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Start > > -> Fortzahlungsantrag und Kontoauszüge

Anträge Alle Fragen auf Anträge bezogen. (Hilfe zum Ausfüllen und Verstehen des Zwecks, auch von Teilen.)


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Alt 27.12.2007, 15:21   #51
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kossi
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Jetzt bekomm ich aber ein wenig kalte Füsse
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Alt 27.12.2007, 15:41   #52
Neuerdings
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Neuerdings
Standard Da versuchs ichs nochmal zu präzisieren:

Zitat von kossi Beitrag anzeigen
Habe eben mit dem SG telefoniert,der Dame den Sachverhalt geschildert und sie sagte mir das ich schriftlich einen Antrag auf eine EA stellen soll.
Ja.
Mindestens in Stichpunkten, oder ausformuliert die Begründung mitbringen, das erleichtert vieles.
- Bezug nehmen darauf, dass eine grundsätzliche Klärung schon beim BSG zu Entscheidung liegt
- die positiven Beschlüsse aus Nds., Hessen , S.-H. ruhig mitanführen
- NRW hat geurteilt, das Kontenleserei in Erstanträgen halbwegs Sinn macht; bei Folgeanträgen kann man das aber für blödsinnig halten.
- Fortzahlung der Leistungen beantragen
- Erstattung außergerichtlicher Kosten beantragen
Zur Begründung soll ich alle Fakten anbringen die ich ihr dargelegt habe.
s.o.
Wie funktioniert sowas und muss ich mir denn jetzt einen Anwalt suchen?
Jein. Wenn Du dich traust, kannst Du dich vor SG und LSG selbst vertreten (voraussichtlich alles schriftlich). Deinen Fragen hier nach, bringst Du vielleicht nicht alles richtig auf den Punkt, oder traust Dir das nicht zu.
Ist ja nicht schlimm. In dem Fall Hilfe suchen. Einen fähigen Anwalt aufzutreiben, ist allerdings auch keine leichte Übung....

Weil,so wie ich das verstehe ist doch die EA die Vorstufe zur Klage oder irre ich???
Du irrst Dich. Klagevorbereitend ist ein Widerspruch gegen einen (Ablehnungs-)Bescheid, der wiederum selbst schon abgelehnt wurde.
Im EA-Verfahren versucht man die Wartezeit bis zur Amtsentscheidung über diesen Widerspruch zu überbrücken, WENN Dir durch Verstreichen der Zeit nichtwiedergutzumachende Nachteile entstehen. Wohnungsverlust und Hunger gelten als solche. Deine individuelle Situation kann aber so sein, dass die Lage nicht extrem schlimm eingestuft wird; dann kann die EA vom Gericht abgelehnt werden.
Hier liegt Dein Problem: eine Aufhebung oder Ablehnung deines ALG2-Anspruchs kann ich nirgendwo sehen. Dagegen hast Du auch keinen Widerspruch erheben können.
Bis jetzt gibts nur das Ultimatum der ARGE.
WANN läuft dein regulärer Bezug aus ? Sorry, ich will nicht diesen ganzen Mörderthread wieder durchlesen.
Eine EA kann man entsprechend auch vorher beantragen, wenn die Katastrophe nahe bevorsteht (nächste Miete fällig, Konto blank: aktuellen Kontoauszug in Kopie mit an den EA-Antrag). Selbst wenn ARGE-Ablehnung und Widerspruch noch gar nicht stattgefunden haben.
Beides wäre Teil des Hauptsacheverfahrens, nicht zwangsläufig der EA.
Besser ist es aber, zeitgleich zur EA schon den klagevorbereitenden Widerspruch gegen einen ARGE-Ablehnungsbescheid bei der ARGE eingereicht zu haben.

Wie stehts mit Mut und Timing bei dir ?

LG kossi
Für Anwälte mit Freizeit: obiges und weitere Äußerungen stellen keine Rechtsberatung dar, und sollen diese auch ausdrücklich nicht ersetzen. Ich verbreite meine Privatmeinung.

M.
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Alt 27.12.2007, 15:52   #53
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kossi
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Es gibt noch keinen Ablehnungsbescheid,nur immer wiede der Hinweis darauf das die Leistungen versagt werden wenn ich nicht mitwirke.
Mein aktueller Bescheid läuft am 31.12.2007 aus.
Von daher ist es abzusehen das die laufenden Kosten nicht geleistet weden können.
Mut hatte ich bis heute morgen eine ganze Meng und im Moment st nicht mehr viel davon da...
Timing-keine Ahnung worauf Du das beziehst???

LG Kossi
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Alt 27.12.2007, 16:07   #54
Neuerdings
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Neuerdings
Standard Timing heisst jetzt: es wird höchste Zeit

Bewilligungszeitraum war demnach bis 31.12.07, also keine Überweisung morgen, für Januar.
Übel.
Dazu passend wird Anfang Januar der Ablehnungs-/Aufhebungsbescheid wegen fehlender Mitwirkung kommen.
Den nicht mehr abwarten, sondern morgen (!) oder Montag in die Rechtspflegestelle Deines SG gehen und Antrag auf EA stellen. Ob die in deiner Stadt am 31.12. offen haben, musst Du aber erstmal nachsehen.
Besser so schnell wie möglich, jeder Tag zählt.
EAs benötigen zwischen 5 Tagen und 4 Wochen, und es droht die Gefahr der Ablehnung durchs SG. Dann nochmal soviel Zeit beim Landessozialgericht, ebenfalls ohne Erfolgsgarantie.
Viel Zeit zum Anwaltsuchen sehe ich da auch nicht mehr; wenn Du nicht schon einen kennst, dauert das eben auch.
Antrag auf Vorschuss kannst Du ebenfalls bei der ARGE stellen, ist aber kein Wundermittel, wenn die Ablehnung der Weitergewährung nach deren Ansicht rechtens war.
Widerspruch gegen die Aufhebung einlegen, wenn die reinflattert.
Evtl. Zusatzfragebogen, und eine Blankoseite des normalen Fortzahlungsantrags mit beim SG vorlegen (womöglich sogar eine Kopie deines zuletzt vorgelegten Folgeantrags, wenn vorhanden), um zu zeigen, dass nichts wirklich Neues abgefragt werden soll.

Na denn,

M.
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Alt 27.12.2007, 16:15   #55
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kossi
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Na dann gutes gelingen....
dankeschön

LG kossi
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Alt 05.01.2008, 07:57   #56
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kossi
Standard Der neueste Stand

Hallo Ihr Lieben,

will kurz berichten wie es aussieht,leider kann ich im Moment nur eingeschränkt an den Rechner weil ich meinen platt gemacht habe...
Hatte am DO ein Telefongespräch mit der Tante vom Datenschutz,sie fand die Vorgehensweise der SB und ihrem Vorgesetzten ungeheuerlich und hat sich im Anschluss an unser Telefonat mit dem DS-Beauftragten meiner Arge in Verbindung gesetzt,er wiederum wollte sich der Sache gleich annehmen. Was jetzt passiert-keine Ahnung,von der Leistungs-SB ist ja die Frist gesetzt bis 8.1. mitzuwirken und die DS Beauftragte denkt das wir die Sache bis dahin geklärt bekommen.Zur Anwaltssuche kann ich so viel sagen: habe den Anwalt der mir empfohlen wurde angerufen und ihm mein Problem geschildert und ihn um seine Hilfe gebeten,er sagte das die Kanzlei im Moment ziemlich überlastet sei und das er in der Sache keinen Handlungsbedarf für einen Anwalt sehe,weil EA beantragt sei,dies wiederum auch falsch sei,weil im Falle der Nichtbearbeitung meines Antrages eine Untätigkeitsklage der bessere Weg gewesen sei.
Ich solle einfach abwarten wie das SG entscheidet und für den Fall das ich doch zu einem Anwalt will,hat er mir noch die NR. von einem Kollegen gegeben,weil er,wie gesagt,überlastet sei.Dort war keiner zu erreichen,sind wohl noch im Neujahrsurlaub. Werde es am Montag nochmal versuchen,herrje,Anwälte für Sozi-Recht sind echt dünn gesät...
Viele neue Informationen und keine Ahnung was jetzt weiter passiert. Post vom SG kam auch,die Mitteilung das mein Antrag auf EA dort eingegangen sei und unter welchem AZ der Antrag läuft.
Ich denke mal das spätestens am 9.1. meine Ablehnungsbescheid ins Haus flattert. Soll ich denn dann eine Untätigkeitsklage einreichen oder doch abwarten wie das SG entscheidet oder nur Widerspruch gegen die Ablehnung????
Es verwirrt mich alles ganz schön,ich hoffe Ihr könnt mich hier ein wenig "entwirren" und mir helfen...
Vielen Dank und LG kossi
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Alt 05.01.2008, 12:49   #57
Neuerdings
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Neuerdings
Standard Du hättest Deinen Beinahe-Anwalt mal fragen sollen,

wovon Du seit 1.1. leben sollst....
Die Untätigkeitsklage ist weder eilig (dauert also im Normalfall Monate bis zur Entscheidung), noch kann sie das Amt selbst im Erfolgsfall zu mehr bewegen, als tätig zu werden. Dazu zählt dann z.B. auch die endgültige Ablehnung deines Antrags.
Folge: Du wärst irgendwann im Sommer genauso weit wie jetzt, nur halt bis dahin ohne Miete und Lebenshaltung. Richtig falsch kann die EA kaum sein, gelle ?
Das fällt wohl in die Kategorie "gute Anwälte sind schlecht zu finden";
Ablehnungsbescheid -- Widerspruch -- Ablehnungsbescheid und Widerspruch in Kopie ans Gericht.
Sonst geht nur noch totale Verschuldung.

Gruss,
M.
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Alt 16.01.2008, 13:15   #58
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kossi
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Hallo Ihr lieben...

soeben flatterte Post vom SG ins Haus...

Sehr geehrte XXXX

In dem Verfahren wird der Schriftsatz vom 11. JANUAR
übersand.
Bezug nehmend auf den SCHriftsatz der Antragsgegnerin wird dringend,
geraten den Antrag auf Rechtsschutz zurückzunehmen.
Wenn Sie Ihren gesetzlichen Pflichten zur Mitwirkung nicht nachkommen,
können Sie doch vom Gericht nicht erwarten ,
dass das Gericht Ihnen Leistungen im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes -vorläufig-bewilligt.



Die Stellungnahme:
-der von der Antragstellerin geltend gemachte Anspruch setzt voraus,das die Antr.stellerin hilfebedürftigt ist,
weil sie ihren lebensunterhaltnicht aus Einkommen oder Vermögen oder durch Leistung anderer sichern kann.
Eine abschließende Prüfung konnte jedoch nicht vorgenommen werden,
weil die Antr.stellerin die zur Prfg. erforderlichen Unterlagen nicht vorgelegt hat.

Im Zuge der Beantragung der Fortzahlung wurde die Antr.stellerin aufgefordert einen
Ergänzungsbogen auszufüllen sowie Bankbelege der letzten zwei Monate lückenlos in Kopie vorzulegen.
Die Antr.stellerin ist nach § 60 SGB 1 verpflichtet,die erforderlichen Unterlagen vorzulegen.


Aufgrund der durchweg zu verzeichnenden hohen Arbeitsbelastung des Leistungsträgers,geschuldet u.a. dem beständigen
Anwachsen der Anzahl der BG und en häufigen Rechtsänderungen,
ist es in einer Vielzahl von Fällen noch nicht in hinreichender Fom gelungen,die Angaben der Antr.steller
zumindest im Zuge der Fortzahlungsanträge zu überprüfen.
Die Erfahrungen haben gezeigt dass Antr.steller in den FZ Anträgen häufig Änderungen verneinen,
aktuelle Unterlagen dem Antrag nicht beilegen und auch ihrer gesetzlich verankerten Mitwirkungpflicht
nicht oder verspätet nachkommen.
Dabei sind unzutreffende Angaben in einem Leistungsantrag nicht zwingend auf vorsätzliche
Falschangaben des betreffenden zurückzuführen.
Oftmals ist die Ursächlichkeit darin begründet,dass sich die Antr.steller über eine Erheblichkeit einer Änderung
in den Verhältnissen für den Leistungsanspruch nicht im Klaren sind.
Der von der Antr.gegnerin ausgereichte Ergänzungsbogen soll daher die Antragssteller insbesondere
auch für leistungserhebliche Tatbestände sensibilisieren.
Daneben dient der zusätzliche Fragebogen auch dem Erkennen von Sachverhalten,
bei dem die Selbsthilfemöglichkeiten zur Verringerung oder Beseitigung
von Hilfebedürftigkeit durch die Antragsteller dient.

Bei den von der Antragstellerin geforderten Unterlagen ,handelt es sich um Angaben und Beweismittel im Sinne des
§ 60 Abs. 1 Nr.1 und Nr.3 SGB 1, deren Nichtvorlage zu einer Versagensentscheidung gem.§ 66 Abs.1 und 3 SGB führen kann.
Enes konkreten Missbrauchsverdachtes bedarf es hierbei nicht.
Der o.g. Mitwirkungspflicht zur Ermittlung des aktuellen Bedarfs der Antr.stellerin kam diese nicht nach,
so dass die Antr.gegnerin berechtigt ist,nunmehrüber eine Versagung der Leistung zu entscheiden.
Es bestehen auch keine Anhaltspunkte dafür,das die Erfüllung dieser Mitwirkungspflicht
der Antr.stellerin unzumutbar ist oder die Antragsgegnerinsich die erforderlichen kenntnisse durch geringeren
Aufwand beschaffen könnte.
Dass die Mitwirkungshandlungen zu sozialdatenschutzrechtlichen Verstößen,insbesondere
einer Verletzung des Sozialgeheimnisses nach § 35 SGB 1 und der §§ 67a ff SGB 10 Buch,führen könnte ,
ist nicht ersichtlich.


So Ihr lieben... Viel Stoff zum lesen,
Mir raucht der Kopf.
Warte gespannt auf Eure Kommentare.
LG von der nicht mehr so mutigen
kossi
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Alt 16.01.2008, 15:00   #59
Couchhartzer
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Zitat von kossi Beitrag anzeigen
Sehr geehrte XXXX

In dem Verfahren wird der Schriftsatz vom 11. JANUAR
übersand.
Bezug nehmend auf den SCHriftsatz der Antragsgegnerin wird dringend,
geraten den Antrag auf Rechtsschutz zurückzunehmen.
Wenn Sie Ihren gesetzlichen Pflichten zur Mitwirkung nicht nachkommen,
können Sie doch vom Gericht nicht erwarten ,
dass das Gericht Ihnen Leistungen im Wege des einstweiligen Rechtsschutzes -vorläufig-bewilligt.

Da hat das Gericht sich aber offenbar sehr von den Behauptungen der ARGE beeindrucken lassen.
Ok - aber mal zu Sache selber, denn nur weil die ARGE irgendwas schreibt ist es ja noch nicht bewiesen, dass es die alleinige Wahrheit ist.


Du hattest den unerlaubten Fragebogen doch an den Datenschutzbeauftragten geschickt.
Lasse dir das von dem nochmal bestätigen (auch, dass der Zusatzfragebogen unzulässig war) und diese Bestätigung reichst du persönlich in der dortigen Antragsanahme beim Gericht ein.
Damit wäre dann schonmal die Behauptung der ARGE vom Tisch, du müsstest einen unzulässigen Zusatzfragebogen ausfüllen und abgeben.



Ok und wegen den Kontoauszügen hast du nun 2 Möglichkeiten.
Entweder du ziehst es durch undlegst sie nicht vor, dann kannst du auf das beim BSG anhängige Klärungsverfahren unter - B 14 AS 45/07 R - verweisen und um entsprechende Aussetzung der Vorlage der Auszüge bis zu Klärung am BSG bitten.

Oder aber, du legst einfach bei Gericht jetzt die geforderten Auszüge zur Ansicht vor, mit der Bitte der ARGE die Unbedenklichkeit bezüglich des Leistungsantrag zu übermitteln.



Gut - soweit bis hierhin wie ich es als Vorschläge geben kann.

Alternativ kannst du statt es bei der Antragsannahme des Gericht zu erledigen auch erstmal den zuständigen Richter aufsuchen (man darf Richter auch persönlich in ihrem Büro sprechen) und dann legst du dem Richter deine Sachen vor und schilderst ihm alles (Richter sind übrigens nach meiner Erfahrung sehr hilfsbereit und erklären auch auf Fragen sehr gut).
Ich denke wenn du alles genau schilderst und vorlegen kannst was ich schrieb, dann sollte der Richter merken, dass deine Anträge auf EA nicht unberechtigt sind.


Ansonsten wüsste ich weiter nicht was du zur Zeit machen könntest - ausser dem Vorgeschlagenem.
Couchhartzer ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 16.01.2008, 15:30   #60
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kossi
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Danke Couchhartzer,

Habe eben einen Beratungstermin mit einer FA in für SOZI-Recht gemacht.
Am Montag um 13 Uhr.
Werde alles einpacken und dort vorsprechen,mal sehen was sie dazu sagt.
Werde meine Entscheidung wohl von ihrer Meinung abhängig machen. Aber so kann ich dann sagen,ich hätte alles versucht.
Mit der DS Beauftragten habe ich auch gerade nochmal gesprochen. Wenn es Fragen gibt oder sie ihre Sicht der Dinge nochmal schildern soll,dann ist sie gerne bereit mit zu helfen.
Danke und
LG kossi
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Alt 17.01.2008, 09:43   #61
Ludwigsburg
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Zitat von kossi Beitrag anzeigen


dann werd ich mich ans Telefon klemmen und mal schauen was ich erreiche...

Das es so kommt habe ich echt nicht gedacht...
Danke erstmal...
und was hat das telefonieren gebracht?
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Alt 17.01.2008, 13:42   #62
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kossi
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Hallo Ludwigsburg...

das mit dem telefonieren findest Du weiter unten...

Hab doch alles geschrieben,wie es gelaufen ist ???

LG kossi
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Alt 20.01.2008, 14:29   #63
_Sandra_->Emailproblem
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_Sandra_
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Ich hätte hierzu auch mal Fragen, hier stehen so viele Fälle, das man gar nicht mehr richtig durchblickt.

Die ARGE hat mir jetzt meinen Fortzahlungsantrag zugeschickt. Zu dem normalen Formular zur Fortzahlung wurden noch folgende Formulare beigelegt:

- Zusatzblatt 2.1 Einkommenserklärung
http://www.arbeitsagentur.de/zentral...erklaerung.pdf
- Zusatzblatt 2.3 Arbeitsbescheinigung
http://www.arbeitsagentur.de/zentral...cheinigung.pdf

Die Arbeitsbescheinigung verstehe ich ja noch, aber muss ich nun wirklich schon wieder die Einkommenserklärung zusenden? Da hat sich doch sowieso nichts geändert?

Gewundert hat mich, dass nicht auch noch das Zusatzblatt 3 - Vermögen beilagt. Das ist doch sicherlich mal wieder das wichtigste für die ARGE, oder?
Ich kann mir vorstellen, dass wenn ich es einreiche die wieder kommen und sagen "Reichen sie uns noch alle Kontoauszüge nach" ... Ihr kennt das ja. Das war beim Erstantrag auch so gewesen, obwohl da nirgends was auf dem Antrag steht.
Lag bei euch das Zusatzblatt 3 bei?

Über eine Antwort wäre ich sehr dankbar!!
_Sandra_ ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 20.01.2008, 15:50   #64
Ludwigsburg
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Zitat von _Sandra_ Beitrag anzeigen
, aber muss ich nun wirklich schon wieder die Einkommenserklärung zusenden? Da hat sich doch sowieso nichts geändert?
Wenn du kein Einkommen hast, brauchst das hier bei uns nicht einreichen: frag am besten mal deinen SB, was er wirklich haben will.
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Alt 21.01.2008, 14:46   #65
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Ein freundliches Hallo in die Runde,

zurück von der FA...

Sie sagt das ich auf dem Klageweg,definitiv der Verlierer sein werde,da ich die ganze Zeit ohne Kohle da stehe
und letzten Endes die ARGE am längeren Hebel sitzt.

Werde jetzt den Bogen ausfüllen und alle Nachweise abgeben die sie sehen wollen.
Auch die,die sie schon haben.
Mache dazu einen Vermerk,das ich meiner Mitwirkungspflicht jetzt nachkomme,
alle Nachweise einreiche,auch wenn sie die schon haben und setze eine Woche Frist zur Bearbeitung,
da ja kein Grund mehr vorligt die Zahlung zurück zu halten.
Die EA werde ich noch nicht zurück ziehen und für den Fall das ich in einer Woche kein Geld bekomme werde ich nochmals an das SG schreiben.

LG kossi
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Alt 21.01.2008, 16:25   #66
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Zitat von kossi Beitrag anzeigen
Sie sagt das ich auf dem Klageweg,definitiv der Verlierer sein werde,da ich die ganze Zeit ohne Kohle da stehe
und letzten Endes die ARGE am längeren Hebel sitzt.

Ja, so ist es: wenn man sich nicht wehren kann

Werde jetzt den Bogen ausfüllen und alle Nachweise abgeben die sie sehen wollen.
Auch die,die sie schon haben.
Mache dazu einen Vermerk,das ich meiner Mitwirkungspflicht jetzt nachkomme,
alle Nachweise einreiche,auch wenn sie die schon haben und setze eine Woche Frist zur Bearbeitung,

und wieder haben sie einen kleingekriegt...

da ja kein Grund mehr vorligt die Zahlung zurück zu halten.

Och, da kann noch so einiges passieren, daß sich die Zahluing hinzieht...

Die EA werde ich noch nicht zurück ziehen und für den Fall das ich in einer Woche kein Geld bekomme werde ich nochmals an das SG schreiben.

LG kossi
Ist nicht so, daß ich dich nicht verstehen kann: Kein Geld zu haben ist schlimm,
aber ich finds noch schlimmer wie erpreßbar man ist...

ich würd lieber auf der Straße betteln als mich so unter Druck setzen zu lassen!
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Alt 21.01.2008, 17:46   #67
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JAAAA Genau,mach mich nur runter-als wenn man sich nicht schon besch... genug fühlt,weil man nicht erreicht hat was man sich vorgestellt hat...

Ich für meinen Teil habe getan was nach meinen Kräfteverhältnis möglich war.
Ich verfüge aber nicht über unbegrenzte finanzielle Rückendeckung und einen super DISPO von dem ich die nächsten 6 Monate leben könnte...

Was nicht geht-geht nicht...
Wenn Du das kannst-herzlichen Glückwunsch
Und das Du auf der Staße betteln würdest-sorry das glaube ich Dir nicht!!!

Es gibt aber auch solche die sich einen Rechtsstreit aus eben finanziellen Gründen nicht leisten können oder aber es fehlt ihnen die Kraft und das sollte man aktzeptieren...

kossi

LG kossi
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Alt 21.01.2008, 20:58   #68
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Zitat von kossi Beitrag anzeigen
JAAAA Genau,mach mich nur runter-als wenn man sich nicht schon besch... genug fühlt,weil man nicht erreicht hat was man sich vorgestellt hat...

wer macht dich runter?

Ich für meinen Teil habe getan was nach meinen Kräfteverhältnis möglich war.

Ich hatte geschrieben - ich zitiere mich: Ist nicht so, daß ich dich nicht verstehen kann


Ich verfüge aber nicht über unbegrenzte finanzielle Rückendeckung und einen super DISPO von dem ich die nächsten 6 Monate leben könnte...

ich auch nicht, hab aber trotzdem schon trotz der Drohung, gar kein Geld zu bekommen, nicht nachgegeben

Was nicht geht-geht nicht...

was man nicht durchkämpft, erreicht man nicht... und: wie willst du in Zukunft auf korrektes verhalten hoffen können, wenn die nun sehen, daß du klein bei gibst?

Wenn Du das kannst-herzlichen Glückwunsch

Danke, aber glaub nicht, daß mich diese Kämpfe nicht manchmal meine letzten Kräften kosten...

Und das Du auf der Staße betteln würdest-sorry das glaube ich Dir nicht!!!

Mußt du auch nicht... aber: ich habe in 50 Jahren nie nachgegeben, wenn ich von Unrecht überzeugt war

Es gibt aber auch solche die sich einen Rechtsstreit aus eben finanziellen Gründen nicht leisten können oder aber es fehlt ihnen die Kraft und das sollte man aktzeptieren...

Ja, das ist klar, daß man nur kämpfen kann, solange man Kraft hat... wenn einem die aber fehlt, sollte man ausruhen - aber dann wieder aufstehen und weiter kämpfen...

leisten kann sich einen Rechtsstreit wohl kaum einer hier.. viele tun es dennoch!

kossi

LG kossi
Ich glaube dir, daß du dich mies fühlst... aber denk noch mal drüber nach... überschlaf die Sache erstmal!
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Alt 23.01.2008, 14:26   #69
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@ Kossi:

Auch ich tue das ... kriege auch kein Geld, habe beim Erstantrag (nach 5,5 Monaten Arbeit) wieder ALG2 angemeldet und die Kontoauszüge geschwärzt (Lastschriften). Was folgte ist die Ablehnung aufgrund von Mitwirkungspflicht.

Hab seit mitte dezember kein Geld mehr. Konto ist im Minus einige Rechnungen können nicht bezahlt werden.

Kostet kraft und ich will das ganze auch nicht wirklich, aber ohne das gehts wohl nicht.

Von dem Geld was ich da "geschwärzt" habe kann man gerade mal einen Monat von Leben, das rechtfertigt nicht den Generalverdacht.

Frage Freunde oder verwandte ob sie dir mal etwas leihen können, damit kannst du dann im Hintergrund noch einige Rechnungen bezahlen. Frage ob du für ein paar Wochen mal bei verwandten oder freunden unterkommen kannst,das spart Lebensmittelkosten.
So mache ich das.

MFG
Marco
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Alt 23.01.2008, 15:02   #70
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Standard welches Bundesland, mbc ?

owT
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Alt 26.01.2008, 13:06   #71
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Hallo zusammen,

hatte heute meinen neuen Bewilligungsbescheid im Kasten...

LG kossi
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Alt 26.01.2008, 13:30   #72
Ludwigsburg
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Hallo zusammen,

hatte heute meinen neuen Bewilligungsbescheid im Kasten...

LG kossi
nicht vorläufig?
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Alt 26.01.2008, 13:47   #73
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Nein,nicht vorläufig
bewilligt vom 1.1.-30.6.08

LG kossi
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Alt 26.01.2008, 14:33   #74
Ludwigsburg
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Nein,nicht vorläufig
bewilligt vom 1.1.-30.6.08

LG kossi
Freut mich für dich! Und es zeigt mal wieder, daß die oft nur mit Leistungseinstellung drohen...man sollte versuchen seine Rechte durchzusetzen!
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Alt 27.01.2008, 02:35   #75
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Satriale
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Nein,nicht vorläufig
bewilligt vom 1.1.-30.6.08

LG kossi
Glückwunsch auch von mir, kämpfen lohnt sich!
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