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Alt 06.11.2007, 01:17   #1
Cementwut
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Böse Größter anzunehmender Unfall im Atommüll-Lager Asse bahnt sich an

Ich lese wohl nicht richtig - ja sind die denn Wahnsinnig?!
Zitat:
Weil nun laut einem bis heute geheim gehaltenen Gutachten die Sicherheit des Atommülllagers nur noch bis 2014 garantiert werden könne, will der Betreiber der Asse, das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF), das endgültige Absaufen des Atommülls ausgerechnet mit einer Flutung "kontrollieren".

Zitat:
Pressemitteilung vom 05.11.2007 | 12:55
ROBIN WOOD
Größter anzunehmender Unfall im Atommüll-Lager Asse

Remlingen und Hamburg, 05.11.2007

Das Atommülllager Asse II säuft ab. Atomgemeinde diskutiert ab Dienstag in Braunschweig über "sichere Endlagerung".

Heute haben AktivistInnen von ROBIN WOOD und dem Anti-Atom-Plenum Braunschweig auf dem Gelände des Atommülllagers ASSE II den Förderturm besetzt und dort ein 45 m² großes Banner mit der Aufschrift "Auslaufmodell ASSE" befestigt. Damit machen die AktivistInnen darauf aufmerksam, dass sich in der Asse der größte anzunehmende Unfall (GAU) der

Endlagerung von Atommüll anbahnt: Das Absaufen mit anschließender Freisetzung radioaktiver Stoffe in die Biosphäre.

Von 1967 bis 1978 ist in der Asse II bei Wolfenbüttel, knapp 20 Kilometer südöstlich von Braunschweig, nahezu der gesamte bis dahin angefallene schwach- und mittelradioaktive Atommüll Deutschlands "zu Forschungszwecken" vergraben worden. Heute befinden sich über 120.000 Gebinde Atommüll, darunter 102 Tonnen Uran, 87 Tonnen Thorium und 11,6 Kilo Plutonium in der Asse - Stoffe, die zu den giftigsten auf der ganzen Welt gehören und die zum Teil eine Halbwertszeit von bis zu einer Million Jahre haben.

Seit 1988 strömen täglich ca. 12.000 Liter Wasser in den Salzstock. Weil nun laut einem bis heute geheim gehaltenen Gutachten die Sicherheit des Atommülllagers nur noch bis 2014 garantiert werden könne, will der Betreiber der Asse, das GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit (GSF), das endgültige Absaufen des Atommülls ausgerechnet mit einer Flutung "kontrollieren". So soll der Salzstock stabilisiert und die Freisetzung der Radioaktivität verzögert werden. In diesem Konzept geht auch der Betreiber davon aus, dass es zu einer Freisetzung der radioaktiven Stoffe kommen wird. "Mit einem für Jahrtausende sicheren Einschluss der gefährlichen radioaktiven Abfälle hat diese Flickschusterei nichts mehr zu tun", sagt Thomas Erbe von ROBIN WOOD.
...
http://www.pressrelations.de/new/sta...0&profisuche=1
Zitat:
Förderturm besetzt
Umweltschützer protestieren in Asse gegen das Endlagerbergwerk

Von Reimar Paul

Protest am Förderturm: Der Widerstand nimmt zu
Foto: Thomas Erbe /Robin Wood

Atomkraftgegner haben am Montag den Förderturm auf dem Gelände des Atommüllendlagers Asse II bei Wolfenbüttel besetzt. Sie befestigten dort ein rund 45 Quadratmeter großes Transparent mit der Aufschrift »Auslaufmodell Asse«. »Wir wollen darauf aufmerksam machen, daß sich hier der größte anzunehmende Unfall anbahnt«, sagte der Energiereferent von Robin Wood, Dirk Seifert. Außer der Umweltorganisation beteiligten sich auch Mitglieder des Anti-Atom-Plenums Braunschweig an der Aktion.

In das Endlager Asse, in dem etwa 126000 Fässer mit Atommüll liegen, dringen täglich rund zwölf Kubikmeter Wasser ein. Wenn die Fässer rosten und die Radioaktivität ins Grundwasser gelangen, gibt es eine Katastrophe, befürchten Umweltschützer. Unter den eingelagerten Stoffen ist auch das hochgiftige Plutonium. Im Bergwerk Asse wurde früher Salz gefördert. Die Nachbarschächte Asse I und III mußten wegen Wassereinbrüchen aufgegeben werden.
...
http://www.jungewelt.de/2007/11-06/048.php
 
 

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anzunehmender, asse, atommuelllager, atommülllager, bahnt, groesster, größter, unfall

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