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Start > > -> Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

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Alt 18.11.2011, 15:05   #1
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Blindflansch
Standard Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

Sorry, aber ich habe hier nicht das passende Unterforum gefunden.

Darf eine Sachbearbeiterin, die offensichtlich nicht dem Medizinischen Dienst der ARGE angehört, eine Auflistung der von meinen Ärzten empfohlenen, aber nicht verschreibungsfähigen Medikamente verlangen?

Es geht zum Beispiel um Antiallergika, aber auch künstlichen Tränen aufgrund einer seit Jahrzehnten sicher diagnostizierten Neurodermitis.

Dann muss ich wegen zahlreicher Allergien darauf achten, dass meine Körperpflegemittel eben die bekannten Allergene nicht enthalten, Dieses ist aber nur möglich bei Produkten, die entweder apothekenpflichtig sind oder eben exklusiv in Apotheken erhältlich sind.

Und, vor allem, Psychopharmaka auf pflanzlicher Basis halten meine Ärzte zur Behandlung von leichten, depressiven Verstimmungen aufgrund der zahlreich vorhandenen Allergien sowie Osteoporose für sehr empfehlenswert.

Ich bin der Meinung, dass hier eine Grenze bei weitem überschritten wird.
Auskunftspflicht hin oder her, hier ist ja wohl einzig und allein der Arzt berechtigt, Details zu erfragen und nicht eine Sachbearbeiterin.

Zu zweiten wird eben diese Sachbearbeiterin mit Sicherheit die Notwendigkeit, von Haushaltsfolie, Honig, Slipeinlagen, Latexhandschuhen und OP-Gesichtsmasken in Frage stellen.
Latexhandschuhe, um die Salben da zu behalten, wo sie hin gehören und OP-Gesichtsmasken zum Eigenschutz vor Viren und Bakterien beim Aufenthalt im Wartebereich z.B beim Arzt oder der ARGE.
Ein einfacher Schnupfen artet bei mir zur wochenlangen Quälerei aus.

Nur ein Beispiel, anhand der seit Jahrzehnten gemachten Erfahrungen zur Behandlung der sehr schmerzhaften Entzündung der Haut an den Fußsohlen mit ungewöhnlichen Mitteln:

Slipeinlage, dünn, getränkt mit schwarzem Tee oder Eichenrindensud (Gerbstoffe und Tannin) , das ganze mit üblicher Haushaltsfrischhaltefolie (Frapan oder ähnliche) umwickelt, damit das ganze über Nacht erstens nicht austrocknet und zweitens nicht die ganze Bettwäsche versaut.
Wenn es ganz dicke kommt, gehrt das ganze auch wunderbar mit Honig, das muss noch nicht einmal medizinischer Honig sein.

Das mit dem Folienwickel ist im übrigen eine seit Jahrzehnten angewandte Methode in der Dermatologie, sei es ReHa, Charite oder MHH.

Meine Hautärztin war im übrigen dankbar für diesen Tipp.

Ich, 55 Jahre alt , männlich, und Bittsteller bei der ARGE Uelzen .
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Alt 18.11.2011, 15:14   #2
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

Zitat von Blindflansch Beitrag anzeigen
Sorry, aber ich habe hier nicht das passende Unterforum gefunden.

Darf eine Sachbearbeiterin, die offensichtlich nicht dem Medizinischen Dienst der ARGE angehört, eine Auflistung der von meinen Ärzten empfohlenen, aber nicht verschreibungsfähigen Medikamente verlangen?

Nein!

Es geht zum Beispiel um Antiallergika, aber auch künstlichen Tränen aufgrund einer seit Jahrzehnten sicher diagnostizierten Neurodermitis.

Dann muss ich wegen zahlreicher Allergien darauf achten, dass meine Körperpflegemittel eben die bekannten Allergene nicht enthalten, Dieses ist aber nur möglich bei Produkten, die entweder apothekenpflichtig sind oder eben exklusiv in Apotheken erhältlich sind.

Und, vor allem, Psychopharmaka auf pflanzlicher Basis halten meine Ärzte zur Behandlung von leichten, depressiven Verstimmungen aufgrund der zahlreich vorhandenen Allergien sowie Osteoporose für sehr empfehlenswert.

Ich bin der Meinung, dass hier eine Grenze bei weitem überschritten wird.

Das siehst du richtig! Deine SB ist kein Arzt... sie geht nur an, was du arbeiten kannst und was nicht - wenn der med. Dienst Unterlagen haben will soll die SB dir seinen namen nennen - und du gibst sie dem selbst.

Auskunftspflicht hin oder her, hier ist ja wohl einzig und allein der Arzt berechtigt, Details zu erfragen und nicht eine Sachbearbeiterin.

Richtig - über die SB würde ich mich beschweren!

Zu zweiten wird eben diese Sachbearbeiterin mit Sicherheit die Notwendigkeit, von Haushaltsfolie, Honig, Slipeinlagen, Latexhandschuhen und OP-Gesichtsmasken in Frage stellen.

Sie ist kein Arzt, kann also nicht entscheiden, was du brauchst.

.
Frage: Du hast einen Antrag gestellt? Kannst du den mal - anonymisiert - einstellen?
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Alt 18.11.2011, 15:26   #3
Purzelina
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Standard AW: Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

Zitat:
dünn, getränkt mit schwarzem Tee
Vorsicht, das kann bei entsprechender Veranlagung ins Auge gehen, schwarzer Tee enthält sehr viel Nickel.
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Alt 18.11.2011, 15:51   #4
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Blindflansch
Standard AW: Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

Also, ich werde mal mehr Hintergrund veröffentlichen, die Neurodermitis existiert nicht erst seit gestern:

Gesicherte Diagnosen:

F 32.1 Mttelgradige depressive Episode

F 33.3 Rezidivierende depressive Störung

F 45.1 Undiffenzierte Somatisierungsstörung

M 81.9 Osteoporose

T 78.4 Chemikaliensensibilität

L 20.8 Atopisches Ekzem

L 23.9 Allergische Kontaktdermatitis

Die beiden letzteren sind seit über 25 Jahren bekannt, sämtliche Diagnosen, Rentenverfahren, Gutachten uswusf liegen dem ärztlichen Dienst vor.

Sowohl BEBE als auch MEB hatte ich ausführlich erläutert, hier die Auszüge: (Anträge am 21.09.2011 abgegeben)

Da meine Hauterkrankung und die zahlreichen Allergien/Unverträglichkeiten nicht nur eine besondere Ernährung, sondern auch eine spezielle Hautpflege erfordern, mache ich folgende, monatliche Kosten für zwingend erforderliche Pflegeprodukte geltend:
….........

Diese Produkte sind apothekenpflichtig, aber nicht verordnungsfähig, da diese laut Gesetzgeber zu den Bagatellarzneimitteln gehören.

Im übrigen ist die Beratung des Apothekers vorort zwingend erforderlich, da dieser über meine besonderen Erfordernisse informiert ist und nur dieser auf eventuell erforderliche Alternativen hinweisen kann.

Da ich unter schwerer Chemikaliensensibilität ICD-10 / T 78,4 leide, und somit bereits die Ausdünstungen von Zeitungen und Zeitschriften zu erheblichen, gesundheitlichen Problemen führen, bin ich auf das Internet als Zugang zu Informationen, Nachrichten und ähnlichem anstelle von der gedruckten Tagespresse zwingend angewiesen.

Die öffentlich rechtlichen Medien scheiden hier als Informationsquelle aufgrund der nicht regionalen Berichterstattung aus.

Da ich bzw. wir gezwungen werden, uns über die aktuelle Arbeitsmarktsituation auch überregional zu informieren, mache ich diese monatlichen Kosten geltend.

Da die Deutsche Telekom weder in der Lage noch gewillt ist, mit einen leitungsgebundenen und damit brauchbaren DSL-Anschluss zu ermöglichen, nutze ich diesen Zugang der …................ über Mobilfunk.

Ich leide unter anderem an schwerer Chemikaliensensibilität und zeige auf viele Stoffe und Alltagschemikalien schwere Reaktionen.

Aufgrund der festgestellten Allergien, Sensibilisierungen und Unverträglichkeiten ist es erforderlich, die Auslöser strikt zu vermeiden.

Eine spezielle Ernährung ist zwingend erforderlich:

-histaminarm
-keine Konservierungsstoffe
-keine Farbstoffe
-keine Geschmacksverstärker
-keine Zuckeraustauschstoffe
-keine Aromastoffe


Histaminreiche Lebensmittel sind zu vermeiden, ebenso ist die Verwendung frischer Lebensmittel notwendig.

Konserven, Fertiggerichte (dazu gehören teilweise auch Tiefkühlkost) und bakteriell fermentierte Nahrungsmittel scheiden also aus.

Im übrigen ist zu beachten, dass aufgrund der diagnostizierten Osteoporose auf eine Calcium betonte Ernährung zu achten ist.

Diese Tatsachen sind dem ärztlichen Dienst in Ihrem Hause bekannt.

Auszüge Ende.

Im übrigen will mich die ARGE zwingen, sowohl meinen Heizenergie-als auch meinen Wasserverbrauch zu senken.
45 Kubikmeter pro Person währen ja wohl ausreichend.

Und zur Hautpflege ist zu sagen, dass momentan NUR diverse Salben erforderlich sind, bei nem akuten Schub sieht das ganze völlig anders aus.

Stand der Dinge: Mehrbedarf für Ernährung noch keinen Bescheid, Internet abgelehnt, und eben Nachfrage nach Arznei-und Pflegemitteln. KDU Widerspruch eingelegt, ich lasse mir als Kranker NICHT vorschreiben, wie viel Wasser ich zu verbrauchen habe!!!!
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Alt 18.11.2011, 19:30   #5
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Standard AW: Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

F 32.1 Mttelgradige depressive Episode

F 33.3 Rezidivierende depressive Störung

bei den Diagnosen sind natürliche Unterstützung (Baldrian, Johanneskraut) meist nicht mehr gegeben. Das wird auch ein Gutachter in Frage stellen und diese Diagnosen anzweifeln. Damit könnte dann die komplette Diagnostik einmal überprüft werden.

Bespreche diese Punkte bitte vor Antragsstellung mit Deinen Ärzten und ob sie die Empfehlung von alternativen Hausmitteln Aufrecht erhalten können, wenn Du einem Gutachter vorstellig werden musst.

Insbesondere F 33.3 ist die schwere Episode, mit psychotischen Schüben. Diese gehören eigentlich klinisch behandelt.

Wenn ich das als Laie bereits in Frage stelle, weil einfach nicht schlüssig so eine schwere Erkrankung mit leichten Naturheilmitteln zu behandel, was wird dann ein Facharzt dazu meinen

Kann es sein das diese Diagnosen nicht mehr aktuell sind? Hast Du die aus einem alten Bericht?
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Alt 18.11.2011, 20:44   #6
Doppeloma
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Frage AW: Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

Bei mir taucht da eine weitere Frage auf, wurden die erforderlichen Gesundheitsmittel schon mal entsprechend der ärztlichen Empfehlungen (UND mit Unterstützung der behandelnden Ärzte ???) bei der Krankenkasse zur Übernahme beantragt...

Es ist sicher nicht leicht, da was zu erreichen, aber es wäre eigentlich der erste Schritt, auch NICHT Verordnungsfähige Heilmittel /Hilfsmittel KÖNNEN als Einzelfall-Entscheidung dauerhaft, von der Krankenkasse übernommen werden.

Dazu gibt es auch schon entsprechende Gerichtsentscheidungen, gerade auch bei Neurodermitis.
Mein Mann bekommt z.B. ganz problemlos ASS auf Rezept, obwohl das eigentlich auch als Bagatell-Arznei selber zu bezahlen wäre, ist aber für ihn nach Infarkt dauerhaft lebensnotwendig, also MUSS die Krankenkasse die Kosten trotzdem übernehmen.

Die Nahrungsergänzung/ spezielle Ernährung gehört schon eher in den Bereich des JobCenters / MEB (???), aber die rezeptfreien Medikamente /Naturheilmittel /Salben aus der Apotheke, sind meiner Meinung nach erst mal bei der Krankenkasse geltend zu machen.

Ein SB HAT und KANN darüber natürlich NICHT entscheiden (NICHT mal bei der KK ), bei so komplexen Problemen ist allerdings auch die Fachkenntnis der AfA-Amtsärzte sicher nicht ausreichend...

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
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Alt 18.11.2011, 20:45   #7
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Standard AW: Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

Das mit der Psyche ist momentan nicht relevant, einzig und allein die sch... Allergien machen mir zurzeit erheblich zu schaffen.
Mein Seelenklempner hat mir eben zu den pflanzlichen Alternativen geraten, parallel dazu sitze ich nicht im stillen Kämmerlein und bemitleide mich selbst, sondern bin draussen, so oft es geht.
Die Diag ist aktuell, alle drei, d.h. Hausarzt, Hautärztin und Psychiater hatten sich abgestimmt, das klappt momentan sehr gut.
Einzig und allein die neuronalen Einzeller bei der ARGE begreifen einfach nicht, was eine Allergie und deren Folgen ist.

Da war doch was:

Zitat:SG (Sozialgericht) Lüneburg, S 30 AS 328/05 ER, Eilverfahren, Arbeitslosengeld II, Kosten medizinischer Behandlung, Erhöhung Regelleistung, verfassungskonforme Auslegung

.....Die Antragsgegnerin wird im Wege der einstweiligen Anordnung verpflichtet, der Antragstellerin ab Juli 2005 einen Betrag in Höhe der nachgewiesenen Kosten monatlich zu zahlen, solange dies zur Behandlung der Krankheit ihrer Tochter D. medizinisch erforderlich ist.
....

Diese leidet unter chronischer Neurodermitis sowie verschiedenen Nahrungsmittelallergien.
...

Soviel dazu.
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Alt 18.11.2011, 20:58   #8
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@doppeloma:
nicht nur die Ärzte bei der ARGE sind überfordert, auch die so genannten Mediziner bei der DRV Bund. Und die Komplexität hat selbst die Ärzte in der Derma MHH überrascht.
Meine Hoffnung war ReHa in den Fachkliniken Nordfriesland, aber abgelehnt, statt dessen ne ReHa in ner Klinik für Essgestörte.....

Na gut, Fragebogen zurück an die Klinik, ne Woche später kam die Absage der Klinik: Aufenthalt dort zu risikoreich, da die Allergenfreiheit nicht gegeben ist. Die hattens kapiert, worum es geht. (Burg-Klinik Stadtlengsfeld)
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Alt 18.11.2011, 23:03   #9
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Standard AW: Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

und - hast Du nun die Zusage für NF? Das ist doch ein Umweltkrankenhaus und hat zudem ein recht gutes Essgestörtenprogramm.

Umwelt wird wohl Deutschlandweit zugelassen. Bei Essstörungen bin ich mir nicht sicher, aber das kannst Du auf den Seiten in Erfahrung bringen. Soweit ich weiß, werden NF Einwohner bevorzugt und wenn Platz ist auch andere Kreise aufgenommen.

Wegen. der Psyche. Wenn Du zu einem Gutachter musst und so was dort bringst, wird der alle Diagnosen in Frage stellen. Eine schwere Episode mit Psychosen ist nicht ohne und geht nicht einfach mal so weg. Ich kann Dir nur raten den aktuellen Stand eintragen zu lassen wenn es zum Gutachter geht.

Doppeloma hat etwas sehr wichtiges geschrieben. Du wirst also beim JC abblitzen, da die Dich zunächst an die KK verweisen. Erst wenn die ablehnen (incl. Widerspruchsbescheid) wird das JC prüfen ob ein Mehrbedarf vorliegt.
Hebe die Quittungen auf - vorsichtshalber.
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Alt 19.11.2011, 11:22   #10
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Standard AW: Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

Also, die ARGE bzw. die SB hat mich NICHT darauf hingewiesen, dass erst einmal die KK zuständig ist.

Zu den ReHa-Massnahmen: hier war die DRV Bund der „Gegner“ und nicht die ARGE.

Nun noch zu Gutachten und ähnlichem, um mal so den Verlauf des Wahnsinns unserer deutschen Zuständigkeitsrangelei mal etwas zu verdeutlichen:

ReHa 1992 wegen Neurodermitis

1998 Aufenthalt zwei Wochen in der MHH, Hautklinik Linden, dort umfangreiche Diagnostik
gleich anschliessend 6 Wochen Klinik Norderney der LVA Westfalen,

Ende 1999 Fachklinik Bad Bentheim Dermatologie

Ärztlicher Dienst des Arbeitgebers veranlasst Arbeitsplatzwechsel, raus aus dem Aussendienst, rein ins Büro:

2003 erneuter, massiver Rückfall (Neurodermitis/ Allergien), dazu kamen Burnout-Syndrom nebst folgender depressiven Störungen, welches anschliessend zum EU-Rentenverfahren wegen der seit Jahrzehnten vorliegenden Gesundheitsstörungen führten.

Dieses Rentenverfahren wurde vom Ärztlichen Dienst der ARGE veranlasst.

10-2005 bis bis 07-2010 volle EU-Rente , Anträge auf Verlängerung wurden ohne grosses Gezerre genehmigt.
Es kam dort gar nicht erst zu Gutachterverfahren, der Krankheitsverlauf, dokumentiert durch den Hausarzt war völlig ausreichend. Einige Bilder von meinem Hautzustand taten ein übriges dazu, es wurden keinerlei Zweifel an der Schwere der Krankheit laut.

07-2010 wurde auf einmal ohne nachvollziehbare Gründe Verlängerung abgelehnt, angeblich war ich wieder voll arbeitsfähig (Wunderheilung)????
Also, Widerspruch eingelegt, der Widerspruch wurde am 1.8.2011 (!) abgelehnt, nunmehr ist Klage beim Sozialgericht anhängig.
Die Ablehnung bezieht sich im Kern auf ein Gutachten eines Hautarztes, welches bereits im Jahr 2001 erstellt wurde und den aktuellen Gesundheitszustand in keinster Weise berücksichtigt hat.
Diese Tatsache hat der RA in der Klageschrift klargestellt.

Also, seit 08-2010 ALG 1, in diesem Zeitraum sowohl in Richtung DRV Bund als auch in Richtung ärztlicher Dienst der ARGE sämtliche Infos über die Gesundheit bzw. Krankheit.

In Stichworten: Hörsturz, Bindehautentzündung, Hornhautentzündung beide Augen, HWS und LWS-Syndrom, beide wesentlich verschlechtwrt aufgrund der festgestellen Osteoporose mir erheblicher Bruchgefahr sowie bereits erkennbaren Sinterungsbrüchen,
allergisches Asthma sowie Hirnstamm-TIA.

Bis zum Ende von ALG 1 (10-2011) keine grossartigen Nachfragen seitens der ARGE.
Da aber nun Klagen beim Sozialgericht einige Zeit dauern, musste ich wohl oder übel
ALG 2 beantragen.

Und nun bin ich auf einmal kerngesund, Gutachten, Arztberichte und ähnliches liegen auf einmal nicht mehr vor??????????

Na toll, warum habe ich denen bei der ARGE eigentlich die Papierberge hingeschickt?

Das letzte Gespräch bei der ARGE ergab, dass die Entscheidungen der DRV Bund für die ARGE bindend sind.

Aha.

Also auch Fehlentscheidungen.

In, bitte , welchem Gesetz oder Verwaltungsanweisung steht das???

Ich habe der ARGE die Hand gereicht, habe freiwillig, in der Hoffnung, den MA der ARGE die Arbeit zu erleichtern, einiges preisgegeben, wozu ich gar nicht verpflichtet gewesen wäre.

Das alles passierte, wie gesagt, mit Datum der Antragstellung vom September.

OK, Schwamm drüber, nunmehr soll ich erstens eine AU-Bescheinigung beibringen oder mich um einen Arbeitsplatz kümmern.

Eine Beschwerde über die Arbeitsweise brachte u.A. folgende Aussage des Kundenreaktionsmanagements:

Auszug:

Unter Berücksichtigung der vorliegenden ärztlichen Gutachten der DRV Bund und des Ä.D. Der ARGE ergeben sich deutlich abweichende Leistungseinschätzungen. Zur Klärung Ihrer tatsächlichen Leistungsfähigkeit habe ich ein neuerliches ärztliches Gutachten in Auftrag gegeben.Nach Vorlage des Gutachtens wird in Zusammenarbeit mit dem Rentenversicherungsträger abschliessend entschieden. Bis dahin ist die Vorlage von AU-Bescheinigungen entbehrlich.

Auszug Ende.

Am 17.11. hatte ich wieder eine nette Einladung zum Gespräch, hier fordert die MA erneut die Vorlage von AU oder Bemühungen um Arbeit.

Ich frage mich immer wieder, was hat die EDV für eine Krankheit?

Elektronische Alzheimer?

Liebe Leserinnen und Leser, bitte entschuldigt diesen langen Text, aber ich halte es für notwendig, erstens die Kompetenz- und Zuständigkeitsrangelei ein wenig klarer darzustellen und zweitens andere Betroffene oder auch verzweifelte dazu zu animieren, sich so schnell wie nur irgend möglich fachanwältliche Hilfe zu suchen.

Es geht einfach nicht ohne!!!


Nun ist Samstag, der 19.11. 2011.

Montag werde ich den ganzen ARGE-Wahnsinn meinem Rechtanwalt aufs Auge drücken.
Dieses ganze Gezeter geht mir mittlerweile gewaltig auf den Sack.
Wie heisst es so schön:

Die Neurodermitis tritt schubweise auf. Der Zeitpunkt des Auftretens und der Schweregrad der Erkrankung hängen von verschiedenen Faktoren ab, auf die jeder Neurodermitiker ganz individuell reagiert. Zu den Provokationsfaktoren zählen Allergene, Nahrungsmittel, Umweltgifte und chemische Einflüsse, Klimafaktoren, mechanische Faktoren, Infektionen sowie psychische Belastung und Stress.

Da der ARGE die Erkrankung bekannt ist und die ARGE mich vorsätzlich erneut psychischem Stress aussetzt, ist ein Rezidiv zu erwarten.

Wie war das?

Vorsätzliche Körperverletzung durch Steigerung eines pathologischen Zustandes.

Nun, schönes Wochenende für alle, ich krame meine warmen Outdoorklamotten zusammen und mache mich auf den den Weg zur Kartoffelscheune.

Wer nicht, weiss, was ich meine, fragt mal Tante Gugel.

Da sind heute Händler und Hersteller von Bioprodukten, muss mich mal wieder mit diversen Dingen eindecken.
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Alt 19.11.2011, 12:25   #11
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Riddorf nimmt, so weit ich weiß, auch mit einfacher Einweisung durch Hausarzt auf.

Was Du benötigst sind neue und aktuelle Gutachten.
Die bekommst Du am schnellsten über einen stat. Aufenthalt. Wenn die Reha versagt wird, dann bleibt noch die Einweisung in ein Krankenhaus.
Riddorf hat übrigens auch eine psychsomatische Station. Wie weit beide Stationen zusammen arbeiten kann ich Dir nicht sagen. Ein Anruf dürfte das klären.

Bist Du nun eigentlich in Rente oder nicht? Arbeitsmarktrente? Iwie fehlt mir da der Zusammenhang oder ich brauch erst einmal ein
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Alt 19.11.2011, 13:56   #12
Anna B.
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Registriert seit: 05.07.2011
Beiträge: 7.799
Anna B. Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Anlage BEBE, Auskunftspflicht und Intimsphäre?

Hallo,

die Klinik empfehle ich dir....soll sehr gut sein, hat auch Behandlungsverträge mit den Krankenkassen..

http://www.tcm.info/tcmde/index.php

und dann hier: http://www.g-ba.de/downloads/62-492-...2011-10-15.pdf

§ 4 Abs. 2 Satz 4 der Arzneimittelrichtlinien...
sowie § 12 Anlag 1 der Arzneimittelrichtlinien...

dort ist mehr zu den apothekenpflichtigen aber nicht verordnungspflichtigen Medikamenten gesagt...
in Ausnahmefällen dürfen solche Medikamente nämlich auf Krankenkassenkosten verordnet werden.

Gruß
Anna
Anna B. ist offline   Mit Zitat antworten
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