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Start > > > > -> FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl


 

 

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Alt 23.08.2014, 14:11   #1
293949
Gast
 
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Standard FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Das Recht auf Asyl für politisch Verfolgte sollte unabhängig vom Arbeitsmarkt gewährt werden - ich denke, das dürfte hier Konsens sein...und das ist jedenfalls auch meine Meinung...

Günter Burkhardt Mitbegründer von ProAsyl + deren Geschäftsführer behauptete in der Frankfurter Rundschau vom 22. 8. 14 das in den Ballungsgebieten ein Arbeitskräftemangel herrschen würde + Asylbewerber auch Jobs annehmen würden die Einheimische wegen schlechter Bedingungen + Bezahlung nicht annehmen würden. Zudem gebe es in Deutschland kein größeres Arbeitslosenproblem...

Wie der Chef von ProAsyl wohl dazu kommt so Gruppen argumentativ gegeneinander auszuspielen + auf diese widerwärtige Weise zu argumentieren - ??
 
Alt 23.08.2014, 14:45   #2
Schornstein
 
Registriert seit: 04.08.2014
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Schornstein
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Standard AW: FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Ein Text ohne Link,ist für die Katze:

Hier-> Interview: "Nicht nur versorgen" | Frankfurt*- Frankfurter Rundschau
Schornstein ist offline  
Alt 23.08.2014, 15:01   #3
Archibald
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Standard AW: FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Zitat:
Wir haben eine Situation, dass Asylsuchende bereit sind, Jobs zu machen, für die sich kein Deutscher oder EU-Ausländer findet.
Die Aussage zeigt dass der Gute keine Ahnung hat wovon er redet.
Und sollte es Jobs geben die nicht einmal "Deutsche oder EU-Ausländer" annehmen müssen wäre es eine Sauerei Flüchtlinge zu solchen Jobs zu zwingen - denn um nichts anderes geht es bei der Aussage.

LG, Archibald
__

"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
Politiker und Juristen meinen, es ist doch nicht schlimm, wenn man gezwungen wird zu bulgarischen Löhnen zu arbeiten, aber deutsche Preise und Gebühren bezahlen muss. Man kann ja noch immer völlig selbstbestimmt und sozial verträglich ableben. Man bekommt immerhin nicht gleich direkt die Kugel! Sie machen aus Opfern wieder Täter...
Litanei der "Ehre" für SPD und Grüne
Archibald ist offline  
Alt 23.08.2014, 20:30   #4
KristinaMN
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Standard AW: FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Zitat von 293949 Beitrag anzeigen
Asylbewerber auch Jobs annehmen würden die Einheimische wegen schlechter Bedingungen + Bezahlung nicht annehmen würden.
Durch was belegt er derartige Aussagen?

Wieviel % der Asylbewerber arbeitet (aufgeteilt nach Status)?

Die Statistik der Bundesagentur sagt was anderes.
KristinaMN ist offline  
Alt 23.08.2014, 20:34   #5
XxMikexX
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XxMikexX
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Standard AW: FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Was ist denn das für ein Spinner? Selten solch bescheuerte Aussagen gehört!


-Arbeitskräftemangel in Ballungsgebieten

Ein Widerspruch in sich selbst!


-Asylbewerber auch Jobs annehmen würden die Einheimische wegen schlechter Bedingungen + Bezahlung nicht annehmen würden


Also Asylbewerber sind dafür gut genug, ein schöner Interessenvertreter dieser Gruppe.
Neulich gabs hier einen Artikel über den Arbeiterstrich in München. Den sollte man diesen Herren mal zugänglich machen. Vielleicht ist er der Meinung dort auch Asylbewerber Schlange stehen sollen.


-Zudem gebe es in Deutschland kein größeres Arbeitslosenproblem

Jetzt reichts aber, auf welchen Planeten lebt der!
XxMikexX ist offline  
Alt 23.08.2014, 20:35   #6
Don Vittorio
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Standard AW: FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Zitat von KristinaMN Beitrag anzeigen
Durch was belegt er derartige Aussagen?

Wieviel % der Asylbewerber arbeitet (aufgeteilt nach Status)?

Die Statistik der Bundesagentur sagt was anderes.
Asylbewerber dürfen nicht so einfach arbeiten !

Zitat:
Ohne Arbeitserlaubnis dürfen Flüchtlinge nicht arbeiten und keine Ausbildung machen. Für Asylsuchende und Geduldete ist die Arbeit in den ersten neun Monaten ihres Aufenthalts ganz verboten. Auch danach haben sie zumeist kaum Chancen auf einen Job, weil es "bevorrechtigte Arbeitnehmer" gibt. Dies sind Deutsche, aber auch EU-Ausländer oder anerkannte Flüchtlinge.

Nach vier Jahren Aufenthalt in Deutschland dürfen Asylbewerber und geduldete Flüchtlinge - ohne die oben beschriebenen Einschränkungen - arbeiten.
Rechte der Flüchtlinge :: Pro Asyl
Don Vittorio ist offline  
Alt 23.08.2014, 22:34   #7
KristinaMN
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Standard AW: FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Genau diese Arbeitserlaubnis wird so gut wie nie beantragt.

Und wer arbeitet ach 4 Jahren ?

Es hat sich vieles verbessert, wird aber nicht genutzt.

Auch dürfen Asylbewerber wie alle anderen auch sichehrenamtlich engagieren. Super um die Sprache zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Nur, wieviele tun das?
KristinaMN ist offline  
Alt 24.08.2014, 14:31   #8
Neudenkender
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Standard AW: FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Ich liebe solche Berichte und Äußerungen! Sie stehen in ihrer Wolkenkuckucksheimhaftigkeit perfekt für dieses Absurdistan. Bitte mehr davon!
Neudenkender ist offline  
Alt 24.08.2014, 14:58   #9
Heiliger Geistl
 
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Standard AW: FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Kommt der Typ zufälligerweise von der SPD ?
Heiliger Geistl ist offline  
Alt 24.08.2014, 15:51   #10
Prek
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Registriert seit: 29.10.2012
Ort: Braunschweig
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Prek
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Standard AW: FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Zitat von 293949 Beitrag anzeigen
....

Wie der Chef von ProAsyl wohl dazu kommt so Gruppen argumentativ gegeneinander auszuspielen ...
Das ist sicher eine absolute Fehlleistung des Pro-Asyl-Geschäftsführers. man muss aber dazu auch feststellen, das kein direktes Ausspielen von Flüchtlingen und Elos von ihm stattfindet - scheint mir eher eine unüberdachte Äusserung zu sein.

Andersherum passiert es leider öfter und findet wenig Wiederhall und Kritik aus unseren Reihen: oft und von vielen werden Flüchtlinge instrumentalisiert und als "Ursache" der Erwerbslosensituation herangezogen ... Oder zu "Neiddebatten" missbraucht ...
Prek ist offline  
Alt 24.08.2014, 16:51   #11
Existenzminimum
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Registriert seit: 27.12.2011
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Standard AW: FR vom 22.8./Unkluge Äußerung von ProAsyl

Zitat von 293949 Beitrag anzeigen
...
Wie der Chef von ProAsyl wohl dazu kommt so Gruppen argumentativ gegeneinander auszuspielen + auf diese widerwärtige Weise zu argumentieren - ??

Der beschreibt nur die Situation, sich mit Detaiils des Arbeistmarkt auseienanmderzusetzten ist nicht de sein vordringlchstes Interesse.

Hier z.B. gebe ich ihm recht:

Zitat:
...Der Fehler war, dass man Plätze abgebaut und kein Integrationskonzept entwickelt hat. Wir wissen, dass Integration dann funktioniert, wenn Menschen schnell die Sprache lernen, wenn sie sich versorgen können und Arbeit finden. Unsere Forderung lautet nicht, dauerhaft riesengroße Einrichtungen zu betreiben. Pro Asyl will, dass Konzepte entwickelt werden, damit Flüchtlinge nach einer kurzen Zeit der Orientierung sich integrieren können. Daher greift die Debatte um Unterkünfte zu kurz. Denn sie geht davon aus, dass wir die Menschen jahrelang versorgen und alimentieren müssten.
Problem nur, dass er eben die Aufnahme des Arbeitsmarktes völlig überschätzt bzw. übetrteibt. ERST gälte es über Arbeitszeitverkürzuung etc. mehr Stellen zu schaffen, DANN sieht man ja, wieviele nicht alimentiert werden müssen.

Jedenfalls bekommt DE zur Zeit - auch langfristig- ziemliche Probleme, wenn die Zahl der Asylsuchenden so zunimmt. Denn ein großer Teil will ja nach DE und nicht in Portugal, Spanien oder Italien bleiben. Und das hat sicher auch mit dem versorgen und Alimentieren zu tun. Und das es hier in DE ein Grundrecht auf Asyl gibt, das so kaum in andere Ländern existiert.
Existenzminimum ist offline  
 

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