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Alt 30.09.2009, 12:39   #51
Sybilla
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Interview mit Claudia Daseking und Solveig Koitz über die rechtswidrige Hartz IV-Sanktionspraxis. Teil 1 - Teil 3


"Aushungern und Fordern"
"Materielle Not bis hin zur Todesangst"
"Sparen statt fördern"

Die soziale Realität in Deutschland im 21. Jahrhundert nach 11 Jahren einer Regierungsbeteiligung von Sozialdemokraten.
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Alt 01.10.2009, 22:01   #52
Sybilla
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Lage im Einzelhandel

"GfK prognostiziert kontinuierlich Konsumklima hellt sich auf " - das Statistisches Bundesamt berichtet kontinuierlich von weiterer Eintrübung bei den Einzelhandelsumsätzen

Im Vergleich die GfK Prognosen mit den Fakten des Statistisches Bundesamt :

Kognitive Dissonanz
Beschreibt die Widersprüche zwischen Wirklichkeit und utopischen Wunschdenken, es gibt zwei grundlegende Strategien:
- Sich an der Wirklichkeit orientieren und sich um Besserung bemühen.
- Die Wirklichkeit manipulieren und an der Utopie „Pippi Langstrumpf Welt“ festhalten, um so das Wohlgefühl des Erfolgs zu bewahren.

GfK Prognosen und die Entwicklung des Einzelhandelsumsatz seit Januar 2008

Januar 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,5 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Januar 2008 real um 0,6% gestiegen
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 086 vom 29.02.2008
… Allerdings ist zu berücksichtigen, dass im Januar 2007 erstmals die neuen höheren Mehrwertsteuersätze galten….

Februar 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,5 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Februar 2008 real um - 0,3% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 135 vom 01.04.2008

März 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,5 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im März 2008 real um - 6,3% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 171 vom 02.05.2008

April 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,8 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im April 2008 real um - 1,0% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 201 vom 30.05.2008

Mai 08 Gesamtindikator Konsumklima 5,6 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Mai 2008 real um 0,7% gestiegen
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 237 vom 01.07.2008

Juni 08 Gesamtindikator Konsumklima 4,7 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Juni 2008 real um - 3,9% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 278 vom 01.08.2008

Juli 08 Gesamtindikator Konsumklima 3,6 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im Juli 2008 real unverändert
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 321 vom 01.09.2008

Augsut 08 Gesamtindikator Konsumklima 1,9 Punkten
Einzelhandelsumsatz im August 2008 real um - 3,0% gesunken
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 375 vom 01.10.2008

September 08 Gesamtindikator Konsumklima 1,6 Punkten.
Einzelhandelsumsatz im September 2008 real um 1,2% gestiegen
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 407 vom 31.10.2008
…Allerdings hatte der September 2008 mit 26 Verkaufstagen einen Verkaufstag mehr als der Vorjahresmonat….

Oktober 08 Gesamtindikator Konsumklima 1,8 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 455 vom 01.12.2008
Einzelhandelsumsatz im Oktober 2008 real um - 1,5% gesunken

November 08 Gesamtindikator Konsumklima 1,9 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.007 vom 09.01.2009
Einzelhandelsumsatz im November 2008 real um - 3,0% gesunken
...Allerdings hatte der November 2008 mit 25 Verkaufstagen auch einen Verkaufstag weniger als der Vorjahresmonat....

Dezember 08 Gesamtindikator Konsumklima 2,2 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.038 vom 03.02.2009 Im Dezember 2008 erzielte der Einzelhandel in Deutschland real - 0,3% weniger Umsatz als im Dezember 2007. Allerdings hatte der Dezember 2008 mit 25 Verkaufstagen auch einen Verkaufstag mehr als der Vorjahresmonat.

Einzelhandelsumsatz 2008 real um 0,4% gegenüber 2007 gesunken

Januar 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,1 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.078 vom 05.03.2009 Einzelhandelsumsatz im Januar 2009 real -1,3% gesunken

Februar 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,3 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.132 vom 01.04.2009 Einzelhandelsumsatz im Februar 2009 gegenüber Februar 2009 real - 5,3% gesunken Der Februar 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2008.

März 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,6 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 168 vom 04.05.2009 Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im März 2009 real - 1,5% niedriger als im März 2008. Der März 2009 hatte mit 26 Verkaufstagen zwei Verkaufstage mehr als der März 2008

April 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.205 vom 29.05.2009

Einzelhandelsumsatz im April 2009 real um - 0,8% gesunken

Mai 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkte
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 243 vom 01.07.2009 Einzelhandelsumsatz im Mai 2009 real - 2,9% niedriger als im Mai 2008
Der Mai 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Vorjahresmonat…..

Juni 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkte
Pressemitteilung Nr.289 vom 03.08.2009 Einzelhandelsumsatz im Juni 2009 real um - 1,6% gesunken. Beide Monate hatten jeweils 25 Verkaufstage.

Juli 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima2,9 Punkte
Pressemitteilung Nr.321 vom 01.09.2009 -Einzelhandelsumsatz im Juli 2009 real um - 1,0% gesunken. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage.


August 2009 der GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,0 Punkten im Juli für August einen Wert von 3,5 Punkten.
Pressemitteilung Nr.374 vom 01.10.2009 -Einzelhandelsumsatz im August 2009 real um - 2,6% gesunken. Beide Monate hatten jeweils 26 Verkaufstage.


September 2009 der GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,4 Punkten im August für September einen Wert von 3,7 Punkten

Oktober 2009 der GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,8 Punkten im September für Oktober einen Wert von 4,3 Punkten.

Quelle: Gesamtindikator Konsumklima Konsumklima zieht weiter an

Quelle: Einzelhandelsumsätze
Statistisches Bundesamt Deutschland - Startseite

Wenn die GfK angesichts der Fakten eine weiterhin robuste Kauflaune prognostiziert gleicht das dem pfeifen im dunklen Wald. Ich fürchte, die Reformen der Agenda 2010 haben Handel und Handwerk in eine tiefe Krise gestürzt. Die nicht mit Geldschöpfung überwunden werden kann sondern nur mit der Abkehr von der verhängnisvollen Agenda 2010 Politik.

Warum orientieren sich Politik und Medien nicht an der Wirklichkeit und bemühen sich um Besserung und Wahrheit sondern suggerieren eine positive Stimmung, die es so weder am Arbeitsmarkt in der Wirtschaft noch im Einzelhandel gibt?

Warum das Konsumklima besser ist als die Realität

Sybilla ist offline  
Alt 02.10.2009, 01:05   #53
Erolena
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

"Warum das Konsumklima besser ist als die Realität - Deutschland kämpft mit der Rezession: Aufträge bleiben aus, Exporte brechen ein, bei vielen Menschen schrumpft wegen Kurzarbeit das Einkommen. Nur der private Verbrauch bleibt laut GfK stabil. Kann das sein?"

Ich bekomme die Mitteilung
Dieser Artikel ist auf Spiegel-Online im Moment nicht zu erreichen.
Vielleicht noch ein Datum dazu geben?

(Viellicht habe ich das mißverstanden und du meinst den GfK-Artikel mit der positiven Konsumeinschätzung)
Erolena ist offline  
Alt 02.10.2009, 01:23   #54
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Zitat von Erolena Beitrag anzeigen
"Warum das Konsumklima besser ist als die Realität - Deutschland kämpft mit der Rezession: Aufträge bleiben aus, Exporte brechen ein, bei vielen Menschen schrumpft wegen Kurzarbeit das Einkommen. Nur der private Verbrauch bleibt laut GfK stabil. Kann das sein?"

Ich bekomme die Mitteilung
Dieser Artikel ist auf Spiegel-Online im Moment nicht zu erreichen.
Vielleicht noch ein Datum dazu geben?

(Viellicht habe ich das mißverstanden und du meinst den GfK-Artikel mit der positiven Konsumeinschätzung)
versuchs mal damit.

GfK-Index: Warum das Konsumklima besser ist als die Realität - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
 
Alt 21.10.2009, 18:55   #56
Mario Nette
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Das Bundesmerkel rechnet für März 2010 mit 4,5 Mio. Arbeitslosen (sicherlich gemäß der hergebrachten Zählweise): Merkel zeichnet düsteres Bild | RP ONLINE

Mario Nette
__

Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

Ca' canny!

Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

Bescheiß das Elend!
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten.
Mario Nette ist offline  
Alt 22.10.2009, 14:34   #57
Mario Nette
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Auch interessant: Studie: Gewerkschaftsbund meldet drei Millionen Jobverluste - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft - z. B.:
Zitat:
Bundesweit seien bei Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise im September 2008 noch 27,996 Millionen sozialversicherte Beschäftigte gezählt worden. 11,6 Prozent hätten seither ihren Job verloren.
Mario Nette
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Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

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Alt 25.10.2009, 23:37   #58
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Zitat von Mario Nette Beitrag anzeigen
Das Bundesmerkel rechnet für März 2010 mit 4,5 Mio. Arbeitslosen (sicherlich gemäß der hergebrachten Zählweise): Merkel zeichnet düsteres Bild | RP ONLINE

Mario Nette
Und die BA sieht in 2010 sogar 4,62 Mio. Arbeitslose, siehe PDF-Seite 6 des Planungsbriefes für 2010: http://www.harald-thome.de/media/fil...brief-2010.pdf

Mario Nette
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Im Süden, im Osten, im Norden, im Westen, es sind überall dieselben, die uns verpesten.

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Ich bin durch Kaufhof gegangen - und das war für mich wie ein Museumsbesuch. (Frank Schwalm)
Fehlende Tagesstruktur? Quatsch! Ich lebe in Gleitzeit.

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Alt 23.06.2010, 00:43   #59
Sybilla
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Standard Aktuelle Analysen zur wirtschaftlichen Lage Deutschlands

Viele Medien berichten im Gleichklang der Pressemitteilungen der wirtschaftliche Aufschwung sei da, das Problem der Arbeitslosigkeit nahezu gelöst und die Steuereinnahmen des Fiskus sprudeln unerwartet stark.

Ist dieser Aufschwung ein echter Aufschwung oder wie 2006 ein medialer Aufschwung der nur in den Medien und in wenigen Export orientierten Wachstumssegmenten stattfindet?

Der genaue Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt auf das neben der Zahl der registrierten Arbeitslosen im Mai 2010 3.241.529 noch 1.602.244 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente verschoben wurden. ARBEITSLOSE + Personen in Massnahmen Mai 2010 == 4.843.773 betroffene Personen.

Noch deutlicher wird die Lage am Arbeitsmarkt wenn die Zahl der Leistungsberechtigten betrachtet wird.

Leistungsempfänger:
ALG I 987.744;
ALG II 5.038.185;
Sozialgeld 1.856.218 ohne Sozialhilfe SGB XII

Die Zahl der Leistungsempfänger (ALG I, ALG II, Sozialgeld) verharrt weiterhin bei rund 8 Millionen Personen (7.882.147)

Auch der im medialen Gleichklang verkündete Aufschwung in der Wirtschaft ist nur auf Hoffnung und Prognosen der Zukunft gestützt.

Die Wirtschaftsauskunftei Creditreform berichtet im ersten Halbjahr 2010 mussten bundesweit 17.360 Betriebe Insolvenz anmelden. Das sind gut sieben Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Betroffen sind vor allem kleine und mittelständische Unternehmen.

Von den von der Politik erhofften und von vielen Medien verkündeten Aufschwung fehlt demnach jede Spur. Was bleibt ist die Hoffnung und die positiven Prognosen.

Prävalenz der Armut in Deutschland.

Polarisierung der Einkommen: Die Mittelschicht verliert

Nach einer Studie vom Februar 2010 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wies Deutschland im Jahr 2008 "eine deutlich höhere relative Einkommensarmut als noch vor zehn Jahren" auf. Rund 11,5 Millionen Menschen lagen mit ihrem verfügbaren Einkommen unter der Armutsgrenze.


Die Frage der Zukunft ist nicht ob und in welcher Höhe das Wachstum in wenigen Export orientierten Wachstumssegmenten ausfällt sondern wie der soziale Abstieg der Mittelschicht gebremst werden kann. Denn das erzielte Wirtschaftswachstum wird nicht durch Lohnerhöhungen an die Mittelschicht weitergegeben, die Arbeitnehmer werden vermutlich m weitere Belastungen zugemutet, die chronisch unterfinanzierten Kommunen werden Abgaben und Gebühren erhöhen und die klaffende Lücke in der GKV wird den vernehmen nach mit Zusatzbeiträge (Kopfprämie) der Versicherten geschlossen. Ebenso wird die Leih- und Zeitarbeit aufgrund geringerer Lohnkosten weiter exorbitant ausgeweitet.

Jeder dritte Jugendliche in Ostdeutschland ist arm

Metro Cash & Carry streicht noch 900 Jobs

Mahnwache oder: Der Kapitalismus geht über Leichen
Sybilla ist offline  
Alt 22.06.2011, 15:06   #60
olivera
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Ort: wo ist denn Gott?"-Junge: "Von Nietzsches Trecker überfahren"-mensch: "Wie grauenvoll!
Beiträge: 907
olivera Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Lohnentwicklung: Arbeitnehmer profitieren von guter Konjunktur - Arbeitsmarkt und Hartz IV - Wirtschaft - FAZ.NET
"Die Bruttolöhne sind nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im ersten Quartal 2011 real um 2 Prozent gestiegen. Das sei der zweithöchste Anstieg seit 2008, sagen die Statistiker."

kreativ wie gewohnt - die Zahlentri
ckser
"Ich finde es extrem logisch, dass Waren, die wegen starker Nachfrage teurer werden, im Warenkorb weniger berücksichtigt werden, weil die Menschen ja offensichtlich weniger davon kaufen!
Und das man mehr Smartphones kauft, wenn das Fressen zu teuer wird, versteht sicher jeder Hartzer.
Genau wie der Pendler, der bei gestiegenen Kosten für die Fahrt zur Arbeit dann eben lieber mit Easy Jet nach Barcelona zum Partymachen fliegt.
wer sollte dem nicht zustimmen? "
olivera ist offline  
Alt 24.06.2011, 06:27   #61
olivera
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Ort: wo ist denn Gott?"-Junge: "Von Nietzsches Trecker überfahren"-mensch: "Wie grauenvoll!
Beiträge: 907
olivera Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard Ein Gleichnis auf die Mitläufer/

bzw. die dt. Arbeitnehmerschaft im schuldzinsgetriebenen, nationalen MonetärFetischismus?:

Was ist Co-Abhängigkeit

"...Co-Abhängige haben ein Modell von erlernten Verhaltensweisen, Gefühlen und Lebensphilosophien, die sie in dieses Verhalten lenken. Was aber erlernt wurde, kann auch wieder verlernt werden. Ferner verfügen Co-Abhängige über eine Vielzahl von besonderen Fähigkeiten, die sie jedoch nicht für sich selbst einsetzen, sondern für andere. Sie konzentrieren sich nicht auf ihr eigenes Leben und tun nur wenig bis nichts für sich selbst. Das kann wieder erlernt werden."

..naja, wers glauben will...
olivera ist offline  
 

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