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Alt 13.11.2012, 09:02   #1
Martin Behrsing
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Standard "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

In Gelsenkirchen leben die meisten armen Kinder Deutschlands. Im Interview erklärt Oberbürgermeister Frank Baranowski, wie es dazu kommen konnte und weshalb der Staat dort die Eltern erziehen muss.

SPIEGEL ONLINE: Herr Baranowski, lassen Sie uns über Zahlen sprechen und darüber, was sie bedeuten. Eine Zahl: 60 Prozent der Kinder im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke können nicht schwimmen, wenn sie in die Schule kommen. Wie kann das sein?


Baranowski: Ich denke nicht, dass dies nur ein örtliches Phänomen ist. Es hat wohl einfach damit zu tun, dass heute viele Eltern ihren Kindern diese Fertigkeit nicht mehr beibringen. Deswegen sorgt die Stadt Gelsenkirchen zusätzlich für Schwimmunterricht. Wir wollen daraus demnächst eine regelrechte Kampagne machen.

In Gelsenkirchen leben die meisten armen Kinder Deutschlands - SPIEGEL ONLINE
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Martin

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Alt 13.11.2012, 09:16   #2
Hamburgeryn1
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat:
Baranowski: So drastisch es klingt, manchmal wäre es wirklich sinnvoller, Kinder direkt nach der Geburt in eine andere Obhut zu nehmen, (...)
Das ist eines der wirklichen Ziele allen staatlichen Handelns......
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Alt 13.11.2012, 09:17   #3
Rounddancer
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Schwimmen lernen Kinder normal vom Vater. Doch mehr als 60 Prozent der Kinder wachsen in Ein-Elter-Familien auf, und meist bei der Mutter, die schon genug damit zu tun hat, ihre Kinder und sich zu versorgen. Mal davon abgesehen, daß viele öffentliche Frei- und Hallenbäder durch den hoffnungslos unterfinanzierten Staat geschlossen wurden. Teure Spaßbäder können sich aber die Familien immer seltener leisten.

Doch was nutzt es, wenn Kind schwimmen kann? Immer weniger Schulen bieten überhaupt noch Schwimmen an,- weil eben die Bäder fgenauso fehlen, wie die Schwimmlehrer und das Geld für die Miete des Busses zum Schwimmbad im nächsten oder übernächsten Ort.
Rounddancer ist offline  
Alt 13.11.2012, 09:27   #4
Martin Behrsing
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Schwimmen lernen Kinder normal vom Vater.
Sag mal Heinz, was hast du nur für ein Weltbild. Auf welchen Erkenntnissen beruhen deine Behauptungen.

ich z. B. habe schwimmen durch meine Mutter gelernt.
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Alt 13.11.2012, 09:35   #5
Roter Bock
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Meine Mutter schickte mich in den Schwimmkurs zu einer Schwimmlehrerin - dort machte ich Frei- und Fahrtenschwimmer.

Mein alter Herr durfte das nicht machen - mit nen Mitbringsel aus Russland im Gesicht (Granatsplitter) konnte er die Temperaturunterschiede zwischen Wasser und Körpertemperatur nicht ertragen.

Übrigens auch Mütter können schwimmen - schon gemerkt?

Roter Bock
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Wir führen Sie jetzt auf ein Amt, und zwar ein Amt für Arbeitsvermittlung. Früher wurde dort Arbeit gesucht, jetzt sucht man Arbeiter, aber sonst hat sich nichts geändert. Kriegen tut man beide nicht. Helmut Qualtinger
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Alt 13.11.2012, 09:43   #6
Harte Sau
 
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Mal davon abgesehen, daß viele öffentliche Frei- und Hallenbäder durch den hoffnungslos unterfinanzierten Staat geschlossen wurden. Teure Spaßbäder können sich aber die Familien immer seltener leisten.
Wer braucht denn so was?
Es gibt doch Baggerseen und Flüsse wnigstens in meiner Kindheit.
Losgezogen sind wir mit dem Rad oder zu Fuß,wir hatten auch Verpflegung dabei den Pommes und Eis gab es da nicht,und wir blieben da meist den halben Tag ab ca. 10 Jahren sogar ohne Eltern.
Und zwar ganz ohne Handy und dem anderen Schnickschnack,bei der heutigen Jugend undenkbar.
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Alt 13.11.2012, 09:48   #7
Anna B.
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Hallo,

ich hab mir das Schwimmen selber beigebracht...mit nem Haufen Blagen in den 60er Jahren im Fluß, der hier durch die Gegend sich schlängelt..
heute würde ich kotzen, wenn ich in dem fluß schwimmen würde.

hier in der Gegend kann sich jeder den Schwimmunterricht leisten..15x 60 Euro...
der Schwimmlehrer nimmt auch Ratenzahlung..
von daher denke ich, liegt es vielfach wirklich in der "keine Lust" Mentalität...
die gibt, da bin ich mir ganz, ganz sicher...

das mit dem gemeinsamen Tisch finde ich allerdings hat Gesamtgesellschaftliche Hintergründe...wir wurden noch erzogen: an den Tisch, gemeinsam Essen...und niemand schert aus..
wir hatten es satt und wollten es bei den Kindern anders machen..."möchtest du jetzt essen kommen"....
und diese Generation, die jetzt selber bereits Kinder hat, die hat es nicht mehr gelernt...

Zähnputzen kann kein Problem sein....entweder man kennt das sowieso oder man läßt es...wer aber in der heutigen Welt noch nciht aufgeklärt ist, was gesunde Zähne bedeutet...tja, der tut mir nur noch leid...
der wird auch nicht regelmäßig duschen...
__

Gruß
Anna

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Anna B. ist offline  
Alt 13.11.2012, 09:53   #8
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Schwimmen lernen Kinder normal vom Vater.

Wie kommst du darauf?

Ich sage aus meiner Erfahrung: Mütter gehen mit ihren Kindern weit häufiger schwimmen... sie schicken ihre Kinder zum Schwimmunterricht oder melden sie beim DLRG an

Doch was nutzt es, wenn Kind schwimmen kann?

Es ertrinkt nicht so schnell
Warum Kinder nicht mehr schwimmen lernen?
Ich sage: An erster Stelle weil das Geld dazu fehlt: Kursgebühren und Fahrtkosten muß man sich leisten können!
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Alt 13.11.2012, 09:56   #9
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat von Harte Sau Beitrag anzeigen
Wer braucht denn so was?
Es gibt doch Baggerseen und Flüsse wnigstens in meiner Kindheit.

In meiner hab ich das Schwimmen in der Schule gelernt - und durfte mit Fahrtenschwimmer danach an Baggerseen...
Was ich auch noch bemerken möchte: bei großen Schulklassen und ständig ausfallendem Schwimmunterricht lernen leider nicht alle Kinder das Schwimmen...wer Angst hat hat kaum eine Chance
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Alt 13.11.2012, 09:57   #10
Harte Sau
 
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat von Anna B. Beitrag anzeigen

ich hab mir das Schwimmen selber beigebracht...mit nem Haufen Blagen in den 60er Jahren im Fluß, der hier durch die Gegend sich schlängelt..
heute würde ich kotzen, wenn ich in dem fluß schwimmen würde.
Mir geht es so in den überfüllten Schwimmbädern.
So schlimm sind unsere Flüsse gar nicht,und gut für das Immunsystem(StichwortAllergien)
Harte Sau ist offline  
Alt 13.11.2012, 10:00   #11
hartz5
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat von Hamburgeryn1 Beitrag anzeigen
Das ist eines der wirklichen Ziele allen staatlichen Handelns......
Nicht, solange es mit Kosten verbunden ist........
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hartz5 ist offline  
Alt 13.11.2012, 10:01   #12
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat:
Baranowski: So drastisch es klingt, manchmal wäre es wirklich sinnvoller, Kinder direkt nach der Geburt in eine andere Obhut zu nehmen, (...)
Ja, dem stimme ich zu - allerdings:
Nur weil es besser für manche Kinder wäre.

Noch besser wäre aber für die Kinder, wenn die Eltern sinnvolle Hilfe bekämen, damit sie selbst sich ausreichend um ihre Kinder kümmern könnten...aber dafür ist ja kein Geld da...
gast_ ist offline  
Alt 13.11.2012, 10:03   #13
hartz5
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat von Rounddancer Beitrag anzeigen
Schwimmen lernen Kinder normal vom Vater.
Gut, dass Deine "Normalitäten" nicht allgemeingültig sind...... wie kann man so lebensfremd sein und trotzdem überleben ?
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hartz5 ist offline  
Alt 13.11.2012, 10:10   #14
Harte Sau
 
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Seid wann braucht man zum Schwimmen Geld.

Nötig sind Badehose (nicht zwingend) Handtuch (auch nicht zwingend) und Wasser
Harte Sau ist offline  
Alt 13.11.2012, 10:21   #15
ela1953
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Demnächst braucht man sich über Schwimmen lernen keine Gedanken mehr zu machen.

Da alle Kinder ab ein Jahr in die Kita MÜSSEN, weil die Eltern ganztags für die Abgaben an den Staat arbeiten gehen müssen.

Und welche staatliche Kita kann mit den immer größer werdenden Gruppen ins Schwimmbad. Das wäre ja oftmals ein Tagesausflug.

Ich alleinerziehen habe versucht, meinen Kindern das Schwimmen beibringen zu lassen, bevor sie in die Schule kamen. Das klappte mehr oder weniger gut, denn nicht jedes Kind ist gleich.

Kind 1 erst durch einen Schwimmverein, dann durch DLRG. Fand in einem anderen Stadtteil statt. Kind 2 blieb beim Schwimmverein nur draußen am Rand stehen, machte aber Theater, wenn man es wieder anziehen wollte.
Beim DLRG brauchte es ein paar Anfängerkurse. Wir hatten das Glück, dass eine andere Mutter die Kinder in ihrem Auto mitnahm, da sie auch zwei Kinder in dem Alter hatte. Da war es auch noch nicht so streng mit anschnallen. Mit dem Bus wäre es zu zeitaufwändig gewesen-mit Bus eine Fahrt über eine Stunde mit umsteigen.
Bei Kind drei gabs so eine Mutter nicht, die anderen hatten kein Interesse. Im letzten Kindergartenjahr wurde dann ein Kurs von einem Schwimmverein hier im Lehrschwimmbecken der Grundschule angeboten. Es kamen anfangs ca 10 Kinder. Der Kurs ging bis in die Schulzeit hinein. Dann konnten alle verbliebenen 5 Kinder schwimmen. Meiner wollte auch nicht mehr hin, weil der Lehrer ziemlich streng war. Aber ich hab mich nicht belabern lassen, wie andere Eltern.
Ein Freibad gabs hier auch, gut zu erreichen auch für Grundschulkinder. Aber als sie alleine hätten hingehen können, wurde es geschlossen, wie vier andere Bäder in der Stadt auch. Es wurde dafür ein sogenanntes Spaßbad errichtet, in dem wir erst ein Mal waren. Zu teuer.
Meine Kinder sind dann auch im Kanal schwimmen gewesen oder in einem Baggersee. Ist aber heute nicht mehr möglich.
ela1953 ist offline  
Alt 13.11.2012, 10:41   #16
Kleeblatt
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Heutzutage muß man erst einmal ein Schwimmbad finden und sich dann auch zusätzlich noch die Eintrittspreise dort leisten können.
Die Fahrt dorthin, - mindestens 1 Erwachsener und 1 Kind mal angenommen, - plus Eintritt ect. pp. = ja toll aber auch wie sich unser Land u.a. diesbezüglich "entwickelt" hat.

Aber so nebenbei bemerkt, - wenn ich daran denke wer so alles in meiner Verwandtschaft und Familie nicht / nie schwiommen konnte, so fällt auf das insbesondere alle Diejenigen, welche am Meer oder in wasserreichen Gegenden geboren worden sind, niemals schwimmen konnten. Diesen Widerspruch habe ich noch niemals auflösen können.

Meine Mutter und ihre Familie (an der Ostsee geboren seinerzeit) konnten alle ! nicht schwimmen. Mein Vater (aus dem gebirge) konnte sehr gut schwimmen.
Dasselbe mit meinem Exmann, - der und seine gesamte Familie konnten trotzdem sie alle am Meer geboren waren niemals schwimmen.
Ich habe es daher von klein an (ca. 5 Jahren) im Schwimmbad von alleine gelernt = mir von den "Großen" zeigen lassen und auch von meinem Vater. Nach einigen solchen Schwimmbadbesuchen und Urlauben am Meer war ich vor der Schule sozusagen tauchfähig.

Meinem Sohn haben das mein Vater und ich beigebracht, - an Seen, in Schwimmbädern und am Meer. Mit 5 Jahren war der ebenfalls "absauffest" und schwamm und tauchte wie ein Fischlein.

Aber das ist kein Standard, und vor allem heutzutage eher eine Frage der objektiven Möglichkeiten, des Geldes und auch der Zeit dafür.

Mit dem Zähneputzen haben es sichtlich Viele nicht so wirklich, - durch alle Einkommensgruppen hinweg.
Wer ausreichend Geld hat ließ und läßt sich seit allen Zeiten Kronen machen, - oder glaubt Irgendjemand das so viele Gutverdiener alle noch ihre supertollen Originalzähne haben ab Mitte Zwanzig ?

Bezüglich der Essengewohnheiten, - dafür muß eine Familie eben auch gemeinsame Zeit haben. ja verdammt weshalb sollte ein Kind oder Teenager denn am Tisch essen wenn eh keiner zuhause ist weil die Erwachsenen sich um das Geld kümmern müssen ?
Wann genau hat denn eine Familie die Zeit und die Möglichkeit gemeinsam zu essen ? Bestenfalls am Abend oder Wochenende, - aber auch das ist nicht sicher, - je nachdem welche Berufe die Eltern haben oder ob Schichtdienste angesagt sind.

Fakt ist doch, - der Mensch hat gefälligst für die Wirtschaft da zu sein, das einzelne Individium hat für die steigenden Renditen geopfert zu werden, natürlich auch dessen Leben = Familie.
Der Mensch in seiner eigenen Würde und seinen natürlichen Bedürfnissen und familiären Verpflichtungen hat sich doch heutzutage - Tendenz steigend - "den Markterfordernissen einer globalen Welt" unterzuordnen. So das allgemeine Credo aus allen Rohren.

DANN sich allerdings wundern wenn die von den Arbeitgebern verpönte Familie darunter leidet.
Da muß sich die Gesellschaft nun aber endlich mal einig werden welchen Werten sie den Vorzug geben möchte.
Überlasteten und in Zeitnot befindlichen Eltern dann hier einen solchen Vorwurf zu machen ist völlig verlogen und sehr zynisch.
Politik und Wirtschaft WOLLEN und FORDERN genau DIESES Verhalten tagtäglich ein und JETZT "wundern" sich genau diese Leute ?
Kleeblatt ist offline  
Alt 13.11.2012, 11:28   #17
nightangel
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Ich habe das Schwimmen auch durch meine Mutter und meine Schwester gelernt. Meinen Erzeuger hat sowas nie interessiert, dem war es eh völlig egal was aus seinen Kindern wird. Der wollte damals nicht einmal das meine Schwester aufs Gymnasium geht damit sie nicht später auf ihn runter guckt und sagt "Was willst du billiger Arbeiter denn" aber bei solchen Sachen hat sich immer unsere Mutter durchgesetzt (aber anderes Thema).
In der Grundschule wurden wir auch regelmässig mit einem Bus in eine andere Schule gefahren wo noch ein Schwimbecken existierte, dort gab es dann Schwimmunterricht für alle. Die es noch nicht konnten haben es dort gelernt, die anderen haben dann an der Kondition weiter gemacht, also fast schon idividuelles Schwimmtraining.

Nach der Trennung meiner Eltern hat meine Mama uns dann im Schwimmverein angemeldet, wo meine Schwester schon vorher drin war, allerdings auch aus dem Grund das wir dort dann, zwei mal die Woche, duschen konnten. Wir hatten die ersten 3 Jahre eine Whg. ohne Bad und ohne warmes Wasser.
Damals kostete das noch 3 DM im Monat und war somit sogar für die ärmsten bezahlbar.

Dieses Schwimmbad wurde natürlich irgendwann abgerissen. Das zweite, welches ein Stückchen weiter aber immer noch erreichbar wäre, wurde privatisiert, da kommt man jetzt nur noch als Vereinsmitglied rein und das kostet richtig.
Die paar öffentlichen Schwimmbäder die jetzt noch existieren sind auch mehr Spaßbäder und der Eintritt richtig teuer, auch sind sie weiter weg und nicht jeder hat immer das Fahrgeld um mit Bus und Bahn dahin zu kommen.

Aber irgendwie liest man ständig das man doch alles nur über bessere Bildung lösen könnte. Bildung ist wichtig, keine Frage aber wird man von Bildung satt? Kann man mit Bildung den Schwimmbadeintritt bezahlen? Kann man mit Bildung Anziehsachen bezahlen? Kann man mit Bildung Zahnbürste und Zancreme kaufen?

Es hapert hier in D. schon länger an viel mehr als nur Bildung.
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nightangel ist offline  
Alt 13.11.2012, 11:36   #18
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat von Harte Sau Beitrag anzeigen
Seid wann braucht man zum Schwimmen Geld.

Ich habe ein Hallenbad gegenüber meiner Haustür, wo ich schon Kindern das Schwimmen beigebracht habe - aber das kostet auch Eintritt...

Nötig sind Badehose (nicht zwingend) Handtuch (auch nicht zwingend) und Wasser
Klar, und jeder hat nen Pool im Garten!

Fahrtkosten zum Schwimmbad und Eintritt (mal ohne Schwimmkurs) -wer muß das nicht zahlen?

Ich bin mit meinen Kindern schon beim Babyschwimmen gewesen - wöchentlich schwimmen gegangen bis die Große 4 war und es endlich auch mit dem Kopf über Wasser konnte, wenigstens ein kurzes Stück.
Dann war ich mit meinen Kindern noch in einer privaten Schwimmschule... da lernte sie dann nicht überwiegend Strecken zu tauchen, und es gab das Seepferdchenabzeichen für beide.

So konnten wir in Urlaub fliegen, ohne ständig Angst wegen dem Pool am Hotel haben zu müssen.

Danach habe ich beide im DLRG angemeldet, wo ich regelmäßig monatelang mit mußte, weil die Kleine selbst im Kinderbecken nicht aus dem Wasser schauen konnte, wenn sie stand. (Da gabs das nächste Abzeichen)Danach regelmäig Hallenbad/Freibad - aber alleine konnte ich sie nicht gehen lassen... zu gefährlich wegen der Rüpel!Es hat mich einges an Geld gekostet, und vor allem viel Zeit... aber mir war es das wert.

Heute, mit ALG II könnte ich das nicht mehr.

Denn wenn ein Kind schwimmen lernen und sicher sein soll, muß es mehrmals wöchentlich schwimmen gehen.

Jetzt könnte ich für mich und 2 Kinder nicht mal den Hallenbadeintritt finanzieren.
gast_ ist offline  
Alt 13.11.2012, 11:46   #19
nightangel
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
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Fahrtkosten zum Schwimmbad und Eintritt (mal ohne Schwimmkurs) -wer muß das nicht zahlen?
Dem stimme ich zu und nicht jeder hat einen Baggersee oder einen Fluß, Kanal, Teich oder sontwas in der Nähe. In Großstädten schon wieder recht schwierig.
Ausserdem ist das Schwimmen in Flüssen und Kanälen nicht gerade ungefährlich weil da noch riesige Schiffe vorbei tuckern und der Sog nicht grade gering ist. Und für Nichtschwimmer die es erst noch lernen müssen ist es noch gefährlicher. Hier am Kanal sieht man auch jeden Sommer Jugendliche die dann noch sogar von den Eisenbahnbrücken rein sprigen und bei sowas ist schon genug passiert. Hinterher ist das Geschrei immer recht groß aber vorher interessiert es keine Sau.
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Alt 13.11.2012, 11:49   #20
Prek
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Klar, und jeder hat nen Pool im Garten!

Fahrtkosten zum Schwimmbad und Eintritt (mal ohne Schwimmkurs) -wer muß das nicht zahlen?
Ich bin in meinem LEben extrem oft umgezogen - kreuz und quer durchs LAnd
Ich gehe immer sehr häufig schwimmen
Das letzte mal Eintritt zu einem Schwimmbad habe ich in meiner Kindheit bezahlt (heute bin ich über 50)

Ich habe immer eine Schwimm-Möglichkeit in Radfahrentfernung gefunden.
DAmit wir uns nicht falsch verstehen: auch ich halte den REgelsatz für deutlich zu niedrig - aber das ändert nichts daran, das wir mal wieder lernen könnten, dass nicht alle Freizeitbeschäftigungen zwangsläufig Geld/viel Geld kosten müssen. Man kann nicht nur kommerzielle Angebote konsumieren, man kann auch selbst was schaffen bzw. kostenlose Möglichkeiten finden.
DA ist auch ne Menge möglich - und wenn es dann noch ein klein wenig Solidarität unter uns geben würde - es wäre noch mehr möglich! Übrigens nicht nur im Freizeitbereich - aktive Alltagshilfe/-solidarität untereinander könnte uns das LEben sehr vereinfachen und uns so freie REssourcen für eine aktive ERwerbslosenarbeit/allgemeinpolitische Arbeit schaffen ....

Ach so, noch zu "Harte Sau": hast recht - das letzte mal ne Badehose gebraucht hab ich so vor 15 Jahren ... Und die Bedeutung von Handtüchern wird eh deutlich überschätzt.:-)
Prek ist offline  
Alt 13.11.2012, 11:57   #21
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat:
Ich habe immer eine Schwimm-Möglichkeit in Radfahrentfernung gefunden.
Finde ich für mich alleine auch... nur: 2 Kinder auf dem Fahrrad, dazu Badezeug und dann mit Kindern, die nicht schwimmen können, in ein Gewässer, das keinen Bademeister/Rettungsschwimmer hat?

Wie verantwortungslos wäre das denn?

Zitat:
das wir mal wieder lernen könnten, dass nicht alle Freizeitbeschäftigungen zwangsläufig Geld/viel Geld kosten müssen.
Darum geht es doch hier nicht!
gast_ ist offline  
Alt 13.11.2012, 12:03   #22
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Als man damit begann die Schwimmbäder mit immer mehr Chlor zu versetzen (anstatt sie unter der Woche für einen Tag zu schließen und das Wasser zu wechseln), litten mein Sohn und auch ich mehr und mehr unter entzündeten Augen und allergischen Reaktionen.
Daher mußten wir frühzeitig auf natürliche Schwimmgelegenheiten ausweichen.
Diese allerdings sind überwiegend (je nach Gegend) ohne ein Auto gar nicht erreichbar (gewesen). Es sei denn man hatte Spaß daran bei glühender Hitze mit dem Fahrrad und einem kleinen Kind über Landstraßen zu fahren.

Bei uns war es also ab einem gewissen Zeitpunkt damals schon keine Frage des reinen Geldes - so wie heute bei leider sehr vielen Betroffenen - sondern eine der Entfernungen.

Richtig ist allerdings ebenfalls das seinerzeit zu meiner Schulzeit der Schwimmunterricht obligatorisch im Stundenplan gewesen war. Zählte zur Sportnote. Spätenstens danach konnten alle in der Klasse schwimmen.
Bei meinem Sohn war das auch noch so. Wärend die Einen noch lernten hatten die Schwimmer dabei ihren Spaß.
Eintritt mußte beim Schulschwimmen seinerzeit nie gezahlt werden, - eben weil es Bestandteil des normalen Stundenplanes war.
Wie das heute ist kann ich nicht sagen.

So nebenbei, - also wenn ich daran denke WO wir als Kinder seinerzeit so alles schwimmen gegangen sind, - aber HOLLA, - gut das meine Eltern damals nie etwas davon wußten. Das hätte einen saftigen Hausarrest gegeben und mein Fahrrad hätten sie gleich mit weggeschlossen. Aber wir waren immer in Gruppen zu mindestens 10 und mehr Leuten, - da paßte man schon gegenseitig gut aufeinander auf und schlechte oder gar Nichtschwimmer wurden erst gar nicht mitgenommen. Das war selbst uns Kindern damals zu riskant gewesen.

Aber heute, - entweder ist baden verboten, es ist ein Privatgebiet, es ist ein Naturschutzgebiet, ein teures Spaßbad ...
Wo genau sollen denn Kinder so wie wir damals eigentlich noch schwimmen lernen ?
da bleibt doch nur noch der Urlaub am Meer. Und den kann sich heute wer genau leisten ? Klar, Diejenigen welche sich auch die Spaßbäder ect. öeisten können oder aber gleich ihren privaten Strand am See mit Haus drauf haben.

Also fragt man sich doch wie Leute darauf kommen ungleiche Lebensmöglichkeiten miteinander zu vergleichen.

Ebenso beim Essen oder z.B. der Zahnpflege.
Alles super möglich wenn sich die Familie - weil entweder geboren wohlhabend oder Pappi gut verdienend - die Mutter als Hausfrau leisten kann. Oder aber die Nanni und die Hausangestellten dauernd herum sind. Super, prima, DANN ist wirklich sehr viel möglich.

Nur, - WER hat diese Möglichkeiten heutzutage denn noch ?
Da muß man immer wieder die Frage stellen, - WER spricht denn hier aus welcher "Höhe" und unter welchen eigenen Bedingungen über WEN ?
Wohlhabende und gut Versorgte quatschen dummdreist aus ihrer eigenen Warte und Sichtweise und von ihren Möglichkeiten heraus
über menschen / Eltern denen sie rund um die Uhr predigen zu jedem noch so frechen Niedriglohn gefälligst rund um die Uhr ihren Göttern = Arbeitgebern zur Verfügung zu stehen, - sch... egal was aus den Kindern wird.

Dieser verlogene Zynismus geht mir immer öfters so richtig auf den Keks.
Kleeblatt ist offline  
Alt 13.11.2012, 12:18   #23
Anna B.
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Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Hallo,

bei uns gehen die "Kindergartenkinder" einmal wöchentlich ins Schwimmbad...

Erzieherin und 2 Elternteile...und der Schwimm-Meister sorgen für die Aufsicht...Schwimmen beigebracht bekommen die Kinder dann von den Erzieherinnen...

dann gehen die Grundschulklassen...bis zur 4...ebenfalls einmal wöchentlich schwimmen...dort erteilt dann ein Fachlehrer den Schwimmunterricht...

und dann gibt es immer noch Kinder, die nicht schwimmen können und die besuchen dann die Schwimmkurse hier im Ort...alles in allem wird hier viel getan..aber ich glaube sofort, dass es nicht überall so ist...
__

Gruß
Anna

Meine Beiträge sind keine Rechtsberatung
Anna B. ist offline  
Alt 13.11.2012, 16:33   #24
michel73
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michel73 michel73
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Zitat:
Baranowski: So drastisch es klingt, manchmal wäre es wirklich sinnvoller, Kinder direkt nach der Geburt in eine andere Obhut zu nehmen, (...)
Ja am besten gleich einen Hartz IV Coach mit auf die Entbindungsstation
michel73 ist offline  
Alt 13.11.2012, 17:36   #25
Teelicht
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Standard AW: "Zahnpflege ist längst nicht mehr selbstverständlich"

Die Zeiten ändern sich eben...
Vor 35 Jahre war bei mir noch regelmäßiger Schwimmunterricht von der Schule aus angesagt.
Alle 14 Tage 2Std..mit dem Bus ins Schwimmbad.

Als meine Söhne vor 10 Jahren eingeeschult wurden habe ich gewartet wann ich ihnen die Schwimmsachen packen kann...aber nee O-Ton Lehrer : Sowas gibt es schon lange nicht mehr ..kein Geld

Wenn ich heute noch klein Kinder hätte wüste ich auch nicht wo sie schwimmen lernen sollten.
Kein Hallenbad weit und breit ...das nächste ist ein Spassbad 40km von hier.
Baggersee oder ähnliches gibt es nicht ....in den letzten Jahren haben alle kleinen Dorfbäder dicht gemacht.
 
 

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