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Alt 15.05.2013, 16:33   #1
0zymandias
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Standard Leiharbeit: Strafanzeige gegen Daimler-Boss Zetsche

Zitat:
Druck auf Daimler-Konzernchef Dieter Zetsche: Nach der SWR-Reportage "Hungerlohn am Fließband" liegt der Staatsanwaltschaft
Stuttgart nun eine Strafanzeige gegen Zetsche und andere Beteiligte vor. Vorwurf: Illegale Arbeitnehmerüberlassung.
Quelle: Nach SWR-Undercover-Reportage: Strafanzeige gegen Daimler-Boss Zetsche - Nachrichten :: Baden-Württemberg | SWR.de

Noch ein Zitat daraus:
Zitat:
Der SWR hatte über Menschen berichtet, die über Werksverträge an den Bändern von Daimler arbeiten und ihr Gehalt mit Hartz IV
aufstocken müssen. Der Reporter hatte sich von einer Leiharbeitsfirma anstellen lassen, die ihn an eine Logistikfirma verlieh.
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Alt 15.05.2013, 16:55   #2
jockel
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Standard AW: Leiharbeit: Strafanzeige gegen Daimler-Boss Zetsche

Egal, ob die Reportagen über Minijobs, Leiharbeit, Werkverträge, Firmenpraktikas oder andere Mittel gezeigt werden und aufrütteln sollen - es ist organisiertes Ausplündern der berufstätigen Bevölkerung und der von diesen Gaunern arm und arbeitslos gemachten Erwerbslosen.

Die großen Unternehmer sitzen auf den Rängen in der Unternehmerarena, spalten und teilen die Menschen in Klassen und Kasten auf und feixen sich eins, wenn diese aufeinander los gehen, nur weil der eine Arbeiter etwas mehr hat als der andere.

Es geht zu wie im antiken Rom - nur unter modernen Ausbeutungsbedingungen. Und man nutzt zum Erhalt ihrer Kapitalistengesellschaftsordnung immer noch die Prinzipien des antiken, römischen Rechts aus Zeiten der Sklavenhalterzeit. Darauf und auf mittelalterliches Gewohnheits- und Faustrecht fundiert das Bürgerliche Gesetzbuch der BRD.

Dafür halten sich Raff-und-Nimm-Unternehmerverbände ihre Denkfabriken (auch die verschröderte Verhartzungskommission war so eine von ihren Denkfabriken), gesetzesentwerfende Lobbyisten in Landes- und Bundesministerien, kaufen und bestechen Abgeordnete durch Parteispenden und lukrative Berater- und Nebenjobs in der Wirtschaft.

An 5 Fingern kann man sich abzählen wie das ausgehen wird. Man drückt paar Schmiergelder an die Staatsanwaltschaft ab oder läßt die Verfahren im Sande verlaufen.

Der Prof. für Arbeitsrecht Sell von der FH Koblenz verweist noch auf die Schweinerei, daß CDU/CSU und FDP die Großkonzernen im AN-Überlassungsrecht strafrechtlich freistellen, weil sie ihnen einen Freibrief ausstellen:

Strafrechtlich ist nur der Subunternehmer - also die Vermittlerbude zu verfolgen, der mit dem Billigjobber den Schwarzarbeits- bzw. Scheinarbeits-Werkvertrag ausgestellt hat.

Der Großkonzern und alle noch dazwischenliegende Leihbuden machen auf Ahnungslosigkeit - mein Name ist Hase - aber ihren profitablen Schnitt. Dabei ist der Großkonzern der Hauptauftraggeber und alles darunter befindliche Unternehmergesocks die Subunternehmer.

Warum stellte man die Unternehmerstehler strafrechtlich nicht gleich den Unternehmerhehlern und zwar ausnahmslos alle in der ganzen Kette - vom Großen bis zum Kleinen?

Beim Ottonormalbürger, die als Stehler und Hehler handeln, ist man doch auch nicht zimperlich im Abstrafen?

Den systemischen Segen gibt's von der CDU/CSU und FDP und wenn gut geschtmiert von der SPD und den Bündnisgrünen.
jockel ist offline  
Alt 15.05.2013, 17:07   #3
0zymandias
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Standard AW: Leiharbeit: Strafanzeige gegen Daimler-Boss Zetsche

Jedenfalls zeigt es einmal mehr, dass Hartz IV genau einen Zweck hat: Einen stets gefüllten Pool billigster Nutzmenschen bereit zu halten.
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Alt 15.05.2013, 20:29   #4
hemmi
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hemmi Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard AW: Leiharbeit: Strafanzeige gegen Daimler-Boss Zetsche

Da will sich jemand mit der Rechtsabteilung von Daimler anlegen?
Da könntest, im Schwabenland, auch gleich den lieben Gott verklagen.
hemmi ist offline  
Alt 15.05.2013, 20:45   #5
JohnDoe
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Standard AW: Leiharbeit: Strafanzeige gegen Daimler-Boss Zetsche

Strafanzeige?
Fein! Gut so!


Wird aber nichts bringen, landet eh im Eimer, denn der Staatsanwalt hat grundsätzliche Order "von oben", nicht tätig zu werden.

So langsam muss es sich doch herumgesprochen haben, dass wir in einem Unrechtsstaat leben.
... Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.

Wer es noch immer nicht glauben mag, soll doch mal recherchieren, wo die vielen Strafanzeigen gegen Mobcenter und Arbeitsagenturen abgeblieben sind.
Ja, wo sind sie denn?

Rätselauflösung.... Hier!
JohnDoe ist offline  
Alt 15.05.2013, 22:59   #6
ZynHH
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Standard AW: Leiharbeit: Strafanzeige gegen Daimler-Boss Zetsche

Daimler ist Systemrelevant.......
__

Mahalo


"Wenn das die Lösung ist, möchte ich mein Problem zurück."
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Alt 16.05.2013, 06:05   #7
mahawk->Emailproblem
Emailadresse berichtigen!
 
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mahawk
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Standard AW: Leiharbeit: Strafanzeige gegen Daimler-Boss Zetsche

So lange man Hoffnung hat....

Es wäre gar nicht so schlecht, wenn der eine auf den Deckel bekommen würde.

Die ersetzen jeden Arbeitsplatz mit Leiharbeitern auch jeden der in Frührente, Rente geht, der nach langem Druck eine Abfindung nimmt oder dem man kündigen kann, wird mit einem Leiharbeiter ersetzt.
Es spielt auch keine Rolle ob dies am Band oder in der Kantine ist, man trifft nur Leiharbeiter; zum Teil sind die dort seit Jahren beschäftigt.

Jetzt gab es im vergangenen Jahr bereits Probleme wegen der Bezahlung für diejeningen die in der Kantine arbeiten, da hat dann eine Leihfirma das Personal an eine andere Leihfirma "abgetreten", d.h. wer von den Leiharbeitern weiter dort beschäftigt werden wollte, der konnte einen neuen Vertrag unterschreiben ( incl. Probezeit, welche bereits lange abgelaufen war ) oder er konnte gehen.
Diejenigen die einen neuen Vertrag unterzeichnet hatten, haben bis auf eine Handvoll, in der Probezeit, gekündigt bekommen, es wurde aussortiert.

Da hat sich eine Leihbudenfirma sauber aus der Affäre gezogen, nachdem die Firmen das untereinander ausgekungelt hatten.
Und die Leidtragenden sind die Menschen.

Vielleicht holt man die dann wenigstens ein wenig von ihrem hohen Roß runter, wäre auf jeden Fall kein Fehler.

Hier gehören beide bestraft, die Leihbudenfirmen und die Arbeitgeber, dann würde das aufhören.
Doch man sieht ja, wer vor Gericht verdonnert wird, und wen man laufen lässt.


mahawk
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Alt 28.05.2013, 08:18   #8
jockel
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Standard AW: Leiharbeit: Strafanzeige gegen Daimler-Boss Zetsche

In der ZDF-Sendung WISO vom 27.05.2013, 19:25 Uhr wurde nachgewiesen, daß die christlichen Gewerkschaften des Verbandes CGB und Co. als Unternehmerparteigewerkschaften von CDU und CSU aktiv mit sogenannten Werkarbeitstarifverträgen unter anderem auch im Handel, z.B. REWE und real, aktiv den Niedriglohnsektor und da speziell Schwarzarbeit, Scheinselbstständigkeit, Lohnsteuer- und SV-Beitragshinterziehung fördern und und geltendes Recht wie Bundesurlaubsgesetz, Entgeltfortzahlungsgesetz, Kündigungsschutzgesetz aus- und unterhöhlen - aus reiner Profitgier und unternehmerischer Großmannsucht.

Die CDU/CSU und ihre CGB und Co. spielen sich immer als gesetzestreue, vor Nächstenliebe strotzende Christenorganisationen auf. Sie machen auf Biedermann und sind in tatsachlich asozial organisierte Brandstifter.

Sind CDU/CSU da noch Volksparteien?

Zitat:
WISO - Zweifelhafte Werkarbeitstarifverträge der christlichen Gewerkschaften

Regaleinräumer in den Supermärkten schuften im Akkord. Diese Werkvertragsarbeiter bekommen Niedrigstlöhne für ihre Arbeit und das trotz bestehender Tarifverträge.
Real sind sie verlogene, heimtückische Verbrecherorganisationen - vorne hui und hinten pfui. Sie beklauen und b e s c h e i s s e n ihre Bürger und die Kundschaft ihrer privatwirtschaftlich tätigen Betriebe und das nicht nur zu 1,80 Euro-Pfandkriminialität wie solche Ganoven es der Emily unterstellten. In den Werkverträgsgeschäften geht es um unternehmerisch organisierten Millionenbetrug am Volk.

Dazu auch in der Phoenix-Diskussionsrunde "Unter den Linden" passend die Diskussion zum Thema Eurokrise und Billigarbeit zwischen Rürup und Hickel

Zitat:
Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel sieht Gefahr wachsender Altersarmut durch Niedrigzinspolitik

Bonn/Berlin (ots) - Der bekannte Wirtschaftswissenschaftler Rudolf Hickel befürchtet angesichts der aktuellen Niedrigzinsphase erhebliche Auswirkungen auf die Renten und einen weiteren Anstieg der Altersarmut. "Wir merken jetzt, dass die Kapital gedeckte Altersversorgung mitten in der Krise steckt. Die Menschen haben aufgrund der sehr niedrigen Zinsen und der im Vergleich höheren Inflation reale Vermögensverluste", erklärte Hickel in der Sendung UNTER DEN LINDEN im Fernsehsender PHOENIX. Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank, die Zinsen erneut zu senken, bringe zudem Versicherer in die Bredouille. "Einige befinden sich in einer tiefen Krise."

Die Öffnung der Alterversorgung für kapitalmarkt-gestützte Produkte sei ein "Riesenfehler" gewesen, denn nunmehr gebe es immer mehr Risiken für Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen. "Und am Ende wird Altersarmut geschaffen", war Hickel überzeugt. Eine Existenz sichernde Altersversorgung werde so immer unsicherer. Der Bremer Wirtschaftswissenschaftler warnte zudem vor weiteren Folgen der Niedrigzinspolitik. Aufgrund der großen Liquidität in den Märkten "können neue Spekulationsblasen entstehen. Man muss verhindern, dass hier wieder alchimistisches Teufelswerk geschaffen wird", so Hickel.

Der Präsident des Handelsblatt Research Institute und frühere Wirtschaftsweise, Bert Rürup, sah die Entwicklung weniger bedrohlich. "Die Niedrigzinsphase ist kein Dauerzustand, ist aber in den nächsten zwei Jahren ohne Alternative. Mit dieser Politik der Europäischen Zentralbank wird lediglich Zeit gekauft", zeigte Rürup Verständnis für diesen Schritt.

Pressekontakt:

PHOENIX-Kommunikation
Pressestelle
Telefon: 0228 / 9584 190
Fax: 0228 / 9584 198
pressestelle@phoenix.de
Da darf man mal die Verlautbarungen abwarten wie persil-porentief rein sich die Heuchel-CDU/CSU und ihre christlichen Parteigewerkschaften sich mal wieder waschen müssen.
jockel ist offline  
Alt 01.08.2013, 09:35   #9
xavier123
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Standard Gericht: Daimler beschäftigte IT-Experten in Scheinwerkverträgen

Gericht: Daimler beschäftigte IT-Experten in Scheinwerkverträgen

Stuttgart (dpa) - Der Autokonzern Daimler hat nach Ansicht des Landesarbeitsgerichts Stuttgart zwei frühere IT-Experten in Schein-Werkverträgen beschäftigt.
Zwischen den beiden Beschäftigten und dem Autohersteller habe ein Arbeitsverhältnis bestanden, begründete der Vorsitzende Richter Ulrich Hensinger das Urteil am Donnerstag. Damit habe eine unerlaubte Arbeitnehmerüberlassung vorgelegen.

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Auto: Gericht: Daimler beschäftigte IT-Experten in Scheinwerkverträgen | ZEIT ONLINE
 
Alt 01.08.2013, 14:46   #10
wolliohne
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Standard AW: Leiharbeit: Strafanzeige gegen Daimler-Boss Zetsche

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wolliohne ist offline  
 

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