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Alt 10.04.2013, 08:07   #1
wolliohne
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Daumen hoch Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Die belgische Regierung klagt Deutschland an, beschwert sich über deutsche Dumpinglöhne. So sei der massenhafte Einsatz von osteuropäischen Billigarbeitern in deutschen Schlachthöfen rechtswidrig, erklärt der belgische Wirtschaftsminister Johan Vande Lanotte gegenüber Frontal21. Niedriglöhne von drei Euro in der Stunde verschafften den deutschen Unternehmen einen unfairen Wettbewerbsvorteil gegenüber der belgischen Konkurrenz, die an gesetzlich festgeschriebene Mindestlöhne gebunden ist. Dagegen will die belgische Regierung jetzt vorgehen und fordert deshalb die Europäische Kommission auf, wegen Verletzung der EU-Verträge einzuschreiten. Die Bundesrepublik, so Vande Lanotte, verstoße gegen das Diskriminierungsverbot, weil ausschließlich ausländische Arbeiter Opfer der Dumpinglöhne seien.
Quelle: Frontal21
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
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Alt 10.04.2013, 08:13   #2
Steamhammer
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Die BRD-- Land der Ausbeuter .
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Alt 10.04.2013, 08:15   #3
Realo
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

mich würde mal interessieren wieviele leute sich noch fleisch kaufen könnten, wenn die grosschlachtereien ordentliche löhne zahlen würden.....
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Alt 10.04.2013, 08:25   #4
Steamhammer
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Zitat von Realo Beitrag anzeigen
mich würde mal interessieren wieviele leute sich noch fleisch kaufen könnten, wenn die grosschlachtereien ordentliche löhne zahlen würden.....
Genau so viele wie bisher.
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Alt 10.04.2013, 08:27   #5
Teelicht
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Wer glaubt das Märchen von
Niedrige Löhne = niedrige Preise
Höhere Löhne = höhere Preise
???
Eher ...gleiche Preise bei höheren Löhnen = weniger Gewinnspanne
 
Alt 10.04.2013, 08:29   #6
Teelicht
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Zitat von Steamhammer Beitrag anzeigen
Genau so viele wie bisher.
eben ....wer mehr verdient brauch auch nicht das billigste zu kaufen ...so haben alle was davon
 
Alt 10.04.2013, 08:48   #7
Realo
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

das geht etwas an der realitaet vorbei.... die lohnkosten sind in einigen bereichen überproportional hoch... wenn du 8,50 € Midestlohn bekommst und für den EBEN MAL
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Alt 10.04.2013, 08:49   #8
Realo
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

eben mal 30 statt 15 € zahlen muss (weil der friseur ja auch 8,50 € pro Stunde will), dann bleibt dir nichz genug für frisches fleisch vom metzger deines vertrauens....
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Alt 10.04.2013, 08:50   #9
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Zitat von Teelicht Beitrag anzeigen
eben ....wer mehr verdient brauch auch nicht das billigste zu kaufen ...so haben alle was davon
Problem wird sein, dass die Preise dann angehoben werden mit der (unausgesprochenen) Begründung, dass die Leute jetzt mehr Geld haben. Freiwillig werden die Verantwortlichen nicht auf Ihre Willa, den vorsichhinrostendenblechhaufen, und anderen Plunder verzichten.
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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Alt 10.04.2013, 09:10   #10
dersichdenwolfärgert
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Wir brauchen einen Mindestlohn, der an die Lebenshaltungskosten gekoppelt wird.

8,50 Brutto bei Steuerklasse 1, ist ein Witz!

dsdwä
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Alt 10.04.2013, 09:21   #11
Steamhammer
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Zitat von Realo Beitrag anzeigen
eben mal 30 statt 15 € zahlen muss (weil der friseur ja auch 8,50 € pro Stunde will), dann bleibt dir nichz genug für frisches fleisch vom metzger deines vertrauens....
Du meinst, BRD-Unternehmerpack erhöht die Preise um 300%, weil ein Mindestlohn, der immer noch viel zu niedrig ist, eingetreten wäre, um zu beweisen, wie schädlich Mindestlöhne seien?
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Alt 10.04.2013, 10:10   #12
K. Lauer
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Zitat von dersichdenwolfärgert Beitrag anzeigen
Wir brauchen einen Mindestlohn, der an die Lebenshaltungskosten gekoppelt wird.

8,50 Brutto bei Steuerklasse 1, ist ein Witz!

dsdwä
Ich bin für einkommensabhängige Lebenshaltungskosten.
 
Alt 10.04.2013, 10:14   #13
Realo
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

und was soll das sein? der besserverdienende zahlt für das brot mehr als der schlechtverdiendende? obwohl das brot das selbe ist? Oder was verstehst du darunter?
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Alt 10.04.2013, 10:23   #14
Realo
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Zitat von Steamhammer Beitrag anzeigen
Du meinst, BRD-Unternehmerpack erhöht die Preise um 300%, weil ein Mindestlohn, der immer noch viel zu niedrig ist, eingetreten wäre, um zu beweisen, wie schädlich Mindestlöhne seien?
das unternhehmerpack wie du es nennst zahlt den hauptteil der steuern... und nicht alle unternehmer sind pack.... und das grundprinzip von angebot und nachfrage kennst Du wohl auch nicht.... mal ganz abgesehen davon können Unternehmen nicht einfach so mal die preise eklatant erhöhen... es gibt immer wettbewerber die da nicht mitziehen....
und nochmal: die löhne werden hauptsächlich durch das angebot und die nachfrage bestimmt.... das kan man durch einen mindestlohn nicht wirklich beieinflussen... dann gibts halt ein paar unternehmen weniger in D...
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Alt 10.04.2013, 10:28   #15
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Zitat von Realo Beitrag anzeigen
das unternhehmerpack ... zahlt den hauptteil der steuern... ...
Das müssten sie gar nicht, würden sie anständige! Löhne zahlen.
 
Alt 10.04.2013, 10:30   #16
Steamhammer
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Zitat:
das unternhehmerpack wie du es nennst zahlt den hauptteil der steuern.
Wie kommst Du da rauf? Das tun deren "Angestellte" und die Arbeitslosen . Letztere zahlen besonders viel (indirekte) Steuern gemessen an ihrem Budget. Unternehmer rechnen sich arm, damit sie möglichst wenig Steuern zahlen müssen und erhalten Subventionen, so dass am Ende deren Steuerlast fast schon lächerlich zu nennen ist.

Zitat:
und nicht alle unternehmer sind pack..
Nicht alle, aber immer mehr. Mittlerweile dürfte das "Pack" unter den Unternehmern quantitativ eine satte Mehrheit erreicht haben.

Zitat:
einfach so mal die preise eklatant erhöhen... es gibt immer wettbewerber die da nicht mitziehen....
Eben. Deshalb bedeutet der Midsestlohn eben nicht, dass das Fleisch nun plötzlich unbezahlbar wird. Trotzdem steht zu befürchten, dass ein grosser Teil der Unternehmer solche Faxen wie Preiserhöhungen über Gebühr, wobei diese nicht an die Beschäftigten weitergegeben werden, sondern diese Erlöse in seiner eigenen Tasche landen, "beweisen" sollen, dass der ML Arbeitsplätze vernichtet.

Zitat:
. dann gibts halt ein paar unternehmen weniger in D...
Gut so.
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Alt 10.04.2013, 11:00   #17
Realo
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

sorry... ich kann nur den kopf schütteln..... eonerseits wird hier zugegeben, dass unternehmen nicht mal so die preise eröhen können, andererseits wird der zusammenhang ziwschen kosten und erlösen weitgehend ignoriert...

und das thema steuern... ja, die inidrekten steuern zahlen alle, aber wer zahlt mehr steuern? der wohlhabende, der sich die luxuskarosse kauft ? oder der kleine angestellte, der einen gebrauchten kauft?

und die aussage, dass Unternehmen ja weniger Steuern zahlen muessten, wenn sie denn höhere Löhne zahlen würden mag ja im Kern richtig sein, allerdings werden da ein paar faktoren ausser acht gelassen.... wenn bei einer Aktiengesellschaft die Dividende nicht ordentlich ausfällt, fehlt denen ja auch das Geld für weitere Investitionen... und der Aktienkurs richtet sich nun mal nach den Erwartungen der Börse....
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Alt 10.04.2013, 12:17   #18
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Zitat von Realo Beitrag anzeigen
und was soll das sein? der besserverdienende zahlt für das brot mehr als der schlechtverdiendende? obwohl das brot das selbe ist? Oder was verstehst du darunter?
Für den Gerinverdiener ist das Brot doch auch das gleiche, und trotzdem muss er, gemessen an dem bissen das er verdient, bis zu dreiviertel mehr von seinem Gehalt/H4 investieren, als der der mit 1500€ nachhause geht.
__

Zitat:
2.3 Sozialgericht Berlin, Beschluss vom 18.09.2013 - S 147 AS 20810/13 ER

Das derzeit geltende Sanktionsrecht nach den §§ 31 ff. SGB II verstößt nicht gegen das aus Art. 1 GG i. V. m. dem Sozialstaatsprinzip (Art. 20 Abs. 1 GG) hergeleitete menschenwürdige Existenzminimum (vgl. dazu BVerfG v. 09.02.2010 - 1 BvL 1/09).
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Alt 10.04.2013, 12:42   #19
ThisIsTheEnd
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Zitat von Realo Beitrag anzeigen
und das thema steuern... ja, die inidrekten steuern zahlen alle, aber wer zahlt mehr steuern? der wohlhabende, der sich die luxuskarosse kauft ? oder der kleine angestellte, der einen gebrauchten kauft?
Die Masse der kleinen Steuerzahler macht den Großteil aus.

Die Körperschaftssteuer machte 2007 4,5 % und die Gewerbesteuer 7,5 % am Gesamtaufkommen aus.

Die Fleischpreise könnten ruhig steigen, wenn dadurch weniger konsumiert werden würde, wäre das sicher nicht schlecht; für die Tiere und den Menschen.
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Alt 10.04.2013, 21:11   #20
hemmi
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Es gibt immer noch Leute die glauben mit Ihren paar Euro Einkommensteuer hartz4 zu finanzieren!
Der mit Abstand größte Steuerbatzen ist die Umsatzsteuer, landläufig auch Mehrwertsteuer genannt, und die zahlen alle.
Recht haben die Belgier und der Rest Europas sollten ihnen folgen.
hemmi ist offline  
Alt 10.04.2013, 21:19   #21
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

In nahezu allen Industrieprodukten ist der Anteil der reinen Löhne minimal verglichen mit den Kapitalkosten.

Da man die Kapitalkosten aber nicht so leicht senken kann, weil die Bänkster etwas dagegen haben, senkt man dann eben die Lohnkosten bis die Schwarte kracht um Wettbewerbsvorteile zu generieren - dass ist unsere tolle "soziale Marktwirtschaft", die zudem mit einem Schuldgeldsystem und korrupten Politikern an den Hebeln der Macht versehen sind - jedenfalls behauptet das der aktuelle bayrische Ministerpräsident Seehofer - siehe hier: https://www.youtube.com/watch?v=UBZSHSoTndM
FrankyBoy ist offline  
Alt 11.04.2013, 10:37   #22
Roter Bock
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Die Belgier haben völlig recht!

Niedriglöhne zementieren eine Spirale der Armut nach unten. Es kann auf Dauer nicht gesund sein einen Großteil des Bruttoinlandsproduktes über Exporte zu erwirtschaften. Außerdem schadet es gar nichts, wenn sogenannte Unternehmer die mit Preisbrecher - Politik andere Läden die anständige Löhne bezahlen, kaputt machen, über die Wupper gehen.

Die Arbeitsplätze bei Amazon, Zalando und vielen anderen braucht kein Mensch. Diese Läden (als Beispiel) nutzen jedes Steuerschlupfloch, zahlen mies und hinterlassen Ihre Mitarbeiter in krassester Altersarmut - Das ist Ihr Beitrag zum Ganzen.

Mehr Lohn bedeutet mehr Binnenwirtschaft.

Die Krankheit sind die modernen Auffassungen der BWL. Um 1900 hat der Unternehmer erst die Kosten vs den Umsatz berechnet und dann entschieden ob er "unternimmt" oder nicht. Heute wird zuerst der Gewinn geplant - in die Lücke zwischen dem geplanten Gewinn, den geplanten Einnahmen und den Kosten müssen dann die Löhne reinpassen. Wenns nicht reicht nehmen die Herrschaften die Brechstange.

Völlig falsche aber pseudomoderne Ansätze einer BWL, repräsentiert in Unternehmen von Bachelor - Schnöseln mit einem Abschluss unter dem Tinte noch nicht trocken, führen völlig in die Irre.

Also ich kann damit Leben, wenn einige hundert Zeiitarbeitsbuden, Billigfriseue und andere Quatschunternehmen dichtmachen - kein Problem. Wer keine anständigen Löhne zahlen kann, gehört vom Markt gefegt.

Roter Bock
__

Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
Roter Bock ist offline  
Alt 11.04.2013, 10:48   #23
Steamhammer
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Zitat:
Also ich kann damit Leben, wenn einige hundert Zeiitarbeitsbuden, Billigfriseue und andere Quatschunternehmen dichtmachen - kein Problem. Wer keine anständigen Löhne zahlen kann, gehört vom Markt gefegt.
In der BRD wären das schon einige 10.000e, die dichtmachen müssten, würden sie auch nur die niedrigsten moralischen Ansprüche an sich stellen.
Steamhammer ist offline  
Alt 11.04.2013, 10:57   #24
Sprotte
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Zitat von Realo Beitrag anzeigen
und das thema steuern... ja, die inidrekten steuern zahlen alle, aber wer zahlt mehr steuern? der wohlhabende, der sich die luxuskarosse kauft ? oder der kleine angestellte, der einen gebrauchten kauft?
Der kleine Angestellte : Er kann sich keinen Steuerberater leisten und kann die Schlupflöcher nicht ausnutzen......
Sprotte ist gerade online  
Alt 11.04.2013, 11:00   #25
FrankyBoy
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Standard AW: Deutsche Dumpinglöhne – Europa klagt an

Hallo Roter Bock, bitte nicht böse sein wenn ich deine Gedanken mal ergänze - du bist verdammt nah dran an den tatsächlichen Problemen und ich möchte die nur mal, durch einige Fakten unterlegen.

Zitat von Roter Bock Beitrag anzeigen
Die Belgier haben völlig recht!

Niedriglöhne zementieren eine Spirale der Armut nach unten. Es kann auf Dauer nicht gesund sein einen Großteil des Bruttoinlandsproduktes über Exporte zu erwirtschaften. Außerdem schadet es gar nichts, wenn sogenannte Unternehmer die mit Preisbrecher - Politik andere Läden die anständige Löhne bezahlen, kaputt machen, über die Wupper gehen.
Heute werden Unternehmen, systembedingt dazu genötigt, so zu handeln um nicht selber in Insolvenz zu gehen - jeder kleine- und jeder mittlere Betrieb hat heute Schwierigkeiten und bei den Großbetrieben kommt es darauf an - dazu später mehr.

Die Arbeitsplätze bei Amazon, Zalando und vielen anderen braucht kein Mensch. Diese Läden (als Beispiel) nutzen jedes Steuerschlupfloch, zahlen mies und hinterlassen Ihre Mitarbeiter in krassester Altersarmut - Das ist Ihr Beitrag zum Ganzen. Super - genau so ist es auch - Amazon hat seinen europäischen Hauptsitz in Luxemburg und das nicht nur, weil da das Wetter so schön ist - siehe hier:
Zitat:
Eine lange Liste von Vergehen

In Deutschland kontrolliert Amazon zwischen einem Fünftel und einem Viertel des Online-Versandhandels und erwirtschaftete im letzten Jahr einen Erlös in Höhe von 6,5 Mrd. Euro. Diese Marktmacht nutzt Amazon, um Mitbewerber zu schädigen und Rendite auf Kosten der Anbieter und Verlage einzufahren. Über ein äußerst kreatives Firmenkonstrukt mit einem Pro-Forma-Firmensitz in Luxemburg schafft es Amazon zudem, nicht nur die Steuern auf die Gewinne auf nahezu null Prozent zu drücken, sondern unterläuft bei Produkten wie e-books zudem die deutsche Umsatzsteuer – statt 19% an den deutschen Fiskus führt Amazon lediglich 3% an den luxemburgischen Fiskus ab. Die Liste der Vergehen Amazons ließe sich mühelos verlängern.
Amazon und Du


Mehr Lohn bedeutet mehr Binnenwirtschaft.
Stimmt - aber die Konzerne mit hohem Vermögen müssen den Anfang machen, sonnst geht das nicht - die kleinen Firmen krebsen meist selber rum.
Die Krankheit sind die modernen Auffassungen der BWL. Um 1900 hat der Unternehmer erst die Kosten vs den Umsatz berechnet und dann entschieden ob er "unternimmt" oder nicht. Heute wird zuerst der Gewinn geplant - in die Lücke zwischen dem geplanten Gewinn, den geplanten Einnahmen und den Kosten müssen dann die Löhne reinpassen. Wenns nicht reicht nehmen die Herrschaften die Brechstange.

Völlig falsche aber pseudomoderne Ansätze einer BWL, repräsentiert in Unternehmen von Bachelor - Schnöseln mit einem Abschluss unter dem Tinte noch nicht trocken, führen völlig in die Irre.

Also ich kann damit Leben, wenn einige hundert Zeiitarbeitsbuden, Billigfriseue und andere Quatschunternehmen dichtmachen - kein Problem. Wer keine anständigen Löhne zahlen kann, gehört vom Markt gefegt.

Roter Bock
Lieber Roter Bock, vor einigen Monaten, wollte ich ein unternehmen gründen, dessen oberstes Ziel es wäre, dass Wohlergehen jedes einzelnen Mitarbeiters im Focus zu haben - das geht einfach nicht und Schuld daran trägt dieses Schuldgeldsystem, siehe hier: Dirk Müller versteht das Schuldgeldsystem - Angela Merkel nicht - YouTube

Derzeit landen von jedem € den wir ausgeben, über 40 Cent bei der "Zinsbildung", die wie ein schwarzes Loch, in ein immer größer werdendes Geldvermögen, dass sich in wenigen Händen befindet.

Der Schwarzschildradius um dieses schwarze "Geldmonopolloch" wird jede Sekunde größer und die noch arbeitende Bevölkerung hat schon seit einigen Jahren Probleme, die Schulden der Investmentbänkster real zu erarbeiten - wir nennen dieses heute "Staatsschuldenkrise!"

Bitte nicht böse sein aber deinen Beitrag zu ergänzen - da hat gerade etwas in den Fingern gejuckt.
FrankyBoy ist offline  
 

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