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Start > > > > -> oh oh - CDU: 600 Euro Bürgergeld für alle


 

 

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Alt 03.11.2007, 12:52   #1
Cementwut
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Standard oh oh - CDU: 600 Euro Bürgergeld für alle

Oh Oh
Zitat:
CDU: 600 Euro Bürgergeld für alle
Union plant auf Landesparteitag Debatte über soziales Sicherheitssystem
Von Stefan Schulz
Bild aus der Morgenpost

CDU-Generalsekretär Frank Henkel bereitet den Parteitag vor

Foto: picture-alliance/ZB

Neben der inneren Sicherheit legt die Berliner CDU jetzt ihre ganze Kraft auf die soziale Sicherheit in der Stadt. In drei Wochen beschäftigt sich der Landesparteitag der Union mit der Einführung eines solidarischen Bürgergelds. Damit will die CDU einen Beitrag zur Diskussion leisten und eine intensive Debatte entfachen, sagte CDU-Generalsekretär Frank Henkel dieser Zeitung.
...
Ideengeber: Ökonom Milton Friedman
Die Idee des Bürgergelds geht auf den US-Ökonomen Milton Friedman zurück. Auf seiner Idee basieren alle heutigen Vorschläge und Modelle zum Bürgergeld. Für die CDU hat Thüringens Ministerpräsident Althaus einen Plan vorgelegt. Danach soll jeder deutsche Staatsbürger 800 Euro Grundeinkommen erhalten. 200 Euro gehen sofort als Gesundheitsprämie in die Sozialkasse. 500 Euro bekommt man für jedes Kind. Ein Vorschlag ist nun, für jeden darüber hinaus hinzuverdienten Euro 50 Prozent Steuern zu zahlen.
...
http://www.morgenpost.de/content/200...in/930056.html
ein derart umgesetztes Modell ist für mich die reinste Horrorvorstellung
 
Alt 03.11.2007, 13:16   #2
Assi0815
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Assi0815
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Na also, es bewegt sich WAS.....*

Ich brauch Kohle für meine Existenz, alles ANDERE mach ich selbst!!
__

Wer wenig denkt, der irrt viel.
Leonardo Da Vinci.............................:icon_razz:

Es ist die Aufgabe der Opposition, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft.

(Jacques Chirac):icon_pause:
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Alt 03.11.2007, 13:19   #3
Debra
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Das ist totaler Horror.
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Alt 03.11.2007, 15:29   #4
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Borgi
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Demnach hätte dann ein Politiker nach heutigen Erkenntnissen 600 Euro Bürgergeld + 3500 Euro Diäten (50% von 7000) ein Einkommen von 4100 Euro netto. Und wer gute Politik macht, der braucht keine Leibwächter, oder muss diese dann aus eigener Tasche zahlen. Ich gehe aber mal davon aus, dass Politiker, Kirchenoberhäupter und Spitzenverdiener ausgenommen werden. Ein Herr Ackermann gibt bestimmt nicht die Hälfte seines Einkommens her, um 600 Euro Bürgergeld zu bekommen. Reiche werden dann auswandern, denn die haben das Land schon genügend geschröpft.

Im Winter nach Afrika oder Spanien und im Sommer in Deutschland unter einer Brücke oder auf einem alternativen Campingplatz (= Wohnanschrift). Da tun sich ne Menge Möglichkeiten auf. Wer allerdings zu krank ist zu arbeiten, oder auf die Millionen von offenen Arbeitsstellen im Lande nicht dass passende Profil hat, der sollte das Hungern lernen. Eine Schikane durch die ARGEn bleibt einem dann aber erspart. Für einen Euro Stundenlohn geht dann auch keiner mehr arbeiten.
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
Borgi ist offline  
Alt 03.11.2007, 17:06   #5
Diana
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Diana
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600 euro ...... die gehen schon fast für miete und strom drauf ...... wovon soll man dann leben?

Zitat:
500 Euro bekommt man für jedes Kind.
Was wenn man keine Kinder mehr im Hause hat? Oder zählt man da wer wieviel Kinder generell hat? Denn man wird ja nicht mit der Volljährigkeit der Kinder automatisch kinderlos.

Zitat:
... für jeden darüber hinaus hinzuverdienten Euro 50 Prozent Steuern zu zahlen.
Das heisst im Klartext die Hälfte geht an Vater Staat. Die was noch arbeiten gehen werden sich freuen (gerade die von der ZA), die was noch einigermassen gut verdienen noch mehr.
Die Motivation wird sinken (Motivation ist ja immer das was zwischen Daumen und Zeigefinger bei rum kommt), das Lohnniveau sinkt versteckt auch gleich mit.

Zitat:
Experten schätzen, dass dieses System im schlimmsten Fall für die öffentliche Hand kostenneutral ist, unter realistischen Angaben könnte das solidarische Bürgergeld zu einem Plus von 46 Milliarden Euro führen.
Aha .... zu einem Plus von 46 Milliarden Euro führen. ...... darum gehts wohl und was solidarisches kann ich an dem Bürgergeld auch nicht finden, oder seh ich das falsch

Zitat:
Aber der Anreiz zur Arbeit wird deutlich höher, das gilt auch für Ältere.
Das klingt auch fast so als hätten die Leute keine Lust zum arbeiten und man müsste es ihnen auf die Art wieder schmackhaft machen.
Keine Rede davon wo sie arbeiten sollen ...... von fehlenden Arbeitsplätzen oder gar welche schaffen zu wollen ist keine Rede. Wobei das ja eh nur die AG können, die Politik kann nur die Rahmenbedingungen geben, das tun sie auch ...... schön reichlich im Sinne der AG und Wirtschaft.

Nur noch zum
__

Der Hund ist Dir im Sturme treu - der Mensch nicht mal im Winde.
Diana ist offline  
Alt 03.11.2007, 18:57   #6
Debra
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Zitat von Borgi Beitrag anzeigen

Im Winter nach Afrika oder Spanien und im Sommer in Deutschland unter einer Brücke oder auf einem alternativen Campingplatz (= Wohnanschrift). Da tun sich ne Menge Möglichkeiten auf. Wer allerdings zu krank ist zu arbeiten, oder auf die Millionen von offenen Arbeitsstellen im Lande nicht dass passende Profil hat, der sollte das Hungern lernen. Eine Schikane durch die ARGEn bleibt einem dann aber erspart. Für einen Euro Stundenlohn geht dann auch keiner mehr arbeiten.
Ja, vielleicht kann man damit in irgendwo in Afrika überleben. Oder Thailand oder Bali. Wenn man hier im Land bleibt, muss man lernen zu hungern, das ist klar. Wenigstens darf man ohne Schikane durch die ARGE verhungern, was Andre in Speyer nicht vergönnt war.
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Alt 03.11.2007, 21:04   #7
zebulon
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Ja, ich weiss, die Diskussion um den Sinn eines Bürgergeldes nach Althaus'scher Prängung hatten wir schon mal.

Das hat vor und Nachteile. Wenn man hier nochmal sachlich darüber diskutieren will, würde ich vorschlagen, dass man diese zuerst auflistet. Sonst führt das zu nix.
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 04.11.2007, 00:26   #8
Jenie
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Jenie
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tssssssss jetzt hauts mich aber von den socken... oder auch nicht...

gestern schrieb ich noch bin mal gespannt was die cdu jetzt so sagt nachdem spd der böse wolf ist usw....

entweder werden wir hier mal wieder kräftig verarscht...
oder wir bekommen dann die kompromisslösung daraus ........

oder sie haben jetzt wirklich globalisierungsängste........

oooooooodddeeeeeeeeeeeerrrrrrrrr:

sie geben uns eine dicke tüte zucker worauf das volk dankbar ist und sich nicht mehr gegen die machenschaften wehrt und walten lässt.......
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
Jenie ist offline  
Alt 04.11.2007, 13:13   #9
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maniac
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600eur/mon?!? Bürgergeld...

einfach lächerlich...

damit kommt so ziemlich niemand aus der in ner größeren Stadt wohnt.
Allein die Mieten fressen einen großen Teil auf.

ab 1000,-€ pro Monat (+automatische Anpassung an der Inflation) kann man von einer ausreichend hohen Absicherung sprechen...
maniac ist offline  
Alt 04.11.2007, 13:35   #10
Hutter
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Hutter
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Standard Eine wirklich durchdachte Idee!

Juchhu! 600€ ... und was darüber hinausgeht, kann ich zur Hälfte an den Staat abgeben. Wie geil ist das denn?

Da sieht's dann für die Tourismus-Industrie beispielsweise düster aus. Mag ja sein, daß man sich mit Hartz-IV keinen Urlaub leisten kann, aber hier am Roten Meer in Ägypten (liebe Grüße nach Deutschland!) sind nahezu sämtliche Hotelbetten belegt. Da werden sich die Franzosen, Russen, Engländer und Holländer aber freuen, wenn die Deutschen künftig daheim bleiben müssen, weil sie kein Geld mehr zum Reisen haben.

Die Automobilindustrie kann einpacken, die Bauunternehmen ebenso, der Handel kann wieder von 9 - 18 Uhr öffnen... Das ist ja sooo eine tolle Idee. Danke, CDU. Da kann ich gleich die DKP wählen.
Hutter ist offline  
Alt 04.11.2007, 21:00   #11
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Borgi schrieb:Ein Herr Ackermann gibt bestimmt nicht die Hälfte seines Einkommens her, um 600 Euro Bürgergeld zu bekommen.

Er gibt doch jetzt schon seit Jahrzenten die Hälfte seines Einkommens, ohne das er zusätzlich 600 Euro Bürgergeld bekommt.

Borgi schrieb: Reiche werden dann auswandern, denn die haben das Land schon genügend geschröpft.

Warum sollten denn dann die Reichen auswandern? Weil sie 600 Euro Bürgergeld zusätzlich bekommen und zukünftig nicht mehr ihre Krankenversicherung bezahlen brauchen?

Diana schrieb:600 euro ...... die gehen schon fast für miete und strom drauf ...... wovon soll man dann leben?

Vom arbeiten, wie es jetzt schon 40 Millionen Erwerbstätige machen?

Diana schrieb:Was wenn man keine Kinder mehr im Hause hat? Oder zählt man da wer wieviel Kinder generell hat? Denn man wird ja nicht mit der Volljährigkeit der Kinder automatisch kinderlos.

Die sind dann volljährig und bekommen selbst 600 Euro BG. Du wolltest das Kindergeld doch nicht für Dich haben, oder?

Debra schrieb:Das ist totaler Horror.

Wie bitte? Es ist der totale Horror, für nix tun Geld vom Staat geschenkt zu bekommen plus kostenslos Krankenversichert zu sein?

Und was ist mit der guten Nachricht?

Die Leute von der AfA und ARGE plus Beschäftigungsfirmen, die Euch so geqällt haben, sind dann ebenfalls arbeitslos!

Dafür zahle ich gerne 50 % von meinem Einkommen über 600 Euro! 600 Euro Bürgergeld + (1600 brutto-800 Steuern) = 1400 Euro netto!
Jetzt bekomme ich weniger und natürlich würde es mich ärgern, wenn der Assi von um die Ecke, der seit der Wende nicht mehr gearbeitet hat, mit seiner Frau und ihren 4 Kindern, die trotz Kindergeld nur in Lumpen rumrennen, zukünftig mit 3200 Euro rumrennt und sich einen gebrauchten Merzedes kauft, während ich mit meinem alten Ford zur Arbeit fahre. Am Kiosk, wo er morgens immer sein Bier trinkt, wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre , steht er dann mit der Wiskeyflasche und grinst mich blöde an!
Das nenne ich Horror!
 
Alt 04.11.2007, 22:15   #12
schmetterling123
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schmetterling123
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Standard Pro Bürgergeld

Also erstens glaube ich sowieso nicht, dass das Bürgergeld so schnell eingeführt wird.

Falls doch, ich wäre dafür. Ich verstehe die ganze Aufregung hier nicht so richtig - über Hartz 4 kann man sich zurecht aufregen - mir fehlen jedoch oft die Alternativvorschläge und ein Steuersatz für alle würde ich schon mal gerechter finden, wie es jetzt ist.

Ich kann die Argumentation nicht nachvollziehen, dass man dann in einer großen Stadt keine Miete mehr bezahlen kann - das geht doch jetzt mit Alg2 auch nicht.

Zudem finde ich das dieses System vom Geld her doch eigentlich genauso den gleichen Existenzminiumwert hat wie das jetztige nur mit den erheblichen Vorteil ich bin nach wie vor krankenversichert und ich kann eine Ausbildung machen, wenn mir danach ist (kein Amt steckt mich in sinnlose Maßnahmen....) und ich habe Ruhe vom Amt.

Natürlich wird die Arbeitssuche genauso schwer wie jetzt sein, nur wer eine hat, keine Diskussion über 400 Euro Job, und ob eine Ein-Euro Maßnahme sinnvoller ist ect - ich glaube allerdings das ist das Problem, soviele stöhnen auf, weil man selbstverantwortlich handeln müsste, und aufeinmal wenn man etwas zum meckern hätte, müßte man sagen: schei*se, ich habe eine Fehlentscheidung getroffen, und ich bin selbst daran Schuld.......

Und weil ich gerne meine Selbstverantwortung zurück will und ich an Freiheit glaube, bin ich für dieses Bürgergeld - aber wie immer: Freiheit geht halt nicht ohne Verantwortung
schmetterling123 ist offline  
Alt 04.11.2007, 22:17   #13
Tom_
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Zitat:
Diana schrieb:600 euro ...... die gehen schon fast für miete und strom drauf ...... wovon soll man dann leben?

Vom arbeiten, wie es jetzt schon 40 Millionen Erwerbstätige machen?
Auch daran gedacht, daß es auch viele Kranke gibt, die auf Rente warten und auch nicht mehr als diese 600 Euro bekommen würden? Die können sich meist nichts dazu verdienen.
 
Alt 04.11.2007, 22:36   #14
Hoby123->Emailproblem
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Hoby123
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aufgemerkt schrieb:
Borgi schrieb:Ein Herr Ackermann gibt bestimmt nicht die Hälfte seines Einkommens her, um 600 Euro Bürgergeld zu bekommen.

Er gibt doch jetzt schon seit Jahrzenten die Hälfte seines Einkommens, ohne das er zusätzlich 600 Euro Bürgergeld bekommt.

hoby123 schreibt: Ach

aufgemerkt schrieb:
Borgi schrieb: Reiche werden dann auswandern, denn die haben das Land schon genügend geschröpft.

Warum sollten denn dann die Reichen auswandern? Weil sie 600 Euro Bürgergeld zusätzlich bekommen und zukünftig nicht mehr ihre Krankenversicherung bezahlen brauchen?

hoby123 schreibt: Was soll man dazu sagen? Es ist auf jeden Fall sicher das jeder "Reiche" mag er noch so viel besitzen alles mitnehmen würde was er in die Finger bekommen könnte.

aufgemerkt schrieb:
Diana schrieb:600 euro ...... die gehen schon fast für miete und strom drauf ...... wovon soll man dann leben?

Vom arbeiten, wie es jetzt schon 40 Millionen Erwerbstätige machen?

hoby123 schreibt: Diese Antwort setzt sich von der Qualität her wenigstens nicht von den anderen ab.

aufgemerkt schrieb:

Diana schrieb:Was wenn man keine Kinder mehr im Hause hat? Oder zählt man da wer wieviel Kinder generell hat? Denn man wird ja nicht mit der Volljährigkeit der Kinder automatisch kinderlos.

Die sind dann volljährig und bekommen selbst 600 Euro BG. Du wolltest das Kindergeld doch nicht für Dich haben, oder?

hoby123 schreibt: Du lässt dich doch nicht durch Vorurteile leiten, oder?

aufgemerkt schrieb:
Debra schrieb:Das ist totaler Horror.

Wie bitte? Es ist der totale Horror, für nix tun Geld vom Staat geschenkt zu bekommen plus kostenslos Krankenversichert zu sein?

hoby123 schreibt: Für mich ist der totale Horror wenn Menschen ohne sich über ein Thema auch nur im geringsten informiert zu haben wie Papageien Stammtischparolen nachplappern.

aufgemerkt schrieb:
Und was ist mit der guten Nachricht?
Die Leute von der AfA und ARGE plus Beschäftigungsfirmen, die Euch so geqällt haben, sind dann ebenfalls arbeitslos!

hoby123 schreibt: Was für eine Analyse. Da zeigt sich der Weitblick und die Fähigkeit eines Freizeitsoziologen das wesentliche zu erfassen.

aufgemerkt schrieb:
Dafür zahle ich gerne 50 % von meinem Einkommen über 600 Euro! 600 Euro Bürgergeld + (1600 brutto-800 Steuern) = 1400 Euro netto!
Jetzt bekomme ich weniger und natürlich würde es mich ärgern, wenn der Assi von um die Ecke, der seit der Wende nicht mehr gearbeitet hat, mit seiner Frau und ihren 4 Kindern, die trotz Kindergeld nur in Lumpen rumrennen, zukünftig mit 3200 Euro rumrennt und sich einen gebrauchten Merzedes kauft, während ich mit meinem alten Ford zur Arbeit fahre. Am Kiosk, wo er morgens immer sein Bier trinkt, wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre , steht er dann mit der Wiskeyflasche und grinst mich blöde an!
Das nenne ich Horror!

hoby123 schreibt: Du hast dich verschrieben. Es muß heißen " Das was ich schreibe ist der Horror". Was sagt denn Wikipedia zu Begriffen die du so "geistreich" einfließen lässt?

z.B.: Assi als Abkürzung für Asozial.

Der Ausdruck „Asoziale“ war hauptsächlich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts eine politisch genutzte Sammelbezeichnung für als minderwertig eingeschätzte Menschen aus der sozialen Unterschicht. Als „Asoziale“ wurden (und werden teilweise bis heute) insbesondere Bettler, Landstreicher, Obdachlose, Prostituierte, Zuhälter, Fürsorgeempfänger, Suchtkranke (z. B. Alkoholiker), deklassierte Unterschichtsfamilien (von den Nazis als „asoziale Großfamilien“ bezeichnet), Homosexuelle, Zigeuner und andere Unangepasste (z. B. Swingjugend) bezeichnet. In den Konzentrationslagern wurden sie mit einem schwarzen Winkel gekennzeichnet.(Quelle.Wikipedia)


Mfg
hoby123
Hoby123 ist offline  
Alt 04.11.2007, 22:47   #15
burki
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burki
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Hi,
nur kurz: Der "Vorschlag" lässt doch nur Fragen offen, wie z.B.:
- 200 EUR KV wird nie und nimmer kostendeckend sein
- pauschal (egal wo man lebt) 600 EUR unterschreiten das Existenzminimum je nach Region deutlichst
- 50% Steuern sind nicht mit 50% Abgaben gleichzusetzen (ich zahle z.B. momentan etwa 25% Lohnsteuer, habe aber natürlich deutlich höhere - knapp 50% - Abgaben)
- eine pauschale Abgabe ist keineswegs sozial gerecht, vorallem wenn sonst jegliche (wer glaubt schon daran) "Vergünstigungen" gestrichen werden.

Dass das Hartz IV-"Modell" weg muss steht (zumindest für mich) ausser Frage, doch der Druck jegliche Arbeit anzunehmen, würde durch solch ein "Bürgergeld" nochmals deutlichst zunehmen, egal mit welchen voraussetzungen (z.B. Krankeit) man daherkommt.
Somit hätte man einen noch ausgeprägteren Neoliberalismus als heute...
Gruss
burki
burki ist offline  
Alt 05.11.2007, 00:34   #16
Diana
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Diana
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Zitat:
aufgemerkt schrieb:
Dafür zahle ich gerne 50 % von meinem Einkommen über 600 Euro! 600 Euro Bürgergeld + (1600 brutto-800 Steuern) = 1400 Euro netto!
Jetzt bekomme ich weniger und natürlich würde es mich ärgern, wenn der Assi von um die Ecke, der seit der Wende nicht mehr gearbeitet hat, mit seiner Frau und ihren 4 Kindern, die trotz Kindergeld nur in Lumpen rumrennen, zukünftig mit 3200 Euro rumrennt und sich einen gebrauchten Merzedes kauft, während ich mit meinem alten Ford zur Arbeit fahre. Am Kiosk, wo er morgens immer sein Bier trinkt, wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre , steht er dann mit der Wiskeyflasche und grinst mich blöde an!
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Bis das Bürgergeld durch ist (wenn es denn so kommen sollte) ist Dein Job vielleicht schon weg. So was geht heutzutage schneller als man gucken kann.

Ich weiss jetzt zwar nicht was das mit der Wende zu tun hat ........ aber eigentlich ja egal. Aber arbeitslose gab es auch schon vor der Wende.

Zitat:
aufgemerkt schrieb:
Diana schrieb:600 euro ...... die gehen schon fast für miete und strom drauf ...... wovon soll man dann leben?

Vom arbeiten, wie es jetzt schon 40 Millionen Erwerbstätige machen?
Stell Dir mal vor das habe ich all die Jahre gemacht. Du denkst doch nicht etwa dass jeder Ossi nach der Wende arbeitslos wurde und das auch blieb?

Meinst Du wirklich es gibt noch Arbeitsplätze in Hülle & Fülle, welche die auch vernünftig entlohnt werden, wo es kein Problem ist gesundheitliche Einschränkungen zu haben? Wenn ja, dann nenn sie doch einfach ..... aber bitte nicht ZA oder 1 Euro Job. Vernünftig leben sollte man von seinem Verdienst schon können .... sonst macht die beste Arbeit irgendwann keinen Spass und Sinn mehr.

@ aufgemerkt

Das ist nicht böse gemeint aber Deine Antwort finde ich zum Teil nicht objektiv und sehr über den Kamm geschoren.
__

Der Hund ist Dir im Sturme treu - der Mensch nicht mal im Winde.
Diana ist offline  
Alt 05.11.2007, 00:56   #17
angel6364
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Zitat von aufgemerkt Beitrag anzeigen
Vom arbeiten, wie es jetzt schon 40 Millionen Erwerbstätige machen?
Es gibt also Deiner Meinung nach für jeden passende Arbeit, ja?

Zitat:
Jetzt bekomme ich weniger und natürlich würde es mich ärgern, wenn der Assi von um die Ecke, der seit der Wende nicht mehr gearbeitet hat, mit seiner Frau und ihren 4 Kindern, die trotz Kindergeld nur in Lumpen rumrennen, zukünftig mit 3200 Euro rumrennt und sich einen gebrauchten Merzedes kauft, während ich mit meinem alten Ford zur Arbeit fahre. Am Kiosk, wo er morgens immer sein Bier trinkt, wenn ich mit dem Auto zur Arbeit fahre , steht er dann mit der Wiskeyflasche und grinst mich blöde an!
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Das ist unter aller S...
Tut mir leid, da fällt mir nichts Netteres ein.

Zwei Fragen möchte ich Dir aber noch stellen: Warum schreibst Du hier? Was erhoffst Du Dir davon oder was möchtest Du damit erreichen?

angel
 
Alt 05.11.2007, 01:54   #18
Patenbrigade
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Für mich wäre dieses Althaus-Bürgergeld ein Traum. Allein der Bürokratieabbau rechtfertigt es. Kein Amts-Dschungel mehr. BAFÖG, Alg I, ALG II, Wohngeld, Kindergeld, Kindergeldzuschlag, Elterngeld und die ganzen Formulare, Überprüfungen, Schikanen fallen weg. Die Steuererklärung passt auf einen Bierdeckel. Sozialrichter kriegen lange Weile. Steuerbeamte drehen Däumchen.

Zur Zeit gibt es 155 Sozialleistungen, die von 37 Stellen ausgegeben werden. Bei einigen Leistungen geht mehr Kohle in die Bürokratie als bei den Bürgern ankommt.
Das Bürgergeld wäre die mit Abstand größte Entbürokratisierung in der Geschichte der Bundesrepublik.

Los! Her damit!

Eines macht mich allerdings verdammt nachdenklich:
Das ELO-Forum braucht dann keiner mehr.

Wer mal rechnen will:

http://www.buergergeldrechner.de/
 
Alt 05.11.2007, 02:15   #19
Martin Behrsing
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Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Für mich wäre dieses Althaus-Bürgergeld ein Traum. Allein der Bürokratieabbau rechtfertigt es. Kein Amts-Dschungel mehr. BAFÖG, Alg I, ALG II, Wohngeld, Kindergeld, Kindergeldzuschlag, Elterngeld und die ganzen Formulare, Überprüfungen, Schikanen fallen weg. Die Steuererklärung passt auf einen Bierdeckel. Sozialrichter kriegen lange Weile. Steuerbeamte drehen Däumchen.

Zur Zeit gibt es 155 Sozialleistungen, die von 37 Stellen ausgegeben werden. Bei einigen Leistungen geht mehr Kohle in die Bürokratie als bei den Bürgern ankommt.
Das Bürgergeld wäre die mit Abstand größte Entbürokratisierung in der Geschichte der Bundesrepublik.

Los! Her damit!

Eines macht mich allerdings verdammt nachdenklich:
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Wer mal rechnen will:

http://www.buergergeldrechner.de/
ich glaube Du bist im falschem Film. Oder kommst Du gerade von einer INSM-Veranstaltung???
Wir können dann ja auch dirket alle Sozialversicherungen abschaffen und die Wirtschaft beteiligt sich an nihts mehr - darf aber im Gegenzug alle Infrasstrukturen benutzen und die Umwelt auf Kosten der Mitbürger belasten bis zum geht nicht mehr. 600 Euro reichen ja dann für die uneffektive Ware: Arbeitskraft.
Dies wäre doch so richtig im Sinne von Straubhaar, Götz Werner und Diesen Pro. Werner (un)- Sinn. Kapital wird angeblich als Sozial berzeichnet.
__

Gruß aus dem Rheinland

Martin

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Martin Behrsing ist offline  
Alt 05.11.2007, 03:23   #20
Patenbrigade
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Für mich ist das der richtige Film. Meine Familie (3 Leute) hätten 1500 Euro zur Verfügung. Die Krankenversicherung wäre schon bezahlt. Schon das ist vollkommen neu für Selbstständige. Für mich nach 16 Jahren Selbstständigkeit (in 2 Jahren nach der Elternzeit gehts weiter) ein Traum. Kein Amt schikaniert mich, weil ich ergänzendes ALG II beziehe. Kein Amt versucht mich aus meinem Beruf zu drängen.

Ich hätte einen Grundstock und könnte zum allerersten Mal vollkommen frei entscheiden, ob ich 100, 200, 300, 500 oder auch gar nichts dazu verdiene. Bisher lohnt es sich ja nur zu arbeiten, wenn man auf Hartz-IV Niveau mit ergänzenden ALG II liegt oder wenn man richtig viel Kohle macht, um seine Krankenversicherung bezahlen zu können.
Ein Dazwischen gibt es nicht.


Allein die Psyche, das Unbedingt Arbeiten Müssen fällt weg. Das gilt für mich wie für meine Frau.

Viele heutige Hartz-IV Empfänger würden auch profitieren. Das Arbeiten lohnt sich wieder. Statt 20 bzw. 10 Prozent gehen 50 Prozent in die eigene Tasche.
 
Alt 05.11.2007, 09:28   #21
Assi0815
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Zitat von Patenbrigade Beitrag anzeigen
Für mich ist das der richtige Film. Meine Familie (3 Leute) hätten 1500 Euro zur Verfügung. Die Krankenversicherung wäre schon bezahlt. Schon das ist vollkommen neu für Selbstständige. Für mich nach 16 Jahren Selbstständigkeit (in 2 Jahren nach der Elternzeit gehts weiter) ein Traum. Kein Amt schikaniert mich, weil ich ergänzendes ALG II beziehe. Kein Amt versucht mich aus meinem Beruf zu drängen.

Ich hätte einen Grundstock und könnte zum allerersten Mal vollkommen frei entscheiden, ob ich 100, 200, 300, 500 oder auch gar nichts dazu verdiene. Bisher lohnt es sich ja nur zu arbeiten, wenn man auf Hartz-IV Niveau mit ergänzenden ALG II liegt oder wenn man richtig viel Kohle macht, um seine Krankenversicherung bezahlen zu können.
Ein Dazwischen gibt es nicht.


Allein die Psyche, das Unbedingt Arbeiten Müssen fällt weg. Das gilt für mich wie für meine Frau.

Viele heutige Hartz-IV Empfänger würden auch profitieren. Das Arbeiten lohnt sich wieder. Statt 20 bzw. 10 Prozent gehen 50 Prozent in die eigene Tasche.

NUR, der kleinkariert-denkende Deutsche wird das erst in 100 Jahren ticken.
Hier redet man sich lieber unterqualifizierte Arbeitsplätze bei; HAUPTSACHE, man HAT Arbeit, egal wie die aussieht, wie hoch die Gage ist usw.

Der Deutsche lässt sich gerne Führen UND drangsalieren (kennen wir ja aus der Historie) und deligiert sein Schicksal gerne an Andere und gut is.....*!

Ich brauche KEINE !Arbeit!, ich brauche für mich eine sinnvolle Beschäftigung, wo ich die Parameter setze UND NICHT Andere.....PUNKT*
__

Wer wenig denkt, der irrt viel.
Leonardo Da Vinci.............................:icon_razz:

Es ist die Aufgabe der Opposition, die Regierung abzuschminken, während die Vorstellung noch läuft.

(Jacques Chirac):icon_pause:
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Alt 05.11.2007, 09:29   #22
Jenie
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Die radikale Vereinfachung der öffentlichen Verwaltung macht zahlreiche Behörden überflüssig und bedeutet den Wegfall von tausenden Arbeitsplätzen im Staatsdienst. Damit fallen Kosten weg, aber auch Steuerzahler, die bisher einen Teil dieser Kosten als Steuern wieder an den Staat zurück gezahlt haben. Die Frage sei, ob die Wirtschaft diese neuen Arbeitslosen beschäftigen kann.

Bedingungsloses Grundeinkommen [Bearbeiten]

Das Bedingungslose Grundeinkommen erhält dem Konzept nach jeder Bürger unabhängig von Bedürftigkeit und Arbeitsbereitschaft. Es gibt verschiedene Modelle, hierzu zählenBei dem im Oktober 2007 von Bündnis 90/Die Grünen in Baden-Württemberg beschlossenen "bedingungslosen Grundeinkommen" handelt es sich um Gegensatz zu den drei genannten Modellen um eine negative Einkommensteuer, die wie im Vorschlag von Milton Friedman bedingungslos (ohne Prüfung von Bedürftigkeit oder Arbeitsbereitschaft) ausgezahlt wird. Grund- und Kinderfreibeträge entfallen, das Kindergeld wird durch eine negative Einkommensteuer für Kinder ersetzt.
__

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Alt 05.11.2007, 09:50   #23
morpheus7771
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Zitat von Jenie Beitrag anzeigen
Die Frage sei, ob die Wirtschaft diese neuen Arbeitslosen beschäftigen kann.
Die Frage ist doch eher, kann der Mensch sich auch selbst beschäftigen?

Wenn ich das immer höre... Die Wirtschaft.
Was hat die Wirtschaft bisher für "uns" getan,
außer in Angst und Schrecken zu halten?

NICHTS!


@CDU,
das kann ja wohl nur ein Witz sein!
Wie sollen Bürger von dieser Summe existieren können?


Ach - ja...
Sie sollen ja arbeiten gehen, die kleinen Menschen.
Das macht Ihr großen uns ja auch so prächtig vor...
Wöchentlich in den Klatsch Blättern der Frauen nachzulesen,
was die Erben sowie Großindustriellen so treiben...
Heute Monaco morgen Dubai... Und wir sollen für 3,50 EUR arbeiten?

Und die Hochglanz Zeitschrift hält für uns kleinen Bürger alles fest.

Klar, wenn das alles so weiter gehen soll, dann werden wir bald
10 Mio. Kofferträger
20 Mio Kaffee Verkäufer (1 Kaffee für 1,50 EUR) und
30 Mio neue Sicherheitskräfte haben.
Ach und das Militär braucht ja gewiss bei Eurer Panikmache auch noch ca. 40 Mio neue Soldaten.


Denk ich an Deutschland in der Nacht so bin ich um den Schlaf gebracht...
Ich hoffe nur, das das Volk sich nicht täuschen lässt und dem "falschen" bGe zustimmen wird, sollte es mal zur Abstimmung kommen.

Es kann nur ein bGe in Höhe von mindestens 1.200+ EUR ein Kultursicherndes Einkommen darstellen.
Da es über den Konsum refinanziert wird, gibt es keine Schmarotzer mehr.

bGe 1.200+ =
* gesicherte Rente,
* gesicherter Grundlohn,
* gesicherte Menschenwürde,
* gesicherte Zukunft usw.

Hartz4 ist das genaue GEGENTEIL.

In diesem Sinne
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Alt 05.11.2007, 10:02   #24
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genau das beffürchte ich kommen.....

wenn ich sowas lese dann möchte ich nicht wissen wie sehr sie mit ihrer Machtstrategie schon gewonnen haben um genau dieses Ziel zu erreichen!!!

Für mich ist das der richtige Film. Meine Familie (3 Leute) hätten 1500 Euro zur Verfügung. Die Krankenversicherung wäre schon bezahlt. Schon das ist vollkommen neu für Selbstständige. Für mich nach 16 Jahren Selbstständigkeit (in 2 Jahren nach der Elternzeit gehts weiter) ein Traum. Kein Amt schikaniert mich, weil ich ergänzendes ALG II beziehe. Kein Amt versucht mich aus meinem Beruf zu drängen.

Ich hätte einen Grundstock und könnte zum allerersten Mal vollkommen frei entscheiden, ob ich 100, 200, 300, 500 oder auch gar nichts dazu verdiene. Bisher lohnt es sich ja nur zu arbeiten, wenn man auf Hartz-IV Niveau mit ergänzenden ALG II liegt oder wenn man richtig viel Kohle macht, um seine Krankenversicherung bezahlen zu können.
Ein Dazwischen gibt es nicht.


Allein die Psyche, das Unbedingt Arbeiten Müssen fällt weg. Das gilt für mich wie für meine Frau.

Viele heutige Hartz-IV Empfänger würden auch profitieren. Das Arbeiten lohnt sich wieder. Statt 20 bzw. 10 Prozent gehen 50 Prozent in die eigene Tasche.


wie war das noch mit der Macht und diktaturstrategie der Frosch wird langsam gekocht???????

Man nehme ihnen ihre Grundbedürfnisse weg,
verbreite angst und schrecken
Und der sklave wird seinem Herren für ein Stück Brot die füsse küssen......

während Herr sich im speck badet!

Meine Güte leuts schaltet euer Hirn mit selbstständigem Denken wieder ein!
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Alt 05.11.2007, 11:42   #25
Patenbrigade
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Zitat von Assi0815 Beitrag anzeigen
NUR, der kleinkariert-denkende Deutsche wird das erst in 100 Jahren ticken.
Hier redet man sich lieber unterqualifizierte Arbeitsplätze bei; HAUPTSACHE, man HAT Arbeit, egal wie die aussieht, wie hoch die Gage ist usw.

Der Deutsche lässt sich gerne Führen UND drangsalieren (kennen wir ja aus der Historie) und deligiert sein Schicksal gerne an Andere und gut is.....*!

Ich brauche KEINE !Arbeit!, ich brauche für mich eine sinnvolle Beschäftigung, wo ich die Parameter setze UND NICHT Andere.....PUNKT*
Genau!
Es ist falsch auf den Staat oder auf die Wirtschaft zu warten. Ich habe keine Lust mich führen zu lassen. Das habe ich in der DeDeRe genug gehabt - zwangsweise.
Ich habe weder Bock auf einen festen Arbeitsplatz, noch habe ich Lust nur zu Hause zu sitzen. Ich möchte selbst entscheiden, wann, wo und wieviel ich arbeite.


Und wer hier horrende Summen erwartet, dem sei gesagt, das Bürgergeld darf nicht über eine Grundsicherung hinaus gehen. Der Anreiz zu arbeiten muss bleiben und alles muss bezahlbar sein.
Es geht hier nicht um Vollkaskomentalität (Staat mach mal). Es geht um die verfassungsrechtliche Grundsicherung.
 
 

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