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Start > > -> Welchen Antrag im neuen Bundesland?

Anträge Alle Fragen auf Anträge bezogen. (Hilfe zum Ausfüllen und Verstehen des Zwecks, auch von Teilen.)


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Alt 08.03.2007, 07:41   #1
Felicitas
Gast
 
Beiträge: n/a
Frage Welchen Antrag im neuen Bundesland?

Hallo Forum,

ich wohne in NRW und möchte Ende April in ein anderes Bundesland zu meinem Bekannten ziehen.

Im April müßte ich hier einen neuen Fortzahlungsantrag stellen.

Wie mache ich das dann in dem anderen Bundesland?
Kann ich dort den neuen Fortzahlungantrag stellen oder muß ich einen ganz neuen Hauptantrag stellen?

Soll ich dann gleich den Untermietvertrag und das Schreiben daß wir nicht für einander aufkommen u.s.w. beilegen?

Ich habe versucht bei der neuen ARGE einen Termin zu bekommen um mich vorzustellen, mich zu erkundigen, habe aber leider keinen Termin bekommen.
Also werde ich wohl erst einen Termin bekommen wenn ich schon in dem neuen Bundesland wohne. Könnte ich der neuen ARGE meinen Antrag erstmal per Post schicken, damit er vielleicht schonmal bearbeitet wird, bis ich einen Termin bekomme?

Danke schonmal für eure Antworten.

LG Felicitas
 
Alt 12.03.2007, 21:23   #2
Felicitas
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard Welchen Antrag im neuen Bundesland?

Hiiiilfe...

hat denn keiner eine Antwort für mich?

LG Felicitas
 
Alt 12.03.2007, 21:27   #3
Arania->Emailproblem
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Registriert seit: 05.09.2005
Beiträge: 17.182
Arania Arania Arania Arania Arania Arania
Standard

stell den Antrag erstmal hier, gib ihn persönlich ab und frage nach wie das nach dem Umzug gemacht wird, wahrscheinlich muss doch zumindest die KDU dann anders berechnet werden
Arania ist offline  
Alt 13.03.2007, 00:42   #4
lopo->Emailproblem
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Registriert seit: 21.09.2006
Beiträge: 644
lopo
Standard

Hallo.

Du solltest dir vor allen den § 22 SGB II ganz genau anschauen.

(1) 1Leistungen für Unterkunft und Heizung werden in Höhe der tatsächlichen Aufwendungen erbracht, soweit diese angemessen sind. 2Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die angemessenen Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, werden die Leistungen weiterhin nur in Höhe der bis dahin zu tragenden Aufwendungen erbracht.

2) 1Vor Abschluss eines Vertrages über eine neue Unterkunft soll der erwerbsfähige Hilfebedürftige die Zusicherung des für die Leistungserbringung bisher örtlich zuständigen kommunalen Trägers zu den Aufwendungen für die neue Unterkunft einholen. 2Der kommunale Träger ist nur zur Zusicherung verpflichtet, wenn der Umzug erforderlich ist und die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind; der für den Ort der neuen Unterkunft örtlich zuständige kommunale Träger ist zu beteiligen.

(2a) 1Sofern Personen, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, umziehen,..................

http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__22.html
__

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit meiner Angaben kann ich keine Gewähr übernehmen.

Nobody is perfect.
lopo ist offline  
Alt 13.03.2007, 01:40   #5
lopo->Emailproblem
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Registriert seit: 21.09.2006
Beiträge: 644
lopo
Standard

Hallo,

du schreibst : " Soll ich dann gleich den Untermietvertrag und das Schreiben daß wir nicht für einander aufkommen u.s.w. beilegen?"

Und du meinst, dass man dir das glauben wird. Du ziehst extra in ein anderes Bundesland, aber erklärst, dass wir nicht für einander aufkommen u.s.w. .

Da habe ich aber sehr starke Zweifel.
__

Für die Richtigkeit und Vollständigkeit meiner Angaben kann ich keine Gewähr übernehmen.

Nobody is perfect.
lopo ist offline  
Alt 13.03.2007, 08:21   #6
Felicitas
Gast
 
Beiträge: n/a
Standard

@ Arania

Die KdU muß aufjedenfall anders berechnet werden, denn ich zahl dann ja viel weniger als ich es jetzt tue. Hatte hier ja schon die Aufforderung zur Senkung der KdU bekommen...und das nach über einem Jahr.
Werde mich auch nochmal mit meiner ARGE hier in Verbindung setzen.


@ lopo

Wir werden nicht für einander aufkommen...ob die ARGE das nun glaubt oder nicht.
Sicher wird die ARGE versuchen uns eine eäLG zu unterstellen, aber dieses gilt, wie ich weiß, erst nach einem Jahr.

Es ging mir ja hauptsächlich darum welchen Antrag ich in dem neuen Bundesland stellen muß, einen Hauptantrag oder einen Fortzahlungsantrag und ob ich alles erstmal per Post, Einschreiben mit Rückantwort, schicken kann, weil ich jetzt so schnell keinen Termin bekommen habe.

Danke euch für eure Antworten

LG Felicitas
 
Alt 13.03.2007, 11:22   #7
waldau->Emailproblem
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Registriert seit: 13.03.2007
Beiträge: 500
waldau
Standard

Zitat:
Wir werden nicht für einander aufkommen...ob die ARGE das nun glaubt oder nicht.
Sicher wird die ARGE versuchen uns eine eäLG zu unterstellen, aber dieses gilt, wie ich weiß, erst nach einem Jahr.
Die Arge glaubt nicht, Sie wird Vermuten ! ! !

und das reicht erst mal um jede Menge Schwierigkeiten zu machen !

@lopo hat nicht so ganz unrecht, oder hast Du in dem neuen Bundesland ein Arbeitsangebot vorliegen als Grund des Wohnortswechsel ? Besser wäre es, es gibt sonst nur dumme Fragen vom Amt.
waldau ist offline  
Alt 22.06.2007, 11:08   #8
Felicitas
Gast
 
Beiträge: n/a
Daumen hoch Antrag wurde bewilligt

Hallo zusammen,

ich möchte eben berichten.

Mußte einen Hauptantrag stellen.

Habe alles angegeben...
daß noch jemand in der Wohnung lebt...
daß wir die Wohnung gemeinsam nutzen...
daß ich Untermiete zahle und daß ich meine eigene BG bin (da wir ja gerade erst zusammen gezogen sind)

Die Dame von der Leistungsabteilung wollte bei der Frage nach der Haushaltsgemeinschaft noch ein Häkchen setzen...habe verlangt daß sie es wieder entfernt...mit der Begründung, daß wir noch kein Jahr zusammen leben und weder Verwandt noch Verschwägert sein.
Nach einem Hin und Her hat sie das Häkchen dann entfernt.

Zu meinem Antrag sollte ich noch eine schriftliche Begründung, warum ich umgezogen bin, beilegen.
Würde ich diese Begründung nicht beilegen, würde mein Antrag auf ALG II sofort abgelehnt.

Also habe ich eine Begründung geschrieben und sie meinem Antrag beigelegt...unteranderem nochmal eine Kopie meiner Anmeldung hier im Ort.

Nach ca. 2 Wochen hatte ich die Bewilligung über meinen Antrag im Briefkasten...mit folgender Bemerkung

Der Bescheid ergeht vorläufig (§ 40 SGB II) bis zur abschließenden Entscheidung hinsichtlich des Bestehens einer eheänlichen Gemeinschaft mit Herrn .......
Sollte sich das Bestehen einer eheähnlichen Gemeinschaft bestätigen, sind gegebenfalls zuviel geleistete Beträge von Ihnen zu erstatten.
Legen Sie bitte schriftlich bis 19.06.07 plausible Gründe für das Zusammenleben mit Herrn ..... vor.

Habe mein Schreiben mit der Begründung für meinen Umzug rausgeholt, hier die Überschrift "Gründe für meinen Umzug" in "Gründe für meinen Umzug und das Zusammenleben mit Herrn ...." geändert.

Zusatzblatt 5 war natürlich auch gleich zum ausfüllen beigelegt.

Von der Leistungsabteilung habe ich noch nichts wieder gehört.

Eine EGV sollte ich auch schon unterschreiben.
Natürlich gleich mit der Drohung mir mein Geld um 30% zu kürzen, falls ich nicht unterschreiben würde.

Habe diese EGV trotzdem erstmal, zur durchsicht, mit nach Hause genommen.
An diese EGV habe ich ein Schreiben angehängt...mit der Bitte...den Absatz über die Ortsabwesenheit zu ändern...und mit der Bitte mir eine Kopie meines Profiling zu kommen zu lassen...welches die Dame über meine Person gemacht hat.
Habe diese EGV ohne meine Unterschrift, mit meinem Schreiben bei der Arge abgegeben.

Ich habe für Montag den 25.06.07 eine Einladung bekommen...man möchte mit mir über mein letzes Schreiben sprechen.

Nun wollte ich hier im Forum mal nachfragen ob vielleicht jemand aus dem Ohrekreis kommt...und vielleicht zu diesem Termin mitkommen könnte?

Gruß Felicitas
 
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