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Start > > > > -> 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?


 

 

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Alt 04.10.2014, 19:10   #176
Cerberus
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Zitat:
hatte in der DDR sichere und gut bezahlte Arbeit gehabt als ganz normaler Berufstätiger
Wer's glaubt..........
 
Alt 04.10.2014, 19:23   #177
jockel
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Zitat von Cerberus Beitrag anzeigen
Wer's glaubt..........
Natürlich, zweifelst Du an meiner Aussage, weil garantiert meine Erwerbsbiographie, mein Sozialversicherungsausweis und die Berufsabschlüsse gefälscht sein müssen.

Was ich denk und tue, das trau ich auch den anderen zu - eben die Vorbildwirkung so mancher BRD-Politprominenter - Karl-Theodor zu Guttenberg oder Annette Schavan.

Und Tariflöhne und -gehälter kann es einfach nicht gegeben haben - die Rahmenkollektivverträge der DDR-Volkswirtschaftsbereiche, die Eingruppierungsunterlagen für Arbeitsaufgaben der Facharbeiter, Meister, Hoch- und Fachschulkader nach der Grundmethodik Teil A und B und das Arbeitsgesetzbuch der DDR von 1977 bilde ich mir nur ein.

Bezahlbaren Wohnraum, tragbare Verkehrtarife und ein gesetzliches Gesundheitswesen zu 10% Monatsbeitrag vom Brutto und nochmals 12,5% Betriebsbeitragsanteil - alles ohne Zuzahlungen und Praxisgebühren und ohne gestrichene Rentenbeitragsanteile für Alg-II-Bezieher bilde ich mir auch nur ein - alles finanziert über die "zweite Lohntüte" - die Nettogewinnabführung, die Produktionsfondsabgabe und Produktabgabe der VEBs und Genossenschaften.

Dann hatten wir auch Einstellungs-, Tauglichkeits- und Reihenuntersuchungen, ein Krebsregister und die Impfpflicht. Igitt wie lästig und teuer.

Komisch, daß es in der DDR keine Arbeitslosen gab?

Weils eben kein Kapital, keinen Profit und keine Privatwirtschaft im großen Stil gab.
jockel ist offline  
Alt 04.10.2014, 20:50   #178
Don Vittorio
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Zitat von jockel Beitrag anzeigen



Komisch, daß es in der DDR keine Arbeitslosen gab?

Weils eben kein Kapital, keinen Profit und keine Privatwirtschaft im großen Stil gab.
Nein,das hatte andere Gründe :

Zitat:
Experten sprechen im Bezug auf den Arbeitsmarkt der DDR häufig vom Phänomen der verdeckten Arbeitslosigkeit. Was ist darunter zu verstehen?

Joachim Ragnitz: In der DDR gab es ein Recht auf Arbeit. Deswegen musste man auch Leute beschäftigen, die im Prinzip nicht gebraucht wurden. Das betrifft vor allem die vielen staatlichen Aktivitäten wie die Überwachung. Wenn man es so will, war das pure Beschäftigungstherapie.
Verdeckte Arbeitslosigkeit in der DDR: «Man hätte 70 Prozent weniger Leute benötigt» | 20.02.2012 | Wirtschaft | news.de

Oder hier,man beachte das Datum !

Zitat:
18. Mai 1984
Hinter den Werkstoren gibt es in der DDR seit je unterbeschäftigte Werktätige, und in den letzten Jahren wurden es immer mehr. Daß es in der DDR offiziell Vollbeschäftigung und lange Jahre hindurch sogar Arbeitskräftemangel gab, wurde von westlichen Wissenschaftlern immer mit der geringen Produktivität der östlichen Planwirtschaft erklärt. Die Industrie der DDR hinkt in der Produktivität nach eigenen Angaben um etwa 30 Prozent hinter den vergleichbaren westlichen Ländern her; in der Landwirtschaft ist der Produktivitätsabstand sogar gewachsen. Während vor zwanzig Jahren die DDR-Landwirtschaft je Arbeitskraft noch zwei Drittel der Leistungen bundesdeutscher Landwirte erbrachte, ist es jetzt kaum mehr als die Hälfte.

Würde die DDR-Wirtschaft die gleiche Produktion mit westlicher Arbeitsproduktivität erbringen, dann könnte sie Millionen von Werktätigen nicht beschäftigen. Für dieses Phänomen haben westliche Ökonomen den Brgriff „verdeckte Arbeitslosigkeit“ eingeführt.

Mittlerweile ist aber Arbeitslosigkeit in der DDR nicht nur verdeckt. Sie tritt – vor und hinter den Werktoren – offen zutage. Da sind einmal die Tausende von Ausreisewilligen, die nicht aus wirtschaftlichen, sondern aus politischen Gründen ihre Arbeit verloren haben. Auch politisch unzuverlässige Lehrer und Künstler sind oft ohne Arbeit oder Aufträge – Berufsverbote à la DDR.
Arbeitslosigkeit in der DDR: Das dicke Ende kommt erst noch | DIE ZEIT Archiv | Ausgabe 21/1984
Don Vittorio ist offline  
Alt 05.10.2014, 01:54   #179
jockel
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

So sprechen die angeblichen Arbeitsmarktexperten die Ausbeutung und Unterdrückung durch Kapital, Profit und Privatwirtschaft heilig und erklären Verhältnisse im Kapitalismus für die reinste Menschenfreundlichkeit. Nach deren Meinung muß es überall Arbeitslosigkeit geben.

Ist wohl ein Naturgesetz?

Und diesen zusammengerührten Quark nimmst Du diesen selbsternannten Pseudo-Experten noch ab?

Die leiden nicht an verdeckter, sondern an offener Hirnrissigkeit.

Wenn man im Kapitalismus von Arbeitsmarkt spricht und den Menschen zur Handelsware erklärt, dann hat man Menschenrechte abgeschafft, auch wenn man sie noch so sehr im Grundgesdetz beteuert. So wird der Boden für Menschenverachtung, Sozialrassismus, braun gefärbtes Gedankengut legalisiert bereitet.

Es gibt keinen Arbeitsmarkt, denn dann dürften sich Unternehmer, Beamte, Politiker nicht von dieser Katalogisierung befreien, sie müßten auch als Handelsgut zählen und danach behandelt werden.
jockel ist offline  
Alt 05.10.2014, 08:26   #180
Maik75
 
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Maik75
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Ich finde es immer wieder interessant zu lesen, wenn einer darüber schreibt wie toll es doch in der DDR war. Das ist so als wenn jemand darüber schreiben würde wie toll es doch im Knast war.
Maik75 ist offline  
Alt 05.10.2014, 14:53   #181
PeterMM
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PeterMM PeterMM
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

wenn man hier Werbung für rechtskonservative Christen macht, muss man sich auch nicht wundern..
PeterMM ist offline  
Alt 05.10.2014, 15:48   #182
Don Vittorio
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Zitat von jockel Beitrag anzeigen
So sprechen die angeblichen Arbeitsmarktexperten die Ausbeutung und Unterdrückung durch Kapital, Profit und Privatwirtschaft heilig und erklären Verhältnisse im Kapitalismus für die reinste Menschenfreundlichkeit. Nach deren Meinung muß es überall Arbeitslosigkeit geben.
Nachdem also die DDR als Novum der Geschichte keine Arbeitslosen hatte,frage ich mich doch,wie ein solch wirtschaftlich blühendes Staatswesen dann beim Klassenfeind Milliardenkredite holte ?
Und wieso seine Bürger massenweise dieses Paradies verlassen wollten und wenn sie Gelegenheit hatten,auch verlassen haben ?
Die waren wohl zu Blind um all die Segnungen des Arbeiter-und Bauernstaates zu erkennen ?

Ich kann es natürlich sehr gut nachvollziehen,dass sich ein Teil der Bürger der ehemaligen DDR als Verlierer fühlen,keine Frage.Es gibt aber wohl doch viel mehr Gewinner,die sich in den letzten 25 Jahren einiges aufbauen konnten und zufrieden mit dem Erreichten sind.
Trotz allem sollte man sich doch ein wenig den Blick für die Realität bewahren,bevor man total in eine Traumwelt abgleitet.
Nicht alles in der DDR war schlecht,nicht alles am Kapitalistischen Westen ist gut.

Ich persönlich bin mir absolut sicher in absehbarer Zeit auch ein Verlierer zu werden,denn der Kapitalismus wie er sich in den letzten 2-3 Jahrzehnten entwickelt hat,ist ebenfalls dem Untergang preisgegeben.

Zitat:
Nichts gelernt aus der Finanzkrise: Immer höher steigen die Schulden der globalen Wirtschaft. Der nächste große Crash ist nur noch eine Frage der Zeit.
Neue Schulden nach Finanzkrise: Nächster Crash kommt bestimmt - SPIEGEL ONLINE

Dass es bald kracht,daran kann eigentlich niemand mehr zweifeln.
Da kann auch ein Draghi noch so verzwifelt irgendwelche Billionen aus Luftnummern hin-und herschieben oder die FED die Druckmaschinen 24/365 laufen lassen.
Mal sehen welche Auswirkungen das dann auf unser Kapitalistenleben haben wird,Ich fürchte,wenigstens eine Zeit lang keine guten und dann werden wir sehen ob wir im Chaos versinken oder uns am eigenen Schopf wieder aus dem Sumpf befreien können.Vorhersehbar ist in dieser Richtung garnichts,da sind zuviele Unbekannte in der Gleichung vorhanden.
Don Vittorio ist offline  
Alt 05.10.2014, 15:52   #183
Karlo66
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

So oft wie der Kapitalismus tot geredet wurde, ist es doch ein Wunder, dass er immer noch existiert, oder? Ich persönlich glaube nicht, dass wir das Ende dieses Systems noch erleben. Seine Fähigkeiten sich überall heraus zu transformieren sind einfach zu stark.
Karlo66 ist offline  
Alt 05.10.2014, 15:54   #184
Nustel
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Zitat von PeterMM Beitrag anzeigen
wenn man hier Werbung für rechtskonservative Christen macht, muss man sich auch nicht wundern..
Magst ja vielleicht recht haben, aber könnte der gedanke das es bakd heisst neoliberalismus und sozialsmus ist altbacken und das sich Geschichte wiederholt?
Religion ist eine Sache die sich verkappte Spinner erdachten, und so auch verkappte politische in die jahre gekommene Versprengkheiten?
Nustel ist offline  
Alt 05.10.2014, 19:06   #185
jockel
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Zitat von Maik75 Beitrag anzeigen
Ich finde es immer wieder interessant zu lesen, wenn einer darüber schreibt wie toll es doch in der DDR war. Das ist so als wenn jemand darüber schreiben würde wie toll es doch im Knast war.
Hast Du diesen "Knast" live erlebt ohne ein West-Abzocken und West-Lug-und-Betrug durch Privatwirtschaft?

Und erst ist es herrlich, wenn man den Kapitalismus zum Paradies erhebt. Da sind mindestens 8 Mio. Bundesbürger im offenen Strafvollzug der Massenarbeitslosigkeit und werden in die Armut und Verelendung bugsiert.

Damit paar Gauner aus Politik, Bürokratie und Privatwirtschaft im Luxus schwelgen können, bietet man dem Volk nur noch Prekärarbeit und Massenarbeitslosigkeit an bzw. zwingt ihnen beides auf. Was für eine lobenswerte Freiheit, die man nur im Suff und unter Drogen ertragen kann?

Sargt Euch mit diesen mies gebotenen Arbeits- und Lebensbedingungen, Eurem Ramschladen-Supermarkt-Konsumterror und Brot-und-Spiele-Unterhaltungsmüll ein.

Im Westen zählt nur der schöne Schein, den man seinen Mitmenschen vormacht. Der Wert eines Menschen in der Westgesellschaft wird bestimmt von der Höhe der Einkünfte und des Vermögens. Immer schneller, höher, weiter - und hoffentlich fliegt man bei diesen Größenwahnsinn ordentlich auf sein großspuriges M a u l.

Im Westen wird dem Volk viel versprochen und nichts gehalten. Hoffentlich sind viele der abgehauenen Ossies in Armut und Elend gelandet, damit sie nüchtern werden.

Was ich gern gesehen hätte, was ihr immer wieder absichtlich vergeßt:

Nicht die Ulbricht- oder die Honni-Republik, sondern eine Republik der Runden Tische des Nachwende-Ostens. Aber dafür haben Kohl und Ganoven gesorgt, daß so eine Republik nicht entsteht, sondern eine zu besetzende und auszuschlachtende Kolonie, die von diesen Ganoven besetzt wird. Also läßt man die friedliche Revolution vor die Hunde gehen und kassiert die Kolonie ein. Damit die besoffen gemachten Ossis weiter zur Stange halten, gauckelt man ihnen vor, daß sie in einem besseren Deutschland gelandet sind - in Alice (Merkels) Wunderland. Sie haben nur eins erreicht - die Herren gewechselt und sind noch tiefer in den sozialen Sumpf abgesunken.
jockel ist offline  
Alt 05.10.2014, 19:43   #186
jockel
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Zitat von Don Vittorio Beitrag anzeigen
Nachdem also die DDR als Novum der Geschichte keine Arbeitslosen hatte,frage ich mich doch,wie ein solch wirtschaftlich blühendes Staatswesen dann beim Klassenfeind Milliardenkredite holte ?
Und wieso seine Bürger massenweise dieses Paradies verlassen wollten und wenn sie Gelegenheit hatten,auch verlassen haben ?
Die waren wohl zu Blind um all die Segnungen des Arbeiter-und Bauernstaates zu erkennen ?

Ich kann es natürlich sehr gut nachvollziehen,dass sich ein Teil der Bürger der ehemaligen DDR als Verlierer fühlen,keine Frage.Es gibt aber wohl doch viel mehr Gewinner,die sich in den letzten 25 Jahren einiges aufbauen konnten und zufrieden mit dem Erreichten sind.
Trotz allem sollte man sich doch ein wenig den Blick für die Realität bewahren,bevor man total in eine Traumwelt abgleitet.
Nicht alles in der DDR war schlecht,nicht alles am Kapitalistischen Westen ist gut.

Ich persönlich bin mir absolut sicher in absehbarer Zeit auch ein Verlierer zu werden,denn der Kapitalismus wie er sich in den letzten 2-3 Jahrzehnten entwickelt hat,ist ebenfalls dem Untergang preisgegeben.

Neue Schulden nach Finanzkrise: Nächster Crash kommt bestimmt - SPIEGEL ONLINE

Dass es bald kracht,daran kann eigentlich niemand mehr zweifeln.
Da kann auch ein Draghi noch so verzwifelt irgendwelche Billionen aus Luftnummern hin-und herschieben oder die FED die Druckmaschinen 24/365 laufen lassen.
Mal sehen welche Auswirkungen das dann auf unser Kapitalistenleben haben wird,Ich fürchte,wenigstens eine Zeit lang keine guten und dann werden wir sehen ob wir im Chaos versinken oder uns am eigenen Schopf wieder aus dem Sumpf befreien können.Vorhersehbar ist in dieser Richtung garnichts,da sind zuviele Unbekannte in der Gleichung vorhanden.
Wie wird es laufen mit dem real existierenden Kapitalismus, wenn die Märkte gesättigt und aufgeteilt sind und sich in wenigen Händen konzentriert befinden?

Dann mischen die wenig übrig gebliebenen imperialen Machthaber die Karten neu und lassen Millionen oder Milliarden Menschen über die Klinge springen und das nennt man dann als soziale Endlösung - alles nur, weil die Westbevölkerung nicht fähig und willens ins geeint ihre eigene friedliche Revolution zu machen.

Zitat:
"Kapital", sagt der Quarterly Reviewer, "flieht Tumult und Streit und ist ängstlicher Natur. Das ist sehr wahr, aber doch nicht die ganze Wahrheit. Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit oder sehr kleinem Profit, wie die Natur vor der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn.
  • Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden;
  • 20 Prozent, es wird lebhaft;
  • 50 Prozent, positiv waghalsig;
  • für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß;
  • 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens. Wenn Tumult und Streit Profit bringen, wird es sie beide encouragieren. Beweis: Schmuggel und Sklavenhandel." - Thomas Joseph Dunning, zitiert in Das Kapital, Band I, S. 801, Dietz-Verlag Berlin, 1961
300% heißt nichts anderes als Krieg als Fortsetzung der Politik der Umverteilung der Märkte und Fortsetzung der Diplomatie mit anderen Mitteln.

Georg Schramm - "Der Krieg als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln" (Carl von Clausewitz - einer der preußischischen Staatsreformer)

Mit welchen Machthabern des Kapitalismus' haben wir es zu tun?

Da Kapital und Produktion sich immer mehr in immer weniger Hände in globalem Ausmaß konzentriert - um die höchstenwickelte Form des Kapitalismus' - dem Imperialismus - Imperialismus - Weltherrschaft, Imperium - Weltreich

W.I. Lenin: Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus'

Ist sowas erstrebenswert und zukunftsorientiert für die Völker?

Die Zwangseinheit hat die 2 deutschen Staaten und Europa um mindestens 250 Jahre menschlicher Gesellschaftsentwicklung zurückkatapultiert - in den Manchesterkapitalismus, was den Arbeits- und Sozial- Bereich betrifft.

Die BRD befindet sich eigentlich wieder im Feudalstatus der Kleinstaaterei und der Postkutschen von Turn und Taxis - 16 Bundesländer als Kleinstaaten mit je eigener kleinkarierter Gesetzgebung mit je einem eigenen großmäuligen Landesherrn und schmarotzenden Hofstaat und einem maroden, vermauteten Transport- und Verkehrswesen. Früher sagte man zur Maut noch Brücken- und Wegezoll und an jeder größeren Ortschaft mußte der Händler das Stapelrecht erfüllen.
jockel ist offline  
Alt 05.10.2014, 19:54   #187
Don Vittorio
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Und erst ist es herrlich, wenn man den Kapitalismus zum Paradies erhebt. Da sind mindestens 8 Mio. Bundesbürger im offenen Strafvollzug der Massenarbeitslosigkeit und werden in die Armut und Verelendung bugsiert.
Und was passierte unter Stalin,Chrustschow,Mao,Fidel Castro oder unter den Kim Jongs und Pol Pots ?
Da ist eine Arbeitslosigkeit im Kapitalistischen Westen ,die dem Menschen immerhin seine Grundbedürfnisse durch den Staat ermöglicht,doch eine Alternative gegenüber dem sinnlosen Bespitzeln,Morden und Einsperren der Büger,die jeder bei Verstand sofort annehmen würde.
Wer den Kapitalismus mit den gescheiterten Experimenten in der Sozialistisch/Kommunistischen Historie vergleicht,sieht dann doch darin eher den Himmel und nicht die Hölle.
Ich wüsste keine Gesellschaftform in der Geschichte,in der ich lieber leben möchte und gelebt hätte,als in diesem Kapitalismus,der zwar nicht perfekt, aber trotzdem erträglicher ist,als die genannten Experimente.
Don Vittorio ist offline  
Alt 05.10.2014, 20:04   #188
jockel
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Zitat von Don Vittorio Beitrag anzeigen
Und was passierte unter Stalin,Chrustschow,Mao,Fidel Castro oder unter den Kim Jongs und Pol Pots ?
Da ist eine Arbeitslosigkeit im Kapitalistischen Westen ,die dem Menschen immerhin seine Grundbedürfnisse durch den Staat ermöglicht,doch eine Alternative gegenüber dem sinnlosen Bespitzeln,Morden und Einsperren der Büger,die jeder bei Verstand sofort annehmen würde.
Wer den Kapitalismus mit den gescheiterten Experimenten in der Sozialistisch/Kommunistischen Historie vergleicht,sieht dann doch darin eher den Himmel und nicht die Hölle.
Ich wüsste keine Gesellschaftform in der Geschichte,in der ich lieber leben möchte und gelebt hätte,als in diesem Kapitalismus,der zwar nicht perfekt, aber trotzdem erträglicher ist,als die genannten Experimente.
Du kannst nicht lesen und nicht begreifen. Ich spreche nicht von Stalin und den Rloten Khmer, sondern von der Nachwende der Runden Tischen - dem basisdemokratischen Sozialismus, den Kohl und die Treuhand ersticken ließ.

Die Bürgerbewegungen aus der Zeit der Runden Tische kann man nichts nachsagen. Im Gegenteil - die Westmachthaber schmücken sich noch mit diesen fremden Federn und läßt sie in die Bedeutungslosigkeit vergammeln.

Dafür ließ sich Kohl noch den Friedensnobelpreis umbammeln, obwohl er gar nichts für die friedliche Revolution je getan hatte.
jockel ist offline  
Alt 06.10.2014, 12:16   #189
kirschbluete
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Jockel.

Was halt so tödlich am Allermeisten nervt, ist dieses ewige Gehetze gegeneinander, was solche Leute wie DU permanent befeuern. Was WILLST du denn? Wenn du was ÄNDERN willst kannste doch nicht die Leute vergraulen, deren SOLIDARITÄT du bräuchtest damit sich was ändert.

Mit dem was DU machst, spielst du DENEN (die wir alle nicht wollen) doch genau in die Hände, MERKST du das denn nicht mal irgendwann? Du befeuerst PERMANENT wunderbar und VORBILDLICH die politisch höchst erwünschte DAUERSPALTUNG!!!

Leg mal ne neue Platte auf und hör doch jetzt bitte ENDLICH mit diesem langweiligen Kram auf! Das kann und WILL KEINER mehr HÖREN!!! Wir sind jetzt lange genug VEREINT und du hast lange genug RUMGEKOTZT das muss doch irgendwann mal reichen?

Auch so ein alter verbohrter Zausel wie DU muss sich doch mal nen Millimeter weiterentwickeln...

Auf deine Romantisierung der ExDDR gehe ich überhaupt nicht ein, genausowenig auf die pros und kontras des "West-Systems". Darüber gibt es mehr als genug Infos und Diskussionen und Threads.

Es geht darum, dass du DAS was dir FEHLT, SELBST ständig verhinderst! Und NEIN, es gab SOLIDARITÄT im Westen! Und solche Sachen wie HEUTE gab es NICHT!!! Das hat alles mit EUCH angefangen!!! MIST verdammter! Wie oben schon jemand schrub, WIR haben hier MEHR als genug Grund zum Jammern, aber WIR haben wenigstens die EINSICHT, dass UNS ALLE das keinen Jota WEITERBRINGT.

Und SICHERLICH gab es Arbeitslosigkeit im Osten! Die wurde halt vertuscht und die Leute saßen reihenweise im KNAST!!! Genauso wie es halt keine KRIMINALITÄT gab (ANGEBLICH)!!! Mann, mann, wie verblendet kann man sein...
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Alt 06.10.2014, 12:41   #190
ThisIsTheEnd
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Neues von der "Wir sind doch nicht rechts" Fraktion:
Zitat:
Der AfD-Landesvorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern, Holger Arppe, muss sich derweil wegen des Verdachts der Volksverhetzung vor dem Amtsgericht Rostock verantworten. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilte, wird Arppe vorgeworfen, zwischen 2009 und 2010 unter dem Pseudonym „antaios_rostock“ Gewaltaufrufe gegen Araber und Muslime im Internet veröffentlicht zu haben.
AfD: Lucke will Querulanten isolieren - Inland - FAZ
ThisIsTheEnd ist offline  
Alt 06.10.2014, 14:36   #191
USERIN
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Zitat von jockel Beitrag anzeigen

Komisch, daß es in der DDR keine Arbeitslosen gab?

Weils eben kein Kapital, keinen Profit und keine Privatwirtschaft im großen Stil gab.
Oder weil sich 3 Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz "effektiv" teilten ?

Auf den Trichter muss jetzt nur noch die BA kommen..... dann haben wir zum Jobwunder auch noch Null-%-Arbeitslose!
__

"HARTZ-IV" ist kurz erklärt: Politisch gewollte Armut im politisch gewollten Reichtum.
USERIN ist offline  
Alt 06.10.2014, 14:43   #192
kirschbluete
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Standard AW: 15 Prozent offizielle rechte Wähler in Sachsen - wo leben wir eigentlich?

Zitat von USERIN Beitrag anzeigen
Oder weil sich 3 Arbeitnehmer einen Arbeitsplatz "effektiv" teilten ?

Auf den Trichter muss jetzt nur noch die BA kommen..... dann haben wir zum Jobwunder auch noch Null-%-Arbeitslose!
Ich schick Jockel mal meine Facharbeit "Die Rechtsstellung des Einzelnen in der DDR" von 1988, vielleicht kann erja dann mal was lernen. Das drösel ich 25 Jahre später bestimmt nich NOCH einmal auf...
kirschbluete ist offline  
 

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