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Alt 07.11.2012, 08:12   #1
wolliohne
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Standard Spindler: "Ein gigantischer Niedriglohnsektor"

Zweiter Arbeitsmarkt: Sozialrechtlerin Helga Spindler über die Pläne des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes für Langzeitarbeitslose. Interview von Martin Reeh in der taz online vom 03.11.2012
- taz.de

Aus dem Text: „… [Spindler] Meiner Beobachtung nach gibt es derzeit zwei getrennte Debatten. Die eine ist die offizielle, wonach Arbeitslosen Chancen angeboten werden, die sie aber oft nicht wollen. Und dann ist da die Sicht von Erwerbslosen. Sie sagen, wir werden in Jobs auf dem zweiten Arbeitsmarkt gezwungen, die uns nichts nutzen und nur dazu dienen, Beschäftigungsfirmen am Leben zu erhalten. [Frage] Dringt diese Sicht noch zu den Beschäftigungsträgern vor? [Spindler] Nicht mehr. Die Beschäftigungsfirmen haben sich ganz auf ihre Auftraggeber von der Bundesagentur für Arbeit eingestellt. Die will kurzfristige Erfolge und schickt gnadenlos in Kurse und geförderte Jobs, auch wenn die Leute nicht zu der Beschäftigungsfirma passen. Die Erwerbslosen selbst haben keine Möglichkeit, wirklich gehört zu werden…“

b) Paritätischer Gesamtverband zur Initiative "Menschen teilhaben lassen - Neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose schaffen!"

„um die notwendige Diskussion um die Förderung der Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosigkeit betroffener Menschen weiter voranzutreiben und dabei neue Bündnispartner zu gewinnen, hat der Paritätische gemeinsam mit dem sozialpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Herrn Pascal Kober MdB, die gemeinsame Initiative "Menschen teilhaben lassen - Neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose schaffen" gestartet. Teil der Initiative ist die Forderung nach langfristig finanzierten Beschäftigungsmöglichkeiten für langzeitarbeitslose Menschen in möglichst realitätsnahen Beschäftigungsverhältnissen…“ Rundschreiben des Paritätischen Gesamtverbands vom 25. Oktober 2012 Paritätischer Gesamtverband zur Initiative "Menschen teilhaben lassen - Neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose schaffen!"

Dort auch der Download des Konzeptes "Initiative: "Menschen teilhaben lassen - neue Perspektiven für Langzeitarbeitslose schaffen“ vom 22.10.
2012 (pdf)

c) Entwurf eines Gesetzes zur Einrichtung eines Sozialen Arbeitsmarktes

BT- Drucksache 11/11076 vom 17.10.2012 (pdf) http://dipbt.bundestag.de/dip21/btd/17/110/1711076.pdf
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Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
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Alt 07.11.2012, 08:14   #2
wolliohne
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Standard AW: Spindler: "Ein gigantischer Niedriglohnsektor"

dazu passend:

„Schröder fand Gefolgsleute auch in den Gewerkschaften“

Ursula Engelen-Kefer über den Abriss des Sozialstaates und Voraussetzungen für dessen Rettung. – Im Gespräch mit Ursula Engelen-Kefer. Interview vom 27. Oktober 2012 von und bei Thorsten Hild Wirtschaft und Gesellschaft »

Aus dem Text: „… Die Gewerkschaften haben jenen weiteren Abriss des Sozialstaats nicht verhindert und verhindern können. Da beziehe ich mich als damalige stellvertretende Vorsitzende des DGB mit ein. Was ich mit diesem Aufriss zeigen wollte ist: Das, was wir heute sehen, ist keine neue Erscheinung, sondern ein längerfristiger Trend, hinter dem ganz konkrete Interessen stehen, die sich jetzt manifestieren im Ausrauben unserer Staaten durch die Finanzmächte. Die unvorstellbaren Billionenbeträge, die jetzt für die Krisenländer zur Verfügung gestellt werden, kommen ja nicht den Menschen zugute, sondern den Finanzinstituten und deren Gläubigern und erhalten die Regierungsmacht für teilweise unfähige bis korrupte Regierungen. Das ist eine Entwicklungslinie, die sich seit Jahrzehnten aufbaut. Heute geht es schon längst nicht mehr um den Sozialstaat, sondern ganz ungeniert nur darum, wer sich und wie am meisten bereichern kann…“
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Alt 07.11.2012, 08:22   #3
sumse
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Standard AW: Spindler: "Ein gigantischer Niedriglohnsektor"

wenn ich den gesetz entwurf so lese wird mir schlecht

das heist dann arbeiten auf den ersten arbeitsmarkt auf ALG2 höhe vll 200 euro mehr als das
und der AG wird gefördert zu 100% an den lohnkosten
also bekommt der AG arbeitskräfte umsonnst und muss nix zahlen im gegenteil er bekommt noch geld vom staat

und angeblich soll der neue arbeitsmarkt auf freiwilligkeit basieren
jaja daskennt man ja schon von den 1euro jobs

das heist die JCS bekommen im §16e neue druckmittel zugeschanzt um elos in die zwangsarbeit auf den ersten arbeitsmarkt reinzupressen mittels sanktionen

nun ist es dann offiziel das deutschland zwangsarbeit wieder eingeführt hat auf den ersten arbeitsmarkt wenn dieser gesetzentwurf so in der form verabschiedet wird
 
Alt 07.11.2012, 08:36   #4
sumse
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Standard AW: Spindler: "Ein gigantischer Niedriglohnsektor"

Zitat:
Die Gewerkschaften haben jenen weiteren Abriss des Sozialstaats nicht verhindert und verhindern können
wenn sie gewolt hätten
hätten sie das verhindernkönnen damals
h4 und der abriss des sozialstaates hang an der letzten unterschrift von herrn sommer
hätte er diese nicht geleistet
würde h4 und die schwächung des staates in dieser form währ dann nicht gegeben gewesen

ich sag ja immer finger weg von den gewerkschaften das sind alles verbrecher mehr nicht
 
 

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