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Alt 28.02.2013, 10:33   #1
wolliohne
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Standard Amazon Koblenzer Zeitarbeitsfirma klagt an – Ein Blick in die Verträge

  1. Leiharbeiter als billige Amazon-Massenware?
    Rund um Koblenz scheint dieses Bemühen des US-Giganten um eine weiße Weste offensichtlich sehr wohlwollend aufgenommen worden zu sein. Die maßgeblichen politischen Kräfte mühten sich im Gespräch mit unserer Zeitung zuletzt offensiv darum, das positive Miteinander zwischen dem Online-Handelskonzern und der Region herauszustreichen….
    Ein Blick in die Verträge:
    Verrechnung des Lohns abseits der Tarife…
    Verhandlungskampf mit harten Bandagen…
    Quelle: Rhein Zeitung Anmerkung unseres Lesers R.D.: Aus dem Artikel geht ja u.a. auch hervor das es wohl Zeitarbeitsfirmen gibt die solche Verträge unterschreiben!
    Was bewegt sie dazu?
    Um was geht es der Politik? Hier im Besonderen den Kommunalpolitikern ? – Ich denke, dass es in der Hauptsache um die Profilierung vor Ort geht. Jeder kann, getreu nach dem vor Jahren geprägten Slogan: “Sozial ist was Arbeit schafft” für seine Partei werben. Bei diesem eng gefassten Begriff von sozial muss auch niemand mehr hinter die Kulissen schauen. Für Ethik und Moral sind ja schließlich die Unternehmer selbst zuständig. Die Politik kann also hier maximal den Finger heben und die Unternehmen an gesellschaftliche Werte erinnern. Dass man die Menschen per Gesetz vor solchen Unternehmen schützen kann, davon will niemand was wissen oder auch nur gehört haben. Der freie Markt lässt hier keine staatlichen Eingriffe zu.
  2. Deutliche Zunahme der Arbeitskämpfe im Jahr 2012
    Große Warnstreikwellen in Metallindustrie und öffentlichem Dienst sowie ein neuer Höchststand an Arbeitskämpfen im Dienstleistungsbereich haben das Arbeitskampfgeschehen im Jahr 2012 geprägt. Das zeigt die Jahresbilanz zur Streikentwicklung in 2012, die das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung heute vorlegt. Die Zahl der an Streiks und Warnstreiks beteiligten Beschäftigten hat sich gegenüber 2011 mehr als versechsfacht – sie stieg von rund 180.000 auf etwa 1,2 Millionen.
    Ursache dafür waren umfangreiche Warnstreiks in der Metallindustrie sowie im Öffentlichen Dienst. Nicht zuletzt dadurch lag das Arbeitskampfvolumen 2012 mit schätzungsweise 630.000 Ausfalltagen mehr als doppelt so hoch wie 2011.
    Quelle: WSI [PDF - 72.7 KB]
  3. DIW: Demokratie und Arbeit sind den Menschen wichtiger als Wirtschaftswachstum
    Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts ist nach Ansicht der Wahlberechtigten nicht entscheidend für Wohlstand und Lebensqualität.
    Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) spielt als Gradmesser für Wohlstand nach Ansicht der deutschen Bevölkerung nur eine untergeordnete Rolle. Als weitaus wichtiger werden der Erhalt der Demokratie und eine hohe Erwerbstätigenquote eingeschätzt. Das geht aus einer repräsentativen Erhebung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in Zusammenarbeit mit TNS Infratest hervor. „Wohlstand und Lebensqualität definieren sich für viele Menschen nicht vorrangig über die Höhe des Durchschnittseinkommens und des Wirtschaftswachstums“, sagt DIW-Experte Marco Giesselmann, einer der Studienautoren. „Die Politik muss deshalb auch die weiteren Bedürfnisse und Anforderungen der Menschen messbar machen und anerkennen.“ Hintergrund der Umfrage ist ein Vorschlag der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität“, die im Auftrag des Deutschen Bundestags eine Alternative zum BIP entwickeln soll und sich nun mehrheitlich für ein Konzept mit zehn Leitindikatoren ausgesprochen hat…
    Auf einer Skala von null bis zehn bewerteten die Befragten das Pro-Kopf-Einkommen – als Indikator für das Bruttoinlandsprodukt – durchschnittlich mit einem Wert von 7,4. Damit liegt das BIP fast am Ende der Bedeutsamkeitsskala der zehn von der Enquete-Kommission vorgeschlagenen Indikatoren; lediglich einer Erhöhung der Lebenserwartung wird mit einem Durchschnittswert von 6,6 eine noch geringere Relevanz zugesprochen. Dem Erhalt der Demokratie und einer hohen Erwerbstätigenquote werden mit Durchschnittswerten von 9,4 beziehungsweise 9,2 die mit Abstand höchsten Bedeutungen beigemessen. Die ökologischen Indikatoren für Aspekte wie Klimaschutz und Erhalt der Artenvielfalt liegen mit Mittelwerten von knapp über acht im Mittelfeld der Rangliste…
    Bedeutsame Unterschiede weist die Analyse für die Wähler verschiedener Parteien aus: So wird die Relevanz des BIP vor allem bei Wählern der SPD sowie der Linken hoch eingestuft. Besonders deutlich spiegelt sich das parteipolitische Spektrum bei der Frage nach der Einkommensverteilung wider:
    Während die Wähler von SPD, Grünen und Linken das Gleichheitsziel im Schnitt um bis zu 1,5 Skalenpunkte wichtiger einschätzen als CDU-Wähler, wird dem Indikator unter FDP-Wählern lediglich eine deutlich unterdurchschnittliche Relevanz beigemessen…
    Quelle: Pressemitteilung des DIW Berlin vom 27.02.2013 Siehe dazu: Alternative Wohlstandsmessung: Neun Indikatoren können das Bruttoinlandsprodukt ergänzen und relativieren.

    Auffällig ist, dass Menschen mit mittleren Haushaltseinkommen allgemeine Einkommens- sowie Gleichheitsziele statistisch signifikant höher bewerten als Menschen in unteren und hohen Einkommensgruppen (um jeweils ungefähr einen halben Skalenpunkt).
    Forderungen nach einer Erhöhung von Bildungschancen und der Lebenserwartung
    sind dagegen in unteren Einkommensgruppen besonders stark, während die Wertungen von
    Schuldenreduktion und Demokratieerhalt als Politikziel bei dieser Gruppe deutlich und statistisch signifikant unterdurchschnittlich sind
    Quell: DIW Wochenbericht Nr. 9.2013, S. 3ff. [PDF - 374 KB]
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"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

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