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Alt 01.11.2007, 14:26   #1
ich nu wieder
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Standard Statistik: Der Trick mit den Arbeitslosen

Jubelstimmung am Arbeitsmarkt, nur noch 3,5 Millionen Menschen ohne Job. Doch langsam: In der offiziellen Statistik werden viele Personen nicht berücksichtigt - und eigentlich gibt es rund 1,4 Millionen Arbeitslose mehr. Eine echte Bilanz.

weiterlesen...

http://www.stern.de/wirtschaft/arbei...en/601494.html
 
Alt 01.11.2007, 16:05   #2
Fleet
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Standard Zwei Welten - zwei Betrachtungsweisen

Wenn ich unten angefügte Kommentare zu diesem Stern Artikel betrachte, frag ich mich, warum empfinde ich das anders?

Zitat:
Leser-Kommentare (9) zu diesem Artikel
CeeTo (1.11.2007, 15:51 Uhr)
-.-
Mannomann.
Ist es wirklich nötig in allem nur das schlechteste zu sehen? Vor ein paar Jahren kamen mal eben 2mio Arbeitslose in folge der Hartz Gesetze dazu. Natürlich, das ist alles eine Betrachtung der Statistik.
Aber ist das der Punkt? Fakt ist in Deutschland geht die Arbeitslosigkeit zurück. Außerdem geht es der Wirtschaft besser. Sowas hat auch viel mit Psychologie zu tun.
Ich war froh endlich positive Dinge zu lesen. Jetzt fängt man wieder an daran rumzurütteln.
Das ist mal ein Punkt den wir uns von den Amerikanern abgucken können. Positiv denken!
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datenbaer (1.11.2007, 15:44 Uhr)
Deutschland einig Jammerland
Deutschland jammert und alle stimmen fröhlich drauf ein. Ein-Euro-Jobber, Weiterbildungen - alles ein Thema mit fünfzig Meter langem Bart. Daß man so manchen Weitergebildeten anschließend besser unterkriegt in der Arbeitswelt, ist nur so eine dumme Randerscheinung. Und daß diejenigen, die gar nichts bekommen, eine Minderheit sind, das ist auch egal - man drehte einfach die Verhältnisse um und schon sind wir offenbar das Land der armen Schlucker.
Es gibt keinen Platz auf dieser Welt, wo das Negative so groß und das Positive so klein gemacht wird, wie hierzulande. Wir haben Aufschwung - und schon beginnt das Jammern darüber, daß angeblich niemand davon profitiert. Wie einfach doch die mediale Welt ist, nicht wahr? Jammern geht so schön und man kann sich sicher sein, daß einem hierzulande auch fast jeder zuhört und - vor allem - zustimmt(!).
Daß wir heutzutage so viel Geld in die Sozialsystem stecken wie niemals zuvor und dabei keinen einzigen Mißstand, ob in der Pflege, im Gesundheitswesen, in der Bildung, etc. aufheben konnten, das vergessen die jammernden Sozialromantiker immer wieder aufs neue zu erwähnen. Man kann nur Dinge besser machen, indem man die Chacnen ergreift und es noch besser macht, nicht in dem man immer wieder jammert über alles, was angeblich so schlecht läuft - in einem der reichsten und sozial stabilsten Ländern der Erde.
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norberto (1.11.2007, 15:26 Uhr)
Weg mit den 1 EUR Jobs
Wenn die Verwaltungsbürokratie nun die 1 EUR Jobs in reguläre Stellen zu 800 EUR umwandeln würde würden die Zahlen noch weiter sinken. Das wäre in etwa Kostenneutral und würde die Menschenwürde sichern und der Zeitarbeits-Mafia Druck machen.
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Putinki (1.11.2007, 15:15 Uhr)
Arbeitslose in Deutschland
Nanu, wenn das so ist, da können wir erst recht stolz auf unser Vaterland zu sein. So effizient ist keine Nation in der Welt trotz massiver Streiks, Neiddebatten und Verschwendung von Steuergeldern. Gleich kommen einem die Bilder vom letzten Parteitag in den Sinn. Feiern auf Kosten der Leistungsträger der Nation. Dazu gehören auch viele "kleine Männer", die fleißig ihre Steuern zahlen.
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mupfeline (1.11.2007, 15:10 Uhr)
Tja, Leute, ob es euch gefällt oder nicht
Es ist so. Meine Bekannten die Ein-Euro-Jobs haben zählen nicht als arbeitslos. Obwohl der Staat hier noch zuschustern muss. Unsere Verwandte sitzt in einem Lehrgang - zählt nicht als arbeitslos. Ihre Freundin ist krank - zählt nicht als arbeitslos. Und so weiter und so fort. Was soll also diese Schimpferei auf die "Schwarzmalerei" - die offizielle Statistik ist Mist - allerdings gefälscht wird sie schon immer. Jeder/Jede der mehr als 15 Stunden in der Woche "arbeitet" zählt nicht als arbeitslos. Allerdings weiss ich das wohl schon länger als der Stern und auch einige User hier.
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km2000 (1.11.2007, 15:01 Uhr)
Stiftung Marktwirtschaft
Die Stiftung Marktwirtschaft ist nun nicht gerade eine neutrale Instanz. Man sollte in einer Berichterstattung auch angeben, dass diese Leute stark mit der Arbeitgeberseite verbandelt sind (Raffelhüschen, Eilfort), sprich, bestimmte Positionen vertreten.
Die generelle Kritik stimmt schon, allerdings gibts da noch eine andere interessante Zahl, nämlich dass in absoluten Zahlen betrachtet in Deutschland momentan mehr Menschen in Arbeit sind als jemals zuvor.
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Nobilitatis (1.11.2007, 14:49 Uhr)
bemerkenswert schlecht geschrieben
Wenn man das so stehen lässt, sähe das nach versteckten Arbeitslosen aus. Dabei haben alle Regierungen die in "Maßnahmen" geparkten selbstverständlich nicht als arbeitssuchend gezählt. Ebenso wie Arbeitende, die einen anderen Job suchen. ;-)
Es wäre aber sehr einfach, die Beschäftigtenzahlen miteinander zu vergleichen. Schon der Fakt, dass die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung sinken zeigt, dass die Darstellung in die falsche Richtung weist. Man könnte aber durchaus zu Recht darauf verweisen, dass ein Großteil der neu geschaffenen Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor entstehen, dass solche Ausbeutung auch noch durch "aufstocken" unterstützt wird. Hier kann wohl tatsächlich nur ein allgemeiner Mindestlohn helfen. Die Argumentation dagegen ist total verlogen.
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alestopholus (1.11.2007, 14:28 Uhr)
schon immer so ?
Eine sehr naive Betrachtungsweise.
Wenn wir die Arbeitslosen einfach ausweisen würden, hätten wir gar keine mehr.....
Wenn es doch egal ist wie die Arbeitslosenzahlen zurückgehen !

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Matthias79 (1.11.2007, 13:55 Uhr)
schon immer so
Diese Menschen wurden doch noch nie in der Statistik erfasst. Was letztendlich zählt, ist dementsprechend das Delta, wie die Zahlen zurückgehen....Was soll denn die ständige Schwarzmalerei?
 
Alt 01.11.2007, 16:29   #3
Borgi->Emailproblem
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Ich bilde mir meinen eigenen kommentar

Es ist doch ein sehr guter Anfang, wenn eine große Zeitung auf die "versteckten Arbeitslosen" aufmerksam macht. Bisher ging das doch gezielt in der Jubelstimmung unter. Wenn noch die Zahl 8 Millionen - für Leistungsbezieher von Alg I, Hartz IV und Sozialgeld - gefallen wäre, dann könnte auch ich ein wenig zufriedener sein.
Der Anfang ist getan, und jetzt muss der Artikel nur noch seine Runden machen. Irgendwann kapieren dann auch die Leser von BLÖD-Zeitung, dass der Aufschwung eine Lüge ist.
__

Ein Aufsichtsratposten ist das höchste Parteiamt, das die Wirtschaft ihren Politikern verleiht.
(aus "Der Privatdemokrat" ©Elmar Kupke)

Von mir kann man garantiert keine Rechtsberatung erwarten!
Borgi ist offline  
Alt 01.11.2007, 16:32   #4
Hartzbeat->Emailproblem
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Hartzbeat
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@ Fleet,
vielleicht weil Du "Arbeit" etwas anders definierst - genau wie ich vermutlich, nämlich nicht als bloße "Beschäftigung"?...

Hrtzbeat (< der von Arbeit nämlich leben können will)
Hartzbeat ist offline  
Alt 01.11.2007, 18:28   #5
Geronimo->Emailproblem
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Geronimo
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Es kommt wohl auch drauf an, wie Arbeitslosigkeit definiert wird...

Ich bin vorhin zufällig über NachDenkSeiten.de gestolpert, kenn diese Seite nicht, aber der Artikel ist interessant:

Arbeitsmarkt: 2007 fast wie 1994, aber doch ganz anders
Nach der Statistik des BIAJ [PDF - 272 KB] ist die ist die Zahl der registrierten Arbeitslosen mit 3,434 Millionen im Oktober 2007 etwa genau so hoch wie im Oktober 1994, als 3,447 Millionen Arbeitslose registriert wurden. Es gibt jedoch einen wichtigen Unterschied: Im Oktober 1993 hatten 1,709 Millionen Arbeitslose einen Anspruch auf das beitragsfinanzierte Arbeitslosengeld. Im Oktober 2007 waren dies noch 933.000.
Insgesamt gibt es immer noch 6,8 Millionen erwerbsfähige Menschen, die im Oktober 2007 entweder als Arbeitslose registriert sind, Arbeitslosengeld nach dem SGB III (Alg) und/oder Arbeitslosengeld II (SGB II: Hartz IV) erhalten.
Nicht eingerechnet sind dabei die 1,943 Millionen Empfänger/innen von Sozialgeld (darunter etwa 96,5% Kinder unter 15 Jahren) - und natürlich nicht gerechnet sind auch diejenigen, die ohne “Arbeitslosengeld während Arbeitslosigkeit” und ohne (ergänzendes) Arbeitslosengeld II an Maßnahmen der aktiven Arbeitsförderung teilnehmen, wie z.B. Weiterbildung im Rechtskreis SGB III und ABM ohne ergänzenden ALG II-Bezug.

ganzer Text: Siehe Link
__

Frage nicht, was du für den Staat tun kannst. Frage, was der Staat für dich tun kann!
Geronimo ist offline  
Alt 02.11.2007, 04:09   #6
mercator
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Zitat:
Daß man so manchen Weitergebildeten anschließend besser unterkriegt in der Arbeitswelt, ist nur so eine dumme Randerscheinung. Und daß diejenigen, die gar nichts bekommen, eine Minderheit sind, das ist auch egal
Ich habe vor einigen Monaten sinngemäß folgende Anzeige in der Regionalzeitung gefunden:

Alte Stoff- und Kleiderreste für Weiterbildungsmaßnahme von Langzeitarbeitslosen gesucht. Auch Abholung möglich.

Bestenfalls finden Kurse im Fahrradreifen flicken statt.

Als ich noch arbeitslos war, durfte ich an einem Bewerbungstrainig der DAA teilnehmen. Dort erfuhr ich, dass man ein Bewerbungsfoto nicht mitten in den Lebenslauf zu kleben hat. Auch unten links macht sich nicht gut. Eine Bewerbung in handgeschriebener Schmierschrift ist auch nicht toll.

Wem hilft so ein Schwachsinn? Richtige Weiterbildungsmaßnahmen, Umschulungen etc. finden kaum noch statt, da die Arbeitslosenämter häufig die finanziellen Mittel nicht mehr bereit stellen.

Wer hier von "Schwarzmalerei" redet, reißt das Maul auf ohne einen Funken Ahnung zu haben.
__

Prof. Dr.rer.pol. Michael Wolf: "[...] Vor diesem Hintergrund ist es meines Erachtens durchaus statthaft, die für Hartz4 Verantwortlichen in Politik und Verwaltung zwar nicht unbedingt im verfassungsrechtlichen, aber doch im politischen Sinne als "Verfassungsfeinde" zu bezeichnen, gegen die das Leisten von "Widerstand" nicht nur legitim, sondern auch geboten ist."
mercator ist offline  
 

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