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Start > > > > -> Krise der Jugendämter: unterbezahlt, verunsichert, überfordert


 

 

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Alt 25.11.2007, 13:36   #1
Kaleika
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Standard Krise der Jugendämter: unterbezahlt, verunsichert, überfordert

Zitat:
Unterbezahlt, verunsichert, überfordert
Der qualvolle Tod der kleinen Lea-Sophie erschüttert Deutschland. Jugendamts-Mitarbeiter stehen am Pranger - wie im Fall Jessica 2005. Sozialarbeiterin Margaret Janz erlebte die Empörung damals mit. Mit SPIEGEL ONLINE spricht die Insiderin über Gefahren, Frust und Irrsinn ihres Jobs.
Ihren Beruf hat Margaret Janz* aus Überzeugung gewählt. Aus dem Wunsch heraus, Kindern mit ihrer Arbeit wirklich zu helfen. Die gelernte Erzieherin und studierte Sozialarbeiterin macht diesen Job seit langem, zur Zeit im Hamburger Jugendamt Wandsbek.(…)
"Wissen Sie, wir haben strengstes Redeverbot", sagt Margaret Janz. "Wir konnten nicht Stellung beziehen. Man brauchte einen Sündenbock. Und der waren vermutlich wir. Aber wie soll ich denn ein Mädchen retten, von dem ich einfach nichts weiß?"
"Eine Abteilung wusste nicht, was die andere macht" (...)
http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,519070,00.html

Es erschüttert mich immer wieder, lesen zu müssen, was - entgegen den vollmundigen Worthülsen der verantwortlichen Politiker - ihnen die kleinsten Menschenkinder in diesem Land wirklich "wert" (?!?) sind!
Kaleika
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Alt 25.11.2007, 22:51   #2
Kaleika
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Zitat:
»Sachbeamter hat im Schnitt 150 Fälle«
Armut und Verelendung nehmen zu. Jugendämter sind unterfinanziert und überfordert. Ein Gespräch mit Georg Ehrmann

Georg Ehrmann ist Vorsitzender der Deutschen Kinderhilfe Direkt e. V. (DKHD)
Im Fall der in Schwerin verhungerten fünfjährigen Lea-Sophie haben sich die Behörden erklärtermaßen nichts zu Schulden kommen lassen, und dies, obwohl Mitarbeiter des Jugendamts trotz Hinweisen aus der Nachbarschaft das Kind nicht aufgesucht haben. Wurde also vorschriftsmäßig weggesehen?
ie verbreitete Behördenmentalität dokumentiert sich sehr deutlich an den Worten des Schweriner Bürgermeisters, der sinngemäß geäußert hat, ein vergleichbarer Fall hätte sich überall ereignen können, Schwerin habe eben Pech gehabt. Wenn es die bestehenden Vorschriften zulassen, bei Verdachtsfällen so lax zu verfahren wie in diesem Fall, indem nicht einmal das Kind in Augenschein genommen wird, dann deutet dies auf einen schlimmen Mißstand hin: Daß nämlich ein Elterngespräch zur Bestimmung der Frage ausreicht, ob eine Familie hilfsbedürftig ist oder nicht, während das Kindeswohl vernachlässigt bleibt.(…)
http://www.jungewelt.de/2007/11-26/052.php
Wenn die Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe in den zurückliegenden Jahren systematisch zurückgefahren wurden, dann ist es wohl kaum verwunderlich, dass sich die Fälle von tödlicher Vernachlässigung häufen!
Zitat:
Mangelndes Geld bedeutet immer den Verlust von Möglichkeiten.
Leider verändert sich die Politik nicht in eine Richtung wie die dringend notwendige „zum Wohle des Kindes“! Das Einzige, was den Verantwortlichen immer wieder einfällt, das ist mehr Druck und Kontrolle auszuüben und die armen Familie zu diskriminieren. Gesetzliche Pflichtuntersuchungen kämen einem blinden Aktionismus näher als der Lösung des Problems.
Warum gucken die Leute nicht mal nach Skandinavien rüber?
Kaleika
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Alt 25.11.2007, 23:13   #3
angel6364
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Zitat:
Die Ausgaben für die Kinder- und Jugendhilfe wurden in den zurückliegenden Jahren systematisch zurückgefahren.
Ach? Und vorher leisteten die Jugendämter bessere Arbeit?

Vielleicht sollte man mal die selbstherrliche Arroganz der Jugendamtsmitarbeiter etwas kritischer betrachten? Die Möglichkeit, nahezu gottähnlich unkontrolliert über andere Leben zu bestimmen, trägt nicht unbedingt zur Charakterbildung bei.

Zitat:
Wie stehen diese Entwicklungen im Zusammenhang mit Hartz IV?

Ganz unmittelbar. Es ist festzustellen, daß mit der gewachsenen Anzahl von armen Familien auch das Risiko von Kindern, mißhandelt zu werden, gestiegen ist. Sämtliche Statistiken belegen dies zweifelsfrei.
Woher wusste ich, daß dieser Spruch kommt?
Zweifelsfrei behaupte ich nun, daß teure Eingangstüren besser vor Einblicken schützen als billige.
Mit den Geschehnissen dahinter haben sie aber nichts zu tun.

Viele Grüße,
angel
 
Alt 25.11.2007, 23:23   #4
Kaleika
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Ach? Und vorher leisteten die Jugendämter bessere Arbeit?
Jugendämter haben bestimmt nie wirklich gute Arbeit geleistet, allein schon weil ihre Rahmenbedingungen und die Finanzierung es nie hergaben.
Aber seit die Ökonomisierung des Neoliberalismus Einzug erhalten hat und die Profitmaximierung anstelle von Ethik an erster Stelle steht, seitdem nehmen - sicher nicht nur gefühlt - die Kindesmisshandlungen mit Todesfolge zu!
Kaleika
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Alt 25.11.2007, 23:28   #5
Catweazle
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Arm = kriminell.

Das ist die Gleichung in Deutschland.
 
Alt 25.11.2007, 23:47   #6
Kaleika
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Zitat von Catweazle Beitrag anzeigen
Arm = kriminell.

Das ist die Gleichung in Deutschland.
Ja, ab einer gewissen Armut, wenn es nicht mehr möglich ist Lebensnotwendiges ganz legal zu erwerben, weil kein Geld mehr da ist, um es zu erstehen, dann darf sich wirklich niemand mehr darüber wundern, wenn sich dies illegal geholt wird.
Erst kommt das Fressen und dann die Moral! Dabei wurde gemeinerweise der Mundraub abgeschafft, ganz so, als ob dies heute nicht mehr nötig wäre!
Wenn dann vielleicht mal bei den Besserverdienenden nach den staatlich geschützten Steuerschlupflöchern gefahndet würde, dann ließe sich dort viel mehr Geldmasse holen als bei den armen kleinen ALG II-Sündern.
Kaleika
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Alt 25.11.2007, 23:55   #7
Catweazle
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"Stiehlt ein Armer Brot, dann stehlen alle Armen."

"Arbeitet ein Hartz-IV-Empfänger schwarz, dann arbeiten alle schwarz."

"Läßt eine arbeitslose Mutter ihr Kind verhungern, dann machen das alle arbeitslosen Mütter."

Ich hasse diese Verallgemeinerung - nirgends ist dieses Denken so extrem ausgeprägt wie in Deutschland.
 
Alt 26.11.2007, 00:25   #8
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Liebe Tweety
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Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen
Jugendämter haben bestimmt nie wirklich gute Arbeit geleistet, allein schon weil ihre Rahmenbedingungen und die Finanzierung es nie hergaben.
Aber seit die Ökonomisierung des Neoliberalismus Einzug erhalten hat und die Profitmaximierung anstelle von Ethik an erster Stelle steht, seitdem nehmen - sicher nicht nur gefühlt - die Kindesmisshandlungen mit Todesfolge zu!
Kaleika
Kann man sehen will man will. Wenn ich so zurückdenke kenne ich einige Fehler die das Jugendamt macht, denn meine 3 Kinder kennen einige Kinder mit ihren Problemen, teilweise habe ich auch die Eltern dazu kennen gelernt. Ich musste so manchmal den Kopf schütteln und Frau Leyen hat keine Ahnung von den Problemen, denn die Mütter von denen ich sprechen kann und persönlich spreche die hatten mal ihre Arbeit und haben anbei immer ihre Kinder erziehen können und versorgen können. Ich gebe dir Recht. Die Fragen die den größeren Kindern gestellt werden, haben absolut nichts mehr mit Moral zu tun, denn ich kann doch nicht vor den Augen eines Kindes die eigene Mutter schlecht machen. Damit kamen die meisten Kinder nicht zu Recht. Die Probleme wurden dadurch mehr. Reih um haben auch die Mütter sich Hilfe gesucht.
Liebe Tweety ist offline  
Alt 26.11.2007, 00:32   #9
angel6364
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Zitat von Kaleika Beitrag anzeigen
Jugendämter haben bestimmt nie wirklich gute Arbeit geleistet, allein schon weil ihre Rahmenbedingungen und die Finanzierung es nie hergaben.
Aber seit die Ökonomisierung des Neoliberalismus Einzug erhalten hat und die Profitmaximierung anstelle von Ethik an erster Stelle steht, seitdem nehmen - sicher nicht nur gefühlt - die Kindesmisshandlungen mit Todesfolge zu!
Kaleika
Soeben aus dem Laufer Wochenblatt vom 30. Juni 1906 zusammengesucht (nur die Gewaltverbrechen):

Raubmord: 1
Verfehlungen "gegen die Sittlichkeit": 2 (Täter: Polizisten), 1 (Täter: Pfarrer)
Notzucht und Mord : 1 (erwachsene Frau), 1 (13jährig)
Mord: 1
Schwere Körperverletzung: 1
Hinrichtung eines Massenmörders (30 aufgefundene Leichen): 1
Kindesmißbrauch: 1 (fünfjährig)
Kindsmord: 1 (elfjährig), 2 (Baby)

Ich habe eine Faksimileausgabe dieser Zeitung. Lauf hatte damals 5000 Einwohner. Über die Möglichkeiten, Nachrichten aus aller Welt zu bekommen, wird man sich wohl keine übertriebenen Vorstellungen machen.
Das sind nur die Gewaltverbrechen, die in dieser einen Woche gemeldet wurden.

Es hat sich nicht wirklich viel geändert, oder?
Ebenso unverändert ist die unglaubliche Energie, mit der betuchte Familien "Interna" abschotten.
Gewalt, Kindesmißbrauch, Kindesmißhandlung ziehen sich durch alle Gesellschaftsschichten. Unterschiede gibt es nur in der Darstellung, überhaupt Kenntnis der Medien.

Cui bono? Wem nützt es, wenn in den Medien einmal mehr zu lesen ist, daß ein Hartzler sein Kind ermordet hat? Na?

Der Nachbar in der Villa fünf Straßen weiter hat möglicherweise schon einen Sohn beerdigt, Diagnose "plötzlicher Kindstod". Und die Tochter mißbraucht er. Nur wird das nie jemand erfahren, außer bestenfalls die Psychologen der mittlerweile erwachsenen, schwer gestörten Tochter. Die sind aber an die Schweigepflicht gebunden.

Hängt Euch nicht so sehr an die Medien, traut lieber Eurer eigenen Wahrnehmung und geht mit offenen Augen durch die Welt.

Seht Euch die Kiddies in den Designerklamotten genauer an. Findet Ihr die Mädchen, dürr wie Skelette? Fallen Euch die aggressiven Schläger auf?
(Tut mir leid, wenn ich hier Geschlechterklischees bediene, aber so ist es am häufigsten)
Von den Mädchen, von einer teuren Privatklinik zur anderen wandernd, werdet Ihr nie mehr hören.
Die Jungs erscheinen bestenfalls im Polizeibericht: der 17jährige..., Name geändert, schlug....

Bei "uns" würde stehen: der 17jährige..., Name geändert, schlug.... Die Familie lebt seit... von der Fürsorge, der Vater ist arbeitslos. Familienverhältnisse...

Peng. Schublade zu.


Nachtrag zur Zeitung von 1906, folgender Artikel:

In Hamburg ist es am Mittwoch zu großen Straßentumulten gekommen; die sich aus sozialdemokratischen Protestversammlungen gegen das neue Hamburger Wahlrecht entwickelten. Bei der Absperrung des Platzes vor dem Rathause nahmen mehrere hundert Personen Latten und Steine von einem Neubau und bombardierten die Polizei. 20 berittene Schutzleute attackierten, wobei verschiedene Demonstranten verletzt wurden. Die Attacke wurde einige Male wiederholt. Ein Ehepaar wurde niedergeritten und schwer verletzt. 2000 Arbeiter zogen vor das Haus des präsidierenden Bürgermeisters, der auf dem Balkon erschien und die Menge zur Ruhe ermahnte. Die Ausschreitungen wurden vom Mob hervorgerufen; die Arbeiter verhielten sich ruhig.


Willkommen in der Gegenwart, Vergangenheit!
Was haben wir uns doch weiterentwickelt, gell?

Viele Grüße,
angel
 
Alt 26.11.2007, 00:42   #10
Kaleika
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Gewalt gibt es leider immer und überall, durchaus auch in den so genannten höheren Schichten.
Dort kann sie natürlich besser kaschiert werden, keine Frage!
Aber mangelndes Geld bedeutet immer und überall den Verlust von Möglichkeiten!
Darum verändert Hartz IV die Gesellaschaft natürlich nur negativ!
Kaleika
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Alt 26.11.2007, 00:49   #11
angel6364
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Ich finde Hilfsbereitschaft jedweder Art, Menschlichkeit, Sozialkompetenz, Emphatie, Solidarität und Familiensinn aber eigentlich nur bei armen Menschen.

Wie läßt sich das nun mit der angeblich so gesteigerten Aggressivität untereinander vereinbaren???

Viele Grüße,
angel
 
Alt 26.11.2007, 06:46   #12
Irisanna->Emailproblem
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Irisanna
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen
Ich finde Hilfsbereitschaft jedweder Art, Menschlichkeit, Sozialkompetenz, Emphatie, Solidarität und Familiensinn aber eigentlich nur bei armen Menschen.

Wie läßt sich das nun mit der angeblich so gesteigerten Aggressivität untereinander vereinbaren???

Viele Grüße,
angel
Dem widerspreche ich vehement! Sich aufzuregen, dass alle "Armen" über einen Kamm geschert werden, ist eine Sache. Dann aber gleichzeitig alle "Nicht-Armen" über einen Kamm zu scheren, ist eine Doppelmoral, die ich unsinnig finde.
Natürlich und selbstverständlich gibt es auch unter den Wohlhabenden Menschen mit Menschlichkeit, Sozialkompetenz, Empathie, Solidarität und Familiensinn.

Bitte sich nicht über Verallgemeinerungen ärgern und dann selbst verallgemeinern! Das zeugt nicht von sozialer Kompetenz, denn soziale Kompetenz erfordert auch Selbstreflexion, um sich von Vorurteilen zu befreien.
__

Ein Verbrechen hört dadurch, dass es zum Gesetz erhoben wird, nicht auf, ein Verbrechen zu sein.
(Oskar Loerke, Tagebücher)
Irisanna ist offline  
Alt 26.11.2007, 09:09   #13
Tom_
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Zitat:
Dem widerspreche ich vehement! Sich aufzuregen, dass alle "Armen" über einen Kamm geschert werden, ist eine Sache. Dann aber gleichzeitig alle "Nicht-Armen" über einen Kamm zu scheren, ist eine Doppelmoral, die ich unsinnig finde.
Sie schert hier gar nichts, sondern gibt nur persönliche Erfahrungen wieder. Das sind ihre Erfahrungen, Deine können ganz anders sein. Soll sie lügen, damit ihre Aussage den Wünschen anderer Leser entspricht?
 
Alt 26.11.2007, 11:50   #14
andine
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Zitat von angel6364 Beitrag anzeigen

Woher wusste ich, daß dieser Spruch kommt?
Zweifelsfrei behaupte ich nun, daß teure Eingangstüren besser vor Einblicken schützen als billige.
Mit den Geschehnissen dahinter haben sie aber nichts zu tun.

Viele Grüße,
angel
Richtig und kann ich auch aus Erfahrung bestätigen.
 
Alt 26.11.2007, 12:55   #15
angel6364
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Zitat von Irisanna Beitrag anzeigen
Dem widerspreche ich vehement! Sich aufzuregen, dass alle "Armen" über einen Kamm geschert werden, ist eine Sache. Dann aber gleichzeitig alle "Nicht-Armen" über einen Kamm zu scheren, ist eine Doppelmoral, die ich unsinnig finde.
Natürlich und selbstverständlich gibt es auch unter den Wohlhabenden Menschen mit Menschlichkeit, Sozialkompetenz, Empathie, Solidarität und Familiensinn.

Bitte sich nicht über Verallgemeinerungen ärgern und dann selbst verallgemeinern! Das zeugt nicht von sozialer Kompetenz, denn soziale Kompetenz erfordert auch Selbstreflexion, um sich von Vorurteilen zu befreien.
Du hast Recht, das habe ich blöd formuliert.
So wie Du es aufgefasst hast, war es natürlich nicht gemeint.
Ich wollte sagen, ein gutes liebevolles Miteinander finde ich weitaus häufiger bei armen Menschen als bei reichen.
Ich kenne beide Welten, soweit man bei einer Person subjektiv "kennen" sagen kann.

Viele Grüße,
angel
 
 

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