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Alt 09.04.2013, 13:09   #1
Paolo_Pinkel
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Standard Von wegen bedingungslos!

Zitat:
Wenn sich zwei positiv besetzte Begriffe paaren, etwa "nachhaltige Entwicklung" oder "bedingungsloses Grundeinkommen", ist der Weg zu unbegrenzter Zustimmung frei. Aber jede Zustimmung hat ihren Disclaimer. Nur Wenigen war bekannt, dass bis vor kurzem etwa noch BP und Tepco als vorbildliche Unternehmen "nachhaltigen" Wirtschaftens gerühmt wurden. Auch die Bedingungen, unter denen das bedingungsloses Grundeinkommen akzeptiert und eingeführt werden soll, haben es beim näheren Hinsehen in sich.
==> Von wegen bedingungslos! | Telepolis
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"Hartz-IV ist die arbeitsmarktpolitische Endlösung der Erwerbslosenfrage." - Ich -
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Alt 09.04.2013, 14:35   #2
roterhusar
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

so what?
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Es gibt einfach zuwenig Fachkräftemangel
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Alt 09.04.2013, 15:40   #3
gila
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

wie wahr!
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Wer berühmt genug ist, muss nicht fürchten, zur Vernunft gebracht zu werden.
aus: "Altersglück" - Vom Segen der Vergesslichkeit
Autor: Dietmar Bittrich (Gummibärchenorakel)
gila ist offline  
Alt 09.04.2013, 16:06   #4
DieFrettchen
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

hallo ihr lieben,

wetten das wollen bestimmte klientel nun auch nicht unterschreiben, den beipackzettel mit den nebenwirkungen?

BGE =

LG von barbara
 
Alt 09.04.2013, 16:40   #5
Ziviler Ungehorsam
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

Zitat von gila Beitrag anzeigen
wie wahr!
Echt? Ich dachte das sei Satire, denn dieser inhaltslose Zehnzeiler, der keinenerlei Bezug zu irgendeinem BGE-Modell erkennen lässt, ist Schwachsinn hoch zehn, und nebenbei noch reichlich unverschämt. Die These dass Befürworter des BGE "die Ausübung unangenehmer und schwieriger Arbeiten" umgehen wollen ist ungefähr so dumm-dreist wie die Behauptung alle Hartz IV -Emfänger sind faul. Würde das hier im Forum wirklich jemand unterschreiben? Und wer sagt eigentlich, dass ein BGE nur deutschen Staatsbürgern zusteht und keinen Asylanten? Seltsam, aber alle 10 Punkte werden z.B. in diesem Modell widerlegt:

http://www.die-linke-grundeinkommen....Endfassung.pdf
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"Wo Unrecht zu Recht wird, wird Widerstand zur Pflicht."
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Alt 09.04.2013, 16:50   #6
DieFrettchen
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

hallo ZU,

wenn du imlinkenverband bist, solltest du eigentlich wissen wozu es diese arbeitsgruppe gibt?

Es ist ein art Steckenpferd von einigen wenigen und wählerfang für die BGE sekte .... so eine art "werbung".

so jetzt isses raus! die meisten linken wollen sich mit echten sozialen problemen und gesellschaftlichen fragen beschäftigen und suchen antworten, und nicht die farbe der "lollis" für die neu aussteiger diskutieren.

denk mal nach, ein BGE wäre ein verrat an den linken ideen, dazu hätte sich die linke nicht aufstellen müssen, für den konsumkappes.

Zitat von Ziviler Ungehorsam Beitrag anzeigen
Echt? Ich dachte das sei Satire, denn dieser inhaltslose Zehnzeiler, der keinenerlei Bezug zu irgendeinem BGE-Modell erkennen lässt, ist Schwachsinn hoch zehn, und nebenbei noch reichlich unverschämt. Die These dass Befürworter des BGE "die Ausübung unangenehmer und schwieriger Arbeiten" umgehen wollen ist ungefähr so dumm-dreist wie die Behauptung alle Hartz IV -Emfänger sind faul. Würde das hier im Forum wirklich jemand unterschreiben? Und wer sagt eigentlich, dass ein BGE nur deutschen Staatsbürgern zusteht und keinen Asylanten? Seltsam, aber alle 10 Punkte werden z.B. in diesem Modell widerlegt:

http://www.die-linke-grundeinkommen....Endfassung.pdf
LG von barbara
 
Alt 09.04.2013, 17:22   #7
Ziviler Ungehorsam
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

Liebe Barbara,

in diesem Punkt werden wir uns wohl nicht einig, aber ist ja nicht schlimm.

Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
Es ist ein art Steckenpferd von einigen wenigen und wählerfang für die BGE sekte .... so eine art "werbung".
Das grenzt für mich schon an eine Verschwörung. Ich persönlich kenne sogar jemanden aus der "Kommunistischen Plattform", der eine leitende Funktion dieses Arbeitskreises ausübt.

Zitat:
so jetzt isses raus! die meisten linken wollen sich mit echten sozialen problemen und gesellschaftlichen fragen beschäftigen und suchen antworten, und nicht die farbe der "lollis" für die neu aussteiger diskutieren.
Fragt sich nur wer diese "Linken" sein sollen? Nämlich hauptsächlich der ehemalige SPD und Gewerkschaftsmief aus der "Sozialistischen Linken", die uns mit ihrem sozialdemokratischen Arbeitsfetisch und feuchten Träume der Vollbeschäftigung (Arbeit, Arbeit über alles!) zu beglücken gedenken. Klar, Gewerkschafts-Bonzen und Kapitaldiener wie der mafiöse DGB wären bei einem BGE wahrlich überflüssig, denn unter einer emanzipierten antikapitalistischen Wirtschaftsordnung, wie sie mit einem BGE verwirklicht werden könnte, bedarf es keinerlei korrupte "Arbeitnehmervertreter", denn jeder ist dann quasi sein eigener Arbeitgeber.

Zitat:
denk mal nach, ein BGE wäre ein verrat an den linken ideen dazu hätte sich die linke nicht aufstellen müssen, für den konsumkappes.
Meinst Du die SPD?

"Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen" sagte nicht nur Franz Münte, sondern bereits der SPD-Gründer August Bebel im Jahre 1900.

Wer hat uns verraten, wer hat uns verkauft? Damals wie heute! Dafür eine Sondermarke:

https://syndikalismus.wordpress.com/...or-150-jahren/

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Für eine sozialistische Alternative muss das kapitalistische Wirtschaftsfeudalwesen und die Lohnarbeit als solche, eine Ausgeburt des Kapitalismus, ein für alle mal überwunden werden.

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Alt 09.04.2013, 17:25   #8
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

Der Text ist eine Glosse, scheint hier niemand zu bemerken.
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Alt 09.04.2013, 18:27   #9
DieFrettchen
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

hallo ZU,

sag mal, hast du noch nicht bemerkt, das ich selbst zur linken gehöre und überhaupt keinen SPD background habe, sondern von der triereschen marxistischen kam?

LG von barbara
 
Alt 09.04.2013, 18:28   #10
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

och, des macht nix, de schmickler wird ja auch ständig bemüht....

Zitat von ThisIsTheEnd Beitrag anzeigen
Der Text ist eine Glosse, scheint hier niemand zu bemerken.
LG von barbara
 
Alt 09.04.2013, 19:05   #11
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

Seit wann ist eine Glosse eine ernsthafte Diskussionsgrundlage für ein für oder wider für irgendwas?
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Alt 09.04.2013, 19:15   #12
DieFrettchen
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

...sagte einer der für seine vorlieben für VTs und sonstig grenzwertiges hier voll auslebt....zumal besagte glosse genau das hinterfragt worauf unsere BGE freunde keine antworten geben, ausser siehe glosse: "du hast das BGE nicht verstanden".....

ende OT.

Zitat von ThisIsTheEnd Beitrag anzeigen
Seit wann ist eine Glosse eine ernsthafte Diskussionsgrundlage für ein für oder wider für irgendwas?
LG von barbara
 
Alt 09.04.2013, 19:41   #13
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

Normalerweise mache ich VTs lächerlich, aber hey, solche Details interessieren natürlich nicht.

Geh du mal lieber frömmeln und freu dich über den neuen Papst, der ganz sicher den Muff von 2000 Jahren aus der katholischen Kirche pusten wird.

Edith sagt:

Achso, einem BGE stehe ich eher neutral gegenüber, siehe hier:

http://www.elo-forum.org/grundeinkom...en-irrweg.html
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Alt 09.04.2013, 20:25   #14
DieFrettchen
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

@TITE,

weder kennst du meine einstellung zur kirche soooo genau, ausser das ich selbst einen neuen sozi der "neuen welt" auf dem römischen stuhl begrüßenswert finde - was wohl bedeutet das ich mit vielem eben NICHT einverstanden bin, und somit eine gewisse gemeinsamkeit mit ca. 2,3 milliarden anderen menschen teile, nationen, soziologisch und ideologien übergreifend oder ob ich fanatisch einem spinnerten kapitalistensystem namens BGE hinterher renne.

was sich nicht zwangsmissionieren lässt zum BGE, auch mit fehlinformationen, der wird eben gebasht, nicht wahr?

Liebe grüße von barbara
 
Alt 09.04.2013, 21:43   #15
Ziviler Ungehorsam
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

Zitat von DieFrettchen Beitrag anzeigen
....spinnerten kapitalistensystem namens BGE hinterher renne
Liebe Barbara,

Kritik ist immer angebracht, aber bitte konstruktiv, denn es ist schlichtwegs falsch das BGE als neoliberales Hirngespinst zu brandmarken, nur weil auch ein neoliberales Modell existiert und zugegeben viele seiner Anpreiser aus einem solchem Milieu stammen. Ich stehe dem durchaus auch kritisch gegenüber, denn ein BGE unter den Rahmenbedingungen einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung wäre fatal und tatsächlich kontraproduktiv. Aber wer sagt denn, dass dies so sein muss und ein BGE unter anderen Bedingungen nicht möglich wäre?

Ich stattdessen bin es leid einem spinnerten Kapitalistensystem namens Lohnarbeit hinterher zu rennen und dem Gutdünken und Leistungsterror der Wirtschaftsmächtigen getreu dem Motto "Ich Arbeitgeber, Du Lohnsklave" ausgesetzt zu sein und in diesem kranken System als untertäniger Bittsteller zu agieren. Denn das Lohnarbeit Erfindung und Instrument des kapitalistischen Feudalwesens ist, lässt sich zweifelsohne als Tatsache und historische Gegebenheit festhalten.

Feudale Verwertungslogik und kapitalistischen Arbeitsfetisch überwinden - für einen antiautoritären, freiheitlichen und modernen Sozialismus des 21. Jahrhundert!
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Alt 10.04.2013, 04:29   #16
DieFrettchen
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

hallo ZU,

bis vor einigen monaten habe ich das auch gedacht, das konstruktive kritik der angebrachte weg wäre. die mehr als prekäre und selektive selbstwahrnehmung einiger user hat mich jedoch eines besseren belehrt.

aktive bekommen die ganze häme, ohne das besagte klientel selbst auch nur einen finger krümmt.

fazit: hau zurück.

LG von barbara
 
Alt 10.04.2013, 09:00   #17
dersichdenwolfärgert
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Zitat von Ziviler Ungehorsam Beitrag anzeigen
Liebe Barbara,

in diesem Punkt werden wir uns wohl nicht einig, aber ist ja nicht schlimm.



Das grenzt für mich schon an eine Verschwörung. Ich persönlich kenne sogar jemanden aus der "Kommunistischen Plattform", der eine leitende Funktion dieses Arbeitskreises ausübt.



Fragt sich nur wer diese "Linken" sein sollen? Nämlich hauptsächlich der ehemalige SPD und Gewerkschaftsmief aus der "Sozialistischen Linken", die uns mit ihrem sozialdemokratischen Arbeitsfetisch und feuchten Träume der Vollbeschäftigung (Arbeit, Arbeit über alles!) zu beglücken gedenken. Klar, Gewerkschafts-Bonzen und Kapitaldiener wie der mafiöse DGB wären bei einem BGE wahrlich überflüssig, denn unter einer emanzipierten antikapitalistischen Wirtschaftsordnung, wie sie mit einem BGE verwirklicht werden könnte, bedarf es keinerlei korrupte "Arbeitnehmervertreter", denn jeder ist dann quasi sein eigener Arbeitgeber.



Meinst Du die SPD?

"Wer nicht arbeitet soll auch nicht essen" sagte nicht nur Franz Münte, sondern bereits der SPD-Gründer August Bebel im Jahre 1900.

Wer hat uns verraten, wer hat uns verkauft? Damals wie heute! Dafür eine Sondermarke:

https://syndikalismus.wordpress.com/...or-150-jahren/

Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter. Für eine sozialistische Alternative muss das kapitalistische Wirtschaftsfeudalwesen und die Lohnarbeit als solche, eine Ausgeburt des Kapitalismus, ein für alle mal überwunden werden.

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Proletarier aller Länder - macht Schluss!


Adolf Hitler NSDAP über den Pflichteinsatz von Arbeitslosen (1925): "Wer nicht arbeitet, soll nicht essen. Und wer nicht um sein Leben kämpft, soll nicht auf dieser Erde leben. Nur dem Starken, dem Fleißigen und dem Mutigen gebührt ein Sitz hinieden."

Wie heute, nur die Leistungsträger der Gesellschaft haben eine Lebensberechtigung.

Alle anderen, die von der Wirtschaft keine Arbeit bekommen, sind
schuldige parasitäre Schmarotzer am Volkskörper (Der Steuerzahler!)

Merke, wir die Erwerbslosen sind Schuld, wir sind die Täter,
und so werden wir auch behandelt, siehe die Jagd auf
Widerständler im Hartz4 System (jagt auf angebliche Blauchmacher!) die sich der Hungerlohn Arbeit
ohne Gewalt Anwendung entziehen wollen. (zu Recht, wie ich meine!)

Diese Menschen sind für mich nicht faul, sondern sie
widersetzen sich, ihrer eigenen Lohnversklavung und Entrechtung!

Sprechen wir schon von politischer Verfolgung? seitens dieser
Jobcenter auf politisch andersdenkende Minderheiten.

Ich meine, eindeutig JA!

Wer in diesem Land die prekären, völlig unterbezahlten
Arbeitsplätze nicht akzeptiert, wird verfolgt, Schikaniert,
gedemütigt.......

Als Grund führt man an, zum Schutz der ehrlichen () Steuerzahler!

Wie ehrlich die sind (Steueroasen), das sehen wir ja gerade, das sind die
Gesellschaftsschichten, die mit dem Finger zuerst auf den Erwerbslosen zeigen,
der ist Schuld an allem, hängt ihn, HÖHER!

Ich meine aber auch jene Steuerzahler (Mittelschicht), die anstatt
20 Kilometer zu Arbeit, 40 Kilometer angeben beim Lohnsteuerjahresausgleich.
(kennt man doch oder, ich war doch auch mal DIE MITTE!)

Das sind dann die, die mit dem Moralfinger auf den bösen
Hartz4 Empfänger zeigen!

Ich kenne kein Volk, das so eine beschissene Doppelmoral hat, wie wir Deutschen!


dsdwä
dersichdenwolfärgert ist offline  
Alt 10.04.2013, 20:17   #18
olivera
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Ort: wo ist denn Gott?"-Junge: "Von Nietzsches Trecker überfahren"-mensch: "Wie grauenvoll!
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

Zitat:
...Ich kenne kein Volk, das so eine beschissene Doppelmoral hat, wie wir Deutschen! ...
Wenn das mal nicht auch wieder 'typisch deutsch' ist: dieser Selbsthass....?


re BGE:
Und ja: wir ( "what We, white boy?", falls das Zitat jemandem was sagt...) Prekäre kämpfen im Alltag zumeist mit der Mittelschicht, bzw. gegen sie, soweit sie (etwa als JC-'Scherge' oder als aufstockender 'Fleißmensch') die 'Bourgeoisie' repräsentiert oder sich damit identifiziert.
Dies aber entlang einer systemisch vorgegebenen Konfliktlinie: Habenichtse vs. Wenig(er)bemittelte, Arbeitsnomaden&-migranten&Vagabunden bzw. 'Lumpen' vs neues, 'burgfriedliches' Proletariat.
Letzteres nämlich ist die uneingestandene, nichtdestoweniger im globalen Finanzkapitalismus polit[isch]-ökonomisch 'objektive' Lage weiter Teile der 'bürgerlichen', maW: an der Scholle klebenden / seßhaften / gebietskörperlich gebunden Schichten im Vergleich zum räumlich freien Kapital und dessen Inhabern:
als da wären Pensionäre/Rentiers ('freie' oder 'Mallorca'-Rentner, nicht OA-pflichtiger GruSi-Empfänger)/ Zinseinkünftler/ 'Kouponschneider' /Aktionäre /Ausbeuter von 'Humanressourcen' - allesamt Bezieher sogen. 'leistungsloser Einkommen'.
Womit sich der Kreis schließt: aus Sicht der hier verfemten '(arbeitenden) Mittelschicht' beziehen diejenigen, deren Lebensunterhalt sich aus staatlichen, aus Zwangsabgaben (Steuern zum überwiegenden Teil auf Erwerbseinkommen) finanzierten, Transferleistungen speist, genauso 'leistungslose Einkommen'
- das berüchtigte Bündnis zwischen Gosse und Kapital, das mit einer (neo)liberal-individualistischen Version des BGE jedenfalls nur gestärkt würde,
übrigens auch in seiner Asymmetrie zugunsten des (Groß)Kapitals und tendenziell zum Nachteil der paupers, die durch Abbau kollektiver Sicherungssysteme (Sozialstaat klassischer Prägung), zunehmende Individualisierung von Lebensrisiken (und -chancen, mit entsprechenden Ungleichheitsproblemen) und Auflösung tradierter Sozialbezüge sogar verstärkt kapitalistischer Verwertungslogik unterworfen würden - 'Be careful what you wish for' sei also allen BGE-Befürwortern zugerufen.
Vielmehr sollte das Ziel die Wahrung der gemeinsamen, um nicht zu sagen: gemeinschaftlichen Interessen der meinetwegen '99%' (das 'Kollektiv der Individuen') gegenüber dem anarcho-liberalistischen 'HyperIndividualismus' der 1% (die 'Clicquen der globalen Privatiers') sein, was mE nur erreicht werden kann, indem 'proletarische Mittelschicht' und Prekäre/Abgehängte sich wechselseitig in ihrer jeweiligen Lage erkennen und zugleich vom jeweils Anderen her verstehen lernen - um sich dann aufeinander zuzubewegen.
Für die einen könnte das bedeuten: Verzicht auf autoritäres Gehabe, Privilegien und Herrschaft, Gängelung und Abgrenzung gegen Statusniedrigere, für diese wiederum: Aufgabe überkommener Renitenz gegen gemeinschaftliche Pflichten, denen sich die Mittelschicht unterwirft (Vorsorge, Selbstverantwortung und, ja: Arbeit*) bei gleichzeitigem Rückgang von Leistungszwängen, die in Form von Ausbeutung des Menschen durch den Menschen (einschließlich der Selbstausbeutung etwa der 'prekären Freiberufler' oder so karrieristischer wie ewiger Praktikanten) dem Profit der 1% Herrschenden dienen.
Kooperation statt Konkurrrenz; andernfalls hieße es auf kurz oder lang nurmehr: Jeder gegen Jeden.

*Im schon zuvor verlinkten 'Manifest gegen die Arbeit' ist die Rede von Selbstorganisation und Selbstbestimmung, als 'Gegenteil von Staat und Politik', freilich in einer noch zu konstituierenden Gegengesellschaft, die wiederum auch nicht ohne Arbeit auskommen würde. Was wäre, wenn der Begriff der Arbeit statt ihrer dort vorgenommenen Verteufelung sie als 'subversive' Vorwegnahme dieser Gegengesellschaft fasste? Persönlich möchte ich mir nämlich die Last (bzw das Laster) der Faulheit (Untätigkeit?) ersparen, so historisch verdienstvoll auf dem Wege zur Utopie der selbstzweckfreien Arbeit sie manchen Manifest-Anhängern auch erscheinen mag - ich glaube nunmal genausowenig wie an die Glücksversprechen der zu Recht kritisierten Warengesellschaft ans Heil im Märtyrertum.

Was ich aus dem Disclaimer unterschreiben kann: "Ich akzeptiere, dass Menschen das bedingungslose Grundeinkommen beziehen, um die Ausübung unangenehmer und schwieriger Arbeiten wie Putzfrau, Altenpfleger, Schlachter, Schichtdienst, Lagerarbeiter, LKW-Fahrer, Bauarbeiter, Lokführer sowie niedrig bezahlter Arbeit jeder Art zu umgehen."
Drecksarbeit ist für alle da! Wer ein großes Haus zu brauchen meint, muss halt viel putzen - oder im Dreck leben, wenn er nicht zur Zahlung einer 'Dreckszulage' bereit ist.

Was nicht: "Ich akzeptiere, dass die Unterschiede in Leistungsfähigkeit und Engagement, in Mentalität, Länge und Schwierigkeit der Ausbildung sich nicht in einem unterschiedlichen Einkommen ausdrücken dürfen."
Soll doch jeder die (gesamtgesellschaftlich sinnvolle) Arbeit machen, die er gerne (oder: am wenigsten ungern) macht - umso leichter geht sie von der Hand und bedarf keiner besonderen Gratifikation. Was den einen überfordert, ist für Andere Unterforderung und destruktive Langeweile. Bei aller individuellen Anstrengung werden natürlich gegebene oder sozial bedingte Unterschiede in den Leistungsfähigkeiten verbleiben - soll dem dann Schwächeren daraus ein Strick gedreht werden, ihm nur ein Leben auf Subsistenzniveau zugestanden werden?

"Ich akzeptiere, dass weiter neue Staatsschulden gemacht und die vorhandenen Staatsschulden nicht getilgt werden."
Wozu bitte sind Staaten sonst gut außer dass sie Geld drucken?
olivera ist offline  
Alt 10.04.2013, 21:46   #19
wohnHaft
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

Zitat von Ziviler Ungehorsam Beitrag anzeigen
Fragt sich nur wer diese "Linken" sein sollen? Nämlich hauptsächlich der ehemalige SPD und Gewerkschaftsmief aus der "Sozialistischen Linken", die uns mit ihrem sozialdemokratischen Arbeitsfetisch und feuchten Träume der Vollbeschäftigung (Arbeit, Arbeit über alles!) zu beglücken gedenken.
Abgesehen davon, was in einer Partei los sein mag oder auch nicht los sein mag, kommen bei dem Thema m.E. zwei Sachen zusammen.
Erstens könnte man sich drüber streiten, ob die "historische Linke" da schon intellektuellen Kurzschluss hatte oder ob es der allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklung von Wertvorstellungen in der jeweiligen Zeit geschuldet war, Arbeit abstrakt als Wert anzusehen.
Zweitens ist es wesentliches Merkmal des Helfersyndroms, den Hilfebedürftigen vom Helfer abhängig zu machen.

Zitat von Ziviler Ungehorsam Beitrag anzeigen
Ich stehe dem durchaus auch kritisch gegenüber, denn ein BGE unter den Rahmenbedingungen einer kapitalistischen Wirtschaftsordnung wäre fatal und tatsächlich kontraproduktiv.
Für mich bedeutet kapitalistische Wirtschaftsordnung Privateigentum an Produktionsmitteln.
Der Versuch des real existierenden Sozialismus hat die Produktionsmittel einfach quasi juristisch zu Allgemeineigentum erklärt.
Praktisch geändert hat sich dadurch für die "Arbeiter- und Bauernklasse" herzlich wenig.
Meine Meinung: würden Produktionsmittel Privateigentum bleiben - mit den ganz egoistischen Interessen der Eigentümer - aber real gleichmäßig(er) verteilt, nicht nur quasi juristisch, sondern wenn jeder sein privates Produktionsmittel anfassen kann, wenn das wirklich real existiert, ist nichts gegen Privateigentum an Produktionsmittlen und damit nichts gegen Kapitalismus einzuwenden, denn mit einer real existierenden möglichst gleichmäßigen Verteilung der Produktionsmittel würden sich Einkommensunterschiede angleichen usw..

Das ist natürlich langfristig gedacht.
Religiöse Phantasien, wie dass ein auferstehender Gott die Erlösung bringt und dann plötzlich alles gut ist oder dass eine auferstehende Klasse die Revolution bringt und dann plötztlich alles gut ist, die sind schön und tun gut, wenn man mal Opium braucht.
Aber da ist immer der Wunsch - es möge durch ein Wunder sofort alles anders werden - Vater oder Mutter des Gedanken.
Höchstwahscheinlich funktionieren gesellschaftliche Entwicklungen aber so nicht, weil eine Gesellschaft immer aus Menschen besteht, wenn nicht gar von denen gemcht wird, und die nur selten von heute auf morgen in ihrem Inneren andere werden, sondern sich - im Idealfall - über Generationen entwickeln, und zwar nicht zuletzt durch die Umstände, unter denen sie aufwachsen.

MfG
 
Alt 10.04.2013, 21:52   #20
wohnHaft
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Standard AW: Von wegen bedingungslos!

Zitat von olivera Beitrag anzeigen
Abbau kollektiver Sicherungssysteme (Sozialstaat klassischer Prägung)
Das ist ja das tollste Argument gegen BGE, was ich bisher lesen durfte.

MfG
 
 

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