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Alt 05.12.2006, 19:08   #1
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Mastermind
Standard ReHa abgelehnt

Hallo lieber Gemeinde...

Ich fang mal ganz vorne an und versuch mich so kurz wie möglich zu halten ;)

Ich hab, als ich damals (Anno 1998) aus der Schule kam, eine Lehre als Koch angefangen. Meine Schulzeit war soweit ok, mit mir auch und als ich in dann meine Lehre begann, war die erste Zeit auch spitze...

Nun ist vielen ja bekannt, die Küche hat einen doch eher rauen Umgangston (gelinde gesagt) und ich hatte mir dann auch noch einen der schlimmsten Betriebe in der Umgebung gesucht. Mein Chef war cholerisch und Alkoholiker und genau die Mischung war tödlich fürs Arbeitsklima. Ich hab wirklich viel über mich ergehen lassen, hab auch zu der Zeit ein echt dickes Fell gehabt (näher drauf eingehen sprengt hier aber deutlich den Rahmen) aber irgendwann wars einfach vorbei. Es blieb nicht mehr nur bei verbalen Aussetztern (und davon gabs am Tag unzählige, und das meine ich auch so^^) dann ging es los mit freien Tagen streichen, man wurde eingesperrt, sachen wurden nach einem geworfen (ich war übrigens nicht der einzige, meine anderen Azubikollegen - jedenfalls die, die noch da waren - haben es genau so abbekommen) und nachdem eines Tages mein damaliger Chef so übel ausflippte und zugeschlagen hat, reichte es mir.

Ich/Wir suchten Hife bei der IHK, beim Arbeitsamt, bei der DeHoGa, beim Anwalt, quasi alles was uns so einfiel! Aber überall nur das gleiche. Nicht Zuständig, seid froh das ihr ne Ausbildungsstelle habt blablabla.

In meiner damaligen Verzweiflung bin ich einfach eines Tages von zu Hause abgehauen, hab alles hinter mir gelassen. Das war natürlich nicht die Lösung, meine Familie machte sich furchtbare Sorgen um mich und ich bin auch wenig später wieder nach Hause, wo ich auch super durch meine Familie aufgefangen wurde. Aber nen derben Schaden habe ich davon behalten, keine Frage!

Ich bin auch gut aus der ganzen Geschichte mit meinem damaligen Arbeitgeber raus gekommen, habe sogar die Lehre in nem anderen Betrieb (der zwar nicht wesentlich besser war, aber es ging halt irgendwie) bis zum ende durchgehalten (aber eher auf bitten meiner Mutter, ich soll nicht als abbrecher dastehen und woanders wirds schon besser - Sie bedauert es heute auch, mich dazu überredet zu haben) und hab auch die Prüfung geschafft - IMMER mit dem Hintergedanke das ich danach NIE WIEDER als Koch arbeiten werde.

Auf Unterstüzung seitens des Arbeitsamtes habe ich zu der Zeit nie gebaut, erst kam eh noch der Zivi (der fast wie bezahlter Urlaub war, nachdem was ich vorher so alles erlebt habe) und danach hab ich alles dran gesetzt mir selber ne neue Ausbildung zu suchen, wieder zur Schule zu gehen etc. pp.

Das hat aber bei weitem nicht so geklappt wie ich mir das vorgestellt habe. Ich hab mich viel mit Gelegenheitsarbeit und "irgendwelchen" Jobs durchgeschlagen, war öfters nen paar Monate arbeitssuchend, hab aber lange Zeit die Hoffnung nicht aufgegeben, doch nochmal richtig durchstarten zu können.

Bis vor ein paar Jahren, nachdem ich einen wirklich guten Job (gutes Geld und die Arbeit hat mir Spaß gemacht) durch eine Firmeninsolvenz verloren habe. Ich bin durch einen damaligen Kollegen ziemlich tief in den Drogensumpf gerutscht - Anfänglich "nur" Hasch, später aber auch das ganze harte Zeug - Es war ja auch prima, wie toll man alles damit vergessen kann, was einem regelmäßig den Tag versaut^^ Nach einiger Zeit allerdings wurde ich nur noch viel deprimierter, habe aber aus eigener Kraft (mit hilfe der Suchtberatung den Absprung geschafft, zumindest kann ich mit Stolz behaupten, seit dem 23.03.2005 nichts mehr genommen zu haben!!!)

Leider führte das nur noch mehr in Depressionen, ich sah mich als nutzlos an, der totalversager, zog mich komplett zurück von allem und jedem - kurz, bekam so gar nichts mehr auf die Reihen...

Und dann kam auch noch das.

Anfang diesen Jahres bin ich in das berühmte HartzIV gerutscht, da mein ALGI anspruch aufegebraucht war - bin zu allem übel auch noch 25 geworden und hab nen neuen Arbeitsvermittler bekommen, mit dem ich überhaupt nicht klar gekommen bin/komme! Der drückte mich in diverse Tätigkeiten oder versuchte es und mitte des Jahres musste ich wieder als Koch anfangen. (Während meiner Drogenzeit habe ich es trotzdem hin und wieder geschafft zu arbeiten, auch wenn oft gerade die Sucht zu einer Kündigung führte) Aber wieder als Koch anfangen, war der ultimative Horror für mich, gerade in meiner Gemütslage.

Obwohl der Betrieb an sich ganz ok war, auch mit der Bezahlung etc. kamen alte Erinnerungen (die ich bis dahin wirklich sehr gut verdrängt habe^^) wieder hoch und nach ca. 4 Wochen habe ich einen kompletten Blackout gehabt. Psychischer zusammenbruch, Suizidversuch (bei dem ich wirklich "Glück" hatte, das ich gefunden wurde - ich kann mich an nichts mehr erinnern) und anschließender 4 monatiger stationärer Psychotherapie.

Ich bin jetzt seit dem 03.11 wieder zu Hause. Ich geh mal nicht näher auf die Therapie ein (bin auch derzeit in der Ambulanz) weiß aber das alles was in den letzten Jahren so falsch gelaufen ist, zu größtenteilen unbewusst von mir manipuliert wurde um mich meinen Problemen, die eindeutig durch meine Lehrzeit hervorgerufen wurden, zu entziehen. Mir ist schon klar, das ich mir vieles selber vermasselt habe mir vieles schön geredet habe, aber nunja, hinterher ist man immer schlauer oder wie war das^^

Ich bin jedenfalls entlassen worden mit der dringenden Auflage, ohne Verzögerung wieder in eine geregelte Arbeit zu kommen (und wegen der Rehamaßnahme bin ich auch arbeitsfähig geschrieben worden, was ohne die Reha nicht so gewesen wäre. Bin sogar durch die Klinik Teilberufsunfähig (halt für meinen Lehrberuf) geschrieben worden und sollte eine (durch die Klinik initiierte) Rehamaßnahme einen für mich entsprechenden und qualifizierten Beruf finden - vor allem mit der Auflage das ich Praktikas machen kann und mich "in ruhe" entscheiden soll, da das großer Bestandteil der Therapie und Heilung ist. Ich sollte auch, wenn die Reha startet, einen Sozialarbeiter bekommen, der mich, unabhängig von der Ambulanz, in beruflichen dingen unterstützen soll. (und das ist auch wirklich wichtig für mich, ich kann mittlerweile auch hilfe annehmen und bin dankbar dafür)

Der Rehamann der Agentur machte auf mich auch einen netten und kompetenten Eindruck, meinte das wird sich schon alles machen lassen, ich hätte mit meinen derzeitigen klinischen Befunden auf jedenfall Anspruch auf eine Rehamaßnahme und leitete den Antrag (den ich zusammen mit meinem Psychologen aus der Klinik verfasst habe) zur Bearbeitung ein.

Ein paar Tage später bekam ich eine Aufforderung zur medizinisch/psychologischen Untersuchung beim Amtsarzt der Agentur. Dort bin ich natürlich hingegangen. Die "nette" Ärztin dort machte zig Untersuchungen, ging mit mir meinen Entlassungsbrief der Klinik durch und kam am Ende zu dem Entschluss das eine Rehamaßnahme für mich derzeit Stresslich nicht zuzumuten ist und ich erstmal normal wieder ins Arbeitsleben integriert werden soll. Das ganze würde der Rehaberater aber noch mit mir in einem Gespräch besprechen.

Und so bekam ich letzte Woche die Einladung zu dem Gespräch, in dem mir dann auch ganz offiziell der Antrag abgelehnt wurde. Ich bin aber arbeitsfähig für jede Tätigkeit geschrieben worden, soll heißen, der nette Mann von Arbeitsvermittler, der sich nächste Woche mit mir treffen möchte, hat auch die Möglichkeit, mich wieder als Koch zu vermitteln. So teilte mir jedenfalls der Rehamensch das ganze mit. Ob er es tut oder nicht liegt in seinem Ermessen^^

Ich steh also wieder am anfang!

Tja, was soll ich sagen - Als ich aus der Klinik kam, war ich schon ein anderer Mensch, ich war froh darüber, das ich endlich nach vorne blicken konnte, das Gefühl hatte, mir wird endlich mal richtig geholfen (und ja, ich brauch verdammt nochmal Hilfe, ich weiß es jetzt, ich schaff das derzeit einfach nicht alleine) und seitdem der Antrag abgelenht wurde, merke ich, wie ich wieder in mein altes Muster zurückfalle. Schlimmer noch, ich denke häufig daran, mir wieder "was" zu besorgen, ich ertrag diesen verfluchten Mist in meinem Kopf so nicht mehr...

Ich weiß nicht mehr weiter - Ich hab jetzt lange überlegt, ob ich einen Widerspruch einlege, zum Anwalt gehe, aber ich hab echt muffe das ich dadurch nur alles verschlimmere. Aber nichts zu tun ist auch nicht das richtige. Ich geh zwar zur ambulanz, aber mir erscheint das alles so sinnlos...

Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Ich hab jetzt doch ziemlich viel geschrieben (ja ich wollte es eigtl. nicht) und habe doch noch ein bischen die Hoffnung, das nicht alles so sinnlos ist, jemand nen guten Tip hat, vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht hat oder jemanden kennt.

Ach Leute, ich will das doch endlich mal in den Griff bekommen. Ich bin nicht ganz blöde (auch wenn ich viel dummes getan habe) kann doch nicht sein das man einfach so stehen gelassen wird?!? Wofür gibts dann alle diese Menschen die einem helfen sollen?!

Naja ich mach erstmal schluss, Finger tun schon weh vom vielen tippen ;)
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Alt 05.12.2006, 22:32   #2
Arco
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Arco
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... ich mache es mal etwas kürzer :hug:

ich würde mit Hilfe deines Hausarztes/Klinikarztes/Rehaarztes etc. UND einem Fachanwalt das Gutachten des med.-Dienstes anfechten und um ein weiteres Gutachten bitten/verlangen, denn sonst geht die Mühle wirklich wieder von Vorne los.

Tut mir leid keine bessere "Lösung" bieten zu können

Machs Gut und laß Dich nicht unterkriegen :hug: :hug:
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Alt 05.12.2006, 23:06   #3
kalle
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kalle
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Tja mein Lieber, in Deinem Leben ist ja einiges schief gegangen. Aber auch einiges wieder geradegerückt worden.

Nun aber mal zu Deinem derzeitigen Problem:
Hast Du diese Ablehnung der Reha schriftlich?
Hast Du das Gutachten der Amtsärztin?

Wenn Du die Ablehnung schriftlich hast, dann lege Widerspruch ein.
Es kann doch wohl nicht angehen, das sie Dir die Reha verweigern wegen zu viel Stress , Dich aber gleichzeitig arbeitsfähig schreiben. Das passt nicht.

Ich würde Dir dringend empfehlen, wie Arco schon schrieb, Dich nochmal an Deine Klinik zu wenden.. Auch die Idee eines Anwaltes sollte man dringend in Angriff nehmen.

Gegen das Gutachten kannst Du Widerspruch einlegen. Solltest Du es nicht vorliegen haben, forder es an. Das steht Dir zu.

Mehr kann ich so auch nicht sagen, aber ich hoffe, das Du´s hinkriegst. Wenn noch Fragen sind helfen wir hier bestimmt weiter.
__

Alle von mir gemachten Aussagen und Antworten auf Fragen
entsprechen lediglich meiner persönlichen Meinung und stellen
keinerlei Rechtsberatung dar. Sollte ein h fehlen, liege ich am Notebook und da funzt es nicht. http://www.teudt.de/rolligrafik513.jpg
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Alt 06.12.2006, 01:16   #4
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Mastermind
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Zitat von Arco
... ich mache es mal etwas kürzer :hug:

ich würde mit Hilfe deines Hausarztes/Klinikarztes/Rehaarztes etc. UND einem Fachanwalt das Gutachten des med.-Dienstes anfechten und um ein weiteres Gutachten bitten/verlangen, denn sonst geht die Mühle wirklich wieder von Vorne los.

Tut mir leid keine bessere "Lösung" bieten zu können

Machs Gut und laß Dich nicht unterkriegen :hug: :hug:
hehe ja ist halt doch recht lang geworden, fand aber das des alles zusammenhängt und mans so richtig versteht^^

ich hab ja schon mit der ambulanz gesprochen, die sagt aber das es so nicht möglich ist, mit eigenem gutachten was dagegen zu unternehmen da sowohl klinik und auch amtsarzt sagen, das ich arbeitsfähig bin. nunja, wie ich schon geschrieben habe, musste das so auch sein, sonst keine reha. das gleiche hat auch mein therapeut in der klinik gesagt. was die amtsärztin aufgrund des klinikgutachtens beschließt, wiegt mehr.

den gang zum anwalt scheue ich halt schon, weil ich nicht weiß, wie sehr man dann als "querulant" gilt - mag sein das ich mich da im moment auch zu sehr einschüchtern lasse. viele im bekanntenkreis sagen das man sich damit nur mehr ärger einhandelt, einige sagen ich soll unbedingt Widerspruch einlegen...

Zitat von kalle
Tja mein Lieber, in Deinem Leben ist ja einiges schief gegangen. Aber auch einiges wieder geradegerückt worden.

Nun aber mal zu Deinem derzeitigen Problem:
Hast Du diese Ablehnung der Reha schriftlich?
Hast Du das Gutachten der Amtsärztin?
ja, die Ablehnung habe ich schriftlich seit ende letzter woche. das gutachten habe ich auch mitbekommen - was dort drinsteht klingt auch recht übel, da dort von einer mehrjährigen ambulanz gesprochen wird, was selbst der rehaberater für ungewöhnlich hielt?!

Zitat von kalle
Wenn Du die Ablehnung schriftlich hast, dann lege Widerspruch ein.
Es kann doch wohl nicht angehen, das sie Dir die Reha verweigern wegen zu viel Stress , Dich aber gleichzeitig arbeitsfähig schreiben. Das passt nicht.
ja, total paradox - ich habe den rehamann auch darauf angesprochen - man merkte das er der frage ausgewichen ist und sagte nochmals das er, so gern er auch würde, nicht anders entscheiden kann.

Zitat von kalle
Ich würde Dir dringend empfehlen, wie Arco schon schrieb, Dich nochmal an Deine Klinik zu wenden.. Auch die Idee eines Anwaltes sollte man dringend in Angriff nehmen.
hab ich ja schon weiter oben beantwortet...

vielen dank aber schonmal, ich weiß, ist nen haufen zu lesen ;)
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Alt 06.12.2006, 09:29   #5
kalle
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kalle
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Möchtest Du als Querulant verschrien sein oder möchtest Du Dein Recht bekommen und nicht wieder sonst wo enden ?

Ist der Ruf erst ruiniert, dann lebt es sich ganz ungeniert.

Spaß beiseite: Widerspruch einzulegen und einen Rechtsanwalt zu nehmen hat nichts mit Querulantentum zu tun.
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Alt 06.12.2006, 13:35   #6
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münchnerkindl münchnerkindl münchnerkindl
Standard Re: ReHa abgelehnt

Zitat von Mastermind
Ich bin jedenfalls entlassen worden mit der dringenden Auflage, ohne Verzögerung wieder in eine geregelte Arbeit zu kommen (und wegen der Rehamaßnahme bin ich auch arbeitsfähig geschrieben worden, was ohne die Reha nicht so gewesen wäre.

Bin sogar durch die Klinik Teilberufsunfähig (halt für meinen Lehrberuf) geschrieben worden und sollte eine (durch die Klinik initiierte) Rehamaßnahme einen für mich entsprechenden und qualifizierten Beruf finden -

vor allem mit der Auflage das ich Praktikas machen kann und mich "in ruhe" entscheiden soll, da das großer Bestandteil der Therapie und Heilung ist.
Hallo Mastermind,

hier steht doch daß Du von der Klinik attestiert bekommen hast daß Du in Deinem alten Beruf nicht länger arbeitsfähig bist, das heisst daß Du deren Meinung nach nur eingeschränkt arbeitsfähig bist.

Wende Dich nochmal an die Klinik und sage denen daß Du nochmal ein Attest benötigst daß Du in dem Beruf als Koch nicht arbeitsfähig bist und sie die Massnahmen X für bei Dir angezeigt halten. Und leg mit dieser Begründung Einspruch ein gegen dieses sogenannte Gutachten ein, nimm Dir einen Anwalt und geh zur Not vors Sozialgericht. Weisst Du Qerulanten..die Menschen sind denen total egal. Das ist eine Behörde. Ich denke eine andere Sprache verstehen die nicht.

Mich hat auch mal so eine Flasche von Gutachter für uneingeschränkt arbeitsfähig geschrieben.... :kotz: ohne im geringsten auf meinen Zustand einzugehen.

Desweiteren würde ich mich FALLS es sich nicht vermeiden lässt daß Du irgendwo als Koch anfangen musst SOFORT wenn sich bei Dir irgendwelche Probleme oder Unwohlsein regt zu Deinem Psychiater gehen und Dich krankschreiben lassen und gleich ein Attest hinterher daß der Beruf des Kochs für Dich aus Gründen X nicht zuzumuten ist.

Bei mir haben sie es auch nur über den Weg kapiert, daß es bei mir SO nicht funktionieren wird. Massnahme-krankmeldung, Massnahme-Krankmeldung. Dann musste ich zum Amtsarzt im Gesundheitsamt und der hat dann ein vernünftiges Gutachten angefertigt.

Welche Stelle hat denn Dein fragwürdiges Gutachten erstellt?

Liebe grüsse,

Petra
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Alt 06.12.2006, 22:01   #7
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Mastermind
Standard Re: ReHa abgelehnt

Zitat von münchnerkindl
hier steht doch daß Du von der Klinik attestiert bekommen hast daß Du in Deinem alten Beruf nicht länger arbeitsfähig bist, das heisst daß Du deren Meinung nach nur eingeschränkt arbeitsfähig bist.
richtig

Zitat von münchnerkindl
Welche Stelle hat denn Dein fragwürdiges Gutachten erstellt?
das war die amtsärztin der agentur und so wie der rehamensch gesagt hat, hat sie aufgrund der aktenlage der klinik und dem geführten gespräch entschieden - soll heißen, was sie sagt, wiegt mehr als was die klinik sagt. auch wenn das nicht richtig ist...

Zitat von kalle
Spaß beiseite: Widerspruch einzulegen und einen Rechtsanwalt zu nehmen hat nichts mit Querulantentum zu tun.
hab für mich jetzt auch den enstchluss gefasst zum anwalt zu gehen...
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