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Start > > > > -> ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)



 

 

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Alt 09.05.2013, 19:41   #1
hartaber4
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Standard ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Dass das Rentenniveau für viele bitter niedrig sein wird ist ja im Forum kein Geheimnis....

Was bisher wenig andiskutiert wurde, sind die Folgen der niedrigen EZB-Zinsen...... das wird auch noch ins Kontor hauen, bei denen die etwas zur Seite legen können....

Beispiel im Artikel



Angestrebte Zusatzrente

1000 € für eine 33jährige Frau = monatlicher Sparbedarf:

2% Zins/ 0% Inflation = 406 €

2% Zins / 2 % Inflation = 1010 €

2% Zins / 2,5 % Inflation = 1268 €

0 % Zins / 2,5 % Inflation = 2353 €


Etwas Schadenfreude löst der eingeschobene Sonderatikel aus:



"In der Zinsfalle (Wie Ärzte, Architekten und Rechtsanwälte um ihre Ansprüche bangen)"

....reale Kürzungen um teilweise 30%......

Dort wird neben den Folgen des Zinstiefs auch auf Zockereien der Versorgungswerke eingegangen (Geldanlagen bei der Pleitebank HRE oder in irgendwelche Swaps und Futures !!!!!!!)
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 10.05.2013, 06:48   #2
wolliohne
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Danke hartaber4,

diesen Artikel habe ich auch gelesen und bin schockiert.
hab ihn mal kopiert und werde versuchen hier hochzuladen.

Auch die Nachdenkseiten hatten sich die letzten Tage mit diesem Beitrag befasst-finde ich i.M.leider nicht.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 10.05.2013, 07:09   #3
sumse
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

interessiert ehh keinen weil
die elos die in rente gehen werden zwangsläufig ehh in die grusi reinfallen müssen
und das bissel rente was man dann auszahlt wird dann noch angerechnet
von daher ist das völlig wurscht ob die EZB niedrige zinsen hat oder nicht
viel mehr wird man an rente eh nicht bekommen wen dem nicht so währe mit den niedrig zins
 
Alt 10.05.2013, 07:29   #4
XxMikexX
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Elos in der Regel nicht, aber Sparer, Leute die Lebensversicherungen oder Verträge für die private Altersvorsorge abgeschlossen haben, wird diese Entwicklung sicher brennend interessieren.

Je länger diese Niedrigzinsphase andauert, um so mehr wird sie durchschlagen.

Zur Zeit ist sogar die Rede davon die Zinsen noch weiter zu senken.
XxMikexX ist gerade online  
Alt 10.05.2013, 08:44   #5
azra
 
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Hat eigentlich von euch jemand eine Ahnung, wie das mit der Riesterrente genau aussieht?
Habe bei mir auf der Hausbank noch so eine, wurde aber dank meiner Arbeitslosigkeit stillgelegt.
Beim Jobcenter gilt das als Schonvermögen, nur kann und will mir dort keiner Auskunft geben ob ich die kündigen kann. Habe gedacht nur so mal im Notfall.
Selbst die SB auf meiner Bank kann mir keine befriedigende Auskunft geben.
Hatte mal vor die so als Notkroschen bei meiner Mutter aufs Konto überweißen zu lassen.
azra
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Alt 10.05.2013, 09:50   #6
sumse
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Zitat von azra Beitrag anzeigen
Hat eigentlich von euch jemand eine Ahnung, wie das mit der Riesterrente genau aussieht?
Habe bei mir auf der Hausbank noch so eine, wurde aber dank meiner Arbeitslosigkeit stillgelegt.
Beim Jobcenter gilt das als Schonvermögen, nur kann und will mir dort keiner Auskunft geben ob ich die kündigen kann. Habe gedacht nur so mal im Notfall.
Selbst die SB auf meiner Bank kann mir keine befriedigende Auskunft geben.
Hatte mal vor die so als Notkroschen bei meiner Mutter aufs Konto überweißen zu lassen.
azra

les dich da mal durch könnt vll interessant sein

Die Riester-Rente kündigen - Nachteile einer Riester-Rente Kündigung
 
Alt 10.05.2013, 10:09   #7
azra
 
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)


Dank dir. Muß ich mir wirklich überlegen, macht ja wenig Hoffnung.
Aus Schaden wird man klug.
azra
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Alt 10.05.2013, 10:20   #8
Minimina
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Zitat von azra Beitrag anzeigen
Hat eigentlich von euch jemand eine Ahnung, wie das mit der Riesterrente genau aussieht?
Das kann man nicht so einfach beantworten, da es verschiendene
Riesterverträge mit verschiedenen Konditionen gibt. Die Verbraucherzentralen bieten dabei eine sehr gute Beratungsmöglichkeit. Das kostet bei uns ca. 10,- Euro und man wird professionell beraten, wenn es in der Nähe eine VZ gibt. Einen Termin muss man machen und etwas warten, weil die Beratungen sehr begehrt sind. Du kannst Dich auch von einem freien Versicherungsmakler beraten lassen, aber das wird teuer und Du musst darauf achten, dass er wirklich "frei" ist, d.h. er nicht eine oder mehrere Versicherungen vertritt.

Draufzahlen wirst Du wohl aber auf jeden Fall. Aber besser als nachher nix mehr davon zu sehen

Solange der Freibetrag für das Schonvermögen nicht überschritten wird, kannst Du den Vertrag kündigen und die Umwandlung des Vermögens darf nicht angerechnet werden.

Zitat:
Hatte mal vor die so als Notkroschen bei meiner Mutter aufs Konto überweißen zu lassen.
Da würde ich dazu raten das Geld entweder von der Versicherung als Barscheck auszahlen zu lassen, oder es gleich ganz von Deinem Konto abzuheben. Später dann bei der Mutter einbezahlen, vielleicht sogar in kleinen Raten.

Wenn irgendwann nachgefragt wird, hast Du es verbraucht.

LG MM
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Alt 10.05.2013, 10:30   #9
293949
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Wer riestert ist selbst dran schuld...Finger weg !!!!

Zur Zeit ist Geld billig+es gibt eine Inflation bei den Sachwerten. Leute mit Kohle schichten eben um. Das billige Geld muss irgendwann wieder eingesammelt werden. Und das wird so nicht klappen. Schwappt das billige Geld in den 'Markt' gibt es eine Inflation....

Als Hartz 4ler würde ich empfehlen falls Geld übrig sich ein paar Goldstücke zu kaufen. Das geht anonym+der Staat hat keinen Zugrifff....ansonsten verprassen....
293949 ist offline  
Alt 10.05.2013, 10:32   #10
azra
 
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Thanks, MINIMA.
Das mit der VZ werde ich nächste Woche mal in Angriff nehmen.
Das mit der Riesterrente wurde mir seinerzeits, als ich noch in Lohn und Brot stand von der Hausbank aufgeschwatzt.
Heute in Zeiten H4 darf ich noch nicht mal 1€ dort überziehen, obwohl ich dort seit meiner Lehre(1977) Kunde bin.
Und das obwohl ich noch nie im Minus war, in Zeiten meiner Erwerbstätigkeit.
azra
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Alt 10.05.2013, 12:00   #11
hartaber4
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Zitat von sumse Beitrag anzeigen
interessiert ehh keinen weil
die elos die in rente gehen werden zwangsläufig ehh in die grusi reinfallen müssen
und das bissel rente was man dann auszahlt wird dann noch angerechnet
von daher ist das völlig wurscht ob die EZB niedrige zinsen hat oder nicht
viel mehr wird man an rente eh nicht bekommen wen dem nicht so währe mit den niedrig zins
Du vergisst bei deinen Ausführungen, dass die (Lebens-)umstände sich zum einen im Alter erheblich ändern (es fehlt oft schlichtweg die Möglichlichkeit das körperlich zu kompensieren = wie z.B. Flaschensammeln mit schwerem Rheuma) und zum anderen vielen z.B. auch der Regress auf Angehörige nicht ganz einfach fällt, die Hütte verkauft werden muss, der Vermögensschonbetrag lächerlich ist gering ist um gewisse Risikiken abzupuffern......usw.

Aber bis dahin werden sicher noch ein paar "Reformen" (im Sinne von downsizen) folgen....
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ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 10.05.2013, 12:02   #12
hartaber4
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Zitat von XxMikexX Beitrag anzeigen

Zur Zeit ist sogar die Rede davon die Zinsen noch weiter zu senken.
Noch mehr?

War doch gerade...



Asmussen dagegen: Weidmann stimmte für EZB-Zinssenkung 03.05.2013 | Nachricht | finanzen.net
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Alt 10.05.2013, 12:16   #13
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Zitat:
Draghi zeigt sich offen für weitere Zinssenkung
Geldpolitik : Draghi zeigt sich offen für weitere Zinssenkung - Nachrichten Geld - DIE WELT
XxMikexX ist gerade online  
Alt 10.05.2013, 13:07   #14
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Auch die Nachdenkseiten hatten sich die letzten Tage mit diesem Beitrag befasst-finde ich i.M.leider nicht.
Dann versuchs mal hier oder alternativ auch beim Spiegelfechter. ; )

Zitat:
Der SPIEGEL und die Altersvorsorge – eine publizistische Bankrotterklärung
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Private Mostrichfabrikation - Der Verzehr meiner gerne und oft verteilten Beitrags-Kostproben erfolgt auf eigene Gefahr.
gerda52 ist offline  
Alt 10.05.2013, 13:42   #15
hartaber4
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Noch mehr ?

Bald legt die EZB noch was drauf wenn man sich als Bank was borgt....

EZB/Euroland/Verlauf:

02.05.2013 0,50%

05.07.2012 0,75%

08.12.2011 1,00%

03.11.2011 1,25%

07.07.2011 1,50%
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Alt 10.05.2013, 14:38   #16
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Noch mehr ?

Bald legt die EZB noch was drauf wenn man sich als Bank was borgt....

EZB/Euroland/Verlauf:

02.05.2013 0,50%
Das wird ernsthaft in Erwägung gezogen und nennt sich "Negativ-Zins"

Leider wird das nicht an den Endverbraucher/Kleinkreditnehmer weitergegeben.

Mann o mann. Mit ihrer Geldmengen und Zinspolitik fahren die "privaten" Zentralbanken uns noch richtig an die Wand. Allem voran die Federal Reserve.

LG MM
Minimina ist offline  
Alt 10.05.2013, 22:00   #17
hartaber4
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Arbeit, Kapital und Boden


Ich setze mittelfristig (und erst recht langfristig) auf den roten Faktor - leider hier etwas "gepennt***"

(Ist aber eine Frage von welcher Seite man "wettet")

***
Ein Bekannter von mir...hat sich in der Nachwendezeit für "nen Appel und nen Ei" Grundstücke in MV und BB gekauft... wir waren da zum Grillen und so...haben ihn leicht belächelt.... heute lächelt er (Flächen Agrar und Windkraft etc.)

Er hat teilweise verkauft.... aber nicht für

"nen Appel und nen Ei"... die Waldflächen behält er wegen Holzpreisen...


(Heute in den Arxxx beiss...)
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Alt 11.05.2013, 00:03   #18
olivera
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Ort: wo ist denn Gott?"-Junge: "Von Nietzsches Trecker überfahren"-mensch: "Wie grauenvoll!
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Arbeit, Kapital und Boden...
Wie sagt alter englischer Adel? : " nie verkaufen..." -Blut & Boden ...
olivera ist offline  
Alt 12.05.2013, 13:51   #19
hartaber4
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Ist eigentlich ganz einfach, wenn man sich mal vorstellt wann das "Wachstum" ein Ende hat..... mir ist nicht bekannt, dass die Erdkugel "mitwächst".

Beispiel aus Europa gefällig?

Zwei Drittel Spaniens von Desertifikation bedroht Beide Wirtschaftszweige verbrauchen mehr Wasser, als Spanien zur Verfügung steht. Es wird aus dem Herzen des Landes für die Küstengebiete abgezapft. Die Folge ist eine extreme Trockenheit im Landesinnern. Das wiederum hat zur Konsequenz, dass viele Landwirte und Obstbauern ihr Land verlassen und sich ebenfalls an der Küste ansiedeln. Aber ohne stete Bewirtschaftung verfällt das Agrarland und erodiert. Zurück bleibt nackter Fels. Akut sind zwei Drittel Spaniens von der sogenannten Desertifikation, der Verwüstung, bedroht. Geht die Entwicklung so weiter, kann sich die Iberische Halbinsel vielleicht schon in zehn Jahren nicht mehr selbst ernähren.

Link:

Wüsten im Vormarsch (2/2) - Europas Süden trocknet aus


Nach dem man dort Landschaften für die schnelle Peseta/ den schnellen Euro (auch mittels nordafrikanischer Billigstlohnsklaven) auch für "günstiges" Obst und Gemüse in deutschen Supermärkten ausgeplündert hat, sind das die (kaum "heilbaren") Folgen.


In der näheren Zukunft lauern noch ganz andere Sündenfolgen, weil Nachhaltigkeit beim schellen Geld scheffeln der letzten Jahrzehnte eher hinderlich war....

Es war nicht günstig....... es kommt der zweite Teil der Rechnung oder es war nur eine Anzahlung.....


Ob in Zukunft ein Leben auf Grundsicherungsniveau den Zugang zum Wertesystem einer westlichen Spaßgesellschaft sichern kann oder relative (sogar dann absolute?) Armut verhindern kann, darf wohl bezweifelt werden..... das ist ja jetzt schon mehr als kritsch zu sehen.

Da sich ein Großteil der Bevölkerung KEINE ALTERNATIVEN sucht..... muss er sich nicht wundern, wenn er weiter auf seine Provider angewiesen ist... und wie war das noch mit dieser einfachen wirtschaftlichen Weisheit?

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis....
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Alt 17.07.2013, 13:59   #20
jockel
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Die Altersvorsorge a la Riester wird vom DGB in Frage gestellt - also soll die Mogelpackung Riester wieder abgeschafft werden, weil nur Banken und Versicherungen bei diesem Produkt abstauben.

Zitat:
DGB will Riester-Rente abschaffen - Paderborner Blatt
Zitat:

Die Riester-Rente muss grundsätzlich auf den Prüfstand, denn sie hilft nicht gegen Altersarmut, verschleudert Milliarden an Steuergeldern an Versicherungskonzerne und ist überflüssig, weil die geplante Senkung des Rentenniveaus überhaupt nicht nötig ist", sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach der "Berliner Zeitung" (Mittwoch-Ausgabe). ...

... Eine solche solidarische Vorsorge innerhalb der Rentenkasse sei der Privatvorsorge klar überlegen, so der Gewerkschaftsbund. Die private Altersvorsorge dagegen helfe nicht gegen die drohende Welle von Altersarmut, denn drei Viertel der Geringverdiener könnten sich eine Riesterrente gar nicht leisten.

"Es wäre deshalb besser, die Steuer-Milliarden, die bislang in den Versicherungen versickern, zielgenau gegen Altersarmut einzusetzen und zudem die betriebliche Alterssicherung stärker zu fördern", sagte Buntenbach. Die Riester-Rente wurde 2001 eingeführt, um Abstriche bei der gesetzlichen Rente auszugleichen. Sie wird durch Zulagen und Steuervorteile gefördert. ...

Außerdem stieg der Anteil der ruhend gestellten Verträge. Inzwischen werden in fast jeden fünften Vertrag keine Beiträge und auch keine Zulagen mehr einbezahlt. Ende 2011 traf dies lediglich auf 15 Prozent der Verträge zu. Experten machen für die Entwicklung unter anderem die häufig geringen Renditen und die Intransparenz vieler Verträge verantwortlich.
Zitat:
Demografie : Chef der Jungen Liberalen glaubt an Rente mit 75 - Nachrichten Politik - Deutschland - DIE WELT
Zitat:

Gerade erst haben Ökonomen die Rente mit 69 ab dem Jahr 2030 gefordert. Das reicht noch lange nicht, sagt Lasse Becker. Der Vorsitzende der FDP-Jugendorganisation fordert deutlich längeres Arbeiten. ...

... Riesterrente kann nur "der erste Schritt" sein

Becker will einen Umbau zu mehr Kapitaldeckung – und verweist auf Studien, denen zufolge eine auf Kapitalaufbau basierende Altersvorsorge "mehr einbringt als unser jetziges Umlagesystem". Der Einstieg in die Riesterrente sei richtig gewesen, "aber das kann nur der erste Schritt gewesen sein". Man bekomme sonst wegen des demografischen Wandels ernsthafte Probleme. "Auch die Rentengarantie gehört zum Wohle aller Generationen abgeschafft", so Becker.

Eine weitere Forderung aus der INSM-Studie nimmt der JuLi-Chef auf: die Abschaffung aller Formen staatlich geförderter Frühverrentung. "Alle Frühverrentungen haben das Bild erzeugt, dass man in Zukunft immer früher aus dem Berufsleben ausscheiden kann. Das war fatal", so Becker. "Man hat zu spät gesehen, dass das unserem System schadet. Frühverrentungen sollte es nur geben, wenn es aus gesundheitlichen Gründen notwendig ist."
Wenn die längeres Arbeiten sagen, meinen die im Klartext Langzeitarbeitslosigkeit beginnt mit 35 und endet mit dem Tod weit vor 75. Wiedereinstellung in Arbeit wollen Unternehmer nicht und wenn dann nur befristet oder auftragsgebunden als Prekärarbeit oder Kostenlos-Firmenpraktilum = legalisierte, vom Unternehmer, Amt und Bildungsträger organisierte Schwarzarbeit.

Thema: Abschaffung Frühverrentungen in der gesetzlichen Rentenversicherung

Schönes Thema! Da sollten sich mal die Politiker und Funktionäre, die Beamten schön an die eigene Nase fassen - betrifft genau die gutbetuchte CDU/CSU- und FDP-Klientel, bei der das zutrifft.

Westerwelle und die altrömische Dekadenz
jockel ist offline  
Alt 17.07.2013, 14:23   #21
jockel
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

tagesschau.de: Zwischenbilanz zehn Jahre nach der Einführung - Die Riester-Rente - kompliziert und wenig ertragreich

Schlechte Renditen und undurchsichtige Verträge - die Bilanz nach zehn Jahren Riester-Rente ist ernüchternd. Zudem wird die private Ergänzung zur gesetzlichen Rente nicht vor Altersarmut schützen, warnen Experten.

Von Frank Aischmann, MDR, ARD-Hauptstadtstudio

Die Frau hat keinen Namen, sie ist 35 Jahre alt, Mutter von zwei Kindern und sie erinnert sich noch an die inzwischen zehn Jahre alte Mahnung von Ex-Bundesarbeitsminister Walter Riester, "dass die Menschen ihre Rentenansprüche eher über- als unterschätzen". Also hat die 35-Jährige einen Riester-Vertrag abgeschlossen.

Allerdings: Die Frau ist eine reine Erfindung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, das wissen wollte, was das "Riestern" wirklich bringt. Jetzt wurde diese DIW-Studie veröffentlicht, die schon vorab für Schlagzeilen sorgte. Erst wenn die Frau 85 Jahre alt wird, hätte sie ihr eingesetztes Geld wieder heraus - bei zweieinhalb Prozent Verzinsung wohlgemerkt. Gibt es dagegen nur die Garantiesumme ohne Zinsen zurück, müsste die Frau 109 Jahre alt werden, bevor sich die Riester-Rente für sie gelohnt hätte.

Axel Kleinlein, Versicherungsmathematiker und Chef des Bundes der Versicherten sagte dem ARD-Hauptstadtstudio: "Die Renditen sind sehr, sehr schlecht geworden. Zum Teil muss bei einem Kunden, der durchschnittlich lebt oder stirbt davon ausgegangen werden, dass er am Schluss unterm Strich weniger herausbekommen hat, als insgesamt eingezahlt wurde."

Kein Schutz vor Altersarmut

Das war natürlich nicht die Idee der rot-grünen Bundesregierung, als sie die Riester-Rente vor zehn Jahren einführte - als Waffe gegen Altersarmut trotz sinkender gesetzlicher Renten. Aber was sagte SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach am Morgen in der ARD: "Die Riester-Rente wird uns nicht vor Altersarmut in der nächsten Generation der Rentner schützen."

Was unter anderem daran liegt, dass die Einkünfte aus der Riester-Rente voll steuerpflichtig sind oder - das betrifft Geringverdiener - mit der Grundsicherung im Alter verrechnet werden.
Vor allem aber sind Riester-Verträge eine komplizierte Wissenschaft mit umfangreichen Formularen geworden mit unüberschaubaren Wahlmöglichkeiten: Fondssparplänen, klassischen Rentenversicherungen, Bausparverträgen und so weiter.

Intransparenz und Kostenverschleierung

Die Zeitschrift "Ökotest" hat unlängst knapp 150 verschiedene Verträge untersucht und eine weit verbreitete Undurchsichtigkeit und Kostenverschleierung festgestellt. Selbst die großzügigen Zulagen des Staates können durch Abschlusskosten und Gebühren des Riester-Vertrages komplett aufgefressen werden oder anders gesagt, bleiben bei der Versicherungsgesellschaft hängen.

Aber das gilt natürlich nicht für alle Verträge und mit zehn Jahren ist das Riester-Konzept auch noch viel zu jung für eine Abschlussbilanz: "Die Versicherungsunternehmen kassieren mehr Prämien ein, haben mehr Beiträge in den Händen, legen diese an und rücken die eben nicht so schnell raus. In den 30er, 40er Jahren dieses Jahrhunderts werden dann in hohem Maße sogenannte Sterblichkeitsgewinne anfallen, wenn die Kunden erheblich früher versterben als zunächst kalkuliert, das ist dann der Moment, wo sich entscheiden wird, ob die Unternehmen die Gelder dann auch wirklich an die Kunden weitergeben oder nicht", so Versicherungsmathematiker Axel Kleinlein.

Und doch hat der Ratschlag von Ex-Bundesarbeitsminister Walter Riester an Riester-Willige auch zehn Jahre später volle Gültigkeit: "Information so schnell und so gründlich wie möglich. Abschließen nach der Information."

Stand: 23.11.2011 15:57 Uhr
jockel ist offline  
Alt 17.07.2013, 17:32   #22
sumse
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Standard AW: ALTERSvorSORGE (Der Spiegel Nr. 19/2013)

Zitat:
Was unter anderem daran liegt, dass die Einkünfte aus der Riester-Rente voll steuerpflichtig sind oder - das betrifft Geringverdiener - mit der Grundsicherung im Alter verrechnet werden


hehe genau das hab ich vor langerzweit gesagt
das der riestermist mit der grusi später angerechnet wird

und nicht so wie es mal gesagt worden ist das die riestermist nicht angerechnet würde^^
 
 

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