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Start > > > > -> Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel


 

 

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Alt 22.07.2014, 08:14   #1
wolliohne
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Standard Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

“Ingenieursmangel! Ärztemangel! Zu wenig IT-Spezialisten!” und “Wenn wir nicht gegensteuern, geht es bergab mit Deutschland.” Das sind alltägliche Schlagzeilen, mit denen Politik gemacht wird. “Der Arbeitsmarktreport” deckt die Hintergründe des seit Jahrzehnten beklagten Fachkräftemangels auf. Tatsächlich lenkt der lautstarke Hilferuf bewusst ab von gewichtigen Problemen: Lohndumping und Arbeitslosigkeit. Akteure in diesem Spiel sind Lobbyverbände der Wirtschaft, die zusammen mit den Politikern und der Bundesagentur für Arbeit den Arbeitskräftemarkt in Deutschland gestalten.
Kaum ein Lobbyverband hat sich so vehement dafür eingesetzt, ausländische Fachkräfte ins Land zu holen, wie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Ingenieure selbst sind es, die dem Verein vorwerfen, er lasse sich von Unternehmen instrumentalisieren und drücke das Mindestgehalt. Weil der Ingenieursverband regelmäßig mit Horror-Zahlen aufwartet, hat man den Ingenieursberuf zum Mangelberuf erster Klasse erklärt und erlaubt Unternehmen jetzt, hochqualifizierte ausländische Fachkräfte einzustellen, zu einem Mindestlohn von 32.500 Euro im Jahr. Früher lag diese Grenze bei 66.000 Euro. Mit Blue Card und europäischer Freizügigkeit sollen Fachkräfte aus Spanien, Griechenland, Rumänien und Bulgarien auf den deutschen Arbeitsmarkt strömen. Deutschland ist stolz darauf, Krisenstaaten zu unterstützen, indem es ihnen Arbeitslose abnimmt.
Offene Stellen ohne Bewerber? Tatsächlich kommen derzeit sechs passende Bewerber auf ein Jobangebot. Provozieren Unternehmer also bewusst ein Überangebot an Fachkräften, um trotz anziehender Konjunktur geringere Löhne zahlen zu können? Die Bewerber von heute sehen sich nicht mehr als Bittsteller. Sie fordern, anstatt schlechte Bedingungen zu akzeptieren, nur um einen Job zu bekommen. Am Ende entpuppt sich der behauptete Fachkräftemangel als Strategie, die sich für Politik und Wirtschaft durchaus lohnen kann.
Quelle: Das Erste
Anmerkung JK: Um es noch einmal auf den Punkt zu bringen, der „Fachkräftemangel“ ist reine Arbeitgeberpropaganda um die Löhne zu drücken. Die Versuche ausländische „Fachkräfte“ anzuwerben ebenso. Das ärgerliche daran ist, dass die gesamte Presse wieder einmal die vorfabrizierten Schlagzeilen einfach ungeprüft nachplappert. Von der Politik ganz zu schweigen.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 22.07.2014, 08:21   #2
Anna B.
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

genau so ist das....

mein Sohn ist ebenfalls Dipl. Ing...

die Firma, bei der er arbeitet, stöhnt seit Jahren über den Fachkräftemangel...

aber einstellen? nein, nur ausländische Ingenieure, die sie nach 2 Jahren wieder entlassen...

niemand will mehr das Gehalt zahlen, welches für ein solches Studium notwendig ist..

Maschinenbau mit Fachrichtung....hatte seinerzeit eine Regelstudienzeit von 13 Fachsemestern...
das ist ein Haufen Geld, der für die Ausbildung notwendig war...

das muß auch entsprechend honoriert werden...

das ist den AG aber zu teuer..
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline  
Alt 22.07.2014, 12:19   #3
0zymandias
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

Selbstverständlich wird unter dem Fachkräftemangel gestöhnt.

Allerdings nicht aus Pein heraus, sondern aus Gier.

Wenn ein Trainee 42k Bruttojahresgehalt im Durchschnitt bekommt (2013, Maschinenbau, Wie viel Maschinenbauingenieure verdienen?), dann lässt man wahrscheinlich auch gerne jemanden für 32,5k arbeiten.

Und verlangt noch lauthals krähend einen Nachschlag.

(Unsere Wirtschaft stirbt! Wir werden alle untergehen! Bla-bla-bla.)
__

"Alles, was man zum Leben braucht, ist Unwissenheit und Selbstvertrauen, dann ist der Erfolg sicher." - Mark Twain

"Things fall apart; the jobcenter cannot hold;
Mere anarchy is loosed upon the world"
"The best lack all conviction, while the worst
Are full of passionate intensity." - William Butler Yeats
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Alt 22.07.2014, 12:23   #4
HartzVerdient
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

Extreme

FACHKFTEMANGELING

Neu! Jetzt explizit in der BRD!
__

"Eines Tages, möglicherweise jedoch nie, werde ich dich um eine kleine Gefälligkeit bitten."
HartzVerdient ist offline  
Alt 22.07.2014, 12:26   #5
0zymandias
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

Rulez!

(Im Original ohne Abdecker!)
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Alt 22.07.2014, 12:57   #6
XxMikexX
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

Diese VDI-Zahlen sind nicht seriös.

Soviel verdient man bei DAX-Unternehmen oder bei welchen die IG-Metall Tarif zahlen.

Bei nicht tarifgebundenen Unternehmen gilt: Nach Gutsherren-Art.

Wenn man da im Vorstellungsgespräch, als Ingenieur mit 5 Jahren oder mehr Berufserfahrung 3000€ brutto haben will, sieht man sich völlig entsetzten Gesichtern gegenüber!

Wenn man sich auf die VDI-Gehälter bezieht, müßte der Rettungsdienst Wiederbelebungsversuche unternehmen.


Bei Leibuden ist es noch schlimmer, da kann man als Ing. froh sein nicht aufstocken zu müssen.
XxMikexX ist offline  
Alt 22.07.2014, 17:31   #7
0zymandias
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

Zitat von XxMikexX Beitrag anzeigen
[...]Bei Leibuden ist es noch schlimmer, da kann man als Ing. froh sein nicht aufstocken zu müssen.
Wenn das bei den Paradepferden der Fachkräftemangel-Muezzins schon so übel ist, dann hat die wirtschaftsbedrohende Nachfrage die Löhne schon in den Keller steigen lassen.

(Ich hoffe, Du nimmst mir den schwarzen Humor nicht übel. )
__

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Alt 22.07.2014, 18:06   #8
XxMikexX
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XxMikexX
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

Zitat von 0zymandias Beitrag anzeigen
Ich hoffe, Du nimmst mir den schwarzen Humor nicht übel.
Nein, warum sollte ich?


Das mit den 3000€ Brutto/Monat, habe ich mal vor einigen Jahren in einem Vorstellungsgespräch gebracht. Es wurde sogar zähneknirschend akzeptiert.

Den Chefingenieur, der dabei war, habe ich später nochmal alleine gesprochen.

Der war richtig geknickt und hatte eine Krise. Er hat mir indirekt zu verstehen gegeben das er weniger bekommt. Und der war schon über 20 Jahre dabei!


Die Stelle habe ich übrigens nicht bekommen, warum wohl?


(War ein mittelständiges Unternehmen und Weltmarktführer mit seinen Produkten, also keine kleine Klitsche, nur halt nicht tarifgebunden.)
XxMikexX ist offline  
Alt 07.09.2014, 23:35   #9
Henrik55
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

Zitat:
Mainstreammedien geben, wenn auch nicht zur besten Sendezeit, unumwunden die Wahrheit zu

Auch wenn ich nicht besonders gläubig bin, Wunder gibt es anscheinend immer wieder. Und eines dieser Wunder lief in Form einer sehr aufschlußreichen Reportage am Montag, den 21.7.2014 im Ersten Programm unserer Mainstreammedien. Ob dies König Fußball zu verdanken war und ob in diesem Zusammenhang diverse politisch korrekte Zensoren eher mit dem „Gauchotanz“ beschäftigt waren, weiß ich nicht. Jedoch zeigte diese, um 22:45 Uhr laufende „Story im Ersten“ mit dem Titel: „Der Arbeitsmarktreport – das Märchen vom Fachkräftemangel“ bei genauem Hinsehen und Hinhören Wahrheiten auf, über die sich Otto-Normalbürger nur noch die Augen reiben und mit den Ohren schlackern kann. Wenn er denn überhaupt, noch oder schon wieder, an dieser Art von Berichterstattung interessiert ist.
Gastbeitrag: Die Mär vom Fachkräftemangel | Die Propagandaschau
Henrik55 ist offline  
Alt 07.09.2014, 23:43   #10
Texter50
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

Der Link zum Film war schon mal da.
Hab Dank für den Gastbeitrag!
__

Unterbrich niemals Deinen Gegner im JC, wenn er gerade einen Fehler begeht.
Frei nach Sunzi


Texter50 ist offline  
Alt 29.10.2014, 15:46   #11
Dagegen72
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

doppelt
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Wer gegen Erwerbslose hetzt, ist einer, der Bonzen nützt und stützt! (Dagegen72)
Zitat:

Die Bundeskanzlerin bezieht derzeit rund 18.023 Euro monatliches Amtsgehalt.
Hinzu kommt eine steuerfreie Dienstaufwandsentschädigung von rund 12.271 Euro im
Jahr. Die Bundesminister verdienen etwas weniger, erhalten aber mit rund 14.638
Euro pro Monat
( Quelle: Bund der Steuerzahler)
Dagegen72 ist offline  
Alt 18.11.2014, 13:46   #12
jockel
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Standard AW: Propaganda - Das Märchen vom Fachkräftemangel

Fachkräftemangel?

Na klar - Jede Menge Beamte mit dem alten Zopf vom ollen Fritz fehlen im öffentlichen Dienst laut Aussage vom Deutschen Beamtenbund (DBB) - aber echt müssen sie sein und nicht gefälscht. Gefälscht wären solche Fachkräfte, wenn sie zwar qualifiziert und berufserfahren wären, aber aus den Reihen der Arbeitslosen kommen.

Der Deutsche Beamtenbund ist eine nach unten hin ausgerichtete, geschlossene Gesellschaft und da muß man schon ein Echtheitssiegel vorweisen können - schon wegen des Standesdünkels.

Es lohnt sich als jobsuchender Erwerbsloser deshalb nicht nach Jobs im öffentlichen Dienst zu suchen, will uns der DBB weismachen. Was er nicht sagt, ist der Pensionsanspruch, der mit der Zahl der Dienstjahre wächst, wo die öffentliche Hand es sich seit jeher verkneift, Arbeitnehmerbeiträge zur Rentenversicherung von Beamten einzukassieren und selbst als Arbeitgeber eigene zweckgebundene Rückstellungen anzulegen. Also liegen Beamte immer dem Steuerzahler auf der Tasche, weil sie derartige Eigenverantwortung und -vorsorge nicht betreiben müssen - im Gegensatz zu Arbeitnehmern und Arbeitslosen.

Aus der Sächsischen Zeitung, 18.11.2014, S. 01:

Zitat:
Öffentlicher Dienst - Extremer Personalmangel

Berlin. Dem öffentlichen Dienst fehlen nach Angaben des Beamtenbunds mehr als 170.000 Erzieher, Lehrer, Polizisten und andere Mitarbeiter. So würden 120.000 Erzieherinnen und Erzieher gesucht. Zu beklagen sei die Nichtbesetzung von 5.000 Stellen bei Feuerwehren. In den nächsten 15 Jahren werde die Personallücke sogar auf 700.000 wachsen, weil 1,5 Millionen Beschäftigte altersbedingt aussteigen. (dpa)
Zum Thema Eigenvorsorge - Die Riesterrente geht den Bach runter, weil sie wegen der Banken- und Finanzkrise in die Knie geht. Wer geriestert hat, ist momentan der Angeschmierte und bekommt nicht mal mehr das raus, was er einzahlte. Die Riesterrente schützt nicht vor Altersamut, sie erzeugt sie, damit Banken und Versicherungen, die Riesterrenten anbieten, fett bleiben.

Beamte werden hinsichtlich der Altersversorgung gepampert. Dafür zahlt der Steuerzahler und die Ex-Arbeitnehmer müssen auf Ihre Altersrenten Steuern zahlen, wobei die Ex-Beamten mit ihren Pensionen steuerfrei bleiben und sind privat kranken- wie rentenversichert - also wieder 1. Wahl bei den Ärzten, Apotherkern und Krankenhäusern.

Mit der privaten Kranken- und Rentenversicherung schmiert es sie aber endlich mal im Alter an. Da steigen die Beiträge und sie können nicht in die gesetzliche Krankenversicherung mehr überwechseln.

Beamte säaen nicht, aber ernten eigentlich mehrfach. Toller Sozialstaat!!!

Das Volk dagegen wird ständig gemolken während der Erwerbstätigkeit und im Alter.

Sächsische Zeitung, 17.11.2014, S. 02:

Zitat:
Riester-Rente soll auf den Prüfstand

Berlin. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Arbeitnehmerflügel der Union haben angesichts des sinkenden Rentenniveaus wachsende Zweifel an der Wirkung der Riester-Rente. Mit dieser zusätzlichen privaten Altersvorsorge soll die „Rentenlücke“ eigentlich geschlossen werden. „Es ist eine zentrale sozialpolitische Aufgabe des Staates, eine auskömmliche Alterssicherung für alle zu organisieren“, sagte der Vorsitzende der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA), Karl-Josef Laumann, am Wochenende. Deshalb müsse die vor gut zehn Jahren eingeführte Riester-Rente überprüft werden. (dpa)
jockel ist offline  
Alt 18.11.2014, 13:56   #13
Strolchenmann->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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Strolchenmann Strolchenmann Strolchenmann
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

Zitat von XxMikexX Beitrag anzeigen
Wenn man da im Vorstellungsgespräch, als Ingenieur mit 5 Jahren oder mehr Berufserfahrung 3000€ brutto haben will, sieht man sich völlig entsetzten Gesichtern gegenüber!
Und der ungelernte VW Arbeiter vor 2 Jahren von WOB zu VW gewechselt bekommt 3000 Euro netto, muss dafür eben Schicht arbeiten

Wenn ich mich heute irgendwo bewerbe ist der gebotene Stundenlohn niedriger als der vergleichbare vor 20 Jahren
Strolchenmann ist offline  
Alt 18.11.2014, 15:41   #14
jockel
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Zitat von Strolchenmann Beitrag anzeigen
Und der ungelernte VW Arbeiter vor 2 Jahren von WOB zu VW gewechselt bekommt 3000 Euro netto, muss dafür eben Schicht arbeiten

Wenn ich mich heute irgendwo bewerbe ist der gebotene Stundenlohn niedriger als der vergleichbare vor 20 Jahren
Das nennt man gesellschaftlichen Fortschritt in der BRD - Lohne und Gehälter (Minuswachstum = Lohndrückerei)) runter beim Fußvolk und privatisierte Profite und Gewinne (Wachstumsbeschleunigung) rauf bei den Unternehmern - auch dank des Mauerfalls. Denn nur mit dem Schengener Abkommen - also den gefallenen Grenzen nach dem Mauerfall, kann das billige Menschenmaterial in die Firmen der europäischen Unternehmer reinschwappen, was die Profite nochmals explodieren läßt.

3sat - Wem gehört die Welt - Wachstum durch Teilen
jockel ist offline  
Alt 18.11.2014, 17:59   #15
Anna B.
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Standard AW: Propaganda Das Märchen vom Fachkräftemangel

öffentlicher Dienst ist nicht gleich " Beamter "...

es gibt Erzieher, die im öffentl. Dienst arbeiten,
Krankenschwester- und pfleger..
die Schulsekretärin,
die Angestellten bei den Kommunen...also die Verwaltung..
es gibt angestellte Lehrer, die nicht Beamte sind,

es gibt die Mitarbeiter auf den Werkhöfen, die bei Eis- und Schnee usw. morgens um 4.00 Uhr raus müssen und die Straßen sauberhalten..auch das sind keine Beamten..

bitte immer schön differenzieren und nicht alle über einen Kamm scheren...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline  
Alt 18.11.2014, 23:01   #16
jockel
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Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen
öffentlicher Dienst ist nicht gleich " Beamter "...

es gibt Erzieher, die im öffentl. Dienst arbeiten,
Krankenschwester- und pfleger..
die Schulsekretärin,
die Angestellten bei den Kommunen...also die Verwaltung..
es gibt angestellte Lehrer, die nicht Beamte sind,

es gibt die Mitarbeiter auf den Werkhöfen, die bei Eis- und Schnee usw. morgens um 4.00 Uhr raus müssen und die Straßen sauberhalten..auch das sind keine Beamten..

bitte immer schön differenzieren und nicht alle über einen Kamm scheren...
Du hast recht.

Der DBB hat doch selbst diesen Artikel undifferenziert verfaßt und nur auf genannte Berufsgruppen beschränkt. Kritisiere bitte den DBB. Ich bin der falsche Adressat. Ich habe auf das Original zugegriffen,

Ich weiß, daß viele tarifgebundene Vollzeitjobs für abhängig beschäftigte Angestellten weggebügelt wurden und später gegen 1-Euro-, Minijobber, ABMer und Bürgerarbeiter befristet ersetzt wurden - weil die Politik die nicht steuernzahlende Privatwirtschaft pampert und deshalb in den Kommunen leere Finanztöpfe vorherrschen. Die verschärfen ihre Lage durch schiefgegangene Finanzspekulationen an den Kapitalmärkten.

Und viele gewinnwirtschaftende Eigenbetriebe hat man privatisiert, weil Privatisierung im Trend ist.

3sat, Sendung makro - Klamme Kommunen

Wie sagte doch ein CDU-Wähler - Ich wähle diese Partei, weil sie was von Wirtschaft versteht!!!!
jockel ist offline  
 

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