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Alt 21.01.2013, 14:05   #51
Pendlerin
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Pendlerin Pendlerin
Standard AW: Überprüfungsantrag

Kennt sich denn niemand aus?

Wer kann mir erklären warum ich als Grundfreibetrag 175 Euro im Bescheid stehen habe.

Ist meine eigene Berechnung so richtig?

950 Euro brutto
775,36 netto

Grundfreibetrag: 100
100-800 vom brutto 20%: 140
ab 800 vom brutto 10%: 15

Gesamt Freibetrag: 255 Euro

weitere Absetzungen:

Werbungskostenpauschale: 15,33 Euro
Versicherung Kfz 25,08 Euro
Versicherung pauschal 30 Euro
Fahrtkosten 1456km x o,20 Cent 291,20

Gesamt: 361,61 Euro

Hier den Grundfreibetrag abziehen: 261,61 Euro

Nun den Gesamtfreibetrag in Höhe von 255 Euro und die Summe welche den Grundfreibetrag übersteigt addieren : 516,61 Euro

Schlussendlich die Summe der Freibeträge vom Nettolohn abziehen: 775,36- 516,61: 258,75 Euro

Anzurechnendes Einkommen somit 258,75 Euro ???????

Zu dem anzurechnenden Einkommen käme noch das Kindergeld hinzu. Da mein Sohn volljährig ist, wird die Versicherungspauschale vom Kindergeld abgezogen.

3. Kind: 190 Euro Kindergeld abzüglich Versicherungspausche: 160 Euro


Gesamteinkommen: 258,75 + 160: 418,75 Euro

Der Gesamtbedarf der Bedarfsgemeinschaft wurde festgelegt auf 988,75 Euro

988,75 - 418,75 : 570 Euro


Mir wurden jedoch nur 335,40 Euro bewilligt und der Leistungsbescheid ist dermassen unverständlich das ich eben Hilfe bei der Berechnung benötige

Gruss die Pendlerin
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Alt 21.01.2013, 14:16   #52
Pendlerin
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Pendlerin Pendlerin
Standard AW: Überprüfungsantrag

Kann es sein das man mir nur eine Heimfahrt im Monat bewilligt? Dann kämen die 36 Euro Fahrtkosten hin.

Hilft aber nicht..weil von vorn herein klar war, dass ich jedes Wochenende pendeln muss.

Hätte man mich informieren müssen und auf die Möglichkeit einer Absetzbarkeit einer Unterbringung von Daheim hinweisen müssen?
Heisst: Hätte ich mir eine Zweitwohnung suchen müssen um diese dann absetzen zu können?

Gruss die Pendlerin
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Alt 21.01.2013, 19:02   #53
biddy
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biddy biddy biddy biddy biddy biddy biddy biddy biddy biddy biddy
Standard AW: Überprüfungsantrag

Zitat von Pendlerin Beitrag anzeigen
Kennt sich denn niemand aus?

Wer kann mir erklären warum ich [...] 175 Euro im Bescheid stehen habe?

Ist meine eigene Berechnung so richtig?

950 Euro brutto
775,36 netto

Grundfreibetrag: 100
100-800 vom brutto 20%: 140
ab 800 vom brutto 10%: 15

Gesamt Freibetrag: 255 Euro
Nein, ist nicht richtig - bis 800 € brutto gilt schon länger nicht mehr.
Ich nehme mal die 975 € laut Jobcenter-Berechnung im Vorposting statt der 950€ brutto:

100 € Grundfreibetrag nach § 11b Abs. 2 SGB II
+175 € (20 % des Brutto ab 100 bis 1.000 € nach § 11b Abs. 3 SGB II, also 20 % von 875 €)
------------
= 275 € Gesamtfreibetrag


Prüfung, ob tatsächliche Aufwendungen über 100 € Grundfreibetrag liegen:

15,33 € Werbungskostenpauschale
30,00 € Vers.pauschale
25,08 € Kfz-Haftpflicht
36,00 € Fahrtkosten lt. Jobcenter
-------------
= 106,41 € statt des Grundfreibetrag von 100 € nach JC-Rechnung

Gesamtfreibetrag also:

106,41 € (statt 100 € GFB)
+ 175 € Freibetrag nach § 11b Abs. 3 SGB II
---------
= 281,41 € Gesamtfreibetrag

Das sind 60 Cent weniger als das Jobcenter Dir gewährt (keine Ahnung, wie's zu den 60 Cent Differenz kommt):

Jobcenter:
775,36 € netto
- 493,35 € zu berücksichtigendes Erwerbseinkomen nach Abzug der Freibeträge
--------------
= 282,01 € Gesamtfreibetrag laut Jobcenter


Zitat von Pendlerin
Kann es sein das man mir nur eine Heimfahrt im Monat bewilligt? Dann kämen die 36 Euro Fahrtkosten hin.
War bzw. ist auch meine Vermutung.

Zitat von Bundesagentur für Arbeit
.
Doppelte Haushaltsführung - Familienheimfahrten - (Randziffer 11.150)

(6) Es ist davon auszugehen, dass im Regelfall ohne weitere Prüfung mindestens eine Familienheimfahrt im Kalendermonat erforderlich im Sinne des § 11b Absatz 1 Satz 1 Nummer 5 ist. Bei Verheirateten/Partnern einer eingetragenen Lebenspartnerschaft können in Anlehnung an reisekostenrechtliche Regelungen zwei Familienheimfahrten monatlich als erforderlich anerkannt werden. [...]
So jedenfalls die BA. In meinen Augen ist nur eine Familienheimfahrt im Monat zum allein lebenden Sohn im "Ursprungshaushalt" lächerlich, wenn es für Verheiratete denn zwei Fahrten gibt ...
__


biddy ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 22.01.2013, 06:58   #54
Pendlerin
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Pendlerin Pendlerin
Standard AW: Überprüfungsantrag

Dankeschön biddy,

die Berechnung ist so, wie du sie aufzeigst, gut zu verstehen.

Für mich tun sich da Abgründe auf. Zumal mein Sohn bis Ende August 2012 noch minderjährig war.
Der Wunsch bei meinem Kind zu sein, zumindestens am Wochenende war und ist enorm hoch.

Fakt ist jedoch: ich bin im letzten Jahr nur ein einziges Mal zu einem Gespräch eingeladen wurden.
Also nicht nach Verwaltungsvorschrift, welche besagt pro Bewilligungszeitraum eine Einladung.
In diesem einem Gespräch kam es zu keinerlei Information bezüglich meiner Rechte und Pflichten.
Es wurde im Gesprächzeitraum aber 2x telefoniert. Einmal wegen meiner angeblich horrenden Fahrtkosten zum Einladungstermin und beim zweiten Anruf ging es um einen Kunden welcher eine 4 wöchige Probezeit wollte.

Ich hatte im gespräch versucht über einen Umzug zu verhandeln. Erwähnte jedoch klar das mein Sohn keineswegs mit mir umzieht.
Ferner erwähnte ich das man meinen Sohn nicht dem Vater zuweisen kann.

Es wurde zur Kenntnis genommen. Aber Hinweise zum Thema..wir übernehmen die Kosten einer auswärtigen Unterbringung gab es nicht.
Angeblich war es ein reines Kennenlernentreffen.

Ich schildere den Fall noch mal kurz:

Am 29.12.2011 fiel ich aus dem Bezug von ALGI. Der Zeitraum 12 Monate war rum.
Zum 0.1.12.2011 trat ich eine neue Stelle an. Also kurz vorm Ende des Bezuges von AlgI.

Bis zum 29.12. 2011 hatte ich einen persönlichen Ansprechpartner bei der
Arge.
Netterweise wurden Ende 2011 erstmal alle Leistungen gestrichen.
Ich schrieb deswegen meinen damaligen Sachbearbeiter an und bat um Rat wie ich denn nun...ohne Leistungen...gleich im 2. Monat zur Arbeitsstelle gelangen solle?

Man teilte mir lediglich mit: Ich bin nicht mehr für sie zuständig. Ausserdem beziehen sie ja aus dem Vermittlungsbudget 125 Euro Fahrkosten.

Auf meine Rückantwort; dass die Fahrtkosten aber erst nach dem 5. Januar überwiesen werden und ich ohne Möglichkeit da stehe, erfolgte keine Rückmeldung mehr.

Das war der vorerst letzte Kontakt.

Im Juni 2012 fiel wohl jemanden ein: Oh..die hat ja keine EGV und huch..sie hat ja keinen Ansprechpartner.
Fast zwanghaft versuchte man nun mich zu erreichen um mich einzuladen.
Zu dem einem Gesprächstermin kam es dann erst im August 2012.

8 Monate nachdem ich erstmals in ergänzend ALGII fiel trotz Erwerbstätigkeit.
Offensichtlich fühlte sich niemand zuständig.

Zu keinem Zeitpunkt hat man mich aufgeklärt. Niemand hat mir irgendwelche Berechnungsgrundlagen erklärt oder mir nur mal ansatzweise Hilfestellungen gegeben.
Logischerweise fühle ich mich nun vollkommen vorsätzlich betrogen.

Hinzu kommt: Mein Arbeitgeber findet das alles nicht mehr witzig. Er hat schon angedeutet: Es kann ja nicht sein, dass man von mir kostenlose Logie erwartet und wenn meine Angestellte eine Pension nimmt, wird dies getragen.

Er ist aufgrund der Vorkommnisse jedenfalls nicht mehr bereit mir kostenlos die Unterbringung zu bieten und teilte mir mit: Ich suche den Anwalt und Steuerberater auf.

Fragt sich nur was ich jetzt machen soll.
Muss ich mir jetzt zügig eine Pension suchen oder kann das auch eine Wg oder 1Zimmerbude sein.
Gibt es Vorgaben an welche ich mich zu halten habe?

Jetzt mal ganz ehrlich...sollte es so sein wie ich es annehme...das ist nicht mal annähernd wirtschaftlich wenn man mir die auswärtige Unterbringung bezahlt.
Da liege ich ja mit den Spritkosten, welche ich pro Monat, habe noch unter der Höchstgrenze der auswärtigen Unterbringung.

Ich fühle mich vom Jobcenter komplett vera.....Man kann sagen die haben mich ganz bewusst weit unter das Existenzminimum gebracht. Das geht nun schon über ein Jahr so und ich verzweifle so langsam.

Logisch habe ich Widerspruch gegen den Widerspruch usw. aber eh das alles bearbeitet ist...das kann dauern.

Was hilft mir jetzt sofort? Soll ich eine Veränderungsmitteilung machen? Soll ich mich umgehend um eine Unterbringung bemühen?

Gruss von der Pendlerin
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Alt 06.03.2013, 09:50   #55
Pendlerin
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Pendlerin Pendlerin
Standard AW: Überprüfungsantrag

Damit mein Thread nicht in Vergessenheit gerät, möchte ich euch über den Verlauf meiner Probleme berichten.

Leider konnte mir hier bisher niemand helfen. Inzwischen weiss ich auch das es sich bei mir um einen mehr als seltenen Fall handelt.
Wortlaut des Jobcenters: Ihr Fall ist in der Gesetzgebung nicht vorgesehen.

Fahrtkosten kann man zeitlich bedingt beantragen. Z.B. bei Weiterbildung, Umschulung usw.
Für eine Arbeitsaufnahme in einer anderen Stadt ist sowas nicht vorgesehen. Erst Recht nicht wenn man Pendeln muss.
Da heisst es schlicht und ergreifend: Umziehen ist die Devise. Nur kann man zum Umzug zwingen?

Man hat mir empfohlen einfach auszuziehen und das volljährige Kind in der Wohnung zu lassen.
Meinen Sohn kann man, aufgrund seiner Schulform ( Berufsfachschule ) nicht zum Umzug zwingen.
Man hat mir schriftlich zugesichert: Unter den gegebenen Umständen wird mein Umzug genehmigt und auch die Umzugskosten übernommen.

Was man mir nicht sagte:
Alles was nun wichtig ist!

Ich habe hier schon ein paar Threads durchgelesen und mich informiert. Allerdings sind diese Threads schon ein wenig älter.

Könnt ihr mir dabei helfen?

Wie gehe ich nun am Besten vor.
Welche Anträge muss ich stellen, welche mein Sohn?
Darf mein Sohn einfach so in der Wohnung bleiben? Das Jobcenter meinte ich müsse eh für die Wohnung bürgen?????
Die Wohnung ist zwar zu gross..aber ansonsten von der Gesamtmiete angemessen für eine Person. Heisst auf gut Deutsch: Ein Raum müsste unbewohnt bleiben damit nicht zuviel Nebenkosten entstehen ( Heizung ).

Was passiert wenn ich die Wohnung doch einfach kündige? Kann mein Sohn sich dann eine Bleibe suchen? Was wenn ich nicht kündige und es einfach so laufen lasse, mir aber am Arbeitsort eine eigene Wohnung nehmen?
Muss der Mietvertrag zwingen auf meinen Sohn umgeschrieben werden?

Wie ist das mit der Erstausstattung? Ist es ratsam die komplette Einrichtung meinem Sohn zu überlassen und selber eine Erstausstattung zu beantragen oder doch besser mein Sohn macht das?

Liebe Grüsse von der Pendlerin
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