann ist nach spätestens drei monaten ein sogenannter Aufstocker bei einer Arge.
Sofern er über genügend Sprachkenntnisse verfügt um die Anträge auszufüllen. Sonst wohl nicht.
Waschbär ist offline  
Alt 20.01.2011, 17:36   #54
Hotti
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Hotti
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

Zitat von Waschbär Beitrag anzeigen
Sofern er über genügend Sprachkenntnisse verfügt um die Anträge auszufüllen. Sonst wohl nicht.
Er hat doch den Ratlosen, der hilft jeden beim ausfüllen.
__

Gruß Horst

Alles was ich hier nieder schreibe ist einzig und allein meine persönliche Meinung


Kein Ziel kann weiter sein, kein Weg kann schwerer sein, als es die Heimkehr ist in die Vergangenheit




Hotti ist offline  
Alt 20.01.2011, 17:42   #55
arbeitslos in holland
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

war doch nach der wende 1989 das gleiche:

reisebusse mit arbeitswilligen ostdeutschen fuhren nach holland

lustig
Exkurs: Zeitarbeit in NL
__

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Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 20.01.2011, 17:43   #56
xavier123
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

Zitat:

Arbeitsagentur-Chef prophezeit Schrumpflöhne

Die Regierung sagt einen Job-Boom voraus - doch Frank-Jürgen Weise dämpft die Erwartungen: Der Chef der Bundesagentur für Arbeit erklärt im Interview, dass es keinen großen Stellenzuwachs geben wird. Tendenziell müssten sich die Deutschen sogar auf niedrigere Löhne einstellen.

(...)

Wir beobachten, dass deutsche Zeitarbeitsunternehmen Niederlassungen in Polen oder in anderen Ländern gründen. Wir wissen nicht genau, wofür diese Niederlassungen sein sollen. Aber theoretisch könnten diese Firmen ab Mai ihre Mitarbeiter beispielsweise zu polnischen Tarifbedingungen in Deutschland einsetzen…
Mehr hier:

Schwacher Jobmarkt: Arbeitsagentur-Chef*prophezeit Schrumpflöhne - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 
Alt 20.01.2011, 17:52   #57
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

Immer diese Polemik....
wo bitte sind BEWEISE für Aussagen wie "der bekommt dann hier Kindergeld für seine 2 Kinder die in Polen bleiben" usw. ??? Ist nämlich 100% NICHT so !!!

Im Übrigen steht es genauso jedem Deutschen frei in der Schweiz zu arbeiten wo die Löhne ungleich höher sind als in DE oder nach NL zu gehen und dort Sozialleistungen zu beantragen .. die höher sind als hier in DE
usw. usw.

Alternativ vieleicht mal 1 Jahr nach Rumänien oder gleich nach Afrika damit man seinen Blickwinkel mal richtig justiert.
Schuld ist nämlich nicht der böse Pole der sich hier nen Job sucht sondern der Nadelstreifenanzug in Brüssel der meint das das alles so richtig ist und die "abends mal eben für 200€ Steuergeldern mit Lobbyisten Essen gehen" Mädels und Jungs in Berlin die meinen das das alles ganz toll ist und sowas wie Mindestlohn völliger Humbug ist und der ZAF die in Polen eine Niederlassung gründet womöglich sogar noch EU Gelder für diese tolle Idee verschafft da da in strukturschwache Länder investiert wird.
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Alt 20.01.2011, 17:53   #58
Falke
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

Als Realist sage ich mal:

Egal wie es kommt .... es kommt!
Egal wie wir hier im Forum unsere Meinungen austauschen.

Von daher ist meine Meinung, abwarten .......
Falke ist offline  
Alt 20.01.2011, 18:54   #59
Waschbär
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Waschbär
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

Zitat von traveler Beitrag anzeigen
Immer diese Polemik....
wo bitte sind BEWEISE für Aussagen wie "der bekommt dann hier Kindergeld für seine 2 Kinder die in Polen bleiben" usw. ??? Ist nämlich 100% NICHT so !!!
Ich habe mich heute ein wenig eingelesen, und es ist tatsächlich so. Du bist EU-Bürger, arbeitest in Deutschland, und Du bekommst Kindergeld.

Mir fällt dazu ehrlich gesagt nichts mehr ein, was man nicht wegzensieren könnte. Für was ist Kindergeld denn? Doch wohl, um die einheimische Bevölkerung dazu zu ermuntern, Kinder in die Welt zu setzen. Was bitte soll das bei offensichtlichen Ausländern, deren Kinder dazu noch im Ausland leben?

Ein weiteres Beispiel dafür, warum Subventionen - auch die von Familien - ein Stolperstein sind.
Waschbär ist offline  
Alt 20.01.2011, 19:01   #60
Der Ratlose
 
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

freunde

ich meine das nicht polemisch.

@traveler
Wenn der gute mann in Deutschland unbegrenzt Steuerpflichtig ist dann hat er auch einen Anspruch auf das deutsche Kindergeld.

Ich selbst bin als selbständiger ein Grenzgänger. Du solltest mal in grenzgängerfohren reinschauen wer wo von wem das Kindergeld bekommt.
Deutscher Familienvater arbeitet in Holland und bekommt dann auch für seine in Deutschland lebenden Kinder das Kindergeld aus Holland.
Da durften schon duzende das deutsche Kindergeld zurückzahlen nur weil Sie meinten sie wären in Deutschland voll Kindergeldberechtigt und müssten es in Holland nicht beantragen.

@ Hotti

Nein der ratlose hilft nicht allen beim Ausfüllen der Formulare.
Der Ratlose und seine Mitstreiter, das sind die die jetzt schon die Formulare übersetzen, werden denen beim ausfüllen helfen.
Dafür werden wir ja auch bezahlt.
Der Ratlose ist offline  
Alt 20.01.2011, 19:04   #61
Der Ratlose
 
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

@ waschbär

das Kindergeld ist eine steuerliche Leistung.
Wenn die leute hier arbeiten und hier auch Steuern zahlen dann haben Sie selbstverständlich auch Anspruch auf Kindergeld aus dem Land in dem Sie Steuern zahlen.
Der Ratlose ist offline  
Alt 20.01.2011, 22:16   #62
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

@ Waschbär
Das ist ja schön das Du Dich da eingelesen hast... ich wiederhole meine Frage nochmal:
WO SIND DIE BEWEISE ??? LINKS ? GESETZE ? RICHTLINIEN ?
Da kommen als Antwort nur behauptungen wie: "ich habe mich eingelesen"
Dann lasst mich / uns bitte teilhaben und sagt mir/uns WO ich/wir das nachlesen können ????

@ der ratlose
auch bei dir vermisse ich die entsprechenden Links wo ich nachlesen kann ob das so ist ??

Ich bin der meinung das so jemand zwar seinen steuerlichen freibetrag (und das zu recht) wegen Kinder geltend machen kann aber keineswegs Kindergeld bekommt wenn Frau und Kinder in Polen leben wärend der mann in DE arbeitet... kann da zwar genauso wenig Links und Beweise liefern... brauche ich aber auch nicht denn das ist einfach mal so mein rechtsverständnis.
Nur wenn jemand solche Behauptungen aufstellt wie "DAS IST SO UNS SO" denke ich das ich/wir zu Recht erwarten kann das dieses auch belegt werden !!!!

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren aber reine LuftpumpenAusagen wie diese sind für mich reine POLEMIK um Stimmung zu machen !!!
traveler ist offline  
Alt 20.01.2011, 22:28   #63
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

Zitat von traveler Beitrag anzeigen
Das ist ja schön das Du Dich da eingelesen hast... ich wiederhole meine Frage nochmal:
WO SIND DIE BEWEISE ??? LINKS ? GESETZE ? RICHTLINIEN ?
Da kommen als Antwort nur behauptungen wie: "ich habe mich eingelesen"
Dann lasst mich / uns bitte teilhaben und sagt mir/uns WO ich/wir das nachlesen können ????

ich bin der meinung das so jemand zwar seinen steuerlichen freibetrag (und das zu recht) wegen Kinder geltend machen kann aber keineswegs Kindergeld bekommt wenn Frau und Kinder in Polen leben wärend der mann in DE arbeitet... kann da zwar genauso wenig Links und Beweise liefern... brauche ich aber auch nicht.
Nur wenn jemand solche Behauptungen aufstellt denke ich das ich/wir zu Recht erwarten kann das dieses auch belegt werden !!!!

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren aber reine Ausagen wie diese sind für mich reine POLEMIK um Stimmung zu machen !!!
Zitat:


Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt in Deutschland

Die Eltern müssen in Deutschland wohnen oder sich hier gewöhnlich aufhalten, um Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) erhalten zu können. Der Kindergeldanspruch ist damit an die gleichen Voraussetzungen geknüpft, wie die unbeschränkte Einkommenspflicht in Deutschland.
Wohnsitz:
Einen Wohnsitz hat jemand dort, wo er eine Wohnung unter Umständen innehat, die darauf schließen lassen, dass er die Wohnung beibehalten und benutzen wird.
Dabei wird eine angemessene bescheidene Wohnung/Bleibe als ausreichend angesehen. Über die Wohnung muss tatsächlich/rechtlich Verfügungsgewalt bestehen. Dies ist beispielsweise nicht der Fall wenn die Wohnung länger als sechs Monate (unter) vermietet sein sollte.
Nicht ausreichend ist:
  • Die Anmeldung bei der Meldebehörde
  • Regelmäßige Aufenthalte bei Angehörigen/Bekannten/in Hotels
  • Wochenendhaus/Sommerhaus/Ferienwohnung
Gewöhnlicher Aufenthalt:
Den gewöhnlichen Aufenthalt hat jemand dort, wo er sich unter Umständen aufhält, die erkennen lassen, dass er an diesem Ort oder in diesem Gebiet nicht nur vorübergehend verweilt.
Zur Begründung des gewöhnlichen Aufenthaltes ist die tatsächliche körperliche Anwesenheit erforderlich. Eltern, die sich zusammenhängend länger als sechs Monate in Deutschland aufhalten, haben hier normalerweise ihren gewöhnlichen Aufenthalt.
Ausnahmen gelten bei Aufenthalten ausschließlich zu Besuchs-, Erholung-, Kur- oder ähnlichen privaten Zwecken.
zum Seitenanfang
Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt im Ausland

Wohnt der Elternteil nicht in Deutschland und hält er sich hier auch nicht gewöhnlich auf, bekommt er Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) nur, wenn er
  • nach § 1 Absatz 2 EStG unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist oder
  • nach § 1 Absatz 3 EStG als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt wird.
Eltern - www.arbeitsagentur.de
Hoffmannstropfen ist offline  
Alt 20.01.2011, 22:36   #64
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

@ Hoffmannstropfen
RICHTIG.. so sehe ich das auch ohne diesen Text vorher gekannt zu haben.

der kleine Unterschied:
Aussage die ich als Polemik bezeichne und nach Links und § gefragt habe:
Der Mann in DE arbeitet und kindergeld kassiert für Frau und Kindewr die in polen bleiben

Dein text bezieht sich auf:
Die Eltern müssen in Deutschland wohnen....

Und das ist eben ein feiner Unterschied, POLEMIK und Stimmung machen !!!

Der Unterschied liegt hier:
Wohnt der Elternteil nicht in Deutschland und hält er sich hier auch nicht gewöhnlich auf, bekommt er Kindergeld nach dem Einkommensteuergesetz (EStG) nur, wenn er
nach § 1 Absatz 2 EStG unbeschränkt einkommensteuerpflichtig ist oder
nach § 1 Absatz 3 EStG als unbeschränkt einkommensteuerpflichtig behandelt wird.

Mit Elternteil ist hier der Elternteil gemeint bei dem die Kinder leben.. also sicher nicht der in DE arbeitende Mann bei dem die Familie in Polen lebt.
Sondern die Frau in Polen wo eben die Kinder leben... da dürfte dann weder §1 noch § zutreffen... also KEIN Kindergeld !!!

denn Einkommenssteuerpflichtig ist sicher nicht mit gemeint das die person irgendwo Einkommessteuer bezahlt .. sondern IN DE

Bei deutschen Staatsbürgen (Eltern) die im Ausland leben sieht das etwas anders aus.. aber von denern reden wir ja nicht.
Ansonsten könnte ja jeder in ganz EU der Einkommensteuer beispielsweise in Portugal bezahlt in DE Kindergeld beantragen nach diesen § die du zitierst.
Also man muss da schon unterscheiden zwischen deutschen Eltern bzw. Einkommenssteuer und EU Eltern bzw. Einkommenssteuer:)

Genausowenig hat ein deutscher Mann Anspruch auf Kindergeld hat wenn er von Frau und Kinder getrennt lebt und lediglich sein Umgangsrecht warnimmt !!!

der kann das steuerlich geltend machen und absetzen aber er wird NIE Kindergeld bekommen !!!

daher für mich eben reine Polemik und Stimmungsmache zu behaupten das der Polenmann Kindergeld in DE kassiert weil ere hier arbeitet und meinetwegen sogar seinen Lebensmittelpunkt hat nur weil seine Kinder bei der Frau in polen leben !!!

Sollten jedoch beide Elternteile nach DE kommen haben die natürlich auch Anspruch auf Kindergeld.
traveler ist offline  
Alt 21.01.2011, 09:40   #65
Der Ratlose
 
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Standard AW: Ab 1.5.2011 werden weitere Arbeitsplätze in DE legal beseitigt

na da habt ihr euch ja wieder in was reingelesen.

Ich habe nicht geschrieben das der Pole hier Kindergeld abkassiert!!

Der hat da einen Anspruch drauf! das ist schon ein Unterschied.


So, dann machen wir mal weiter.
Die meisten der Jungs werden unter die Grenzgängerregelungen fallen.
da kommen dann die VO EWG 1408/71 und jetzt die VO EG 883/2004 und ihre Durchführungsverordnungen in Anwendung.

Du weist das diese Verordnung höherrangig sind als das deutsche Kindergeldgesetz? nein ? das dachte ich mir.

Nur weil das deutsche Kindergeldgesetz noch nicht den neuesten Richtlinien angepasst ist gilt trotzdem die neueste höchstrichterliche Rechtsprechung.

ganz einfache Aufgabe für die Schlaumeier hier.

EIN ALG II Empfänger fährt jeden Sonntag abend ins Ausland wo er als Selbständiger arbeitet. Am Freitag abend kommt er wieder nach Deutschland zurück.

Wieso ist er Leistungsberechtigt? EAO ? gewöhnlicher Aufenthalt?
Wieso unterliegt er dem ausländischen system der sozialen Sicherung und erhält im trotzdem im Heimatland Hartz IV ?

Wenn ich mir das SGB II so durchlese dann geht das doch überhaupt nicht.

Wenn ich euch jetzt richtig verstanden habe dann gehen also zehn tausende von deutschen in den Nachbarländern arbeiten(Grenzgänger), zahlen dort ihre Steuern und Sozialabgaben und der Malocher in Deutschland soll dann mit seinen Steuergeldern den Familien der Grenzgänger das Kindergeld bezahlen.
Und die Holländer , wo die deutschen arbeiten sagen einfach "ne wir müssen nicht zahlen da die Familie von dennen ja nicht in Holland lebt.
Aber vielen dank für die Steuern und Sozialabgaben in Holland.

Man bin ich froh das ihr keine Finanzminister seit!
Danach kommt nur noch öffentliche Geldverbrennung in Frage.
Der Ratlose ist offline  
Alt 21.01.2011, 12:59   #66
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mhm ... regt Zum nach- und Überdenken an. Danke
Und ich bin übrigends auch froh das ich kein Finanzminister bin
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Alt 21.01.2011, 13:49   #67
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als grenzpendler hat man sogar das privillleg, sich zu entscheiden, wo man sozialabgeben abführen will.

da muß man als pole, holländer oder andere "nachbar" mit dem klammerbeutel gepudert sein, wenn man den pleitestaat deutschland mit horrorabgaben subventionieren würde. andererseits leben viele grenzpendler(bei holländern weiß ich es sicher)in deutschland, weil in dem pleiteland mieten/preise von immobilien vergleichbar schnäppchen sind.

die konkurrenz der sozialsysteme ist bei der bundesregierung nicht mal wahrgenommen worden.

wieso in einem reichen land, waren und dienstleistungen im schnitt günstiger sind, das ist holländern gar nicht vermittelbar. wenn man ihnen dann so einen irrsinn wie "murks4" erklärt, dann beginnen sie das zu verstehen. als besonders intelligentes volk gelten wir dann aber nicht mehr
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Hieronymus Bosch 1450-1516
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Alt 27.07.2011, 21:22   #68
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BA-Presseinfo Nr. 42: Erste Ergebnisse zu Auswirkungen der uneingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit seit dem 1. Mai
Zitat:
Pressemitteilung der Bundesagentur für Arbeit vom 27. Juli 2011
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Für die acht neuen EU-Mitgliedstaaten Polen, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Estland, Lettland und Litauen aus dem Jahr 2004 gilt seit dem 1. Mai 2011 die uneingeschränkte Arbeitnehmerfreizügigkeit. Auf Basis der Beschäftigungsdaten der Bundesagentur für Arbeit (BA) ist eine erste Einschätzung darüber möglich, wie sich die neue Arbeitnehmerfreizügigkeit auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt hat. Angaben zur Beschäftigung liegen bis zum 31. Mai 2011 vor. Die Daten sind noch vorläufig und wurden auf Basis von Ergebnissen mit 2-monatiger Wartezeit hochgerechnet.

Die Zahl der sozialversicherungspflichtig und ausschließlich geringfügig Beschäftigten aus den acht neuen Mitgliedstaaten hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Im April 2011 waren 226.000 aus diesen Ländern in Deutschland registriert. Von April auf Mai hat ihre Beschäftigung um 33.000 auf 259.000 zugenommen. Stellt man in Rechnung, dass ein gewisser Anstieg von April auf Mai jahreszeitlich üblich ist, ergibt sich für Mai ein Zuwachs von 24.000 Beschäftigten, der der uneingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit zugerechnet werden kann. Der Anteil der Beschäftigten aus den acht neuen Mitgliedsstaaten an allen Beschäftigten belief sich damit im Mai auf 0,8 Prozent.

Dieser Anstieg der Beschäftigten aus den EU-Staaten fällt deutlich höher aus als die Zahl der Zuzüge aus den Mitgliedsstaaten (10.235) und der Saldo aus Zu- und Fortzügen im Monat Mai (8.027 Personen) nach den Angaben des Ausländerzentralregisters. Dies spricht dafür, dass der Anstieg der sozialversicherungspflichtig und geringfügig Beschäftigten nur zum kleineren Teil durch Zuwanderung erfolgt ist. Zum größeren Teil dürften diese Personen bereits in Deutschland gelebt haben und nicht erwerbstätig oder als Selbständige tätig gewesen sein.

"Nach wie vor hält sich der Zustrom osteuropäischer Arbeitskräfte in Grenzen. Die neuesten Daten bestätigen das Interesse, in den traditionellen Branchen wie Land- und Forstwirtschaft, im Baugewerbe oder in der verarbeitenden Industrie eine Beschäftigung zu finden. Sie stellen keine nennenswerte Konkurrenz für heimische Arbeitslose dar", sagte BA-Vorstandsmitglied Raimund Becker.

Ende Mai 2011 waren von den Beschäftigten aus den acht neuen Mitgliedstaaten 186.000 sozialversicherungspflichtig und 73.000 ausschließlich geringfügig beschäftigt. Aufgrund der uneingeschränkten Arbeitnehmerfreizügigkeit ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung um 15.000 und die geringfügige Beschäftigung um 9.000 gestiegen.

Der Gesamtanstieg von 24.000 entfällt vor allem auf die Land- und Forstwirtschaft (+8.100), das Baugewerbe (+2.700), das Verarbeitende Gewerbe (+2.200) und die Arbeitnehmerüberlassung (+2.100). Dabei wird der Anstieg in der Land- und Forstwirtschaft vor allem von geringfügiger Beschäftigung getragen.

Dieser bundesweite Anstieg entfällt zu 85 Prozent auf Westdeutschland. Den absolut stärksten Anstieg gab es in Bayern (+4.700), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (+4.500) und Niedersachsen (+3.600).


Informationen zum Hörfunkservice der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter Audiodienst der BA.

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Eine Gesamtübersicht der bisher erschienenen Presseinformationen
der Bundesagentur für Arbeit finden Sie im Internet unter

Presseinformationen - www.arbeitsagentur.de
--------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Dieser Pressedienst wird herausgegeben von:

Bundesagentur für Arbeit
Presseteam
Regensburger Strasse 104
D-90478 Nürnberg
E-Mail: zentrale.presse@arbeitsagentur.de
Tel.: 0911/179-2218
Fax: 0911/179-1487
(per Mail)

"Dieser bundesweite Anstieg entfällt zu 85 Prozent auf Westdeutschland." - Logo. Im Osten werde so erbärmliche Löhne gezahlt, das lohnt sich nicht, extra dafür nach Deutschland zu kommen.

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

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Mario Nette ist offline  
Alt 29.07.2011, 00:18   #69
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Zitat von Feind=Bild Beitrag anzeigen
Es gibt kein...
..., nur ein Lohnabstandsgebot.
Nein, es gibt kein Lohnabstandsgebot, denn das hat das BVerfG mit dem Regelsatzurteil gleich in die Tonne getreten. Bitte das Urteil lesen.

Nur unser Politikermarionetten blasen unverändert ins gleiche Horn.
Regelsatzkämpfer ist offline  
Alt 29.07.2011, 07:22   #70
Blitzgedanke
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Zitat von Waschbär Beitrag anzeigen
Wieso sollten sie das tun, wenn sie daheim in Polen viel besser verdienen können?

Polen ist kein Dritte-Welt-Land!


Löhne und Gehälter in Polen - WKO.at
kann ich nur zustimmen, das Horrozenario wird ausbleiben. Außer dass die Polen in ihrem Land bald bessere Lohnkonditionen haben als in Deutschland, haben sie andere Länder wie z. B. Dänemark für sich entdeckt. Sie sind dort in Leiharbeitsfirmen beschäftigt, die sie relativ ordentlich bezahlen, fair behandeln und die ihren Mitarbeitern günstigen und qualitativ guten Wohnraum vermitteln. Warum sollten die Polen nach Deutschland strömen? Außerdem sind z. B. die hoch qualifizierten Türken, die Deutschland ausgebildet hat, schon längst zurück in ihr Heimatland gekehrt um dort zu besseren Bedingungen zu arbeiten.
Blitzgedanke ist offline  
Alt 29.07.2011, 07:49   #71
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Nein, es gibt kein Lohnabstandsgebot, denn das hat das BVerfG mit dem Regelsatzurteil gleich in die Tonne getreten. Bitte das Urteil lesen.

Nur unser Politikermarionetten blasen unverändert ins gleiche Horn.
Ein Gebot ist nur sowas wie eine Aufforderung, kein Gesetz.
In D gibts z.B. auch das Rechtsfahrgebot, da hält sich doch auch kaum jemand dran!
__

Klassen-Feinde 1982: Ost - West
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Alt 29.07.2011, 08:32   #72
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Ein Gebot ist nur sowas wie eine Aufforderung, kein Gesetz.
In D gibts z.B. auch das Rechtsfahrgebot, da hält sich doch auch kaum jemand dran!
Zum Lohnabstandsgebot: Es stand früher im SGB XII - mit der Gesetzesänderung zum 01.01.2011 isses raus.

Zum Rechtsfahrgebot: StVO - Einzelnorm, § 2 Straßenbenutzung durch Fahrzeuge

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline  
Alt 29.07.2011, 11:46   #73
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Nein, es gibt kein Lohnabstandsgebot, denn das hat das BVerfG mit dem Regelsatzurteil gleich in die Tonne getreten. Bitte das Urteil lesen.

Nur unser Politikermarionetten blasen unverändert ins gleiche Horn.
Die Höhe der Lohnersatzleistungen (z.B. Alg) ist nicht abhängig von irgendeiner Lohn- und Gehaltshöhe in irgendeiner Branche. Das Argument ist politischer Nonsens und dient nur zu einem:

Profitmaximierung = jährliche Renditeerwartung bei den Unternehmern von mindestens 25% und höher nach den Ackermannvorstellungen!!!!

Was diesen Herrschaften am Lohnabstandsgebot interessiert, ist ständige Preisanhebungen in allen Waren über das gesamte Sortiment hinweg und ständige Minderung aller Kostenarten, darunter eben auch Senkung der Löhne und Gehälter bis sie den prekären Zustand erreichen oder überhaupt nicht mehr als Kostenpostition vorkommen. Oder man schließt als Unternehmer eine Arbeitsvergütung von vornherein völlig aus und dichtet der erbrachten Arbeit arbeitsrechtlich ähnliche Merkmale an --> z.B. Arbeitsgelegenheit. Dann ist der Unternehmer sogar von der Zahlung einer Arbeitsvergütung, der Entrichtung von Lohnsteuern und SV-Beiträgen befreit und er bürdet diese Fürsorgepflichten dem Steuer- und Beitragszahler auf. So organisieren Unternehmer in asozialer, wirtschaftskrimineller Weise Schwarzarbeit, Steuer- und SV-Beitragshinterziehung - umschrieben als Aufstockung.

Aufstockung - Das hat nicht den ersten Anschein einer kriminellen Tat, klingt völlig hatmlos, ist aber strategisch organisierter Raub im großen Stil - mit Ausmaßen, die Millionen von arm gemachten Menschen trifft. Damit das einen legalen Anstrich bekommt, hat man ja seinen Lobbyisten, seine gekauften Politiker und vollziehenden Büttel in den Arbeitslosenverwahrlosungsanstalten.

Was bewirkt die Prekarisierung der Arbeitsvergütung?

Immer geringere Löhne und Gehälter, immer weniger vom Unternehmer abzuführende Steuern und Sozialbeiträge im betriebswirtschaftlichen Einzelvorteil eines Unternehmers (kleinkarierte Scheuklappenbetriebswirtschaft für den Einzelunternehmer; Demontage des Staatshaushaltes und der Sozialsysteme, weil es die Masse der Unternehmer genauso macht wie der einzelne Unternehmer). So ruinieren Unternehmer auf Dauer die Funktionsfähigkeit ganzer Kommunen, Regionen und Staaten.

So entstehen auch Gesellschafts-, Wirtschafts- und Finanzkrisen - aus organisierter Profit- und Machtgier in der Wirtschaft. Der Staat und die Sozialsysteme werden so leistungs-, handlungs- und zahlungsunfähig durch Unternehmer gemacht. So verschwindet der soziale Anstrich an der bundesdeutschen Marktwirtschaft durch neoliberal verseuchte Unternehmenslightkultur des rücksichtslosen Raffens, Raffens, Raffens.

Da die gekauften Politiker auf das erfundene Lohnabstandsgebot pochen, schaffen sie eine künstliche Abhängigkeit zwischen Löhnen und Gehältern und Lohnersatzleistungen bzw. Sozialleistungen. Es ist ein vergleichbar künstliches Abhängigkeitsverhältnis wie die Preisbindung des Erdgases am Rohölpreis. Lohnersatzleistungen und Sozialleisten haben dabei schon keinen existenzerhaltenden Charakter mehr, sondern einen existenzvernichtenden Charakter.

Der Beweis:

Das Existenzminimum liegt für einen Single aktuell bei ca. 1.000 Euro --> siehe pfändungsfreies Existenzminimum an monatlich zufließenden Einkünften jeglicher Art.

Wo liegt ALG II?

Bei gnädigen 364 Euro!!! - auch entstanden durch das künstlich konstruierte Lohnabstandsgebot, weil ein Großteil der Löhne und Gehälter bereits unterhalb des lebenserhaltenen, pfändungsfreien Existenzminimums liegt. Alles was unterhalb liegt, trägt nicht mehr zur Existenzerhaltung und zur soziokulturellen Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bei, sondern hat das langfristige Ziel der vorsätzlich organisierten Existenzvernichtung ganzer Bevölkerungsgruppen. Für diese Bevölkerungsgruppen wird auch der grundgesetzliche Anspruch auf Menschenwürde durch unsere Politiker, Beamten und Unternehmern aberkannt. Sie verhalten sich schon so, ohne es je auszusprechen. Sie schaffen vollendete Tatsachen.

Menschlichkeit geht diesen machtgeilen Raffkes am Hintern vorbei!!!

Was wäre also eine angemessene, arbeitsbewertend freie Lohnersatzleistung, um die soziokulturelle Teilhabe zu garantieren?

Eben Alg in Mindesthöhe des pfändungsfreien Existenzminimums.

Wie soll die Höhe der Löhne und Gehälter seriös und objektiv bestimmt werden?

Ohne jeglichen subjektiven Einfluß durch die Unternehmerclique, sondern objektiv, neutral und unabhängig nach arbeitswissenschaftlichen Bewertungsmaßstäben mit Hilfe von Anforderungsstudien, die systematisiert nach immer wiederkehrenden, reproduzierbaren Mitteln und Methoden ermittelt und ausgewertet werden.

Was gibt es für Arten von Arbeitsanforderungen, die in solchen Studien zu bewerten sind?
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten, Fachkenntnisse und Berufserfahrungen in Anwendung körperlicher Arbeitsausübung
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten, Fachkenntnisse und Berufserfahrungen im Umgang mit Arbeitsgegenständen (Bodenschätzen, Rohstoffen, Arbeitsmaterial, Halb- und Fertigprodukten)
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten, Fachkenntnisse und Berufserfahrungen im Umgang mit Arbeitsmitteln (Werkzeugen, Maschinen, Anlagen)
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten, Fachkenntnisse und Berufserfahrungen im Umgang mit Menschen (Arbeit als Mitarbeiter oder als nicht weisungsbefugte oder weisungsbefugte Leitungskraft)

    nicht weisungsbefugt ist eine Leitungskraft, die nur fachlich beratende Funktion ausübt, ohne ein Arbeitsteam zu führen und zu lenken - z.B. Spezialisten, Fachexperten, Springer

    weisungsbefugt ist eine Leitungsfachkraft, wenn sie neben der beratenden Funktion ein Arbeitsteam führt und lenkt und das Befugnisrecht innehat, den Arbeitsablauf eigenverantwortlich in Einsatzzeit und -ort, Menge und Qualität zu gestalten, die Arbeitskräfte, Arbeitsmittel und Arbeitsgegenstände zusammen wirken zu lassen. Treten Störungen im Arbeitsablauf auf, ist die weisungsbefugte Person befugt, die Störungen in freier Entscheidung zu beheben, die Störungsursachen und -bedingungen zu beseitigen. Das gilt auch gegen Störungen auslösende Mitarbeiter, die von dieser Leitungskraft per Anweisung umgesetzt, ideell oder materiell mit Lob oder Tadel, mit Abmahnungen oder Entlassung diszipliniert werden kann. Ideelle Erziehung wäre z.B. Auszeichnungen, Urkunden, ..., materielle Erziehung (Ziel- und Erfüllungsprämien, aber auch in der Gegenrichtung Schadenersatzforderungen, Abmahnung, Kündigung)
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten, Fachkenntnisse und Berufserfahrungen im Umgang mit beruflichen Fachabschlüssen, Zusatzqualifikationen und der Dauer der Einsatzerfahrung

    - Ungelernt - Einarbeitungszeit: wenige Stunden oder Tage - einfache Arbeiten
    - Angelernt - Einarbeitungszeit: wenige Tage und Wochen - Ausübung von einfachen Arbeiten Handlanger- oder Hilsarbeitertätigkeiten

    Un- und angelernte Arbeitskräfte waren früher einmal nur befristet als Wander- oder Tagelöhner oder Gelegenheitsheitsarbeiter beschäftigt,l heute ist das nicht nur gelegentlich der Fall, sondern typisch.

    - Facharbeiter - Einarbeitungszeit: Monate und Jahre - berufstheoretische Aneignung von Fachwissen bis zu 3 Jahre

    Die Bewertung im Lohn und Gehalt fällt ab Facharbeiter höher aus, je länger sie am betreffenden Arbeitsplatz mit den Arbeitsgegenständen und -mitteln und allein selbstständig oder kollektiv im Team arbeiten

    - eine kurzzeitige Berufserfahrung geht von Wochen bis unter 2 Jahre
    - eine mittelfristige Berufserfahrung: 2 bis unter 5 Jahre
    - eine langfristige Berufserfahrung: ab 5 Jahre und höher

    - Brigadier oder Vorarbeiter - ist eine weisungsbefugte Leitungskraft in einem Arbeitsteam von Arbeitern (zwischen 5 bis 10 Leuten) mit einer mindest mittelfristigen Berufserfahrung

    - Gruppenleiter oder Meister, Lehrmeister - ist eine weisungsbefugte Leitungskraft in einem Arbeitsteam von Arbeitern und/oder Angestellten (zwischen 5 und 10 Leuten) mit mindest mittelfristiger Berufserfahrung

    - Abteilungsleiter, Obermeister, Lehrobermeister - ist eine weisungsbefugte Leitungskraft in einem Arbeitsteam von mindest 3 unterstellten Gruppen- oder Meisterbereichen und mit einer mindest langfristigen Berufserfahrung

    - Hauptabteilungsleiter - ist eine weisungsbefugte Leitungskraft in einem Arbeitsteam von mindest 3 unterstellten Abteilungs- oder Obermeisterbereichen und mit einer mindest langfristigen Berufserfahrung

    - Geschäftsführer in einem mittelständischem Unternehmen, Fachbereichsleiter in einem mittelständischem Unternehmen, ist eine weisungsbefugte Leitungskraft in einem Arbeitsteam von mindest 3 unterstellten Hauptabteilungsbereichen und mit einer mindest langfristigen Berufserfahrung

    Die Unterscheidung zwischen Geschäftsführer und Fachbereichsleiter wird abhängig von der Belegschaftsgröße des mittelständischen Unternehmens gemacht.

    - Zusatzqualifikationen können maschinen- oder anlagenbezogene Bedien-, Schaltberechtigung oder Pässe sein
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten, Fachkenntnisse und Berufserfahrungen im Umgang mit betriebswirtschaftlichen, fachspezifischen, juristischen, wissenschaftlichen, technisch-technologischen Kenntnissen im eigenem

    - Aufgabengebiet
    - Sachgebiet
    - Arbeitsgebiet eines Facharbeiters, Brigadiers oder Vorarbeiters, Gruppenleiters oder Meisters, Abteilungsleiters oder Obermeisters, ...
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten, Fachkenntnisse und Berufserfahrungen im Umgang mit Kenntnissen im Gesundheits- Abeits- und Brandschutz (= GABS)
  • Fähigkeiten, Fertigkeiten, Fachkenntnisse und Berufserfahrungen im Umgang mit Kenntnissen im Umgang mit modernen Meßgeräten und Rechentechnik (Taschenrechner, Tischrechner, PC, Kleinrechner, mittlere oder Großrechner)
Je höher, je komplizierter oder je langwieriger die Arbeitsanforderung auf die beschäftigte Arbeitskraft einwirkt, desto höher der objektiv zu vergebende Arbeits- und Punktewert. Die Arbeits- und Punktewerte werden aufsummiert und werden Von-Bis-Gruppen bzw. Von-Bis-Punktespannen zugewiesen. Jede dieser Gruppen oder Spannen entspricht einer Lohn- oder Gehaltsgruppe.

Alle in einem Unternehmen vorhandenen und so bewerteten Arbeitsaufgaben werden systematisch katalogisiert. Der Katalog heißt Eingruppierungsunterlage.

Ändern sich die Arbeitsbedingungen, die Arbeitsorganisation, die Technik oder Technologie entsprechend des wissenschaftlich-technischen Fortschritts, der Änderung von Betriebsstrukturen und Rationalisierungsvorhaben, müssen die davon betroffenen Anforderungsstudien aktualisiert werden. Demnach müssen Eingruppierungsunterlagen ständig aktuell gehalten sein und den realen Betriebszustand wiederspiegeln.

So müssen eigentlich die Höhen einer Arbeitsvergütung nach Eingruppierungsunterlage aussehen. In der BRD ist die Anfertigung von Eingruppierungen nach § 99 Betriebsverfassungsgesetz in Betrieben ab einer Belegschaftsgröße von mindest 20 Leuten vorgeschrieben, in der DDR war die Anfertigung von Eingruppierungsunterlagen lt. § 100 Arbeitsgesetzbuch ausnahmslos für alle Betriebe zwingend. Da es in der BRD zum großen Teil Kleingewerbe- und Mittelstandsklitschen mit Belegschaftsgrößen unter 20 Leuten gibt, ist die BRD eine eingruppierungsfreie, vor allem im östlichen Teil deutschlands eine tariffreie Einkommenswüste geworden.

Wir sehen, die BRD hat eigentlich einen arbeitswissenschaftlichen und arbeitsrechtlichen Aufholbedarf. Arbeitswissenschaftlich und eingruppierungsmäßig liegt die BRD auf dem Niveau der Zeitspanne zwischen 1950 und 1960 und ist keinen einzigen Schritt weiter gekommen, arbeitsrechtlich befindet sich die BRD auf dem Stand des Frühkapitalismus, der Armen- und Arbeitshäuser und entwickelt sich weiter zurück auf das Niveau der mittelalterlichen bis hin zur antiken Leibeigenschaft, so die gewünschen Gesellschaftsvorstellungen einer christlich-neoliberal geführten Privatwirtschaft von Ausbeutung und Unterdrückung.

Wie wir sehen, ist das Argument Lohnabstandsgebot zwischen Arbeitsvergütungen und Lohnersatz- bzw. Sozialleistungen völlig unbegründet und sachlich durch nichts gerechtfertigt, außer dem unternehmerischen Streben nach immer mehr Profit und gesellschaftspolitischer Macht über immer mehr Menschen. Der Rachen der privatwirtschaftenden Unternehmer ist groß, freßwütig und schwer zu stopfen. Deswegen spricht man in der Satire bildhaft auch von immer weiter dick werdenden Pfeffersäcken.

Zitat:
Wer waren die Pfeffersäcke?

Ursprünglich belegte der Volksmund mit diesem Spottnamen hanseatische Händler, die durch den Gewürzhandel reich geworden waren. Im 15. Jahrhundert waren damit auch die großen Handelshäuser der Fugger, Tucher und Welser gemeint, die ebenfalls im Gewürzhandel mitmischten.

Bis weit ins 15. Jahrhundert hinein unterhielten sie einen Handelsstützpunkt in Venedig, der Drehscheibe des internationalen Gewürzhandels. Man ersteigerte die wertvollen Güter, um sie über die Alpen ins östliche und nördliche Europa oder weiter per Schiff nach Westen über Gibraltar bis nach England zu transportieren und sie mit großen Gewinnspannen weiterzuverkaufen. Der gewaltige Reichtum der großen süddeutschen Handelsunternehmen, allen voran der Fugger mit Sitzen in Augsburg und Nürnberg, resultierte aus vielerlei Aktivitäten, doch stets spielte der Gewürzhandel dabei eine große Rolle. Sie überrundeten schließlich auch die Hanse, den äußerst erfolgreichen Bund norddeutscher Kaufleute, und übernahmen von jenen unfreiwillig das Attribut "Pfeffersäcke".

Wer waren die Pfeffersäcke? | wissen.de

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