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Alt 24.08.2014, 09:09   #1
Heiliger Geistl
 
Registriert seit: 23.06.2014
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Standard Niemand will sich einbürgern lassen

Einbürgerung: Warum will eigentlich niemand Deutscher werden? - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT

Ich kann das verstehen -- eine rein funktionale, auf Shopping und "Wollt Ih die totale Arbeit? Jaaaaa" ausgelegte deutsche Gesellschaft, in der es anrüchig ist, mehr als ein Kind zu haben, verlockt auch nicht unbedingt dahingehend, dass man ihr ohne Möglichkeit der Abkehr angehören will.
Diese funktionalistische, auf Erwerbsarbeit auch uner schlimmsten Bedingungen ausgelegte Gesellschaft, in der "arbeiten um jeden Pris" eine katastrophale Entwicklung im Sozialen ausgelöst hat, mit der habe auch ich meine Probleme, die sich im wesentlichen im Rückzug in die eigene enge Famille und einem gewissen Zynismus gegenüber dem arbeitenden Volk äussert (obwohl ich nicht mehr im Bezug von ALG2 bin)äussert, wirkt sicher auch für Ausländer noch abstossender als für ,ich.

Zitat:
Als identitätsbildende Maßnahme zumindest bewirkt Einbürgerung kaum, was sie verspricht. Viele Menschen berichten nach Empfang der Urkunde, dass sie sich nicht "deutscher" oder "willkommener" fühlen als zuvor. Und dass sie auch tatsächlich nicht als "echte" Deutsche akzeptiert werden. Wer dunkelhäutig ist, mit slawischem Akzent spricht oder einen türkischen Nachnamen trägt, hat auch mit deutschem Pass weiter Nachteile bei der Wohnungssuche, bei der Partnerwahl oder in der Karriere, das weisen Studien nach.
Das nächste Problem mit der Folge, dass man desillusioniert in der eigenen Community bleibt und sich bewusst abgrenzt.

Dass Deutschland andererseits auch kaum darauf achtet, wer ins Land gelassen wird, so wie die wirklichen Einwanderungsländer, soll allerdings auch betont werden.

Alles in allem ist da eine Mischung, die das Zusammenleben der Kulturen nicht einfacher macht.
Heiliger Geistl ist offline  
Alt 25.08.2014, 09:26   #2
Heiliger Geistl
Threadstarter/in Threadstarter/in
 
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Standard AW: Niemand will sich einbürgern lassen

Mhhh, nochmal nach oben schieben.

Ich find das Thema interessant...
Heiliger Geistl ist offline  
Alt 25.08.2014, 09:59   #3
Existenzminimum
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Standard AW: Niemand will sich einbürgern lassen

Zitat von Heiliger Geistl Beitrag anzeigen
Einbürgerung: Warum will eigentlich niemand Deutscher werden? - Nachrichten Debatte - Kommentare - DIE WELT

Ich kann das verstehen -- eine rein funktionale, auf Shopping und "Wollt Ih die totale Arbeit? Jaaaaa" ausgelegte deutsche Gesellschaft, in der es anrüchig ist, mehr als ein Kind zu haben, verlockt auch nicht unbedingt dahingehend, dass man ihr ohne Möglichkeit der Abkehr angehören will.
Diese funktionalistische, auf Erwerbsarbeit auch uner schlimmsten Bedingungen ausgelegte Gesellschaft, in der "arbeiten um jeden Pris" eine katastrophale Entwicklung im Sozialen ausgelöst hat, mit der habe auch ich meine Probleme, die sich im wesentlichen im Rückzug in die eigene enge Famille und einem gewissen Zynismus gegenüber dem arbeitenden Volk äussert (obwohl ich nicht mehr im Bezug von ALG2 bin)äussert, wirkt sicher auch für Ausländer noch abstossender als für ,ich.

....

Amen.

Schon mal in China gearbeitet oder in der Schweiz? Deutlich mehr Stunden zu leisten. In den Niederlanden ist der Druck irgendeine Arbeit aufzunehmen höher als in DE. Ich gehe aber davon aus, dass du noch nie in einem anderen Land gearbeitet hast und schon lange vor der Zeit in Rente gingst.

Übrigens gehört Deutschland zu den Ländern, in denen die Frauen im Vergleich zu anderen Ländern eine der niedrigsten Erwerbsquoten haben. Und das ist schon lange so. Vollzeiterwerbstätigkeit mit 40 h plus x ist in DE ein "männliches Phänomen". Sieht z.b. in Frankreich schon anders aus und drürfte nicht nur an der besseren Kinderbetreuung liegen.

Und Nein: deshalb finde ich in DE arbeiten nicht "schön", aberd deine Analyse ist (wiederholt) einseitig.
Existenzminimum ist offline  
Alt 25.08.2014, 10:09   #4
Existenzminimum
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Standard AW: Niemand will sich einbürgern lassen

Noch was: die Gründe für eine Nicht-Einbürgerung sind vielfältig: zunächst, wenn du nicht grade wählen gehen willst oberhalb der Kommunalbene ist es doch für das Leben weitgegend egal, welchen Pass du hast.

Da die doppelte Staatsbürgerschaft hier schwierig ist und viele stolz darauf sind x, y z (setze irgendeine andere Nationalität als die deutsche ein) zu sein und sich ggf. auch Vorteile im Beibhalten ihrer Staatsbürgerschaft erhoffen, bleibt es halt bei den niedrigen Zahlen.

Mit Horror vor der Konsumeinstellung hat das sicher nichts oder kaum zu tun: grade Einwanderer und nicht selten aus den unteren oder mittleren Schichten sind genauso konsumgeil wie die "deutsche" Mehrheitsgesellschaft, nicht selten noch mehr.

Du gehts hier von recht billigen Klischees aus .
Existenzminimum ist offline  
Alt 25.08.2014, 22:37   #5
hemmi
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Standard AW: Niemand will sich einbürgern lassen

Im Jahr 1957 wurde ich Zwangsgermanisiert, im Jahre 2015 werde ich freiwillig Francomane und ich freue mich darauf nie mehr als Deutscher bezeichnet zu werden.
hemmi ist offline  
Alt 25.08.2014, 23:08   #6
Don Vittorio
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Standard AW: Niemand will sich einbürgern lassen

Ich würde eher behaupten,die falschen wollen und werden bei uns eingebürgert.
Wenige qualifizierte,dafür aber z.B.Mitglieder von bestimmten grossen Familen Verbänden aus dem Libanon,oder Islamische Fundamentalisten, die hier Hass predigen und dank ihres Deutschen Passes nicht mehr abgeschoben werden können.
Auch dies eine Folge des total verfehlten politischen Umgangs mit der Zuwanderung, in den letzten Jahrzehnten.
Don Vittorio ist offline  
Alt 27.08.2014, 12:49   #7
Nustel
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Standard AW: Niemand will sich einbürgern lassen

Ist schon schlimm wie verpeilt einige ihre Identität ihrer Vorfahren ablegen um gemütlich zu meckern das sie das Land in dem sie gut ernährt werden ablehnen.
Ich habe früher nie verstanden wenn es hieß "dann geh doch rüber in die DDR"
Heute begreife ich es und sage "Dann geh belaste uns nicht mehr wir brauchen dich nicht mehr"

Dies ist nicht bezogen auf ehrliche Zuwanderer sondern auf deutsche Realitätsverweigerer.
Nustel ist offline  
 

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