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Alt 19.02.2009, 00:05   #26
Tinka
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Tinka Tinka Tinka
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Zitat:
Obama setzt auf Krieg

Der neue US-Präsident Barack Obama setzt in Afghanistan noch stärker als sein Vorgänger auf militärische Eskalation. Am Mittwoch ließ er bekanntgeben, daß die Zahl der dort eingesetzten amerikanischen Soldaten bis zum Sommer um 17000 erhöht werden soll. Derzeit sind es 36000. Die Steigerung beträgt also rund 50 Prozent. Insgesamt sind jetzt schon fast 70000 NATO-Soldaten in Afghanistan stationiert, darunter annähernd 4000 Deutsche.

Der Anweisung Obamas zufolge sollen 8000 Marines im Mai in Afghanistan ankommen und weitere 9000 Soldaten im Juli folgen, von denen mindestens 4000 Kampftruppen sein werden. Der Oberkommandierende aller US- und NATO-Truppen in Afghanistan, General David D. McKiernan, hatte im vorigen Jahr eine Verstärkung der amerikanischen Truppen um 30.000 Mann gefordert. 6000 Soldaten wurden daraufhin schon im Januar nach Afghanistan verlegt; den Befehl hatte noch George W. Bush unterzeichnet. Ob die Zahl der US-Soldaten über die jetzt angekündigte Verstärkung hinaus noch weiter erhöht werden soll, will Obama nach einer »Strategie-Überprüfung« entscheiden, deren Abschluß Ende März oder Anfang April erwartet wird.

Kriegsgegner in den USA werfen Obama vor, daß er die Verstärkung angeordnet hat, bevor Klarheit über die künftige Strategie besteht und bevor es wenigstens einen Zeitplan für den Truppenabzug aus dem Irak gibt, den der Präsident im Wahlkampf versprochen hatte.



weiter: 19.02.2009: Obama setzt auf Krieg (Tageszeitung junge Welt)
Tinka ist offline  
Alt 20.02.2009, 12:17   #27
zebulon
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zebulon
Standard USA: Bücherverbot

Wäre interessant zu wissen, ob das auf dem Mist von Obama gewachsen ist. Dann wissen wir, was "Change" bedeutet. Erinnerungen an Bradbury's Fahrenheit 451 werden wach. wurde auch von Truffaut in den 60ern verfilmt. Na, das Buch wird bestimmt gleich mitverbrannt.

USA: Bücherverbot
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tritt ein generelles Buchverbot für Bücher von vor 1985 in Kraft. Betroffen: Kinderbücher.

Vollkommen unbemerkt von der Öffentlichkeit tritt in den USA ein Bücherverbot in Kraft. Die Regierung hat den Verkauf, die Weitergabe oder auch nur das Verschenken von Kinderbüchern, die vor 1985 gedruckt wurden, generell verboten und Zuwiderhandlungen unter Strafe gestellt.
weiterlesen...
Etwas ausführlicher noch:
Bücherverbrennung auf US-Amerikanisch
__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 20.02.2009, 16:11   #28
Jenie
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Jenie
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?


... hier mehr dafür da weniger...


Die Versorgung für Afghanistan wird viel schwieriger: Presse: Kirgisistan: US-Luftwaffe muss Stützpunkt räumen
Rückschlag für die USA, Erfolg für Russland: Das kirgisische Parlament hat die Schließung der US-Basis Manas beschlossen. Manas ist ein wichtiges Drehkreuz für die US-Streitkräfte zur Versorgung der Truppen in Afghanistan.
__

Auch ein Tritt in das Hinterteil, ist ein Schritt nach vorn.
Jenie ist offline  
Alt 20.02.2009, 21:18   #29
pinguin
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pinguin pinguin pinguin pinguin pinguin
Standard AW: USA: Bücherverbot

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten tritt ein generelles Buchverbot für Bücher von vor 1985 in Kraft. Betroffen: Kinderbücher.
Für mich eigentlich überhaupt nicht nachvollziehbar, es sei denn, daß in diesen Bücher wirklich nur Müll steht. Inhaltlichen Müll vermute ich allerdings eher bei neueren Publikationen.

ciao
pinguin
__

Wer mich zum Sparen auffordert, wird selbst der Erste sein, den ich mir einspare; sage er hinterher nicht, er hätte es so nicht gemeint.
Es ist respektlos, Dinge zu predigen, die man nicht selber lebt.
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Alt 07.07.2009, 11:21   #30
zebulon
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zebulon
Standard Obama betreibt Gangster-Regierung

Die US-Kongressabgeordnete Michele Bachmann wirft Obama vor ein "Gangster-Goverment" zu betreiben in der Unternehmen nicht mehr existieren können, außer sie schmieren ihre lokalen Kongress-Abgeordneten.

We Now Have A Total Gangster Government
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

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Alt 08.07.2009, 17:29   #31
Papa Bär
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Papa Bär
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Obama ist doch letztlich auch nur eine Marionette... sicher eine mit besonders langen Fäden (deren Enden meist im Nebel enden)...
Aber sicher eine der gefährlichsten Marionetten der letzten 60 Jahre.

@ zebulon: Das Adorno-Zitat Deiner Signatur sagt doch alles, was es zur USA der Zukunft zu sagen gibt!
... und "yes we can" klingt doch auch schon ein wenig wie "Sieg H...."

Liebe Grüße vom Papa Bear
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Alt 11.07.2009, 09:59   #32
athene
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athene
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

"Obama beruft Ex-Banker zum Botschafter

Der US-Präsident macht einen Wahlkampfhelfer zum neuen Chef-Diplomaten in Berlin. Die Nominierung des früheren Goldman-Sachs-Managers zog sich lange hin - ...........Die Nominierung Murphys hatte Diskussionen ausgelöst, Obama belohne Freunde mit attraktiven Posten. ............"

FTD.de - US-Vertretung in Berlin: Obama beruft Ex-Banker zum Botschafter - Köpfe
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Alt 11.07.2009, 10:35   #33
athene
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athene
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

dazu auch hier:

" L’Etat, c’est Goldman Sachs?

L’Etat, c’est Goldman Sachs? — WEISSGARNIX
athene ist offline  
Alt 18.07.2009, 01:29   #34
Debra
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Debra
Standard AW: Obama betreibt Gangster-Regierung

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Die US-Kongressabgeordnete Michele Bachmann wirft Obama vor ein "Gangster-Goverment" zu betreiben in der Unternehmen nicht mehr existieren können, außer sie schmieren ihre lokalen Kongress-Abgeordneten.

We Now Have A Total Gangster Government
Nun ja, ich erinnere mich, dass ich vor langer Zeit hier schon mal eine Unterhaltung gepostet hab, die ich mit einem Ami-Bekannten führte... nix anderes hat er in selbiger Unterhaltung vorhergesagt, also kann hier niemand sagen, "wir" hätten von "nix gewusst".
Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, dass Obamas Politik in 1. Linie die US-Bürger angeht... daher @Papa Bär, das ist doch etwas weit hergeholt...
Debra ist offline  
Alt 18.07.2009, 10:02   #35
zebulon
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zebulon
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Hallo Debra,

lange nix von dir gehört.

Debra schrieb:
Zitat:
Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, dass Obamas Politik in 1. Linie die US-Bürger angeht... daher @Papa Bär, das ist doch etwas weit hergeholt...
Mal unabhängig davon was man von Obama hält, wir sind doch wohl hier im höchsten Maße Marionetten der US-Regierung.
Es wurde doch mittlerweile genug hier über das Wirken transatlantischer Brücken auf unsere Politiker und die Abhängigkeit der Papierwährungen insbesondere vom Dollar, da die damit als Währungsreserve hinterlegt sind geschrieben. Dann werden unsere Bankdaten in den USA gespeichert (SWIFT), die Telekommunikation überwacht (ECHELON), SAP ist in der Hand der USA, so das wir befürchten müssen das alle Produktionsdaten Fabrikaoutput, Lagerbestände und so weiter, in den USA überwacht werden. "Terroranschläge " werden von der CIA inszeniert (siehe Jürgen Elsässer, Terrorziel Europa) und, und, und...., an diesen ganzen Vorgängen hat sich ja seit Obama nicht Prinzipielles geändert.

Wenn man sagt, die Politik der USA nur die US-Bürger angeht oder betrifft, dann ist das ungefähr so als würde man sagen, was auf der Sonne passiert hätte keinen Einfluss auf die Erde.
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zebulon ist offline  
Alt 18.07.2009, 19:43   #36
Debra
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Debra
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Mal unabhängig davon was man von Obama hält, wir sind doch wohl hier im höchsten Maße Marionetten der US-Regierung.
Das seh ich ganz und gar nicht so. Alles was hier in den letzten Jahren zum Nachteil der Bürger entschieden wurde, wurde von unseren gewählten Politikern selbst entschieden und nicht etwa in den USA. Es liegt an uns, andere zu wählen, wenn wir uns durch die nicht vertreten fühlen. Allerdings wählen die meisten Leute eben immer wieder dieselben Parteien, auch wenn sie mit deren Entscheidungen gar nicht zufrieden sind...
Der Eindruck der Marionette entsteht möglicherweise deshalb, weil die USA unser wichtigster Absatzmarkt sind. Können die nicht mehr so viel kaufen, dann stehen hier die Bänder still und aus ist's mit unserem Wohlstand. Aber genauso gut könntest Du behaupten, dass die kleineren Länder in der EU Marionetten Deutschlands sind.
Und hinter Obama steht ja nicht das gesamte Volk der USA genau wie hier nicht alle hinter unserer Regierung stehen. Daher kann man doch nicht seinen Wahlkampfslogan, der den Bürgern der USA in einer schlimmen wirtschaftlichen Situation Mut zu einem Neuanfang machen sollte, mit Hitlers "Sieg Heil" gleichsetzen.
Auch eine Rede wie von der Kongressabgeordneten entspricht in etwa einem Schlagabtausch im Bundestag zwischen SPD und CSU. Die Dame ist Republikaner und die sehen das eben so... wie ja auch mein US-Bekannter das so sah, der natürlich auch republikanisch wählt... da wird es auch in Zukunft Hetze gegen Obama geben, egal was er macht und was genau daran stimmt oder nicht, kann nur jemand beurteilen, der sich bestens mit den Verhältnissen innerhalb der USA auskennt.

Zitat:
Wenn man sagt, die Politik der USA nur die US-Bürger angeht oder betrifft, dann ist das ungefähr so als würde man sagen, was auf der Sonne passiert hätte keinen Einfluss auf die Erde.
So war das allerdings nicht gemeint. Ich meinte wie o. schon gesagt, dass ja schließlich die Amis ihre Politiker wählen, wie auch wir unsere wählen. Und ich bin froh, dass nicht wieder ein Republikaner wie Bush gewählt wurde. Aber egal wer den Präsidenten stellt, es wurde und wird immer gegen den US-Präsidenten gehetzt. Wenn ich dran denke, was alles über Bush im Vorfeld gehetzt wurde... eigentlich sollte der doch jetzt Diktator dort sein?!
Und ich finde es eben belustigend, wenn die Rede einer Republikanerin herangezogen wird, um irgendwas gegen Obama zu untermauern. Denn die Dame ist sicherlich aus ganz anderen Gründen als Du oder die meisten hier gegen Obama. *gg*
Debra ist offline  
Alt 19.07.2009, 09:17   #37
ich nu wieder
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Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Der Eindruck der Marionette entsteht möglicherweise deshalb, weil die USA unser wichtigster Absatzmarkt sind.
Das ist falsch, Frankreich ist das wichtigste Exportland Deutschlands, USA steht an 2ter Stelle.
 
Alt 19.07.2009, 10:18   #38
zebulon
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zebulon
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Debra schrieb:
Zitat:
Aber egal wer den Präsidenten stellt, es wurde und wird immer gegen den US-Präsidenten gehetzt.
Weil es nämlich egal ist welcher Präsident dran ist, weil in Wirklichkeit die FED und die Bankster die Gesetze machen. Hast du das alles vergessen oder lässt es unter den Teppich fallen?

Hast du nicht mitbekommen, das bei uns alle Gesetze von Lobbyisten wie beispielsweise Roland Berger quasi direkt geschrieben werden. Ja, geschrieben und den Politikern vorgelegt die das dann nur noch abwinken. Über transatlantische Brücken werden diese Leute gesteuert oder sind mit den USA verbunden. Es war soviel seröses Quellenmaterial hier schon eingestellt worden. Es ergibt alles ein eindeutiges Bild. Willst du das alles wegblenden. Soll ich's nochmal für dich zusammenstellen Debra? Wenn du sagst das du es liest, würde ich mir die Mühe wirklich nochmal machen und die einzelnen Texte raussuchen und kurz zusammenfassen, damit man einen Überblick hat.

Ich kann es nicht glauben.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
Alt 19.07.2009, 11:41   #39
Debra
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Debra
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Zitat von Donauwelle Beitrag anzeigen
Hier ist ein Wikiartikel zu dem Thema: Gesundheitssystem der Vereinigten Staaten – Wikipedia

Für Medicaid und Medicare zahlen alle - auch die Selbständigen und Unternehmen - 2,9 % ihres Einkommens (bei Nichtselbständigen wird es gesplittet), ohne dass sie ggf. selbst Ansprüche haben.
Sehr guter Link. Mir schien es schon die beste Lösung zu sein, einfach Medicare auszuweiten und ganz unten kann man lesen, dass das genau ist, was Obama vorhat. Allerdings kommt er ohne Zwang zur K-Versicherung oder Verbote daher; private KV bleiben trotzdem bestehen, nur sollen sie nicht mehr in Zukunft Risikopatienten so leicht auf den Kosten sitzen lassen dürfen... gerade Deutschland gilt übrigens als Vorbild für die USA was die KVs betrifft.

Was hat er sonst noch so getan bisher?
Es kamen schon die 1. Häftlinge aus Guantanamo frei...
Keine Reisebeschränkungen mehr für Exil-Kubaner...
Atomwaffenverschrottungsvertrag m. Russland unterschrieben...
Raketenschutzschild ist vom Tisch...
Mittel für Organisationen in Südamerika, die dort helfen (Verhütung und Abtreibungen für mittellose Frauen), die Bush eingefroren hatte, wieder freigegeben... (da laufen die Republikaner Sturm, die "ihre" Steuergelder nicht für Abtreibungen verwendet sehen wollen, da sie Abtreibungen sowieso am besten ganz verbieten wollen, aber ganz und gar nichts dagegen haben, Steuergelder von Kriegsgegnern für sinnlose Kriege zu verschwenden...)
Handelsembargo gegen Kuba soll demnächst aufgehoben werden...
Debra ist offline  
Alt 19.07.2009, 12:06   #40
canigou
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Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Zitat von Debra Beitrag anzeigen
Raketenschutzschild ist vom Tisch...
Die Pläne zum Raketenschutzschild werden zur Zeit nur überprüft.

Zitat:
Das Raketenschutzschild wird aber entstehen, es ist nur eine Frage der Zeit, meint der Abgeordnete Paweł Zalewski. „Die Amerikaner werden wahrscheinlich mit der Entscheidung zögern, aber ich bin mir sicher, dass das Projekt weitergeführt wird. [...]“
Quelle: Polskie Radio
 
Alt 19.07.2009, 13:59   #41
Debra
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Debra
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Debra schrieb:
Weil es nämlich egal ist welcher Präsident dran ist, weil in Wirklichkeit die FED und die Bankster die Gesetze machen. Hast du das alles vergessen oder lässt es unter den Teppich fallen?
Die FED macht nicht die Gesetze. Die Bankster wollten in der Vergangenheit keine staatliche Einmischung/Aufsicht, aber daran wird ja wohl gearbeitet, dass die eine strengere Aufsicht bekommen, nach deren Exzessen...

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Hast du nicht mitbekommen, das bei uns alle Gesetze von Lobbyisten wie beispielsweise Roland Berger quasi direkt geschrieben werden. Ja, geschrieben und den Politikern vorgelegt die das dann nur noch abwinken. Über transatlantische Brücken werden diese Leute gesteuert oder sind mit den USA verbunden.
Die Leute, die das HIER auf den Weg gebracht haben, sind/waren dennoch UNSERE von UNS gewählten Politiker. Und wie ich finde, hat die SPD doch inzwischen die Folgen ihrer Fehlentscheidungen zu tragen... sollten diese wie Du meinst, lediglich Befehlsempfänger der USA sein, dann liegt es doch an ihnen, ob sie so was mitmachen oder uns, dem Volk, endlich die Wahrheit sagen! Dann hätten wir jedenfalls mehr Grund auf die sauer zu sein, anstatt auf US-Präsidenten.

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Es war soviel seröses Quellenmaterial hier schon eingestellt worden.
Aber auch unseriöses. Das Verbot der m. Blei belasteten Kinderbücher von vor 1985 mit Bücherverbrennungen gleichzusetzen ist doch daneben... oder gibt es keine Nachdruckrechte, leben wir nicht im Zeitalter wo die Digitalisierung von Büchern sowieso kein Problem darstellt...?

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Es ergibt alles ein eindeutiges Bild. Willst du das alles wegblenden.
Für mich ergibt sich kein eindeutiges Bild, sorry. Und der Threadtitel war, etwas über Obama zusammenzutragen, damit sich vielleicht in etwa herauskristallisieren kann, in welche Richtung seine Politik geht... somit hab ich Positives zusammen getragen, was ich in letzter Zeit so mitbekommen habe...
Debra ist offline  
Alt 19.07.2009, 14:02   #42
zebulon
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zebulon
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Zitat:
Es kamen schon die 1. Häftlinge aus Guantanamo frei...
Hahaha..Wie lange ist der Kerl jetzt dran ? Über ein halbes Jahr ? Wenn der Guantanamo hätte schließen wollen, dann wäre das in einer Woche passiert gewesen. Zumindest wären die Häftlinge in normalen Strafverfahren, worum es übrigens zunächst mal geht und nicht um Freilassung. Das sollen doch Terroristen sein ? Dann haben die ein Anrecht auf eine Anklage mit ordentlichem Gerichtsverfahren. Fazit: Augenwischerei, im besten Fall Vertuschung.
Zitat:
Raketenschutzschild ist vom Tisch...
Wo ist der Raketenschild vom Tisch ? Dazu stelle ich einfach mal zwei aktuelle Links der letzten 10 Tage ein, die ich in GOOGLE-NEWS gefunden habe.
Obama besänftigt Russland - US-Raketenschild soll vor Iran schützen

Medwedew droht USA wegen Raketenschilds

Obama: Kein Raketenschild bei Irans Verzicht auf Atomwaffen - MEHR
Hier wird also im besten Fall der Verzicht auf den Rakentenschild an einen Atomwaffenverzicht des IRAN verknüpft, die der wohl genausowenig besitzt wie der IRAK Chemiewaffen hatte. Ansonsten "besänftigt" Obama eben nur. Es ist also dieselbe Rethorik und prinzipielle Vorgehensweise wie Bush es gemacht hat, nur steht jetzt der IRAN im Focus und weil der sich nicht so im Handstreich überrennen lässt wie der IRAK, wird jetzt mit den "Demokraten" das "Brzezinski'sche Schachspiel" gespielt. Zermürbung, bis die Republikaner dann später den Atomschlag gegen den Iran ausführen. Anders werden sie die nämlich nicht in die Knie gezwungen bekommen.
Zitat:
Mittel für Organisationen in Südamerika, die dort helfen (Verhütung und Abtreibungen für mittellose Frauen), die Bush eingefroren hatte, wieder freigegeben... (da laufen die Republikaner Sturm, die "ihre" Steuergelder nicht für Abtreibungen verwendet sehen wollen, da sie Abtreibungen sowieso am besten ganz verbieten wollen, aber ganz und gar nichts dagegen haben, Steuergelder von Kriegsgegnern für sinnlose Kriege zu verschwenden...)
Peanuts, Almosen, Augenwischerei. Spielt für die Politik keine große Rolle. Traurig genug, das die USA in solchen gesellschaftspolitischen Fragen südamerikanischer Länder unbedingt irgendwie mitmischen müssen.

Zitat:
Atomwaffenverschrottungsvertrag m. Russland unterschrieben...
Hatten wir schon mal. Sehr medienwirksam. Beruhigt die Öffentlichkeit das abgerüstet wird. Beide können ihren funktionsuntüchtigen Atomschrott entsorgen.

Zitat:
Handelsembargo gegen Kuba soll demnächst aufgehoben werden...
Angekündigt wurde schon immer viel.


Ich glaube Debra du verwechselt bei deiner Promotion für Obama leider wie viele Leute Worte mit Taten. Getan hat sich nach meiner Auffassung bisher Null..., Nichts..., Niente...., Nada. Es werden der nach Veränderung lechzenden Bevölkerung lediglich Mohrrüben vorgehalten.

Entscheidend ist für mich, das Obama, bezogen auf die Finanzkrise, die Hintermänner nicht zur Verantwortung zieht (ja, die sitzen bei ihm sogar im Kabinett) und die Geldschöpfung nicht von der FED in die Hände des Kongresses zurückführt, wie Ron Paul das beispielsweise machen würde (der arbeitet übrigens daran, das die FED zumindest ihre Bilanzen dem Kongress vorlegen muß, siehe hier), ja er will ja sogar das Gegegenteil:
Regulierung: Obama macht Fed zur Superpolizei des Kapitals ...
oder hier:
Finanzreform: Obama macht die Fed noch mächtiger | ZEIT ONLINE

im Prinzip heißt das, dass wichtige Schlüsselkompetenzen vom Kongress auf eine Organinisation übertragen werden, die von einer handvoll Leuten privat geführt wird und keiner Kontrolle durch den Kongress unterliegt. Bei all dem Wortgeklingel, was Obama alles WILL, was er bald tun WIRD, wie schön und charismatisch er doch ist usw., macht er nämlich in Wirklichkeit genau DAS, er führt durch die Hintertür einen totalitären Staat ein, der außerhalb des Kongresses von der FED kontrontrolliert wird.

In dem Licht ist es egal, ob Obama es nicht kann oder nicht will, es wird sich deswegen auch an allen allen anderen politischen Paradigmen, besonders imperiale globale Machtwahnfantasien, nichts ändern.

PS.: Debra, natürlich macht die FED nicht die Gesetze, aber deren Herren kontrollieren die Kongressabgeordneten und den Präsidenten und das bedeutet dann letztlich dasselbe.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
zebulon ist offline  
Alt 19.07.2009, 14:59   #43
Debra
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Debra
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Hahaha..Wie lange ist der Kerl jetzt dran ? Über ein halbes Jahr ? Wenn der Guantanamo hätte schließen wollen, dann wäre das in einer Woche passiert gewesen. Zumindest wären die Häftlinge in normalen Strafverfahren, worum es übrigens zunächst mal geht und nicht um Freilassung.
Waren auch schon einige, soweit ich weiß. In einer Woche kann er so was nicht durchziehen, weil der US-Bevölkerung so ein radikaler Schritt nicht zu vermitteln wäre, die sind/waren ein bißchen mitgenommen durch die jahrelange Bush-Admin-Propaganda...

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Hier wird also im besten Fall der Verzicht auf den Rakentenschild an einen Atomwaffenverzicht des IRAN verknüpft, die der wohl genausowenig besitzt wie der IRAK Chemiewaffen hatte. Ansonsten "besänftigt" Obama eben nur. Es ist also dieselbe Rethorik und prinzipielle Vorgehensweise wie Bush es gemacht hat,
Kann ich nicht erkennen, dass das dasselbe Vorgehen wie bei Bush ist... hier wird wohl eher in der Iran-Frage auf Unterstützung durch die Russen gehofft...

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
nur steht jetzt der IRAN im Focus und weil der sich nicht so im Handstreich überrennen lässt wie der IRAK, wird jetzt mit den "Demokraten" das "Brzezinski'sche Schachspiel" gespielt. Zermürbung, bis die Republikaner dann später den Atomschlag gegen den Iran ausführen.
Das glaubst Du nicht wirklich, oder doch?!

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Peanuts, Almosen, Augenwischerei. Spielt für die Politik keine große Rolle. Traurig genug, das die USA in solchen gesellschaftspolitischen Fragen südamerikanischer Länder unbedingt irgendwie mitmischen müssen.
Für Projekte in Südamerika ist es von großer Bedeutung. - Es kann einen nun für die Südamerikaner freuen, aber eigentlich ist es von großer innenpolitischer Bedeutung für die USA.

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Angekündigt wurde schon immer viel.
Aber das wird auch so kommen. Zudem hat sich was getan, es gibt kein Reiseverbot mehr nach Kuba.

Zitat von zebulon Beitrag anzeigen
Entscheidend ist für mich, das Obama, bezogen auf die Finanzkrise, die Hintermänner nicht zur Verantwortung zieht (ja, die sitzen bei ihm sogar im Kabinett) und die Geldschöpfung nicht von der FED in die Hände des Kongresses zurückführt, wie Ron Paul das beispielsweise machen würde (der arbeitet übrigens daran, das die FED zumindest ihre Bilanzen dem Kongress vorlegen muß, siehe hier), ja er will ja sogar das Gegegenteil:
Regulierung: Obama macht Fed zur Superpolizei des Kapitals ...
oder hier:
Finanzreform: Obama macht die Fed noch mächtiger | ZEIT ONLINE

im Prinzip heißt das, dass wichtige Schlüsselkompetenzen vom Kongress auf eine Organinisation übertragen werden, die von einer handvoll Leuten privat geführt wird und keiner Kontrolle durch den Kongress unterliegt.
Natürlich war nicht damit zu rechnen, dass Obama der FED die Geldschöpfung entziehen wird, wie kommst Du denn auf so was? Aber ganz sicher hätte das auch kein republikanischer Kandidat getan, auch wenn Ron Paul noch so sehr trommelt. Der will auch Medicare abschaffen und ob das für die Amerikaner so gut wäre, wage ich zu bezweifeln...

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i all dem Wortgeklingel, was Obama alles WILL, was er bald tun WIRD, wie schön und charismatisch er doch ist usw., macht er nämlich in Wirklichkeit genau DAS, er führt durch die Hintertür einen totalitären Staat ein, der außerhalb des Kongresses von der FED kontrontrolliert wird.
Es wurde bisher über jeden US-Präsidenten gesagt, dass er einen totalitären Staat einführen will und es hat sich nie bewahrheitet...
allerdings weiß man ja nicht, wie die Krise noch fortschreitet.
Debra ist offline  
Alt 24.07.2009, 02:42   #44
Debra
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Globale Umfrage: Obama verbessert Image der USA erheblich - Yahoo! Nachrichten Deutschland

Das finde ich jedenfalls schon mal besser als 2001-2008
Debra ist offline  
Alt 24.07.2009, 08:14   #45
zebulon
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zebulon
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Ach Debra gehts noch ??
Was bedeutet den das ? Höchstens das eine gigantische PR-Industrie erfolgreich die Leute da berieselt oder aus anderem Blickwinkel, dass die Finanzmafia Obama noch stützt in dem sie weiter Kohle in ihn investiert. Ergo, Obama ist noch auf deren Linie.

Naiver geht es nun wirklich nicht mehr.
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"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 24.07.2009, 13:08   #46
zebulon
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zebulon
Standard AW: Deutsche sind wieder Amerika-Fans

Ahh.., auch im SPON kann man die profunden Informationen jetzt lesen:

Deutsche sind wieder Amerika-Fans
Zitat:
Ebenfalls 93 Prozent der Deutschen glauben zudem, dass Obama in internationalen Angelegenheiten die "richtigen Entscheidungen" treffen werde - ein Plus von fast 80 Prozentpunkten im Vergleich zu den Bush-Jahren.
Zitat:
"Obamas hohe Beliebtheitswerte spiegeln persönliches Vertrauen in ihn wider sowie das Gefühl, dass er sehr viel anders sein wird als Bush", sagt Andrew Kohut vom Pew Research Center bei der Vorstelllung der Studie in Washington.
Die Marketing-Strategie für das "Produkt" Obama scheint also zu funzen.

Zitat:
"Die Befragten glauben, dass er multilateraler agieren wird, internationale Genehmigung vor dem Einsatz von Gewalt einholt, Guantanamo schließt und US-Truppen aus dem Irak abzieht."
Also ist Guantanamo immer noch nicht geschlossen. Das er Truppen aus dem Irak abzieht, glaube ich auch, aber nur weil die dort ihre Aufgabe erledigt haben und er die jetzt besser in Afghanistan gebrauchen kann.
Zitat:
Auch andere europäische Staaten wie Frankreich, Großbritannien oder Spanien sind sehr viel Amerika-freundlicher geworden. Beigetragen hat dazu etwa breite europäische Zustimmung zu Obamas Entscheidung, das umstrittene Gefangenenlager Guantananmo zu schließen und die US-Truppen aus dem Irak abzuziehen. 84 Prozent der Deutschen begrüßen die Schließung Guantanamos.
Dabei ist das Lager immer noch nicht geschlossen. Man-o-mann, das gibt's doch nicht. Bekommen die Gefangenen je noch einen fairen Prozess?
Zitat:
Auch Obamas vielbeachtete Rede an die muslimische Welt im Juni in Kairo hatte laut der PEW-Studie keinen durchgreifenden Erfolg.
Von WEM beachtet ? Wenn schon dem Präsidenten keine Beachtung zukommen würde.
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Alt 10.08.2009, 20:19   #47
zebulon
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zebulon
Standard AW: Bonus-Wut drückt Obamas Umfragewerte nach unten

eigentlich vorher schon offensichtlich erkennbar, weil genau dieselben Pappnasen der Wall-Street auch in Obamas Kabinett sitzen. Jetzt kann man's aber auch im SPIEGEL nachlesen.

SPON | 10.08.2009
COMEBACK DER WALL-STREET-GIER
Bonus-Wut drückt Obamas Umfragewerte nach unten

Von Marc Pitzke, New York
In den USA kocht der Volkszorn über die neue Profitsucht der Finanzindustrie. Präsident Obama findet sich plötzlich auf der falschen Seite wieder: Kritiker werfen ihm vor, mit den Banken gemeinsame Sache zu machen.

Zitat:
"Veräppelt uns Obama?", fragte am Sonntag selbst Frank Rich, die linksliberale Edelfeder der "New York Times". Rich berief sich dabei auf Chris Ann Cleland, eine Immobilienmaklerin aus Virginia, die sich in der "Washington Post" bitter beklagt hatte: "Für den einfachen Mann hat sich nichts verändert. Ich komme mir richtig verhohnepipelt vor." Cleland benutzte die Formulierung "I've been punked" - in Anspielung auf die MTV-Kalauerserie "Punk'd", in der TV-Star Ashton Kutcher Prominente mit der versteckten Kamera auf den Arm nahm.
weiterlesen...
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Alt 14.08.2009, 09:42   #48
Debra
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Debra
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

Die Proteste gegen die Krankenversicherung sind ganz aufschlußreich. Das sieht düster aus für Obama, die durchzukriegen.
Debra ist offline  
Alt 28.09.2009, 12:01   #49
zebulon
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zebulon
Standard AW: Obama - der Weg aus der Krise oder in die Katastrophe ?

FTD | 27.09.2009

Keine schnelle Schließung
Obama bricht Guantánamo-Versprechen

Es war seine erste Ankündigung, nachdem er US-Präsident wurde. Nun muss Barack Obama offenbar eingestehen, dass er das umstrittene Gefangenenlager Guantánamo nicht wie angekündigt bis Januar 2010 schließen kann. Das ist auch die Schuld seiner eigenen Partei.

weiterlesen...
Zitat:
Wer nimmt unschuldige Gefangene auf? Erst vergangene Woche hatten amerikanische Medien berichtet, dass US-Präsident Obama an der Praxis seines Vorgängers George W. Bush festhalten will, Terrorverdächtige ohne Anklage auf unbestimmte Zeit festzuhalten. Unklar ist auch, wer die für unschuldig befundenen Gefangenen aufnehmen soll.
Mittlerweile kann die US-Regierung jeden Schwachsinn verbreiten und der wird in unseren Medien völlig unkritisch kolportiert bzw. in keinster Weise hinterfragt. Warum läßt man, offensichtlich nach eigenem Bekunden unschuldige Gefangene nicht frei ?

Nicht nur wird Guantanamo nicht geschlossen, es wird auch die Praxis beibehalten, Verdächtige ohne Anklage unbegrenzt festzuhalten.Offensichtlicher kann Obama es nicht mehr darstellen, wo er steht. Kann er nicht oder will er nicht ?
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