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Alt 23.11.2012, 01:13   #1
hartaber4
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Standard Wieviel ist sich der deutsche Arbeitnehmer wert?

Finde gute eine gute Frage.....


billigst bei ALDI oder LIDL einkaufen, aber selbst Hochlohn beanspruchen wollen.... ist die/der deutsche Arbeitnehmer "mehr wert" als ein(e) ArbeitnehmerIn im Ausland?

Mit welchem Anspruch rechtfertigen einige:

Unterhosen im 3er-Pack für € 1,99, aber wenn ich arbeite bitte 10,00 pro Unterhose?

Gleiches Spiel erfordert doch gleiche Regeln? (Also wenn Wettbewerb...dann auch bitte gleich knallhart)

Den meisten (in der BRD) ist es doch auch noch erschreckend egal (siehe Wahlbeteiligung).
__

ius vigilantibus scriptum est.....

"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

"Die sogenannten Finanzmärkte dienen der Mehrheit genauso wenig wie die organisierte Kriminalität. Das ist der Fehler, und deshalb haben harte Reformen bei ihnen anzusetzen, statt umgekehrt den Sozialstaat abzubauen." (Dr. J. Borchert in "Sozialstaatsdämmerung" S. 180)
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Alt 23.11.2012, 01:44   #2
gismo41
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gismo41 Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard AW: Wieviel ist sich der deutsche Arbeitnehmer wert?

Ja ,da kann ich dir zustimmen .Besonders was die Wahlbeteiligung an geht.
Der deutsche ist eben in einer großen Depression ,die ihn später teurer zu steh kommt.

Man darf aber auch nicht vergessen ,das im Ausland auch sehr viel bei Aldi und lidl eingekauft wird .Besonders in Spanien .
gismo41 ist offline  
Alt 23.11.2012, 01:50   #3
hartaber4
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Standard AW: Wieviel ist sich der deutsche Arbeitnehmer wert?

Gut...also den Deutschen mit seinen eigenen Mitteln schlagen...... was ja faktisch "unter Hartz-IV" bedeuten würde......

solange es noch Aufstocken gibt mag er das "cool" sehen....
__

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"Nichts schärft den Verstand mehr als die Niederlage." - Eric Hobsbawm-

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Alt 23.11.2012, 02:12   #4
Archibald
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Standard AW: Wieviel ist sich der deutsche Arbeitnehmer wert?

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
Finde gute eine gute Frage.....


billigst bei ALDI oder LIDL einkaufen, aber selbst Hochlohn beanspruchen wollen.... ist die/der deutsche Arbeitnehmer "mehr wert" als ein(e) ArbeitnehmerIn im Ausland?

Mit welchem Anspruch rechtfertigen einige:

Unterhosen im 3er-Pack für € 1,99, aber wenn ich arbeite bitte 10,00 pro Unterhose?

Gleiches Spiel erfordert doch gleiche Regeln? (Also wenn Wettbewerb...dann auch bitte gleich knallhart)

Den meisten (in der BRD) ist es doch auch noch erschreckend egal (siehe Wahlbeteiligung).
Ähem...
Ich bitte dich die Dinge doch etwas mehr zu überdenken bevor du uns hier so einfach abkanzelst.

Wenn jemand in Deutschland Unterhosen herstellt (Arbeiter), dann will und bekommt er keine 10€ Pro Unterhose, sondern sollte mindesten 10 € die Stunde bekommen, immerhin muss er auch deutsche Mieten etc, bezahlen.

Mal sehen. Ein Arbeiter schafft in 8 Stunden rund 400 Unterhosen, das bei 8o€ Lohn für _ihn_ am Tag, was dann 20 €Cent je Unterhose und 60 €Cent für 3 Unterhosen macht. Die Priesunterschiede bestehen aus Gewinnsucht der Börsen/Aktionäre/Spekulanten, überhöhte und mehrfache Besteuerung (kleiner) Einkommen etc, nicht aber wegen überhöhter Löhne.

Ich hoffe du bildest dir deine Meinung zukünftig mehr anhand hinterfragter Details, als den hier bisher gezeigten BILDungen.

LG, Archibald
__

"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
Politiker und Juristen meinen, es ist doch nicht schlimm, wenn man gezwungen wird zu bulgarischen Löhnen zu arbeiten, aber deutsche Preise und Gebühren bezahlen muss. Man kann ja noch immer völlig selbstbestimmt und sozial verträglich ableben. Man bekommt immerhin nicht gleich direkt die Kugel!
Archibald ist offline  
Alt 23.11.2012, 02:13   #5
hartaber4
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Standard AW: Wieviel ist sich der deutsche Arbeitnehmer wert?

Zitat von Archibald Beitrag anzeigen
Ähem...
Ich bitte dich die Dinge doch etwas mehr zu überdenken bevor du uns hier so einfach abkanzelst.

Wenn jemand in Deutschland Unterhosen herstellt (Arbeiter), dann will und bekommt er keine 10€ Pro Unterhose, sondern sollte mindesten 10 € die Stunde bekommen, immerhin muss er auch deutsche Mieten etc, bezahlen.

Mal sehen. Ein Arbeiter schafft in 8 Stunden rund 400 Unterhosen, das bei 8o€ Lohn für _ihn_ am Tag, was dann 20 €Cent je Unterhose und 60 €Cent für 3 Unterhosen macht. Die Priesunterschiede bestehen aus Gewinnsucht der Börsen/Aktionäre/Spekulanten, überhöhte und mehrfache Besteuerung (kleiner) Einkommen etc, nicht aber wegen überhöhter Löhne.

Ich hoffe du bildest dir deine Meinung zukünftig mehr anhand hinterfragter Details, als den hier bisher gezeigten BILDungen.

LG, Archibald

tschuldige.......

aber gegen Wettbewerb hast du nichts?

Auch wenn es weh tut?


Aber es tut gut (zu wissen):

Deine westliche Arroganz wird auf dich zurückschlagen (oder auf Denker wie dich)..... wenn D weiter abrutscht...

hast du einen Realnamen? ...würde dich ggf. dann gern über DEIN JC einladen lassen....
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Alt 23.11.2012, 02:33   #6
Archibald
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Standard AW: Wieviel ist sich der deutsche Arbeitnehmer wert?

Zitat von hartaber4 Beitrag anzeigen
tschuldige.......

aber gegen Wettbewerb hast du nichts?

Auch wenn es weh tut?
das ist eine andere Sache, ich wollte dir erst mal den Zahn mit
"Unterhosen im 3er-Pack für € 1,99, aber wenn ich arbeite bitte 10,00 pro Unterhose?" ziehen, da du damit zumindest suggerierst, der einfach Arbeiter verlange zuviel Lohn und sei somit Sündenbock.

Wettbewerb, ja richtig, Wettbewerb ist doch das Ding, wo die Chinesen und Bulgaren etc. mit Kinderarbeit und Ausbeutung wehrloser Arbeiter unter wilden Umständen Produktpreise erzielen die keine seriöse Wirtschaftsform, die Menschen nicht in Lohnknechtschaft halten kann, mehr mithalten kann.

Wettbewerb, ja! Allerdings nur wenn und wo die Rahmenbedingungen vergleichbar sind. So ist Wettbewerb nur mehr ein Wettrennen mit der Folge, dass Menschen immer mehr zu Erzeugersklaven, oder eben politisch gewollt und nützlich geschmähten Erwerbslosen werden.

Grenzen- bzw Hemmungsloser Wettbewerb auf den du so leichtfertig anspielst endet letztlich im Menschenhandel, der "wirtschaftlichsten" Form der Arbeitskraftbeschaffung und -nutzung, wobei man zur Arbeit ungeeignete Sklaven einfach verrecken lässt. In unserer Gesellschaft ist HartzIV letztlich auch nur ein Feigenblatt für genau diese Vorgehensweise.

LG, Archibald
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"...Wesentliches Kriterium für die Aufnahme in die Terrorlisten der "Jobcenter" ist der 2005 eingeführte Straftatbestand eines fehlenden ausreichenden Einkommens..."
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Archibald ist offline  
Alt 23.11.2012, 10:54   #7
Vincet
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Vincet
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Standard AW: Wieviel ist sich der deutsche Arbeitnehmer wert?

Dass man billig einkauft, liegt das nicht eher daran, dass man auch wenig Geld in der Tasche hat? Teure Wäsche kaufen, aber dann kein Geld für Nahrungsmittel haben?

Und wo gibt es im Arbeitsmarkt echten Wettbewerb? Wenn die Arge die Möglichkeit hat, einen Arbeitslosen mittels Drohung von Sanktionen in jede Arbeit zu zwingen, dann hat das mal überhaupt nichts mit Wettbewerb zu tun.
Und wenn man von Fachkräftemangel schwadroniert, warum sind denn trotzdem sehr viele Fachkräfte arbeitslos? Wieso herrscht da kein Wettbewerb? Irgendwie will jeder Arbeitgeber möglichst wenig zahlen, aber ein Kampf um diese Fachkräfte existiert ja gar nicht.

Aber es ist schon bezeichnend, wenn man so argumentiert: man kommt in eine Lage, wo man nicht mehr so viel ausgeben kann und somit auf preisgünstige Angebote ausweicht, und das wird dann so gedreht, dass derjenige dann ja auch keinen hohen Lohn fordern darf. Das ist so unglaublich bescheuert, dass einem dann auch nichts mehr dazu einfällt.
Aber wie will man denn aus diesem Kreis herauskommen? Wenn man wenig verdient, kann man weiterhin nicht vernünftig einkaufen und sucht weiterhin die billigen Angebote. Heißt das dann, dass man auf Gedeih und Verderb im Niedriglohnsektor versauern soll?
Vincet ist offline  
 

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