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Alt 16.10.2006, 11:01   #1
ganneff
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ganneff Möchte sein Renommee nicht öffentlich anzeigen...
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Moin Leute,

Wie an hier schon berichtet, nehme ich z. Zt. an einem Aktivierungscoaching
im Rahmen einer Aktion Comeback@50 bei der DAA teil.
Gelinde gesagt langweilt das.

Also habe ich neulich aufgehorcht, als uns ein anderes Projekt vorgestellt wurde, das bevorzugt Älteren (in meinem Fall zurück) in die Selbständigkeit helfen will.

Die Basis ist ein Verein, Heinzelmann e.V.
Die ARGE Marburg steckt für die Förderungszeit bis 09.07 mit im Vorstand.
Der Verein will im Bereich haushaltsnahe Dienstleistungen aktiv werden.
Obwohl das Konzept meiner Meinung nach von viel Glauben und weniger
Kompetenz getragen wird, bietet es interessante Bedingungen.
Für mich hauptsächlich die Möglichkeit verschiedene Geschäftsmodelle testen zu können, und an den Erfahrungen anderer teil zu haben.
Im übrigen werden Schulungen angeboten, die deutlich praxisnäher scheinen als Bewerbungs- oder Telefontraining, zu denen ich momentan genötigt werde.

Bei meiner Vorstellung bei dem Verein wurde Interesse an meiner Person geäussert. Eine Vorsprache bei dem FM der im Vorstand des Vereins sitzt schien mir nur noch eine Formsache zu sein

Dieser Fallmanager teilte mir vergangenen Woche mit, der Verein sei nichts für mich, vielleicht auch umgekehrt.
"Man" habe sich verpflichtet oder versprochen (wem auch immer) niemandem diese Förderung zu gewähren, der vorbestraft ist.
Die Begründung: "der Verein geht mit Geld um"

Ja, vorbestraft bin ich!
Ich bin zwar schon seit mehreren Jahren wieder im Besitz eines sauberen polizeilichen Führungszeugnisses, welches schon alleine aussagt, dass ich mit den entsprechenden Punkten in meiner Vergangenheit gebrochen habe, habe allerdings im Lebenslauf für´s Amt die entsprechenden Zeiten als Haftaufenthalt deklariert, auch weil ich in dieser Zeit noch einen Schulabschluss erreichen konnte; und um doofen Fragen zuvor zu kommen.

Ich wurde mit dieser mündlichen Auskunft verabschiedet!

Ich war natürlich empört, beschämt und wütend, und erst übers Wochenende fragte ich mich, was diese Sitzung für einen rechtlichen Wert hatte.
Keinen wie ich finde, ausser der Absicht, mich zu diskriminieren.

Wenn´s interessiert, werde ich weiter berichten.

Grüsse aus Marburg
__

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Alt 16.10.2006, 11:11   #2
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Andi_
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Lass dir das erstmal schriftlich geben und reiche dein pol. Führungszeugnis im Widerspruchsverfahren ein.
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Dies ist meine private Meinung konform Artikel 5 GG.
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Alt 16.10.2006, 11:12   #3
RobertKS->Emailproblem
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RobertKS
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Hallo Ganneff,

Zitat:
"Man" habe sich verpflichtet oder versprochen (wem auch immer) niemandem diese Förderung zu gewähren, der vorbestraft ist.
Die Begründung: "der Verein geht mit Geld um"
Naja, ich weiss zwar nicht weswegen Du vorbestraft bist, aber es ist halt generell so, das man in Berufen oder Weiterbildungen, wo man mit Geld umgehen muß, Vorbestrafte nicht gerne sieht.Das hat was mit Vertrauen zu tun.Man kann als Vorbestrafter auch keine Banklehre mehr machen, selbst wenn das Jahre her ist.

Mit dieser bitteren Erkenntniss mußt Du halt zwangsläufig leben, sorry.

Gruß Robert ;)
__

"Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum"

Alle von mir gemachten Aussagen sind ausschließlich meine persönliche Meinung
und stellen keine Rechtsberatung dar.
RobertKS ist offline  
Alt 16.10.2006, 11:22   #4
ganneff
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Zitat von RobertKS
Hallo Ganneff,

Zitat:
"Man" habe sich verpflichtet oder versprochen (wem auch immer) niemandem diese Förderung zu gewähren, der vorbestraft ist.
Die Begründung: "der Verein geht mit Geld um"
Naja, ich weiss zwar nicht weswegen Du vorbestraft bist, aber es ist halt generell so, das man in Berufen oder Weiterbildungen, wo man mit Geld umgehen muß, Vorbestrafte nicht gerne sieht.Das hat was mit Vertrauen zu tun.Man kann als Vorbestrafter auch keine Banklehre mehr machen, selbst wenn das Jahre her ist.

Mit dieser bitteren Erkenntniss mußt Du halt zwangsläufig leben, sorry.

Gruß Robert ;)
Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

S tut mir leid, anders kann ich deine Äusserung nicht werten, ohne mich diskriminiert zu fühlen.
Dieses Land hat sich Nazi´s als Richter und Verbrecher als Ministerpräsidenten geleistet, und jeder konnte darauf pochen, dass
es irgendwann auch mal gut sein muss. Selbst ein verübter und nicht geahndeter Mord wäre in meinem Fall in der Zwischenzeit verjährt.
Ich hatte im übrigen bittere Erkenntnisse während meiner Inhaftierung,und ich habe auch anschliessend noch Jahre damit vergeudet, ganz allgemeine Folgen einer Haft aufzuarbeiten.
Im übrigen bitte ich dich einfach meine Beiträge zu lesen!
Nicht ich hatte die Absicht, mit irgendwelchem Geld umzugehen, sondern der Verein geht mit Fördermitteln um...

Last not least: habe ich nicht auch als Vorbestrafter das Recht auf einwandfreie nachprüfbare Entscheidungen, oder muss ich mich mit nem seichten Händedruck zufrieden geben?
__

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ganneff ist offline  
Alt 16.10.2006, 11:25   #5
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Andi_
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Zitat von RobertKS
Hallo Ganneff,

Zitat:
"Man" habe sich verpflichtet oder versprochen (wem auch immer) niemandem diese Förderung zu gewähren, der vorbestraft ist.
Die Begründung: "der Verein geht mit Geld um"
Naja, ich weiss zwar nicht weswegen Du vorbestraft bist, aber es ist halt generell so, das man in Berufen oder Weiterbildungen, wo man mit Geld umgehen muß, Vorbestrafte nicht gerne sieht.Das hat was mit Vertrauen zu tun.Man kann als Vorbestrafter auch keine Banklehre mehr machen, selbst wenn das Jahre her ist.

Mit dieser bitteren Erkenntniss mußt Du halt zwangsläufig leben, sorry.

Gruß Robert ;)
Ohne deine Antwort kritisieren zu wollen, sagt er ausdrücklich, dass sein Führungszeugnis sauber ist. Ich gehe daher davon aus, dass es sich um eine Jugendstrafe handelt. Ist das Führungszeugnis sauber, hat es niemand zu interessieren, was er in seiner Jugend gemacht hat. Warum er die Jugendstrafe angegeben hat, ist mir unklar. Im Schulzeugnis steht normal auch nicht JVA XY drin, sonder in der Regel wohl sowas wie Aussenstelle der Schule XY wenn in der JVA unterrichtet.

Er hätte die Zeit also einfach als Zeit für den Schulabschluss deklarieren können. So steht es aber nunmal in den AA Akten, was aber nicht dazu führen darf, dass einem Bürger mit einwandfreiem Führungszeugnis Bildungsmaßnahmen verwehrt werden, mit der Begründung er sei vorbestraft, was er juristisch (mit einwandfreiem Führungszeugnis) eben nicht (mehr) ist. Das Jugendstrafrecht verfolgt andere Ziele wie das Erwachsenenstrafrecht, für das deine Aussagen soweit gelten.

Jugendsünden werden in Deutschland aber eben bewusst bis zu einem gewissen Strafmaß gelöscht, um dem Jugendsünder seine Zukunft eben gerade nicht zu verbauen. Ich würde an seiner Stelle insofern auch auf die Löschung aus seiner Akte bestehen, um hier in Zukunft keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen, da ihm sonst u.U. bestimmte Berufe (wie dein Beispiel) völlig unbegründet vorenthalten werden. Der Arbeitgeber sieht nur das einwandfreie Führungszeugnis.
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Alt 16.10.2006, 11:42   #6
ganneff
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Zitat von Andi_
Zitat von RobertKS
Hallo Ganneff,

Zitat:
"Man" habe sich verpflichtet oder versprochen (wem auch immer) niemandem diese Förderung zu gewähren, der vorbestraft ist.
Die Begründung: "der Verein geht mit Geld um"
Naja, ich weiss zwar nicht weswegen Du vorbestraft bist, aber es ist halt generell so, das man in Berufen oder Weiterbildungen, wo man mit Geld umgehen muß, Vorbestrafte nicht gerne sieht.Das hat was mit Vertrauen zu tun.Man kann als Vorbestrafter auch keine Banklehre mehr machen, selbst wenn das Jahre her ist.

Mit dieser bitteren Erkenntniss mußt Du halt zwangsläufig leben, sorry.

Gruß Robert ;)
Ohne deine Antwort kritisieren zu wollen, sagt er ausdrücklich, dass sein Führungszeugnis sauber ist. Ich gehe daher davon aus, dass es sich um eine Jugendstrafe handelt.
Um auch das noch mal zu konkretisieren:
Es handelt sich um Erwachsenenstrafrecht aus meiner Zeit als Heranwachsender. Überwiegend Verkehrsdelikte unter Alkoholeinfluss.
Ich werde diese Woche 56, habe seither alle möglichen Jobs und selbständige Tätigkeiten ausgeführt.
Weder ein grosser deutscher Postdienst (mit Inkasso), noch die verschiedenen Finanzämter, bei denen ich meine selbständigen Tätigkeiten versteuerte, haben das zum Anlass genommen, mich so herab zu setzen.
Und sogar meinen wirklich lange abwesenden Führerschein habe ich nach einem Idiotentest vor 15 Jahren wieder machen können und besitze ihn immer noch.

Leider sitzen nicht alle Idioten am Lenkrad, weil Schreibtische viel bequemer sind.
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ganneff ist offline  
Alt 16.10.2006, 11:50   #7
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Wie gesagt war es dein eigener Fehler dies überhaupt anzugeben. Im Zweifel hättest du besser mit "Auszeit" dagestanden. Nun ist es in der Akte. Aber an sich sollte die Vorlage deines pol. Führungszeugnis den SB überzeugen. Jedenfalls sind die "Vorstrafen" kein objektiver Grund dich von dieser Maßnahme auszuschliessen. Deshalb ansonsten auf schriftlichen Bescheid bestehen und in Widerspruchsverfahren, notfalls vor Gericht ziehen :pfeiff:
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Alt 16.10.2006, 12:02   #8
ganneff
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Zitat von Andi_
Wie gesagt war es dein eigener Fehler dies überhaupt anzugeben. Im Zweifel hättest du besser mit "Auszeit" dagestanden. Nun ist es in der Akte. Aber an sich sollte die Vorlage deines pol. Führungszeugnis den SB überzeugen. Jedenfalls sind die "Vorstrafen" kein objektiver Grund dich von dieser Maßnahme auszuschliessen. Deshalb ansonsten auf schriftlichen Bescheid bestehen und in Widerspruchsverfahren, notfalls vor Gericht ziehen :pfeiff:
Als Fehler sehe ich meine Aufrichtigkeit nicht;
ich habe nunmal dieses Leben gelebt.
Im übrigen habe ich viele Leute kennen gelernt, die mit Achtung registrierten, dass nicht jeder Knacki den Knasteingang als Drehtür erlebt.
Ich habe mir nichts mehr vorzuwerfen, wohl aber einem Fallmanager, der versucht mein Anliegen durch die Hintertür loszuwerden.
Die Forderung nach einer schriftlichen, begründeten Ablehnung, gegen die ich vorgehen kann ist schon raus.

Im übrigen besten Dank für deine Objektivität;
ich hatte schlimmeres hier erwartet :)
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Alt 16.10.2006, 12:54   #9
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Also ich kann dazu nur sagen, das dieser Verein es nicht wert ist Bildungsmaßnahmen durchzuführen wenn er diese Ansichten lebt, erstens ist diese Vorstrafe eben nicht mehr im Führungszeugnis und damit auch kein Hindernis für diese Maßnahme, zweitens ist es schon mehr als unverschämt jemandem so deutlich mitzuteilen das man da so ungeheure Vorurteile hat.

Es wäre sicher nicht besser gewesen wenn man sich da anders herausgeredet hätte, aber taktvoller.

Es ist schon bemerkenswert wenn man wie Ganeff so offen damit umgeht :daumen:
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Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 16.10.2006, 13:30   #10
ganneff
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Zitat von Arania
Also ich kann dazu nur sagen, das dieser Verein es nicht wert ist Bildungsmaßnahmen durchzuführen wenn er diese Ansichten lebt,
Nun, wie ich vernahm, ist der Verein (bzw, die Mitglieder die Hartz IV beziehen) grundsätzlich an Jedem interessiert, der keine offensichtlichen Drogenprobleme hat, schon um die Mitbestimmung der Arbeitsagentur im Vereinsvortand zu unterminieren.
Das mit der Drogenproblematik wurde mit mitgeteilt.
Angeblich gibt es auch Mitglieder, die eben versuchen, ihre Fahrerlaubnis wieder zu bekommen, deswegen: "keine Drogen im Verein!"
Da habe ich nichts dagegen, habe selber jahrelang absolut drogenfrei gelebt. Allerdings wird man auch seinen Führerschein nicht wegen derlei Problemen los, ohne vor einem Richter zu stehen.
Zitat:
Es wäre sicher nicht besser gewesen wenn man sich da anders herausgeredet hätte, aber taktvoller.

Es ist schon bemerkenswert wenn man wie Ganeff so offen damit umgeht :daumen:
Auf Herausreden hätte ich sicherlich ebenso reagiert, wie auf das versuchte Abwimmeln mit Handschlag, das ich erlebte.
Allerdings muss ich zugeben, das es ein Schock war, nach so langer Zeit
so behandelt zu werden.
Im übrigen könnte meine Lage heute durchaus anders sein, wenn man sich während des Vollzuges oder anschliessend in der Art und Weise mit mir befasst hätte, wie es wünschenswert und angebracht war.
Ich bin mit 80 Mark in der Hand auf die Strasse gestellt worden, die ersten Sozialämter, die ich aufsuchte, versuchten mich zum Penner zu machen.

Dem Arbeitsmarkt war es damals allerdings noch egal, woher jemand kam, wenn er seine Arbeit machte.
Heute ist der Arbeitsmarkt für mich und viele Andere ein Feld, in dem wir unsere Haut zu Markte tragen dürfen, damit "private Arbeitsvermittler" ihr Scherflein ins Trockene bringen können.
Und mich kann auch keine SPD mehr (ent)täuschen, mögen die Herren, die mitgestimmt haben nun auch auf Schröder rumhacken.
Ich werde in Zukunft nur noch dem Politiker vertrauen, den ich selbst bezahlen oder erpressen kann.

Im übrigen: Herr Hartz wird wohl auch bald vorbestraft sein; ich bezweifele nur, dass sich sein Leben nennenswert ändert.
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ganneff ist offline  
Alt 16.10.2006, 13:41   #11
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Herr Hartz reiht sich in die Zahl prominenter Vorbestrafter ein (Becker, Quinn etc) die gut damit leben können, zumal sie kein Gefängnis von innen gesehen haben.

Einem Politiker zu vertrauen dürfte als sträflicher Leichtsinn angesehen werden, meine Erfahrungen auf dem Gebiet reichen mir :(
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Man trifft sich im Leben immer zweimal
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Alt 16.10.2006, 14:55   #12
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Wie sagte Jesus so schön, "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein".

Gerade -auch- haftentlassene Strafgefangene sollen in den Genuß einer guten Arbeitsvermittlung kommen, nennt sich Resozialisierung. Die Arbeitgeber sollen selbst entscheiden, ob sie an der Resozialisierung teilnehmen, nicht irgend ein kleiner Sachbearbeiter einer vermittlungsunfähigen ARGE.

Der hat dich wieder in Arbeit zu bringen und sonst nichts. Da du mit 56 Jahren auf dem ersten Arbeitsmarkt quasi keine Chance hat, gibt es die 50+ Programme. Dir die Maßnahme aufgrund einer im Führungszeugnis unbenannten Strafe zu verweigern, ist eine Frechheit. Leider haben viele SB dringend Nachschulungen nötig.

Solches belastet die Justiz über Gebühr, seit Hartz IV ersticken die Sozial- und Verwaltungsgerichte in Arbeit. Ich würde an deiner Stelle, Lebenserfahren wie du bist, eine nette Dienstaufsichtsbeschwerde mit dieser Begründung einlegen. Die höchste Instanz dafür ist hier mehrfach im Forum benannt, einfach suchen.

Die Juristen freuen sich ebenfalls über solche Fälle, sollte dein SB seine Haltung nicht grundsätzlich überdenken. Daher ab zum Amtsgericht, Beratungshilfe beantragen und zu einem Anwalt deines Vertrauens gehen, sollte deinem Einspruch auf den nun folgenden Bescheid nicht umgehend abgeholfen werden.

Viel Glück 8)
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Alt 16.10.2006, 18:13   #13
ganneff
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Zitat von Andi_
Wie sagte Jesus so schön, "Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein".

Gerade -auch- haftentlassene Strafgefangene sollen in den Genuß einer guten Arbeitsvermittlung kommen, nennt sich Resozialisierung.
Gut, gehen wir mal "off topic"

Da träumt der Deutsche Michel, der regelmässig über Hotelvollzug in deutschen Strafanstalten desinformiert wird von, wenn er mal wieder nen Frust schiebt.
Die Wahheit war, und sie ist es auch in diesem Jahrhundert noch:
viele Strafanstalten stammen aus dem vorletzten Jahrhundert, sie sind seit zig Jahren so rettungslos überfüllt, dass alleine aus diesem Grund eine Strafrechtsreform der SPD Bundesregierung von 1975 von der CDU Nachfolgeregierung (oder wars ne grosse Koalition?) sofort zum grössten Teil rückgängig oder wirkungslos gemacht wurde. So ist imho seit 30 Jahren die Standardunterbringung in einer Einzelzelle "ausnahmsweise" dann nicht geboten, wenn der Platz nicht vorhanden ist!

Doppelbelegung von Einzelzellen, fuenf Mann auf Zellen, die für drei zugeschnitten waren, waren zu der Zeit, als ich das kennenlernte die Regel. Daran hat sich nichts geändert.
Wo die Menschenwürde bleibt, wenn sich fuenf Leuten auf 20 qm bewegen müssen, in denen noch eine Toilette integriert ist, überlasse ich der Phantasie des Lesers.

Die JVA Kassel war zu dieser Zeit (um 1975) fast zu 100% überbelegt; einer Kapazität von annähernd tausend Haftplätzen standen über siebzehnhundert Gefangene entgegen.
Die teilten sich imho drei Sozialarbeiter (und zwei Pfarrer), die auch für die Entlassungsvorbereitungen zuständig waren.
Der Beauftragte des Arbeitsamtes KS, dem ich anlässlich meiner in Aussicht stehenden Entlassung gegenübersass, zeigte mir eine Schublade mit mehreren Dutzend Akten von Menschen, deren "Resozialisierung" bevorstand.
In der nächsten Schublade hatte er drei offene Stellen.
Fazit: ich wurde bestraft; will sagen meinem bürgerlichen Leben mit Wohnung, Arbeitsplatz Frau und Kind wurde ein Ende gesetzt, wie es das Gesetz vorsah.
Was "das Gesetz" sonst noch noch vorsah: Wiedereingliederung, Resozialisierung war nicht vorhanden.
Ich habe es sogar erlebt, dass ein Mensch Karfreitag mit 25.- Mark entlassen wurde, der am Ostermontag wieder "einfuhr", weil ihm "natürlich" über die Feiertage niemand helfen konnte oder wollte.
Also, lassen wir das Thema Resozialisierung; ich kann mir nicht soviel zu essen leisten, wie ich sonst kotzen müsste!
Zitat:
Die Arbeitgeber sollen selbst entscheiden, ob sie an der Resozialisierung teilnehmen, nicht irgend ein kleiner Sachbearbeiter einer vermittlungsunfähigen ARGE.
aeh tschuldigung! hab ich was verpasst?
Welche Arbeitgeber?

Zitat:
Der hat dich wieder in Arbeit zu bringen und sonst nichts. Da du mit 56 Jahren auf dem ersten Arbeitsmarkt quasi keine Chance hat, gibt es die 50+ Programme.
Da ich auf Grund meiner "Vita" m. E. extrem benachteiligt bin, hatte ich mich ja auch entschlossen, die Karten auf den Tisch zu legen!
Zitat:
Dir die Maßnahme aufgrund einer im Führungszeugnis unbenannten Strafe zu verweigern, ist eine Frechheit. Leider haben viele SB dringend Nachschulungen nötig.
Was die Sachbearbeiter dringender nötig hätten, wären Arbeitsplätze, die frei sind; wohl aus diesem Grund habe ich, wie viele Andere den Eindruck, ich werde verdächtigt mindestens drei Arbeitsplätze im Keller gebunkert zu haben. Man muss eben einfach nur genug draufhauen, dann arbeitet Mensch auch zu WalMart Bedingungen
Zitat:
Solches belastet die Justiz über Gebühr, seit Hartz IV ersticken die Sozial- und Verwaltungsgerichte in Arbeit. Ich würde an deiner Stelle, Lebenserfahren wie du bist, eine nette Dienstaufsichtsbeschwerde mit dieser Begründung einlegen. Die höchste Instanz dafür ist hier mehrfach im Forum benannt, einfach suchen.
Schauen wir mal!
Lebenserfahren, wie ich bin ;) Danke!
weiss ich ebenso: Auf See und vor Gericht gibst Du dein Schicksal in Gottes Hand.
Da Gott hierzulande von den Freunden des Kapitals gepachtet ist, und die Gerichte sich wahrlich nicht über einen neuen Fall freuen werden, gehe ich das langsam an.
Da ich bis jetzt nichts beantragt habe ;) konnte ja nichts abgelehnt werden. Das Gespräch mit dem SB hatte in soweit keine Rechtswirkung, ich kann keine Fristen versäumen etc...
Zitat:
Daher ab zum Amtsgericht, Beratungshilfe beantragen und zu einem Anwalt deines Vertrauens gehen, sollte deinem Einspruch auf den nun folgenden Bescheid nicht umgehend abgeholfen werden.
Den Anwalt würde ich mir gerne sparen.
Ich habe in den letzten Jahren genug eigene und fremde Erfahrung genossen, um davon auszugehen, dass viele Anwälte heute Fliesbandarbeiter sind, die davon ausgehen, dass sie an Rechtsstreitigkeiten auch dann genug verdienen, wenn der Klient eine Niederlage erleidet.
Da bin ich selbst doch um einige tausend Prozent motivierter, und ich habe für meinen Fall den ganzen Tag Zeit...
Zitat:
Viel Glück 8)
Ich fürchte, das brauchen wir Alle!
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ganneff ist offline  
Alt 17.10.2006, 09:41   #14
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Andi_
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Die Überbelegung hat sich bis auf wenige Ausnahmen (Musteranstalten die dann auch immer gerne der Presse vorgeführt werden) gesteigert. Alleine der enorme Zuwachs von ausländischen Straftätern seit 1975 sorgt schon dafür. Heute hättest du in manchem Knast noch ganz andere Probleme, auch und gerade als Deutscher.

Ich denke mal, die Häftlinge stehen allgemein direkt unter den Hartz IV Opfern auf niedrigster Stelle im "sozialen" Gefüge unserer Republik. Und wenn man Hartz IV Opfer über Weihnachten im Regen stehen lässt, ist mir klar, dass man mit Strafgefangenen nicht milder umgeht. Dein Osterbeispiel ist auch heute beliebig reproduzierbar.

Hinsichtlich "Arbeitgeber soll entscheiden" meinte ich, dass ein Arbeitgeber selbst entscheiden können soll, ob er einen Ex-Knasti einstellt und ihm diese Entscheidung nicht von einem ARGE SB abgenommen werden soll / darf.

Mit dem Anwalt ist es so eine Sache. Auch wenn die ARGEn nicht unbedingt über die besten Anwälte verfügen, haben diese ihren Beruf gelernt und setzen ihr Wissen tagtäglich um. Dass es wiederum viele Anwälte gibt die gerade Sozialfälle an denen sie wenig verdienen schlecht behandeln, ist ebenso bekannt.

Darum meinte ich auch "Anwalt deines Vertrauens suchen", es gibt durchaus auch sehr gute Anwälte die sich auch mit Fällen korrekt beschäftigen, an denen sie mal nicht soviel wie üblich verdienen. Dabei kann man froh sein, dass der Staat überhaupt noch eine bedingte Chancengleichheit vor dem Gesetz gewährt.

Allerdings soll das auch bald abgeschafft werden, die Hürden gerade bei Sozialgerichten sollen durch zunehmende Eigenkostenanteile (die die Ärmsten der Armen nicht verauslagen können) verschärft werden. Statt die Gesetze so zu ändern, dass weniger Klagen nötig werden, ändert man die Klagevoraussetzungen zum Nachteil der Bürger.

Es wird also künftig noch schwerer werden, sich gegen offensichtliches Unrecht zu wehren und auch als finanziell armer Bürger zu seinem Recht zu kommen. Bereits heute bekommt in 99% der Fälle immer der Recht, der es sich leisten kann, sein Recht notfalls durch mehrere Instanzen zu wahren. Nicht mehr der, der Recht hat.

Das ist nun aber wirklich off topic :pfeiff:
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Alt 20.10.2006, 22:01   #15
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Liebe Leser

Ich weiss, ich scheine unendlich blutdürstig, aber

Zitat von ganneff
Zitat von RobertKS
Hallo Ganneff,

Zitat:
"Man" habe sich verpflichtet oder versprochen (wem auch immer) niemandem diese Förderung zu gewähren, der vorbestraft ist.
Die Begründung: "der Verein geht mit Geld um"
Naja, ich weiss zwar nicht weswegen Du vorbestraft bist, aber es ist halt generell so, das man in Berufen oder Weiterbildungen, wo man mit Geld umgehen muß, Vorbestrafte nicht gerne sieht.Das hat was mit Vertrauen zu tun.Man kann als Vorbestrafter auch keine Banklehre mehr machen, selbst wenn das Jahre her ist.

Mit dieser bitteren Erkenntniss mußt Du halt zwangsläufig leben, sorry.

Gruß Robert ;)

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

Ich lebe in Marburg, das spätestens seit den Endsechzigern des letzten Jahrhunderts freier von reaktionärem Treiben ist, als zur Hochzeit der Verbindungen. Die Gegenreaktion ist hier gelebte Realität.
Ich habe einem Kontaktmenschen bei der geschmähten DAA von der merkwürdigen Entscheidung: "das ist nichts für Sie", berichtet.
Auf dem Weg durch die folgenden Instanzen entwickelte sich der Entscheidungsbaum von der zarten Blüte: "Den Vorbestraften können wir auf Grund höherer Weisung nicht gebrauchen" zu de folgenden erstaunlichen Bäumchen: Der (also ich) sei durch seine (nicht belegte) Insolvenz nicht in der Lage, einen Gewerbeschein zu erwerben. (was nicht stimmt!
Ast Zwei, an dem ich gehängt und gevierteilt werden soll, ist der Vorwurf, ich sei nicht kooperativ, was ebenfalls bisher weder offiziell genannt noch belegt ist.

Hintenan hängt dann die zwar uralte, aber immerhin, (auch nicht durch eigenens Wissen belegbare) Vorstrafe meiner Person vor 25 Jahren...

Da ich mit gleicher Mail, dem Verein (Heinzelmann) mitteilte, mein Interesse sei trotz der aufgetauchten Schwierigkeiten vorhanden, war ich etwas verärgert, bis heute weder auf meine Forderung nach einer anfechtbaren Entscheidung gegenüber dem Fallmanager noch vom Verein Replay erhielt. Im letzten Fall hat sich das erledigt, da ich heute auf meinen dienstlichen Wegen die Kontaktperson traf. Fazit: es bildet sicheine grosse Koalition gegen einen Fallmanager, der es bisher vorzieht, nicht erreichbar zu sein.
Dass ich vorbestraft bin, ist eventuell ein Haken, an dem sich ganz andere Kompetenzen reiben wollen, aber dieses ....loch hat mir ins Gesicht gelogen!

Grüsse aus marburg
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Alt 22.10.2006, 09:38   #16
ganneff
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Moin Andi,

Zitat von Andi_
Lass dir das erstmal schriftlich geben und reiche dein pol. Führungszeugnis im Widerspruchsverfahren ein.
Das habe ich jetzt über eine Woche lang versucht; ich bekomme zunächst mal keine Antwort! Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn die Angelegenheit hatte meinen Adrenalinspiegel sehr erhöht.

Nun, zwei Gespräche mit meinem Jobcouch bei der DAA später, dem ich berichtete, bietet sich inoffiziell folgendes Bild.

Die "Begründung" des AP hat sich wie folgt erweitert und geändert:

Der erste Ausschlussgrund ist nun meine Insolvenz.
Da auch diese Information von mit stammt, muss ich ein hohes Vertrauen in diesen Kreisen geniessen.
Angeblich sei es mir wegen Insolvenz nicht möglich ein Gewerbe anzumelden.

Der zweite Grund lautet: "nicht kooperativ"
Da wüde ich doch gerne wissen, wie das belegt wird.

Auch gegen solche Konstruktionen spricht, dass ich mir inzwischen zum zweiten Mal seit meiner Zuordnung zum KJC eigenständig einen (geringfügigen) Job gesucht habe, während es das KJC nicht mal schafft, meinen "Unbekannten Fallmanager" zu finden, auf das endlich der Eingliederungsvertrag geschlossen werden kann,...
...last not least, war ich auch kooperativ genug, mich für das Vereinsmodell Heinzelmann zu interessieren.

Ganz zum Schluss ist inzwischen meine Vorstrafe erwähnt, zwar uralt räumt man ein (obwohl der Einräumende nicht einmal dies aus eigenem Wissen belegen kann) aber,...

Da der Verein weiter an meiner Mitarbeit interessiert ist, werde ich wohl nicht weiter auf ein OK oder eine begründete Ablehnung warten, sondern die Mitgliedschaft beim Verein beantragen.
Das geht dann wieder auf den Schreibtisch des AP, dann muss er sich rechtswirksam äussern.
Dieses "Gespräch" diente wohl als eine Art "Grobfilter", wer den lauen Handschlag akzeptiert: "das ist nichts für Sie", hat akzeptiert.

Ich halte das für Verwaltungsterrorismus.

Grüsse aus Marburg
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Alt 01.12.2006, 19:51   #17
ganneff
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Zitat von ganneff
Moin Andi,

Zitat von Andi_
Lass dir das erstmal schriftlich geben und reiche dein pol. Führungszeugnis im Widerspruchsverfahren ein.

Das habe ich jetzt über eine Woche lang versucht; ich bekomme zunächst mal keine Antwort! Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn die Angelegenheit hatte meinen Adrenalinspiegel sehr erhöht.
Jetzt, fast zwei Monate später ist der Stand wie berichtet.
"Das ist nichts für Sie", war der mündliche Bescheid.
Weder meine Email mit der Bitte, die "Entscheidung" schriftlich und begründet mitzuteilen, noch mein zweiseitiger polemischer Antrag auf Mitgliedschaft (eingereicht bei dem immer noch ((trotz Vorstrafen) interessierten Verein), der inzwischen ebenfalls auf dem Schreibtisch des Mitarbeiters liegen muss haben eine Antwort initiiert.

Vor zwei Tagen wandte ich mich per Webformular an eine Schiedsstelle des Landkreises, mit der Bitte, zunächst zu prüfen, warum mir eine offenbar wirksame Entscheidung nicht schriftlich mitgeteilt wird.
Die Antwort steht noch aus.

Vor ca einer Woche wandte ich mich an eine Redaktion des Hessischen Rundfunks.
Das Ergebnis berichtete ich heut einem Bekannten mit folgenden Worten:

"Ich hatte zwei Telefonate mit einer HR3 Tante, die
zwischen den Gesprächen mit einem Herrn Mohr?
(Pressesprecher) sprach.
Die Dame meinte im zweiten Telefonat, da könne Sie
(die Redaktion einer Sendung in der der Amtsschimmel gejagt wird)
auch nichts machen. :)
Sie habe gehört, es gäbe "andere Gruppen", bei denen ich mitmachen dürfe."

Ich gehe im Moment eigentlich gegen die Praxis, mich zu ignorieren, an,
statt wegen der offensichtlichen Diskriminierung zu jammern....,
so auch in meinen Einlassungen.
Jetzt bin ich sehr beeindruckt und sehr neugierig."

Ne technische Frage, falls jemand Bescheid weiss:

Wie erzwinge ich einen anfechtbaren Bescheid, oder kann ich auch gegen die schon eingetretene Wirkung der inzwischen irgendwie offenbaren Entscheidung klagen.

Grüsse aus Marburg
__

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