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Alt 08.02.2011, 08:35   #1
bin jetzt auch da->Emailproblem
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Registriert seit: 05.03.2007
Ort: Baden-Württemberg
Beiträge: 1.217
bin jetzt auch da bin jetzt auch da bin jetzt auch da bin jetzt auch da
Standard Deutsche Bank zittert vor dem Bundesgerichtshof

Zitat:
Jahrelang verkaufte die Deutsche Bank an Hunderte Firmen und Kommunen hochkomplexe Zinswetten.
Am Dienstag entscheidet erstmals der Bundesgerichtshof über die Schadenersatzklage eines Mittelständlers –
und womöglich darüber, ob die Bank ihre Kunden mit den Derivaten hinters Licht geführt hat.
Das Urteil könnte für die Bank weitreichende Folgen haben.

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bin jetzt auch da ist offline  
Alt 08.02.2011, 16:28   #2
Reiner Zufall
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard AW: Deutsche Bank zittert vor dem Bundesgerichtshof

Sehr verkaufsfördernder Titel vom HB............

Nur ich glaub's nicht.

Das System ist so angelegt, daß etwas derartiges nicht geschieht.
 
Alt 08.02.2011, 17:45   #3
jockel
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Registriert seit: 26.11.2006
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Beiträge: 5.995
jockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiertjockel Enagagiert
Standard AW: Deutsche Bank zittert vor dem Bundesgerichtshof

Zitat von bin jetzt auch da Beitrag anzeigen
Gehe mal in ein Spielcasino und beschwere Dich hinterher, daß Du verloren hast.

Für einfach gestricktere Gemüter genügt das gleiche Verlustrisiko an einem Flipperautomaten.

Es gibt einen einfachen Grundsatz: Laß deine gierigen Pfoten von Geldanlagen, deren Funktionsprinzip Du nicht verstehst oder wenn Dir Geld zum Verwalten anvertraut wird, das Dir nicht gehört.

Aber es gibt viele Prominente wie Dieter Bohlen, Gunter Gabriel, Nino de Angelo, Karsten Speck, Werner Böhm alias Gottlieb Wendehals, die feuchte Augen bekamen, wenn sie irrsinnige Renditen hörten und dann mächtig gewaltig auf die große Fresse flogen. Totalverlust!!!

Stetig steigendes, sicheres, aber nur langsam wachsendes Vermögen macht man, indem man seine Arbeitsverdienste in Anlagen steckt, die dem Einlagensicherungsfonds unterliegen. Das nennt man ganz einfach -Sparen. Setzt aber voraus, daß man ständig auch Arbeit hat, sonst langt der Staat bei Arbeitslosigkeit mit der Schonvermögensregelung wieder zu, um einen arm zu machen.

Auf Pump sollte man auch nichts kaufen, und wenn dann nur, wenn man mehr verdient als man Kredit/Darlehen aufgenommen hat. Auf Kredit/Darlehen mit tilgungsfreie Zeiten sollte man besser verzichten, da sie den Kredit unnötig verteuern. Wer Kredite/Darlehen abbezahlt, sollte Sondereinzahlungen mit in den Vertrag aufnehmen, so bekommt man den Kredit/Darlehen eher los. Wenn abbezahlt wird, so bitte zu Anfang mit hohen Raten, die zugleich Kredit-/Darlehenszinsen und die Tilgungsraten bezahlen und nicht nur die Zinsen.

Kurz laufende Zahlungsziele finanziert man mit kurzlaufende Anlagen, langlaufende Zahlungsziele mit langlaufende Anlagen, nie Langläufer mit mehreren kurzlaufenden Anlagen.

Wie in dem Artikel aus dem Handelsblatt dargestellt, ruinieren die Finanzexperten der CDU/CSU/FDP die Kommunen auf mehreren Wegen:

a) durch unnötige Steuer- und Beitragsgeschenke an AG. Folglich fehlen Mittel in den Kommunalhaushalten, um Pflichtaufgaben erfüllen zu können. Also werden die Kommunen mit Abgaben, Steuern, Beiträgen und Gebühren ihre Normalbürger stattdessen schröpfen.
b) die Arbeitslosigkeit wird nicht oder nur auf dem Papier oder mit untauglichen Mitteln bekämpft. Arbeitslosigkeit bekämpft man tatsächlich stattfindender, dauerhafter Arbeitsvermittlung mit ortsüblicher und tariflicher Arbeitsvergütung, wo Lohnsteuern und SV-Beiträge anfallen. Mit 1-Euro- und Minijobs, mit Kombilöhnen, Teilzeitbeschäftigung, pauschalvergütete 165- oder 400-Euro-Jobs, kostenlose Praktikas usw. kommt nichts für die Kommunalhaushalte raus.
c) Wenn der Bund Kapitalertragssteuern, Vermögenssteuern, Gewerbesteuern und weitere Kommunaleinnahmen verkleinert oder abschafft, dann runiniert er auch die kommunalen Kassen.
d) Weil genau diese Zahlungspflichten der Wirtschaft im Interesse der gierigen AG geschaffen werden, versuchen die Kommunen sich mit Risikoanlagen über Wasser zu halten. Das waren die Cross-Border-Leasing-Geschäfte, wo man Kommunalbetriebe an britische und us-amerikanische Finanzheuschrecken vermietete und eben mit dem im Handelsblatt erwähnten Swapgeschäften, wo man auf Zinsveränderungen oder Terminwarengeschäfte hochspekulativ setzt. Die Banken, die solche Anlagen herausgeben, haben den Vorteil, die Zinsen und Warengeschäfte an den Börsen zu ihren Gunsten manipulieren zu können, was die Kommunen nicht können. Das ist so als wenn man der Bank einräumt, mit gezinkten Karten spielen oder den Roulettekessel beeinflussen zu dürfen.

Wenn Kommunen sich auf solche Geschäfte einlassen, dann haben sie von vornherein verloren und gehen unweigerlich pleite wie aktuell meine Heimatstadt pleite ist. Viele CDU- und FDP-Lokalgrößen, viele Lokalprominente verlassen wie Ratten das sinkende Schiff und hauen auffälligerweise ab. Aber die CDU-Bürgermeisterin läßt ihren, aus dem Westen eingekauften Finanzbürgermeister weiter mit Kommunalgeldern an der Börse spekulieren statt ihm auf die Pfoten zu hauen und ihn fristlos zu entlassen.

Es ist eigenartig, wenn ein kleiner Angestellter mal Grünabfall aus dem Handel für seine Kaninchen als Futter mit nach Hause nimmt oder eine Maultasche vom übriggelassenen kaltem Büffett nimmt, dann folgt die fristlose Entlassung. Wenn ein krimineller Finananzbürgermeister mit anvertrauten Kommunalfinanzen in Millionenhöhe an der Börse oder auf der Pferderennbahn pokert, dann läßt man ihn straffrei gewähren.

https://secure.sz-online.de/nachrich...swbm=favorites

DER SPIEGEL*42/2008 - Geschäfte mit den Caymans
jockel ist offline  
Alt 08.02.2011, 18:30   #4
wolliohne
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wolliohne Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Deutsche Bank zittert vor dem Bundesgerichtshof

Hat die Deutsche Bank Kunden falsch beraten? Ein Mittelständler verklagt den Geldriesen vor dem Bundesgerichtshof, der Prozess hat Signalwirkung. Zum Auftakt ließ der Richter durchblicken, dass die Bank mit einer Niederlage rechnen muss - deren Anwalt reagiert mit einer drastischen Warnung.


Karlsruhe - Es geht um Hunderttausende Euro Schadensersatz - da wird mit harten Bandagen gekämpft: Im Prozess zwischen einem Mittelständler und der Deutschen Bank um den Verkauf von riskanten Zinswetten hat der Rechtsvertreter des Kreditinstituts mit einer harschen Aussage für Aufsehen gesorgt. Im Falle einer Niederlage für die Deutsche Bank vor dem Bundesgerichtshof (BGH) warnte Anwalt Reiner Hall vor einer "zweiten Finanzkrise".


BGH-Prozess um Zinswetten: Deutsche-Bank-Anwalt*warnt vor*zweiter Finanzkrise - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
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"10 Jahre Unrechtsregime Bundesrepublik
Deutschland"
Im Namen der BRD-Verbrechen gegen die Menschlichkeit mit Nebenwirkung Tot

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen keinerlei Rechtsberatung dar.
wolliohne ist offline  
Alt 08.02.2011, 18:33   #5
wolliohne
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Standard AW: Deutsche Bank zittert vor dem Bundesgerichtshof

Deutsche Bank vor Gericht —"Damit lösen Sie eine zweite Finanzkrise aus" Der Deutschen Bank droht vor Gericht eine herbe Niederlage. Ein Mittelständler verklagt das Finanzinstitut vor dem Bundesgerichtshof, weil es ihn falsch beraten habe. Der Bank-Anwalt entwirft ein dramatisches Szenario.
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wolliohne ist offline  
Alt 08.02.2011, 20:52   #6
jockel
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Standard AW: Deutsche Bank zittert vor dem Bundesgerichtshof

Zitat von wolliohne Beitrag anzeigen
Hat die Deutsche Bank Kunden falsch beraten? Ein Mittelständler verklagt den Geldriesen vor dem Bundesgerichtshof, der Prozess hat Signalwirkung. Zum Auftakt ließ der Richter durchblicken, dass die Bank mit einer Niederlage rechnen muss - deren Anwalt reagiert mit einer drastischen Warnung.


Karlsruhe - Es geht um Hunderttausende Euro Schadensersatz - da wird mit harten Bandagen gekämpft: Im Prozess zwischen einem Mittelständler und der Deutschen Bank um den Verkauf von riskanten Zinswetten hat der Rechtsvertreter des Kreditinstituts mit einer harschen Aussage für Aufsehen gesorgt. Im Falle einer Niederlage für die Deutsche Bank vor dem Bundesgerichtshof (BGH) warnte Anwalt Reiner Hall vor einer "zweiten Finanzkrise".


BGH-Prozess um Zinswetten: Deutsche-Bank-Anwalt*warnt vor*zweiter Finanzkrise - SPIEGEL ONLINE - Nachrichten - Wirtschaft
Ackermann droht also damit, wenn sein Konzern Deutsche Bank vor Gericht scheitert, daß er bei einem Abendessen im Bundeskanzleramt von das Merkel wieder paar Rettungsmillionen ihr aus dem Kreuz rausleiern will. Das wird dann auch sofort angewiesen, weil Ackermann und diese Bank ihr so systemisch ist, wogegen diese lästige Bundesverfassungsklage mit den Regelsätzen für Arbeitslosen auf alle Ewigkeit geprüft werden muß. 5 Euro pro Arbeitslosennase aufzubringen, ist unweit schwieriger fürs Merkel als sofort Rettungsmillionen für die Deutsche Bank ohne Gegenleistungen zu schenken. Vielleicht ist nach ihrer Politlaufbahn dann in dieser Bank eine Stelle als Frühstücksdirektorin sicher?

Man merkt's wieder mal - diese Krankheit nennt man das Maschmeyer-Syndrom oder Amigoverhältnisse zwischen Deutschen Bankenlandschaft, deutscher Wirtschaft und Klientelpolitik.
jockel ist offline  
Alt 08.02.2011, 20:59   #7
hemmi
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Standard AW: Deutsche Bank zittert vor dem Bundesgerichtshof

Die Deutsche Bank hat ne Rechtabteilung, dagegen ist der BGH ein lahmer Haufen, und obendrein Beziehungen bis in Kanzleramt.
hemmi ist offline  
Alt 08.02.2011, 22:46   #8
jockel
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Standard AW: Deutsche Bank zittert vor dem Bundesgerichtshof

Und Politiker in den Verwaltungsräten von Landesbanken sind für ihre Nichteignung in zu kontrollierenden Finanzfragen auch geschützt, obwohl sie lt. Amtseid Schaden vom deutschen Volk abzuwenden haben:

Keine Haftung trotz Milliarden-Schuld - ZDF.de

Kein Wunder, wenn sie gegen sich selbst kein Amtshaftungsgesetz einführen wollen.

Es stellt sich aber die Frage, wenn sie zu Finanzfragen von Tuten und Blasen keine Ahnung haben, was haben sie dort überhaupt zu suchen?
jockel ist offline  
 

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