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Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung

Archiv - Finanzkrise 2008 News, Kommentare, Aktionen

 
 
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Alt 29.03.2009, 17:39   #1
Sancho
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Standard Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung

Zitat:
Ein 49-jähriger Hartz-IV-Empfänger hat mit Erfolg gegen ein Unternehmen aus Fulda geklagt, von dem er sich wegen seines Alters diskriminiert fühlte.

Die Firma stimmte nach FOCUS-Informationen in einem Vergleich vor dem Arbeitsgericht Fulda der Zahlung von 8000 Euro Schmerzensgeld zu. Der Kläger hatte knapp 123 000 Euro gefordert.
Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung - Arbeitsrecht - FOCUS Online
 
Alt 29.03.2009, 18:28   #2
ela1953
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ela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiertela1953 Enagagiert
Standard AW: Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung

[QUOTE„Der Kläger war – unabhängig vom Alter – für die Stelle nicht geeignet.“ ][/QUOTE]

und warum bekommt er dann 8000 Euro?

Weil eigentlich keine Alterseinschränkung in ein Angebot rein darf?
ela1953 ist offline  
Alt 29.03.2009, 18:29   #3
Muci
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Blinzeln AW: Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
und warum bekommt er dann 8000 Euro?

Weil eigentlich keine Alterseinschränkung in ein Angebot rein darf?
Ja, war ja ein Vergleich!

Ich hatte hier im Forum schon mal diesbezüglich was reingestellt. Finde es aber leider nicht mehr. Vielleicht findet jemand den Beitrag noch oder das Thema.

(Da kann sich jeder was dazuverdienen, indem er genau solche Stellenangebote sucht, sich bewirbt und dann, wenn er nicht genommen wird, klagt - wegen Diskriminierung)
 
Alt 29.03.2009, 19:10   #4
ashna
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Standard AW: Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung

Zitat von Muci Beitrag anzeigen
(Da kann sich jeder was dazuverdienen, indem er genau solche Stellenangebote sucht, sich bewirbt und dann, wenn er nicht genommen wird, klagt - wegen Diskriminierung)
War ein Geheimtip eines Dozenten, aber auf indirektem Wege.
Führe mich nicht in Versuchung.
 
Alt 29.03.2009, 19:20   #5
Muci
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Standard AW: Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung

Zitat von ashna Beitrag anzeigen
War ein Geheimtip eines Dozenten, aber auf indirektem Wege.
Führe mich nicht in Versuchung.
Nein, war kein Geheimtip eines Dozenten. War ein Beitrag von mir. Und ich bin kein Dozent
 
Alt 29.03.2009, 19:49   #6
ashna
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Standard AW: Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung

Ich weiss doch, dass du kein Dozent bist Muci.
 
Alt 29.03.2009, 21:38   #7
ela1953
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Standard AW: Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung

aber wenn das immer klappen sollte, dann bewerb ich mich auf die Stelle in der GAstronomie mit Altervon 21 bis 35 Jahre
ela1953 ist offline  
Alt 29.03.2009, 21:56   #8
Muci
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Blinzeln AW: Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung

Zitat von ela1953 Beitrag anzeigen
aber wenn das immer klappen sollte, dann bewerb ich mich auf die Stelle in der GAstronomie mit Altervon 21 bis 35 Jahre
Hier das Allgemeine Gleichstellungsgesetz: http://www.gesetze-im-internet.de/agg/Allgemeines Gleichstellungsgesetz

Zitat:
2. Stellenausschreibungen

Als ausschreibendes Unternehmen müssen Sie sicher stellen, dass Ihre Texte neutral formuliert sind. Achten Sie besonders auf Angaben, die Einschränkungen in Bezug auf Alter, Rasse, Geschlecht, Religion, ethnische Herkunft, Weltanschauung, Behinderung oder sexuelle Veranlagung darstellen - diese sind tabu! Formulierungen wie z.B.: „Idealerweise sind Sie zwischen Anfang und Ende 30 Jahre alt" schließen jüngere und ältere Mitarbeiter/innen aus und sind nicht mehr erlaubt.
AHGZjobs - Checkliste AGG

Zitat:
Thema Stellenanzeigen: Wie formuliert man Anzeigen diskriminierungsfrei?
Stellen müssen neutral ausgeschrieben werden. Stellenausschreibungen sind so zu formulieren, dass sie sich ausschließlich auf die Tätigkeit selbst beziehen und nur Anforderungen auflisten, die für die ausgeschriebene Stelle wirklich erforderlich sind. Insbesondere ist darauf zu achten, dass Tätigkeitsbezeichnungen geschlechtsneutral formuliert sind. Des Weiteren sollte auf Altersbeschränkungen jeglicher Art verzichtet werden. Auch sollte die Selbstdarstellung des Unternehmens in der Stellenanzeige überprüft werden. Das bedeutet z.B., dass auf Angaben wie „Unsere Mitarbeiter sind jung und dynamisch" verzichtet werden sollte; diese könnten nämlich bei dem Bewerber den Eindruck erwecken, er sei wegen seines zu hohen Alters abgelehnt worden.

Was für Folgen hätte denn ein Verstoß gegen das AGG für den jeweiligen Arbeitgeber? Müsste er möglicherweise ein kostenintensives Bewerbungsverfahren wiederholen? Muss er Schadensersatz zahlen?

Das Bewerbungsverfahren muss nicht wiederholt werden; einen Zwang zum Abschluss eines Arbeitsvertrages gibt es ebenfalls nicht. Beschäftigte oder Bewerber können allerdings unter bestimmten Voraussetzungen Schadensersatz oder eine Entschädigung verlangen, und das unter erleichterten Bedingungen.

Sieht das AGG besondere Regelungen dafür vor, wer im Prozess was zu beweisen hat?
Ja, das AGG regelt, dass der Benachteiligte Indizien zu beweisen hat, die eine Benachteiligung wegen eines verbotenen Diskriminierungsmerkmales vermuten lassen. Sodann muss der Arbeitgeber beweisen, dass kein Verstoß gegen das AGG vorgelegen hat.
http://www.handelsblatt.com/arbeitgeber-muss-beweisen-dass-er-nicht-diskriminiert
 
Alt 30.03.2009, 01:38   #9
Sancho
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Standard AW: Diskriminierung: Schmerzensgeld nach Job-Ablehnung


wer bewirbt sich dann auf eine Stellenausschreibung bei einer "staatlichen Institution"?
 
 

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