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Start > > > > -> Von der Leyen gegen Pflichtuntersuchungen zur Früherkennung bei Misshandlungen


 

 

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Alt 26.11.2007, 18:20   #1
Martin Behrsing
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Registriert seit: 16.06.2005
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Standard Von der Leyen gegen Pflichtuntersuchungen zur Früherkennung bei Misshandlungen

Leben der fünfjährigen Lea-Sophie in Schwerin hätte gerettet werden können, wenn alle Beteiligten sich an die Sicherungsmechanismen gehalten hätten

Leipzig (ots) - Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) hat sich strikt gegen eine gesonderte Pflichtuntersuchungen von Kindern zur Früherkennung von Misshandlungsfolgen ausgesprochen. Man dürfe nicht 100 Prozent der Eltern einem so schrecklichen Verdacht aussetzen, sagte sie in einem Interview mit der «Leipziger Volkszeitung» (Dienstag-Ausgabe). Zugleich äußerte sie die Überzeugung, dass das Leben der fünfjährigen Lea-Sophie in Schwerin hätte gerettet werden können, wenn alle Beteiligten sich an die Sicherungsmechanismen gehalten hätten. Das Kind hätte gerettet werden können, «wenn an...


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Martin Behrsing ist offline  
Alt 26.11.2007, 21:50   #2
Tom_
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Zitat:
Man dürfe nicht 100 Prozent der Eltern einem so schrecklichen Verdacht aussetzen
Wenn es darum geht Kinderleben zu retten, da hat man plötzlich Skrupel, geht es aber um einen 100% Verdacht gegenüber allen Nutzern von Kommunikationsmedien, dann stört es nicht. Die typische Schwachsinnsargumentation von Politikern.
 
Alt 26.11.2007, 21:54   #3
angel6364
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Zitat von Tom_ Beitrag anzeigen
Wenn es darum geht Kinderleben zu retten, da hat man plötzlich Skrupel, geht es aber um einen 100% Verdacht gegenüber allen Nutzen von Kommunikationsmedien, dann stört es nicht. Die typische Schwachsinnsargumentation von Politikern.

:icon_klarsch::icon_klarsch::icon_klarsch:

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Viele Grüße,
angel
 
Alt 26.11.2007, 22:38   #4
Jenie
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Jenie
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Wer eben noch die Mittel für Kinder- und Jugendhilfen gekürzt hat, sollte zum Kinderschutz lieber schweigen

Zur aktuellen Debatte über Kinderschutz erklärt die kinder- und jugendpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Diana Golze:

Dass die gleichen Politiker, die die Lebensbedingungen von Kindern und Familien durch ihre Politik des Sozialabbaus dramatisch verschlechtert haben, die eben noch die Mittel für Jugendämter und Kinderhilfen gekürzt haben, sich jetzt als "Retter" des Familien- und Kinderwohls inszenieren, ist eine Frechheit. In Wirklichkeit sind sie mitverantwortlich für Kindesmisshandlungen und -vernachlässigungen.

Und dass ihnen jetzt nichts anderes einfällt, als Strafmaßnahmen gegen Familien, ist bezeichnend. Es ist schon Besorgnis erregend, wie die Bundesregierung die Augen vor den Folgen ihrer eigenen Politik verschließt. Die eigentlich naheliegende Frage, warum gerade seit Hartz IV und Agenda 2010 Familien vielfach überfordert sind vom alltäglichen Überlebenskampf, stellt sie sich aus gutem Grund nicht.

DIE LINKE will zuerst das Kindeswohl schützen. Deshalb fordern wir die Rücknahme der Kürzungen in der Kinder- und Jugendhilfe. Zu einem besseren Kinder- und Jugendschutz gehören mehr Mittel für niedrigschwellige Jugend- und Familienhilfen, eine Kindergrundsicherung, die sozial benachteiligte Kinder aus der Armut befreit, ein Rechtsanspruch auf gebührenfreie Ganztagsbetreuung und Ganztagsschulen mit Bildungschancen für alle.

DIE LINKE setzt sich auch weiterhin ein für die Verbesserung der Lebensbedingungen von Kindern und Familien. Die Parteien, denen das "zu teuer" ist, sollten endlich begreifen, dass Kinder- und Familienhilfen wesentlich "preiswerter" sind als Gewalt, Kriminalität, Polizei und Gefängnisse.

- - - - - - - - - - - - -

Weitere Informationen:

Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, Pressestelle
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
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frueherkennung, früherkennung, gegen, leyen, misshandlungen, pflichtuntersuchungen

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