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Alt 20.03.2013, 19:10   #1
wolliohne
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Reden Hört, hört - EU-Kommission kritisiert Minijobs


  1. Die EU-Kommission ist besorgt darüber, dass in Deutschland eine große Zahl Menschen dauerhaft in Minijobs arbeitet. »Deutschland sollte den Übergang von Minijobs in stabilere Arbeitsverhältnisse verbessern«, sagte ein Sprecher des EU-Arbeitskommissars László Andor am Dienstag. Er verwies darauf, dass in der Bundesrepublik 7,5 Millionen Menschen in Minijobs tätig seien. »Deutschland muss darauf achten, dass die Minijobs für die Menschen nicht zur Falle werden«, so der Sprecher. Die Aussage bezog sich auf eine Ankündigung der Regierung Belgiens, Klage gegen Deutschland wegen Lohndumpings einzureichen. Vor allem niedrige deutsche Löhne in der Fleischverarbeitung sind Belgien ein Dorn im Auge.
    Quelle: ND Anmerkung: Diese Meldung erschien auch auf ARD-Videotext vom 19-03-2013, Seite 130
  2. Vom Partner abhängig
    Minijobs sind für Frauen eine Sackgasse. Aber die meisten Frauen laufen freiwillig dort hinein. Dies geht aus zwei neueren Studien zur geringfügigen Beschäftigung hervor, die im Auftrag des Bundesfamilienministeriums von Kristina Schröder (CDU) und im Auftrag des Arbeitsministers von Nordrhein-Westfalen, Guntram Schneider (SPD), erstellt wurden…
    Aus der Erhebung ergibt sich eindeutig, dass die geringfügige Beschäftigung für die Erwerbsverläufe und die Alterssicherung der Frauen ein hohes Risiko darstellt und nur die wenigsten später wieder den Sprung in eine Vollzeittätigkeit schaffen…
    Dass viele Arbeitssuchende nur noch Minijobs finden und keine sozialversicherungspflichtigen Stellen mehr, wird durch die Faktenlage aber kaum bestätigt. Nach einer Erhebung aus Nordrhein-Westfalen, die der NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD) am Montag präsentierte, erklärten nur 14 Prozent der geringfügig Beschäftigten, dass sie den Minijob machten, weil sie sonst nichts anderes fänden…
    Insgesamt gibt es in Deutschland rund 7 Millionen geringfügig Beschäftigte, davon sind 4,6 Millionen Frauen. Von diesen machen 3,1 Millionen nur den Minijob und üben keine weitere Erwerbstätigkeit aus.
    Quelle 1: taz
    Quelle 2: Studie im Auftrag des BMFSFJ: Frauen im Minijob – Motive und (Fehl-)Anreize für die Aufnahme geringfügiger Beschäftigung im Lebenslauf [PDF - 2.3 MB]
    Quelle 3: Studie im Auftrag des Ministeriums für Arbeit und Soziales NRW „Studie zur Analyse der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse“ [PDF - 3 MB] Anmerkung WL: Dass das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) zum Befund kommt, den Frauen stünden Vollzeitbeschäftigungsverhältnisse zur Verfügung, wenn sie nur wollten, erstaunt mich allerdings nicht, denn dieses Institut ist ja der Meinung, dass alle auf dem Arbeitsmarkt (vollzeitbeschäftigt) unterkämen, wenn sie nur bereit wären niedrigere Löhne zu akzeptieren.
__

"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 20.03.2013, 20:09   #2
sumse
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Standard AW: Hört hört EU-Kommission kritisiert Minijobs

belgien hat ja schon klage gegen deutschland eingerweicht wegen lohndumping
also auch diese minijobs
nur die frage ist ob was bringt
 
Alt 20.03.2013, 21:42   #3
hartaber4
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Standard AW: Hört hört EU-Kommission kritisiert Minijobs

Die lobbyhörige EU-Kommission als "Freund" der Niedriglöhner und Minijobber...... lach

»Deutschland sollte den Übergang von Minijobs in stabilere Arbeitsverhältnisse verbessern«

Dort steht ja auch nichts von Mindestlohn oder ähnliches.... es geht wohl eher daraum, dass den Sozialversicherungstöpfen wohl mittelfristig die Gelder zum "aus dem Fenster werfen " fehlen werden...

siehe Pharmalobby.....Wohlfahrtslobby.... Krankenhäuser und deren Apparatemedizin.... Ärzteschaft.....usw.
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
hartaber4 ist offline  
Alt 20.03.2013, 22:31   #4
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Standard AW: Hört hört EU-Kommission kritisiert Minijobs

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Die EU
ist besorgt und bangt um ihren Ruf als Instituion.Sogar der Pleitegeier schwebt über Brüssel.
Die Wandlung von einem Saulus zu Paulus sollte auf jeden Fall aufhorchen lassen.
Eine EU die durch Hintertüren Wasser privatisieren will,das Internet zensieren will,eventuell Inlandseinsätze gutheißt oder anordet,den Bürger für die Verfehlungen der Bänkster zur Ader lassen will und und und
so eine EU muß ihre Glaubwürdigkeit erst einmal beweisen.So eine EU ist in der Bringschuld.
Das es acht Millionen Aufstocker in Deutschland gibt,gibt zu denken.
Vollzeitjob und leben im minimalexistenzbreich.
Hallo EU !!! HUHU wo es keine Vollzeitjobs mit auskömmlicher Entlohnung gibt
GIBTS KEINE.Kochen oder backen kann man die auch nicht.Wer Lohndumping ,
hire und fire ,Tür und Tor öffnet muß sich nicht wundern wenn das zur Freude der Arbeitgeber dankend angenommen wird.
in die Puschen ist offline  
 

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