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Start > > -> Der Wahnsinn geht weiter: Wohngeldantrag und abstruse Forderungen des Amts

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Alt 10.07.2011, 18:10   #1
angeschifft->Emailproblem
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angeschifft
Standard Der Wahnsinn geht weiter: Wohngeldantrag und abstruse Forderungen des Amts

Von Ende Dezember bis Ende April war ich arbeitslos und habe ALG I bezogen, allerdings nur knapp unter 700 Euro. Für den Zeitraum Januar bis April 2011 habe ich deshalb Wohngeld beantragt.

Nach fast 6 Monaten hat sich die Kommune endlich durchgerungen meinen Wohngeldantrag zu bearbeiten. Natürlich bekomme ich noch kein Geld, sondern man will mehr Unterlagen haben!

Man unterstellt mir, dass die Differenz Arbeitslosengeld I minus Miete in Höhe von 250 Euro gar nicht zum Leben ausreichen würde. Begründung: Dieser Betrag liegt erheblich unter dem Regelsatz der Sozialhilfe (SGB XII). Man bittet deshalb um ausführliche Stellungnahme wie ich in der Zeit meinen Lebensunterhalt bestritten habe. Ich muss sagen die 250 Euro reichen tatsächlich nicht ganz, wenn ich aber Wohngeld erhalten würde dann würden sie reichen.

Die wollen eine komplette Einnahmen- und Ausgabenübersicht haben, nebenbei auch noch "lückenlose, ungeschwärzte Kontoauszüge von allen Konten ... mit Erläuterungen der Zahlungseingänge". Das alles würde das Problem aber nicht entkräften, denn ich habe in den vier Monaten zum Teil von dem Geld gelebt, dass ich mit einer fetten Einmalzahlung Ende 2010 mit meinem Ausscheiden bekommen habe.

Wie erkläre ich das denen jetzt? Ich befürchte, dass die mir unterstellen ich habe noch andere Vermögen "rumliegen".

Darf man überhaupt Bargeldvermögen (wir reden hier jetzt von etwa 600 Euro) besitzen, wenn ja in welcher Höhe?
angeschifft ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2011, 18:16   #2
gast_
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gast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/ingast_ Investor/in
Standard AW: Der Wahnsinn geht weiter: Wohngeldantrag und abstruse Forderungen des Amts

Zitat von angeschifft Beitrag anzeigen

Darf man überhaupt Bargeldvermögen (wir reden hier jetzt von etwa 600 Euro) besitzen, wenn ja in welcher Höhe?
Wenn du im Antrag nichts unterschlagen hast, hast du nichts zu befürchten.

Meine Tochter hatte auch zu wenig Einkommen für Wohngeld - da habe ich gesagt, Oma ist bereit, das fehlende zu übernehmen. Mußte eine Überweisung mittels Kontoauszug nachweisen: die wurde dann durch 12 Monate geteilt und schon hat das Einkommen ausgereicht.

Ich denke, auch beim ALG II kann man bis zu 750 € ansparen - warum sollte man das beim Wohngeldantrag nicht haben dürfen?
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Alt 10.07.2011, 19:24   #3
angeschifft->Emailproblem
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angeschifft
Standard AW: Der Wahnsinn geht weiter: Wohngeldantrag und abstruse Forderungen des Amts

Zitat von Kiwi Beitrag anzeigen
Ich denke, auch beim ALG II kann man bis zu 750 € ansparen - warum sollte man das beim Wohngeldantrag nicht haben dürfen?
Na weil diese Ars*hgeigen immer Gründe suchen um Anträge abzulehnen!

Ich **** habe den Antrag nicht kopiert bevor ich ihn abgegeben habe! Die 600 Euro habe ich ganz sicher nirgends angegeben.

Mein Problem ist wohl das sogenannte Mindesteinkommen, welches man angeblich aus Miete + Nebenkosten + Sozialhilfesatz errechnet. Wer das nicht erreicht wird offensichtlich abgelehnt, weil man meint die Person

Der Irrsinn dabei: Die glauben einem nicht, wenn man doch mit weniger als dem Sozialhilfesatz auskommt. Dazu findet man in diesem Dokument unter Randziffer 15.01 (Seite 39) ein paar Anmerkungen. Man unterstellt also jeder Person, die rechnerisch zu arm ist, dass sie ein Betrüger ist.
angeschifft ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2011, 19:59   #4
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DenkerNRW
Standard AW: Der Wahnsinn geht weiter: Wohngeldantrag und abstruse Forderungen des Amts

Zitat von angeschifft Beitrag anzeigen
Na weil diese Ars*hgeigen immer Gründe suchen um Anträge abzulehnen!

Ich **** habe den Antrag nicht kopiert bevor ich ihn abgegeben habe! Die 600 Euro habe ich ganz sicher nirgends angegeben.

Mein Problem ist wohl das sogenannte Mindesteinkommen, welches man angeblich aus Miete + Nebenkosten + Sozialhilfesatz errechnet. Wer das nicht erreicht wird offensichtlich abgelehnt, weil man meint die Person

Der Irrsinn dabei: Die glauben einem nicht, wenn man doch mit weniger als dem Sozialhilfesatz auskommt. Dazu findet man in diesem Dokument unter Randziffer 15.01 (Seite 39) ein paar Anmerkungen. Man unterstellt also jeder Person, die rechnerisch zu arm ist, dass sie ein Betrüger ist.
Das Wohnungsamt will anscheinend prüfen. ob ALG II -Anspruch besteht :-)
DenkerNRW ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2011, 20:42   #5
warpcorebreach
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Standard AW: Der Wahnsinn geht weiter: Wohngeldantrag und abstruse Forderungen des Amts

nach meinem verständnis ist das ein normaler vorgang denn es ist wohngeld und nicht "lebensunterhaltsgeld".
das war doch schon immer so das man wohngeld normalerweise nur bekommt wenn der lebensunterhalt gesichert ist. das wohngeld ist dann ein mietzuschuss.
warpcorebreach ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2011, 21:28   #6
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angeschifft
Standard AW: Der Wahnsinn geht weiter: Wohngeldantrag und abstruse Forderungen des Amts

Zitat von DenkerNRW Beitrag anzeigen
Das Wohnungsamt will anscheinend prüfen. ob ALG II -Anspruch besteht :-)
Diesen Anspruch habe ich nicht, das habe ich schriftlich.

Zitat von warpcorebreach Beitrag anzeigen
das war doch schon immer so das man wohngeld normalerweise nur bekommt wenn der lebensunterhalt gesichert ist.
Wie weise ich denn nach, dass ich die Differenz aus meiner geheimen Geldkassette entnommen habe, die ich mit der Sonderzahlung Ende 2010 aufgefüllt habe?
angeschifft ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2011, 22:09   #7
warpcorebreach
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warpcorebreach Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
Standard AW: Der Wahnsinn geht weiter: Wohngeldantrag und abstruse Forderungen des Amts

Zitat von angeschifft Beitrag anzeigen
Diesen Anspruch habe ich nicht, das habe ich schriftlich.



Wie weise ich denn nach, dass ich die Differenz aus meiner geheimen Geldkassette entnommen habe, die ich mit der Sonderzahlung Ende 2010 aufgefüllt habe?

das kann ich dir leider auch nicht sagen. ich kann dir nur sagen was ich gelesen habe als ich mich mit dem thema beschäftigt habe. ich sage mal mit einem z.b. 400 euro job wäre die sache klar.
warpcorebreach ist offline   Mit Zitat antworten
Alt 10.07.2011, 23:43   #8
Doppeloma
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Frage AW: Der Wahnsinn geht weiter: Wohngeldantrag und abstruse Forderungen des Amts

Hallo angeschifft,

Zitat:
Wie weise ich denn nach, dass ich die Differenz aus meiner geheimen Geldkassette entnommen habe, die ich mit der Sonderzahlung Ende 2010 aufgefüllt habe?
Ganz einfach, es gibt doch sicher einen Nachweis für diese Sonderzahlung und DAMIT KANNST du das auch der Wohngeldstelle gegenüber nachweisen.

Man ist NICHT verpflichtet Geld auf die Bank zu tragen, davon hast du eben immer monatlich was "zugeschossen", warum soll dir das keiner glauben.

OHNE Wohngeldbescheid und den Mietzuschuß blieb dir ja wohl nichts anderes übrig, als deine "stillen" Reserven anzugreifen, oder

Bei Wohngeld kannst du als Einzelperson Vermögen bis zu 30 000 € besitzen (in welcher Form auch immer), das ist KEIN Problem, man unterschreibt normal NUR auf dem Antrag, dass man NICHT mehr besitzt.

An deiner Stelle hätte ich nicht SOOO lange und geduldig auf den Bescheid gewartet, dann wären dir wohl einige der aktuellen Probleme erspart geblieben.

Kann mir NICHT vorstellen, dass du keinen Anspruch auf Wohngeld hast, ich hatte knapp über 800 € ALG (für 2 Personen) und wir haben auch Wohngeld statt H4 in Anspruch genommen (befanden uns damit so im "Grenzbereich").

Bei uns waren die auf der Wohngeldstelle sehr nett und Auszüge brauchten wir NUR als Nachweis für die korrekten/regelmäßigen Mietzahlungen vorzulegen, alles andere hat die gar nicht interessiert.

Also leg da was vor, wo diese Sonderzahlung draus hervor geht und gut ist es wahrscheinlich, da brauchst du NIX "verstecken" bis 30 000 € Vermögen

MfG Doppeloma
__

Ich gebe hier nur meine persönlichen Erfahrungen wieder und bitte diese nicht als Rechtsberatung aufzufassen!

Keine Einzelfall-Beratung per PN, alle Fragen bitte im Forum stellen !!!
Doppeloma ist gerade online   Mit Zitat antworten
Alt 11.07.2011, 00:22   #9
Erolena
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Standard AW: Der Wahnsinn geht weiter: Wohngeldantrag und abstruse Forderungen des Amts

Es wäre auch zu prüfen, ob die Ablehnung von ALG II rechtskonform war. Sonst Überprüfungsantrag stellen.
Wenn meine Berechnung stimmt, dann ist das ALG 2 höher als das mögliche Wohngeld.

Allerdings konnte ich nur raten, welche Mietstufe du hast und wie hoch die Heizkosten sind.

Bei 700 Euro ALG 1. Die Miete beträgt anscheinend 450 Euro.
Hier ist das Rechenergebnis mit diesem ALG2-Rechner:
Ingo Turski: Arbeitslosengeld 2 - Berechnung (inkl. Kinderzuschlag und Wohngeld-Verweis)
Zitat:
Ihr vermutlicher Arbeitslosengeld 2 - Anspruch: 144€

Bedarf: 814€ (364€ Regelbedarf + 450€ Warmmiete)
./. anrechenbare sonstige Einkommen: 670€
Das Jobcenter müsste die vermutlich zu hohe Miete ja wenigstens anfänglich anerkennen, also für einige Monate die 144 Euro ALG2 zahlen. Anders könnte nur dann sein, falls du schon früher Kostensenkungsaufforderungen erhalten hast.
Erolena ist offline   Mit Zitat antworten
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abstruse, amts, forderungen, wahnsinn, wohngeldantrag

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