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Alt 19.08.2009, 20:49   #26
Sybilla
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Der viel gepriesene moderate Anstieg der Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten wurde augenscheinlich mit atypischer Beschäftigung erreicht.

Zitat:
tricksen, tarnen, täuschen

Von wegen sozial ist was Arbeit schafft, ich behaupte, atypische Beschäftigung in prekären Arbeitsverhältnissen im Niedrigstlohnbereich ist weder sozial noch können durch sozialversicherungspflichtiger atypischer Beschäftigung die Probleme der Sozialkassen gelöst werden. Im Gegenteil vermute ich, ein ausufernder Bereich der atypische Beschäftigung in prekären Arbeitsverhältnissen verschärft die finanzielle Lage der Sozialkassen. Und beschleunigt das abrutschen der Mittelschicht in Familienarmut.
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Alt 21.08.2009, 00:59   #27
Sybilla
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Sybilla Sybilla Sybilla Sybilla Sybilla Sybilla Sybilla Sybilla
Standard FDP - UNION - seriöse Steuerpolitik ?

Wie seriös sind Pläne zur Steuersenkung von FDP und Union?

FDP: Das Nettokonzept der FDP

CDU: Union schließt jede Form von Steuererhöhungen aus

SPD: Finanzierungsvorstellungen der CDU/CSU sind hanebuechener Unsinn


Die Fakten:

Appell der Bundesbank - "Erheblich schlechtere Staatsfinanzen"

Zitat:
"Die größte Depression aller Zeiten"

Analyse, Fazit und Hanlungsalternativen:

Die Einfachsteuermodelle von Union und FDP führen neben den krisenbedingten Steuermindereinnahmen zu massiven Steuerausfällen. Zur Frage, wie diese Wahlversprechen neben den Konjunkturprogrammen und der Abwrackprämie finanziert werden sollen, sehen die Pläne von Union und FDP Eingriffe in steuerliche Regelungen für Arbeitnehmer, Sozialabbau und den Abbau von Subventionen vor. Union und FDP betreiben wie all zu oft Klientelpolitik (Wahlversprechen) für die Besserverdienenden. Steuersenkungen für Spitzenverdiener sollen durch Sozialabbau bezahlt werden. Steuermindereinnahmen sollen durch eine exorbitant hohe Neuverschuldung des Staatshaushalts und eine mehr als nebulöse Hoffnung auf Wirtschaftswachstum kompensiert werden.

Richtig ist das die Arbeitnehmer/innen eine höhere Kaufkraft benötigen, damit die Binnenkonjunktur wieder an fahrt gewinnt. Leider hat der Umfang atypischer Beschäftigung durch die Agenda 2010 und den dadurch ausufernden Niedriglohnsektor fulminant zugenommen Pressemitteilung Nr.304 vom 19.08.2009 Umfang atypischer Beschäftigung hat zugenommen die Reallöhne sind gesunken Reallöhne gesunken, Abgaben gestiegen Wer die Real-Einkommen der Arbeitnehmer/innen der Leistungsträger der Mittelschicht wirklich erhöhen möchte, damit sich ihre Leistung wieder lohnt. Muss den Niedriglohnsektor und die atypische Beschäftigung durch gesetzliche Mindestlöhne auf westeuropäischen Niveau regulieren. Dadurch steigt nicht nur die Kaufkraft und die Anschaffungsneigung der Verbraucher sondern auch die Einnahmen der Sozialkassen das zu einem erheblichem Entlastungseffekt von Arbeitnehmer und Arbeitgeber führen wird. Die Kosten der Krise, müssen jene tragen, die diese Krise verursacht haben. für Steuergeschenke an das Klientel der Besserverdienende sehe ich im Gegensatz zu Union und FDP in den nächsten 4 Jahren keinerlei Spielräume.
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Alt 21.08.2009, 02:21   #28
Sancho
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Standard AW: FDP - UNION - seriöse Steuerpolitik ?

Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen
Wie seriös sind Pläne zur Steuersenkung von FDP und Union?

FDP: Das Nettokonzept der FDP

CDU: Union schließt jede Form von Steuererhöhungen aus

SPD: Finanzierungsvorstellungen der CDU/CSU sind hanebuechener Unsinn


Die Fakten:

Appell der Bundesbank - "Erheblich schlechtere Staatsfinanzen"

"Die größte Depression aller Zeiten"

Analyse, Fazit und Hanlungsalternativen:

Die Einfachsteuermodelle von Union und FDP führen neben den krisenbedingten Steuermindereinnahmen zu massiven Steuerausfällen. Zur Frage, wie diese Wahlversprechen neben den Konjunkturprogrammen und der Abwrackprämie finanziert werden sollen, sehen die Pläne von Union und FDP Eingriffe in steuerliche Regelungen für Arbeitnehmer, Sozialabbau und den Abbau von Subventionen vor. Union und FDP betreiben wie all zu oft Klientelpolitik (Wahlversprechen) für die Besserverdienenden. Steuersenkungen für Spitzenverdiener sollen durch Sozialabbau bezahlt werden. Steuermindereinnahmen sollen durch eine exorbitant hohe Neuverschuldung des Staatshaushalts und eine mehr als nebulöse Hoffnung auf Wirtschaftswachstum kompensiert werden.

Richtig ist das die Arbeitnehmer/innen eine höhere Kaufkraft benötigen, damit die Binnenkonjunktur wieder an fahrt gewinnt. Leider hat der Umfang atypischer Beschäftigung durch die Agenda 2010 und den dadurch ausufernden Niedriglohnsektor fulminant zugenommen Pressemitteilung Nr.304 vom 19.08.2009 Umfang atypischer Beschäftigung hat zugenommen die Reallöhne sind gesunken Reallöhne gesunken, Abgaben gestiegen Wer die Real-Einkommen der Arbeitnehmer/innen der Leistungsträger der Mittelschicht wirklich erhöhen möchte, damit sich ihre Leistung wieder lohnt. Muss den Niedriglohnsektor und die atypische Beschäftigung durch gesetzliche Mindestlöhne auf westeuropäischen Niveau regulieren. Dadurch steigt nicht nur die Kaufkraft und die Anschaffungsneigung der Verbraucher sondern auch die Einnahmen der Sozialkassen das zu einem erheblichem Entlastungseffekt von Arbeitnehmer und Arbeitgeber führen wird. Die Kosten der Krise, müssen jene tragen, die diese Krise verursacht haben. für Steuergeschenke an das Klientel der Besserverdienende sehe ich im Gegensatz zu Union und FDP in den nächsten 4 Jahren keinerlei Spielräume.

Solange die Politik inkl. Medien immer weiter glatte Unwahrheiten verbreiten wie "die Arbeitslosen leben auf Kosten der Steuerzahler" usw. oder "10% der Bevölkerung zahlen 90% der Steuereinnahmen" und es auch noch genügend Menschen gibt, die das auch noch glauben, wird sich nichts ändern.

Diese Einnahmen sind auch nicht die ganzen Steuern, sondern nur die Steuern, die auf Löhne und Gehälter bezahlt werden. Die weitaus größeren Einnahmen werden durch die MwST und andere Verbrauchssteuern bezahlt und die bezahlen auch Bezieher von Sozialleistungen. Also ist das eine glatte, bewusste irreführung der BürgerInnen, denn die "Reichen" kaufen bestimmt keine Lebensmittelläden, Handwerker oder andere Dienstleistungen "leer". Die holen sich ihren Luxus meist aus dem Ausland.

Die Einführung eines gesetzl. Mindestlohnes mit einer Erhöhung der Sozialleistungen würde nicht nur die Binnenwirtschaft besser ankurbeln, sondern nach einer gewissen Zeit auch wieder Arbeitsplätze schaffen. Das wird aber immer wieder und gerne verschwiegen. Der "Mittelstand" wie alle anderen Kleinst- und Kleingewerbe leben auch nicht von Steuern, sondern vom Umsatz, den der Kunde in ihren Läden lässt.

Was dann wieder deutlich macht, das nicht die Firmenbosse oder ein Herr Ackermann "Arbeitgeber" sind, sondern jeder einzelne Kunde, der sich einen Gegenstand, ein Lebensmittel, Handwerker oder andere Dienstleistung "kauft".

Was würde passieren, wenn eine bestimmte Lebensmittelkette, oder eine andere "Einkaufsgelegenheit" vom Arbeitsgeber Kunde nicht besucht werden würde? Der Laden hätte keine Einnahmen, die Steuerabgaben würden zurückgehen und die Angestellten könnten nicht mehr bezahlt werden (wenn man diese Läden länger boykottieren würde).

Auf der anderen Seite müsste jeder Laden, der einen stärkeren Besuch und Umsatz hätte, mehr Waren bestellen oder herstellen müssen, was wiederum zu mehr Arbeit bei den Herstellern führen würde und dadurch mehr Arbeitskräfte benötigt werden, die dann bei anhaltender "Kauflust" auch längerfristig einen guten Arbeitsplatz haben könnten. (Mal einfach ausgedrückt).

Was wäre also besser, die Senkung der Steuerlast für Reiche und dadurch eine höhere Belastung der Bevölkerung durch höhere Steuern, oder mehr Geld für den Bürger und eine etwas höhere Steuerlast für die Reichen, damit es zumindest auf dem Binnenmarkt kurz- und langfristig einen "Aufschwung" und Arbeit geben würde?
 
Alt 21.08.2009, 17:45   #29
Sybilla
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Standard Die Schulden und Zinsen wachsen und wachsen und wachsen....

Ein interessanter Vortrag von Prof Wolfgang Berger.

Vortrag von Prof Wolfgang Berger zur Finanzkrise/Wirtschaftskrise Teil 1 bis Teil 9. Nicht verwechseln mit Roland Berger.

Eine sehr interessante Vorlesung von Prof Wolfgang Berger zur Finanzkrise/Wirtschaftskrise Insidern und Interessierten sind diese Zusammenhänge bekannt, dass diese Zusammenhänge nicht in den medialen Seichtgebieten zur Sprache kommen ist angesichts des neoliberalen Gleichklangs nicht weiter verwunderlich. Die Richtschnur wird am Ende der Vorlesung gespannt, dem ist nichts hinzuzufügen.

Kernhaushalte von Bund und Ländern: Defizit steigt im 1. Halbjahr 2009 auf insgesamt 15,4 Milliarden Euro

Ein politischer Paradigmenwechsel ist unausweichlich.
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Alt 22.08.2009, 19:58   #30
Sybilla
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Standard Schulden Schulden Schulden

USA: 9000 Milliarden Dollar Schulden

Negativrekord: 1.600 Milliarden Euro Staatsschulden

Ich meine, diese Zahlen führen das Steuerkonzept der Neoliberalen (FDP/Union) ad absurdum. Für Steuergeschenke an die Klientel der Besserverdienenden ist keinerlei Handlungsspielraum gegeben.

Abschwung gestoppt? - Oder kehrt die Rezession zurück?
Luft zur Steuersenkung? Oder drohen Steuererhöhungen?
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Alt 24.08.2009, 22:56   #31
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Juni 2009 gegenüber Mai 2009 - Auftragseingänge in der Industrie der Eurozone um 3,1% gestiegen -Rückgang um 0,4% in der EU27

Natürlich geht es aufwärts. Genauso wie die Einzelhandelsumsätze alljährlich im Vergleich von November zu Dezember ansteigen.

Wer natürlich auch eine zweiten Blick wagt, kann blitzschnell erkennen das die Auftragseingänge im Vergleich zu 2008 um ca. - 25 % eingebrochen sind.

Im Vergleich zum Juni 2008 nahm der Index der Auftragseingänge in der Industrie im Juni 2009 in der Eurozone um 25,1% und in der EU27 um 24,0% ab.

Leistungsmissbrauch ?


Jobabbau - Kahlschlag kommt nach der Wahl


Aber 6 Tage vor drei Landtagswahlen und 27 Tage vor der Bundestagswahl wird die Botschaft vom unerwarteten Aufschwung verkündet, der sich sehr bald nach den Wahlen in Schall und Rauch auflösen dürfte.
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Alt 26.08.2009, 22:26   #32
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Das Ifo Institut des Herrn Prof. Sinn aus München meldet wieder einmal ein ansteigen des Ifo - Index. (laut Medien zum x.ten Mal in Folge)

Glauben wir mal an den Aufschwung... Auch der Sommer 2006 war nur ein seliger Traum.

Tja wer genau hinsieht, sieht oft sehr viel besser.

Wie man mit Statistik täuschen kann Die verschaukelte Bevölkerung - „Nicht nur die Zahlen sind wichtig, sondern die beabsichtigte Wirkung und der Mechanismus“

Sozialhilfeausgaben 2008: Anstieg auf netto 19,8 Milliarden Euro

Finanzierung Mindesteinkommen (Union/FDP)

Union und FDP sprechen sehr oft von einen Mindesteinkommen (Kombilohn) sie werden aber in den Wahl-werbe-sendungen nicht gefragt wie dieses Mindesteinkommen von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler finanziert werden soll. Denn dieser Kombilohn (Mindesteinkommen) wirkt wie eine Prämie auf Kobraschwänze. Union und FDP denken und die üblich verdächtigen „Experten“ unterstützen die These der neoliberalen Union/FDP ein Kombilohnmodel könnte die Arbeitslosigkeit in D reduzieren. Als in den 1930 ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behörden eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlangen gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte. Den gleichen Effekt sehe ich bei den angedachten Mindesteinkommen (ergänzendes ALG II), damit züchtet man Kombilohnarbeitsplätze, die Kosten für das Mindesteinkommen steigt immer weiter an. Erste Forderungen nach einer Erhöhung der MwST. um 6% Punkte sind bereits an die Politik adressiert. Das Fazit heißt Kombilöhne oder Mindesteinkommen setzen die falschen Anreize. Der gesetzliche Mindestlohn auf westeuropäischen Niveau ist eine echte Alternative dadurch wird die Solidargemeinschaft der Steuerzahler entlastet und nur die Gewinnerwartung von Unternehmen belastet. Die Zahl der Menschen die bei Renteneintritt von Altersarmut bedroht werden sinkt ab.

Ich hoffe das mancher Wahlkampfmoderator an Union und FDP folgende Fragen stellt.

Wie und von wem werden die versprochen Steuersenkungen finanziert?
Wie und von wem wird das Mindesteinkommen (ergänzendes ALG II) für den ausufernden Bereich der atypischen Beschäftigung finanziert?
Wie wirkt sich das das Mindesteinkommen (ergänzendes ALG II) auf die rasant ansteigende Altersarmut aus?


SPD

Mann Mann Mann

Ich meine, wenn man in D von drohender Unbezahlbarkeit sprechen kann dann von der Einrichtung der Bad Banks und den Rettungsschirmen über der HRE und anderen notleidenden Banken.

Ich behaupte die Arbeitslosenhilfe in der Form wie sie vor 2005 und vor den ALG II gestaltet und bezahlt wurde, wäre angesichts der Rettungsmilliarden für Banken noch sehr lange bezahlbar und erheblich gerechter als das ALG II gewesen.

In meine Ohren klingt der Satz des Klaus Bölling, wie die Antwort eines trotzigen Kindes, das zwar schon lange seinen Fehler eingesehen hat, aber den Eltern, in Fall von Herr Klaus Bölling wohl eher den Wählerinnen und Wählern, trotzen möchte. Nicht auszudenken wenn die SPD mit einen Kanzlerkandidaten angetreten wäre der einfach nur gesagt hätte " Die Agenda 2010 war großer Mist" Ich bin sicher die SPD wäre mit dieser Aussage bei den BT - Wahlen locker über die 35 % Hürde geschwebt.
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Alt 27.08.2009, 09:55   #33
Sybilla
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Standard GfK-Konsumklima - "Strohfeuer Abwrackprämie"

27.08.2009 08:50 GfK-Konsumklima zieht weiter an

Zitat:
Pressemitteilung Nr.316 vom 27.08.2009 - Anstieg des privaten Konsums infolge der Umweltprämie für Pkw
Veränderungsraten zum Vorjahr (in jeweiligen Preisen)
Privater Konsum 2006 + 2,3 2007 + 1,4 2008 + 2,5 1.Halbjahr 2009 + 0,1
Kauf von Kraftfahrzeugen 2006 + 7,8 2007 – 8,8 2008 –3,9 1.Halbjahr 2009 +23,0
Privater Konsum ohne Kraftfahrzeuge 2006 +2,0 2007 +2,0 2008 +2,8 1.Halbjahr 2009 – 1,0
Somit ist kristallklar ersichtlich, dass nur das "Strohfeuer Abwrackprämie" den privaten Konsum und die gemessene Kauflust im 1. Halbjahr 2009 befördert hat. Ohne "Strohfeuer Abwrackprämie" ist ein deutlicher Einbruch des privaten Konsum zu verzeichnen.
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Alt 28.08.2009, 11:09   #34
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Wenn das Strohfeuer der Abwrackprämie verglimmt ist wird vermutlich nichts als "verbrannte Erde" zurückbleiben.

Studie schlägt Alarm - Aus der Abwrackprämie gefährdet 90.000 Jobs

Zehn Schattenseiten der Abwrackprämie

Was sagt die allmonatliche Meldung des imaginären Konsumklima eigentlich aus?

Fakt ist das der Einzelhandelsumsatz im 1. Halbjahr 2009 real um beachtliche 2,1 % gesunken ist.

Im ersten Halbjahr 2009 wurde im deutschen Einzelhandel nominal 2,3 und real 2,1% weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum umgesetzt.

Ich denke des weder Optimismus noch Pessimismus aus der Krise führen, deshalb setze ich immer auf Realismus.
Sybilla ist offline  
Alt 03.09.2009, 12:00   #35
Sybilla
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Wie lange dauert die Krise?

In manchen Medien wird m Gleichklang vom nahenden Ende der Krise berichtet.
Ist das Konzept von Frau Merkel "abwarten und alles so lassen, wie es ist“ der richtige Weg durch die Krise?
Oder kommt die Krise nach der BTW knüppeldick zurück?

In den letzten Tagen mehren sich die warnenden Experten - Stimmen, das „weiter so“ nicht aus der Krise führen wird.

EZB will dem Aufschwung nicht so recht trauen


Und das Statistische Landesamt in Stuttgart meldet auch im Juli für Baden-Württemberg weiterhin ein dickes Minus in den Auftragsbüchern der Industrie.

Auch der Einbruch der Aufträge im Bauhauptgewerbe ist ein Indiz, das die Krise weiterhin andauert.

Pressemitteilung Nr.312 vom 25.08.2009 -Aufträge im Bauhauptgewerbe im Juni 2009: real – 7,0% zum Juni 2008

Objektiv betrachtet sagen alle Analysen der wirtschaftlichen Kennzahlen so kann es nicht weiter gehen. Die Sondereffekte (Wachstum im Q2 um 0,3 %) Konjunkturprogramme und Umwelt (Abwrackprämie) laufen aus. Jetzt ist politisches Handeln nötig. Zum einem muss das exorbitant hohe Staatsdefizit abgedeckt werden zum anderen ist ein wirtschaftlicher Strukturwandel (weniger Exportabhängigkeit mehr Binnennachfrage) überfällig. Ein Lösungsansatz ist eine Börsenumsatzsteuer (Vorschlag 1 % = ca. 70 Mrd. €/Jahr) und eine Stärkung der Binnennachfrage durch eine Absenkung der MwSt. von 19 auf 15 Prozentpunkte.(Die Kosten sind nicht höher als die Kosten für die EK - Steuersenkungspläne für die Klientel von FDP und Union.) Somit hätten aber alle Verbraucher (nicht nur eine bestimmte Klientel) mehr Kaufkraft vom Netto.

Eine Absenkung der MwSt. und ein ausgeglichener Staatshaushalt ist nur finanzierbar wenn das von FDP und Union favorisierte steuerfinanzierte Mindesteinkommen (ergänzendes ALG II) durch einen gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischem Niveau ersetzt wird. Der Unterschied, zwischen den von FDP und Union favorisierten Mindesteinkommen und einen gesetzlichen Mindestlohn ist, das Mindesteinkommen ist steuerfinanziert, der gesetzliche Mindestlohn kostet den Steuerzahler keinen Cent. Das Mindesteinkommen ist der falsche Anreiz weil dadurch immer mehr atypische Beschäftigung mit hoher Gewinnerwartung geschöpft wird, diese durch die Solidargemeinschaft der Steuerzahler subventioniert werden muss. Der gesetzliche Mindestlohn entlastet die Solidargemeinschaft der Steuerzahler, senkt aber die Gewinnerwartung einzelner Unternehmen ab, allerdings setzt ein gesetzlicher Mindestlohn keine Anreize zum Ausbau von atypischer Beschäftigung. Zudem hebt der gesetzliche Mindestlohn die Kaufkraft der Verbraucher an. Mehr Kaufkraft vom Netto.
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Alt 05.09.2009, 15:39   #36
Sybilla
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Standard Mindestlohn - sinkende Bruttolöhne - Rentengarantie

Wenn der Aufschwung kommen würde hätten die Arbeitnehmer und Rentner weniger Probleme.
Nun ist die Katze aus dem Sack!

Bruttolöhne sinken die Rentengarantie der Bundesregierung kommt voraussichtlich 2010 zum Tragen.

Die Agenda 2010 und die Niedriglohnpolitik haben neben Sondereffekten (Kurzarbeit) und atypischer Beschäftigung die Bruttolöhne ins rutschen gebracht. Weniger Brutto heißt natürlich ebenso weniger Netto von weniger Brutto.

Ebenso sinken die Einnahmen der Sozialkassen und die Steuereinnahmen des Staates.

Abhilfe könnte ein gesetzlicher Mindestlohn/Mindesteinkommen schaffen.

Es gibt zwei Modelle, das von Union und FDP favorisierte Mindesteinkommen das durch steuerfinanziertes ergänzendes ALG II einen Niedriglohn aufstockt.
Vorteil: Die Gewinnerwartung der Unternehmen steigt durch subventionierte Löhne an.
Nachteil: Die Mindesteinkommen werden von der Solidargemeinschaft der Steuerzahler subventioniert werden.
Mindesteinkommen setzen die falschen Anreize, denn dadurch entstehen immer mehr Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor und die Kosten für das Mindesteinkommen (steuerfinanziertes ergänzendes ALG II steigen immer weiter an)
Was spricht dafür?
Mehr Menschen erhalten ein Beschäftigungsverhältnis.
Was spricht dagegen?
Das Bruttolohnniveau sinkt auf breiter Front.

Oder das Modell von SPD/GRÜNE/LINKE des gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischen Niveau.
Vorteil:Ein gesetzlicher Mindestlohn wird von den Unternehmen finanziert.
Nachteil: Die Gewinnerwartung von Unternehmen sinkt ab.
Was spricht dafür?
Das Bruttolohnniveau und die Kaufkraft (Anschub Binnenkonjunktur) steigt auf breiter Front.
Was spricht dagegen?
Die Angst das ein gesetzlicher Mindestlohn Beschäftigungsverhältnisse im Niedriglohnsektor vernichtet.
Allerdings wurde das in keinem Wirtschaftsraum (USA,GB, FRA) nach Einführung von gesetzlichen Mindestlöhnen in einen nennenswerten Umfang beobachtet.

Ist die Lohnfindung nicht Aufgabe der Tarifpartner?

Ja aber, in Bereichen in denen die gewerkschaftliche Vertretung keine Mitwirkungsmöglichkeit besitzt, ist es die Aufgabe des Staat soziale Mindeststandards gesetzlich zu, garantieren.
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Alt 07.09.2009, 11:46   #37
Sybilla
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Standard Von einem Aufschwung fehlt weiterhin jede Spur

Viele behaupten und manche „Experten“ verkünden das ALG II Kombilohnmodel hat die Arbeitslosigkeit in D enorm reduziert. Als in den 1930 ern Indien von einer Kobrainvasion heimgesucht wurde, setzten die Behörden eine Fangprämie auf Kobraschwänze aus, was dazu führte das Kobraschlange gezüchtet wurden, aber deren Reduzierung nicht förderte.Den gleichen Effekt sehe ich im ALG II Kombilohnmodel, damit züchtet der Staat Kombilohnarbeitsplätze, aber die Zahl der ALG II Leistungsberechtigten steigt weiter an. Kommunen fürchten Sozialausgaben-Explosion.
Das Fazit heißt, ein Mindesteinkommen durch ergänzendes ALG II setzt die falschen Anreize.

Von einem Aufschwung fehlt weiterhin jede Spur

August 2009 27,9% weniger Roheisen und 26,0% weniger Rohstahl als im August 2008


Auch Werftengruppe Hegemann beantragt Staatsbürgschaften

Diese Krise kann nicht durch wunderbare Geldschöpfung überwunden werden, es bedarf eines politischen Paradigmenwechsel und eines wirtschaftlichen Strukturwandel. Weg von der neoliberalen Profitwirtschaft (Wachstum,Wachstum,Wachstum) mit Schwerpunkt Export hin zu einer ökologischen und sozialen Marktwirtschaft des EU Binnenmarktes die hauptsächlich von den Konsum der EU Verbraucher getragen wird. Das setzt eine stärke Kaufkraft der Verbraucher durch eine spürbare Absenkung der MwSt. sowie eine ökologische Energiepolitik voraus. Wer glaubt (Union/FDP/Bundeskanzlerin) er/sie könne durch eine EK -Steuersenkung für eine "elitäre" Klientel Wachstum, Wachstum,Wachstum generieren und somit die Krise überwinden, hat die Ursache der Krise offensichtlich nicht richtig analysiert, ein politisches scheitern ist meines Erachtens nicht nur aufgrund des exorbitant hohen Staatsdefizit vorprogrammiert.
Sybilla ist offline  
Alt 08.09.2009, 11:11   #38
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Standard Wahl-Prognose: Aufschwung durchbricht den Deckel des Weltall

Kommt jetzt der Aufschwung oder nicht?

Deutsche Ausfuhren im Juli 2009: – 18,7% gegenüber Juli 2008

Die Auftragseingänge in der Industrie sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 22,6 Prozent.

Der imaginäre Aufschwung beschränkt sich auf Sondereffekte (Konjunkturprogramme) und den Vormonatsvergleich - Bundeswirtschaftsministerium: Industrie steuert mit kräftigem Auftragsplus aus Krise

Ah ja, ob das kräftige Auftragsplus der Industrie ein punktgenau entfachtes Wahlkampf - Strohfeuer oder ein nachhaltiger und fortdauernder Aufschwung ist, zeigt das kommende Winterhalbjahr.

Allerdings werden die Jahresvergleichszahlen in kürze geringer ausfallen denn im August/September 2008 begann der beispiellose Abschwung der bundesdeutschen Wirtschaft.

Ob nach den Wahlen, der Weg der aus der Krise führt, wirklich nur Wachstum, Wachstum, Wachstum heißt, darf mit Recht bezweifelt werden.
Ich denke, der überfällige Strukturwandel der Wirtschaft der meines Erachtens bis heute verschlafen wurde, kann nicht durch Wachstum, Wachstum, Wachstum umgangen werden. Dass wird eine der ersten Erkenntnisse sein, die der neuen Bundesregierung ins Aufgabenheft zu schreiben ist.
Sybilla ist offline  
Alt 10.09.2009, 18:08   #39
Sybilla
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Standard Merkwürdige Erkenntnisse um bizarre Mindestlohndebatte

Angesichts der folgenden Informationen erhebt sich die Frage gefährdet ein allgemeiner flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn auf westeuropäischen. Niveau wirklich Millionen von Arbeitsplätzen oder würden nur wenige Arbeitnehmer Falsche Zahlen bei der Mindestlohn-Debatte von einen Mindestlohn profitieren? Pressemitteilung Nr.304 vom 19.08.2009 - Umfang atypischer Beschäftigung hat zugenommen Fakt ist das die Zahl der armen Kinder unter 15 Jahren, die von Hartz IV leben müssen steigt weiter an Deutschlands arme Kinder Die Kosten für den Arbeitsmarkt/ALG II/ ergänzendes ALG II - Mindesteinkommen stieg alleine im Haushaltsplan 2008 des Bundes (ohne Hartz IV Ausgaben der Kommunen) auf über 35 Mrd. Euro an. Die Hartz-IV-Gesamtausgaben des Bundes,die auch Mietzuschüsse und Verwaltungskosten umfassen, könnten daher in etwa im Rahmen der veranschlagten knapp 35 Milliarden Euro bleiben.
1 Euro Jobs sind zwar wirkungslos senken aber die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosen Ausgenutzt und chancenlos - der Unsinn der Ein-Euro-Jobs und laut einer Studie

Also, wenn nur wenige Arbeitnehmer von einem gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischem Niveau betroffen sind, dann kann ein gesetzlicher Mindestlohn nur wenige Arbeitsplätze bedrohen.

Wenn aber durch einem gesetzlichen Mindestlohn auf westeuropäischem Niveau viele Arbeitsplätze bedroht werden, dann würden auch viele Arbeitnehmer von einem gesetzlichen Mindestlohn profitieren.


Trendwende in den USA

Zitat:
In jüngster Zeit mehren sich die Stimmen, die den konventionellen Pro – und Kontra- Argumenten widersprechen. So ist Nobelpreisträger Robert Solow (MIT) der Auffassung, daß sich seit einer Expertenumfrage des American Economic Review im Jahr 1978, bei der 90% der befragten Volkswirte der Meinung waren, Mindestlohnanhebungen führten zu höherer Arbeitslosigkeit unter gering qualifizierten Arbeitnehmern, dieser Prozentsatz inzwischen wahrscheinlich halbiert habe. Zu einem Wendepunkt in der Mindestlohndebatte kam es 1995 aufgrund der berühmten Studie der Ökonomen David Card und Alan Krueger (Princeton), die feststellten, daß es im U.S.-Bundesstaat New Jersey trotz des höheren Mindestlohns im Vergleich zum Nachbarstaat Pennsylvania zu einem höheren Wachstum an Arbeitsplätzen gekommen war. Die Studie wird heute oft als Beweis dafür zitiert, daß der Effekt des Mindestlohns auf den Arbeitmarkt geringer sei als bisher konventionell angenommen. "Heute geht es in der Debatte darum, wie klein der Effekt ist, nicht darum, wie groß er ist", kommentiert ein Arbeitsmarktexperte. Vor diesem Hintergrund, so Nobelpreisträger Joseph Stiglitz, ehemaliger Chefökonom der Weltbank, werden die gesellschaftlichen Konsequenzen der Mindestlohnanhebung immer wichtiger. Seit dem letzten Mindestlohnanstieg vor 10 Jahren ist die Arbeitslosigkeit in den USA weiter zurückgegangen. Stiglitz zieht das Resümee:
"Die Anhebung des Mindestlohnes wurde von anderen Arbeitsmarktfaktoren vollkommen überlagert."
Sybilla ist offline  
Alt 17.09.2009, 14:21   #40
Sybilla
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Standard Herbst der Wahrheiten Worüber vor der Wahl keiner spricht

Vor dem Wahlsonntag sprechen viele von Steuersenkungen und vom Ende der Krise Hurra, der (Pseudo-) Aufschwung ist da! nach den Wahlsonntag kommt der Herbst der Wahrheiten Worüber vor der Wahl keiner spricht auch die OECD sieht mehr Arbeitslose als die BA in ihren kreativen Berichten vermeldet. Sinkende Frachtraten Hapag Lloyd muss mehr einsparenzeigen deutlich wohin die Reise geht.

Im Wahlkampf wird also weiterhin getrickst, getarnt, vertuscht, verschwiegen und verheimlicht, wie ernst die Lage ist.

Aber welche Konzepte Strategien und Lösungen werden von den Wahrscheinlichen Regierungsparteien Union, FDP, SPD, (Gelb - Schwarz oder Schwarz - Rot) den Wählerinnen und Wählern angeboten?

Ich sehe keine Konzepte Strategien oder Lösungen ich höre nur von Steuersenkungen für die Klientel von Union und FDP von wachsender Beschäftigung in atypischen Beschäftigungsverhältnissen durch steuerfinanziertes Mindesteinkommen und vom Ausbau der Beschäftigung in privaten Haushalten. Ein nein zu gesetzlichen Mindestlöhnen, denn diese würden den Niedriglohnsektor der Agenda 2010 aushebeln und nach Meinung der Kanzlerin sowie der Union und FDP Arbeitsplätze im Niedrigtslohnbereich gefährden.

In welcher Welt werden die Wählerinnen und Wähler in den Morgenstunden des 28. September erwachen?
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Alt 17.09.2009, 14:27   #41
Sancho
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Standard AW: Herbst der Wahrheiten Worüber vor der Wahl keiner spricht

Zitat von Sybilla Beitrag anzeigen
Vor dem Wahlsonntag sprechen viele von Steuersenkungen und vom Ende der Krise Hurra, der (Pseudo-) Aufschwung ist da! nach den Wahlsonntag kommt der Herbst der Wahrheiten Worüber vor der Wahl keiner spricht auch die OECD sieht mehr Arbeitslose als die BA in ihren kreativen Berichten vermeldet. Sinkende Frachtraten Hapag Lloyd muss mehr einsparenzeigen deutlich wohin die Reise geht.

Im Wahlkampf wird also weiterhin getrickst, getarnt, vertuscht, verschwiegen und verheimlicht, wie ernst die Lage ist.

Aber welche Konzepte Strategien und Lösungen werden von den Wahrscheinlichen Regierungsparteien Union, FDP, SPD, (Gelb - Schwarz oder Schwarz - Rot) den Wählerinnen und Wählern angeboten?

Ich sehe keine Konzepte Strategien oder Lösungen ich höre nur von Steuersenkungen für die Klientel von Union und FDP von wachsender Beschäftigung in atypischen Beschäftigungsverhältnissen durch steuerfinanziertes Mindesteinkommen und vom Ausbau der Beschäftigung in privaten Haushalten. Ein nein zu gesetzlichen Mindestlöhnen, denn diese würden den Niedriglohnsektor der Agenda 2010 aushebeln und nach Meinung der Kanzlerin sowie der Union und FDP Arbeitsplätze im Niedrigtslohnbereich gefährden.

In welcher Welt werden die Wählerinnen und Wähler in den Morgenstunden des 28. September erwachen?
Arbeitsmarkt: OECD sagt dramatischen Jobabbau voraus - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft

Mega-Crash - Deutschland allen voran - Berliner Umschau-Kommentar

Arbeitsmarkt: OECD erwartet fünf Millionen Arbeitslose in Deutschland | Wirtschaft | ZEIT ONLINE

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Alt 22.09.2009, 10:58   #42
zebulon
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zebulon
Standard Hier noch etwas zum Casino-Kapitalismus

Ein interessantes Video im GELBEN gefunden, eine Fernsehdiskussion, etwa 30 min. lang. Binswanger und von Braun diskutierten 2008 im Schweizer Fernsehen über den Finanzkapitalismus auf sehr hohem Niveau.
Sternstunde Philosophie: Verschwendung und Verschuldung. Christina von Braun und Hans Christoph Binswanger im Gespräch mit Michael Pfister
Wirft ein Licht auf diese Theorie der Urschuld. Interessant ist aber, dass auch hier die eigentlich kritischen Punkte des Kapitalismus letztlich doch entweder verharmlost/ verniedlicht oder tabuisiert werden.

Zwar führt Binswanger zu Recht an, dass in einem System unbegrenzter Geldschöpfung die eigentliche (Ur-)Schuld des Kapitalismus gegenüber der Natur besteht, bzw. die eigentlich so "in Rechnung" gestellt werden müsste (war ja auch ursprünglich das wichtigste Anliegen der GRÜNEN, bevor die ihre Ansprüche auf eine grüne Makulatur der Kapitalismusmaschine reduziert haben), aber der Zusammenhang mit Peak-Oil und wie drängend diese Problematik wirklich wäre, das wird doch letztlich totgeschwiegen. Außerdem vermeidet Binswanger alle Hinweise auf eine immer weiter steigende Ungleichverteilung von Schulden und Vermögen (Zinsproblematik). Er sagt, dass steigende Aktiengewinne für alle eine so bequeme Reichtumsquelle geworden sind und deswegen Gold und Silber ersetzt hätten. Das gilt natürlich, und das wird von Binswanger noch nicht mal erwähnt, nur für einen Teil der Gesellschaft. Ein großer Teil ist, zumindest bei uns in Deutschland, von allen dieser Formen der Vermögensbildung letztlich faktisch ausgeschlossen, was ja zu diesem sozialen Sprengstoff führt. Man fragt sich, ob diese Intellektuellen die Situation der Leute hier unten wirklich wahrnehmen. Mich würde mal interessieren, was ein Fließbandarbeiter, der seit Jahren einem immer höheren Leistungsdruck ausgesetzt wird, sagen würde wenn er hört wie Binswager fordert, die Arbeiter müssten den eigentlichen Prozess der Herstellung ihrer Produkte wieder "genießen" lernen. Hahaha...

Diese Frau von Braun hat glaube ich eher noch einen wirklich kritischen Ansatz. Als Kulturschaffende hat die vermutlich noch Kontakt zur prekären Basis. Binswanger hat jeden Bodenkontakt verloren. Ob der in seinem Leben wenigstens einmal einen Monat an einem Fließband gestanden hat?

__

"Das Wesen des Faschismus ist es, ein System für schützenswerter zu halten als die darin lebenden Menschen." - ADORNO

"Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen die keinerlei Bedeutung haben." / Montagu Norman, Gouverneur der Bank of England 1920-1944.

"Der schlauste Weg,
Menschen passiv und folgsam zu halten, ist,
das Spektrum akzeptierter Meinungen strikt zu limitieren, aber innerhalb des Spektrums sehr lebhafte Debatten zu erlauben." / Noam Chomsky
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Alt 22.09.2009, 15:09   #43
Sybilla
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Sybilla Sybilla Sybilla Sybilla Sybilla Sybilla Sybilla Sybilla
Standard Wer zahlt die Zeche?

Fakten und Zukunftsprognosen:

Die Fakten:

Währungsfonds verkauft 400 Tonnen pures Gold

Währungsfonds verkauft 400 Tonnen pures Gold

Die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland am Kreditmarkt betrugen zum 30. Juni 2009 insgesamt 1 602,0 Milliarden Euro.

Außenhandel 1. Halbjahr 2009: Exporte sinken um 23,5%

Pressemitteilung Nr.357 vom 22.09.2009 Außenhandel 1. Halbjahr 2009: Exporte sinken um 23,5%

Reallöhne sanken im zweiten Quartal 2009 rapide um 1,2% im Vergleich zum Vorjahresquartal ab.

Die Prognosen:

Gelb - Schwarz

Bei einem mittlerweile sehr unwahrscheinlichen Wahlsieg von Gelb - Schwarz ist mit einem weiterem Ausbau der Niedriglohnsektoren quer durch alle Branchen zu rechnen. Atypische Beschäftigung mit steuerfinanzierten ergänzenden ALG II (Mindesteinkommen) wird unter einer Gelb - Schwarzen Bundesregierung vermutlich die Regel für viele Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen. Die EK Steuer für die Klientel der FDP/Union wird abgesenkt die MwSt. wird abermals erheblich erhöht. Im Bereich der sozialen Sicherungssysteme Rente und Gesundheit wird nur noch eine Grundsicherung mit privater Zusatzversorge angestrebt. Wer sich dass nicht leisten kann (atypische Beschäftigung) muss mit Altersarmut und Rationierungen ( Versorgung nach Kassenlage) im Gesundheitswesen rechnen. Eine besondere staatliche Bildungsförderung wird nur für die sogenannte Bildungselite angestrebt. Der Krieg in Afghanistan wird fortgesetzt die Truppenstärke der Bundeswehr wird aufgestockt.

Schwarz - Rot

Die wahrscheinlichste aller denkbaren Koalition nach der Wahl ist eine Fortführung der sogenannten Großen Koalition. (Notfalls mit Überhangmandaten) Das wäre allerdings für D auch die schlechteste aller Varianten denn dann würde D in der Schockstarre verharren. Die Große Koalition hat die Krise nur verwaltet im Herbst kommen die Rechnungen und die soziale Krise durch ansteigende Arbeitslosigkeit.Auch bei einer Fortsetzung der großen Koalition wird es einen weiteren Ausbau der Niedriglohnsektoren (Atypische Beschäftigung mit steuerfinanzierten ergänzenden ALG II; Mindesteinkommen - Altersarmut) quer durch alle Branchen geben. Zur Finanzierung der Konjunkturprogramme, Rettungsschirme und Bankensicherungsfonds muss die MwSt. abermals erheblich erhöht werden. Im Bereich der sozialen Sicherungssysteme Rente und Gesundheit wird weiterhin auf Versorgung nach Kassenlage gesetzt.Über Bildung wird weiterhin viel gesprochen. Der Krieg in Afghanistan wird fortgesetzt die Truppenstärke der Bundeswehr wird aufgestockt.

Wer zahlt die Zeche der Krise? Natürlich die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen die Steuerzahler und Steuerzahlerinnen aber nicht die Banker die Spekulanten oder von "Wirtschaftsprofessoren" fehlgeleitete Politiker oder Journalisten.

Was wäre wenn die große Koalition abgewählt werden würde?
Union 29 % SPD 18 % FDP 17 % Grüne 16 % Linke 16 %

Emnid 17.09.2009 Union 35 % SPD 25 % FDP 13 % Grüne 11 % Linke 12 % Sons 4 %

???

Die Opposition

Nachdem die Wahlumfragen in den Jahren 2002 und 2005 auch erheblich von den Wahlergebnissen abgewichen sind halte ich eine Abwahl der Große Koalition 2009 für nicht unmöglich.

Es macht also durchaus Sinn eine der drei Oppositionsparteien zu wählen, wobei ich der Meinung bin, dass nur eine starke Linke im Bundestag das durchbrennen der sozialen Sicherungen bei der Bewältigung der zum Teil von der Politik selbst ausgelösten Krise (Agenda 2010 - Niedriglohn - sinkende Reallöhne - sinkende Kaufkraft - sinkende Binnenkonjunktur - Opel - Arcandor - Hertie - Karstadt - Quelle - 2009: Das Jahr der Mega-Pleiten - ....) verhindern kann.
Sybilla ist offline  
Alt 24.09.2009, 17:54   #44
Sybilla
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Hart aber Fair - Faktencheck

In der Diskussion um gesetzliche Mindestlöhne – die dringend erforderlich sind - wird immer wieder das wenig tragfähige Argument angeführt – zuletzt von Herr Niebel (FDP) in Hart aber Fair vom 23.09.09 - dass das Lohnabstandsgebot zwischen Arbeit und einer 4 – Personen ALG II Bedarfsgemeinschaft/Familie beachtet werden muss. Zum ersten möchte ich den ehemaligen Mitarbeiter der BA darauf hinweisen das in einer 4 – Personen ALG II Bedarfsgemeinschaft/Familie in der Regel zwei Erwerbsfähige und zwei Kinder leben.
Wenn nun beide Erwerbsfähigen Personen einer 4 – Personen ALG II Bedarfsgemeinschaft/Familie in der Regel Vater und Mutter einen Mindestlohn von 8,82 €/Std. (Frankreich) erhalten, ergibt das bei 38 Std/Woche ein Familieneinkommen von monatlich 2900 € Brutto + Kindergeld in der Summe gewiss mehr als eine 4 – Personen ALG II Bedarfsgemeinschaft/Familie an ALG II Grundsicherung erhält. Zweitens sollte auch ein ehemaliger Mitarbeiter der BA beachten das laut BA Bericht August Seite 76 (Zahlen von April 2009) nur in 7,2 % aller Bedarfsgemeinschaften (258.451) 4 Person leben. Aber in 54,3 % aller Bedarfsgemeinschaften 1 Person 1.936.334 und in 21,4 % Bedarfsgemeinschaften 2 Person 762.305 mehr als 75 % aller ALG II Bedarfsgemeinschaften besethen aus 1 oder 2 Personen. In 75 % aller Bedarfsgemeinschaften ist das Lohnabstandsgebot mit einen gesetzlichen Mindestlohn von 8,82 €/Std. kein Thema und in einer der wenigen 4 – Personen ALG II Bedarfsgemeinschaften/Familien (7,2 % April 2009) nur wenn nur eine Erwerbsperson (Vater oder Mutter) eine Beschäftigung mit gesetzlichen Mindestlohn ausübt die zweite Person (Mutter oder Vater) und die beiden Kinder weiterhin ALG II ergänzendes ALG II beziehen müssen.

Ich fürchte, der FDP schwimmen aufgrund fehlender fundierter Argumente die Felle schon wieder vor der Nase weg.
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Alt 25.09.2009, 14:39   #45
Sybilla
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Standard Wahl - Suggestion? Gfk Index signalisiert Ende der Krise

Wahl - Suggestion?

Ich behaupte, im Oktober wird das statistische Bundesamt melden, das der Einzelhandelsumsatz auch im August (real) zum 11. Mal in Folge ( seit September 2008) gesunken ist.

Die Fakten:

Auch vor einem Monat wurde im medialen Gleichklang von der überraschend guten Kauflaune berichtet. Wenige Tage später meldete das statistische Bundesamt das der Einzelhandelsumsatz (real) zum 10. Mal in Folge ( seit September 2008) gesunken ist.


Januar 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,1 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.078 vom 05.03.2009 Einzelhandelsumsatz im Januar 2009 real -1,3% gesunken
Februar 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,3 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.132 vom 01.04.2009 Einzelhandelsumsatz im Februar 2009 gegenüber Februar 2009 real - 5,3% gesunken Der Februar 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Februar 2008.
März 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,6 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 168 vom 04.05.2009 Umsatz im Einzelhandel in Deutschland im März 2009 real - 1,5% niedriger als im März 2008. Der März 2009 hatte mit 26 Verkaufstagen zwei Verkaufstage mehr als der März 2008
April 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkten.
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr.205 vom 29.05.2009 Einzelhandelsumsatz im April 2009 real um - 0,8% gesunken
Mai 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkte
Statistisches Bundesamt Pressemitteilung Nr. 243 vom 01.07.2009 Einzelhandelsumsatz im Mai 2009 real - 2,9% niedriger als im Mai 2008 Der Mai 2009 hatte allerdings mit 24 Verkaufstagen einen Verkaufstag weniger als der Vorjahresmonat…..
Juni 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima 2,5 Punkte
Pressemitteilung Nr.289 vom 03.08.2009 Einzelhandelsumsatz im Juni 2009 real um - 1,6% gesunken. Beide Monate hatten jeweils 25 Verkaufstage.
Juli 2009 GfK Gesamtindikator Konsumklima2,9 Punkte
Pressemitteilung Nr.321 vom 01.09.2009 -Einzelhandelsumsatz im Juli 2009 real um - 1,0% gesunken. Beide Monate hatten jeweils 27 Verkaufstage.
August 2009 der GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,0 Punkten im Juli für August einen Wert von 3,5 Punkten
September 2009 der der GfK Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 3,4 Punkten im August für September einen Wert von 3,7 Punkten

Quelle: Gesamtindikator Konsumklima
Konsumklima zieht weiter an

Quelle: Einzelhandelsumsätze
Statistisches Bundesamt Deutschland - Startseite

Aufträge im Bauhauptgewerbe im Juli 2009: real – 8,4% zum Juli 2008

Pressemitteilung Nr.365 vom 25.09.2009 - Aufträge im Bauhauptgewerbe im Juli 2009: real – 8,4% zum Juli 2008

Neues Kapitel in der unendlichen Geschichte der Finanzkrise um Landesbanken

Sybilla ist offline  
Alt 27.09.2009, 00:37   #46
Sybilla
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Die Wählerinnen und Wähler haben die Wahl. - Die Teilnehmer im Forum das Wort.

Arbeitslosigkeit – Rente - Schulden – Steuern -mehr Netto vom Brutto – Bildung – Afghanistan…. Es dürfen eigene Antworten hinzugefügt werden

Städtetag sieht beispiellose Finanzkrise

1. Die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit wurde abgesenkt, durch welche Maßnahmen ist das gelungen?

a, kreative BA Statistik.
b, Ein Euro Job Arbeitsgelegenheiten.
c, Ausweitung der atypischen Beschäftigung und Ausweitung der Niedriglohnsektoren.
d, durch Schaffung von existenzsichernden Arbeitsplätzen.

2. In der Rentenkasse ist zurzeit eine Schwankungsresrve von 15 Mrd. € vorhanden, weshalb ist diese Schwankungsresrve vorhanden?

a, Die Schwankungsreserve wurde seit 1998 Schritt für Schritt abgesenkt.
b, Eine Schwankungsreserve von 15 Mrd. € ist weniger als 33 % einer Monatsauszahlung.
c, Diese 15 Mrd. € sind der Überschuss der Rentenversicherung.
d, Diese 15 Mrd. € wurden aus den zusätzlichen Beschäftigungsverhältnissen im Niedriglohnbereich generiert.

3. Wie kann die Schuldenlast von Bund, Länder und Kommunen von den Bürgern geschultert werden?

a, MwSt. auf 25 % erhöhen.
b, Börsenumsatzsteuer von 1 % erheben.
c, soziale Leistungen, Kindergeld um 25 % kürzen.
d, Private Vermögenssteuer erheben.

4. FDP und Union möchten ihre Klientel steuerlich entlasten wie kann das von den Bürgern geschultert werden?

a, MwSt. auf 25 % erhöhen.
b, Subventionen (auch für Milchbauern) und steuerliche Vorteile der Arbeitnehmer streichen.
c, soziale Leistungen, Kindergeld um 25 % kürzen.
d, Mineralölsteuer erhöhen.

5. FDP und Union vertreten ein Mindesteinkommen (ergänzenden ALG II) aufgestockt wird, wie kann das von den Bürgern geschultert werden?

a, MwSt. auf 25 % erhöhen.
b, gesetzlicher Mindestlohn.
c, Mineralölsteuer erhöhen.
d, Absenken des Mindesteinkommen.

6. Bildung ist das wertvollste was junge Menschen erhalten können, welche Bildungschancen wünschen Sie für Ihre Kinder?

a, Hauptschule.
b, 8 – stufiges Gymnasium mit Eliteförderung.
c, geförderte Eliteuniversitäten mit Stipendien für hoch begabte.
d, Förderung auch an Grund- und Hauptschulen, damit die Bildungschancen der Kinder mit bildungsarmen Eltern auch eine Lebenschance erhalten.

7. Krieg in Afghanistan, welche Strategie soll die Bundesregierung zukünftig umsetzen?

a, Pläne für den Abzug erarbeiten und die Bundeswehr -Truppen Zug um Zug aus Afghanistan abziehen.
b, Die Bundeswehr - Truppen in Afghanistan verstärken.
c, Deutschland soll die Aufgabe des „Weltpolizisten“ übernehmen.
d, Deutschland darf keine Angriffskriege führen.

Die Wählerinnen und Wähler können über die zukünftige Richtung der Politik entscheiden

Zur Abstimmung
Deutschland Debatte » Die Wählerinnen und Wähler haben die Wahl
Sybilla ist offline  
Alt 27.09.2009, 00:52   #47
Sancho
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Fragen und Antworten sind mehr als Blödsinn.
 
Alt 28.09.2009, 13:14   #48
Sybilla
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Zitat von Sancho Beitrag anzeigen
Fragen und Antworten sind mehr als Blödsinn.
Danke!!!

Schwarz – Gelber Wahlsieg im Detail - Wahlberechtigte

Bei den Bundestagswahlen am 27.09.09 waren 62.132.442 Bürger wahlberechtigt.

11.824.794 Bürger wählten mit ihrer Zweitstimme die CDU 19,03 % aller Wahlberechtigten
2.830.210 Bürger wählten mit ihrer Zweitstimme die CSU 4,55 % aller Wahlberechtigten
6.313.023 Bürger wählten mit ihrer Zweitstimme die FDP 10,16 % aller Wahlberechtigten

Schwarz – Gelb konnte somit die Zweitstimme von 20.968.027 Bürger oder 33,74 % aller Wahlberechtigten für sich gewinnen.


41.164.415 Wahlberechtigte (66,26 % der Wahlberechtigten) haben Schwarz – Gelb nicht gewählt.

Im Vergleich zu 2005 61.870.711 Wahlberechtigte

Die CDU verliert im Vergleich zu 2005 13.136.740 Zweistimmen 21,23 % aller Wahlberechtigten - 1.311.946 Wählerzweitstimmen auf 11.824.794; 19,03 % aller Wahlberechtigten Zweitstimmen 2009.

Die CSU verliert im Vergleich zu 2005 3.494.309 Zweistimmen 5,65 % aller Wahlberechtigten – 664.099 Wählerzweitstimmen auf 2.830.210; 4,55 % aller Wahlberechtigten Zweitstimmen 2009.

Die FDP gewinnt im Vergleich zu 2005 4.648.144 Zweistimmen 7,51 % aller Wahlberechtigten + 1.664. 879 Wählerzweitstimmen auf 6.313.023; 10,16 % aller Wahlberechtigten Zweitstimmen 2009

Schwarz Gelb konnte 2005 die die Zweitstimme von 21.279.193 Bürger oder 34,39 % aller Wahlberechtigten für sich gewinnen.

Schwarz gelb hat im Vergleich zu 2005 ; 311.166 Zweistimmen verloren.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------

Schwarz – Gelber Wahlsieg im Detail – Wähler 2009; 43.997.633 Wähler

Schwarz Gelb konnte mit 20.968.027 Zweitstimmen einen Anteil von 47,66 % der Wähler erreichen 23.029.606 Wähler; 52,34 % der Wähler haben Schwarz – Gelb mit ihrer Zweitstimme nicht gewählt.

-------------------------------------------------------------------------------------------------------

Schwarz – Gelber Wahlsieg im Detail – Die Mehrheit

Von den im Bundestag vertretenen Parteien konnte Schwarz – Gelb 20.968.027 Zweitstimmen erreichen.

Die drei Oppositionsparteien SPD 9.988.843 Zweitstimmen /Linke 5.153.884 Zeitstimmen /Grüne 4.641.197 Zweistimmen konnten in der Summe nur 19.783.924 Zweitstimmen erreichen.

Somit verfügt Schwarz – Gelb mit 20.968.027 Zweitstimmen über eine Mehrheit von 1.184.103 Zweitstimmen ( Opposition 19.783.924 Zweitstimmen) der im Bundestag vertretenen Parteien. Somit hat Schwarz – Gelb aufgrund des Wahlrecht eine demokratische Regierungsmehrheit der abgegebenen Zweitstimmen gewonnen. Dazu möchte ich die CDU/CSU und die FDP beglückwünschen und wünsche der neuen Bundesregierung viel Erfolg für die kommenden 4 Jahre.

Quelle der Zahlen: Übersicht
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Alt 30.09.2009, 12:01   #49
Sybilla
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Standard Merkwürdige Details um sinkende Arbeitslosenzahlen

Merkwürdige Details um sinkende Arbeitslosenzahlen

Arbeitsmarkt September 2009:

Wenige Tage nach der Bundestagswahl verkündet die BA eine absinken der Arbeitslosigkeit ist die Arbeitslosigkeit wirklich abgesunken, oder wird das Absinken der Arbeitslosigkeit mittels kreativer Statistik suggeriert?
Bei sorgfältiger Betrachtung der BA Monatsberichte fällt auf, dass viele Zahlen auf Schätzungen und Hochrechnungen beruhen. Für mich stellt sich deshalb die Frage wird die Zahl der Arbeitslosen seitens der BA gezählt oder geschätzt?

Prognose: Deutschland verliert 1,8 Millionen Stellen

Im September 2009 hat die BA 3.346.459 Arbeitslose in der Statistik erfasst

Die Zahl der statistisch erfassten Arbeitslosigkeit (Arbeitslosigkeit registriert nach § 16 SGB III) sinkt laut BA Bericht im September 2009 Seite 51 um 115.987 Personen auf 3.346.459 Personen (3.462.446 Personen, August) ab.

Allerdings befanden sich Im Monat September (vorläufig und hochgerechnet) 1,52 Mio Personen (BA Bericht September 2009 Seite 6) in einer von Bund oder Bundesagentur für Arbeit geförderten arbeitsmarktpolitischen Maßnahme. Darunter sind 336.779 Personen in einer Arbeitsgelegenheiten nach § 16d SGB II Wobei von einer Untererfassung auszugehen ist, *3). Wie viele Personen in den fehlenden 28 % gefördert werden, wäre reine Spekulation.

Fußnote BA Bericht September 2009 Seite 84
1) Die Hochrechnung am aktuellen Rand ist derzeit aufgrund fehlender Erfahrungswerte oder technisch nicht realisierbar, darum ist der Vergleich mit Vorjahresergebnissen nur eingeschränkt möglich.
*3) Es ist von einer Untererfassung auszugehen, so haben für 2009 [Januar bis Juni; Datenstand Juni 2009] nur ca. 72 % der Träger Daten zum Einsatz der kommunalen Eingliederungsleistungen (flankierende Leistungen) erfasst.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat September 2008 stieg die Zahl der Arbeitslosen im September 2009 um 265.560 auf 3.346.459 Personen an (BA Bericht September 09 Seite 51)

Außer den Leistungsempfängern gab es im Mai noch 413.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat keine Geldleistungen aus der Arbeitslosenversicherung oder der Grundsicherung bezogen. Von allen Arbeitslosen erhielten 88 Prozent Leistungen
(BA Bericht September 2009 Seite 21)

Somit wurden (vorläufig und hochgerechnet) im September 2009

3.346.459 Personen als arbeitslos erfasst und
1.524.004 Personen in arbeitsmarktpolitische Instrumente
413.000 Arbeitslose, die im Berichtsmonat (letzte Erhebung Mai 2009) keine Geldleistungen bezogen

In der Summe sind das 5.283.463 Personen
+ ca. 1,5 Millionen Personen in Kurzarbeit ( Juni 2009 1.433.269)


Kurzarbeit:


(letzte Zahl in der Zahlenreihe Juni 2009 1.433.269 BA Bericht September 2009 Seite 56)Die aktuelle Zahl (September 2009) der Personen in Kurzarbeit konnte ich im BA Bericht September 2009 nicht erkennen.

„Kurzarbeit droht nutzlos und teuer zu werden"

Leistungsempfänger 3): (ALG I; ALG II; Sozialgeld) BA Bericht September 2009 Seite 51
3) Endgültige Werte stehen erst nach einer Wartezeit fest. Am aktuellen Rand können die Daten aufgrund von Erfahrungswerten überwiegend hochgerechnet werden.

Leistungsempfänger3)
- Arbeitslosengeld 1.134.220
- erwerbsfähige Hilfebedürftige (ALG II) 4.913.859
- nicht erwerbsfähige Hilfebedürftige (Sozialgeld) 1.819.882

Im September 2009 gibt es laut BA Bericht 7.867.961 Leistungsempfänger von ALG I, ALG II und Sozialgeld BA Bericht September 2009 Seite 51. Darunter 6.048.079 Leistungsempfänger im Bereich des ALGI und ALG II.

Saisonbereinigt sinkt die Zahl der Arbeitslosen um 12.000 auf 3.461.000 ab (Seite 58 BA Bericht September 2009)

Zitat:
22 Die statistische Erfassung der Inanspruchnahme arbeitsmarktpolitischer Instrumente wird erst nach drei Monaten endgültig abgeschlossen, damit Nacherfassungen und Datenkorrekturen nach dem Berichtsmonat noch berücksichtigt werden können. Um trotzdem monatlich aktuell berichten zu können, werden die Ergebnisse des Berichtsmonats hochgerechnet.
Bei neuen Maßnahmen ist das aufgrund fehlender Erfahrungswerte nicht möglich; auf Bundesebene können allerdings Abschätzungen vorgenommen werden. (BA Bericht September 2009 Seite 18)

http://www.pub.arbeitsagentur.de/hst...nat/200909.pdf
Erstellt von Sybilla am 30.09.09 11 Uhr 00
Jeder darf diesen Bericht unter Hinweis auf die Autorin frei verwenden.
Sybilla ist offline  
Alt 30.09.2009, 12:31   #50
HajoDF
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Standard AW: Aktuelle Analysen zur Lage der Nation

Hallo Sybilla,
einfach mal zwischendurch ein herzliches Dankeschön für Deine informative Arbeit.
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